CH590334A5 - Fermentation-produced single cell protein processing - by washing out the water using alcohol which forms the carbon source - Google Patents

Fermentation-produced single cell protein processing - by washing out the water using alcohol which forms the carbon source

Info

Publication number
CH590334A5
CH590334A5 CH746974A CH746974A CH590334A5 CH 590334 A5 CH590334 A5 CH 590334A5 CH 746974 A CH746974 A CH 746974A CH 746974 A CH746974 A CH 746974A CH 590334 A5 CH590334 A5 CH 590334A5
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
alcohol
biomass
fermentation
water
methanol
Prior art date
Application number
CH746974A
Other languages
English (en)
Original Assignee
Mueller Hans Maennedorf
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Mueller Hans Maennedorf filed Critical Mueller Hans Maennedorf
Priority to CH746974A priority Critical patent/CH590334A5/de
Priority to FR7516037A priority patent/FR2273868A1/fr
Priority to SE7505634A priority patent/SE7505634L/xx
Priority to IT23786/75A priority patent/IT1038451B/it
Priority to AT433075A priority patent/AT341983B/de
Priority to DE19752525370 priority patent/DE2525370C3/de
Priority to DD18650675A priority patent/DD118120A5/xx
Priority to JP6846575A priority patent/JPS517191A/ja
Priority to ES75438352A priority patent/ES438352A1/es
Priority to US05/588,472 priority patent/US4018593A/en
Publication of CH590334A5 publication Critical patent/CH590334A5/de

Links

Classifications

    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A23—FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23J—PROTEIN COMPOSITIONS FOR FOODSTUFFS; WORKING-UP PROTEINS FOR FOODSTUFFS; PHOSPHATIDE COMPOSITIONS FOR FOODSTUFFS
    • A23J1/00—Obtaining protein compositions for foodstuffs; Bulk opening of eggs and separation of yolks from whites
    • A23J1/18—Obtaining protein compositions for foodstuffs; Bulk opening of eggs and separation of yolks from whites from yeasts
    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60—VEHICLES IN GENERAL
    • B60R—VEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60R9/00—Supplementary fittings on vehicle exterior for carrying loads, e.g. luggage, sports gear or the like
    • B60R9/08—Supplementary fittings on vehicle exterior for carrying loads, e.g. luggage, sports gear or the like specially adapted for sports gear
    • B60R9/12—Supplementary fittings on vehicle exterior for carrying loads, e.g. luggage, sports gear or the like specially adapted for sports gear for skis
    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C12—BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12N—MICROORGANISMS OR ENZYMES; COMPOSITIONS THEREOF; PROPAGATING, PRESERVING, OR MAINTAINING MICROORGANISMS; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING; CULTURE MEDIA
    • C12N1/00—Microorganisms; Compositions thereof; Processes of propagating, maintaining or preserving microorganisms or compositions thereof; Processes of preparing or isolating a composition containing a microorganism; Culture media therefor
    • C12N1/32—Processes using, or culture media containing, lower alkanols, i.e. C1 to C6

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Genetics & Genomics (AREA)
  • Bioinformatics & Cheminformatics (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Biotechnology (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • Tropical Medicine & Parasitology (AREA)
  • Virology (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Microbiology (AREA)
  • Mycology (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Preparation Of Compounds By Using Micro-Organisms (AREA)

Description


  
 



   Neuerdings werden Proteine mehr und mehr auf fermentativem Wege hergestellt. Es handelt sich um Bakterien, Hefen oder Pilze, deren hoher Proteingehalt sich für menschliche und tierische Nahrung eignet. Man nennt solche Proteine  single cell proteins  oder S.C.P. Waren es früher vor allem Kohlenhydrate, welche als Kohlenstoffquelle für die Fermentation verwendet wurden, sind es heute mehr und mehr Paraffine, Äthylalkohol, Methanol und andere ähnliche Substanzen.



   Es hat sich gezeigt, dass vor allem Äthyl- und Methylalkohol sich zur Züchtung solcher Mikroorganismen eignen. Zu diesem Zweck werden solche Alkohole mit Wasser verdünnt und der Fermentation langsam zudosiert. Zu hohe Konzentration von Alkoholen verhindern das Wachstum der Zellen.



   Nach der Fermentation muss die Biomasse abgetrennt und getrocknet werden. Die Eindickung, d. h. Abtrennung, erfolgt durch Separierung in hochtourigen Separatoren oder eventuell in Filtrationsanlagen. Je nach Art des verwendeten Mikroorganismus beträgt die Konzentration 20-50 g Trockenmasse pro Liter. Separatoren können nun diese Konzentration auf 160-200 g pro Liter anreichern, wobei die wässerige Phase direkt in die Vorfluter geleitet oder aber teilweise in die Fermenter rezirkuliert wird.



   Die   1620       XOige    Biomasse, welche nun eine cremeförmige Konsistenz aufweist, wird anschliessend eingedickt, d. h. in Trocknungsapparaten zur Trockenmasse getrocknet.



   Diese Trocknung, bei welch er pro kg erzeugter Trockensubstanz 5-7 kg Wasser verdampft werden müssen, ist insofern teuer, als grosse Anlagen erstellt werden müssen und je nach Art der Trocknung (Trommeltrockner, Zerstäubungstrockner) pro kg verdampftes Wasser 1,5-2,5 kg Dampf verbraucht werden. Diese Trocknung belastet die Kosten des Endproduktes einerseits mit grossen Amortisationen, anderseits mit grossen, laufenden Dampfkosten.



   Aufgabe der Erfindung ist ein energiesparendes Verfahren zur Aufarbeitung von durch Fermentation unter Verwendung von Alkoholen, vorzugsweise Äthyl- oder Methylalkohol, als Kohlenstoffquelle hergestellten Proteinen.



   Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, dass der für die Fermentation verwendete Alkohol vorerst dazu verwendet wird, um die aus den Fermentern abgetrennte, eingedickte Biomasse durch Austausch resp. Auswaschung vom Wasser zu befreien.



   Bei den durchgeführten Fermentationen dienten Äthylund/oder Methylalkohol als einzige Kohlenstoffquelle. Es hat sich so gezeigt, dass die beispielsweise durch Separatoren eingedickte Biomasse mit dem für die Fermentierung verwendeten Alkohol  ausgewaschen  werden kann. Das in der Biomasse vorliegende Wasser wird durch den Alkohol extrahiert, d. h. ausgetauscht. Da ja ohnehin der Alkohol im allgemeinen vor der Fermentierung mit Wasser auf   10-20%    verdünnt werden muss, ist diese Alkoholwaschung der Biomasse ohne speziellen Aufwand möglich. Der Alkohol braucht also nicht destilliert zu werden, sondern kann lediglich mit Wasser auf die gewünschte Konzentration eingestellt werden, bevor er in die Fermentierung geht. Eventuelle Vitamine und andere Wuchsstoffe (freie Aminosäuren), die durch die Waschung in den Alkohol gelangen, sind für die Fermentierung vorteilhaft.



   Die alkoholische Biomasse kann nun viel leichter auf Separatoren und sogar auf Filtern weiter verarbeitet werden.



  Sie liegt in  krümeliger  Form vor, lässt sich leicht filtrieren, und der überschüssige Alkohol kann mit wenig überhitztem Dampf ausgeblasen, kondensiert und ebenfalls in die Fermentierung geführt werden.



   Die Figur in Form einer Skizze soll als Beispiel das Verfahren näher erläutert.



   Die im Fermenter 1 erzeugte Biomasse wird über einen Separator 2 abgetrennt. Die abgetrennte Flüssigkeit wird über eine Leitung 3 dem Kanalsystem zugeleitet. Die Biomasse geht in einen Mischbehälter 4 und wird dort mit Alkohol resp. Methanol über die Leitung 5 versetzt und vermischt.



  Über eine Trennvorrichtung 6, die ein Separator oder Filter sein kann, wird die Alkohol/Wasser- resp. Methanol/Wasser Mischung von der Biomasse abgetrennt und dem Fermenter 1 über die Leitung 7 zugeführt. Die nun krümelige Biomasse wird über die Leitung 8 einer Vorrichtung 9 zugeführt und dort vom Restalkohol befreit, der kondensiert wird und gleichfalls dem Fermenter über die Leitung 10 zugeleitet wird. Der Vorrichtung 9 kann beispielsweise Dampf über eine Leitung 11 zugeführt werden. Das   Trockenprodukt    wird über die Leitung 12 ausgetragen.



   Das Alkohol- oder Methanol-Auswaschverfahren hat noch den Vorteil, die schmierige, wässerige Biomasse zu koagulieren, wobei das jeweilig günstigste pH eingestellt werden muss.



   Die Auswaschung der wässerigen Biomasse mit Alkohol resp. Methanol kann im Gegenstrom-Verfahren auf geeigneten Apparaten erfolgen, so dass nur noch Spuren von Wasser in der Biomasse verbleiben. Durch Osmose geht auch das Zellwasser in den Alkohol über, so dass praktisch kein Wasser mehr bei der Trocknung verdampft werden muss.



   Anstelle von Trommeltrockner oder Zerstäubungstrockner können so auch billigere Trockner-Typen verwendet werden, d. h. Trockner, die sich für krümelige Stoffe eignen.



   Das so erzeugte alkohol- resp. methanolfeuchte Produkt lässt sich nicht nur leicht auspressen, sondern auch mit Dampf strippen, um alle Reste von Alkohol zu entfernen.



   PATENTANSPRUCH



   Verfahren zur Aufarbeitung von durch Fermentation unter Verwendung von Alkoholen als Kohlenstoffquelle hergestellten Proteinen, dadurch gekennzeichnet, dass der für die Fermentation verwendete Alkohol vorerst dazu verwendet wird, um die aus den Fermentern abgetrennte, eingedickte Biomasse durch Austausch resp. Auswaschung vom Wasser zu befreien.



   UNTERANSPRÜCHE
1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Austausch des Wassers gegen Alkohol nach Separierung des Fermentationsgemisches erfolgt.



   2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Austausch des Wassers gegen Alkohol durch Sedimentation im Gegenstrom erfolgt.



   3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Austausch des Wassers gegen Alkohol durch Anrühren und anschliessende Filtration erfolgt.



   4. Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen
1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die alkoholische Biomasse anschliessend an den Austausch durch Pressung vom Alkohol befreit wird.

 

   5. Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die alkoholische Biomasse anschliessend mit Dampf vom Restalkohol befreit wird.



   6. Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen
1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die alkoholische Biomasse durch Erhitzung vom Alkohol befreit wird.



   7. Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der aus der Biomasse abgetrennte und abdestillierte Alkohol ebenfalls der Fermentation zurückgeführt wird.



   8. Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Austausch des Wassers gegen Alkohol resp. Methanol bei erhöhter Temperatur erfolgt.



   9. Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Restverdampfung 

**WARNUNG** Ende DESC Feld konnte Anfang CLMS uberlappen**.



   

Claims (1)

  1. **WARNUNG** Anfang CLMS Feld konnte Ende DESC uberlappen **.
    Neuerdings werden Proteine mehr und mehr auf fermentativem Wege hergestellt. Es handelt sich um Bakterien, Hefen oder Pilze, deren hoher Proteingehalt sich für menschliche und tierische Nahrung eignet. Man nennt solche Proteine single cell proteins oder S.C.P. Waren es früher vor allem Kohlenhydrate, welche als Kohlenstoffquelle für die Fermentation verwendet wurden, sind es heute mehr und mehr Paraffine, Äthylalkohol, Methanol und andere ähnliche Substanzen.
    Es hat sich gezeigt, dass vor allem Äthyl- und Methylalkohol sich zur Züchtung solcher Mikroorganismen eignen. Zu diesem Zweck werden solche Alkohole mit Wasser verdünnt und der Fermentation langsam zudosiert. Zu hohe Konzentration von Alkoholen verhindern das Wachstum der Zellen.
    Nach der Fermentation muss die Biomasse abgetrennt und getrocknet werden. Die Eindickung, d. h. Abtrennung, erfolgt durch Separierung in hochtourigen Separatoren oder eventuell in Filtrationsanlagen. Je nach Art des verwendeten Mikroorganismus beträgt die Konzentration 20-50 g Trockenmasse pro Liter. Separatoren können nun diese Konzentration auf 160-200 g pro Liter anreichern, wobei die wässerige Phase direkt in die Vorfluter geleitet oder aber teilweise in die Fermenter rezirkuliert wird.
    Die 1620 XOige Biomasse, welche nun eine cremeförmige Konsistenz aufweist, wird anschliessend eingedickt, d. h. in Trocknungsapparaten zur Trockenmasse getrocknet.
    Diese Trocknung, bei welch er pro kg erzeugter Trockensubstanz 5-7 kg Wasser verdampft werden müssen, ist insofern teuer, als grosse Anlagen erstellt werden müssen und je nach Art der Trocknung (Trommeltrockner, Zerstäubungstrockner) pro kg verdampftes Wasser 1,5-2,5 kg Dampf verbraucht werden. Diese Trocknung belastet die Kosten des Endproduktes einerseits mit grossen Amortisationen, anderseits mit grossen, laufenden Dampfkosten.
    Aufgabe der Erfindung ist ein energiesparendes Verfahren zur Aufarbeitung von durch Fermentation unter Verwendung von Alkoholen, vorzugsweise Äthyl- oder Methylalkohol, als Kohlenstoffquelle hergestellten Proteinen.
    Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, dass der für die Fermentation verwendete Alkohol vorerst dazu verwendet wird, um die aus den Fermentern abgetrennte, eingedickte Biomasse durch Austausch resp. Auswaschung vom Wasser zu befreien.
    Bei den durchgeführten Fermentationen dienten Äthylund/oder Methylalkohol als einzige Kohlenstoffquelle. Es hat sich so gezeigt, dass die beispielsweise durch Separatoren eingedickte Biomasse mit dem für die Fermentierung verwendeten Alkohol ausgewaschen werden kann. Das in der Biomasse vorliegende Wasser wird durch den Alkohol extrahiert, d. h. ausgetauscht. Da ja ohnehin der Alkohol im allgemeinen vor der Fermentierung mit Wasser auf 10-20% verdünnt werden muss, ist diese Alkoholwaschung der Biomasse ohne speziellen Aufwand möglich. Der Alkohol braucht also nicht destilliert zu werden, sondern kann lediglich mit Wasser auf die gewünschte Konzentration eingestellt werden, bevor er in die Fermentierung geht. Eventuelle Vitamine und andere Wuchsstoffe (freie Aminosäuren), die durch die Waschung in den Alkohol gelangen, sind für die Fermentierung vorteilhaft.
    Die alkoholische Biomasse kann nun viel leichter auf Separatoren und sogar auf Filtern weiter verarbeitet werden.
    Sie liegt in krümeliger Form vor, lässt sich leicht filtrieren, und der überschüssige Alkohol kann mit wenig überhitztem Dampf ausgeblasen, kondensiert und ebenfalls in die Fermentierung geführt werden.
    Die Figur in Form einer Skizze soll als Beispiel das Verfahren näher erläutert.
    Die im Fermenter 1 erzeugte Biomasse wird über einen Separator 2 abgetrennt. Die abgetrennte Flüssigkeit wird über eine Leitung 3 dem Kanalsystem zugeleitet. Die Biomasse geht in einen Mischbehälter 4 und wird dort mit Alkohol resp. Methanol über die Leitung 5 versetzt und vermischt.
    Über eine Trennvorrichtung 6, die ein Separator oder Filter sein kann, wird die Alkohol/Wasser- resp. Methanol/Wasser Mischung von der Biomasse abgetrennt und dem Fermenter 1 über die Leitung 7 zugeführt. Die nun krümelige Biomasse wird über die Leitung 8 einer Vorrichtung 9 zugeführt und dort vom Restalkohol befreit, der kondensiert wird und gleichfalls dem Fermenter über die Leitung 10 zugeleitet wird. Der Vorrichtung 9 kann beispielsweise Dampf über eine Leitung 11 zugeführt werden. Das Trockenprodukt wird über die Leitung 12 ausgetragen.
    Das Alkohol- oder Methanol-Auswaschverfahren hat noch den Vorteil, die schmierige, wässerige Biomasse zu koagulieren, wobei das jeweilig günstigste pH eingestellt werden muss.
    Die Auswaschung der wässerigen Biomasse mit Alkohol resp. Methanol kann im Gegenstrom-Verfahren auf geeigneten Apparaten erfolgen, so dass nur noch Spuren von Wasser in der Biomasse verbleiben. Durch Osmose geht auch das Zellwasser in den Alkohol über, so dass praktisch kein Wasser mehr bei der Trocknung verdampft werden muss.
    Anstelle von Trommeltrockner oder Zerstäubungstrockner können so auch billigere Trockner-Typen verwendet werden, d. h. Trockner, die sich für krümelige Stoffe eignen.
    Das so erzeugte alkohol- resp. methanolfeuchte Produkt lässt sich nicht nur leicht auspressen, sondern auch mit Dampf strippen, um alle Reste von Alkohol zu entfernen.
    PATENTANSPRUCH
    Verfahren zur Aufarbeitung von durch Fermentation unter Verwendung von Alkoholen als Kohlenstoffquelle hergestellten Proteinen, dadurch gekennzeichnet, dass der für die Fermentation verwendete Alkohol vorerst dazu verwendet wird, um die aus den Fermentern abgetrennte, eingedickte Biomasse durch Austausch resp. Auswaschung vom Wasser zu befreien.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Austausch des Wassers gegen Alkohol nach Separierung des Fermentationsgemisches erfolgt.
    2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Austausch des Wassers gegen Alkohol durch Sedimentation im Gegenstrom erfolgt.
    3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Austausch des Wassers gegen Alkohol durch Anrühren und anschliessende Filtration erfolgt.
    4. Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die alkoholische Biomasse anschliessend an den Austausch durch Pressung vom Alkohol befreit wird.
    5. Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die alkoholische Biomasse anschliessend mit Dampf vom Restalkohol befreit wird.
    6. Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die alkoholische Biomasse durch Erhitzung vom Alkohol befreit wird.
    7. Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der aus der Biomasse abgetrennte und abdestillierte Alkohol ebenfalls der Fermentation zurückgeführt wird.
    8. Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Austausch des Wassers gegen Alkohol resp. Methanol bei erhöhter Temperatur erfolgt.
    9. Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Restverdampfung
    des Alkohols resp. Methanols im Vakuum durch Verwendung der im Fermenter entstehenden Wärme erfolgt.
    10. Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Biomasse mit Lauge gelöst, mit Säure gefällt, filtriert oder separiert und mit Alkohol resp. Methanol gewaschen und anschliessend getrocknet wird.
CH746974A 1974-06-07 1974-06-07 Fermentation-produced single cell protein processing - by washing out the water using alcohol which forms the carbon source CH590334A5 (en)

Priority Applications (10)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH746974A CH590334A5 (en) 1974-06-07 1974-06-07 Fermentation-produced single cell protein processing - by washing out the water using alcohol which forms the carbon source
FR7516037A FR2273868A1 (fr) 1974-06-07 1975-05-16 Procede de traitement des produits de fermentation provenant de la fabrication microbiologique des proteines
SE7505634A SE7505634L (sv) 1974-06-07 1975-05-16 Sett att upparbeta fermenteringsprodukter fran mikrobiologisk proteinframstellning
IT23786/75A IT1038451B (it) 1974-06-07 1975-05-28 Dispositivo portasci per veicoli specie per autoveicoli
AT433075A AT341983B (de) 1974-06-07 1975-06-06 Verfahren zur aufarbeitung von durch fermentation aus alkoholen hergestellten proteinen
DE19752525370 DE2525370C3 (de) 1974-06-07 1975-06-06 Verfahren zum Aufarbeiten von durch Fermentation in Fermentern hergestellten Proteinen, die anschließend einer Trocknung unterworfen werden
DD18650675A DD118120A5 (de) 1974-06-07 1975-06-06
JP6846575A JPS517191A (ja) 1974-06-07 1975-06-06 Hatsukonyoriarukoorukaraseizosareru tanpakushitsunoatoshorihoho
ES75438352A ES438352A1 (es) 1974-06-07 1975-06-09 Procedimiento para la elaboracion de proteinas obtenidas porfermentacion de alcohol etilico o alcohol metilico.
US05/588,472 US4018593A (en) 1974-06-07 1975-06-19 Process for recovering useful substances from culture media

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH746974A CH590334A5 (en) 1974-06-07 1974-06-07 Fermentation-produced single cell protein processing - by washing out the water using alcohol which forms the carbon source

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH590334A5 true CH590334A5 (en) 1977-08-15

Family

ID=4325609

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH746974A CH590334A5 (en) 1974-06-07 1974-06-07 Fermentation-produced single cell protein processing - by washing out the water using alcohol which forms the carbon source

Country Status (5)

Country Link
AT (1) AT341983B (de)
CH (1) CH590334A5 (de)
ES (1) ES438352A1 (de)
IT (1) IT1038451B (de)
SE (1) SE7505634L (de)

Also Published As

Publication number Publication date
IT7523786A1 (it) 1976-11-28
AT341983B (de) 1978-03-10
ATA433075A (de) 1977-07-15
ES438352A1 (es) 1977-01-16
IT1038451B (it) 1979-11-20
SE7505634L (sv) 1975-12-08

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69833489T2 (de) Verfahren zur umwandlung von biomassa in chemikalien und brennstoffe
EP0078531B1 (de) Verfahren zur kontinuierlichen Rektifikation eines Alkohole enthaltenden FLüssigkeitsgemisches
DE3115289A1 (de) Verfahren zum gewinnen von alkohol.
EP2066698A2 (de) Verbesserte verfahren zur herstellung von ethanol, gluten und kleie aus getreide
DE2525370C3 (de) Verfahren zum Aufarbeiten von durch Fermentation in Fermentern hergestellten Proteinen, die anschließend einer Trocknung unterworfen werden
EP1829829B1 (de) Verfahren zur Trennung von Biomasse
DE860594C (de) Verfahren und Anordnung zur Gewinnung von Pektin aus Zuckerruebenpuelpe
DE2331972A1 (de) Verfahren zum fraktionieren einer sulfitablauge
DE4133538A1 (de) Verfahren zur gewinnung von lebensmittelfaehigen proteinen aus einer proteinhaltigen substanz
DE655337C (de) Verfahren zum Entwaessern von Hefe
DE2052667A1 (de) Verfahren zur Behandlung von Abwasserschlamm
EP0018348A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Aufbereitung von Abfallstoffen
DE1963846C3 (de) Verfahren zur Gewinnung von Kaliumhydrogentartrat
EP2357246B1 (de) Integriertes Verfahren zur Herstellung von Ammoniumlactat
DE2633666B2 (de) Verminderung des Lipid- und Nucleinsäure-Gehaltes in mikrobiellen Zellmassen
DE2034593C3 (de) Verfahren zur Herstellung von Zitronensäure
AT376698B (de) Verfahren zur herstellung von fermentativ herstellbaren chemierohstoffen
EP0062026B1 (de) Verfahren zur Gewinnung von Cellulase und Anlage zur Durchführung des Verfahrens
DE602004002069T2 (de) Verbessertes Verfahren zur Herstellung von Äthanol aus Getreide
DE2715257A1 (de) Verfahren zur behandlung von aktiviertem schlamm
DE304331C (de)
DE3204910A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur alkoholgewinnung
AT369787B (de) Verfahren zur gewinnung von zuckern aus cellulosehaeltigem pflanzlichem material
AT158485B (de) Verfahren zur Verzuckerung von Zellulose u. dgl. durch Druckperkolation mit verdünnten Säuren und Weiterverarbeitung der anfallenden Zuckerwürze.
DE2946161A1 (de) Verfahren zur herstellung von aethanol

Legal Events

Date Code Title Description
PUE Assignment

Owner name: PEC, PROCESS ENGINEERING COMPANY

PL Patent ceased
PL Patent ceased