CH608580A5 - Safety system hydraulic control valve for boiler - has valve piston with tapered sealing face retracted from seating by valve medium pressure (SW 2.5.78) - Google Patents
Safety system hydraulic control valve for boiler - has valve piston with tapered sealing face retracted from seating by valve medium pressure (SW 2.5.78)Info
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Description
**WARNUNG** Anfang DESC Feld konnte Ende CLMS uberlappen **.
PATENTANSPRÜCHE
1. Unter Verwendung der Energie des Eigenmediums betätigbares Ventil, wobei in einer einseitig dicht abgeschlossenen Bohrung des Ventilgehäuses stromoberhalb eines ringförmigen Ventilsitzes ein Verschlussteil verschiebbar angeordnet ist, wobei ferner ein den Verschlussteil axial durchmessender Kanal durch ein steuerbares Hilfsventil verschliessbar ist, das sich in Richtung zum geschlossenen Ende der Bohrung des Ventilgehäuses öffnen lässt, wobei darüberhinaus mindestens eine Verbindungsbohrung den eintrittsseitigen Raum des Ventilgehäuses verbindet, und wobei schliesslich die Dichtkante oder Dichtfläche, auf der im geschlossenen Zustand der Verschlussteil den Ventilsitz berührt, einen kleineren minimalen Durchmesser aufweist als die Bohrung des Ventilgehäuses, dadurch gekennzeichnet,
dass der Verschlussteil (4) mindestens stromunterhalb der Dichtkante (19) oder des minimalen Durchmessers der Dichtfläche sich stetig entlang einer konkaven Rotationsfläche verjüngend, an seinem stromabwärts liegenden Ende in eine schmale, ringförmige Stirnfläche (18) übergeht und als Ejektordüse für den Kanal (8) des Verschlussteils (4) mit mindestens nahezu axial verlaufender Tangente endet.
2. Ventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die konkave Fläche auf einem Durchmesser (d) endet, der gleich oder kleiner ist als 40 0/0 des Durchmessers (DD) der Dichtkante (19) oder des minimalen Durchmessers der Dichtfläche.
3. Ventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Wandstärke der stromabwärtigen Stirnfläche (18) kleiner oder gleich ist dem 0,2-fachen der lichten Weite (w) des Kanals (8) an seiner stromabwärtigen Mündung.
4. Ventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der innere Querschnitt des Ventilsitzes (2) sich von der Dichtkante (19) oder dem minimalen Durchmesser der Dichtfläche aus stromabwärts über einen Teil (L) der axialen Länge stetig verengt.
5. Ventil nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass für die Querschnittsverengung des Ventilsitzes (2) gilt: Dv < 0,9 DD, wobei Dn der Durchmesser der Dichtkante oder der minimale Durchmesser der Dichtfläche und Dv der Durchmesser des Ventilsitzes (2) an der engsten Stelle (20) der Verengung sind.
6. Ventil nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass für die axiale Länge (L), auf der sich der Ventilsitz (2) verengt, die Beziehung gilt: L > 0,2 DD.
7. Ventil nach einem der Ansprüche 1-6, dadurch gekennzeichnet, dass in voll geöffnetem Zustand des Ventils der Strömungsquerschnitt zwischen Verschlussteil (4) und Ventilsitz (2) mindestens über den sich verengenden Bereich (L) des Ventilsitzes (2) konstant ist oder kleiner wird.
Die Erfindung betrifft ein unter Verwendung der Energie des Eigenmediums betätigbares Ventil, wobei in einer einseitig dicht abgeschlossenen Bohrung des Ventilgehäuses stromoberhalb eines ringförmigen Ventilsitzes ein Verschlussteil verschiebbar angeordnet ist, wobei ferner ein den Verschlussteil axial durchmessender Kanal durch ein steuerbares Hilfsventil verschliessbar ist, das sich in Richtung zum geschlossenen Ende der Bohrung des Ventilgehäuses öffnen lässt, wobei darüberhinaus mindestens eine Verbindungsbohrung den eintrittsseitigen Raum des Ventilgehäuses mit der abgeschlossenen Seite der Bohrung des Ventilgehäuses verbindet, und wobei schliesslich die Dichtkante oder Dichtfläche, auf der im geschlossenen Zustand der Verschlussteil den Ventilsitz berührt, einen kleineren minimalen Durchmesser aufweist als die Bohrung des Ventilgehäuses.
Ventile der genannten Art sind beispielsweise als Magnetventile bekannt aus der CH-PS 578 703. Sie können jedoch auch durch andere Servoantriebe mechanischer, hydraulischer, pneumatischer oder elektrischer Art oder auch von Hand betätigt werden.
Zur Ausführung einer Hubbewegung mit Hilfe des Eigenmediums wird bei derartigen Ventilen durch den Servoantrieb oder die Handbetätigung zunächst das Hilfsventil beeinflusst, d. h. bei geöffnetem Ventil geschlossen bzw. bei geschlossenem Ventil geöffnet. Dadurch wird die rückseitige Belastung des Verschlussteils durch das Eigenmedium entweder bei offenem Ventil aufgebaut oder bei geschlossenem Ventil abgebaut; am Verschlussteil tritt so eine einseitig wirkende, durch den Druck des Eigenmediums erzeugte Kraft auf, die den Verschlussteil zu einer Hubbewegung in der einen oder anderen Richtung veranlasst.
Diese Hubbewegung erfolgt dabei unter Umständen mit Unterstützung oder gegen die Kraft einer Feder; darüberhinaus kann sie - beispielsweise über einen Mitnehmer, der das Stellelement des Hilfsventils und den Verschlussteil mit Spiel verbindet - durch den Servoantrieb des Hilfsventils unterstützt werden, so dass der Verschlussteil auch bei fehlendem Mediumdruck betätigbar ist.
Derartige Ventile werden häufig in hydraulischen Steuermechanismen von Sicherheitssystemen, beispielsweise bei Dampferzeugern von Atomkraftanlagen, eingesetzt, wobei bevorzugt die geschlossenen, einseitig vom Eigenmedium belasteten Verschlussteile in möglichst kurzer Zeit öffnen und auch in der Schliessrichtung mit sehr grosser Sicherheit wenn auch nicht so schnell - in ihre Endstellung gelangen müssen. Aufgabe der Erfindung ist es, die Zeit vom Eintreffen des Öffnungssignals bis zum Erreichen des vollen Öffnungshubes des Verschlussteils bei derartigen Ventilen möglichst zu verkürzen, also ein sehr schnelles Ansprechen des Ventils, das im allgemeinen als Auf-Zu-Ventil aufgebaut ist und als solches wirkt, aus der geschlossenen Stellung zu ermöglichen.
Erfindungsgemäss wird diese Aufgabe dadurch gelöst, dass der Verschlussteil mindestens stromunterhalb der Dichtkante oder des minimalen Durchmessers der Dichtfläche sich stetig entlang einer konkaven Rotationsfläche verjüngend, an seinem strom abwärts liegenden Ende in eine schmale, ringförmige Stirnfläche übergeht und als Ejektordüse für den Kanal des Verschlussteils mit mindestens nahezu axial verlaufender Tangente endet.
Ein wesentlicher Teil der Ansprechzeit wird bei diesen Ventilen dafür verbraucht, durch das Hilfsventil den Druck des Eigenmediums auf der Rückseite des axial verschiebbaren Verschlussteils abzubauen. Mit der Erfindung wird vor allem diese Zeit infolge einer Ejektor-Wirkung des Eigenmediums in bezug auf den den Verschlussteil axial durchmessenden Kanal wesentlich verkürzt; diese Ejektor-Wirkung wird durch die konkave Form des Verschlussteils ermöglicht.
Als vorteilhaft hat sich dabei erwiesen, in den Abmessungen des Ventilsitzes bzw. des Verschlussteils - bezogen auf den Durchmesser der Dichtkante oder den minimalen Durchmesser der Dichtfläche des Ventils - nachstehende Beziehungen einzuhalten, durch die der Strömungsverlauf des Eigenmediums durch das Ventil und damit die Ejektor-Wirkung weiter verbessert werden können:
a) Der Enddurchmesser des Verschlussteils soll kleiner sein als das 0,4fache der Dichtkante oder des minimalen Durchmessers der Dichtfläche; b) der Strömungsquerschnitt des Ventilsitzes kann über eine axiale Länge eine Verengung aufweisen, deren Durchmesser kleiner sein soll als das 0,9fache des Durchmessers der Dichtkante oder des minimalen Durchmessers der Dichtfläche; c) die axiale Länge der Verengung des Ventilsitzes soll grösser sein als das 0,2fache des Durchmessers der Dichtkante oder des minimalen Durchmessers der Dichtfläche; d) die Wandstärke der schmalen stromabwärtigen Stirnfläche soll kleiner oder gleich sein dem 0,2fachen der lichten Weite des Kanals.
Darüberhinaus lassen sich Strömungsverlauf und Ejektor Wirkung zusätzlich verbessern bzw. erhöhen, wenn in voll ge öffnetem Zustand des Ventils der Strömungsquerschnitt zwischen Verschlussteil und Ventilsitz mindestens über den sich verengenden Bereich des Ventilsitzes konstant ist oder kleiner wird.
Durch den Strömungsverlauf des Eigenmediums entlang dem Verschlussteil wird darüberhinaus der Vorteil erzielt, dass die für die Hubbewegung des sich öffnenden Ventilteils massgebenden Kräfte nahezu optimale Werte annehmen und dadurch das Öffnen des Verschlussteils, zusätzlich zu der Wirkung des Ejektors, beschleunigen, ohne dass die erwähnte Forderung nach sicherem Schliessen für den Hub in umgekehrter Richtung beeinträchtigt wird.
Die Erfindung wird im folgenden anhand eines Ausführungsbeispiels im Zusammenhang mit der Zeichnung näher erläutert:
Die einzige Figur zeigt in einem axialen Längsschnitt den Ventilsitz und Verschlussteil umfassenden Bereich des erfindungsgemässen Ventils.
Das Ventil besitzt ein nur angedeutetes Gehäuse 1, in das ein Ventilsitz 2 eingesetzt ist, der mit einem Verschlussteil 4 zusammenwirkt. Dieser ist in einer gestuften Bohrung 3 des Ventilgehäuses 1 axial verschiebbar geführt und weist dar überhinaus einen axialen Kanal 8 sowie zwei diametrale Bohrungen 9 auf. Im Verschlussteil 4 ist ein koaxiales Hilfsventil 5 verschiebbar angeordnet, das an seinem unteren Ende einen mit dem axialen Kanal 8 zusammenwirkenden Ventilkegel 6 hat, wobei der Kanal 8 den Innenraum 22 des Verschlussteils 4 mit einem Wegführstutzen 21 stromunterhalb des Ventilsitzes verbindet.
Das Hilfsventil 5 ist mit einer Stange 10, die zu einem nicht gezeigten Servoantrieb, z. B. zu dem Anker eines Hubmagneten oder zu einem Handbetätigungshebel, führt, starr verbunden, indem beide von einem Querzapfen 7 durchsetzt sind. Dieser ragt mit seinen beiden Enden in zwei diametrale Bohrungen 12 des Verschlussteils 4 hinein. Die beiden Bohrungen 12 haben grössere Durchmesser als der Zapfen 7, so dass ein gewisses Spiel zwischen diesem und den Bohrungen 12 besteht. Auf der oberen Seite des Hilfsventils 5 stützt sich eine Schraubenfeder 15 ab, deren oberes Ende seinerseits am geschlossenen Ende der Bohrung 3 des Ventilgehäuses 1 anliegt. Der Hub des Verschlussteils 4 wird durch einen oberen Anschlag 16 begrenzt.
Das Hilfsventil 5 durchsetzt eine schlitzartige Ausnehmung 13, die einen Ausgleich des Druckes des Eigenmediums in der Bohrung 3 des Ventilgehäuses 1 und im Innenraum 22 des Verschlussteils 4 bewirkt. Die Zuführung des Eigenmediums zu dieser Bohrung 3 erfolgt stromoberhalb des Ventilsitzes 2 von einem Zufuhrstutzen 11 aus zunächst in eine Ringkammer 23 und dann durch die Verbindungsbohrungen 9 über den Innenraum 22 und die Ausnehmung 13.
Erfindungsgemäss verjüngt sich die in der Zeichnung im Schnitt als Kurve 17 dargestellte, die Strömung des Eigenmediums führende Oberfläche des Verschlussteils 4 nach unten stetig und geht an ihrem unteren Ende in eine schmale, ringförmige Stirnfläche 18 über, deren äusserer Durchmesser mit d bezeichnet ist; diese verjüngte Fläche bzw. Kurve 17 verläuft dabei so, dass die Tangente im Bereich der Stirnfläche 18 mindestens nahezu in axialer Richtung des Ventils und damit in Richtung der abfliessenden Strömung des Eigenmediums verläuft; die Breite der Stirnfläche 18 ist kleiner oder gleich 0,2 w, wobei w die lichte Weite des Kanals 8 ist.
Die von der verjüngten Fläche geführte Strömung bildet auf diese Weise den Treibstrahl eines Ejektors für aus dem Kanal 8 austretenden Medium; durch diese Ejektor-Wirkung wird die Entleerung und Druckentlastung des im Innern des Verschlussteils 4 an der Unterseite des Hilfsventils 5 gelegenen Raumes 22 und über den Schlitz 13 damit auch der Bohrung 3 des Ventilgehäuses 1 erheblich beschleunigt und verbessert.
Von der Dichtkante 19 des Ventils aus, die den Durchmesser DD aufweist, verläuft die äussere Begrenzung des Strömungsquerschnitts im Ventilsitz 2 gemäss einer Weiterentwicklung der Erfindung zunächst entlang einer Konusfläche der axialen Länge L konvergent bis zu einem engsten Querschnitt 20, für den der Durchmesser mit Dv bezeichnet ist. Von dieser kantenartigen Unstetigkeitsstelle 20 aus setzt sich die Ventilsitzbegrenzungsfläche entweder mit konstantem Durchmesser Dv fort oder erweitert sich wiederum leicht, ehe sie in den Wegführstutzen 21 des Ventilsitzes 2 bzw. des Gehäuses 1 übergeht.
Die Abmessungen von d, Dv und L, bezogen auf den Durchmesser DD der Dichtkante 19, sowie die Breite der Stirnfläche 18 erfüllen die als vorteilhaft herausgestellten Ungleichungen.
Bei unter Schliessbefehl stehendem, geschlossenem Ventil wird der Kegel 6 des Hilfsventils 5 durch die Feder 15 nach unten gepresst, so dass er den Kanal 8 im Verschlussteil 4 dicht verschliesst und gleichzeitig den Verschlussteil 4 am Ventilsitz zur Anlage bringt. Dadurch wirkt über die Bohrungen 9 der im Zufuhrstutzen 11 und im Innenraum 22 des Verschlussteils 4 sowie in der Bohrung 3 des Ventilgehäuses 1 herrschende Druck auf die Oberseite des Verschlussteils 4, d. h. auf die unterhalb des Ventils 5 befindliche Fläche und gleichfalls auf die in der Zeichnung am Anschlag 16 anliegende Fläche. Der daraus resultierenden Kraft wirkt eine Kraft entgegen, die von demselben Druck des Mediums im Zufuhrstutzen 11 erzeugt ist, jedoch aus seiner Wirkung an der unteren Ringfläche des Verschlussteils 4 stromoberhalb der Dichtkante 19 resultiert.
Auf die untere Ringfläche des Verschlussteils 4, die sich stromunterhalb der Dichtkante 19 befindet, wirkt der im Wegführstutzen 21 herrschende geringe Druck. Der Verschlussteil 4 wird so hydraulisch auf den Sitz 2 gepresst und das Ventil geschlossen gehalten.
Bei einer Verschiebung der Stange 10 - infolge eines vorliegenden Öffnungssignals - wird - entgegen der Wirkung der Feder 15 - das Hilfsventil 5 angehoben, wobei diese Bewegung zunächst innerhalb des Spiels zwischen dem Zapfen 7 und den Bohrungen 12 bleibt.
Durch das Anheben des Hilfsventils 5 wird der Ventilkegel 6 von der Mündung des Kanals 8 abgehoben und dadurch der Innenraum 22 des Verschlussteils 4 und derjenige der Bohrung 3 vom Druck entlastet. Dies hat zur Folge, dass der Verschlussteil 4 hydraulisch angehoben wird. Das nun durch das Ventil schiessende Medium hat an der stromunterseitigen Mündung des Kanals 8 eine starke Ejektor-Wirkung, derzufolge der Druck auf der Rückseite des Verschlussteils 4 klein gehalten oder sogar weiter reduziert wird, so dass die weitere Öffnungsbewegung im Gegensatz zu bekannten Ventilen stark beschleunigt verläuft und der volle Öffnungshub in viel kürzerer Zeit durchlaufen wird.
Die Erfindung ist nicht auf das gezeigte und beschriebene Ausführungsbeispiel beschränkt; insbesondere ist sie auch bei Ventilen anwendbar, die statt der Dichtkante 19 eine Dichtfläche aufweisen, längs der der Verschlussteil auf dem Ventilsitz im geschlossenen Zustand aufliegt. Für ein solches Ventil ist - statt des Durchmessers der Dichtkante 19 - der stromabwärtige minimale Durchmesser der Dichtfläche für die in den vorstehenden Unterlagen angegebenen Bemessungen massgebend.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE 1. Unter Verwendung der Energie des Eigenmediums betätigbares Ventil, wobei in einer einseitig dicht abgeschlossenen Bohrung des Ventilgehäuses stromoberhalb eines ringförmigen Ventilsitzes ein Verschlussteil verschiebbar angeordnet ist, wobei ferner ein den Verschlussteil axial durchmessender Kanal durch ein steuerbares Hilfsventil verschliessbar ist, das sich in Richtung zum geschlossenen Ende der Bohrung des Ventilgehäuses öffnen lässt, wobei darüberhinaus mindestens eine Verbindungsbohrung den eintrittsseitigen Raum des Ventilgehäuses verbindet, und wobei schliesslich die Dichtkante oder Dichtfläche, auf der im geschlossenen Zustand der Verschlussteil den Ventilsitz berührt, einen kleineren minimalen Durchmesser aufweist als die Bohrung des Ventilgehäuses, dadurch gekennzeichnet,dass der Verschlussteil (4) mindestens stromunterhalb der Dichtkante (19) oder des minimalen Durchmessers der Dichtfläche sich stetig entlang einer konkaven Rotationsfläche verjüngend, an seinem stromabwärts liegenden Ende in eine schmale, ringförmige Stirnfläche (18) übergeht und als Ejektordüse für den Kanal (8) des Verschlussteils (4) mit mindestens nahezu axial verlaufender Tangente endet.2. Ventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die konkave Fläche auf einem Durchmesser (d) endet, der gleich oder kleiner ist als 40 0/0 des Durchmessers (DD) der Dichtkante (19) oder des minimalen Durchmessers der Dichtfläche.3. Ventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Wandstärke der stromabwärtigen Stirnfläche (18) kleiner oder gleich ist dem 0,2-fachen der lichten Weite (w) des Kanals (8) an seiner stromabwärtigen Mündung.4. Ventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der innere Querschnitt des Ventilsitzes (2) sich von der Dichtkante (19) oder dem minimalen Durchmesser der Dichtfläche aus stromabwärts über einen Teil (L) der axialen Länge stetig verengt.5. Ventil nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass für die Querschnittsverengung des Ventilsitzes (2) gilt: Dv < 0,9 DD, wobei Dn der Durchmesser der Dichtkante oder der minimale Durchmesser der Dichtfläche und Dv der Durchmesser des Ventilsitzes (2) an der engsten Stelle (20) der Verengung sind.6. Ventil nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass für die axiale Länge (L), auf der sich der Ventilsitz (2) verengt, die Beziehung gilt: L > 0,2 DD.7. Ventil nach einem der Ansprüche 1-6, dadurch gekennzeichnet, dass in voll geöffnetem Zustand des Ventils der Strömungsquerschnitt zwischen Verschlussteil (4) und Ventilsitz (2) mindestens über den sich verengenden Bereich (L) des Ventilsitzes (2) konstant ist oder kleiner wird.Die Erfindung betrifft ein unter Verwendung der Energie des Eigenmediums betätigbares Ventil, wobei in einer einseitig dicht abgeschlossenen Bohrung des Ventilgehäuses stromoberhalb eines ringförmigen Ventilsitzes ein Verschlussteil verschiebbar angeordnet ist, wobei ferner ein den Verschlussteil axial durchmessender Kanal durch ein steuerbares Hilfsventil verschliessbar ist, das sich in Richtung zum geschlossenen Ende der Bohrung des Ventilgehäuses öffnen lässt, wobei darüberhinaus mindestens eine Verbindungsbohrung den eintrittsseitigen Raum des Ventilgehäuses mit der abgeschlossenen Seite der Bohrung des Ventilgehäuses verbindet, und wobei schliesslich die Dichtkante oder Dichtfläche, auf der im geschlossenen Zustand der Verschlussteil den Ventilsitz berührt, einen kleineren minimalen Durchmesser aufweist als die Bohrung des Ventilgehäuses.Ventile der genannten Art sind beispielsweise als Magnetventile bekannt aus der CH-PS 578 703. Sie können jedoch auch durch andere Servoantriebe mechanischer, hydraulischer, pneumatischer oder elektrischer Art oder auch von Hand betätigt werden.Zur Ausführung einer Hubbewegung mit Hilfe des Eigenmediums wird bei derartigen Ventilen durch den Servoantrieb oder die Handbetätigung zunächst das Hilfsventil beeinflusst, d. h. bei geöffnetem Ventil geschlossen bzw. bei geschlossenem Ventil geöffnet. Dadurch wird die rückseitige Belastung des Verschlussteils durch das Eigenmedium entweder bei offenem Ventil aufgebaut oder bei geschlossenem Ventil abgebaut; am Verschlussteil tritt so eine einseitig wirkende, durch den Druck des Eigenmediums erzeugte Kraft auf, die den Verschlussteil zu einer Hubbewegung in der einen oder anderen Richtung veranlasst.Diese Hubbewegung erfolgt dabei unter Umständen mit Unterstützung oder gegen die Kraft einer Feder; darüberhinaus kann sie - beispielsweise über einen Mitnehmer, der das Stellelement des Hilfsventils und den Verschlussteil mit Spiel verbindet - durch den Servoantrieb des Hilfsventils unterstützt werden, so dass der Verschlussteil auch bei fehlendem Mediumdruck betätigbar ist.Derartige Ventile werden häufig in hydraulischen Steuermechanismen von Sicherheitssystemen, beispielsweise bei Dampferzeugern von Atomkraftanlagen, eingesetzt, wobei bevorzugt die geschlossenen, einseitig vom Eigenmedium belasteten Verschlussteile in möglichst kurzer Zeit öffnen und auch in der Schliessrichtung mit sehr grosser Sicherheit wenn auch nicht so schnell - in ihre Endstellung gelangen müssen. Aufgabe der Erfindung ist es, die Zeit vom Eintreffen des Öffnungssignals bis zum Erreichen des vollen Öffnungshubes des Verschlussteils bei derartigen Ventilen möglichst zu verkürzen, also ein sehr schnelles Ansprechen des Ventils, das im allgemeinen als Auf-Zu-Ventil aufgebaut ist und als solches wirkt, aus der geschlossenen Stellung zu ermöglichen.Erfindungsgemäss wird diese Aufgabe dadurch gelöst, dass der Verschlussteil mindestens stromunterhalb der Dichtkante oder des minimalen Durchmessers der Dichtfläche sich stetig entlang einer konkaven Rotationsfläche verjüngend, an seinem strom abwärts liegenden Ende in eine schmale, ringförmige Stirnfläche übergeht und als Ejektordüse für den Kanal des Verschlussteils mit mindestens nahezu axial verlaufender Tangente endet.Ein wesentlicher Teil der Ansprechzeit wird bei diesen Ventilen dafür verbraucht, durch das Hilfsventil den Druck des Eigenmediums auf der Rückseite des axial verschiebbaren Verschlussteils abzubauen. Mit der Erfindung wird vor allem diese Zeit infolge einer Ejektor-Wirkung des Eigenmediums in bezug auf den den Verschlussteil axial durchmessenden Kanal wesentlich verkürzt; diese Ejektor-Wirkung wird durch die konkave Form des Verschlussteils ermöglicht.Als vorteilhaft hat sich dabei erwiesen, in den Abmessungen des Ventilsitzes bzw. des Verschlussteils - bezogen auf den Durchmesser der Dichtkante oder den minimalen Durchmesser der Dichtfläche des Ventils - nachstehende Beziehungen einzuhalten, durch die der Strömungsverlauf des Eigenmediums durch das Ventil und damit die Ejektor-Wirkung weiter verbessert werden können:a) Der Enddurchmesser des Verschlussteils soll kleiner sein als das 0,4fache der Dichtkante oder des minimalen Durchmessers der Dichtfläche; b) der Strömungsquerschnitt des Ventilsitzes kann über eine axiale Länge eine Verengung aufweisen, deren Durchmesser kleiner sein soll als das 0,9fache des Durchmessers der Dichtkante oder des minimalen Durchmessers der Dichtfläche; c) die axiale Länge der Verengung des Ventilsitzes soll **WARNUNG** Ende CLMS Feld konnte Anfang DESC uberlappen**.
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| PL | Patent ceased |