CH596517A5 - Floor heating system attached to central heating unit - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Fussbodenheizung mit einem oder mehreren im Boden in Halterungen in Schleifen verlegt ten und an den Vor- und den Rücklauf einer Zentralheizungsanlage anschliessbaren Kunststoffschläuchen. Es sind Fussbodenheizungen bekannt, bei denen ein Kunststoffschlauch schleifenförmig im Estrich verlegt und in seiner Lage durch einen Verlegerechen oder durch auf Flacheisen aufgedrückte Bügel gehalten wird. Mit seinen Enden ist der Kunststoffschlauch wie ein Radiator an den Vor- und Rücklauf einer Zentralheizungsanlage angeschlossen. Bei diesen Fussbodenheizungen haben der Verlegerechen und die auf die Flacheisen aufgedrückten Bügel ausschliesslich die Aufgabe, die Schleifen des Kunststoffschlauches zu halten. Der Estrich oder eine andere Bodenfüllmasse bilden die Unterlage oder Abstützung für den begehbaren Bodenbelag, zum Beispiel Linoleum, Kunststoffplatten usw. Es gibt jedoch auch andere Bodenkonstruktionen, wie zum Beispiel Holzböden. Diese bestehen aus Holzbrettern, die über Balken verlegt und auf diese aufgenagelt oder mit diesen verschraubt sind. Im Zuge der Altbausanierung sollen Fussbodenheizungen der oben genannten Art in Räumen mit Holzböden verlegt werden. Die Holzböden bleiben dabei erhalten und bilden die Unterlage für die Kunststoffschäuche. Das Einbringen von oder das Einbetten in Estrich entfällt hierbei. Daher muss zusätzlich eine Unterlage für die über den Kunststoffschäuchen anzuordnenden, die Nutzlast aufnehmenden Platten geschaffen werden. Die bekannten die Halterungen für die Kunststoffschläuche bildenden Verlegerechen oder die auf die Flacheisen aufgedrückten Bügel können daher nicht zum Festlegen des Kunststoffschlauches verwendet werden. Die über den Schläuchen anzuordnenden Platten verlangen eine Abstützung mit grosser Oberfläche, die weder ein Verlegerechen noch die Bügel aufweisen. Damit stellt sich die Aufgabe, eine Fussbodenheizung zu schaffen, die in Altbauten auf den dort vorhandenen Böden, im allgemeinen Holzböden, verlegbar ist. Die bisher verwendeten und aus Verlegerechen oder Bügeln bestehenden Halterungen für die Kunststoffschläuche müssen dabei nicht nur diese halten, sondern gleichzeitig auch eine Unterlage für einen begehbaren Fussbodenbelag bilden. Zur Lösung dieser Aufgabe wird gemäss der Erfindung für eine Fussbodenheizung der eingangs genannten Gattung vorgeschlagen, dass die Halterungen für die Kunststoffschläuche unter gegenseitigem Abstand verlegte Rechteckwellenprofile sind, die Kunststoffschläuche in die Wellentäler der Profile bildende Lücken eingelegt und Stahlblechplatten auf die Profile aufgelegt sind Die Rechteckwellenprofile bestehen vorteilhaft aus Metall, wie Stahl oder Aluminium, oder aus Kunststoff. Sie sollten ausreichend bereit sein, damit sie selbst einen genügend sicheren Stand auf einer etwaigen Unterlagen haben und sie andererseits eine genügend grosse Auflagefläche für die Stahlblechplatten bilden. Für übliche Belastung haben die Stahlblechplatten vorteilhaft eine Stärke von 1,5 bis 2,0 mm. Stahl ist ein guter Wärmeleiter. Die unter den Stahlblechplatten oder neben den Rechteckwellenprofilen befindliche Luft ist dagegen ein schlechter Wärmeleiter. Die schlecht leitende Luftschicht und die gut leitenden Stahlblechplatten führen aber insgesamt zu guten Wärmedurchgangswerten, wenn die Luftschicht bei einer Stahlblechplattenstärke von 1,5 bis 2,0 mm selbst eine Höhe von 20 bis 30 mm hat Hier stellt sich als vorteilhaft heraus, den Rechteckwellenprofilen eine Höhe von 20 bis 30 mm zu geben. Die Stahlblechplatten sind auf die Rechteckwellenprofile aufgelegt Im allgemeinen bleiben sie ohne weitere Massnahmen an ihrer einmal eingenommenen Stelle liegen. Zur grösseren Sicherheit können die Stahlblechplatten in einer weiteren Ausgestaltung jedoch durch elektrische Punktschweissung miteinander verbunden werden. Ebenso können die Stahlblechplatten auf ihre Unterlage, das heisst die Rechteckwellenprofile oder am Rand verlegte Holzleisten, aufgeklebt oder an diese angeschraubt sein. Falls das Punktschweissen der Stahlblechplatten über oder im Bereich eines Kunststoffschlauchabschnittes erfolgen sollte, kann dieser zweckmässig durch eine aufgelegte Abdeckung geschützt werden. Eine solche beispielsweise aus Kunststoff gespritzte Abdekkung stellt weiter eine Wärmebremse dar. Sie verhindert, dass die Wärme überwiegend senkrecht nach oben austritt und dort zu örtlichen Überhitzungen führt. Die Abdeckung verteilt die Wärme zur Seite, und die Stahlblechplatten bzw. der Boden werden bzw. wird gleichmässiger erwärmt. Die Rechteckwellenprofile bleiben von selbst auf ihrer Unterlage, das heisst dem vorhandenen Boden, zum Beispiel Holzboden, liegen. Falls sich jedoch die Notwendigkeit einer besonderen Fixierung ergibt, können sie aufgenagelt, aufge- - schraubt oder geklebt werden. Zum seitlichen Abschluss und um den Stahlblechplatten an ihrem freien Rand eine feste Unterlage zu geben, können an diesem Rand Holzleisten verlegt werden, deren Höhe gleich der Höhe der Rechteckwellenprofile ist. Die erfindungsgemässe Fussbodenheizung kann statt in einem Altbau auch in einem Neubau verlegt werden. Hier kann der Wunsch bestehen, die Heizung nach unten wärmezuisolieren. Zu diesem Zweck werden in einer weiteren Ausgestaltung Kunststoffschaumplatten unter den Rechteckwellenprofilen verlegt bzw. als erstes auf die Unterlage aufgelegt. Selbstverständlich können diese Kunststoffschaumplatten auch in Altbauten verlegt werden. Bei nur teilweiser Verlegung können sie hier auch zum Höhenausgleich und damit zum Bilden einer in sich ebenen Unterlage dienen. Solche Kunststoffschaumplatten haben eine geringe Druckfestigkeit. Unter den Rechteckwellenprofilen werden sie daher nachgeben und zusammengedrückt werden. Zum Vermeiden eines solchen Eindrückens ist in einer weiteren Ausgestaltung vorgesehen, dass Druckverteilerstreifen, die auf ihrer Oberseite eine Einsparung mit einem Querschnitt entsprechend dem Grundriss der Rechteckwellenprofile aufweisen, unter diese untergelegt und die Profile in diese Einsparungen eingelegt sind. Die Breite dieser Druckverteilerstreifen liegt dabei vorteilhaft beim etwa Fünffachen der Breite der Rechteckwellenprofile. Da sie in ihrer Mitte unter den Einsparungen am stärksten belastet werden, haben sie selbst vorteilhaft dort auch ihre grösste Stärke. Diese Stärke nimmt dabei in Richtung auf die senkrecht zu den Schleifen des Kunststoffschlauches verlaufenden Rändern hin ab. Damit wird auch verhindert, dasssie sich an ihren Rändern übermässig in die Kunststoffschaumplatten eindrücken. Insgesamt sind die Druckverteilerstreifen nach einer weiteren Ausführungsform vorgespannt und von ihren Rändern ausgehend zu ihrer Mitte hin hochgewölbt. Diese Wölbung und Vorspannung, die ihnen beim Spritzen eingeformt wird, verhindert, dass sich die Streifen an ihren dünnen Rändern hochbiegen und damit Auflagefläche verlorengeht. Am Beispiel der in der Zeichnung gezeigten Ausführungsform wird die Erfindung nun weiter beschrieben. In der Zeichnung sind: Fig. 1 ein vertikaler Schnitt durch eine Fussbodenheizung, Fig. 2 eine perspektivische Darstellung der Fussbodenheizung mit teilweise weggebrochenen Teilen, Fig. 3 ein Teilquerschnitt durch die Fussbodenheizung unter besonderer Darstellung einer Kunststoffschaumplatte, Fig. 4 ein Fig. 3 entsprechender Schnitt bei anderer Bemessung der Kunststoffschaumplatte, Fig. 5 in grösserem Massstab eine perspektivische Ansicht der Fussbodenheizung unter besonderer Darstellung der Druckverteilerstreifen und der auf die Schläuche aufzulegenden Abdeckungen und Fig. 6 ein Schnitt durch einen Druckverteilerstreifen. Fig. 1 zeigt einen herkömlichen Boden 12 eines Raumes. An dessen Rändern sind die Holzleisten 14 verlegt. Zwischen den Leisten 14 liegen unter gegenseitigem Abstand die Rechteckwellenprofile 16. In die die Wellentäler dieser Profile 16 bildenden Lücken ist ein Schlauch 18 eingelegt. In den Randbereichen des Raumes liegen die Schlauchabschnitte enger als in der Raummitte. Damit wird der in den Randbereichen herrschende grössere Wärmeabfluss ausgeglichen. Auf den Rechteckwellenprofilen 16 liegen die Stahlblechplatten 20. An Stellen 22 sind sie durch Punktschweissung miteinander verbunden. Bei aus Metall bestehenden Rechteckwellenprofilen 16 können die Punktschweissungen unmittelbar an einem Profilabschnitt erfolgen und damit die Platten zusätzlich mit diesen Profilen verbinden. Kunststofffliesen 24 sind auf die Stahlbechplatten 20 aufgeklebt. Abdekkungen 26 liegen über den Schläuchen 18. Damit ist die erfindungsgemässe Fussbodenheizung fast schon vollständig beschrieben. Nach der Darstellung in Fig. 2 ist der Kunststoffschlauch 18 mit seinem linken Ende an den Verlauf und mit seinem rechten Ende an den Rücklauf einer Zentralheizungsanlage angeschlossen. Nach der Darstellung von Fig. 3 liegt eine Kunststoffschaumplatte 28 auf dem Boden 12 bzw. unter den Rechteckwellenprofilen 16. Nach der Darstellung in Fig. 4 liegt eine solche Kunststoffschaumplatte 28 nur in einem Teilbereich und füllt dort eine Vertiefung oder Unebenheit im Boden 12 aus. Fig. 5 zeigt einen über der gesamten Länge eines Recht eckwellenprofiles 16 verlaufenden Druckverteilerstreifen 30. In seiner Mitte weist er einen den Abmessungen des Rechteckwellenprofiles 16 entsprechenden Einschnitt 32 auf. In diesem Einschnitt wird ein Rechteckwellenprofil 16 gehalten. Von seiner Mitte ausgehend bis zu seinen senkrecht zu den Schleifen des Schlauches 18 verlaufenden Rändern 34 hat der Druckverteilerstreifen eine abnehmende Stärke. Nach Fig. 6 sind die Druckverteilerstreifen 13 vorge stanzt und in ihrer Mitte nach oben ausgewölbt. Bei Bela stung mit einem Recliteckwellenprofil 16 sinken sie dann in ihrer Mitte ein und nehmen im Endzustand ihre in Fig. 5 ge zeigte Einbauform an.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCHFussbodenheizung mit einem oder mehreren im Boden in Halterungen in Schleifen verlegten und an den Vor- und den Rücklauf einer Zentralheizungsanlage anschliessbaren Kunststoffschläuchen, dadurch gekennzeichnet, dass die Hal terungen unter gegenseitigem Abstand verlegte Rechteckwei lenprofile (16) sind, die Kunststoffschläuche (18) in die Wellentäler der Profile (16) bildende Lücken eingelegt sind und Stahlblechplatten (20) auf die Profile (16) aufgelegt sind.UNTERANSPRÜCHE 1. Fussbodenheizung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Rechteckwellenprofile (16) aus Metall oder Kunststoff bestehen.2. Fussbodenheizung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Rechteckwellenprofile (16) eine Höhe von 20 bis 30 mm und die Stahlblechplatten (20) eine Stärke von 1,5 bis 2,0 mm haben.3. Fussbodenheizung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Stahlblechplatten (20) durch elektrische Punktschweissung (22) miteinander verbunden und/oder auf die Rechteckwellenprofile (16) aufgeschraubt oder an diese angeklebt sind.4. Fussbodenheizung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass Abdeckungen (26) auf den Kunststoffschlauch (18) aufgelegt sind.5. Fussbodenheizung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Rechteckwellenprofile (16) auf eine Unterlage aufgenagelt, geschraubt oder geklebt sind.6. Fussbodenheizung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass am freien Rand der Stahlblechplatten (20) Holzleisten (14) verlegt sind, deren Höhe gleich der Höhe der Rechteckwellenprofile (16) ist.7. Fussbodenheizung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Kunststoffschaumplatten (28) zwecks Wärmedämmung oder Höhenausgleich unter den Rechteckwellenprofilen (16) verlegt sind.8. Fussbodenheizung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Druckverteilerstreifen (30), die auf ihrer Oberseite eine Einsparung (32) mit einem Querschnitt entsprechend dem Grundriss der Rechteckwellenprofile (16) aufweisen, unter diese untergelegt und die Profile (16) in die Einsparungen (32) eingelegt sind.9. Fussbodenheizung nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Breite der Druckverteilerstreifen (30) etwa das Fünffache der Breite der Rechteckwellenprofile (16) beträgt und sie eine von ihrer Mitte zu ihren senkrecht zu den Schleifen des Kunststoffschlauches (18) verlaufenden Rändern (34) hin abnehmende Stärke aufweisen.10. Fussbodenheizung nach den Unteransprüchen 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckverteilerstreifen (30) vorgespannt und von ihren Rändern (34) ausgehend zu ihrer Mitte hin hochgewölbt sind.11. Fussbodenheizung nach Patentanspruch, gekennzeichnet, durch auf die Stahlblechplatten (20) aufgeklebte Kunst stofffliesen (24).12. Fussbodenheizung nach Patentanspruch und Unteran spruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Stahlblechplat ten (20) auf die Holzleisten (14) aufgeschraubt oder an diese angeklebt sind.
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