CH616185A5 - Method for making a long splice for a multi-strand wire rope - Google Patents

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CH616185A5
CH616185A5 CH1222677A CH1222677A CH616185A5 CH 616185 A5 CH616185 A5 CH 616185A5 CH 1222677 A CH1222677 A CH 1222677A CH 1222677 A CH1222677 A CH 1222677A CH 616185 A5 CH616185 A5 CH 616185A5
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
strand
strands
rope
braided
splice
Prior art date
Application number
CH1222677A
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English (en)
Inventor
Walter Zlauwinen
Original Assignee
Schweizerische Seil Ind Ag
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Publication date
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D07ROPES; CABLES OTHER THAN ELECTRIC
    • D07BROPES OR CABLES IN GENERAL
    • D07B7/00Details of, or auxiliary devices incorporated in, rope- or cable-making machines; Auxiliary apparatus associated with such machines
    • D07B7/16Auxiliary apparatus
    • D07B7/18Auxiliary apparatus for spreading or untwisting ropes or cables into constituent parts for treatment or splicing purposes
    • DTEXTILES; PAPER
    • D07ROPES; CABLES OTHER THAN ELECTRIC
    • D07BROPES OR CABLES IN GENERAL
    • D07B7/00Details of, or auxiliary devices incorporated in, rope- or cable-making machines; Auxiliary apparatus associated with such machines
    • D07B7/16Auxiliary apparatus
    • D07B7/169Auxiliary apparatus for interconnecting two cable or rope ends, e.g. by splicing or sewing
    • DTEXTILES; PAPER
    • D07ROPES; CABLES OTHER THAN ELECTRIC
    • D07BROPES OR CABLES IN GENERAL
    • D07B9/00Binding or sealing ends, e.g. to prevent unravelling

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  • Ropes Or Cables (AREA)

Description

616185
2

Claims (8)

PATENTANSPRÜCHE
1. Verfahren zur Herstellung eines Langspleisses für mehr-litzige Drahtseile, bei dem die Litzenenden vor dem Einlegen ummantelt werden, dadurch gekennzeichnet, dass zur Umman-telung ein Geflechtschlauch (2) verwendet wird, der vor dem Einlegen über die Litzenenden (1) geschoben wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass ein Geflechtschlauch mit auf den Litzendurchmesser angepasstem Durchmesser und Wandstärke verwendet wird.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
dass ein aus Bändern mit rechteckigem Querschnitt geflochtener Geflechtschlauch verwendet wird.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
dass aus druckfestem und ölbeständigem Kunststoff bestehende Bänder verwendet werden.
5. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
dass ein aus Monofil- oder Splitgarn geflochtener Geflechtschlauch verwendet wird.
6. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
dass ein aus Textilfäden oder -streifen geflochtener Geflechtschlauch verwendet wird.
7. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein aus Metalldrähten oder -streifen geflochtener Geflechtschlauch verwendet wird.
8. Verfahren nach Anspruch 3 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass ein aus verzinktem, weichem Eisen hergestellter Geflechtschlauch verwendet wird.
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung eines Langspleisses für mehrlitzige Drahtseile, bei dem die Litzenenden vor dem Einlegen ummantelt werden.
Bis vor einigen Jahren wurden die Litzenenden des Langspleisses mit Jute, Hanf oder anderen Faserstoffen umwickelt.
Diese gebräuchliche Umwicklungsart hat viele Nachteile. Beispielsweise seien hier einige davon aufgezählt:
Die Fasern werden nach kurzer Betriebszeit, besonders wenn das Seil über Rollen läuft, durch den grossen örtlichen Druck, in kurze Stücke zerschnitten, was zu frühzeitiger Litzenberührung und dadurch zu frühzeitigen Drahtbrüchen führt.
Die Spieissarbeiten müssen oft im Schnee oder bei Regen und Nebel ausgeführt werden. Die Faserstoffe werden dann zwangsweise mit grossem Feuchtigkeitsgehalt um die Litzenenden gewickelt, was später of zu Korrosion führt.
Ein sehr grosser Nachteil ist, dass die Umwicklung mit Faserstoffen, auch bei grösster Sorgfalt, nie wirklich gleichmäs-sig dick ist, so dass meistens schon nach wenigen Tagen an einzelnen Punkten sich Litzen gegenseitig berühren und scheuern, was frühzeitige Drahtbrüche zur Folge hat.
Der folgenschwerste Nachteil tritt jedoch bei stärkeren Seilen auf. Da die Druckbelastung bei zunehmendem Seildurchmesser wesentlich stärker wächst als die Oberfläche des Wickelgutes, wird heute öfters der Punkt überschritten, wo die Fasern allein vom Druck durch die Drähte zerschnitten und in die Hohlräume des Seiles weggeschoben werden. Die Aussen-litzen bilden von Anfang an ein Gewölbe und die eingelegten Litzenenden werden kaum geklemmt. Das hat schwerwiegende Folgen. Das Seil wird über den ganzen Spleiss «bohrig», d. h. korkenzieherartig uneben. Dadurch kann der Spleiss teilweise auseinanderwandern. Die Folge davon ist, dass beim Stoss der Steckenden auf einer gewissen Strecke keine Seele im Seil vorhanden ist.
Alle die aufgezählten Folgen verkürzen ganz wesentlich die Lebensdauer des Seiles.
Bei stärkeren Seilen ist man in den letzten Jahren dazu übergegangen, die einzulegenden Litzenenden mit Polyamidband zu umwickeln. Das hat sich wohl von der Druckfestigkeit her bewährt, ist jedoch sehr zeitraubend und bedingt eine überdurchschnittliche sorgfältige Arbeitsweise. Nachteiliger wirkt sich jedoch aus, dass die umwickelte Litze absolut hermetisch abgeschlossen ist. Darunter bildet sich Kondenswasser, das zusammen mit der beim Umwickeln eingebrachten Feuchtigkeit die ganze Zeit vollständig eingeschlossen bleibt. Starke Korrosion ist beinahe unvermeidlich.
Ziel der Erfindung ist es, ein Verfahren zur Herstellung eines Langspleisses zu schaffen, bei dem die genannten Nachteile nicht auftreten.
Dieses Ziel wird mit dem eingangs genannten Verfahren erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass zur Ummantelung ein Geflechtschlauch verwendet wird, der vor dem Einlegen über die Litzenenden geschoben wird.
Um die Enden von einem oder zwei mehrlitziger Drahtseile zu verspleissen, kann ein Langspleiss angewendet werden, der nach dem in DIN 83 318 angegebenen Verfahren hergestellt wird, bei dem die Litzenenden ummantelt, d. h. fest abgebunden werden.
Zur Verbesserung des Langspleisses wird bei der erfin-dungsgemässen Herstellung ein Geflechtschlauch verwendet.
Der in der Figur dargestellte Geflechtschlauch 2 wird nach bekannten Verfahren geflochten. Sowohl die Materialstärke wie auch die Materialbreite und natürlich der Innendurchmesser des Schlauches müssen dem jeweiligen Litzendurchmesser angepasst sein. Der Schlagwinkel (Ganghöhe) ist so zu wählen, dass sich der Schlauch durch Stessen aufblähen und durch Ziehen einengen lässt, ähnlich wie dies bei Kabelstrümpfen der Fall ist. Auf diese Art lässt er sich bequem auf die Litzenenden bis hart an die Kreuzung schieben. Anschliessend wird er von der Kreuzung her gegen das Ende der Litze glattgestrichen, bzw. durch Ziehen zum satten Anliegen gebracht. So liegt der Geflechtschlauch unverrückbar auf den Litzenenden. Zwischen den eingelegten Litzenenden und den Aussenlitzen liegt eine dauerhafte Zwischenlage, die zur Folge hat, dass sowohl die eingelegten Litzenenden gut geklemmt, als auch die Aussenlitzen gegen Flankendruck geschützt sind.
Bei einem nach dem erfindungsgemässen Verfahren ver-spleissten Seil erreicht man auf einfache und zuverlässige Art eine sehr gleichmässige Vergrösserung des Durchmessers der einzulegenden Litzenenden, eine solide Unterlage für die Aussenlitzen, die sehr hohe Drücke übernimmt und zudem lässt sie das Seil «atmen», d. h. allfällig eingebrachte Feuchtigkeit kann austreten, Kondenswasserbildung ist nicht möglich. Die Bildung von Rost, auch von Reibungsrost, wird nicht gefördert, ja zum Teil verhindert.
Ein nach dem erfindungsgemässen Verfahren hergestellter Langspleiss erfüllt die vom Eidgenössischen Amt für Verkehr herausgegebene Vorschrift die unter Punkt 10.22 festgehalten ist, dass die Litzenenden so stark zu umwickeln sind, dass zwischen den Kreuzungsstellen der ursprüngliche Seildurchmesser vorhanden ist.
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1 Blatt Zeichnungen
CH1222677A 1977-08-09 1977-10-06 Method for making a long splice for a multi-strand wire rope CH616185A5 (en)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DE2735858A DE2735858C3 (de) 1977-08-09 1977-08-09 Langspleiß für mehrlitzige Drahtseile

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH616185A5 true CH616185A5 (en) 1980-03-14

Family

ID=6015987

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Application Number Title Priority Date Filing Date
CH1222677A CH616185A5 (en) 1977-08-09 1977-10-06 Method for making a long splice for a multi-strand wire rope

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AT (1) AT359876B (de)
CH (1) CH616185A5 (de)
DE (1) DE2735858C3 (de)
FR (1) FR2400080A1 (de)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1321413A3 (de) * 2001-12-20 2004-11-24 Teufelberger Seil Gesellschaft m.b.h. Langspleissverbindung für ein Drahtseil mit mehreren Litzen sowie Verfahren zu ihrer Herstellung

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DE2735858C3 (de) 1980-08-28
FR2400080A1 (fr) 1979-03-09
ATA433678A (de) 1980-04-15
DE2735858A1 (de) 1979-02-22
FR2400080B1 (de) 1983-08-26
DE2735858B2 (de) 1979-12-20
AT359876B (de) 1980-12-10

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