CH601991A5 - Alkenyl- and alkenynyl-alkoxy diphenyl ether derivs - Google Patents

Alkenyl- and alkenynyl-alkoxy diphenyl ether derivs

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CH601991A5
CH601991A5 CH1424774A CH1424774A CH601991A5 CH 601991 A5 CH601991 A5 CH 601991A5 CH 1424774 A CH1424774 A CH 1424774A CH 1424774 A CH1424774 A CH 1424774A CH 601991 A5 CH601991 A5 CH 601991A5
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Ciba Geigy Ag
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Description


  
 



   Die vorliegende Erfindung betrifft ein Schädlingsbekämpfungsmittel enthaltend als aktive Komponente neue 4substituierte Diphenyläther-Derivate sowie dessen Verwendung bei der Bekämpfung von Schädlingen.



   Die in den erfindungsgemässen Mitteln enthaltenen neuen Verbindungen entsprechen der Formel I
EMI1.1     
 worin   Rl      C3-C5-Alkenyl,    C3-C5-Halogenalkenyl oder   Q.C5Alki.   



  nyl, R2 und R3 unabhängig voneinander Wasserstoff oder Methyl, R4 Wasserstoff, Chlor, Methyl, Äthyl oder Nitro, Y und Z unabhängig voneinander Sauerstoff- oder Schwefel, und n 1 oder 2 bedeuten.



   Alkenyl-, Halogenalkenyl- und Alkinylreste unter   Rl    können verzweigt oder geradkettig sein. Als Alkenyl- und Halogenalkenylreste kommen z. B. der Allyl-, 1-Methylallyl-, 2-Methylallyl-3-Methylallyl- und 1,2-Dimethylallylrest, sowie deren Halogen-, d. h. Chlor-, Fluor, Brom- und Jod-substituierte Derivate, wie z. B. der   1-Chlorallyl-,      3-Chlorallyl-,      3-Bromallyl-,    3-Fluorallyl-,   3-Jodallyl-,    3-Chloromethylallyl- und   1 -Methyl-3-    chlorallylrest in Betracht. Als geeignete Alkinylreste sind u. a. der   Propargyli    1-Methyl-2-propinyl- und 1,1-Dimethyl-2propinylrest zu nennen.



   Von besonderer Bedeutung wegen ihrer Wirkung gegen Schädlinge, vor allem gegen Insekten, insbesondere gegen Larven und Puppen von Insekten, und gegen Vertreter der Ordnung Akarina, sind Mittel enthaltend Verbindungen der Formel   1, worin      Rl      C3-C5-Alkenyl,      C3-Cs-Halogenalkenyl    oder   CrCs-Alkinyl,    R2 Wasserstoff oder Methyl, R3 und R4 Wasserstoff, Y Sauerstoff, Z Sauerstoff oder Schwefel und n 1 oder 2, darstellen; bevorzugt von diesen Verbindungen sind solche, worin   Rl    einen Allyl; 1-Methylallyl-,   3-Halogenallyl-,    Propargyl- oder 1-Methylpropargylrest, insbesondere einen Al   lyli    3-Chlorallyl, Propargyl- oder 1-Methylpropargylrest, darstellt.



   Die Verbindungen der Formel I können nach im Prinzip bekannten Methoden dadurch erhalten werden, dass man   z.B.   



  a) eine Verbindung der Formel II
EMI1.2     
 mit einer Verbindung der Formel III   M - Z - R1    (III) umsetzt; b) eine Verbindung der Formel IV
EMI1.3     
 mit einer Verbindung der Formel V   (1V)      X - R1    (V) reagieren lässt; oder c) eine Verbindung der Formel VI
EMI1.4     
 mit einer Verbindung der Formel VII
EMI1.5     
 behandelt wobei, in den Formeln II-VII, M für ein Metallion der I. oder II. Hauptgruppe des Periodensystems, insbesondere für ein Natrium-, Kalium- oder Lithiumion steht, X ein Halogenatom, insbesondere ein Chlor- oder Bromatom, bedeutet, und   Rl,    R2, R3, R4, Y, Z und n, die unter Formel I angegebenen Bedeutungen haben.



   Diese Verfahren können, je nach der Reaktivität des angewandten Halogenids der Formeln II, V und VII in verschiedenen Lösungsmitteln und bei unterschiedlichen Reaktionstemperaturen, vorzugsweise in Anwesenheit mindestens eines Mols.einer Base, durchgeführt werden.



   Als Lösungsmittel eignen sich insbesondere Aceton, Methyläthylketon, Cyclohexanon, 1,2-Dimethoxyäthan, Tetrahydrofuran, Dioxan, Dialkyläther, Dimethylformamid, Dimethylsulfoxid, Hexamethylphosphorsäuretriamid, Sulfolan, inerte Kohlenwasserstoffe, wie Toluol, Benzol, Xylol und dergleichen. Es können aber auch andere Lösungsmittel Anwendung finden.



   Als Beispiel geeigneter Basen sind Alkalimetall- und Erdalkalimetallhydroxide, -carbamate, -hydride und Alakimetalloxide zu nennen. Ferner, können auch organische Basen, wie Triäthylamin und Pyridin, verwendet werden. Die Reaktionstemperaturen liegen für Verfahren a) und b) zwischen   0"    und 100   "C,    zumeist zwischen   10     und 80   "C,    und für Verfahren c) zwischen Raumtemperatur und 100   "C,    zumeist zwischen   20     und   100 "C.   



   In bestimmten Fällen werden die Reaktionen vorteilhaft in einer Schutzgasatmosphäre, z. B. einer Stickstoff-Atmosphäre, durchgeführt.



   Die Ausgangsstoffe der Formeln III und V bis VII sind aus der Literatur bekannt, während jene der Formeln II und IV aus bereits bekannten Verbindungen leicht erhältlich sind, z. B. durch: 1. Reaktion einer Verbindung der Formel VI in Gegenwart eines Lösungsmittels, wie z. B. Aceton, mit einem Halogenid
EMI1.6     


<tb> der <SEP> Formel <SEP> VIII <SEP> R
<tb> x <SEP> ) <SEP> n\CH.

  <SEP> CR3 <SEP> (VIII)
<tb>   worin X ein Halogen; vorzugsweise ein Chlor- oder Bromatom, bedeutet, Umsetzung des erhaltenen Reaktionsproduktes der Formel IX
EMI2.1     
 mit Wasser in Gegenwart eines Quecksilber II-Salzes, vor allem Quecksilber Il-acetat oder Quecksilber II-trifluoracetat, zu einer Verbindung der Formel (X)
EMI2.2     
 und anschliessende Behandlung dieser Verbindung X mit einem Alkalimetallhydrid in Gegenwart von Tetrahydrofuran und Metapol, unter Bildung einer Verbindung der Formel IV, worin M ein Alkalimetallion darstellt; oder 2. Umsetzung einer Verbindung der Formel VI mit einem Dihalogenid der Formel Xl
EMI2.3     
 worin X ein Halogen-, vorzugsweise ein Chlor- oder Bromatom, bedeutet, unter Bildung einer Verbindung der Formel II, worin beide Reste R2 und R3 für ein Wasserstoffatom stehen. Eine Reihe von Verbindungen der Formel I, z.

  B. solche, worin einer der Reste R2 und R3 Methyl bedeutet und der andere für ein Wasserstoffatom steht, liegen in unterschiedlichen optisch aktiven Isomeren vor. Wenn in solchen Fällen bei der Herstellung keine optisch aktiven Ausgangsmaterialien verwendet werden, gelangt man zu diastereomeren bzw. racemischen Gemischen. Auch cis/trans-Isomerengemische sind erhältlich, wenn   Rs    einen substituierten Alkenylrest, z. B. einen Halogenallylrest, darstellt.



   Die verschiedenen beständigen Isomerengemische können z. B. mit Hilfe chromatographischer Trennmethoden in die isomeren Formen aufgetrennt werden, z. B. durch Adsorp tion an einem Trennmaterial mit selektiver Adsorptionsaktivität, wie z. B. Kieselgel, Aluminiumoxyd, und anschliessender Eluierung der getrennten Isomeren mit einem geeigneten Lösungsmittel z. B. Diäthyläther, Hexan, Essigsäuremethyloder äthylester. Eine weitere chromatographische Trennmethode stellt die Gaschromatographie dar. In gewissen Fällen kann ein Isomerengemisch auch durch fraktionierte Destillation oder fraktionierte Kristallisation getrennt werden.



   Unter einer Verbindung der Formel I im Sinne der gegenwärtigen Erfindung versteht man daher sowohl einzelne Stereoisomere bzw. cis/trans-Isomere als auch deren unaufgetrennte Gemische.



   Die Wirkstoffe der Formel I eignen sich zur Bekämpfung von Schädlingen, vor allem zur Bekämpfung von Insekten, insbesondere Larven und Puppen von Insekten, und Vertretern der Ordnung Akarina. Beispiele der Familien von Insekten und der Anordnung Akarina, gegen welche die erfindungsgemässen Mittel eingesetzt werden können, sind: Insekten-Familien:
Acrididae, Blattidae, Gryllidae, Gryllotalpidae, Tettigoniidae Cimicidae, Pyrrhocoridae, Reduviidae, Aphididae, Delphacidae, Diaspididae, Pseudococcidae, Chrysomelidae, Coccinellidae, Bruchidae, Scarabaeidae, Dermestidae, Tenebrionidae, Curculionidae, Tineidae, Noctuidae, Lymantriidae, Pyralidae, Galleriidae, Culicidae, Tipulidae, Stomoxydae, Muscidae, Calliphoridae, Trypetidae, und Pulicidae Akarina-Familien: Ixodidae, Argasidae, Tetranychidae und Dermanyssidae.



   Den erfindungsgemässen Mitteln lassen sich andere biozide Wirkstoffe oder Mittel beimischen. So können die neuen Mittel ausser den genannten Verbindungen der allgemeinen Formel I zum Beispiel Insektizide, Fungizide, Bakterizide, Fungistatika, Bakteriostatika oder Nematizide zur Verbreiterung des Wirkungsspektrums enthalten.



   Die Verbindungen der Formel I können zusammen mit geeigneten Trägern und/oder Zuschlagstoffen eingesetzt werden. Geeignete Träger und Zuschlagstoffe können fest oder flüssig sein und entsprechen den in der Formulierungstechnik üblichen Stoffen wie z. B. natürlichen oder regenerierten Stoffen, Lösungs-, Dispergier-,   Netz-,    Haft-, Verdikkungs-, Binde- und/oder Düngemitteln.



   Zur Applikation können die Verbindungen der Formel I zu Stäubemitteln, Emulsionskonzentraten, Granulaten, Dispersionen, Sprays, zu Lösungen oder Aufschlämmungen in üblicher Formulierung, die in der Applikationstechnik zum Allgemeinwissen gehören, verarbeitet werden.



   Die Herstellung der erfindungsgemässen Mittel kann in an sich bekannter Weise durch inniges Vermischen und/oder Vermahlen von Wirkstoffen der Formel I mit den geeigneten Trägerstoffen, gegebenenfalls unter Zusatz von gegen über den Wirkstoffen inerten Dispergier- oder Lösungsmittel erfolgen. Die Wirkstoffe können in den folgenden Aufarbeitungsformen vorliegen und angewendet werden: Feste Aufarbeitungsformen:
Stäubemittel, Streumittel, Granulate (Umhüllungsgranulate,   lmprägnierungsgranulate    und Homogengranulate); flüssige Aufarbeitungsformen: a) in Wasser dispergierbare Wirkstoffkonzentrate:
Spritzpulver (wettable powders), Pasten, Emulsionen; b) Lösungen:   Ärosole.   



   Die Wirkstoffe der Formel I können beispielsweise wie folgt formuliert werden (Teile bedeuten Gewichtsteile): Stäubemittel: Zur Herstellung eines a)   50/oigen    und b)   20/obigen    Stäubemittel werden die folgenden Stoffe verwendet: a) 5 Teile Wirkstoff,
95 Teile Talkum; b) 2 Teile Wirkstoff,
1 Teil hochdisperse Kieselsäure,
97 Teile Talkum.

 

   Die Wirkstoffe werden mit den Trägerstoffen vermischt und vermahlen.



  Granulat: Zur Herstellung eines   50/oigen    Granulates werden die folgenden Stoffe verwendet:
5 Teile Wirkstoff, 0,25 Teile Epichlorhydrin, 0,25 Teile Cetylpolyglykoläther, 3,50 Teile Polyäthylenglykol, 91 Teile Kaolin (Korngrösse 0,3-0,8 mm).



   Die Aktivsubstanz wird mit Epichlorhydrin vermischt und mit 6 Teilen Aceton gelöst, hierauf wird Polyäthylenglykol und Cetylpolyglykoläther zugesetzt. Die so erhaltene Lö  sung wird auf Kaolin aufgesprüht und anschliessend das Aceton im Vakuum verdampft.



  Spritzpulver: Zur Herstellung eines a)   400/obigen,    b) und c)   250/obigen,    d)   1 00/oigen    Spritzpulvers werden folgende Bestandteile verwendet: a) 40 Teile Wirkstoff,
5 Teile Lignisulfonsäure-Natriumsalz,
1 Teil   Dibutylnaphthalinsulfonsäure-Natriumsalz,   
54 Teile Kieselsäure; b) 25 Teile Wirkstoff,
4,5 Teile Calcium-Ligninsulfonat,
1,9 Teile Champagne-Kreide-Hydroxyäthylcellulose Gemisch   (1:1),   
1,5 Teile   Natrium-dibutyl-naphthalinsulfonat.   



   19,5 Teile Kieselsäure,
19,5 Teile Champagne-Kreide,
28,1 Teile Kaolin; c) 25 Teile Wirkstoff,
2,5 Teile Isooctylphenoxy-polyäthylen-äthanol,
1,7 Teile Champagne-Kreide/Hydroxyäthylcellulose Gemisch   (1:1),   
8,3 Teile Natriumaluminiumsilikat,
16,5 Teile Kieselgur,
46 Teile Kaolin; d) 10 Teile Wirkstoff,
3 Teile Gemisch der Natriumsalze von gesättigten Fettalkoholsulfaten,
5 Teile Naphthalinsulfonsäure/Formaldehyd
Kondensat,
82 Teile Kaolin.



   Die Wirkstoffe werden in geeigneten Mischern mit den Zuschlagstoffen innig vermischt und auf entsprechenden Mühlen und Walzen vermahlen. Man erhält Spritzpulver, die sich mit Wasser zu Suspensionen jeder gewünschten Konzentration verdünnen lassen.



   Emulgierbare Konzentrate: Zur Herstellung eines a)   obigen    und b)   25obigen    emulgierbaren Konzentrates werden folgende Stoffe verwendet.



  a) 10 Teile Wirkstoff,
3,4 Teile epoxydiertes Pflanzenöl,
3,4 Teile eines Kombinationsemulgators, bestehend aus Fettalkohol glykoläther und   Alkylarylsulfonat-Calcium-Salz,   
40 Teile Dimethylformamid,
43,2 Teile Xylol; b) 25 Teile Wirkstoff,
2,5 Teile epoxydiertes Pflanzenöl,
10 Teile eines Alkylarylsulfonat/    Fettalkoholpolyglykoläther-Gemisches,   
5 Teile Dimethyformamid,
57,5 Teile Xylol.



   Aus solchen Konzentraten können durch Verdünnen mit Wasser Emulsionen jeder gewünschten Konzentration hergestellt werden.



  Sprühmittel: Zur Herstellung eines a)   50/oigen    und b)   20/obigen    Sprühmittels werden die folgenden Bestandteile verwendet: a) 5 Teile Wirkstoff,
1 Teil Epichlorhydrin,
94 Teile Benzin (Siedegrenzen 160-190   "C);    b) 2 Teile Wirkstoff,
1 Teil Epichlorhydrin,
97 Teile Kerosen.



  Beispiel 1 A) Herstellung von   l-(4-Phenoxytphenoxy-3-propargyloxybu-    tan:
3,2 g Natriumhydrid-Dispersion in Mineralöl (60% NaH) werden wiederholt mit Hexan und Tetrahydrofuran gewaschen und hierauf mit 60 ml reinem Tetrahydrofuran sowie 60 ml Hexamethylphosphorsäuretriamid überschichtet. Zu dieser unter einer N2-Schutzgasatmosphäre stehenden Suspension tropft man innerhalb einer Stunde die Lösung von 20,6 g   144-PhenoxySphenoxy-butan-3-ol    in 20 ml Tetrahydrofuran und erwärmt das Gemisch anschliessend - stets unter Rühren - 5 Stunden auf 40-45   "C.    Hierauf tropft man unter Eiskühlung (Innentemperatur ca. 5   "C)    innerhalb einer Stunde 14,5 g Propargylbromid zum Reaktionsgemisch und rührt weitere 15 Stunden bei Raumtemperatur.



   Zur Aufarbeitung wird im Vakuum bei maximal 35   "C    das Tetrahydrofuran weitgehend abdestilliert. Anschliessend gibt man das Reaktionsgemisch in 600 ml Eiswasser und extrahiert wiederholt mit   Ather.    Die vereinigten Ätherphasen werden mit gesättigter Natriumchlorid-Lösung wiederholt gewaschen, über Natriumsulfat getrocknet und vom Lösungsmittel befreit. Den öligen Rückstand chromatographiert man zur weiteren Reinigung an Kieselgel (Eluirungsmittel: Diäthyläther/Hexan   1:4 > ,    wodurch das   144-Phenoxyk    phenoxy-3-propargyloxy-butan (Verbindung Nr. 1) erhalten wird; Brechungsindex des Produktes:   nD=1,5510.   



  b) Herstellung des Ausgangsproduktes:   I-(4-Phenoxy > pheno-    xy-butan-3-ol.



   Zu einer Lösung von 63,6 g Quecksilber   (IIpacetat    in 200 ml Wasser wird bei Raumtemperatur innerhalb von 30 Minuten unter Rühren die Lösung von 38 g   l-(4-Phenoxy >     phenoxy-2-buten (smp. 43-44   "C)    in 140 ml reinem Tetrahydrofuran getropft. Die hierbei entstehende gelbe Emulsion wird für weitere 7 Stunden bei Raumtemperatur gerührt. Hierauf kühlt man das Reaktionsgemisch auf 0   "C    und tropft während ca. 15 Minuten 200 ml 3-N-Natronlauge und anschliessend bei 0-5   "C    innerhalb von ca. 40 Minuten 200 ml einer 0,5 N-Natriumborhydrid-Lösung in 3 N-Natronlauge zu. Das Rekationsgemisch rührt man hierauf noch weitere 18 Stunden bei Raumtemperatur.



   Zur Aufarbeitung wird die Reaktionslösung vom quantitativ abgeschiedenen metallischen Quecksilber abdekantiert und wiederholt mit Äther extrahiert. Die vereinigten Ätherphasen werden nach wiederholtem Waschen mit gesättigter Natriumchloridlösung über Natriumsulfat getrocknet und im Vakuum vom Lösungsmittel befreit. Der weitgehend kristallin erstarrende Rückstand wird durch Chromatographie an Kieselgel (Eluierungsmittel: Methylacetat/Hexan 2:3) weiter gereinigt, wodurch reines   144-Phenoxy)/phenoxy-butan-3-ol    vom Smp. 43-45   "C    erhalten wird.



  Beispiel 2
Analog Beispiel 1 A) werden folgende Verbindungen der Formel Ia
EMI3.1     
    (Ia >     hergestellt (cis/trans isomerische Gemische mit Sternchen bezeichnet):   Verb. R1 R2 R3 R4 Y Z n Physi Nr. kalische
Daten   
2 CH2=CH-CH2- CH3- H H O 0 1 nD : 1,5429
3*) Cl-CH=CH-CH2- CH3- H H O 0 1   
4   CH=C-CH(CH3)-    CH3- H H O 0 1
5   CHeC-CH2-    H H H O 0 1   nD :    1,5588
6 CH2=CH-CH2- H H H O 0 1
7*   Cl-CH=CH-CH2-    H H H O 0 1   n20:    1,5612
8   CH=C-CH2-    H H H O 0 2   nD :    1,5513
9   CHeC-CH(CH3)-    H H H O 0 2 10 CH2=CH-CH2- H H H O 0 2   nu20:

  :    1,5431 11   CH=C-CH2-    H H CH3 O 0 1 12   CH=C-CH2-    H H H O S 1 13   CH=C-CH2-    CH3- CH3- H O 0 1 14 CH2=CH-CH2- CH3- H CH3 O S 2 15 CH2=CH-CH2- CH3- H NO2- O 0 1 16 CH2=CH-CH2- CH3- H C2H5- O 0 1 17 CH2=CH-CH2- H H   C1    O 0 1 18   CH=C-CH2-    CH3- H H S S 1 19   CH=C-CH2-    H H H S 0 2   20*    C1-CH=CH-CH2- H H H S O 1 21   CH=c-CH2-    H H H S 0 2 22 CH2=CH-CH2- CH3- H H S 0 2 23 CH2=CH-CH2- CH3- H H S S 2 24 CH2=CH-CH2- CH3- CH3 H O S 2 25   CH=C-CH(CH)-    H H H O S    1    Beispiel 3 A) Kontaktwirkung auf Dysdercus fasciatus-Larven
Eine bestimmte Menge einer   0,1 /Oigen    acetonischen Wirkstofflösung (entsprechend 10 mg AS/m2) 

   wurde in eine Alu Schale pipettiert und gleichmässig verteilt.



   Nach dem Verdunsten des Acetons wurde in die behandelte Schale, welche Futter und feuchte Watte enthielt, 10 Larven des 5. Stadiums von Dysdercus fasciatus gegeben.



  Die Schale wurde dann mit einem Siebdeckel zugedeckt.



  Nach ca. 10 Tagen, d. h. sobald die Kontrolltiere die Adulthäutung vollzogen hatten, wurden die Versuchstiere nach der Zahl der Normaladulten untersucht.



   Verbindungen gemäss Beispiel 1 und 2 zeigten gute Wirkung im obigen Test.



  B) Kontaktwirkung auf Jedes aegypti-Larven
In einem Becher enthaltend eine Lösung der Aktivsubstanz (Konzentration 5 ppm) wurden ungefähr 20 2tägige Larven der Gelbfiebermücke (Ädes aegypti) angesetzt. Der Becher wurde dann mit einem Siebdeckel zugedeckt. Nachdem die Kontrolltiere ihre Adulthäutung vollzogen hatten, wurden die Versuchstiere untersucht und die prozentuale Zahl der normalen Adulten im Vergleich zur Kontrolle bestimmt. Verbindungen gemäss Beispiel 1 und 2 zeigten gute Wirkung im obigen Test.



  C) Kontaktwirkung auf Tenebrio molitor-Puppen
Eine bestimmte Menge einer   0,10/obigen    acetonischen Wirkstofflösung entsprechend 10 mg AS/m2 wurde in eine Alu Schale pipettiert und gleichmässig verteilt.



   Nach dem Verdunsten des Acetons wurden 10 frisch gehäutete Puppen auf die behandelte Fläche gelegt. Die Schale wurde mit einem Siebdeckel zugedeckt.



   Nachdem die Kontrolltiere die Puppenhülle als Imagines verlassen hatten, wurden die Versuchstiere nach der Zahl der Normaladulten untersucht.



   Verbindungen gemäss Beispiel 1 und 2 zeigten gute Wirkung im obigen Test.



  Beispiel 4 A) Wirkung gegen Musca domestica
Je 50 g CSMA-Madensubstrat wurden in Becher abgewogen. Von einer   10/oigen    acetonischen Lösung wurden pro Aktivsubstanz zweimal je 2,5 ml auf 50 g Madensubstrat pipettiert. Nach dem Durchmischen des behandelten Substrates liess man das Lösungsmittel verdampfen. Pro Wirkstoff wurden dann je 25 1-, 2-, 3tägige Maden und ca. 50 Fliegeneier angesetzt. Nach Abschluss der Verpuppung wurden die Puppen ausgeschwemmt und gezählt.



   Nach 10 Tagen wurde die Anzahl geschlüpfter Fliegen bestimmt und damit ein allfälliger Einfluss auf die Metamorphose festgestellt.



   Verbindungen gemäss Beispiel 1 und 2 zeigten gute Wirkung in diesem Test gegen Musca domestica.



  B) Wirkung gegen Ephestia kühniella
50 g Weizenmehl wurden in zwei Becher mit einer bestimmten Menge Wirkstoff, formuliert als   5 /0    Staub, vermengt, so dass die Konzentration   0,05%    betrug.



   Pro Becher (25 g Mehl) wurden 10 Larven von Ephestia kühniella zugegeben. Im Verlauf von 8 Wochen wurde der Populationsverlauf festgehalten und die Anzahl des Falter festgestellt.

 

   Verbindungen gemäss Beispiel 1 und 2 zeigten gute Wirkung in diesem Test gegen Ephestia kühniella.



  Beispiel 5 Wirkung gegen Spinnmilben
Phaseolus vulgaris (Buschbohnen) wurden 12 Stunden vor dem Test auf akarizide Wirkung mit einem infestierten Blattstück aus einer Massenzucht von Tetranychus urticae belegt. Die übergelaufenen beweglichen Stadien wurden aus einem Chromatographiezerstäuber mit den emulgierten Testpräparaten in einer Konzentration von   O,040/o    bestäubt, dass kein Ablaufen der Spritzbrühe eintrat. Nach zwei und 7 Tagen wurden Larven, Adulte und Eier unter dem Binokular auf lebende und tote Individuen augewertet und das Ergebnis in Prozenten ausgedrückt. Während der  Haltezeit  stan  den die behandelten Pflanzen in Gewächshauskabinen bei   25 "C.   



   Verbindungen gemäss Beispiel 1 und 2 zeigten gute Wirkung im obigen Test gegen Eier, Larven und Adulte von Tetranychus urticae.



   PATENTANSPRUCH 1
Schädlingsbekämpfungsmittel enthaltend als aktive Komponente mindestens eine Verbindung der Formel I
EMI5.1     
 worin R1   C3-C5-Alkenyl,      C3-C5-Halogenalkenyl    oder   C3-Cs-Alki    nyl, R2 und R3 unabhängig voneinander Wasserstoff oder Methyl, R4 Wasserstoff, Chlor, Methyl, Äthyl oder Nitro, Y und Z unabhängig voneinander Sauerstoff oder Schwefel, und n 1 oder 2 bedeuten.



   UNTERANSPRÜCHE
1. Mittel gemäss Patentanspruch I enthaltend eine Verbindung der Formel I, worin R2 Wasserstoff oder Methyl, R3 und R4 Wasserstoff und Y Stauerstoff bedeuten.

 

   2. Mittel gemäss Unteranspruch 1, enthaltend eine Verbindung der Formel I, worin R, Allyl, 1-Methallyl, 3-Halogenallyl, Propargyl oder 1-Methylpropargyl bedeuten.



   3. Mittel gemäss Unteranspruch 1 enthaltend   144-Pheno-      xy)-phenoxy-3-propargyloxy-butan.   



   4. Mittel gemäss Unteranspruch 1 enthaltend   144-Pheno-      xySphenoxy-3-propagyloxy-propan.   



   5. Mittel gemäss Unteranspruch 1 enthaltend   1(4-Pheno-      xy > phenoxy4-allyloxy-butan.   



   PATENTANSPRUCH II
Verwendung des Mittel gemäss Patentanspruch I zur Bekämpfung von Schädlingen.



   6. Verwendung gemäss Patentanspruch II zur Bekämpfung von Insekten und Vertretern der Ordnung Akarina.

**WARNUNG** Ende DESC Feld konnte Anfang CLMS uberlappen**.



   

Claims (1)

  1. **WARNUNG** Anfang CLMS Feld konnte Ende DESC uberlappen **. den die behandelten Pflanzen in Gewächshauskabinen bei 25 "C.
    Verbindungen gemäss Beispiel 1 und 2 zeigten gute Wirkung im obigen Test gegen Eier, Larven und Adulte von Tetranychus urticae.
    PATENTANSPRUCH 1 Schädlingsbekämpfungsmittel enthaltend als aktive Komponente mindestens eine Verbindung der Formel I EMI5.1 worin R1 C3-C5-Alkenyl, C3-C5-Halogenalkenyl oder C3-Cs-Alki nyl, R2 und R3 unabhängig voneinander Wasserstoff oder Methyl, R4 Wasserstoff, Chlor, Methyl, Äthyl oder Nitro, Y und Z unabhängig voneinander Sauerstoff oder Schwefel, und n 1 oder 2 bedeuten.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Mittel gemäss Patentanspruch I enthaltend eine Verbindung der Formel I, worin R2 Wasserstoff oder Methyl, R3 und R4 Wasserstoff und Y Stauerstoff bedeuten.
    2. Mittel gemäss Unteranspruch 1, enthaltend eine Verbindung der Formel I, worin R, Allyl, 1-Methallyl, 3-Halogenallyl, Propargyl oder 1-Methylpropargyl bedeuten.
    3. Mittel gemäss Unteranspruch 1 enthaltend 144-Pheno- xy)-phenoxy-3-propargyloxy-butan.
    4. Mittel gemäss Unteranspruch 1 enthaltend 144-Pheno- xySphenoxy-3-propagyloxy-propan.
    5. Mittel gemäss Unteranspruch 1 enthaltend 1(4-Pheno- xy > phenoxy4-allyloxy-butan.
    PATENTANSPRUCH II Verwendung des Mittel gemäss Patentanspruch I zur Bekämpfung von Schädlingen.
    6. Verwendung gemäss Patentanspruch II zur Bekämpfung von Insekten und Vertretern der Ordnung Akarina.
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