CH616196A5 - Process for producing a false floor - Google Patents

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CH616196A5
CH616196A5 CH331477A CH331477A CH616196A5 CH 616196 A5 CH616196 A5 CH 616196A5 CH 331477 A CH331477 A CH 331477A CH 331477 A CH331477 A CH 331477A CH 616196 A5 CH616196 A5 CH 616196A5
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formwork
floor
formwork panels
screed
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CH331477A
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English (en)
Inventor
Erich Hoellfritsch
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Erich Hoellfritsch
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    • E04—BUILDING
    • E04F—FINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F15/00—Flooring
    • E04F15/02—Flooring or floor layers composed of a number of similar elements
    • E04F15/024—Sectional false floors, e.g. computer floors
    • E04F15/02405—Floor panels
    • E04F15/02417—Floor panels made of box-like elements
    • E04F15/02423—Floor panels made of box-like elements filled with core material
    • E04F15/02429—Floor panels made of box-like elements filled with core material the core material hardening after application

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Floor Finish (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung eines Doppelbodens, bei dem in einer ersten Arbeitsstufe zum Ausgleich der Unebenheiten des Unterbodens z.B. der Massivdecke, auf diesem eine im Verarbeitungszustand fliessfähige Masse ausgegossen wird, die unter Ausbildung einer horizontalen Oberfläche auseinanderfliesst und anschliessend in diesem Zustand erstarrt, sodann in einer nachfolgenden Arbeitsstufe auf die erstarrte Ausgleichsschicht Tragelemente für den Oberboden aufgestellt bzw. - falls sie nur eine geringe Höhe haben - aufgelegt werden, die hinsichtlich ihrer Höhe auf die Konstruktionshöhe des Doppelbodens abgestimmt sind und in einer weiteren Arbeitsstufe der Oberboden aufgebracht wird.
Bei einem bekanntgewordenen Verfahren dieser Art wird der Oberboden aus einzelnen Platten zusammengesetzt, die auf Tragschienen aufgelegt sind, die auf den vorerwähnten Tragelementen ruhen.
Bei dem bekannten Verfahren kann auf die bis dahin notwendigen, verhältnismässig aufwendigen Massnahmen zur Einnivellierung der Tragelemente bzw. von deren oberseitigen
Auflageflächen verzichtet werden. Die in der Praxis unvermeidbaren Unebenheiten des Unterbodens (DIN 18 202 bzw. die hierzu ergangene Vornorm vom September 1970 gestattet deshalb bei Estrichen Toleranzen bis zu 15 mm) werden durch eine Ausgleichsschicht beseitigt, die vorzugsweise nach dem in der DT-AS 1 943 634 beschriebenen Verfahren erzeugt wird. Damit erübrigt sich die Nivellierarbeit vermittels verhältnismässig teuerer, längenverstellbarer Tragelemente oder das zeitraubende Nachschleifen und Abspachteln des Unterbodens.
In manchen Fällen wird allerdings ein Nachteil des vorbeschriebenen Verfahrens noch darin gesehen werden, dass dem hiernach erhaltenen Doppelboden, ebenso wie den nach den anderen herkömmlichen Verfahren hergestellten Doppelböden, der Plattencharakter des Oberbodens anhaftet. Der Oberboden besteht also nicht aus einem durchgehenden (fugenlosen) Belag, wie dies z.B. bei den Massivestrichböden auf der Basis von Anhydritbinder der Fall ist.
Hiernach liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, das bekannte Verfahren so weiterzuentwickeln, dass der Doppelbodencharakter nach aussen nicht in Erscheinung tritt.
Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung ausgehend von dem eingangs erwähnten Verfahren vor, dass auf die Tragelemente eine als verlorene Schalung wirkende Plattenabdeckung aufgelegt und anschliessend auf diese Schalung eine im Verarbeitungszustand fliessfähige Estrichmasse ausgegossen wird, die unter Bildung einer horizontalen Oberfläche auf der Schalung auseinanderfliesst und anschliessend in diesem Zustand erstarrt. Ein solches «Fliessestrichverfahren» ist in der bereits genannten DT-AS 1 943 634 beschrieben und wird vorzugsweise auch bei der Herstellung des erfindungsgemässen Doppelbodens zur Anwendung gebracht. Dabei kann die auf die flüssige Masse einwirkende Schwerkraft für die Einnivellierung der Ausgleichsschicht und des Estrichbelages nutzbar gemacht werden. Die Arbeitstechnik für die Herstellung des Oberbodens entspricht grundsätzlich derjenigen bei der Erzeugung der Ausgleichsschicht. Die Tragelemente für die Schalung sind vorzugsweise stegförmig in Form von beispielsweise aus Aluminium bestehenden Hohlprofilschienen ausgebildet.
Nach der vorliegenden Erfindung wird ein Doppelboden mit einem Oberboden aus einem Guss erhalten, dessen Doppelbodenfunktion weder optisch noch akustisch, noch als Beeinträchtigung des stabilen Gehgefühles unangenehm in Erscheinung tritt.
Damit die Schalungsplatten auch noch wesentlich zur Erhöhung der Tragfähigkeit des Oberbodens bzw. der Erhöhung von dessen Bruchlastwiderstand beitragen, ist bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung vorgesehen, dass die Oberseite der Schalungsplatten in solcher Weise ausgebildet ist, dass sie nach dem Aufgiessen der Estrichmasse mit dieser im Zuge des Aushärtungsprozesses einen festen Verbund bildet. Hierfür wird auf die Oberseite der Platten vorzugsweise eine Lage aus Natron-Kraftpapier aufgebracht.
Für die Zwecke der Erfindung werden bevorzugt Gipskartonplatten verwendet, die unter der warenzeichenrechtlich geschützten Bezeichnung «Rigips» auf dem Markt sind und aus einem Gipskern mit beiderseitig aufkaschierten Kartonabdeckungen bestehen. Diese Platten besitzen für den Einsatz bei dem erfindungsgemässen Verfahren eine ausreichende Festigkeit und können in verhältnismässig geringer Stärke ausgeführt sein, da sie keine Beanspruchungen aufzunehmen haben, die sich aufgrund von Verdichtungsarbeiten ergeben, wie sie beim Verlegen von Estrichen nach dem hergebrachten Verfahren, also bei der Verarbeitung teigfähiger Estrichmassen, durchgeführt werden müssen. Zur Erhöhung der Festigkeit der Gipskartonplatten können in den Gipskern Glasfasern eingearbeitet sein.
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Zweckmässig sind die Schalungsplatten auf ihrer Aussen-seite mit einer hydrophoben Abdeckung versehen, die als Feuchtigkeitssperre wirkt. Dies ist insbesondere im Hinblick auf. den Wasseranteil in der auf den Unterboden aufgebrachten Ausgleichsschicht und in der auf der Schalung verlegten s
Estrichlage von Bedeutung. Bei der Verwendung der vorerwähnten Gipskartonplatten kann die hydrophobe Aussenlage durch Aufbringen eines lackartigen Anstriches der Oberfläche der Schalungsplatten geschaffen werden, beispielsweise durch Aufbringen einer Kunstharzdispersion. 10
Die Fugen zwischen den Schalungsplatten werden zweckmässig ebenfalls gegen das Eindringen von Feuchtigkeit abgedichtet. Dies lässt sich durch an sich bekanntes Einklemmen von dehnungselastischen Kunststoff-Profilstreifen zwischen den Platten erreichen. Dabei hat sich die Verwendung eines I- 15 Profiles für derartige Streifen nicht nur wegen der wirksamen Abdichtung und sicheren Festlegung der Streifen zwischen den Platten als besonders vorteilhaft erwiesen, sondern auch deshalb, weil durch den benachbarte Platten oberseitig Ubergreifenden Querschenkel des I-Profiles ein Hochkippen der Scha- 20 lungsplatten zufolge ungleichmässiger Belastung während der Verlegearbeit verhindert wird.
Zur Abführung der Feuchtigkeit aus dem zwischen Ober-und Unterboden vorhandenen Raum können in dem Oberboden, einschliesslich der Schalungsplatten, Be- und Entlüftungs- 25 Öffnungen vorgesehen werden, die gleichzeitig für die Anschlüsse an die zwischen dem Ober- und Unterboden verlegte Elektroinstallation nutzbar gemacht werden können.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel eines nach dem erfindungsgemässen Verfahren hergestellten Doppelbo- 30 dens in schematischer Darstellung im Vertikalschnitt veranschaulicht.
Bei der Herstellung des Doppelbodens wird zunächst so vorgegangen, dass auf die Massivdecke 1 eine deren Unebenheiten ausgleichende Schicht 2 in der oben beschriebenen 35 Weise aufgebracht wird. Nach dem Erstarren der Ausgleichsschicht werden auf dieser als Hohlprofilschienen 3 ausgebildete Tragelemente parallel zueinander angeordnet, wobei der Abstand sich nach der Grösse der Schalungsplatten 4 zu rich-
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ten hat. Die Oberseite der Tragelemente 3 dient als Auflage für die Schalungsplatten 4, bei denen es sich um Gipskartonplatten mit dem oben beschriebenen Aufbau handeln kann. Bei grösseren Schalungsplatten kann es zweckmässig sein, zwischen den die Plattenränder aufnehmenden Schienen noch weitere Tragelemente zur Abstützung der Schalungsplatten anzuordnen.
Die Schalungsplatten 4 werden durch Kartonlagen 5', 5" gebildet, die einen Gipskern 6 nach oben und unten abdecken. Zur Hydrophobierung ist auf die Kartonlagen 5', 5" eine entsprechend ausgebildete Abdeckung 7', 1" aufkaschiert, die aus einem Harzüberzug bestehen kann.
Die zu einem Verband auf den Tragelementen 3 angeordneten Schalungsplatten 4 stossen nicht unmittelbar aneinander. Zwischen ihnen sind zwecks besserer Abdichtung I-förmig ausgebildete Dichtungsprofile 8 aus einem dehnungselastischen Kunststoff oder Gummi angeordnet, wobei die Querschenkel des Profiles die Randbereiche der Platten oben und unten übergreifen. Bei der Verarbeitung von einer besonders dünnflüssigen Fliessestrichmasse erweist es sich als zweckmässig auf der Oberseite der Schalungsplatten 4 die Fugen bzw. die in diese eingesetzten I-Profile noch mit einem Streifen 9 aus Papier o. dgl. zu überkleben.
Für die Be- und Entlüftung des Raumes 10 zwischen dem Ober- und Unterboden sind bei dem Ausführungsbeispiel aus den Schalungsplatten 4 kreisförmige Öffnungen 11 ausgeschnitten. Damit bei dem nachfolgenden Aufbringen der den Estrichbelag 12 bildenden Fliessestrichmasse diese nicht durch die Öffnungen 11 hindurchfallen kann, ist in deren Bereich auf der Oberseite der Schalungsplatte eine Abdeckkappe 13 angeordnet, die vermittels des an ihrem unteren Ende vorgesehenen Flansches 13' unmittelbar neben dem Rand der Öffnung 11 auf der Oberseite der Schalungsplatten festgelegt sein kann. In der oberen Wandung 13" der Abdeckkappe sind kleine Öffnungen vorgesehen, die der Be- und Entlüftung des Raumes 10 dienen.
Nach der Aushärtung des Estrichbelages 12 wird auf dessen Oberseite der Nutzbelag 14 aufgebracht.
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1 Blatt Zeichnungen

Claims (8)

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1. Verfahren zur Herstellung eines Doppelbodens, bei dem in einer ersten Arbeitsstufe zum Ausgleich der Unebenheiten des Unterbodens (1) auf diesem eine im Verarbeitungszustand fliessfähige Masse (2) ausgegossen wird, die unter Ausbildung einer horizontalen Oberfläche auseinanderfliesst und anschliessend in diesem Zustand erstarrt, sodann in einer nachfolgenden Arbeitsstufe auf die erstarrte Ausgleichsschicht Tragelemente (3) für den Oberboden aufgestellt werden, die hinsichtlich ihrer Höhe auf die Konstruktionshöhe des Doppelbodens abgestimmt sind und in einer weiteren Arbeitsstufe der Oberboden aufgebracht wird, dadurch gekennzeichnet, dass auf die Tragelemente eine als verlorene Schalung (4) wirkende Plattenabdeckung aufgelegt und anschliessend auf die Schalung eine im Verarbeitungszustand fliessfähige Estrichmasse (12) ausgegossen wird, die unter Bildung einer horizontalen Oberfläche auf der Schalung auseinanderfliesst und anschliessend in diesem Zustand erstarrt.
2. Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Schalungsplatten verwendet werden, deren Oberseite mit der aushärtenden Estrichmasse einen festen Verbund eingeht.
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PATENTANSPRÜCHE
3. Verfahren nach Patentanspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass Schalungsplatten verwendet werden, die auf ihrer Aussenseite mit einer hydrophoben Abdeckung (7', 7") versehen sind.
4. Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass für die Schalung Gipskartonplatten verwendet werden.
5. Verfahren nach Patentanspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass in den Gipskern (6) der Platten Glasfasern zur Verbesserung der Feuerfestigkeit eingearbeitet sind.
6. Verfahren nach Patentanspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass auf die Oberseite der Platten eine Lage aus Kraft-Papier aufgebracht ist.
7. Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Schalungsplatten dehnungselastische Dichtungsstreifen (8) mit I-Profil angeordnet werden.
8. Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in den Schalungsplatten (4) Öffnungen (11) vorgesehen werden, die nach oben mit aus der Estrichlage (12) vorstehenden und mit Öffnungen versehenen Kappen (13) abgedeckt werden.
CH331477A 1976-03-18 1977-03-14 Process for producing a false floor CH616196A5 (en)

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