CH616200A5 - Furniture hinge having a keeping-shut device consisting of a leg spring - Google Patents
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05D—HINGES OR SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS
- E05D11/00—Additional features or accessories of hinges
- E05D11/10—Devices for preventing movement between relatively-movable hinge parts
- E05D11/1014—Devices for preventing movement between relatively-movable hinge parts for maintaining the hinge in only one position, e.g. closed
- E05D11/1021—Devices for preventing movement between relatively-movable hinge parts for maintaining the hinge in only one position, e.g. closed the hinge having two or more pins and being specially adapted for cabinets or furniture
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05Y—INDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES E05D AND E05F, RELATING TO CONSTRUCTION ELEMENTS, ELECTRIC CONTROL, POWER SUPPLY, POWER SIGNAL OR TRANSMISSION, USER INTERFACES, MOUNTING OR COUPLING, DETAILS, ACCESSORIES, AUXILIARY OPERATIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, APPLICATION THEREOF
- E05Y2900/00—Application of doors, windows, wings or fittings thereof
- E05Y2900/20—Application of doors, windows, wings or fittings thereof for furniture, e.g. cabinets
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Möbelscharnier mit einem in eine Aussparung eines Möbelteils einlassbaren Gehäuse, einem an einem anderen Möbelteil festlegbaren Scharnierarm, mit zwei zwischen dem Gehäuse und dem Scharnierarm vorgesehenen, an Gelenkstiften angelenkten Gelenklaschen und einer aus einer Schenkelfeder bestehenden Zuhaltevorrichtung.
Bei einem bekannten Scharnier dieser Art wird die Spannung der Schenkelfeder auf dem Weg von der Verschlusstellung in die Öffnungsstellung vergrössert und nimmt in einer Zwischenstellung einen maximalen Wert an. Dies ist insofern nachteilig, als hierdurch die Öffnungsbewegung erschwert und die Feder hoch belastet wird. Hierdurch wird die Lebensdauer der Feder herabgesetzt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, mit einfachen konstruktiven Mitteln die maximale Federspannung in den Scharnierstellungen ausserhalb der Schliesstellung klein zu halten.
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst,
dass die Schenkelfeder einen in der Verschlussteilung in das Gehäuse eintauchenden ersten Gelenkstift des Scharnierarms umschliesst und sich mit dem ersten Schenkelende an dem dem
Boden des Gehäuses benachbart liegenden ersten Gelenkstift des Gehäuses und mit dem zweiten Schenkelende im Bereich des zweiten Gelenkstiftes des Scharnierarms abstützt und dass für das zweite Schenkelende mindestens zwei Anlagestufen im Bereich des zweiten Gelenkstiftes des Scharnierarms vorgesehen sind, so dass sich das zweite Schenkelende in der Verschlusstellung des Scharniers und im ersten Teil der Öffnungsbewegung bzw. im letzten Teil der Schliessbewegung an der äusseren Stufe und im weiteren Teil der Scharnierbewegung an einer dem zweiten Gelenkstift des Scharnierarms näher liegenden Stufe oder am Gelenkstift selber abstützt.
Dadurch, dass das eine Schenkelende verschiedene Anlagestellungen einnehmen kann, erfolgt ausserhalb der Verschlussstellung des Scharniers und nach einem Teil der Öffnungsbewegung eine Entlastung der Schenkelfeder, durch die die maximale Spannung der Schenkelfeder während der Bewegung des Scharniers klein gehalten wird.
Es besteht die Möglichkeit, als äussere Anlagestufe für das zweite Schenkelende die den zweiten Gelenkstift des Scharnierarms umgreifende Rolle der Gelenklasche und als innere Anlagestufe den Gelenkstift zu wählen und die Gelenklasche mit einer entsprechenden Ausnehmung zu versehen, so dass im Zuge der Relativbewegung der Scharnierteile zueinander das eine Schenkelende am Gelenkstift zur Anlage kommen kann.
Es können auch mehr als zwei Anlagestufen dem einen Schenkelende zugeordnet werden und ferner besteht die Möglichkeit, den Übergang von einer Anlagestufe zur anderen kontinuierlich zu gestalten, so dass auch die Federspannung kontinuierlich geändert wird.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden beschrieben.
Es zeigen:
Fig. 1 ein Möbelscharnier in der Verschlusstellung im Vertikalschnitt,
Fig. 2 die Lage der Schenkelfeder, bei der in der Fig. 1 aufgezeigten Stellung des Möbelscharniers,
Fig. 3 das Möbelscharnier nach der Fig. 1 in einer Öffnungsstellung von ca. 45°,
Fig. 4 in ausgezogenen Linien die Lage der Schenkelfeder in der in Fig. 3 aufgezeigten Scharnierstellung,
Fig. 5 das Möbelscharnier in einer 90°-Öffnungsstellung,
und
Fig. 6 in ausgezogenen Linien die Stellung der Schenkelfeder nach der Fig. 5.
Das in der Fig. 1 aufgezeigte Möbelscharnier weist einen Scharnierarm 1 auf, derz. B. an einem Möbelkorpus festgelegt wird und ein in eine Aussparung einer Tür einlassbares Gehäuse 2, das über eine Gelenklasche 3 und über eine Gelenklasche 4 mit dem Scharnierarm 1 verbunden ist. Die Gelenklasche 3 ist an einem im Scharnierarm festgelegten zweiten Gelenkstift 5 und an einem im Gehäuse befestigten zweiten Gelenkstift 6 schwenkbar gelagert und umgreift diese Gelenkstifte mit ihren Endrollen 7 und 8. Die Gelenklasche 4 ist an einem im Gehäuse festgelegten ersten Gelenkstift 9 und an einem im Scharnierarm befestigten ersten Gelenkstift 10 schwenkbar gelagert. Aus der Fig. 1 ergibt sich, dass der erste Gelenkstift 10 des Scharnierarms 1 in der Verschlussteilung des Scharniers in das Gehäuse 2 eintaucht. Dieser Gelenkstift 10 wird von einer Schenkelfeder 11 umschlossen, die sich mit einem ersten Schenkelende 12 an dem ersten Gelenkstift 9 des Gehäuses 2 und mit ihrem zweiten Schenkelende 13 im Bereich des zweiten Gelenkstiftes 5 des Scharnierarms abstützt. Bei der in der Fig. 1 aufgezeigten Stellung liegt das zweite Schenkelende 13 auf der Endrolle 7 der Gelenklasche 3, die mit einer Aussparung 14 im Bereich des zweiten Schenkelendes 13 der Schenkel 11 ausgestattet ist.
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In der Verschlusstellung nach der Fig. 1 ist der Winkel zwischen den Schenkelenden 12, 13 der Schenkelfeder ß.
Dieser Winkelabstand zwischen den Schenkelenden vergrös-sert sich im Zuge der Öffnungsbewegung des Möbelscharniers. Das Schenkelende 12 bewegt sich von der in der Fig. 2 aufge- s zeigten Stellung um einen Winkel a, während das Schenkelende 13 dadurch eine Bewegung um einen Winkel y macht,
das in der Fig. 3 das Schenkelende 13 zur Anlage an dem Gelenkstift 5 gekommen ist. Durch diese neue Anlagestellung des Schenkelendes 13 wird die maximale Spannung der Sehen- io kelfeder 11 herabgesetzt. In der Fig. 4 beträgt der Winkelabstand zwischen den Schenkelenden 12 und 13 ßi.
In der 90°-Öffnungsstellung, die in der Fig. 5 aufgezeigt ist, hat das Schenkelende 12 eine Bewegung durchgeführt, durch die die Schenkelfeder zusätzlich entlastet wird. Es handelt sich 15
hierbei um eine Bewegung über den Winkelbereich ßi.
Diese Bewegung wird dadurch ermöglicht, dass die Gelenklasche 3 auch im Bereich des zweiten Gelenkstiftes 6 des Gehäuses 2 mit einer Aussparung 15 ausgestattet ist und das Schenkelende 12 eine Auswölbung 16 aufweist, die eine Berührung zwischen dem Schenkelende 12 und dem Gelenkstift 6 auch in der 90°-Öffnungsstellung vermeidet.
Das zeichnerisch dargestellte Ausführungsbeispiel zeigt eine besonders einfache Konstruktion, da als Anlagestellungen des Schenkelendes 13 der Schenkelfeder die Endrolle 7 der Gelenklasche 3 und der Gelenkstift 5 benutzt werden.
Es ist jedoch auch denkbar, die Anlagestufen bzw. die Anlagekurve für das Schenkelende 13 anders auszubilden und zu diesem Zweck die Gelenklasche 3 mit einem besonderen Formteil auszurüsten.
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1 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Möbelscharnier mit einem in eine Aussparung eines Möbelteils einlassbaren Gehäuse (2), einem an einem anderen Möbelteil festlegbaren Scharnierarm (1), mit zwei zwischen dem Gehäuse (2) und dem Scharnierarm (1) vorgesehenen, an Gelenkstiften (5, 6, 9,10) angelenkten Gelenklaschen (3,4) und einer aus einer Schenkelfeder (11) bestehenden Zuhaltevorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass die Schenkelfeder (11) einen in der Verschlusstellung in das Gehäuse (2) eintauchenden ersten Gelenkstift (10) des Scharnierarms (1) umschliesst und sich mit dem ersten Schenkelende (12) an dem dem Boden des Gehäuses (2) benachbart liegenden ersten Gelenkstift (9) des Gehäuses und mit dem zweiten Schenkelende (13) im Bereich des zweiten Gelenkstiftes (5) des Scharnierarms (1) abstützt und dass für das zweite Schenkelende (13) mindestens zwei Anlagestufen im Bereich des zweiten Gelenkstiftes (5) des Scharnierarms (1) vorgesehen sind, so dass sich das zweite Schenkelende (13) in der Verschlusstellung des Scharniers und im ersten Teil der Öffnungsbewegung bzw. im letzten Teil der Schliessbewegung an der äusseren Stufe und im weiteren Teil der Scharnierbewegung an einer dem zweiten Gelenkstift (5) des Scharnierarms (1) näherliegenden Stufe oder am Gelenkstift (5) selber abstützt.
2. Möbelscharnier nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die äussere Anlagestufe für das zweite Schenkelende
(13) die den zweiten Gelenkstift (5) des Scharnierarms (1) umgreifende Endrolle (7) der ersten Gelenklasche (3) und die innere Anlagestufe der zweite Gelenkstift (5) ist und dass die erste Gelenklasche (3) mit einer entsprechenden Ausnehmung
(14) versehen ist.
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PATENTANSPRÜCHE
3. Möbelscharnier nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Gelenklasche (3) im Bereich des zweiten Gelenkstiftes (6) des Gehäuses (2) eine Ausnehmung (15) für das erste Schenkelende (12) aufweist.
4. Möbelscharnier nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das zum ersten Gelenkstift (9) des Gehäuses (2) sich erstreckende erste Schenkelende (12) mit einer eine Berührung zwischen dem zweiten Gelenkstift (6) des Gehäuses (2) und dem ersten Schenkelende (12) vermeidende Auswölbung (16) versehen ist.
5. Möbelscharnier nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Übergang von einer Anlagestufe zur anderen kontinuierlich verläuft.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19762611942 DE2611942C2 (de) | 1976-03-20 | 1976-03-20 | Möbelscharnier mit einer Schenkelfeder |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH616200A5 true CH616200A5 (en) | 1980-03-14 |
Family
ID=5973048
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH249977A CH616200A5 (en) | 1976-03-20 | 1977-02-28 | Furniture hinge having a keeping-shut device consisting of a leg spring |
Country Status (8)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE2611942C2 (de) |
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| GB (1) | GB1541808A (de) |
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Families Citing this family (2)
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| DE3120201A1 (de) * | 1981-05-21 | 1982-12-23 | Paul Hettich & Co, 4983 Kirchlengern | "moebelschanier mit zuhaltevorrichtung" |
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Legal Events
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