CH614175A5 - Container for liquids - Google Patents
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- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
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Description
**WARNUNG** Anfang DESC Feld konnte Ende CLMS uberlappen **.
PATENTANSPRÜCHE
1. Behälter für Fluide, mit Seitenwänden aus gewölbten Blechabschnitten, die miteinander verschweisst sind, und an den Seitenwänden angeschweissten Versteifungsblechen, dadurch gekennzeichnet, dass die Ober- und Unterseite des Behälters ebenfalls aus gewölbten Blechabschnitten bestehen, dass die einzelnen gewölbten Blechabschnitte längs ihrer Seitenkanten miteinander verschweisst sind und dass jeweils zwischen den senkrecht zueinanderliegenden verschweissten Kanten der gewölbten Blechabschnitte an den Seitenwänden und der Ober- bzw. Unterseite im Eckbereich schräg verlaufende Versteifungsbleche eingeschweisst sind.
2. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an der Verbindungsstelle zwischen den Seitenwänden und der Ober- bzw. Unterseite ein im Querschnitt winkelförmiges Verbindungselement (6) vorgesehen ist, an dessen Schenkel flächen die Stirnseiten der gewölbten Blechabschnitte ( 1. 2, 3. 4) angeschweisst sind, wobei die Blechabschnitte der einen Behälterwand auf der Aussenseite des einen Schenkels des Verbindungselementes (6) angeschweisst sind, während die Blechabschnitte der senkrecht dazu liegenden Behälterwand auf der Innenseite des anderen Schenkels des Verbin dungselementes (6) angeschweisst sind.
3. Behälter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das für die Eckverbindung vorgesehene Verbindungs element (14) im Querschnitt T-lörmig ausgebildet ist.
4. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Verbindungsnaht der die schmäleren Seitenwände bildenden Blechabschnitte und dem angrenzenden Blechabschnitt (1, 3) der Ober- und Unterseite jeweils ein Versteifungsblech (11) angeschweisst ist.
5. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass über die Längserstreckung des Behälters zwischen den die schmäleren Seitenwände bildenden Blechabschnitten ein Zuganker (15) vorgesehen ist.
6. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Versteifungsbleche (10) längs der Seitenwände in einzelne, parallel zueinanderverlaufende Blechslreifen unterteilt sind.
7. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Versteifungsbleche (10, 11) Entlastungskerben (13) aufweisen, diejeweils am Rand der Versteifungsbleche nahe der Schweissnaht angeordnet sind.
8. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass zur Eckverbindung an den Stirnseiten des Behälters Blechabschnitte (8) vorgesehen sind, auf deren einer Seite die die schmäleren Seitenwände bildenden Blechabschnitte (5) angeschweisst sind, während auf der gegenüber liegenden Seite die die Ober- bzw. Unterseite des Behälters bildenden Blechabschnitte (1,3) mit ihrem Seitenrand angeschweisst sind, wobei dieser Seitenrand im mittleren bis äusseren Bereich des Blechstreifens (8) anliegt.
9. Behälter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass er als Warmwasser-Niederdruckspeicher für Solarheizungen ausgebildet und mit einer Isolierung an den Begrenzungswänden versehen ist.
Die Erfindung betrifft einen Behälter für Fluide, mit Seitenwänden aus gewölbten Blechabschnitten, die miteinander verschweisst sind, und an den Seitenwänden angeschweissten Versteifungsblechen.
Bei solchen als Schalentanks bezeichneten Behältern müssen zur Erzielung einer ausreichenden Stabilität im Innern des Behälters zwischen den Begrenzungswänden Zuganker vorgesehen werden. Bei einem Behälter in langgestreckter Bauweise ergeben sich hierbei aber ungleichmässige Beanspruchungen, die zu unterschiedlichen Ausbauchungen und gegebenenfalls zu einem Bruch des Behälters führen. Ebenso muss an den Ecken des Behälters ein ausreichend stabilerAufbau vorgesehen werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Behälter der eingangs angegebenen Art so auszubilden, dass sich unabhängig von der Behältergrösse und Auslegung gleichmässige
Beanspruchungen an den Begrenzungswänden des Behälters ergeben und der Behälter relativ grossen Drücken standhält.
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, dass die Ober- und Unterseite des Behälters ebenfalls aus ge wölbten Blechabschnitten bestehen, dass die einzelnen ge wölbten Blechabschnitte längs ihrer Seitenkanten miteinander verschweisst sind und dass jeweils zwischen den senkrecht zueinanderliegenden verschweissten Kanten der gewölbten
Blechabschnitte an den Seitenwänden und der Ober- bzw.
Unterseite im Eckbereich schräg verlaufende Versteifungs bleche eingeschweisst sind. Durch solche Versteifungsbleche kann auf Zuganker zwischen den Seitenwänden und zwischen der Ober- und Unterseite verzichtet werden, so dass sich auch bei einer langgestreckten Bauweise des Behälters eine gleich mässige Beanspruchung der Begrenzungswände des Behälters und damit eine Verringerung der Bruchgefahr ergibt. Dadurch dass die Versteifungsbleche an den Verbindungsnä;hten zwi schen angrenzenden Bogenblechabschnitten angeschweisst sind, werden die einzelnen Bogenblechabschnitte selbst nicht in ihrer Festigkeit beeinträchtigt.
Es ist vorteilhaft wenn an der Verbindungsstelle zwischen den Seitenwänden und der Ober- bzw. Unterseite ein im
Querschnitt winkelförmiges Verbindungselement vorgesehen ist, an dessen Schenkelflächen die Stirnseiten der gewölbten
Blechabschnitte angeschweisst sind, wobei die Blech abschnitte der einen Behälterwand auf der Aussenseite des einen Schen kels des Verbindungselementes angeschweisst sind, während die Blechabschnitte der senkrecht dazu liegenden Behälterwand auf der Innenseite des anderen Schenkels des Verbin dungselementes angeschweisst sind. Hierdurch wird eine hö here Festigkeit erzielt als bei einer Anordnung, bei der die
Bogenblechabschnitte der beiden senkrecht zueinanderliegen den Behälterwände auf den Aussenseiten der Schenkel des winkelförmigen Verbindungselementes stirnseitig anliegen.
Zur Erzielung einer grösseren Anlagefläche ist es von Vor teil, das für die Eckverbindung vorgesehene Verbindungs element im Querschnitt T-förmig auszubilden.
Die Stirnseiten des Behälters bestehen nach einer zweck mässigen Ausgestaltung gleichfalls aus Bogenblechabschnit ten, wobei zwischen der Verbindungsnaht der die Stirnseiten bildenden Bogenblechabschnitte und dem angrenzenden Bogenblechabschnitt der Ober- und Unterseite jeweils ein Versteifungsblech eingeschweisst sein kann. Diese Versteifungsbleche erstrecken sich vorzugsweise jeweils etwa über die Hälfte der Höhenabmessung des Behälters.
Nach einer kostengünstigen Ausgestaltung kann an den Stirnseiten anstelle der Versteifungsbleche ein Zuganker vorgesehen werden, welcher die einander gegenüberliegenden Stirnseiten verbindet. Eine solche Ausgestaltung ist dann zweckmässig, wenn beispielsweise ein im Querschnitt etwa quadratischer, langgestreckter Behälter ausgebildet wird, da bei einer solchen Ausgestaltung durch einen Zuganker an den Stirnseiten keine ungleichmässigen Beanspruchungen auftreten können.
Zur Vermeidung von Spannungskonzentrationen an den Verbindungsstellen der Begrenzungswände können die Versteifungsbleche, die schräg zwischen den in einem Winkel zueinanderliegenden Begrenzungswänden verlaufen, als trapezförmige Blechstreifen ausgebildet sein, die an der Stossstelle der Begrenzungswände einen Raum freilassen, so dass sie ähnlich einem Zuganker zwischen den angrenzenden Begrenzungswänden wirken. Zur Erzielung einer spannungs
freien Verschweissung können die Versteifungsbleche mit Entlastungskerben versehen sein, wie sie an sich bekannt sind.
Beispielsweise Ausführungsformen nach der Erfindung werden nachfolgend anhand der Zeichnungen näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 im Querschnitt eine einfache Ausgestaltung eines Behälters, dessen Begrenzungswände aus Bogenblechabschnitten bestehen.
Fig 2 zeigt in der gleichen Darstellung wie Fig. Leine Ausführungsform, die höheren Drücken standhält.
Fig. 3 zeigt in einem Längsschnitt die Ausgestaltung eines Behälters nach den Fig. 1 und 2, wobei die linke Hälfte der Fig. 2 dem Behälter nach Fig. 1 und die rechte Hälfte dem Behälter nach Fig. 2 entspricht.
Fig. 4 zeigt eine Draufsicht auf den Behälter nach Fig. 2.
Fig. 5 zeigt in einer perspektivischen Darstellung die Ausgestaltung einer Behälterecke.
Fig. 6a bis 6b zeigen in einer schematischen Darstellung drei abgewandelte Ausführungsformen der Eckverbindung der Behälterwände.
In den Fig. 1 und 2 sind mit 1, 2, 3 und 4 Bogenblechab schnitte bezeichnet, wobei die Bogenblechabschnitte 1 die
Oberseite, die Abschnitte 2 und 4 die Seitenwände und die Abschnitte 3 die Unterseite des Behälters bilden. An den
Stirnseiten des langgestreckten Behälterssindjeweils zwei Bogenbleehe 5 vorgesehen. Die Bogenblechabschnitte sind längs ihrer Seitenränder miteinander verschweisst, während die Stirnseiten an den Schenkelflächen von Winkelprofilen 6 (Fig. 1) oder T-Profilen 14 (Fig. 2) angeschweisst sind, die sich über die Längsabmessung des Behälters erstrecken. Die Pro file 6 bzw. 14 auf der Unterseite des Behälters sind mit einem abgewinkelten Randabschnitt 7 versehen, der als Auflage für den Behälter dient.
An den Stirnseiten des Behälters sind auf der Ober- und Unterseite der Bogenblechabschnitte 5 Blechstreifen 8 vorgesehen, an denen diese Bogenblechabschnitte 5 sowie die angrenzenden Bogenblechabschnitte 1 und 3 angeschweisst sind. Die Bogenblechabschnitte 5 weisen, wie die Fig. 4 und 5 zeigen, einen etwa halbkreisförmigen Querschnitt auf, so dass sie sich über eine Hälfte der Stirnseite des Behälters und über einen Längsabschnitt der Seitenwand erstrecken.
Auf der Oberefte des Behälters sind im Bereich der einzelnen Bogenblecfiabschnitte 1 Anschlussstutzen 9 ausgebildet.
Quer zur Längsrichtung ist ist der Behälter anstelle von Zug- ankern durch Versteifungsbleche 10 versteift. Die Versteifungsbleche 10, die etwa trapezförmig ausgebildet sind und schräg zwischen benachbarten Begrenzungswänden des Behälters (Fig. 1 und 2) verlaufen, wobei sie im wesentlichen senkrecht zur Fläche der jeweiligen Begrenzungswände liegen, sind an den Verbindungsnähten der Bogenblechabschnitte angeschweisst. Diese Versteifungsbleche 10 sind in der Querschnittsansicht nach den Fig. 1 und 2 jeweils an den vier Ecken angeordnet. Bei der in Fig. 3 auf der linken Seite abgebildeten Ausführungsform sind auch zwischen benachbarten Bogenblechabschnitten an den Stirnseiten Versteifungsbleche
11 vorgesehen.
Wie die Fig. 1 und 2 zeigen, wird durch die Versteifungsbleche 10 jeweils in der Ecke ein Raum 12 freigelassen, so dass in diesen Ecken keine Spannungskonzentrationen entstehen. Solche Spannungskonzentrationen könnten entstehen, wenn die Versteifungsbleche dreieckförmig ausgebildet und auch in den Ecken verschweisst wären.
Wie die Fig. 3 zeigt, bilden jeweils Bogenblechabschnitte 1, 2, 3 und 4 mit den Versteifungsblechen 10 Behälterabschnitte, wobei die Versteifungsbleche 10 als restliche Seitenwand eines solchen Behälterabschnitts betrachtet werden können. Durch diesen Aufbau ergeben sich stabile Behältereinheiten, dieje nach der erwünschten Grösse des Behälters beliebig aneinandergereiht werden können, ohne dass dadurch bei einer längeren Ausgestaltung des Behälters sich eine ungleichmässige
Ausbauchung oder Beanspruchung der Seitenwände über die
Länge ergibt. Wie die Fig. 1 und 2 zeigen, wirken die Ver steifungsbleche 10 ähnlich wie Zuganker, die aber schräg zwi schen den in einem Winkel zueinanderliegenden Begren zungswänden angeordnet sind, während sich die bekannten Zuganker in Längs- und Querrichtung durch den Behälter erstrecken und etwa senkrecht zu den Begrenzungswänden liegen.
Die Versteifungsbleche 11 an den Stirnseiten haben eine andere Form als die Versteifungsbleche 10 längs der Seitenwände. Bei dem dargestellten Ausführungsbeis'piel sind die Versteifungsbleche 11 so ausgelegt,gdass sie sich in der Mitte etwas überlappen, wobei sie miteinander verschweisst sind.
Das an den BogenblechabschnitteI) 1 und 3 anliegende Ende der Versteifungsbleche 11 ist verbreitert ausgelegt und der
Form der Bogenblechabschnitte angepasst, damit an diesen Stellen eine ausreichende Stabilität erzielt wird. Wie bei den
Versteifungsblechen 10 wird auch bei den Versteifungsblechen
11 an den Ecken ein Raum 12 freigelassen, um Spannungs konzentrationen an diesen Stellen zu vermeiden.
Die rechte Hälfte der Fig. 3 zeigt eine abgewandelte Aus führungsform mit einem billigeren Aufbau. In diesem Falle wird über die Längsabmessung des Behälters zwischen den Stirnseiten ein Zuganker 15 aus einem Stahlprofil vorgesehen, der über ein Blech 16 an der Naht zwischen den beiden stirnseitigen Bogenblechabschnitten 5 angeschweisst ist. Eine solche Ausgestaltung ist bei einem im Querschnitt etwa quadratischen Behälter zweckmässig, wie er in den Fig. 1 und 2 wiedergegeben ist. Bei einer breiteren Querschnittsform, bei der die Stirnseite aus mehreren Bogenblechabschnitten zusam mengesetzt ist, werden zweckmässigerweise schräg verlaufende Versteifungsbleche 10 bzw. 11 vorgesehen.
Zur Erzielung einer einwandfreien Verschweissung sind die Versteifungsbleche 10 und 11 mit Entlastungskerben 13 versehen.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 sind die in einem
Winkel zueinanderliegenden Bogenblechabschnitte mit ihren Stirnseiten jeweils an den Aussenflächen der Schenkel des winkelförmigen Verbindungselementes 6 angeschweisst.
Zur Verstärkung der Eckverbindung wird nach der Erfindung das winkelförmige Verbindungselement 6 so angeordnet, dass die Bogenblechabschnitte der einen Begrenzungswand auf der Aussenseite eines Schenkels und die Bogenblechabschnitte der angrenzenden Behälterwand auf der Innenseite des anderen Schenkels angeschweisst sind, wie es die Fig. 6a bis 6c zeigen, wobei drei verschiedene Anordnungen des im Querschnitt winkelförmigen Verbindungselement 6 schematisch wiedergegeben sind. Durch jede der Ausgestaltungen nach den Fig.
6a-6c wird ein Aufbau erzielt, der höheren Druck standhält als der nach Fig. 1.
Eine abgewandelte Ausführungsform der Eckverbindung zeigt die Fig. 2, bei der ein im Querschnitt T-förmiges Verbindungselement vorgesehen ist. Im wesentlichen entspricht diese Anordnung den in Figuren 6a bis 6c schematisch dargestellten. Auch mit einem solchen T-förmigen Verbindungselement 14 nach Fig. 2 erhält man einen auch bei höheren Drücken sehr stabilen Behälter.
Wie die Fig. 2 zeigt, kann das T-Profil des Verbindungselementes 14 durch miteinander verschweisste Blechstreifen ausgebildet werden. Bei einer der Ausführungsformen nach Fig. 6a bis 6c ist es auch möglich, einen abgewinkelten Blechabschnitt für das Verbindungselement 6 vorzusehen.
Die erfindungsgemässe Bauweise ist vor allem als Niederdruckspeicher für Solarheizungen geeignet. Sie ermöglicht eine Montage am Aufstellungsort und es kann in einfacher Weise eine Isolierung auf der Aussenseite des Bhälters vorgesehen werden. Gegenüber einem offenen Speicherbehälter entfallen bei einem solchen Niederdruckspeicher Korrosionsprobleme. Zudem ergibt sich durch die erfindungsgemässe Bauweise mit Bogenblechabschnitten an sämtlichen Begrenzungswänden und den Versteifungsblechen 10 sowie den Eckverbindungen nach den Fig. 2 und 6 ein sehr stabiler Aufbau des Behälters bei gleichmässiger Beanspruchung der einzelnen Abschnitte, der den bei einer Solarheizung auftretenden Wasserdrücken ohne weiteres standhält. Die einzelnen Behälterabschnitte können zu beliebig langen Behältern aneinandergereiht werden, ohne dass dadurch die Stabilität beeinträchtigt wird.
Es sind verschiedene Abwandlungen der erfindungsgemäs sen Bauweise möglich. Die Versteifungsbleche 11 an den Stirnseiten des Behälters können beispielsweise auch aus einem Stück gefertigt sein. Je nach Höhe und Breite des Behälterquerschnitts können die Versteifungsbleche 10 entsprechend breit ausgebildet werden oder es können beispielsweise anstelle eines Versteifungsbleches 10 mehrere in der gleichen Weise angeordnete und parallel zueinander verlaufende Blechstreifen vorgesehen werden.
Die erfindungsgemässe Bauweise gestattet die Ausbildung von Druckspeichern beliebiger äusserer Form, so kann beispielsweise ein langgestreckter oder auch ein kugelförmiger Tank ausgebildet werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE 1. Behälter für Fluide, mit Seitenwänden aus gewölbten Blechabschnitten, die miteinander verschweisst sind, und an den Seitenwänden angeschweissten Versteifungsblechen, dadurch gekennzeichnet, dass die Ober- und Unterseite des Behälters ebenfalls aus gewölbten Blechabschnitten bestehen, dass die einzelnen gewölbten Blechabschnitte längs ihrer Seitenkanten miteinander verschweisst sind und dass jeweils zwischen den senkrecht zueinanderliegenden verschweissten Kanten der gewölbten Blechabschnitte an den Seitenwänden und der Ober- bzw. Unterseite im Eckbereich schräg verlaufende Versteifungsbleche eingeschweisst sind.2. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an der Verbindungsstelle zwischen den Seitenwänden und der Ober- bzw. Unterseite ein im Querschnitt winkelförmiges Verbindungselement (6) vorgesehen ist, an dessen Schenkel flächen die Stirnseiten der gewölbten Blechabschnitte ( 1. 2, 3. 4) angeschweisst sind, wobei die Blechabschnitte der einen Behälterwand auf der Aussenseite des einen Schenkels des Verbindungselementes (6) angeschweisst sind, während die Blechabschnitte der senkrecht dazu liegenden Behälterwand auf der Innenseite des anderen Schenkels des Verbin dungselementes (6) angeschweisst sind.3. Behälter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das für die Eckverbindung vorgesehene Verbindungs element (14) im Querschnitt T-lörmig ausgebildet ist.4. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Verbindungsnaht der die schmäleren Seitenwände bildenden Blechabschnitte und dem angrenzenden Blechabschnitt (1, 3) der Ober- und Unterseite jeweils ein Versteifungsblech (11) angeschweisst ist.5. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass über die Längserstreckung des Behälters zwischen den die schmäleren Seitenwände bildenden Blechabschnitten ein Zuganker (15) vorgesehen ist.6. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Versteifungsbleche (10) längs der Seitenwände in einzelne, parallel zueinanderverlaufende Blechslreifen unterteilt sind.7. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Versteifungsbleche (10, 11) Entlastungskerben (13) aufweisen, diejeweils am Rand der Versteifungsbleche nahe der Schweissnaht angeordnet sind.8. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass zur Eckverbindung an den Stirnseiten des Behälters Blechabschnitte (8) vorgesehen sind, auf deren einer Seite die die schmäleren Seitenwände bildenden Blechabschnitte (5) angeschweisst sind, während auf der gegenüber liegenden Seite die die Ober- bzw. Unterseite des Behälters bildenden Blechabschnitte (1,3) mit ihrem Seitenrand angeschweisst sind, wobei dieser Seitenrand im mittleren bis äusseren Bereich des Blechstreifens (8) anliegt.9. Behälter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass er als Warmwasser-Niederdruckspeicher für Solarheizungen ausgebildet und mit einer Isolierung an den Begrenzungswänden versehen ist.Die Erfindung betrifft einen Behälter für Fluide, mit Seitenwänden aus gewölbten Blechabschnitten, die miteinander verschweisst sind, und an den Seitenwänden angeschweissten Versteifungsblechen.Bei solchen als Schalentanks bezeichneten Behältern müssen zur Erzielung einer ausreichenden Stabilität im Innern des Behälters zwischen den Begrenzungswänden Zuganker vorgesehen werden. Bei einem Behälter in langgestreckter Bauweise ergeben sich hierbei aber ungleichmässige Beanspruchungen, die zu unterschiedlichen Ausbauchungen und gegebenenfalls zu einem Bruch des Behälters führen. Ebenso muss an den Ecken des Behälters ein ausreichend stabilerAufbau vorgesehen werden.Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Behälter der eingangs angegebenen Art so auszubilden, dass sich unabhängig von der Behältergrösse und Auslegung gleichmässige Beanspruchungen an den Begrenzungswänden des Behälters ergeben und der Behälter relativ grossen Drücken standhält.Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, dass die Ober- und Unterseite des Behälters ebenfalls aus ge wölbten Blechabschnitten bestehen, dass die einzelnen ge wölbten Blechabschnitte längs ihrer Seitenkanten miteinander verschweisst sind und dass jeweils zwischen den senkrecht zueinanderliegenden verschweissten Kanten der gewölbten Blechabschnitte an den Seitenwänden und der Ober- bzw.Unterseite im Eckbereich schräg verlaufende Versteifungs bleche eingeschweisst sind. Durch solche Versteifungsbleche kann auf Zuganker zwischen den Seitenwänden und zwischen der Ober- und Unterseite verzichtet werden, so dass sich auch bei einer langgestreckten Bauweise des Behälters eine gleich mässige Beanspruchung der Begrenzungswände des Behälters und damit eine Verringerung der Bruchgefahr ergibt. Dadurch dass die Versteifungsbleche an den Verbindungsnä;hten zwi schen angrenzenden Bogenblechabschnitten angeschweisst sind, werden die einzelnen Bogenblechabschnitte selbst nicht in ihrer Festigkeit beeinträchtigt.Es ist vorteilhaft wenn an der Verbindungsstelle zwischen den Seitenwänden und der Ober- bzw. Unterseite ein im Querschnitt winkelförmiges Verbindungselement vorgesehen ist, an dessen Schenkelflächen die Stirnseiten der gewölbten Blechabschnitte angeschweisst sind, wobei die Blech abschnitte der einen Behälterwand auf der Aussenseite des einen Schen kels des Verbindungselementes angeschweisst sind, während die Blechabschnitte der senkrecht dazu liegenden Behälterwand auf der Innenseite des anderen Schenkels des Verbin dungselementes angeschweisst sind. Hierdurch wird eine hö here Festigkeit erzielt als bei einer Anordnung, bei der die Bogenblechabschnitte der beiden senkrecht zueinanderliegen den Behälterwände auf den Aussenseiten der Schenkel des winkelförmigen Verbindungselementes stirnseitig anliegen.Zur Erzielung einer grösseren Anlagefläche ist es von Vor teil, das für die Eckverbindung vorgesehene Verbindungs element im Querschnitt T-förmig auszubilden.Die Stirnseiten des Behälters bestehen nach einer zweck mässigen Ausgestaltung gleichfalls aus Bogenblechabschnit ten, wobei zwischen der Verbindungsnaht der die Stirnseiten bildenden Bogenblechabschnitte und dem angrenzenden Bogenblechabschnitt der Ober- und Unterseite jeweils ein Versteifungsblech eingeschweisst sein kann. Diese Versteifungsbleche erstrecken sich vorzugsweise jeweils etwa über die Hälfte der Höhenabmessung des Behälters.Nach einer kostengünstigen Ausgestaltung kann an den Stirnseiten anstelle der Versteifungsbleche ein Zuganker vorgesehen werden, welcher die einander gegenüberliegenden Stirnseiten verbindet. Eine solche Ausgestaltung ist dann zweckmässig, wenn beispielsweise ein im Querschnitt etwa quadratischer, langgestreckter Behälter ausgebildet wird, da bei einer solchen Ausgestaltung durch einen Zuganker an den Stirnseiten keine ungleichmässigen Beanspruchungen auftreten können.Zur Vermeidung von Spannungskonzentrationen an den Verbindungsstellen der Begrenzungswände können die Versteifungsbleche, die schräg zwischen den in einem Winkel zueinanderliegenden Begrenzungswänden verlaufen, als trapezförmige Blechstreifen ausgebildet sein, die an der Stossstelle der Begrenzungswände einen Raum freilassen, so dass sie ähnlich einem Zuganker zwischen den angrenzenden Begrenzungswänden wirken. Zur Erzielung einer spannungs **WARNUNG** Ende CLMS Feld konnte Anfang DESC uberlappen**.
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|---|---|---|---|
| DE19772712040 DE2712040C2 (de) | 1976-12-14 | 1977-03-18 | Behälter für Flüssigkeiten, insbesondere Warmwasserbehälter |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19767623212 DE7623212U (de) | 1976-07-22 | Behälter für Fluide, insbesondere Warmwasserbehälter |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH614175A5 true CH614175A5 (en) | 1979-11-15 |
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ID=6667655
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH1570676A CH614175A5 (en) | 1976-07-22 | 1976-12-14 | Container for liquids |
Country Status (2)
| Country | Link |
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| AT (1) | AT364122B (de) |
| CH (1) | CH614175A5 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2749071A1 (fr) * | 1996-05-22 | 1997-11-28 | Schatz Thermo System Gmbh | Accumulateur de chaleur, en particulier pour des vehicules automobiles |
-
1976
- 1976-12-14 CH CH1570676A patent/CH614175A5/de not_active IP Right Cessation
- 1976-12-17 AT AT0935476A patent/AT364122B/de not_active IP Right Cessation
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2749071A1 (fr) * | 1996-05-22 | 1997-11-28 | Schatz Thermo System Gmbh | Accumulateur de chaleur, en particulier pour des vehicules automobiles |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| ATA935476A (de) | 1981-02-15 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| PL | Patent ceased | ||
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