CH615361A5 - - Google Patents
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- B01F27/00—Mixers with rotary stirring devices in fixed receptacles; Kneaders
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Description
Die Erfindung betrifft ein Rührwerk zum Dispergieren von Gasen und/oder Flüssigkeiten und/oder Feststoffen in Flüssigkeiten, bestehend aus einem Behälter mit einem darin angeordneten, um eine im wesentlichen senkrechte Achse umlaufenden Rührer, auf dessen Welle wenigstens ein Rührorgan mit wenigstens einem Rührarm, der wenigstens ein Rührblatt trägt, angeordnet ist.
Es sind Rührer bekannt, die je Rührarm eines oder mehrere Rührblätter aufweisen, die radial nebeneinander angeordnet sind und von Rührblatt zu Rührblatt unterschiedliche Gängigkeit aufweisen können. Jedes Rührblatt besteht hierbei aus einem Einzelblatt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, die die Herstellung einer gleichmässigen Dispersion im gesamten Behälterinhalt unabhängig vom Behälterfüllstand gegenüber dem bekannten Rührer verbessert.
Erfindungsgemäss wird dies dadurch erreicht, dass das Rührblatt aus einer Mehrzahl von Einzelblättern gebildet ist.
Sind auf dem Rührarm in radialer Richtung wenigstens ein inneres Rührblatt und wenigstens ein äusseres Rührblatt angeordnet, so ist vorzugsweise das äussere Rührblatt aus einer Mehrzahl von Einzelblättern aufgebaut.
Die Einzelblätter beeinflussen sich gegenseitig derart, dass strömungsmechanisch Interferenzwirkungen zwischen ihnen
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auftreten, wobei eine Gitterströmung entsteht. Im Gegensatz zur Umströmung eines Einzelprofiles hat die Umströmung eines Verbandes von Einzelprofilen, d. h. einer Gruppe von Einzelblättern, den strömungsmechanischen Vorteil, dass hinter der Ebene der Einzelblätter, eine stärkere, im wesentlichen bleibende Umlenkung der Strömung erfolgt, was beim Einzelprofil nur in unmittelbarer Profilnähe der Fall ist. Man erhält somit durch den Aufbau des Rührblattes, insbesondere des äusseren Rührblattes, aus Einzelblättern primär eine Axialströmung, d. h. die axiale Komponente der Strömung dominiert gegenüber der radialen und der tangentialen Komponente. Durch die Erhöhung der axialen Geschwindigkeitskomponente wird die Dispersionswirkung beträchtlich verbessert.
Die Einzelblätter können im wesentlichen radial verlaufen, sie können aber auch in einem spitzen Winkel nach aussen oder nach innen, gleichsinnig oder entgegengesetzt zueinander, geneigt zur Radialen angeordnet sein.
Zweckmässigerweise sind die Einzelblätter, gesehen in einer Ebene rechtwinkelig zur Radialen, im Abstand voneinander und z. B. parallel zueinander angeordnet, wobei die Breiten und/oder die Längen der Einzelblätter unterschiedlich sein können. Ferner können die Einzelblätter z. B. in Umfangsrich-tung parallel zueinander verschoben angeordnet sein, so dass eine Staffelung entsteht.
Die Rührblätter allgemein und insbesondere die Einzelblätter können in Anströmrichtung ein strömungstechnisch günstiges Profil (z. B. etwa ein Tragflügelprofil) aufweisen. Das Profil kann hierbei ein Vollprofil oder aus fertigungstechnischen Gründen bzw. der Einsparung von Material, ein Hohlprofil sein. Die Einzelblätter können an ihren äusseren Enden (also entgegengesetzt zu dem sie verbindenden Steg) ebenfalls miteinander durch einen weiteren Steg verbunden sein, so dass ein offenes Kastenprofil entsteht, wobei das Rührgut im Betrieb auch durch das Innere des Kastens hindurchströmt. Die Einzelblätter und die verbindenden Stege können derart verformt werden, dass das Rührblatt einen Kreisringquerschnitt oder einen elliptischen Hohlquerschnitt aufweist.
Zweckmässigerweise sind die Einzelblätter gepfeilt angeordnet, d. h. vorzugsweise entgegengesetzt zueinander aber auch gleichsinnig zu der zur Radialen rechtwinkelig liegenden Ebene in Umfangsrichtung nach vorne und/oder nach hinten geneigt.
Schliesslich können die Einzelblätter, wenn eine radiale Strömungskomponente erwünscht ist, auf der vom Rührarm überstrichenen Fläche im wesentlichen senkrecht stehen und einen spitzen Winkel zur radialen Mittellinie des Rührarmes bilden.
Vorteilhafterweise sind die Einzelblätter - in Umfangsrichtung gesehen — in unterschiedlichen Winkeln, sowohl gleichsinnig als auch entgegengesetzt zueinander, zur Drehebene angestellt.
Schliesslich ist es in manchen Fällen zweckmässig, das äussere Rührblatt, das aus mehreren Einzelblättern besteht, in axialer Richtung versetzt zum inneren Rührblatt anzuordnen, wodurch die Laufeigenschaften des Rührers beim Eintauchen in die Flüssigkeit verbessert werden.
Beispielsweise Ausführungsformen der Erfindung werden nachfolgend anhand der Zeichnung im einzelnen erläutert, in der
Fig. 1 schematisch eine teilweise geschnittene Seitenansicht einer Vorrichtung nach der Erfindung zeigt.
Fig. 2a, 2b und 2c zeigen die Grundform eines erfindungs-gemässen Rührblattes in Seitenansicht, Draufsicht und in Stirnansicht.
Fig. 3 a bis 3m zeigen unterschiedliche Ausführungsformen eines Rührblattes nach der Erfindung.
Die Vorrichtung nach Fig. 1 besteht aus einem Behälter 10, in welchem sich ein um eine im wesentlichen senkrechte
Achse umlaufender Rührer 12 befindet, der von einem nicht-dargestellten Motor angetrieben wird. Auf der Welle 14 des Rührers 12 sind in übereinanderliegenden horizontalen Ebenen in Abständen fünf Rührorgane 18, 20, 22, 24 und 26 angeordnet. Bei der dargestellten Ausführungsform liegen alle Rührorgane unter dem Flüssigkeitsspiegel 16. Selbstverständlich kann der Rührer 12 auch mehr oder weniger Rührorgane als die dargestellte Ausführungsform zeigt, aufweisen. Die einzelnen Rührorgane 18 bis 26 können in gleicher Flucht übereinander oder von Stufe zu Stufe um einen Winkel von 90° (oder um einen anderen Winkel) gegeneinander versetzt angeordnet sein.
Jedes Rührorgan 18 bis 26 ist mit wenigstens einem Rührarm 28 versehen, bei der dargestellten Ausführungsform sind jedoch zwei Rührarme 28 je Rührorgan vorgesehen, die in der Drehebene des Rührers in einem Winkel von 180° (oder in einem anderen Winkel) angeordnet sind.
Die Durchmesser der einzelnen Rührorgane können unterschiedlich sein und somit jeder beliebigen Behälterform ange-passt werden. Die Rührarme brauchen nicht rechtwinklig zur Rührerwelle 14 verlaufen, sondern sie können schräg nach unten oder nach oben, d. h. in einem spitzen Winkel zur Rührerwelle 14 verlaufen. Die Rührarme können ferner in sich abgeknickt ausgebildet sein, d. h. ein innerer Teil des Rührarmes (der z. B. ein inneres Rührblatt trägt) kann im spitzen Winkel zur Welle 14 verlaufen, während ein äusserer Teil des Rührarmes (der z. B. ein äusseres Rührblatt trägt) rechtwinklig (im vorliegenden Beispiel also horizontal) zur Welle 14 verlaufen kann.
Schliesslich können die Rührarme mit ihren Längsachsen parallel im Abstand zur Radialen der Rührerwelle verlaufend angeordnet werden.
Jeder Rührarm 28 besteht aus einem inneren Rührblatt 30 und einem äusseren Rührblatt 32. Das innere Rührblatt 30 kann z. B. unter einem Winkel yit das äussere Rührblatt 32 unter einem Winkel ya zur Drehebene angestellt sein. Die Winkel Yi und ya können unterschiedlich sein. Die Gängigkeit des inneren Rührblattes ist zweckmässigerweise entgegengesetzt zu der Gängigkeit des äusseren Rührblattes ausgebildet, d. h. wenn das innere Rührblatt beispielsweise eine nach unten gerichtete Strömung erzeugt, so erzeugt das äussere Rührblatt eine hierzu entgegengesetzte, d. h. nach oben gerichtete Strömung.
Die Gängigkeit der inneren Rührblätter 30, wie auch die Gängigkeit der äusseren Rührblätter 32 kann bei allen Rührorganen dieselbe sein, sie kann aber auch von Stufe zu Stufe, d. h. von Rührorgan zu Rührorgan wechseln.
Wie die Fig. 2a, 2b und 2c zeigen, besteht das äussere Rührblatt 32 in seiner Grundform aus zwei Einzelblättern 36 und 38, die durch einen Steg 40 miteinander verbunden sind. Wie Fig. 1 zeigt, verlaufen die Einzelblätter 36 und 38 in radialer Richtung, d. h. parallel zur radialen Mittelachse 44 des Rührarmes 28. Der Steg 40 liegt in einer Ebene senkrecht zur Achse 44 des Rührarmes 28.
Die Einzelblätter 36 und 38 sind in dieser Ebene, d. h. in einer Ebene senkrecht zur Achse 44 im Abstand a voneinander angeordnet. Der Abstand a kann etwa gleich der Breite b der Einzelblätter sein. Bei mehr als zwei Einzelblättern können die Abstände voneinander unterschiedlich sein.
Die Fig. 3 a bis 31 zeigen Modifikationen der in den Fig. 2a, 2b und 2c dargestellten Grundform des äusseren Rührblattes 32.
So kann die Anzahl der Einzelblätter je Rührblatt 32 grösser als zwei sein und es kann, wie Fig. 3 a zeigt, ein drittes Einzelblatt 42 vorgesehen sein, wobei die Zahl der Einzelblätter hierauf jedoch nicht beschränkt ist.
Die Länge der Einzelblätter 36 und 38 kann, wie Fig. 3b zeigt, unterschiedlich sein, d. h. beispielsweise kann die Länge
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li des Einzelblattes 36 grösser sein als die Länge 12 des Einzelblattes 38, oder umgekehrt. Ebenso kann die Breite b der Einzeblätter 36 und 38, d. h. ihre Ausdehnung senkrecht zu der Darstellung in Fig. 3b unterschiedlich sein.
Die Einzelblätter 36 und 38 können ausserdem gemäss Fig. 3c (die eine Stirnansicht wie Fig. 2c zeigt) in einer Ebene senkrecht zur Mittelachse 44 des Rührarmes 28, z. B. um das Mass c bzw. um den Winkel ó parallel zueinander verschoben sein.
Fig. 3d zeigt das Rührblatt 32 in Seitenansicht (wie Fig. 2a) und man erkennt, dass die Einzelblätter 36 und 38 nicht mehr parallel zur radialen Mittelachse 44 verlaufen, sondern dass das Blatt 36 einen Winkelß2 und das Blatt 38 einen Winkel ßt zur Mittelachse 44 bilden. Die Winkel ßx und/52 können unterschiedlich sein. Die Einzelblätter 36 und 38 sind in der dargestellten Ausführungsform nach Fig. 3d nach aussen gespreizt (d. h. nach oben und unten bzw. nach vorne und hinten), es ist aber auch möglich, beide Einzelblätter oder eines davon nach innen verlaufen zu lassen, wie für das Blatt 38 gestrichelt dargestellt ist, das in einem Winkel ß3 zur Mittelachse 44 verläuft.
Fig. 3 e zeigt eine Stirnansicht auf das äussere Rührblatt (wie die Fig. 2c und 3c) und man erkennt, dass die Einzelblätter 36 und 38 jeweils einen Winkel a2 bzw. ai zur Drehebene E bilden, wobei die Drehrichtung sowohl in Richtung des Pfeiles PI wie auch in Richtung des Pfeiles P2 erfolgen kann. Die Winkel o.\ und a2 können unterschiedlich sein. Bei der in Fig. 3e dargestellten Ausführungsform ist die Gängigkeit der Einzelblätter 36 und 38 entgegengesetzt zueinander, es kann aber auch dieselbe Gängigkeit für beide Einzelblätter vorgesehen werden, wobei in diesem Fall z. B. das Einzelblatt 38, wie gestrichelt dargestellt, dieselbe Anstellung wie das Einzelblatt 36 hat, wobei jedoch auch hier der Anstellwinkel a3 des Einzelblattes 38 verschieden vom Anstellwinkel a2 des Einzelblattes 36 sein kann.
Fig. 3f schliesslich zeigt eine Ausführungsform, bei der das äussere Rührblatt 32 relativ zum inneren Rührblatt 30 in Achsrichtung, d. h. in Richtung der Rührerwelle 14 um das Mass d, insbesondere nach unten, versetzt angeordnet ist, wodurch die Laufeigenschaften des Rührers beim Eintauchen der Rührarme in die Flüssigkeit verbessert werden.
Die inneren Rührblätter 30 bestehen zweckmässigerweise jeweils nur aus einem einzigen Einzelblatt. Sie können aber gegebenenfalls auch aus mehreren Einzelblättern aufgebaut sein analog zu den äusseren Rührblättern.
Fig. 3g zeigt eine Draufsicht auf ein gepfeiltes Rührblatt (entsprechend der Draufsicht nach Fig. 2b). Die Mittelachse des Rührarmes 28 liegt, wie bereits erwähnt, in der vom Rührarm überstrichenen Drehebene. Die in Fig. 3g gezeigte Hilfslinie 34 liegt ebenfalls in der Drehebene des Rührarmes 28, steht jedoch senkrecht zur Mittellinie 44 des Rührarmes 28. Die Einzelblätter 36 und 38 sind nun im Winkel zu dieser Linie 34 angeordnet. Wie die Figur zeigt, ist nun das obere Einzelblatt 36 in einem Winkel £i und das untere Einzelblatt 38 in einem Winkel e2 zu der Hilfslinie 34 angeordnet. Bei einer Drehrichtung des Rührarmes 28 entsprechend dem Pfeil P3 ist somit das obere Einzelblatt 36 nach vorn in der Drehrichtung und das untere Einzelblatt 38 nach hinten entgegengesetzt zur Drehrichtung geneigt. Die Winkel und e2 können gleich oder unterschiedlich sein. Es kann gegebenenfalls auch vorgesehen werden, die beiden Einzelblätter 36 und 38 nicht entgegengesetzt zueinander, wie dargestellt, sondern gleichsinnig, d. h. beide nach vorn oder beide nach hinten, geneigt anzuordnen, wobei auch hier die Winkel e t und c2 unterschiedlich sein können.
Auch die Ausführungsform nach Fig. 3g ist um den Winkel "a (Fig- 1) angestellt, wobei ausserdem die Einzelblätter entsprechend Fig. 3e unterschiedliche Winkel au a2 und a3 zur Drehebene E bilden können.
Die Einzelblätter 36 und 38 können ferner, wie Fig. 3h zeigt, (die der Fig. 2c entspricht) in Anströmrichtung ein strömungstechnisch günstiges Profil haben, das ein Vollprofil oder aus fertigungstechnischen Gründen und Materialersparnis auch ein Hohlprofil sein kann. Die Drehrichtung in Fig. 3 ist durch den Pfeil P4 gekennzeichnet.
Nach Fig. 3i können die Einzelblätter 36 und 38 an ihren äusseren Enden durch einen weiteren Steg 46 verbunden sein, so dass sich ein in Strömungsrichtung offenes Kastenprofil ergibt. Anstelle des Kastenprofils kann auch, wie Fig. 3k zeigt, ein Rohrprofil verwendet werden mit Kreisquerschnitt oder auch mit elliptischem Querschnitt (nicht gezeigt). Die Darstellungen der Fig. 3i und 3k zeigen Draufsichten auf die Drehebene des Rührarmes 28 und sie entsprechen der Darstellung der Fig. 2a. In der Praxis sind die Kasten- oder Rohrprofile natürlich um den Winkel ya zur Drehebene angestellt.
Fig. 31 zeigt eine Ausführungsform, bei der eine radiale Strömungskomponente erwünscht ist, weshalb hier die Einzelblätter 48 und 50 radial hintereinander angeordnet sind und Winkel At bzw. A2 zur Mittellinie 44 des Rührarmes 28 bilden. Die Winkel A x und A2 können gleich oder unterschiedlich sein. Bei der dargestellten Ausführungsform stehen die Einzelblätter 48 und 50 senkrecht auf der vom Rührarm 28 überstrichenen Kreisfläche, sie können aber auch zu dieser Fläche geneigt und gegebenenfalls auch in Umfangsrichtung versetzt zueinander angeordnet sein.
Fig. 3m zeigt eine Ausführungsform, bei der die Einzelblätter 36 und 38, die das äussere Rührblatt 32 bilden, unterteilt sind in Einzelblattabschnitte 35 und 37 bzw. 39 und 41. Die Einzelblattabschnitte 35 und 37 sind hierbei im Abstand el, die Einzelblattabschnitte 39 und 41 im Abstand e2 voneinander angeordnet, die Abstände el und e2 können gleich oder unterschiedlich sein. Ebenso können die Einzelblattabschnitte 35, 37 bzw. 39, 41 in ihrer Ebene parallel oder im Winkel zueinander angeordnet sein. Schliesslich können die Einzelabschnitte unterschiedliche Breiten, Längen sowie unterschiedliche Anstellwinkel aufweisen. Der Abstand e kann etwa der Breite b der Einzelblattabschnitte entsprechen, er kann aber auch kleiner oder grösser als b sein.
Die Rührblätter einschliesslich der Einzelblätter können in Form eines Rechteckes, eines Trapezes, eines Kreises, einer Ellipse oder eines Kreis-, Ellipsen- oder Parabel-Segmentes ausgebildet sein. Sie können ferner eben oder gewölbt ausgebildet sein oder sie können ein- oder mehrfach - in Annäherung an eine gewölbte Form — abgekantet sein.
Nachfolgend werden einige beispielsweise Angaben über die in der Beschreibung und in der Zeichnung aufgeführten Winkel gemacht, wobei die erfindungsgemässe Vorrichtung auf diese Winkelangaben jedoch nicht beschränkt ist.
So liegt beispielsweise der Winkel a zwischen 0 und etwa 30°; der Winkel ß zwischen etwa 0 und etwa 30°; der Winkel y zwischen etwa 0 und etwa 60°; der Winkel ò zwischen etwa —60 und etwa +60°; der Winkel e zwischen etwa 0 und etwa 150° und der Winkel A zwischen etwa 70 und etwa 110°.
Die erfindungsgemässe Vorrichtung ermöglicht eine erheblich homogenere Dispergierwirkung als die bekannten Vorrichtungen. Ausserdem ist ihr Energieverbrauch wesentlich geringer als derjenige der bisher verwendeten Rührer.
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2 Blatt Zeichnungen
Claims (25)
1. Rührwerk zum Dispergieren von Gasen und/oder Flüssigkeiten und/oder Feststoffen in Flüssigkeiten, bestehend aus einem Behälter (10) mit einem darin angeordneten, um eine im wesentlichen senkrechte Achse umlaufenden Rührer (12), auf dessen Welle (14) wenigstens ein Rührorgan (18, 20, 22, 24, 26) mit wenigstens einem Rührarm (28), der wenigstens ein Rührblatt (30, 32) trägt, angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Rührblatt (32) aus einer Mehrzahl von Einzelblättern (36, 38) gebildet ist.
2. Rührwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der mindestens eine Rührarm (28) als inneres Rührblatt (30) ausgebildet ist und das äussere Rührblatt (32) aus einer Mehrzahl von Einzelblättern (36, 38) besteht.
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PATENTANSPRÜCHE
3. Rührwerk nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Einzelblätter (36, 38) in einer rechtwinklig zur radial ausgerichteten Mittelachse (44) des Rührarmes (28) angeordneten Ebene voneinander beabstandet sind.
4. Rührwerk nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Einzelblätter (36, 38) im wesentlichen parallel zur radial ausgerichteten Mittelachse (44) des Rührarmes (28) ausgerichtet sind.
5. Rührwerk nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Einzelblätter (36, 38) gegenüber der radial ausgerichteten Mittelachse (44) des Rührarms (28) in einem spitzen Winkel (ßu ß2, ßi) nach aussen und/oder nach innen geneigt sind.
6. Rührwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Einzelblätter (36, 38) im wesentlichen parallel zueinander ausgerichtet sind.
7. Rührwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Einzelblätter (36, 38) um einen Winkel (ô) parallel zueinander verschoben sind (Fig. 3c).
8. Rührwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Breiten und/oder Längen der Einzelblätter (36, 38) unterschiedlich sind.
9. Rührwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Einzelblatt (36, 38) gegenüber der vom Rührarm (28) überstrichenen Drehebene (E) geneigt ist und die Neigungswinkel (ai, a2, a3) der Einzelblätter gleichsinnig oder entgegengesetzt sind.
10. Rührwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Einzelblätter (36, 38) in einem spitzen Winkel (els e2) gegenüber einer Linie (34) geneigt sind, welche Linie in der Drehebene (E) des Rührarmes (28) und quer zur radial ausgerichteten Mittelachse (44) des Rührarmes liegt und welche Winkel gleichsinnig oder entgegengesetzt sind.
11. Rührwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Einzelblätter (36, 38) in Anströmrichtung ein strömungstechnisch günstiges Profil aufweisen.
12. Rührwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Einzelblätter (36, 38) in Einzelblattabschnitte (35, 37 bzw. 39, 41) unterteilt sind, die im Abstand (el, e2) voneinander angeordnet sind.
13. Rührwerk nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Einzelblattabschnitte (35, 37 bzw. 39, 41) zugeordneter Einzelblätter (36, 38) parallel zueinander angeordnet sind.
14. Rührwerk nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstände (el, e2) der Einzelblattabschnitte (35, 37 bzw. 39, 41) gleich oder unterschiedlich sind.
15. Rührwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Einzelblätter (36, 38) zusammen mit einem Steg (40) und einem weiteren Steg (46) ein in Strömungsrichtung offenes Kastenprofil oder Rohrprofil bilden.
16. Rührwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Einzelblätter (48, 50) auf dem Rührarm (28) radial hintereinander angeordnet und zur radial ausgerichteten Mittellinie (44) des Rührarmes (28) in Winkeln (Äj, /.2) geneigt sind.
17. Rührwerk nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Einzelblätter (48, 50) im wesentlichen senkrecht auf der vom Rührarm (28) überstrichenen Drehebene (E) stehen.
18. Rührwerk nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das äussere Rührblatt (32) und das innere Rührblatt (30) in der Richtung der Achse des Rührers (12) zueinander versetzt angeordnet sind.
19. Rührwerk nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Anstellwinkel des inneren Rührblattes (30) entgegengesetzt zum Anstellwinkel des äusseren Rührblattes (32) ist.
20. Rührwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rührarme (28) in einem spitzen Winkel zur Welle (14) angeordnet sind.
21. Rührwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rührarme (28) abgeknickt ausgebildet sind, derart, dass der innere Rührarmabschnitt im spitzen Winkel, der äussere Rührarmabschnitt rechtwinklig zur Welle (14) verläuft.
22. Rührwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rührarme (28) längs der Welle (14) voneinander beabstandet und ihre Mittelachsen (44) parallel zueinander angeordnet sind.
23. Rührwerk nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Querschnitt des inneren Rührblattes (30) und der Einzelblätter (36, 38) des äusseren Rührblattes (32) die Form eines Rechteckes, Trapezes, Kreises, einer Ellipse oder eines Kreis-, Ellipsen- oder Parabel-Segmentes aufweist.
24. Rührwerk nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dass der Querschnitt des inneren Rührblattes (30) und der Einzelblätter des äusseren Rührblattes (32) eben, gewölbt oder abgekantet ausgebildet ist.
25. Rührwerk nach Anspruch 2 mit mehreren Rührorganen, die in verschiedenen senkrecht zur Welle übereinanderliegenden Ebenen angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass der Anstellwinkel der inneren (30) und der äusseren Rührblätter (32) in allen Ebenen derselbe ist oder von Ebene zu Ebene wechselt.
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