CH616201A5 - Fitting for a tilt-and-slide wing of windows or doors - Google Patents

Fitting for a tilt-and-slide wing of windows or doors Download PDF

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CH616201A5
CH616201A5 CH306277A CH306277A CH616201A5 CH 616201 A5 CH616201 A5 CH 616201A5 CH 306277 A CH306277 A CH 306277A CH 306277 A CH306277 A CH 306277A CH 616201 A5 CH616201 A5 CH 616201A5
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CH
Switzerland
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wing
frame
locking
drive rod
running rail
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Application number
CH306277A
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English (en)
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Ernst Roth
Karl-Heinz Schmidt
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Siegenia Frank Kg
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    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05DHINGES OR SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS
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    • E05D15/56Suspension arrangements for wings with successive different movements
    • E05D15/58Suspension arrangements for wings with successive different movements with both swinging and sliding movements
    • E05D15/581Suspension arrangements for wings with successive different movements with both swinging and sliding movements the swinging axis laying in the sliding direction
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05FDEVICES FOR MOVING WINGS INTO OPEN OR CLOSED POSITION; CHECKS FOR WINGS; WING FITTINGS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, CONCERNED WITH THE FUNCTIONING OF THE WING
    • E05F11/00Man-operated mechanisms for operating wings, including those which also operate the fastening
    • E05F11/02Man-operated mechanisms for operating wings, including those which also operate the fastening for wings in general, e.g. fanlights
    • E05F11/08Man-operated mechanisms for operating wings, including those which also operate the fastening for wings in general, e.g. fanlights with longitudinally-moving bars guided, e.g. by pivoted links, in or on the frame
    • E05F11/12Mechanisms by which the bar shifts the wing
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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    • E05Y2900/00Application of doors, windows, wings or fittings thereof
    • E05Y2900/10Application of doors, windows, wings or fittings thereof for buildings or parts thereof
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    • E05Y2900/148Windows

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Window Of Vehicle (AREA)
  • Support Devices For Sliding Doors (AREA)
  • Power-Operated Mechanisms For Wings (AREA)

Description

Die vorliegende Erfindung betrifft einen Beschlag für einen an seiner Oberkante eine Scherenmechanik aufweisenden und mit deren Hilfe in einer rahmenfesten Laufschiene geführten Kipp-Schiebeflügel von Fenstern oder Türen, bei dem ein Riegelglied am oberen waagrechten Flügelschenkel durch eine Treibstange verschiebbar ist und mit einem Gegenriegelglied am oberen waagrechten Rahmenschenkel in und ausser Eingriff bringbar ist.
Bei einem Beschlag zum Betätigen und/oder Bewegen eines Kipp-Schiebeflügels von Fenstern oder Türen ist bereits der Vorschlag gemacht worden, neben der an seiner Oberkante vorgesehenen Scherenmechanik bzw. zwischen mehreren an seiner Oberkante angeordneten Scherenmechaniken eine zusätzliche Verriegelung vorzusehen, um den Flügel in seiner Verschlusslage auf der ganzen Länge des oberen waagrechten Flügelschenkels möglichst gleichmässig an den feststehenden Rahmen anpressen zu können.
Diese in Vorschlag gebrachte Verriegelung besteht in
üblicher Weise aus einem am Flügel mittels der die Scherenmechanik betätigenden Treibstange verschiebbaren Riegelzapfen und einem ortsfest am feststehenden Rahmen angeordneten, beispielsweise stegartig ausgebildeten Gegenriegelglied mit Anzugsschrägen.
Praktische Erfahrungen haben aber gezeigt, dass diese bekannte Bauart in Verbindung mit einem Kipp-Schiebeflügel insbesondere dann zu Schwierigkeiten führt, wenn bei relativ breiten Kipp-Schiebeflügeln dem oberen waagrechten Flügelschenkel mehrere solcher Verriegelungen im Abstand nebeneinander zugeordnet werden. Beim Verschieben des Flügels in Horizontalrichtung ist nicht zu vermeiden, dass in bestimmten Schiebestellungen des Flügels die Riegelglieder und Gegenriegelglieder verschiedener Verriegelungen in unerwünschter Weise gegeneinanderstossen, weil ja die Gegenriegelglieder am Rahmen ihre ortsfeste Lage beibehalten, während die Riegelglieder sich zusammen mit dem Flügel bewegen. Hierdurch kann dann die leichtgängige Bewegbarkeit beim Verschieben des Flügels beeinträchtigt werden. Besonders problematisch sind jedoch solche Verriegelungen dann, wenn der Flügel zum Zwecke seiner Horizontalverschiebung quer zu seiner Ebene um ein geringes Mass vom feststehenden Rahmen abgehoben wird, um die vorgesehenen Dichtungen vor unerwünschtem Reibungsverschleiss zu bewahren. In einem solchen Fall stossen dann nämlich die Riegelglieder und Gegenriegelglieder verschiedener Verriegelungen gegeneinander, was zu Beschädigungen derselben führen kann.
Ein weiterer Nachteil der bekannten Beschläge mit einer Verriegelung liegt darin, dass für diese neben der rahmenfesten Laufschiene zusätzlicher Einbauraum benötigt wird und daher eine entsprechend breite Falzausbildung an Flügel und Rahmen notwendig ist. •*
Die Erfindung bezweckt einen Beschlag mit oberer Verriegelung zu schaffen, der nicht nur in der Verschlusstellung des Kipp-Schiebeflügels einwandfrei funktioniert, sondern der es auch möglich macht, den Flügel ohne irgendwelche Schwierigkeiten in jede beliebige Schiebestellung zu bringen. Ferner soll sie dabei eine Ausbildung erhalten, die keinen zusätzlichen Einbauraum wegen der rahmenfesten Laufschiene benötigt.
Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass das rahmenseitige Gegenriegelglied die rahmenfeste Laufschiene der oberen Schiebeführung für den Flügel ist, und das Riegelglied aus einem einerseits am Flügel angelenkten und andererseits in die rahmenfeste Laufschiene eingreifenden Lenkerarm besteht, dessen der Laufschiene zugeordnetes Ende wenigstens in der Verschluss-Schaltstellung der Treibstange von einem relativ zu ihm verstellbaren flügelseitigen Andrucknocken hintergreifbar und am Flügel festlegbar ist.
Nachfolgend werden anhand der Zeichnungsfiguren einige Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes beschrieben.
Fig. 1 bis 3 zeigen in räumlicher Darstellung eine Kipp-Schiebetür mit Verschlussteilung, Kippöffnungsstellung und Schiebeöffnungsstellung des Flügels.
Fig. 4 zeigt eine schematisch vereinfachte Prinzipdarstellung des Beschlages zum Betätigen und/oder Bewegen des Flügels der Kipp-Schiebetür nach den Fig. 1 bis 3 mit zugeordneter oberer Verriegelung.
Fig. 5 zeigt in ausführlicher Draufsichtdarstellung den in Fig. 4 mit V gekennzeichneten Bereich des Beschlages in einer Schaltstellung, der der Verschlusslage des Flügels nach Fig. 1 entspricht,
Fig. 6 zeigt eine der Fig. 5 entsprechende Draufsicht, jedoch in der der Kippstellung nach Fig. 2 entsprechenden Schaltstellung,
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Fig. 7 zeigt wiederum eine der Fig. 5 entsprechende Draufsicht, jedoch in der der Schiebestellung nach Fig. 3 entsprechenden Schaltstellung des Beschlages,
Fig. 8 zeigt eine Ansicht von vorne auf den Beschlagbereich nach den Fig. 5 bis 7, die
Fig. 9-12 zeigen den Fig. 5 bis 8 entsprechende Darstellungen auf eine abgewandelte Ausführungsform der Verriegelung, und
Fig. 13 zeigt einen Schnitt längs der Linie XIII-XIII in den Fig. 5 bis 12.
In den Fig. 1 bis 3 der Zeichnung wird eine Kipp-Schiebetür in ihren drei hauptsächlichen Funktionsstellungen dargestellt. Diese Kipp-Schiebetür weist dabei einen feststehenden Rahmen 1, einen in diesem angeordneten, festverglasten Flügel 2 und einen beweglichen Flügel 3 auf.
In Fig. 1 ist der bewegliche Flügel 3 in seiner Schliesslage vor der Türöffnung dargestellt, während Fig. 2 diesen Flügel 3 in seiner Kippöffnungsstellung vor der Türöffnung zeigt. In Fig. 3 ist der bewegliche Flügel 3 in einer horizontal verschobenen Stellung wiedergegeben, und zwar so, dass er die Türöffnung für den Durchgang vollständig freigibt. Natürlich kann er auch ohne weiteres in jede beliebige andere Schiebestellung gebracht werden.
Aus Fig. 4 der Zeichnung sind die wesentlichen Teile eines zum Betätigen und/oder Bewegen des Flügels 3 dienenden Beschlages in schematischer Darstellung ersichtlich. Dieser Beschlag besteht hauptsächlich aus einem Treibstangen-Verschlussgetriebe 4, bei dem an der Rückseite einer Stulpschiene 5 ein Betätigungsgetriebe 6 angeordnet ist, welches in einem Gehäuse 7 zwei verschiedene Antriebsglieder, zwei Ritzel 8 und 9 enthält.
Das Ritzel 8 bildet dabei das Hauptantriebsglied und steht mit einer an der Rückseite der Stulpschiene 5 geführten Treibstange 10 in Eingriff, die nach oben und unten aus dem Getriebegehäuse 7 herausgeführt ist und mehrere aus der Stulpschiene 5 vortreibende Riegelansätze 11 trägt.
Das Ritzel 9 bildet ein Zusatz-Antriebsglied, das mit einer zweiten Treibstange 12 in Dauereingriff steht, die nur nach unten aus dem Getriebegehäuse 7 herausgeführt ist und einen Riegelansatz 13 in der Nähe des unteren Endes der Stulpschiene 5 bewegt.
An das obere Ende des Treibstangen-Verschlussgetriebes 4 schliesst sich eine Eckumlenkung 14 an, deren Umlenkglied 15 einerseits mit der Treibstange 10 gekuppelt ist und andererseits mit einer Anschlusstreibstange 16 in Verbindung steht, die im rechten Winkel zur Treibstange 10 beweglich ist.
Die Anschlusstreibstange 16 dient zur Betätigung einer Scherenmechanik 17, die mindestens eine, vorzugsweise jedoch wenigstens zwei Ausstellscheren 18' und 18" umfasst und welche beim Betätigen und/oder Bewegen des Flügels 3 mehrere verschiedene Funktionen erfüllt.
Die Riegelansätze 11 an der Treibstange 10 des Treibstangen* Verschlussgetriebes 4 wirken mit Riegeleingriffen 19 am feststehenden Rahmen zusammen, die in Fig. 3 angedeutet sind.
Der Riegelansatz 13 an der Treibstange 12 des Treibstan-gen-Verschlussgetriebes 4 ist in einer am Rahmen 1 sitzenden Schliessplatte 20 zugeordnet und bildet zusammen mit dieser die Kippverriegelung für den Flügel, welche sicherstellt, dass sich der Flügel 3 in gekippter Stellung nicht aus dem Bereich der Türöffnung verschieben lässt.
Durch die die Scherenmechanik 17 bzw. deren beiden Ausstellscheren 18' und 18" betätigende Treibstange 16 ist auch noch mindestens eine obere Verriegelung 21 schaltbar, mit deren Hilfe der Flügel 3 wenigstens in seiner der Fig. 1 entsprechenden Verschlusstellung zusätzlich am oberen waagrechten Schenkel des feststehenden Rahmens 1 verriegelt und angepresst werden kann.
Eine bevorzugte Ausführungsform dieser oberen Verriegelung 21 ist in den Fig. 5 bis 8 dargestellt. Eine abgewandelte Ausbildungsmöglichkeit für denselben ergibt sich aus den Fig. 9 bis 12.
Aus den Fig. 1 bis 3 der Zeichnung ergibt sich, dass der bewegliche Flügel 3 der Kipp-Schiebetür unten, z. B. mittels Rollen, auf einer Führungsschiene 22 läuft, die im unteren waagrechten Rahmenschenkel befestigt ist. Im oberen waagrechten Rahmenschenkel ist eine Laufschiene 23 montiert, in die die Ausstellscheren 18' und 18" der Scherenmechanik 17 jeweils mit einem Gleitschuh 24 eingreifen und dadurch die obere Führung für den Flügel 3 im feststehenden Rahmen 1 bilden.
Die Verriegelung 21 ist nach Fig. 4 der Zeichnung zwischen den beiden Ausstellscheren 18' und 18" der Scherenmechanik 17 angeordnet. Sie weist einen Lenkerarm 25 auf, der einerseits am Flügel 3 angreift und andererseits mittels eines Gleitschuhs 24 in der Laufschiene 23 geführt ist.
Bei der Ausführungsform der Verriegelung nach den Fig. 5 bis 8 ist der Lenkerarm 25 mittels eines Bolzens 26 ausschliesslich schwenkbar an der Stulpschiene 27 angelenkt. Andererseits steht er über einen Bolzen 28 ausschliesslich schwenkbar mit dem Gleitschuh 24 in Verbindung, welcher sich in der Laufschiene 23 führt. Über den Lenkerarm 25 ist damit eine dauernde Verbindung zwischen dem beweglichen Flügel 3 und dem feststehenden Rahmen hergestellt.
Damit die erwünschte Verriegelung 21 gebildet werden kann, ragt aus der Stulpschiene 27 ein mit der Treibstange 16 fest verbundenes Riegelglied 29 hervor, welches beispielsweise als einfacher Zapfen oder als Andrucknocken ausgebildet werden kann. Dieses Riegelglied 29 arbeitet in der Nähe des Gelenkbolzens 28 mit einem Riegelansatz 30 zusammen, der sich unmittelbar am rahmenseitigen Ende des Lenkerarmes 25 befindet. Unter Vermittlung des Lenkerarmes 25 bzw. des an diesem angelenkten Gleitschuhs 24 wirkt also das Riegelglied 29 mit der Laufschiene 23 des feststehenden Rahmens 1 zusammen, derart, dass letztere mittelbar als Gegenriegelglied der Verriegelung 21 wirksam ist.
Da der Lenkerarm 25 und mit ihm der Gleitschuh 24 ebenso wie das Riegelglied 29 bei der Schiebebewegung des Flügels 3 mitläuft, wird auf einfache Weise sichergestellt, dass alle funktionsgerechte Lage relativ zueinander behalten, unabhängig davon, in welcher Schiebestellung der Flügel 3 sich gerade befindet.
In Fig. 5 der Zeichnung ist die Verriegelung 21 in der der Fig. 1 entsprechenden Schliesslage des Flügels 3 wiedergegeben. Dabei ist ersichtlich, dass das Riegelglied 29 mit dem Riegelansatz 30 des Lenkerarmes 25 in Eingriff steht und damit den Flügel 3 über den Gelenkbolzen 28, den Gleitschuh 24 und die Laufschiene 23 quer zu seiner Ebene in Dichtungslage gegen den feststehenden Rahmen 1 presst.
Fig. 6 der Zeichnung zeigt die Verriegelung 21 in derjenigen Lage, die er in der Kippöffnungsstellung des Flügels 3 nach Fig. 2 einnimmt, während aus Fig. 7 die Wirklage der Verriegelung 21 beim Verschieben des Flügels gemäss Fig, 3 ersichtlich ist. Im letzteren Falle steht das Riegelglied 29 zwar noch mit dem Riegelansatz 30 am Lenkerarm 25 in Eingriff, jedoch im Bereich eines Kurvenabschnittes 32, der eine geringere Wirkhöhe hat als der Kurvenabschnitt 31, an welchem das Riegelglied 29 in der Verschlusslage des Flügels 3 anliegt. Hierdurch kann sich der Lenkerarm 25 relativ zum Flügel 3 geringfügig schrägstellen, so dass der Mittelverschluss 21 für das Abheben des Flügels 3 von den Dichtungen bei der Verschiebebewegung angelüftet werden kann, um Dichtungsver-schleiss zu vermeiden.
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Die Ausführungsform der Verriegelung 21 nach den Fig. 9 bis 12 unterscheidet sich von derjenigen nach den Fig. 5 bis 8 im wesentlichen dadurch, dass der Lenkerarm 25 mit seinem Bolzen 26 an der Treibstange 16 angelenkt ist und demzufolge beim Verschieben der Treibstange 16 auch relativ zum Flügel 3 verschoben wird. Andererseits ist aber das flügelseitige Riegelglied 29 in diesem Falle ortsfest an der Stulpschiene 27 angeordnet, so dass der Riegelansatz 30 des Lenkerarmes 23 mit diesem Riegelglied 29 infolge der Verschiebebewegung des Lenkerarmes 23 in und ausser Eingriff gebracht werden kann.
Fig. 13 der Zeichnung zeigt deutlich, wie der Lenkerarm 25 über den Gleitschuh 24 in der rahmenseitigen Laufschiene 23 gehalten ist.
Da der Riegelansatz 30 symmetrisch ausgebildet ist und auf der Längsmittellinie des Lenkerarmes 25 sitzt sowie auch der Andrucknocken 29 symmetrisch gestaltet und auf der Längsmittellinie der flügelseitigen Stulpschiene 27 angeordnet ist, lässt sich die Verriegelung 21 wahlweise für Rechts- und Linksanschlag verwenden.
Ausserdem wird durch diese Ausgestaltung der Verriegelung 21 erreicht, dass sie nur einen Einbauraum erfordert,
welcher der Breite der rahmenseitigen Laufschiene 23 entspricht.
Schliesslich sei noch erwähnt, dass der Riegelansatz 30 am Lenkerarm 25 durch einen schwergängig verdrehbaren Exzen-5 terzapfen gebildet werden kann, um jederzeit eine Andruckregulierung der Veriegelung 21 zu ermöglichen.
Der Lenkerarm 25 der Verriegelung 21 dient nicht als Ausstellarm beim Kippöffnen des Flügels 3, sondern bildet ausschliesslich das Schleppglied für den mit dem Andrucknokken 29 zusammenwirkenden Riegelansatz 30.
Der besondere Vorteil der oberen Verriegelung 21 liegt darin, dass das rahmenseitige Gegenriegelglied sich ununterbrochen über die gesamte Länge des Schiebeweges für den ls Flügel erstreckt und dabei nicht nur in der Verschlusstellung, sondern auch in der Kippstellung und jeder Schiebestellung des Flügels mit dem flügelseitigen Riegelglied in Wirkverbindung gehalten ist. Dadurch kann bzw. können die Verriegelungen auch in jeder beliebigen Schiebestellung des Flügels zur 20 Wirkung gebracht werden, weil alle funktionsnotwendigen Teile exakt der Schiebebewegung des Flügels folgen.
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3 Blatt Zeichnungen

Claims (5)

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1. Beschlag für einen an seiner Oberkante eine Scherenmechanik aufweisenden und mit deren Hilfe in einer rahmenfesten Laufschiene (23) geführten Kipp-Schiebeflügel von Fenstern oder Türen, bei dem ein Riegelglied am oberen waagrechten Flügelschenkel durch eine Treibstange (16) verschiebbar ist und mit einem Gegenriegelglied am oberen waagrechten Rahmenschenkel in und ausser Eingriff bringbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass das rahmenseitige Gegenriegel-glied die rahmenfeste Laufschiene (23) der oberen Schiebeführung für den Flügel (3) ist, und das Riegelglied aus einem einerseits am Flügel (3) angelenkten und andererseits in die rahmenfeste Laufschiene (23) eingreifenden Lenkerarm (25) besteht, dessen der Laufschiene (23) zugeordnetes Ende wenigstens in der Verschluss-Schaltstellung der Treibstange (16) von einem relativ zu ihm verstellbaren flügelseitigen Andrucknocken (29) hintergreifbar und am Flügel (3) festlegbar ist.
2. Beschlag nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Lenkerarm (25) an einer Stulpschiene (27) des Flügels (3) schwenkbar angelenkt ist (26; Fig. 5 bis 8) und sich mit einem Gleitschuh (24) in der Laufschiene (23) verschiebbar führt, und dass der Andrucknocken (29) mit der Treibstange (16) verschiebbar ist und mit einem Riegelansatz (30 bis 32) am Lenkerarm (25) zusammenwirkt.
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PATENTANSPRÜCHE
3. Beschlag nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Lenkerarm (25) an der verschiebbaren Treibstange (16) angelenkt ist (26; Fig. 9 bis 12) und sich mit einem Gleitschuh (24) in der Laufschiene (23) verschiebbar führt, und dass der Andrucknocken (29) ortsfest an der Stulpschiene (27) sitzt sowie mit einem Riegelansatz (30) am Lenkerarm (25) zusammenwirkt.
4. Beschlag nach einem der Patentansprüche 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Andrucknocken (29) für den Lenkerarm (25) zwei verschieden hohe Kurvenabschnitte (31 und 32) hat, wobei der niedrige Kurvenabschnitt (32) in der Schiebebereitschafts-Schaltstellung der Treibstange (16) und der höhere Kurvenabschnitt (31) in der Verschluss-Schaltstellung der Treibstange (16) mit einem Riegelansatz (30) des Lenkerarms (25) in Eingriff steht (Fig. 9 bis 11).
5. Beschlag nach Patentanspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Riegelansatz (30) des Lenkerarms (25) ein Exzenterbolzen ist, welcher in der Nähe des rahmenseitigen Lagerbolzens (28) schwergängig verstellbar auf der Längsmittellinie des Lenkerarms (25) sitzt und der Andrucknocken (29) symmetrisch zur Längsmittellinie der Stulpschiene (27) angeordnet und ausgebildet ist.
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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3019983A1 (de) * 1980-05-24 1981-12-03 Wilhelm Weidtmann Gmbh & Co Kg, 5620 Velbert Kipp-beschlag fuer fenster, tueren o.dgl. mit aushaengbarer ausstellstange

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