Die vorliegende Erfindung betrifft eine Trägeranordnung mit Tragmittel und getragenem Gegenstand, bei welcher Anordnung der Gegenstand in einer Traglage an der Brust eines Trägers gehaltert und in einer Gebrauchslage bezüglich der Augenhöhe ausrichtbar ist.
Diese Anordnung betrifft einen ähnlichen Gegenstand wie das ältere Patent Nr. 586 030.
Kameras, Binokulare, Tonaufnahmegeräte, Atemgeräte und viele andere tragbare Geräte sind üblicherweise mit Gurten versehen, so dass sie um das Genick gehängt auf das Brustgebiet des Trägers hangen, um sie zur Benützung zum Kopf oder zur Augenhöhe zu heben. Die Probleme, die beim Anhängen von relativ schweren Gegenständen mit einem einzelnen Riemen über das Genick entstehen, wurden schon seit längerem erkannt und auf dem Markt sind verschiedene Traggurtenvorrichtungen erhältlich, auch wurden solche schon beschrieben. Diese Traggurte sind jedoch relativ teuer, oder sie sind nur für eine Art von Ausrüstung geeignet, weshalb sie keine breite Aufnahme gefunden haben. Bei anderen Traggurten wird verlangt, dass die zu tragenden Gegenstände verändert werden; aber zusätzliche Klammern oder das Bohren von Löchern in teure Kameras verunstaltet die Instrumente.
Das genannte ältere Patent beinhaltet einen Traggurt, der den langbekannten, eben erwähnten Bedarf befriedigt, aber viele Leute wünschen eine Trägeranordnung für einen Gegenstand, die sowohl als Traggurt als auch als Genickgurt verwendbar ist.
Zusätzlich wurde gefunden, dass viele Leute, die teure Kameras besitzen, es nicht wünschen, dauernd einen rasch lösbaren Befestiger entweder an ihrer Kamera oder an ihrer Tragtasche zu befestigen, um diese lösbar am Traggurt zu befestigen.
Schliesslich weisen die erhältlichen Traggurte keine rasch lösbaren Befestiger auf, die für bestimmte Anwendungen genügend Haltekraft aufweisen.
Demgemäss bezweckt die Erfindung die Schaffung einer Trägeranordnung mit einem zum Kauf angebotenen Tragriemen, der sowohl als Traggurt und als Nackenträger verwendbar ist. Weiter soll eine derartige Trägeranordnung mit lösbaren Haltemitteln am Traggurt versehen sein, um den Gegenstand fest anliegend, aber trotzdem lösbar am Traggurt zu befestigen, wenn der Träger bedeutende Bewegungen ausführt.
Weiter sollen Mittel vorhanden sein, die lösbar an einer Kamera oder an einem andern Gegenstand mit einem Gewindeloch für Dreibeinstative oder andere Ausrüstungen befestigt werden können und die keine permanente Befestigung eines lösbaren Halters an der Kamera oder dem Gegenstand oder an einer Tragtasche einer Kamera oder eines Gegenstandes verlangen.
Zudem besteht die zu lösende Aufgabe noch darin, den Tragriemen und den Nackenträger derart auszubilden, dass vielerlei verschiedene Gegenstände getragen werden können, ohne dass die getragenen Gegenstände verändert werden müssen.
Erfindungsgemäss wird dies erreicht durch a) wenigstens ein als Öse ausgebildetes Kupplungselement an den Tragmitteln und/oder am Gegenstand, b) lösbare Befestigungsmittel an der Rückseite des Tragmittels und/oder des Gegenstandes, c) einen biegbaren, unelastischen Tragriemen zum Umhängen, der, ausgehend von der Brust des Trägers, über die eine Schulter, unter dem einen Arm durch, quer über die Brust, unter dem zweiten Arm durch, über die zweite Schulter und zurück zur Brust führbar ist und einen ersten Brustabschnitt, einen ersten Schulterabschnitt, einen ersten Seitenabschnitt, einen Brustquerabschnitt, einen zweiten Schulterabschnitt und einen zweiten Brustabschnitt aufweist.
d) ein an einem ersten Ende des Tragriemens vorhandenes Kupplungsteil zur lösbaren Befestigung am Kupplungselement und e) ein Verbindungselement zur Verbindung des zweiten Endes des Tragriemens mit dem Tragmittel und/oder dem Gegenstand.
Nachfolgend wird die Erfindung beispielsweise anhand der Zeichnung näher erläutert. Dabei zeigt:
Fig. 1 eine Seitenansicht des Tragriemens und Nackenträgers,
Fig. 2 eine Vorderansicht des Torsos eines Trägers mit dem Tragriemen gemäss Fig. 1 an seinem Ort,
Fig. 3 eine Vorderansicht des Torsos eines Trägers mit dem Tragriemen an einem Gegenstand, z.
B. einer Kamera, befestigt,
Fig. 4 eine Seitenansicht einer Person mit dem Tragriemen, wobei die ausgezogene Linie die Traglage für einen Gegenstand und die punktierte Linie die Augenlage des Gegenstandes darstellt,
Fig. 5 eine Rücken ansicht des Tragriemens nach Fig. 1,
Fig. 6 eine Vorderansicht einer ersten Form eines mit dem Tragriemen nach Fig. 1 verwendeten Tragmittels,
Fig. 7 eine Rückenansicht des Tragmittels nach Fig. 6,
Fig. 8 eine Seitenansicht des Tragmittels nach Fig. 6 und 7,
Fig. 9 eine Vorderansicht einer modifizierten Form des Gurtes mit dem Tragmittel nach Fig. 6, 7 und 8 zum Tragen von zwei Gegenständen, wie zwei Kameras,
Fig. 10 eine Seitenansicht der Kombination gemäss Fig. 9,
Fig. 11 eine Vorderansicht einer zweiten Form eines Tragmittels,
Fig. 12 eine Rückenansicht des Tragmittels nach Fig. 11,
Fig.
13 eine Ansicht eines Querschnittes gemäss der Schnittlinie 13-13 in Fig. 11,
Fig. 14 eine Vorderansicht mit der zweiten Ausführungsform,
Fig. 15 eine Seitenansicht des Tragmittels gemäss Fig. 11 bis 14,
Fig. 16 eine Seitenansicht eines Tragmittels zur Befestigung am Gegenstand und am Tragriemen,
Fig. 17 einen Aufriss des Tragmittels nach Fig. 16 von hinten gesehen,
Fig. 18 eine Vorderansicht des Tragmittels gemäss Fig. 16 und 17, in Verwendung mit einem Nackenträger,
Fig. 19 einen Teil des Tragriemens gemäss Fig. 1 in der Umgebung der Linie 19-19, mit einer anderen Form einer rasch lösbaren Halterung,
Fig. 20 eine Ansicht der Kamerarückseite oder eines andern Gegenstandes auf die Schlaufenseite eines Velkro Bandes gemäss Fig. 19,
Fig. 21 einen Seitenriss einer Modifikation eines Tragmittels mit Velkro -Material als rasch lösbare Halterung,
Fig.
22 eine Rückenansicht des Tragmittels nach Fig. 21,
Fig. 23 einen Seitenriss eines Tragmittels mit einem Schnappverschluss zur Befestigung des Tragriemens,
Fig. 24 einen Aufriss der Rückseite des Tragmittels nach Fig. 23 und
Fig. 25 einen Teil des Tragriemens nach Fig. 1 in der Umgebung der Linie 19-19 mit einer andern rasch lösbaren Halterung.
Die Erfindung besteht, kurz gesagt, aus den folgenden Elementen: Ein erster Gegenstand 1 und ein Traggurt mit einer Vorrichtung zur lösbaren Halterung des Gegenstandes an der Brust 2 eines Trägers in einer Tragstellung und zur Einstellung bezüglich der Augenlage 3 in einer Gebrauchslage mit: a) einem mit einer Öse versehenen Kupplungselement 4, b) einem Nackenträger 6 aus einem einzelnen biegbaren, elastischen Band, c) einem lösbaren Kupplungselement 7 am ersten Ende 8 des Nackenträgers 6 und mit Abmessungen, um ihn mit dem mit einer Öse versehenen Kupplungselement 4 am Gegenstand lösbar zu verbinden, d) Verbindungsmitteln 9 zur Verbindung des zweiten Endes 11 des Nackenträgers 6 mit dem Gegenstand, e) einem verlängerbaren Tragriemen 12 aus einem einzelnen, biegbaren, unelastischen Band, f) einem lösbaren Kupplungselement 16 am ersten Ende 17 des verlängerbaren Tragriemens 12,
g) Kupplungsmitteln 18, wie beispielsweise einem D -Ring am zweiten Ende 19 des verlängerbaren Tragriemens 12, h) dem verlängerbaren Tragriemen 12 und dem Nackenträger 6, die mit den Kupplungsmitteln 18 und 7 zusammengefügt ein biegbares, unelastisches Band mit den folgenden Teilen ergeben und mit dem von der Brust des Trägers ausgehend, mit einem ersten Brustteil 21, über eine Schulter, mit einem ersten Schulterteil 22, unter dem Arm durch, mit einem ersten Seitenteil 23, über die Brust, mit einem Querteil 24, unter dem zweiten Arm durch, mit einem zweiten Seitenteil 26, über die zweite Schulter, mit einem zweiten Schulterteil 27 und zurück zur Brust, mit einem zweiten Brustteil 28 umspannt werden,
i) rasch lösbaren Befestigungsmitteln 29 am Gegenstand unterhalb des mit einer Öse versehenen Kupplungselementes 4 zur lösbaren Befestigung des Gegenstandes 1 am verlängerbaren Tragriemen 12.
Die in den Fig. 1 bis 4 gezeigte Form besitzt eine rasch lösbare Befestigung 29 am Gegenstand 1 mit den M -Teilen 29a und 29b eines Paares seitlich voneinander entfernter Schnappverschlüsse mit männlichen und weiblichen Teilen, entsprechend dem männlichen Teil in Fig. 7; und die rasch lösbare Befestigung besteht zudem noch aus F -Teilen 29c und 29d eines Paares seitlich voneinander entfernter Schnappverschlüsse mit männlichen und weiblichen Teilen, die am Gurt 12-vorhanden sind und mit den M -Teilen 29a und 29b am Gegenstand 1 übereinstimmen. Diese Schnappverschlüsse sind gebräuchliche Bestandteile, die von verschiedenen Herstellern geliefert werden.
Sowohl in der Beschreibung als auch in der Zeichnung steht der Buchstabe M für das männliche Teil und der Buchstabe F für das weibliche Teil des Verschlusses. In den Ansprüchen hingegen können die Buchstaben F und M für jedes der beiden Teile stehen, weil bekannterweise die beiden Teile vertauschbar sind, indem das männliche Teil auf dem Gurt und das weibliche Teil am Gegenstand befestigt sein könnte.
Der Gurt besteht bevorzugterweise aus biegbarem gewobenem Material, wie Nylon, mit einer geeigneten Breite, um das Gewicht der Kamera oder eines andern Gegenstandes zu tragen. Ein Nylonband von einem Zoll (25 mm) Breite ist überall erhältlich und ergibt eine genügende Festigkeit und lasttragende Fläche.
Der Gegenstand in der Anmeldung kann eine Kamera sein und wenn immer der Ausdruck Gegenstand oder Kamera verwendet wird, ist dies gemeint, aber nicht darauf begrenzt, so sind Kameras, Binokulare, naturwissenschaftliche oder Entdecker-Ausrüstungen, Musikinstrumente, chirurgische oder medizinische Geräte, Werkzeuge, Erstehilfegeräte, Überwachungsinstrumente, Waffen, Bandrekorder, Mikrophone, Gegensprechfunkgeräte, tragbare Verstärker, Gasmasken oder jede andere Ausrüstung oder Bedarf, welche eine Person zu seinem Gesicht hochheben oder sofort greifbar haben möchte.
Eine andere Möglichkeit zur lösbaren Befestigung des Gegenstandes am Gurt ist in Fig. 11 bis 15 gezeigt. In dieser Ausführungsform ist ein Tragmittel für einen Gegenstand mit einem Paar vertikaler Schlitze 32' und 33', die sich nahe bei den Seiten befinden und querstehende Öffnungen 34' und 36' aufweisen, die mit den Seiten 31 und 35 kommunizieren, um das Querteil 24 des Gurtes einzufügen. Wenn der Gurt durch die Schlitze gezogen ist, kann sich das Tragmittel nicht in vertikaler Richtung von der Brust des Trägers wegbewegen und ist mittels Reibung gegen seitliche Verschiebung gehaltert.
Das Tragmittel 1' in den Fig. 11 bis 15 dient mehr als eine Illustration für eine ganze Anzahl verschiedenster Arten von Tragmitteln, die mit dem Gurt getragen werden können. Zum Beispiel kann das Tragmittel aus einem rechteckigen Blech mit Seiten 37, einer Vorderseite 38 und einem Boden 39 bestehen, die einen offenen Behälter bilden, um Werkzeuge, Instrumente oder dergleichen aufzunehmen.
Es ist nur ein einziges offenes Element 40 am Gegenstand 1' gemäss Fig. 11 bis 15 notwendig. Ein einzelnes Kupplungsglied 16' mit Federauslösung ist am Gurt vorhanden und ist zum Einklinken in die Öse 40 vorgesehen. Das andere Ende 41 des Gurtes ist unlösbar am oberen Teil des Gegenstandes 1' befestigt.
Kameras und Binokulare sind normalerweise mit zwei voneinander entfernt liegenden Elementen mit Ösen 4, 42 versehen. Die Verbindungsmittel sind dann vorzugsweise Federkupplungen und bestehen aus einem J-Haken 46a und 46b und Federzungen 47a und 47b und sind lösbar mit den Ringen 4 und 42 an der Kamera zu befestigen.
Ein grosser Vorteil der vorliegenden Erfindung liegt darin, dass der Gurt nicht nur eine einzige Länge hat. Der Gurt könnte relativ kurz sein und mit Kupplungselementen an den jeweiligen Enden versehen sein, aber vorzugsweise ist der Gurt mit wenigstens einem Längeneinstellmittel 51 zur Einstellung der Länge des Gurtes, um ihn dem Träger anzupassen, versehen. Ein zweites Längeneinstellmittel 52 kann noch vorgesehen sein, um eine weitergehende Einstellung zu erlauben. Ein Ende 53 des Gurtes ist durch eine Öffnung 54 im Längeneinstellmittel geführt und bildet eine Gurtschleife 56 und ist dann durch das Längeneinstellmittel 51 geführt.
In ähnlicher Weise ist ein Ende 57 des Gurtes durch eine Öffnung 58 im Kupplungsglied 16 geführt und bildet eine Schleife 59 im Verlängerungsgurt 12 und ist dann durch das Längeneinstellglied 52 geführt.
Weitere Mittel zur geeigneten Befestigung eines Gegenstandes, wie eine Kamera, an den kombinierten Nackengurt 6 und die Verlängerung 12 bestehen darin, dass der Schleifenteil 61 eines Haken- und Schleifen-Halters am Rückenteil des Gegenstandes 1 befestigt wird, wie in Fig. 20 gezeigt. Ein geeigneter solcher Haken- und Schleifen-Halter ist ein Produkt, das unter der Schutzmarke Velkro verkauft wird. Der Hakenteil 62 dieses Halters ist am Vorderteil des Querteils 24 des Gurtes befestigt, wie in Fig. 19 gezeigt. Vorzugsweise ist der Schleifenteil etwa 4 Zoll (10 cm) lang und 1 Zoll (25 mm) breit und wird an der Kamera befestigt, und der Hakenteil des Velkro-Befestigers wird am Gurt befestigt, aber die Anordnung könnte auch vertauscht werden.
Wenn so aufgebaut wie beschrieben, so hängt sich der Schleifenteil der Kamera nicht an den Kleidern des Trägers an, während der Hakenteil des Gurtes immer nach aussen gedreht ist.
Ein anderes Tragmittel anstelle einer Kamera gemäss Fig. 3 und 4 oder des Behälters gemäss den Fig. 11 bis 14 kann eine einfache plane Platte 1" gemäss Fig. 6 bis 8 sein. In dieser Ausführungsform kann die Platte 1" mit einem Paar weiblicher Schnappverschlüsse 63a und 63b versehen sein, die sich auf der Vorderseite befinden. Irgendein Werkzeug oder Instrument, das getragen werden soll, kann mit männlichen Schnappverschlüssen 64 versehen werden und damit lösbar am Tragmittel 1" befestigt werden. Das Tragmittel 1" kann entweder Schlitze, wie die Schlitze 32' und 33', für die Befestigung des Gurtteils 24 aufweisen, oder männliche Schnappverschlüsse 29a und 29b können am Rückenteil des Artikels vorgesehen sein, wie in Fig. 7 gezeigt ist.
Eine weitere Ausführungsform ist in den Fig. 6 bis 10 ge zeigt. Diese Form zeigt ein System zum Tragen von zwei Kameras oder zwei Binokularen oder ähnliches.
Die Vorderseite 75 des Tragmittels 1" ist mit einer zweiten Reihe von weiblichen Schnappverschlüssen 66a und 66b versehen, die von der ersten Reihe 63a und 63b im Abstand liegt.
Der Gegenstand 1" kann mit einer einzigen durchgehenden Öffnung 40 versehen sein, aber er ist bevorzugterweise mit einer zweiten Öffnung 67 versehen. Um zwei Kameras zu haltern, ist ein erstes Paar von langen Kordeln 68a und 68b am ersten Brustteil 21 und am zweiten Brustteil 28 befestigt. Die Enden der Kordeln 69a und 69b sind dann an den Koppelelementen 4' und 42' an der Kamera 70 befestigt, wie in Fig. 10 gezeigt.
Ein zweites Paar von Kordeln 72a und 72b ist ebenfalls am ersten und zweiten Brustteil des Gurtes befestigt. Die Enden 73a und 73b der Kordeln sind mit einem zweiten Gegenstand verbunden, wie beispielsweise eine zweite Kamera 74 an ihren Koppelringen 4".
Der erste Gegenstand oder Kamera 70 wird am Tragmittel 1" mittels der männlichen Teile 64 der Druckknöpfe am Rükken der Kamera oder der Kamerahülle befestigt. Die Kamera 70 wird an den weiblichen Druckknopfteilen 63a und 63b befestigt, die sich auf der Vorderseite des Gegenstandes 1" befinden.
Ein zweiter Gegenstand oder Kamera 74 ist an der Vorderseite 75 des Gegenstandes 1" mittels männlicher Druckknöpfe 78 mit den weiblichen Druckknopfteilen 66a und 66b an der Vorderseite des Gegenstandes 1" befestigt.
Die Wirkungsweise aller Ausführungsformen ist ähnlich und kann unter Hinweis auf Fig. 1 bis 4 beschrieben werden.
Der Gurt kann auf folgende Art um den Körper geschlungen werden: Erstens, die Kamera wird in der linken Hand getragen, und zwar nahe am Gesicht und mit den Linsen vom Körper wegweisend. Mit der rechten Hand wird die Kupplung 16 am Ring 42 auf der linken Seite der Kamera befestigt. Das lose Ende 11 des Gurtes wird darauf über die linke Schulter geworfen, so dass er hinter dem Träger hinunterhängt. Jedes Verdrehen zwischen Kamera und Körper muss gelöst werden.
Als nächstes muss die Person mit ihrer rechten Hand etwa auf Taillenhöhe nach hinten reichen und den hängenden Teil des Gurtes unter dem rechten Arm vor die Brust bringen. Die Druckknöpfe 29c und 29d auf dem Gurt sollten nach vorn weisen und der Gurt sollte nicht verdreht sein. Die rechte Hand führt die Bewegung weiter und führt den hängenden Teil des Gurtes unter dem linken Arm durch, legt ihn um den Nakken und über die rechte Schulter. Das Ende des Gurtes mit der Kupplung 9 wird dann am Ring 4 an der rechten Seite der Kamera befestigt. Die Druckknöpfe 29a und 29d werden sich gegenüber ausgerichtet und gegen die Druckknöpfe 29a und 29c auf der Kamera gepresst. Der Gurt ist nun ein Traggurt.
Andere Methoden, um den Gurt in einen Traggurt zu verwandeln, sind möglich, wenn die Person sich an die beschriebene Methode gewöhnt hat.
Wie in Fig. 4 gezeigt, wird die Kamera oder ein anderer Gegenstand auf der Höhe des Brustkastens getragen. Die Druckknöpfe halten die Kamera an der Brust des Trägers. Zur Benützung der Kamera ist es eine einfache Sache, um die Kamera von der Brust wegzuziehen, wobei sich die Druckknöpfe lösen. Die Kamera wird dann auf Augenhöhe gehalten. Teile des Gurtes 21 und 28 werden mit der Kamera gehoben, weil sie immer noch an der Kamera befestigt sind und die Kamera fällt nicht zu Boden, wenn sie unbeabsichtigt losgelassen wird.
Um die Kamera in Tragstellung zu bringen, werden die Druckknöpfe aufeinander ausgerichtet und gegeneinander gepresst.
Fig. 18 zeigt eine ältere Art, um die Kamera 1 an den durchgehenden Kopplungen 4 und 40 mittels des Nackenriemens 6 zu halten. In dieser Ausführungsform wird das Verlängerungsglied 12 vom Nackenteil gelöst und nicht verwendet.
In Fig. 18 ist auch eine Klammer 103 gezeigt, die ein Teil der Erfindung ist.
In allen oben beschriebenen Ausführungsformen wird der Nackengurt 6 zusammen mit der Verlängerung 12 verwendet.
Ebensogut kann ein einfacher Riemen verwendet werden, der gemäss Fig. 14 und 15 ein einzelner Riemen sein kann. Dazu werden der D-Ring 18 und die Kupplung 7 mit Federauslösung, bestehend aus einem J-Haken und einer Federzung 78, weggelassen und einfach die beiden Riemen miteinander verbunden. Indem es selbstverständlich ist, dass ein einfacher Riemen mit Befestigungen mit Federauslösung wie 9 und 16 ausgerüstet ist, ist seine Benützung ähnlich wie die des kombinierten Nacken- und Verlängerungsgurtes und deshalb wird die Beschreibung nicht nochmals wiederholt, mit Ausnahme des Hinweises auf Fig. 14 und 15.
Die Kombination eines einzelnen Riemens ohne den Nakkenriemen, wie oben beschrieben, versehen mit Druckknöpfen 29c und 29d, die mit den Gegenstücken 29a und 29b auf der Kamera 1 zusammenwirken, ist beansprucht.
Die Kombination eines einzelnen Riemens ohne den Nakkenriemen, wie oben beschrieben, ist ebenfalls im Zusammenhang mit den Kopplungen 40 und 67 mit Öffnungen und zwei lösbaren Kopplungen 16 und 9 mit den Längeneinstellmitteln 51 und 52 an den beiden Enden ist ebenfalls beansprucht.
Eine andere Form der Erfindung richtet sich auf einen einzelnen Riemen ohne Nackenriemen und Dehnungsriemen in Verwendung mit dem Behälter gemäss Fig. 13.
Eine weitere Kombination ergibt sich bei der Verwendung des einzelnen Riemens ohne Nackenriemen und der Dehnungsriemen in der oben beschriebenen Art ausgebildet ist und zusammen mit dem Tragmittel 1" gemäss Fig. 6 und 7 für die Halterung von zwei Kameras gemäss Fig. 10 verwendet wird, wobei Druckknöpfe 66a, 66b, 63a und 63b vorgesehen sind.
Nochmals eine andere Ausführungsform ist in Fig. 23 und 24 dargestellt. Der Zweck dieser Ausführungsform ist der, um Mittel zu verschaffen, wobei der Traggurt ohne Druckknöpfe an der Kamera auskommt. Diese Ausführungsform verwendet das Gewindeloch für das Dreibeinstativ, das am Boden der Hülle bei fast allen Kameras vorhanden ist. Das Tragmittel ist in dieser Form ein L-förmiger Bügel 81 mit einem ersten Schenkel 82 mit einem Loch 83 zum Durchführen eines Gewindebolzens 84; der in das Gewindeloch für die Befestigung auf einem Dreibeinstativ in der Kamera einschraubbar ist, und aus einem zweiten Schenkel 86, der rechtwinklig auf dem ersten Schenkel steht und mit einer rasch lösbaren Riemenbefestigung 87, wie ein weiblicher Druckknopfteil, versehen ist, um den ersten Gegenstand am Riemen zu haltern.
Der Bügel ist sehr schmal, etwa 1 Zoll (25 mm) breit, und jeder Schenkel ist etwa 1 Zoll (25 mm) lang. Auf dem Schenkel 82 ist ein weicher Streifen vorgesehen, damit der Überzug der Kamera nicht verletzt werden kann. Im Gewindebolzen ist ein Knopf 90 zur Drehung mit den Fingern vorgesehen.
Der mit einem Druckknopf versehene Bügel, wie er eben beschrieben wurde, kann entweder mit dem kombinierten Tragriemen verwendet werden, der aus einem Nackenriemen und einem verlängerbaren Tragriemen mit einem einzelnen Druckknopf 89 auf dem Verlängerungsteil, gemäss Fig. 25, oder mit einem einzelnen verlängerbaren Tragnemen, der wie der Gurt gemäss Fig. 14 und 15 aufgebaut sein kann, ohne die Kupplungen mit der Federauslösung an jedem Ende des Tragriemens verwendet werden.
Eine andere Ausführungsform ist in Fig. 16 und 17 angegeben. Hierbei ist der Tragriemen, entweder eine Kombination von Nackenriemen und verlängerbarer Riemen oder nur der verlängerbare Riemen allein, mit seitlichen M-Teilen, wie die männlichen Teile eines aus männlichen und weiblichen Teilen bestehenden Druckknopfes, versehen, die am Querteil 24 des Riemens, wie die Teile 29c und 29d in Fig. 1, vorgesehen sind.
Ein Paar von F-Teilen oder weiblichen Teilen eines Paares seitlich voneinander distanzierter, aus männlichen und weiblichen Teilen bestehender Druckknöpfe 91 und 92, sind auf dem zweiten Schenkel 93 eines Bügels 94 vorhanden, die zu den männlichen Teilen auf dem Riemen zusammengehören. Wie oben ausgeführt, ist ein Gewindebolzen 96 mit einem Knopf für die Fingerbetätigung versehen, mit dem der Gewindebolzen in das Gewindeloch der Kamera eingeschraubt werden kann. Der Gewindebolzen ist auf einem horizontal abstehenden Schenkel 98 befestigt.
Eine modifizierte Form des Bügels gemäss Fig. 16 und 17 ist in Fig. 21, 22 und 18 dargestellt. In dieser Ausführungsform sind sowohl die Kombination von Nackenriemen und verlängerbarem Gurt als auch der verlängerbare Gurt allein mit den Hakenteilen 62 eines Hakens und Schleifenbefestiger am Querteil 24 des Riemens gemäss Fig. 19 vorgesehen. Der Scleifenteil 101 eines Hakens und Schleifenbefestigers ist am zweiten Schenkel 102 eines L-förmigen Bügels 103 zur lösbaren Befestigung an den Hakenteilen der auf dem Riemen vorhandenen Hakenteile vorgesehen. Wie vordem beschrieben, trägt ein erster Schenkel 104 einen Gewindebolzen 106, der in das Gewindeloch an der Kamera für die Befestigung des Dreibeinstativs eingeschraubt wird. Streifen 108 und 109 sind auf der Innenseite der Schenkel vorgesehen, um den Überzug der Kamera zu schützen.
Eine hufeisenförmige Befestigungsunterlagsscheibe 111 kann vorgesehen werden, um den Gewindebolzen mit dem randierten Knopf am Bügel zu haltern.
Der Bügel gemäss Fig. 16 und 17 ist mit Schaumstoffstreifen 113 auf dem Schenkel 93 und 114 auf dem Schenkel 98 versehen, um den Überzug der Kamera zu schützen.