CH610832A5 - Anti-skid chain for vehicle wheels - Google Patents
Anti-skid chain for vehicle wheelsInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60C—VEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
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- B60C27/06—Non-skid devices temporarily attachable to resilient tyres or resiliently-tyred wheels extending over the complete circumference of the tread, e.g. made of chains or cables
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Description
**WARNUNG** Anfang DESC Feld konnte Ende CLMS uberlappen **. PATENTANSPRÜCHE 1. Gleitschutzkette für Fahrzeugräder, mit einem mit Querketten gebildeten Netzteil, der an eine innere und an eine äussere Seitenkette angeschlossen ist, wobei zumindest eine der Seitenketten durch ein Spannelement längenänderbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die innere offene Seitenkette (2) eine durch das Spannelement (7) gebildete, durch zwei Gleitringe (3, 4) hindurchführbare längenänderbare Schlinge aufweist, wobei das eine Ende des Spannelementes (7) an einem der Ringe (3, 4) befestigt und der freie Teil des Spannelementes (7) zuerst durch den diesem Ring gegenüberliegenden Ring und anschliessend durch den der Befestigung des Spannelementes (7) dienenden Ring hindurchgezogen ist und bei montierter Gleitschutzkette der freie Teil des Spannelementes (7) weiter quer über die Lauffläche des Reifens verläuft, dann durch ein Verbindungsglied (6) der äusseren geschlossenen Seitenkette hindurchgeführt und mittels eines Befestigungsgliedes (8) je nach der erforderlichen Verkürzung der Seitenketten (2, 5) an die äussere Seitenkette (5) anschliessbar ist. 2. Gleitschutzkette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die lichte Weite des Verbindungsgliedes (6) kleiner als die grösste Querausdehnung des Befestigungsgliedes (8) bemessen ist. 3. Gleitschutzkette nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Spannelement (7) als Spannseil ausgebildet ist. 4. Gleitschutzkette nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das als Spannseil ausgebildete Spannelement (7) in dem über den Netzteil führenden Bereich durch z.B. drei an der benachbarten Querkette angebrachte Zusatzglieder (11, 12, 13) hindurchgeführt ist. 5. Gleitschutzkette nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest einer der Gleitringe (3, 4) der inneren Seitenkette (2) mit Gleitbahnen oder mit Umlenkrollen versehen ist. 6. Gleitschutzkette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungsglied (6) der äusseren Seitenkette (5) ein Ring ist. 7. Gleitschutzkette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungsglied (6') der äusseren Seitenkette (59 als mit einem Dorn (15) versehene Schnalle ausgebildet ist. 8. Gleitschutzkette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungsglied (6") in Form einer mit einem Kreuzschlitz (16) versehenen Metallplatte ausgebildet ist. 9. Gleitschutzkette nach einem der Ansprüche 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Spannelement (7) unter Zwischenschaltung eines elastischen Verbindungsstückes mit dem Befestigungsglied (8) verbunden ist. Die Erfindung bezieht sich auf eine Gleitschutzkette für Fahrzeugräder, mit einem mit Querketten gebildeten Netzteil, der an eine innere und an eine äussere Seitenkette angeschlossen ist, wobei zumindest eine der Seitenketten durch ein Spannelement längenänderbar ist. Bei allen Gleitschutzketten für Fahrzeugreifen stellt ihre Montage auf einem Fahrzeugreifen eines der Hauptprobleme dar. Verbreitet sind im wesentlichen vier Hauptmontagearten. Die erste dieser Montagearten ergibt sich im Zusammenhang mit herkömmlichen Gleitschutzketten, die aus verschiedenen Querketten gebildete Netze aufweisen, welche mit je einer geteilten Innen- und Aussenseitenkette und einer Spannkette versehen sind. Ihre Montage erfolgt dabei so, dass die Kette vor oder hinter dem Rad ausgelegt und meistens mit Hilfe eines Montagebügels auf den Reifen gesteckt wird. Hierauf erfolgt das Aufziehen der Kette. Nach ungefähr einer Radumdrehung muss der Montagebügel entfernt werden. Die Haken der inneren und äusseren Seitenkette werden geschlossen, die Spannkette gespannt und entsprechend verwahrt. Die Nachteile dieser Gleitschutzketten bestehen vor allem darin, dass bei ihrem Aufbringen auf das Rad ein eigener Montagebügel erforderlich ist. Da beim Aufziehen der Kette eine ganze Radumdrehung erforderlich ist, empfehlen die Hersteller dieser Ketten in ihren Montageanleitungen dem Benützer, er möge bereits nach einer halben Radumdrehung aussteigen, um die Kette gleichzurichten und so ein eventuelles Herumwickeln um die Radachse oder gar ein Herunterfallen der Kette vom Rad zu vermeiden und erst anschliessend das restliche Aufbringen der Gleitschutzkette auf das Rad vorzunehmen. Ein weiterer Nachteil beim Aufbringen dieser Gleitschutzketten besteht darin, dass es für ungeübte Fahrer schwierig ist, den inneren Verschlusshaken einzuhängen, so dass die Fahrer oft gezwungen sind, sich zu diesem Zweck unter den Wagen zu legen. Die Verschlusshaken haben sich ausserdem oft ungewollt an ungeeigneten Stellen eingehängt und das Entwirren bereitet dann zusätzliche Schwierigkeiten. Bei einer Abart dieses Montagevorganges werden mitunter billigere Gleitschutzketten ohne Spannkette verwendet. Dabei wird die innere und äussere Seitenkette ebenfalls mit Haken geschlossen. Das Spannen der Kette auf dem Reifen erfolgt jedoch entweder durch Verkürzen der äusseren Seitenkette mit Verkürzungsschlössern, Spannhebeln, Gummiringen oder einer Kombination aus diesen Teilen. Die zweite Hauptmontageart bezieht sich auf Schneeoder Gleitschutzketten, die mit zusätzlichen Vorrichtungen versehen sind, welche das Einhängen des inneren Verschlusshakens der offenen inneren Seitenkette erleichtern. Die Nachteile bestehen hier darin, dass die oft aufwendigen Zusatzvorrichtungen leicht verlorengehen und gegen Beschädigungen sehr empfindlich sind. Die dritte Hauptmontageart findet bei den sogenannten Endlos-Schnee- oder Gleitschutzketten Anwendung. Bei diesen Ketten sind entweder die innere oder die äussere, oder beide Seitenketten endlos ausgeführt. Alle diese Ketten aber haben irgendwelche Nachteile. Besonders ist ihr Aufbringen auf das Rad so kompliziert, dass in der Montageanleitung meist bis zu zwölf Positionen mit Bildern erforderlich sind. Die Kette muss meist in Form eines Ovals ausgelegt werden, in welches mit den Antriebsrädern genau hineingefahren werden muss, ohne die Kette an einer Stelle zwischen Rad und Fahrbahn einzuklemmen. Auf verschneiten oder vereisten Fahrbahnen bereitet dies meist grosse Schwierigkeiten. Dazu kommt, dass die Kette anschliessend von unten nach oben über den Reifen gezogen werden muss. Bei glatten Reifenprofilen geht dies noch verhältnismässig leicht, macht aber bei grobstolligen Winterreifen grosse Schwierigkeiten, da die notwendige Verlängerung der Seitenketten zum Überziehen nicht genug Spiel lässt, um die immer wieder an den Stollen sich festhakende Kette leicht nach oben zu bekommen. Die vierte Hauptmontageart findet bei Schneeketten und Gleitschutzmitteln Anwendung, die leicht an den Reifen eines Wagens angebracht werden können, ohne dass dieser Wagen bewegt werden muss. Nachteilig bei diesen Ketten ist vor allem, dass sie nur ca. 3/4 des Radumfanges umschliessen, so dass es am Radumfang immer wieder Stellen gibt, wo zwischen Rad und Fahrbahn keine Kette oder sonstiges Greifmittel vorhanden ist. Da im Fahrbetrieb aber oft unerwartet gebremst werden muss, stellt sich das Rad meist fast automatisch auf die von der Gleitschutzvorrichtung unbedeckte Stel le ein und das Rad blockiert an der ungeschützten Stelle. Dies ist so gefährlich, dass diese Art von Ketten bzw. Gleitschutzmitteln in verschiedenen Ländern als Schneeketten gar nicht zugelassen sind. Die Hersteller bezeichnen diese Ketten meist auch nur als Anfahrhilfe. Die dabei verwendeten festen Greifbügel oder sonstigen steifen Teile machen ein schnelles Fahren unmöglich, so dass die Fahrgeschwindigkeit nach oben gewöhnlich mit z.B. 25 km/h begrenzt wird. Ziel der Erfindung ist nun eine Gleitschutzkette, welche die aufgezeigten Nachteile der bekannten Ausführungen vermeidet. Die Gleitschutzkette muss daher ohne zusätzliche Hilfsmittel, wie Montagebügel oder dergleichen, montierbar sein. Für das Auffahren auf die Kette muss maximal 1/4 Radumdrehung genügen, damit die Kette nicht nach innen fallen kann. Zum Auffahren auf die Kette muss diese schon vor Beginn der Radumdrehung zwischen Rad und Fahrbahn geklemmt werden können, damit auch das eventuell durchdrehende Rad sofort fasst. Das Auffahren auf die Kette muss vorwärts und rückwärts gleich gut möglich sein, damit beim Anlegen der Kette die jeweils günstigste Fahrtrichtung vom Fahrer frei gewählt werden kann. Die Kette muss weiters wendbar sein, damit es keine Verwechslung zwischen Oberund Unterseite der Kettenglieder geben kann. Das schwierige Einhängen der Verschlusshaken an der Radinnenseite muss entfallen. Darüber hinaus sollen keine offenen Haken an der Kette vorhanden sein, die sich leicht von selbst einhängen. Die Kette muss im montierten Zustand ausserdem so am Rad anliegen, dass an keiner Stelle des Reifenumfanges grössere unbewehrte Stellen entstehen. Die Kette muss ruhig und mit möglichst geringen Vibrationen des Fahrzeuges ablaufen. Beim Aufbringen auf ein Rad soll die Kette leicht und mit viel Spiel auch über grobstollige Winterprofile gezogen werden können. Zur Erleichterung soll das Überziehen der Gleitschutzkette von oben nach unten vorgenommen werden können und dabei soll die Kette leicht fallen . Die Kette soll in ihrem Aufbau einfach sein und gleichzeitig ermöglichen, dass sie anhand einer kurzen Montageanleitung mit nur wenigen Bildern auch von einem Fahrer ohne besonderes technisches Geschick leicht montiert werden kann. Erreicht wird dies alles bei einer Gleitschutzkette der eingangs genannten Art, die erfindungsgemäss dadurch gekennzeichnet ist, dass die innere offene Seitenkette eine durch ein Spannelement gebildete, durch zwei Gleitringe hindurchführbare, längenänderbare Schlinge aufweist, wobei das eine Ende des Spannelementes an einem der Ringe befestigt und der freie Teil des Spannelementes zuerst durch den diesem Ring gegenüberliegenden Ring und anschliessend durch den der Befestigung des Spannelementes dienenden Ring hindurchgezogen ist und bei montierter Gleitschutzkette der freie Teil des Spannelementes weiter quer über die Lauffläche des Reifens verläuft, dann durch ein Verbindungsglied der äusseren geschlossenen Seitenkette hindurchgeführt und mittels eines Befestigungsgliedes je nach der erforderlichen Verkürzung der Seitenketten an die äussere Seitenkette anschliessbar ist Nach einer Ausführungsform der Erfindung ist die lichte Weite des Verbindungsgliedes kleiner als die grösste Querausdehnung des Befestigungsgliedes bemessen. Nach einer anderen Ausführungsform der Erfindung kann das Spannelement als Spannseil ausgebildet sein. In dem über den Netzteil der Gleitschutzkette führenden Bereich kann das Spannseil durch z.B. drei an der benachbarten Querkette angebrachte Zusatzglieder hindurchgeführt sein. Zumindest einer der Gleitringe der inneren Seitenkette kann mit Gleitbahnen oder mit Umlaufrollen versehen sein. Gemäss weiteren Ausführungsformen kann das Verbindungsglied der äusseren Seitenkette ein Ring sein. Es kann auch als mit einem Dorn versehene Schnalle oder in Form einer mit einem Kreuzschlitz versehene Metallplatte ausgebildet sein. Im Rahmen der Erfindung kann auch noch vorgesehen sein, dass das Spannelement unter Zwischenschaltung eines elastischen Verbindungsstückes, z.B. einer vorzugsweise mit einer Überdehnsicherung versehene Feder, mit dem Befestigungsglied verbunden ist. Die Erfindung wird im folgenden anhand eines Ausführungsbeispieles, welches in der Zeichnung schematisch dargestellt ist, näher erläutert. In dieser zeigt: Fig. 1 einen Teil der Gleitschutzkette im ausgebreiteten Zustand in Draufsicht, Fig. 2 die auf einem Rad montierte Kette, in Seitenansicht von vorne, Fig. 3 diese Kette im montierten Zustand von hinten gesehen, Fig. 4 die Kette mit einem als Spannseil ausgebildeten Spannelement, im ausgebreiteten Zustand in Draufsicht, Fig. 5 ein als Schnalle mit Dorn ausgebildetes Verbindungsglied der äusseren Seitenkette und Fig. 6 ein als mit einem Kreuzschlitz versehene Metallplatte ausgebildetes Verbindungsglied der äusseren Seitenkette. Die in den Fig. 1 bis 3 gezeigte Gleitschutzkette besteht aus einem Laufnetz 1 für Spur -Ketten. Das Netz der Gleitschutzkette könnte jedoch auch eine beliebige andere Form, wie z.B. eine Leiter- oder Zickzackform oder dergleichen aufweisen. Das Laufnetz list einerseits mit einer inneren Seitenkette 2, an deren Enden Gleitringe 3, 4 angeordnet sind, verbunden und andererseits an eine äussere Seitenkette 5 angeschlossen, die durch ein als Ring ausgebildetes Verbindungsglied 6 mit Hilfe von Haken 9 endlos gemacht ist. Die innere Seitenkette 2 ist durch ein kettenförmiges Spannelement 7 endlos gemacht. Das eine Ende des Spannelementes 7 ist an den Gleitring 3 der inneren Seitenkette 2 angeschlossen, durch den gegenüberliegenden Gleitring 4 und anschliessend unter Bildung einer Schlinge durch den der Befestigung dienenden Ring 3 hindurchgezogen und verläuft dann bei montierter Kette quer über die Lauffläche des Reifens und durch das ringförmige Verbindungsglied 6 der äusseren Seitenkette 5. Mit Hilfe der Schlinge der Spannkette 7 kann die innere Seitenkette 2 auf einfache Weise durch blosses Anziehen der Spannkette 7 je nach Erfordernis verkürzt werden, ohne dass dabei der Gleitring 3 der inneren Seitenkette 2 zu sehr auf die Lauffläche des Reifens gezogen wird. Um das Ziehen des Spannelementes 7 durch die Gleitringe 3, 4 zu erleichtern, kann zumindest einer derselben mit Gleitbahnen oder mit einer Umlenkrolle versehen sein. Das andere Ende der Spannkette 7 endet frei in einem als Karabinerhaken ausgebildeten Befestigungsglied 8. Das Spannelement kann z.B. auch, wie in Fig. 4 dargestellt ist, als Spannseil 7' ausgebildet sein. Zum Schutz vor Beschädigungen durch die Fahrbahn kann dieses Seil in dem über den Netzteil der Gleitschutzkette führenden Bereich durch beispielsweise drei, an der benachbarten Querkette angebrachte Zusatzglieder 11, 12, 13 hindurchgeführt sein. Um das Anbringen des Spannelementes 7 bzw. 7' an die äussere Seitenkette 5 zu erleichtern, kann zwischen dem Spannelement und dem Befestigungsglied 8 ein elastisches Verbindungsstück, z.B. eine mit einer Überdrehsicherung versehene Feder, angeordnet werden. Das gemäss den Fig. 1 bis 3 als Spannkette 7 ausgebildete Spannelement macht nicht nur die innere Seitenkette 2 endlos, sondern dient gleichzeitig zu deren Verlängerung oder Verkürzung. Beim Herausziehen der Spannkette 7 aus dem Verbindungsglied 6 wirken die Gleitringe 3,4 mit der durch sie hindurchgezogenen Schlinge wie ein Flaschenzug, der diese Ringe zueinander zieht. Durch das Querüberspannen der Reifenlauffläche dient die Spannkette 7 auch als Querkette, welche die Kettenlücke zwischen den Querkettenteilen verkleinern hilft. Wenn die Spannkette 7 aus dem Verbindungsglied 6 entsprechend weit herausgezogen ist, kann sie durch das Herumschlingen um die äussere Seitenkette 5 auch diese spannen, wobei ihre zuerst geraden Teile in bekannter Weise sternförmig nach innen gezogen und dadurch verkürzt werden. Die Spannkette 7 legt sich dabei am ganzen Umfang an das Rad an. Das an ihrem Ende angebrachte und als Karabinerhaken ausgebildete Befestigungsglied 8 verhindert ein ungewolltes Einhaken und sichert andererseits eine feste und doch lösbare Verbindung der Spannkette 7 mit der äusseren Seitenkette 5. Zur Montage wird die erfindungsgemässe Gleitschutzkette mit den Händen gegenüber der Zusammenschlussstelle an der inneren Seitenkette 2 angefasst und über den Reifen gestülpt. Zur besseren Sichtbarmachung jener Stellen, an denen man anfassen soll, können diese durch einen Farbüberzug, durch Markierungsschläuche oder auf andere bekannte Weise kenntlich gemacht sein. In der Folge ist die innere Seitenkette 2 auch links und rechts am Reifen über etwa 3/4 des Radumfanges nach hinten zu legen. Die innere Seitenkette 2 wird dabei an ihrer Zusammenschlussstelle zwischen den Gleitringen 3,4 zwangsläufig auseinandergezogen, wobei die Spannkette 7 automatisch die Kettenschlinge vergrössert, sofern diese Vergrösserung nicht schon während der letzten Demontage der Gleitschutzkette erfolgt ist. Das ringförmige Verbindungsglied 6 der äusseren Seitenkette 5 kann so ausgeführt sein, dass die Spannkette 7 zwar beliebig aus- und eingezogen werden kann, dass aber das freie Ende nicht nach hinten herausgleiten kann. Zu diesem Zweck ist die lichte Weite des Verbindungsgliedes 6 kleiner als die grösste Querausdehnung des Befestigungsgliedes 8 bemessen. Dieses Sperren der Spannkette 7 am Ende ist wichtig, damit der Benützer der Kette nicht daran zu denken braucht, durch welche Teile der Kette das Ende 8 durchgesteckt werden muss. Wenn die Gleitschutzkette richtig am Rad liegt, fährt man ungefähr 1/6 bis 1/4 der Radumdrehung vorwärts oder rückwärts auf die Kette auf. Anschliessend wird die Spannkette 7 an ihrem Befestigungsglied 8 angefasst und nach vorne zur Radmitte gezogen. Wenn man die Spannkette 7 dort anfasst, wo sie quer über die Lauffläche des Reifens verläuft und beim Ziehen ruckartig nachhilft, schliesst sich die innere Seitenkette 2 durch das Verkürzen der Kettenschlinge zwischen den Gleitringen 3 und 4. Nach dem weitmöglichsten Herausziehen der Spannkette 7 wird sie auf übliche Weise um die äussere Seitenkette 5 geschlungen und der Karabinerhaken an der äusseren Seitenkette 5 befestigt. Die Demontage erfolgt noch einfacher. Der Haken 8 wird dabei ausgehängt, die Spannkette ausgeschlungen, hierauf an der Lauffläche angefasst und zurückgezogen, bis der Haken 8 am Verbindungsring 6 ein weiteres Zurückziehen verhindert. Hierauf wird die innere Seitenkette 2 nach vorne gezogen, bis die Gleitschutzkette nach vorne herunterfällt; dabei verlängert sich die Kettenschlinge zwischen den Gleitringen 3,4 automatisch. Nachdem vom Kettenstück, das zwischen dem Rad und der Fahrbahn eingeklemmt war, heruntergefahren wurde, kann die Gleitschutzkette wieder verwahrt werden. Im Rahmen der Erfindung ist auch vorgesehen, das Verbindungsglied 6 nicht als Ring, sondern als eine mit einem Dorn 15 versehene Schnalle 6' auszubilden wie dies in Fig. 5 gezeigt ist. Ein Zurückziehen des Spannelementes 7 bzw. 7' kann in diesem Fall zusätzlich durch den Dorn 15 gesperrt werden. Nach einem weiteren Ausführungsbeispiel kann als Verbindungsglied in der äusseren Seitenkette 5 eine mit einem Kreuzschlitz 16 versehene Metallplatte 6" verwendet werden, wie in Fig. 6 dargestellt ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE 1. Gleitschutzkette für Fahrzeugräder, mit einem mit Querketten gebildeten Netzteil, der an eine innere und an eine äussere Seitenkette angeschlossen ist, wobei zumindest eine der Seitenketten durch ein Spannelement längenänderbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die innere offene Seitenkette (2) eine durch das Spannelement (7) gebildete, durch zwei Gleitringe (3, 4) hindurchführbare längenänderbare Schlinge aufweist, wobei das eine Ende des Spannelementes (7) an einem der Ringe (3, 4) befestigt und der freie Teil des Spannelementes (7) zuerst durch den diesem Ring gegenüberliegenden Ring und anschliessend durch den der Befestigung des Spannelementes (7) dienenden Ring hindurchgezogen ist und bei montierter Gleitschutzkette der freie Teil des Spannelementes (7) weiter quer über die Lauffläche des Reifens verläuft,dann durch ein Verbindungsglied (6) der äusseren geschlossenen Seitenkette hindurchgeführt und mittels eines Befestigungsgliedes (8) je nach der erforderlichen Verkürzung der Seitenketten (2, 5) an die äussere Seitenkette (5) anschliessbar ist.2. Gleitschutzkette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die lichte Weite des Verbindungsgliedes (6) kleiner als die grösste Querausdehnung des Befestigungsgliedes (8) bemessen ist.3. Gleitschutzkette nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Spannelement (7) als Spannseil ausgebildet ist.4. Gleitschutzkette nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das als Spannseil ausgebildete Spannelement (7) in dem über den Netzteil führenden Bereich durch z.B.drei an der benachbarten Querkette angebrachte Zusatzglieder (11, 12, 13) hindurchgeführt ist.5. Gleitschutzkette nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest einer der Gleitringe (3, 4) der inneren Seitenkette (2) mit Gleitbahnen oder mit Umlenkrollen versehen ist.6. Gleitschutzkette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungsglied (6) der äusseren Seitenkette (5) ein Ring ist.7. Gleitschutzkette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungsglied (6') der äusseren Seitenkette (59 als mit einem Dorn (15) versehene Schnalle ausgebildet ist.8. Gleitschutzkette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungsglied (6") in Form einer mit einem Kreuzschlitz (16) versehenen Metallplatte ausgebildet ist.9. Gleitschutzkette nach einem der Ansprüche 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Spannelement (7) unter Zwischenschaltung eines elastischen Verbindungsstückes mit dem Befestigungsglied (8) verbunden ist.Die Erfindung bezieht sich auf eine Gleitschutzkette für Fahrzeugräder, mit einem mit Querketten gebildeten Netzteil, der an eine innere und an eine äussere Seitenkette angeschlossen ist, wobei zumindest eine der Seitenketten durch ein Spannelement längenänderbar ist.Bei allen Gleitschutzketten für Fahrzeugreifen stellt ihre Montage auf einem Fahrzeugreifen eines der Hauptprobleme dar. Verbreitet sind im wesentlichen vier Hauptmontagearten.Die erste dieser Montagearten ergibt sich im Zusammenhang mit herkömmlichen Gleitschutzketten, die aus verschiedenen Querketten gebildete Netze aufweisen, welche mit je einer geteilten Innen- und Aussenseitenkette und einer Spannkette versehen sind. Ihre Montage erfolgt dabei so, dass die Kette vor oder hinter dem Rad ausgelegt und meistens mit Hilfe eines Montagebügels auf den Reifen gesteckt wird.Hierauf erfolgt das Aufziehen der Kette. Nach ungefähr einer Radumdrehung muss der Montagebügel entfernt werden. Die Haken der inneren und äusseren Seitenkette werden geschlossen, die Spannkette gespannt und entsprechend verwahrt.Die Nachteile dieser Gleitschutzketten bestehen vor allem darin, dass bei ihrem Aufbringen auf das Rad ein eigener Montagebügel erforderlich ist. Da beim Aufziehen der Kette eine ganze Radumdrehung erforderlich ist, empfehlen die Hersteller dieser Ketten in ihren Montageanleitungen dem Benützer, er möge bereits nach einer halben Radumdrehung aussteigen, um die Kette gleichzurichten und so ein eventuelles Herumwickeln um die Radachse oder gar ein Herunterfallen der Kette vom Rad zu vermeiden und erst anschliessend das restliche Aufbringen der Gleitschutzkette auf das Rad vorzunehmen.Ein weiterer Nachteil beim Aufbringen dieser Gleitschutzketten besteht darin, dass es für ungeübte Fahrer schwierig ist, den inneren Verschlusshaken einzuhängen, so dass die Fahrer oft gezwungen sind, sich zu diesem Zweck unter den Wagen zu legen. Die Verschlusshaken haben sich ausserdem oft ungewollt an ungeeigneten Stellen eingehängt und das Entwirren bereitet dann zusätzliche Schwierigkeiten.Bei einer Abart dieses Montagevorganges werden mitunter billigere Gleitschutzketten ohne Spannkette verwendet.Dabei wird die innere und äussere Seitenkette ebenfalls mit Haken geschlossen. Das Spannen der Kette auf dem Reifen erfolgt jedoch entweder durch Verkürzen der äusseren Seitenkette mit Verkürzungsschlössern, Spannhebeln, Gummiringen oder einer Kombination aus diesen Teilen.Die zweite Hauptmontageart bezieht sich auf Schneeoder Gleitschutzketten, die mit zusätzlichen Vorrichtungen versehen sind, welche das Einhängen des inneren Verschlusshakens der offenen inneren Seitenkette erleichtern. Die Nachteile bestehen hier darin, dass die oft aufwendigen Zusatzvorrichtungen leicht verlorengehen und gegen Beschädigungen sehr empfindlich sind.Die dritte Hauptmontageart findet bei den sogenannten Endlos-Schnee- oder Gleitschutzketten Anwendung. Bei diesen Ketten sind entweder die innere oder die äussere, oder beide Seitenketten endlos ausgeführt. Alle diese Ketten aber haben irgendwelche Nachteile. Besonders ist ihr Aufbringen auf das Rad so kompliziert, dass in der Montageanleitung meist bis zu zwölf Positionen mit Bildern erforderlich sind.Die Kette muss meist in Form eines Ovals ausgelegt werden, in welches mit den Antriebsrädern genau hineingefahren werden muss, ohne die Kette an einer Stelle zwischen Rad und Fahrbahn einzuklemmen. Auf verschneiten oder vereisten Fahrbahnen bereitet dies meist grosse Schwierigkeiten.Dazu kommt, dass die Kette anschliessend von unten nach oben über den Reifen gezogen werden muss. 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Publications (1)
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Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3101677A1 (de) * | 1981-01-20 | 1982-11-18 | Anton 8100 Garmisch-Partenkirchen Mangold | Schneekette |
| DE3111271A1 (de) * | 1981-03-17 | 1982-11-25 | Rud-Kettenfabrik Rieger & Dietz Gmbh U. Co, 7080 Aalen | "gleitschutzkette" |
| DE3111270A1 (de) * | 1981-03-17 | 1982-11-25 | Rud-Kettenfabrik Rieger & Dietz Gmbh U. Co, 7080 Aalen | "gleitschutzkette" |
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| DE2710057A1 (de) * | 1977-03-08 | 1978-09-14 | Sesamat Anstalt | Vorrichtung zum spannen und sichern von schneeketten |
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1976
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- 1976-03-25 IT IT6769276A patent/IT1057787B/it active
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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Legal Events
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