CH615790A5 - - Google Patents
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Description
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PATENTANSPRUCH Anordnung zur Überwachung einer Anzahl von Vorrichtungen, die zu einer Gruppe von Vorrichtungen in einem Nach-richtenvermittlungssystem gehören, hinsichtlich der Bele-gungszustandsqualität, das heisst, dem Verhältnis zwischen der Anzahl der normalen Belegungen und der Gesamtanzahl von Belegungen, wobei diese Vorrichtungen alternierend belegt und freigegeben werden, dadurch gekennzeichnet, dàss zwei Zähler (Cl, C2) jeder Vorrichtung (Dl...Dn) zugeordnet sind, ein erster Zähler zum Zählen der Gesamtzahl von Belegungen der Vorrichtung und ein zweiter Zähler zum Zählen der Zahl von Belegungen, die eine bestimmte Minimalzeit überschreiten, dass jede Vorrichtung (Dl...Dn) ferner eine Ausrüstung zum Messen der Minimalzeit aufweist, und dass die Anordnung ferner Teileranordnungen (ql...qn) zur periodischen Berechnung des Verhältnisses zwischen den Werten des ersten und des zweiten Zählers (Cl, C2), Addieranordnungen ( SCI, EC2) zum individuellen Addieren der aus allen ersten Zählern und den zweiten Zählern, die zu der Gruppe von Vorrichtungen gehören, erhaltenen Werte, Teileranordnungen zur periodischen Berechnung des Quotienten aus den Summen, die aus den zweiten Zählern und den ersten Zählern erhalten werden, eine Gatterschaltung zur periodischen Einspeisung des Quotienten, der zu einer individuellen Vorrichtung gehört, und des Quotienten, der zu der gesamten Gruppe von Vorrichtungen gehört, in eine Vergleicheranordnung (CO) zum Vergleichen des Quotienten aus der Anzahl von Belegungen, die eine bestimmte Zeit überschreiten, und der Gesamtzahl von Belegungen für jede individuelle Vorrichtung mit dem entsprechenden Quotienten der gesamten Gruppe von Vorrichtungen, und Alarmanordnungen, die Alarmsignale beim Auftreten von bestimmten Differenzen zwischen den Quotienten erzeugen, enthält.
Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur Überwachung einer Anzahl von Vorrichtungen, die zu einer Gruppe von Vorrichtungen in einem Nachrichtenvermittlungssystem gehören, hinsichtlich der Belegungszustandsqualität, das heisst, dem Verhältnis zwischen der Anzahl der normalen Belegung und der Gesamtzahl von Belegungen, wobei diese Vorrichtungen (Relais, Relaissätze, Register usw.) alternierend belegt und freigegeben werden.
Für Statistikzwecke wird gewöhnlich untersucht, wie verschiedene Ereignisse die Arbeitsweise verschiedener Arten von Vorrichtungen beeinflussen.
In Nachrichtenvermittlungssystemen bzw. Fernmeldesystemen kann das Verhalten einer Anzahl von Vorrichtungsarten und auch von Einheiten, die über die Vorrichtung hinausgehen, untersucht werden. Derartige Vorrichtungen und Einheiten können Relais, Relaissätze, Register, Kodesender, Kodeempfänger, Markierer, regionale Prozessoren usw. sein. Bei bekannten Lösungen, wie sie beispielsweise in der DT-OS 2315 262 beschrieben sind, wird die Anzahl der Besetzungszustände der verschiedenen Vorrichtungen gezählt, woraufhin eine weitere Auswertung und Behandlung erforderlich ist. In der DT-AS 1 166 287 ist ein Verfahren zur Überwachung von Vorrichtungen durch Erzeugung eines Quotienten aus den Summen zweier verschiedener Ereignisse der Vorrichtung beschrieben. Auch dieses Verfahren erfordert eine beträchtliche anschliessende Weiterbehandlung.
Aufgabe der Erfindung ist es, mit geringerem Aufwand eine Überwachung der Besetzungszustandsqualität der verschiedenen Vorrichtungen zu ermöglichen.
Diese Aufgabe wird durch eine Anordnung der eingangs beschriebenen Art gelöst, die gemäss der Erfindung dadurch gekennzeichnet ist, dass zwei Zähler jeder Vorrichtung zugeordnet sind, ein erster Zähler zum Zählen der Gesamtzahl von Belegungen der Vorrichtung und ein zweiter Zähler zum Zählen der Zahl von Belegungen, die eine bestimmte Minimalzeit überschreiten, dass jede Vorrichtung ferner eine Ausrüstung zum Messen der Minimalzeit aufweist, und dass die Anordnung ferner Teileranordnungen zur periodischen Berechnung des Verhältnisses zwischen den Werten des ersten und des zweiten Zählers, Addieranordnungen zum individuellen Addieren der aus allen ersten Zählern und den zweiten Zählern, die zu der Gruppe von Vorrichtungen gehören, erhaltenen Werte, Teileranordnungen zur periodischen Berechnung des Quotienten aus den Summen, die aus den zweiten Zählern und den ersten Zählern erhalten wurden, eine Gatterschaltung zur periodischen Einspeisung des Quotienten, der zu einer individuellen Vorrichtung gehört, und des Quotienten, der zu der gesamten Gruppe von Vorrichtungen gehört, in eine Vergleicheranordnung zum Vergleichen des Quotienten aus der Anzahl von Belegungen, die eine bestimmte Zeit überschreiten, und der Gesamtzahl von Belegungen für jede individuelle Vorrichtung mit dem entsprechenden Quotienten der gesamten Gruppe von Vorrichtungen, und Alarmanordnungen, die Alarmsignale beim Auftreten von bestimmten Differenen zwischen den Quotienten erzeugen, enthält.
Weitere Merkmale und Zweckmässigkeiten ergeben sich aus der Beschreibung eines Ausführungsbeispieles anhand der Zeichnung. Die Zeichnung zeigt ein Schaltbild eines Ausführungsbeispieles der Überwachungsanordnung.
Das beschriebene Ausführungsbeispiel dient zur Überwachung von Vorrichtungen für Telefonübertragung in einem Nachrichtenvermittlungssystem, in dem Fehler in den Vorrichtungen normalerweise ein Fehlverhalten verursachen, das einem fehlerhaften Verhalten des verbundenen Teilnehmers entspricht.
Die zu überwachenden Vorrichtungen sind in der Zeichnung mit Dl-Dn bezeichnet und stellen individuelle Vorrichtungen dar, die zu einer Gruppe von Vorrichtungen gehören. Eine derartige Gruppe von Vorrichtungen kann beispielsweise eine Teilnehmer-Schaltereinheit sein und 150-200 Vorrichtungen enthalten. Jede Vorrichtung Dl-Dn ist mit einem Zähler Cli-Cln versehen, der die Gesamtzahl von Besetzungszustän-den der Vorrichtung zählt. Mit jeder Vorrichtung Dl-Dn ist ferner ein Zähler C2i-C2n verbunden, der die Anzahl von Besetztzuständen zählt, die eine bestimmte Minimalzeit t überschreiten. Mit jeder Vorrichtung Dl-Dn ist ferner eine Ausrüstung TMl-TMn verbunden, zur Messung der Haltezeit, die abläuft, wenn eine B-Antwort empfangen wurde, bis die Minimalzeit t erreicht ist. Bei jeder Belegung mit einer grösseren Dauer als die Zeit t in Sekunden werden die Zähler C2i-C2n um einen Schritt hochgeschaltet. Beim Freiwerden (A oder B legt auf) wird die Zeitmessung angehalten. Ein Anruf (eine Belegung) mit kürzerer Dauer als t in Sekunden wird von den Zählern C2i-C2n nicht gezählt. Die Belegungszustandszähler Cl i-Cln zeichnen jedoch alle Belegtzustände der Vorrichtung auf, auch die mit geringerer Dauer als t in Sekunden.
Die Anordnung enthält ferner zwei Addierer Cl und C2. Der Addierer Cl addiert alle Besetztzustände, die von den Zählern Cl i-Cln in der ganzen Gruppe von Vorrichtungen gezählt werden. Der Addierer C2 addiert alle Besetztzustände, die von den Zählern C2i-C2n in der gesamten Gruppe von Vorrichtungen gezählt werden.
Die mit ql-qn bezeichneten Blöcke stellen Quotientenzähler zur periodischen Berechnung des Quotienten zwischen den Zählern C2 und Cl für jede individuelle Vorrichtung dar. Der mit Q bezeichnete Block bedeutet einen Quotientenzähler zur periodischen Berechnung des Quotienten aus den Summen der Anzahl von Belegungen, die jeweils von allen Zählern C2 und Cl in der gesamten Gruppe von gezählt werden, also der Quo-
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tient aus den Werte in den Addieren C2 und Cl, wobei ein Mittelwert für den Quotienten der Gesamten Gruppe von Vorrichtungen erhalten wird.
In einem Vergleicher CO erfolgt ein Vergleich zwischen dem periodisch aufgefrischten Quotienten Q und den Quotien- 5 ten ql-qn für die einzelnen Vorrichtungen. Eine Abtastanordnung SE hat die Aufgabe, mit dem Vergleich zu beginnen, wenn ein Signal aus einer Logikschaltung G empfangen wird, um wiederum die Quotienten ql-qn mit dem Vergleicher CO zu verbinden, wenn ein Vergleich mit dem Ausgangssignal aus dem Quo- 10 tientenzähler Q, der ebenfalls mit dem Vergleicher CO verbunden ist, durchgeführt wird. Wenn die Differenz zwischen den Quotienten q und Q einen bestimmten Wert k überschreitet, so wirkt ein Signal auf eine Alarmeinheit LE ein, die wiederum abhängig von der Grösse der Differenz für die fehlerhafte Vor- 15 richtung ein Alarmsignal oder ein Alarmsignal und ein Blok-kiersignal zurücklässt.
Eine Überwachungsperiode für eine Vorrichtung entspricht in diesem bestimmten Fall 256 Belegungszuständen, die von dem Zähler Cl gezählt wurden und zu der einzelnen Vor- 20 richtung gehören. Wenn der Zähler Cl der Vorrichtung den Maximalwert erreicht hat, so wird ein Steuersignal zu dem Zähler C2 der Vorrichtung gesendet, wobei die Werte der Zähler Cl und C2 zu dem Quotientenzähler q gesendet werden, der ebenfalls mit der Vorrichtung zur Berechnung des Quotienten 25 zwischen den Zählern verbunden ist. An einer Logikschaltung G ist jeweils ein Eingang mit einem Zähler Cl der einzelnen Vorrichtungen verbunden. Wenn einer dieser Zähler 256 Bele-gungszustände gezählt hat, so wird ein Signal von dem Zähler zu dem entsprechenden Eingang der Schaltung G gesendet. 30 Beim Empfang eines Signals an einem der Eingänge erzeugt die Schaltung G eine Ausgangssignal, das die Abtastanordnung SE beeinflusst, die mit diesem Ausgang verbunden ist, und der schon erwähnte Vergleichungsvorgang beginnt.
Jeder Zähler Cl, der zu den einzelnen Vorrichtungen 35 gehört, erzeugt während einer Überwachungsperiode Signale zum periodischen Auffrischen des Addierers Cl. Jeder Zähler C2, der zu den einzelnen Vorrichtungen gehört, erzeugt während einer Überwachungsperiode Signale zum periodischen Auffrischen des Addierers C2. 40
Der Quotient Q aus den Summen dieser Addierer wird
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periodisch mit derselben Geschwindigkeit aufgefrischt wie der Inhalt der Addierer Cl und C2. Vom Ausgang der Schaltung G wird ein Signal zu dem Quotientenzähler Q geführt, der erregt wird und das Ergebnis dem Vergleicher CO zusendet. Nach jeder Auswertung werden die Zähler Cl und C2 der fraglichen Vorrichtung auf Null zurückgesetzt, und es beginnt eine neue Überwachungsperiode. Dieses Beispiel zeigt, wie die Überwachung durch eine Anzahl von Belegungszuständen in den Belegungszählern Cl i-Cln gesteuert wird.
Anstelle der Verwendung der Zählerergebnisse zur Bestimmung der Zeit für den Vergleich ist es natürlich auch möglich, die Vergleichungsvorgänge in bestimmten Zeitintervallen durchzuführen. Das Verfahren ermöglicht die Aufdeckung von fehlerhaften Vorrichtungen innerhalb einer annehmbaren Zeit, und zwar durch Überwachung des tatsächlich abgewickelten Verkehrs.
Durch periodische Auffrischung des Quotienten der Gruppe von Vorrichtungen wird eine relative Alarmgrenze bei dem Vergleichsvorgang geschaffen, im Gegensatz zu der einstellbaren Alarmgrenze bei festen Schritten, die normalerweise bei bekannten Anordnungen Anwendung findet. Der Vorteil einer relativen Alarmgrenze besteht darin, dass Fehler mit derselben Wahrscheinlichkeit unabhängig von Störsignalen in dem Netzwerk entdeckt werden. Das verwendete Auswer-tungsVerfahren reduziert die Wahrscheinlichkeit, dass Fehlalarm aufgrund von Störsignalen in dem Netzwerk ausgelöst wird.
Bei Anwendung der erfindungsgemässen Anordnung können die folgenden Fehlerarten in einer überwachten Vorrichtung, in diesem Falle Leitungsrelaissätze, aufgedeckt werden:
Spannungsausfall, Unterbrechung in a- oder b-Leitung, Kurzschluss in a- oder b-Leitung, + auf a- oder b-Leitung, Fehler in Leitungsabtastschaltungen, Fehler in Wählton-Relais, Fehler in Relais für Durchschaltung, Fehler in Läutwerk-Auslö-sedetektor, Fehler in Läutwerkrelais, kein Lautwerksignal RG oder Wählton SU für den Teilnehmer offensichtliche Übertragungsfehler.
Natürlich kann das Verfahren auch dazu verwendet werden, nur die Belegungsfrequenzen der Vorrichtungen zu überwachen; in diesem Falle werden nur die Zähler Cl i-Cln und der Addierer Cl verwendet.
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1 Blatt Zeichnungen
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