CH615874A5 - Packaging container which is open on one side - Google Patents
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- B65D7/00—Containers having bodies formed by interconnecting or uniting two or more rigid, or substantially rigid, components made wholly or mainly of metal
- B65D7/02—Containers having bodies formed by interconnecting or uniting two or more rigid, or substantially rigid, components made wholly or mainly of metal characterised by shape
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- B65D21/00—Nestable, stackable or joinable containers; Containers of variable capacity
- B65D21/02—Containers specially shaped, or provided with fittings or attachments, to facilitate nesting, stacking, or joining together
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Description
Die Erfindung betrifft einen einseitig offenen, durch einen abnehmbaren Deckel verschliessbarer Verpackungsbehälter aus Blech mit ovaler Querschnittsform und konischer, im Bereich des Bodens einen grösseren Öffnungswinkel als im übrigen Bereich aufweisender Wandung sowie mit waagerechtem Verlauf nach aussen gerichteter Stützschultern, die im oberen Drittel der Behälterwandung angeordnet sind und sich bezüglich der ovalen Querschnittsform gegenüberliegend über die Wandbereiche mit den geringeren Krümmungsradien des Ovals erstrecken.
Es sind vorgenannte Behälter bekannt (DT-GM 6 928 135), die sich durch die vorgesehenen Stützschultern und deren Ausformung während des Spreizens der Behälterwandungen durch eine besondere Stabilität auszeichnen. Ferner wird bei diesen bekannten Behältern durch die Ausformung der Stützschultern eine Ausbauchung des Behälterrandes im Bereich seiner Längsachsen vermieden und hierdurch eine sehr vorteilhafte, in einer Ebene liegende Randausbildung des Behälters auch nach seiner Umformung aus dem zylindrischen Querschnitt in den rundovalen Querschnitt sichergestellt.
Die bekannten eingangs genannten Behälter können jedoch zu Schwierigkeiten führen, wenn die Längsnaht des Behälters sich durch die sickenförmig ausgeformte Stützschulter erstreckt. Ferner können Schwierigkeiten bei der Stapelung der leeren und noch nicht mit dem Deckel versehenen Behälter dadurch entstehen, dass sie klemmend ineinandergreifen und beim Füllen nur schwierig von dem Stapel abzunehmen sind. Schliesslich können noch weitere Schwierigkeiten eintreten, wenn der Behälter mit einem zum Absetzen neigenden und vor Gebrauch umzurührenden Gut gefüllt wird. Beim Umrühren des Gutes bleibt nämlich die in der Sicke befindliche Gutmenge während des Rührens unbeeinflusst und nimmt somit nicht an dem durch das Rühren angestrebten Mischvorgang teil. Zwar ist die Gutmenge relativ gering, jedoch kann z.B. bei einer zum Absetzen neigenden Farbe während der allmählichen Entleerung des Behälters und beim Erreichen eines Füllspiegels unterhalb der Stützschulter die in der Stützschulter abgesetzte Farbe austreten und in dem noch vorhandenen Füllgut Schlieren und Farbtonänderungen verursachen, die sich beim Anstrich sehr unangenehm bemerkbar machen können.
Es ist Aufgabe vorliegender Erfindung, einen Behälter der einleitend näher bezeichneten Art so weiterzubilden, dass die vorgenannten Nachteile nicht mehr auftreten, sondern gegenüber dem Bekannten eine wesentlich bessere Stapelfähigkeit bei geringerer Gefahr der Längsnahtbeschädigung erzielt wird und der von der Stützschulter umgrenzte Raum beim Umrühren des Gutes besser zugänglich ist.
Zur Lösung vorstehender Aufgabe ist die Erfindung dadurch gekennzeichnet, dass die Behälterwand in den Zonen der genannten geringeren Krümmungsradien vom Bereich des Öffnungsrandes bis zur Stützschulter konisch erweitert ausgebildet ist und über einen etwa horizontalen Abschnitt in den sich konisch verjüngenden Wandungsbereich übergeht.
Bei der neuen Ausgestaltung des Behälters ist die Stützschulter nicht mehr von einer etwa U-förmigen Sickenausfor-mung gebildet, sondern nur von dem etwa horizontal verlaufenden Übergangsabschnitt, der sich zwischen den gegensinnig konisch verlaufenden Behälterwandabschnitten erstreckt. Der sich konisch vom Öffnungsrand zur Stützschulter erweitèrnde Wandbereich des Behälters gestattet es, beim Umrühren des Gutes auch den unmittelbar oberhalb der Stützschulter befindlichen Gutteil mit in die Rührwirkung einzubeziehen und gegebenenfalls mit einem entsprechenden Rührwerkzeug auch entlang der Stützschulter zu fahren, um dort abgesetztes Gut mit aufzuwirbeln.
Durch die beschriebene Ausbildung wird ferner erreicht, dass beim Ineinanderstapeln der Behälter zumindest im Bereich unterhalb der Stützschultern mehr Zwischenluft verbleibt und somit der TrocknungsVorgang bei frisch bedruckten und ineinandergestapelten Behältern begünstigt wird. Hinzu kommt noch, dass durch den vom Bereich des Öffnungsrandes bis zur Stützschulter sich konisch erweiternden Wandungsbereich eine wenn auch nicht sehr grosse Volumenvergrösserung des Behälterinhalts erzielt wird, so dass bei vorgegebenem Behältervolumen dessen Höhe verringert werden kann und hierdurch eine Materialeinsparung möglich ist.
Dadurch, dass die Stützschulter nicht mehr von einer im Querschnitt U-förmigen Sicke, sondern in der oben beschriebenen Weise gebildet wird, erfolgt bei der Herstellung der Stützschulter eine geringere Belastung der Längsnaht, wenn diese sich durch den Bereich der Stützschulter erstreckt. Ferner ist das Aufbringen einer Nahtabdeckung bei der beschriebenen Schulterform gemäss vorliegender Neuerung wesentlich einfacher, da die Naht auch bei einem Verlauf durch die Stützschulter hindurch frei zugänglich ist und ohne Schwierigkeiten mit dem Beschichtungsmittel für diese Naht abgedeckt werden kann.
Eine besonders günstige Ausführung ergibt sich, wenn die sich konisch erweiternden Wandabschnitte in einem Abstand von 1/4 bis 1/5 des Abstandes der Stützschulter vom Öffnungsrand beginnen. Bei dieser Ausbildung verläuft der sich unmittelbar an den Öffnungsrand anschliessende Bereich der Wandung parallel zu der Mittellängsachse des Behälters, also ohne jede Konizität. Hierdurch ergibt sich nicht nur ein gefalliges Aussehen des neuen Behälters, sondern auch eine ebene, d.h. sich weder konisch erweiternde noch konisch verjüngende, Widerlagerfläche für den aufzubringenden Deckel.
Weiterhin ist es von Vorteil, wenn der Krümmungsradius zwischen dem sich konisch erweiternden Wandabschnitt und der etwa horizontal verlaufenden Schulter wesentlich grösser ist als der Übergangsradius in den sich verjüngenden Wandungsbereich. Bei dieser Ausbildung ergibt sich eine besonders günstige Zugänglichkeit zu dem Bereich unmittelbar oberhalb der Stützschulter, die sich auch bei der Aufbringung der Nahtabdeckung sehr vorteilhaft auswirkt.
Es konnte festgestellt werden, dass der neuartig ausgebil5
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dete Behälter mindestens ebensohoch belastbar ist, wie die einleitend genannte bekannte Ausfuhrung mit den von U-förmigen Sicken gebildeten Stützschultern.
Die Zeichnung gibt an einem Ausführungsbeispiel die Ausführung des neuen Behälters in schematischer Darstellung 5 wieder.
Die Figur zeigt einen Mittellängsschnitt durch den ovalen Behälter, und zwar ohne aufgebrachten Deckel.
An seinem Öffnungsrand weist der Behälter eine nach aussen gerichtete Einrollung 1 auf, an die sich ein weder konisch erweiterter, noch sich konisch verjüngender Wandabschnitt 2 anschliesst, der in einen sich konisch erweiternden Wandungsbereich 3 übergeht. An den Wandungsbereich 3 schliesst sich die Stützschulter 4 an, die einen rechtwinklig zur Mittellängsachse 5 verlaufenden Abschnitt 6 aufweist. Die Stützschultern sind an bezüglich des Ovals gegenüberliegenden Wandbereichen des ovalen Behälters mit den geringeren Krümmungsradien angeordnet. Der Krümmungsradius Rx zwischen den Wandungsabschnitten 3 und 6 ist dabei wesentlich grösser gehalten als der Krümmungsradius R2, welcher den Übergangsabschnitt zwischen dem Wandungsbereich 6 und dem sich anschliessenden sich verjüngenden Wandungsbereich 7 bildet. Der Wandungsbereich 7 erstreckt sich bis in den Bereich des Behälterbodens 9, geht jedoch oberhalb des Bodens in einen
Wandungsbereich 8 über, der gegenüber dem Wandungsbereich 7 einen grösseren Öffnungswinkel aufweist.
Strichpunktiert ist ein weiterer Behälter in Stapelstellung zu dem in ausgezogenen Linien wiedergegebenen Behälter angedeutet. Man erkennt, dass, durch die beschriebene Formgebung der Behälter, der Abstand zwischen den Wandungen T und 7 der beiden Behälter relativ gross ist, so dass ein Verklemmen der Behälter in der Stapelstellung im Bereich unterhalb der Stützschultern mit Sicherheit nicht zu befürchten ist.
Die Figur lässt auch erkennen, dass die Stützschulter 4 von oben her zugänglich ist, d.h., dass beim Umrühren des Behälterinhalts beispielsweise mittels eines Rührstabes dieser von dem Öffnungsrand des Behälters her mit der horizontal verlaufenden Fläche 6 des Behälters in Berührung zu bringen ist, um dort abgelagertes Gut mit aufzurühren.
Die Figur lässt ferner erkennen, dass beim Verlauf einer Naht in Richtung der Behälterlängsachse 5 durch den Bereich der Stützschulter 4 diese Naht ohne Schwierigkeiten zugänglich ist und ohne Komplikationen abgedeckt werden kann. Dabei ist die durch die Schulter 4 bedingte Verformung des Behälters so ausgeführt, dass im Vergleich zu den von U-förmigen Sicken gebildeten Schultern eine geringere Nahtbeanspruchung auftritt und damit die Rissgefahr der Naht erheblich vermindert wird.
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1 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Einseitig offener, durch einen abnehmbaren Deckel verschliessbarer Verpackungsbehälter aus Blech mit ovaler Querschnittsform und konischer, im Bereich des Bodens einen grösseren Öffnungswinkel als im übrigen Bereich aufweisender Wandung sowie mit waagerechtem Verlauf nach aussen gerichteter Stützschultern, die im oberen Drittel der Behälterwandung angeordnet sind und sich bezüglich der ovalen Quer-schnittsform gegenüberliegend über die Wandbereiche mit den geringeren Krümmungsradien des Ovals erstrecken, dadurch gekennzeichnet, dass die Behälterwand in den Zonen der genannten geringeren Krümmungsradien vom Bereich des Öffnungsrandes ( 1) bis zur Stützschulter (4) konisch erweitert ausgebildet ist und über einen etwa horizontalen Abschnitt (6) in den sich konisch verjüngenden Wandungsbereich (7) übergeht.
2. Behälternach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass die sich konisch erweiternden Wandungsabschnitte (3) in einem Abstand von 1/4 bis 1/5 des Abstandes der Stützschulter (4) vom Öffnungsrand ( 1) beginnen.
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PATENTANSPRÜCHE
3. Behälter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Krümmungsradius (Rt) zwischen dem sich konisch erweiternden Wandabschnitt (3) und der etwa horizontal verlaufenden Schulter (6) wesentlich grösser ist als der Übergangsradius (R2) in den sich verjüngenden Wandungsbereich (7).
Applications Claiming Priority (1)
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| DE19767620577 DE7620577U1 (de) | 1976-06-29 | 1976-06-29 | Einseitig offener Verpackungsbehaelter |
Publications (1)
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