Die vorliegende Erfindung betrifft einen Tiefkühlbeutel aus Kunststoff und ein Verfahren zu dessen Herstellung.
Zum Tiefgefrieren werden die Produkte in einen Kunststoffbeutel verpackt, der vor dem Einbringen in das Tiefgefrierfach angeschrieben wird. Dabei sollte die Beschriftung auch nach längerer Lagerung im Tiefgefrierfach noch gut leserlich sein. Bei den herkömmlichen Beuteln erfolgt die Beschnftung z.B. mit Hilfe einer am Beutel befestigten Etikette, die sich jedoch häufig vom Beutel löst oder durch die Eisbildung unlesbar wird.
Die vorliegende Erfindung bezweckt nun, diese Nachteile zu beseitigen. Es stellt sich somit die Aufgabe, einen Kunststoffbeutel zu schaffen, der auf einfache und mühelose Weise so beschriftet werden kann, dass die Beschriftung praktisch unter allen äusseren Bedingungen lesbar bleibt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss gelöst durch mindestens ein auf der Aussenseite angeordnetes Schriftfeld aus einer Werkstoffschicht, welche mit einem Handschreibgerät dauerhaft und wischfest beschriftbar ist.
Das Verfahren zur Herstellung dieses Beutels ist erfin dungsgemäss dadurch gekennzeichnet, dass aus wenigstens einer Kunststoffolie ein Beutel gebildet wird, und auf dessen Aussenseite die einen Farbstoff enthaltende Werkstoffschicht aufgedruckt wird.
Im folgenden wird anhand der Zeichnung ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes näher erläutert.
Die einzige Figur zeigt einen Kunststoffbeutel mit einem direkt beschn.ftbaren Feld.
Der Beutel 1 besteht aus einer schlauchförmigen Kunst- stofffolie, die auf der einen Seite eine Schweissnaht 2 und auf der anderen Seite eine Öffnung 3 aufweist. Die Kunststoffolie kann z.B. eine Hochdruck- oder Niederdruckpoly- ätflhylenfolie oder eine Polypropylenfolie sein. Auf der einen Aussenseite weist der Beutel 1 ein Feld 4 mit matter, leicht rauher Oberfläche auf, das aus einem direkt beschriftbaren Werkstoff besteht. Beim gezeigten Ausführungsbeispiel ist das Feld 4 in drei Einzelfelder unterteilt. Es ist auch denkbar, das Feld 4 nicht zu unterteilen oder mehrere derartige Felder 4 vorzusehen, z.B. auf beiden Seiten des Beutels 1.
Der das Feld 4 bildende Werkstoff weist die Eigenschaft auf, dass der von einem Schreibgerät abgegebene Markierungsstoff (Tinte, Tusche, Graphit usw.) angenommen wird und haften bleibt und nicht weggewischt werden kann. Die Beschriftung im Feld 4 verschwindet nicht bei Einwirkung von Feuchtigkeit, so dass die Beschriftung auch noch lesbar ist, wenn der Beutel längere Zeit in einem Tiefgefrierfach gelegen hat.
Die Beschriftung kann mit irgendeinem geeigneten Schreibgerät erfolgen, z.B. mittels eines Blei- oder Farbstiftes, Füllhalters, Kugelschreibers oder Fitz- oder Faserschreibers.
In jedem Fall bleibt der Markierstoff, wie Tusche, Tinte, Graphit wischfest auf dem das Feld 4 bildenden Werkstoff haften.
Der verwendete Werkstoff besteht aus einem Farbstoff und gewissen Zusatzstoffen und wird mittels eines Druckverfahrens auf die Aussenseite des Kunststoffbeutels 1 anf- gebracht.
Vor dem Bedrucken wird die Kunststoffolie vorbehandelt, um ein gutes Haften des aufgedruckten Werkstoffes zu erreichen. Bei der Herstellung der Kunststoffolie wird im Extruder selbst ein kleiner Prozentsatz einer additiven Mischung zugesetzt, um eine stumpfe Oberfläche der Folie zu erhalten.
Anschliessend wird die Folie durch ein elektrisches Feld geführt, in welchem eine Koronaentladung auftritt. Dadurch werden auf der glatten Folienoberfläche mikroskopisch kleine Krater gebildet, wodurch die Haftfähigkeit des anschliessend aufgedruckten farbstoffhalligen Werkstoffes verbessert wird.
Nach dem Aufdrucken des Werkstoffes muss dieser getrocknet werden.
Die Farbe des Feldes 4 wird vorzugsweise so gewählt, dass sie sich von der Farbe des übrigen Teils des Beutels 1 unterscheidet.
Statt aus einer am einen Ende zugeschweissten Folie kann der Beutel 1 auch aus zwei Folien bestehen, die an drei Seiten zusammengeschweisst sind.
PATENTANSPRÜCHE
I. Tiefkühlbeutel aus Kunststoff, gekennzeichnet durch mindestens ein auf der Aussenseite angeordnetes Schriftfeld aus einer Werkstoffschicht, welche mit einem Handschreibgerät dauerhaft und wischfest beschriftbar ist.
II. Verfahren zur Herstellung des Tiefkühlbeutels nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass aus wenigstens einer Kunststoffolie ein Beutel gebildet wird, und auf dessen Aussenseite die einen Farbstoff enthaltende Werkstoffschicht aufgedruckt wird.
UNTERANSPRÜCHE
1. Tiefkühlbeutel nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das Feld eine matte, aufgerauhte Oberfläche hat.
2. Tiefkühlbeutel nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das Feld eine gegenüber dem übrigen Teil des Beutels unterschiedliche Farbe aufweist.
3. Tiefkühlbeutel nach Patentanspruch I oder einem der Unteransprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass er aus Polyäthylen besteM.
4. Tiefkühlbeutel nach Patentanspruch I oder einem der Unteransprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass er aus Polypropylen besteht.
3. Verfahren nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass vor dem Aufdrucken des Werkstoffes die Kunt3tstoffolie zum Erzeugen einer stumpfen und aufgerauhten Oberfläche vorbehandelt wird.
6. Verfahren nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass zur Aufrauhung der Folienoberfläche die Folie durch ein elektriszhes Feld, in dem eine Koronaentladung auftritt, geführt wird.
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The present invention relates to a freezer bag made of plastic and a method for its production.
For freezing, the products are packed in a plastic bag, which is written on before it is placed in the freezer. The lettering should still be legible even after long periods of storage in the freezer. In the case of conventional bags, the sewing takes place e.g. with the help of a label attached to the bag, which however often comes off the bag or becomes illegible due to the formation of ice.
The present invention now aims to overcome these disadvantages. The task is thus to create a plastic bag that can be labeled in a simple and effortless way in such a way that the label remains legible in practically all external conditions.
According to the invention, this object is achieved by at least one writing field, arranged on the outside, made of a material layer, which can be written on permanently and smudge-proof with a hand-held writing instrument.
The method for producing this bag is characterized according to the invention in that a bag is formed from at least one plastic film, and the material layer containing a dye is printed on its outside.
In the following, an exemplary embodiment of the subject matter of the invention is explained in more detail with reference to the drawing.
The only figure shows a plastic bag with a field that can be attached directly.
The bag 1 consists of a tubular plastic film which has a weld seam 2 on one side and an opening 3 on the other side. The plastic film can e.g. be a high pressure or low pressure polyethylene film or a polypropylene film. On the one outside, the bag 1 has a field 4 with a matt, slightly rough surface, which consists of a material that can be written on directly. In the embodiment shown, the field 4 is divided into three individual fields. It is also conceivable not to subdivide the field 4 or to provide several such fields 4, e.g. on both sides of the bag 1.
The material forming the field 4 has the property that the marking substance released by a writing instrument (ink, Indian ink, graphite, etc.) is accepted and sticks and cannot be wiped away. The lettering in field 4 does not disappear when exposed to moisture, so that the lettering is still legible if the bag has been in a freezer for a long time.
The writing can be done with any suitable writing implement, e.g. by means of a pencil or colored pencil, fountain pen, ballpoint pen, or Fitz or fiber pen.
In any case, the marking material, such as Indian ink, ink, graphite, remains wipe-proof on the material forming the field 4.
The material used consists of a dye and certain additives and is applied to the outside of the plastic bag 1 by means of a printing process.
Before printing, the plastic film is pretreated in order to achieve good adhesion of the printed material. During the production of the plastic film, a small percentage of an additive mixture is added in the extruder itself in order to obtain a dull surface of the film.
The film is then passed through an electric field in which a corona discharge occurs. As a result, microscopic craters are formed on the smooth surface of the film, which improves the adhesion of the subsequently printed dye-resistant material.
After the material has been printed, it must be dried.
The color of the field 4 is preferably chosen so that it differs from the color of the rest of the bag 1.
Instead of a film welded shut at one end, the bag 1 can also consist of two films which are welded together on three sides.
PATENT CLAIMS
I. Freezer bags made of plastic, characterized by at least one writing field arranged on the outside and made of a material layer which can be written on permanently and smudge-proof with a hand-held pen.
II. A method for producing the freezer bag according to claim I, characterized in that a bag is formed from at least one plastic film, and the material layer containing a dye is printed on its outside.
SUBCLAIMS
1. Freezer bag according to claim I, characterized in that the field has a matt, roughened surface.
2. Freezer bag according to claim I, characterized in that the field has a different color from the rest of the bag.
3. Freezer bag according to claim I or one of the dependent claims 1 or 2, characterized in that it is made of polyethylene.
4. Freezer bag according to claim I or one of the dependent claims 1 or 2, characterized in that it consists of polypropylene.
3. The method according to claim II, characterized in that before the material is printed on, the plastic film is pretreated to produce a dull and roughened surface.
6. The method according to dependent claim 5, characterized in that to roughen the film surface, the film is passed through an electrical field in which a corona discharge occurs.
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