CH616290A5 - Method of transmitting information in remote control systems, and device for implementing the method - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren für Fernwirkanlagen zur Übertragung von Informationen von einem oder mehreren Gebern zu einem oder mehreren Nehmern, bei dem die am Ausgang eines Gebers liegenden Informationen in einer Eingabeeinheit in digitale Daten umgewandelt und über eine Übertragungsstrecke einer oder mehreren Ausgabeeinheiten zugeführt werden, in denen sie in die für den Nehmer erforderliche Verschlüsselung verwandelt werden, sowie eine Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens.
Fernwirkanlagen erfassen und übermitteln Informationen aus oft weit entfernten Teilen technischer Einrichtungen und werten sie zur Überwachung, Steuerung, Messung oder Beeinflussung von Funktionen auch unbemannt betriebener Geräte oder Maschinen aus. Unter den Begriff der Fernwirkung fallen somit Fernsteuerung, Fernmeldung, Fernmessung und Fernregelung.
Im allgemeinen werden dabei die zu übertragenden Daten von einem Geber an eine Eingabeeinheit geliefert und in dieser in die für die Übertragung über eine Übertragungsstrecke geeignete Form, das Telegrammwort, gebracht und über die Übertragungsstrecke an eine Ausgabeeinheit übertragen, von der das Telegrammwort nach neuerlicher Umwandlung an einen Nehmer abgegeben wird.
Sollen Daten von mehreren Gebern an diesen zugeordnete Nehmer übertragen werden, so müssen entweder mehrere Übertragungsstrecken oder eine Mehrfachausnützung einer Übertragungsstrecke vorgesehen werden, was entweder durch eine Trägerfrequenzübertragung oder mittels einer Zeitmulti-plexübertragung realisierbar ist. Werden die am Ausgang eines Gebers liegenden Informationen in der Eingabeeinheit in digitale Daten umgewandelt, so können diese, falls sie am Ausgang der Eingabeeinheit in paralleler Form anliegen, entv. eder parallel oder über einen Parallel-Serien-Umsetzer seriell über die Übertragungsstrecke übertragen werden. Die Umwandlung in die serielle Form bringt den Vorteil eines geringeren Leitungsbedarfes mit sich. Um den Leitungsbedarf für die Übertragungsstrecke gering zu halten, ist es auch bereits bekannt geworden, jeweils jene Eingabeeinheit an die Übertragungsstrecke anzuschliessen, von der über diese eine Information an die zugeordnete Ausgabeeinheit abgegeben werden soll. Da 5 dies nur dann erfolgen kann, wenn die Übertragungsstrecke nicht von einer anderen Eingabeeinheit besetzt, also frei ist, ist es erforderlich, dass von jener Eingabeeinheit, von der eine Übertragung vorgenommen werden soll, die Übertragungsstrecke dahingehend abgefragt werden muss, ob sie frei ist oder 10 nicht. Bei mehreren Eingabeeinheiten, denen auch mehrere Ausgabeeinheiten zugeordnet sind, tritt häufig der Fall ein, dass mehrere Eingabeeinheiten gleichzeitig eine Übertragung wünschen, diese aber wegen der besetzten Übertragungsstrecke nicht durchführen können und daher auf deren Freiwerden 's warten müssen. Um nun die wartenden Eingabeeinheiten nach irgendeiner Reihenfolge an die Übertragungsstrecke anschlies-sen zu können, ist es erforderlich, den einzelnen Eingabeeinheiten Prioritäten zuzuordnen, so dass jeweils die Eingabeeinheit mit höchster Priorität an die Übertragungsstrecke angeschlos-20 sen wird. Um mit der gewünschten Ausgabeeinheit verbunden zu werden, ist es erforderlich, dass die betreffende Eingabeeinheit neben der Information auch die Zieladresse abgibt.
Umgekehrt kann auch der Fall eintreten, dass von einer Nehmereinheit von einer bestimmten Gebereinheit eine Infor-25 mation gewünscht wird. In diesem Falle muss in der Gebereinheit eine Vorrichtung vorgesehen sein, mit der sie feststellen kann, ob die Übertragungsstrecke frei ist. Auch für die Nehmereinheiten muss demgemäss eine Prioritätenfolge vorgesehen sein.
3o Es ist ersichtlich, dass der Aufbau der Geber- und Nehmereinheiten zur Gewährleistung einer einwandfreien Funktion verhältnismässig kompliziert ist, da jede derselben den Zustand der anderen Einheiten berücksichtigen muss. Die Folge davon ist, dass die bekannten Fernwirkanlagen immer nur für eine 35 beschränkte Anzahl von Ein- und Ausgabeeinheiten geeignet sind und dass eine Erweiterung durch Hinzufügen weiterer Ein-und Ausgabeeinheiten kaum möglich ist, zumal im Rahmen einer derartigen Erweiterung jede neu hinzugefügte Ein- und Ausgabeeinheit die Funktion der bestehenden Gesamtanlage 40 beeinflussen wird.
Das Ziel der Erfindung besteht darin, ein Verfahren und eine Einrichtung für die Durchführung desselben zu schaffen, durch das bzw. mit weicher eine beliebige Erweiterung durch blosses Hinzufügen von Ein- und Ausgabeeinheiten ermöglicht « wird.
Erfindungsgemäss wird dies dadurch erreicht, dass die Eingabeeinheit nach Freigabe durch eine zentrale Einheit von dieser über eine allen Eingabeeinheiten gemeinsame Steuersammelleitung Steuerkriterien erhält, mit denen die jeweilige Ein-5o gabeeinheit die vom Geber angebotene Information in ein für alle Eingabeeinheiten gleich strukturiertes Telegrammwort, das neben der Information auch die Zieladresse enthält, umwandelt, wobei das Telegrammwort bei Freigabe und Anliegen eines Steuerkriteriums «Lesen» einer allen Eingabeeinhei-55 ten gemeinsamen Datensammelleitung zugeführt wird, die bei Anlegen eines von der zentralen Einheit gelieferten Steuerkriteriums «Übernahme» an die Eingabeeinheit das Telegrammwort zur weiteren Übertragung übernimmt und den Ausgabeeinheiten oder Parallel-Serien-Umsetzern zuführt, 60 wobei die Ausgabeeinheiten oder Parallel-Serie-Umsetzer bei Freigabe durch die zentrale Einheit eine gesonderte nehmerseitige zentrale Einheit mit einem von dieser gelieferten Steuerkriterium «Übernahme» das Telegrammwort zur weiteren Verarbeitung übernehmen.
es Jede vorhandene und jede neu hinzugefügte Ein- und Ausgabeeinheit hat Zugriff sowohl zur Steuersammelleitung als auch zur Datensammelleitung. Hat sich eine Ein- oder Ausgabeeinheit bei der zentralen Einheit angemeldet und wurde ihr
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die Freigabe erteilt, so wird ihre Information mit der Ziel- zugeführt, das die Abgabe eines im Parallel-Serien-Umsetzer adresse auf die Datensammelleitung aufgeschaltet. aus dem anstehenden Telegrammwort gewonnenen Prüfwor-
Durch das Verfahren ist die Fernwirkanlage nicht nur ohne tes über eine allen Parallel-Serien-Umsetzern gemeinsame Eingriff in die zentrale Einheit und ohne Beeinflussung der Prüfwortsammelleitung an die Prüfworteingänge der Eingabe-Funktion der Gesamtanlage durch Hinzufügen neuer Ein- und 5 einheiten bewirkt, die dieses Prüfwort mit einem in der Einga-Ausgabeeinheiten leicht erweiterbar ; es können auch ohne beeinheit aus dem Telegrammwort gewonnenen Prüfwort verBeeinflussung der Gesamtanlage die Ein- und Ausgabeeinhei- gleichen und das Ergebnis über die Kriteriensammelleitung der ten für sich beliebig ausgestaltet werden. So können an eine geberseitigen zentralen Einheit zuführen, die daraufhin das zentrale Einheit entweder mehrere Ein- und Ausgabeeinheiten Steuerkriterium «Übernahme» abgibt. Eine Übertragung angeschlossen sein, wobei die Eingabeeinheiten mit den Ausga- 10 erfolgt nur dann, wenn geberseitig keine Störung vorliegt, beeinheiten über die gegebenenfalls als Fernleitung ausgebil- Zweckmässigerweise wird nach Abgabe des Steuerkriteri-dete Datensammelleitung als Übertragungsstrecke in Verbin- ums «Übernahme» und nach erfolgter Übernahme über eine dung stehen können. Es können auch die Ausgänge einer oder Quittungsabfrageleitung die freigegebene Ausgabeeinheit bzw. mehrerer an eine zentrale Einheit angeschlossener Ausgabe- der freigegebene Parallel-Serien-Umsetzer dahingehend abge-einheiten an eine Fernleitung angeschlossen sein, die über 15 fragt, ob im Kreis zwischen Parallel-Serien-Umsetzer und beliebige Entfernung zu Eingabeeinheiten führt, die ihrerseits Serien-Parallel-Umsetzer bzw. zwischen Ausgabeeinheit und zusammen mit weiteren Ausgabeeinheiten an eine gesonderte Nehmer ein Datenaustausch durchgeführt wurde. Durch diese zentrale Einheit angeschlossen sind. Abfrage ist nicht nur feststellbar, ob die betreffende Informa-
Vorteilhafterweise wird die geberseitige, in der Eingabeein- tion übertragen wurde, sondern auch, ob die Übertragungs-
heit in parallel vorliegende digitale Daten umgewandelte, über 20 strecke wieder frei ist.
eine geberseitige Datensammelleitung an die Eingänge eines Um die Einrichtung zwischen dem Serien-Parallel-Umset-oder mehrerer Parallel-Serien-Umsetzern zugeführte Informa- zer und der Ausgabeeinheit bzw. zwischen der Eingabeeinheit tion in serieller Form diesen Parallel-Serienumsetzern zugeord- und dem Parallel-Serien-Umsetzer zu prüfen, kann nach einer neten Serien-Parallel-Umsetzern zugeführt, die bei Freigabe Variante der Erfindung vor der Zuführung des Steuerkriteri-durch eine nehmerseitige zentrale Einheit mit einem von dieser 25 ums «Übernahme» dem Serien-Parallel-Umsetzer bzw. der Eingelieferten Steuerkriterium «Lesen» das Telegrammwort in gabeeinheit und der Ausgabeeinheit bzw. dem Parallel-Serienparalleler Form an eine allen Serien-Parallel-Umsetzern Umsetzer ein Steuerkriterium «Prüfen» zugeführt werden, das gemeinsame nehmerseitige Datensammelleitung legen, von der die Abgabe eines aus dem anstehenden Telegrammwort es bei Freigabe durch die nehmerseitige zentrale Einheit und gewonnenen Prüfwortes an die Prüfworteingänge der zentra-einem von dieser gelieferten Steuerkriterium «Übernahme» 30 len Einheit bewirkt, die die Prüfworte vergleicht und bei Über-von der Ausgabeeinheit gegebenenfalls über eine weitere einstimmung das Kriterium «Übernahme» abgibt. Datensammelleitung zur weiteren Verarbeitung übernommen Um auch die einwandfreie Funktion der Übertragungs-wird. strecke zu prüfen, kann vor der Zuführung des Steuerkriteri-
Durch diese Massnahme wird erreicht, dass für die Übertra- ums «Übernahme» dem Serien-Parallel-Umsetzer bzw. der Ein-
gung einer beliebigen Anzahl von Informationen eine einfache 35 gabeeinheit von der nehmerseitigen zentralen Einheit ein
Telegraphenleitung genügt. Steuerkriterium «Prüfen» zugeführt werden, das die Abgabe
Zweckmässigerweise wird vor dem Steuerkriterium «Über- eines im Serien-Parallel-Umsetzer bzw. der Eingabeeinheit aus nähme» von der geberseitigen zentralen Einheit über eine allen dem anstehenden Telegrammwort gewonnenen Prüfwortes
Ausgabeeinheiten bzw. Parallel-Serien-Umsetzern gemein- bewirkt, das Prüfworteingängen der Ausgabeeinheit zugeführt same Abfragesammelleitung die freigegebene Ausgabeeinheit 40 wird, die dieses Prüfwort mit einem in der Ausgabeeinheit aus bzw. der freigegebene Parallel-Serien-Umsetzer auf Übernah- dem Telegrammwort gewonnenen Prüfwort vergleicht und das mebereitschaft abgefragt, worauf bei Vorhandensein der Über- Ergebnis der nehmerseitigen zentralen Einheit zuführt,
nahmebereitschaft diese über eine allen Ausgabeeinheiten bzw. Eine analoge Prüfung kann auch dadurch erfolgen, dass vor
Parallel-Serien-Umsetzern gemeinsame Kriteriensammellei- der Zuführung des Steuerkriteriums «Übernahme» der Einga-
tung der zentralen Einheit mitgeteilt und das Steuerkriterium 45 beeinheit von der geberseitigen zentralen Einheit ein Steuerkri-
«Übernahme» von der zentralen Einheit der Ausgabeeinheit terium «Prüfen» zugeführt wird, das die Abgabe eines in der bzw. dem Parallel-Serien-Umsetzer zugeführt wird. Eingabeeinheit aus dem Telegrammwort gewonnenen Prüf-
Dadurch wird erreicht, dass nur dann eine Verbindung bzw. Wortes bewirkt und Prüfworteingängen des Parallel-Serien-
Übertragung zwischen einer Eingabeeinheit und einer Ausga- Umsetzers zuführt, der dieses Prüfwort mit einem im Parallel-
beeinheit zustande kommt, wenn die betreffende Ausgabeein- 50 Serien-Umsetzer gewonnenen Prüfwort vergleicht und das heit für die Übernahme der Information bereit ist. Ergebnis der geberseitigen zentralen Einheit zuführt.
Nach einer Weiterbildung der Erfindung wird vor der Für die Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens
Zuführung des Steuerkriteriums «Übernahme» der Ausgabe- ist eine Vielzahl bekannter Einrichtungen geeignet, sofern mit einheit von der nehmerseitigen zentralen Einheit ein Steuerkri- ihnen die aufgezeigten Schritte möglich sind.
terium «Prüfen» zugeführt, das die Abgabe eines in der Ausga- 55 Die erfindungsgemässe Einrichtung zur Durchführung des beeinheit aus dem anstehenden Telegrammwort gewonnenen Verfahrens ist dadurch gekennzeichnet, dass die zentrale Ein-Prüfwortes über eine gleichfalls allen Ausgabeeinheiten heit über eine gemeinsame Steuersammelleitung und eine gemeinsame Prüfwortsammelleitung an die Prüfworteingänge gemeinsame Kriteriensammelleitung mit den Eingabeeinhei-der Serien-Parallel-Umsetzer bewirkt, die dieses Prüfwort mit ten, den Ausgabeeinheiten, den Parallel-Serien-Umsetzern und einem im Serien-Parallel-Umsetzer aus dem Telegrammwort 60 mit Serien-Parallel-Umsetzern verbunden ist, wobei die Krite-gewonnenen Prüfwort vergleichen und das Ergebnis über die riensammelleitung an die Dateneingänge eines Übernahme-Kriteriensammelleitung der nehmerseitigen zentralen Einheit speichers oder eines Zählers angeschlossen ist, dessen Auszuführen, die daraufhin das Steuerkriterium «Übernahme» gänge mit den Dateneingängen einer programmierbaren abgibt. Auf Grund dieser Massnahme erfolgt nur dann eine Matrix verbunden sind, an deren Ausgänge die Steuersammei'-Übertragung, wenn an der Nehmerseite keine Störung vorliegt. 65 leitung angeschlossen ist.
Vorteilhafterweise wird vor der Zuführung des Steuerkrite- Weitere Einzelheiten ergeben sich anhand der Zeichnung,
riums «Übernahme» dem Parallel-Serien-Umsetzer von der in der u. a. einige Ausführungsbeispiele der Erfindung darge-
geberseitigen zentralen Einheit ein Steuerkriterium «Prüfen» stellt sind.
Fig. 1 zeigt ein Prinzipschaltbild zur Erläuterung des erfin-dungsgemässen Verfahrens,
Fig. 2 eine detaillierte Darstellung desselben,
Fig. 3 ein Prinzipschaltbild der zentralen Einheit mit einer an diese angeschlossenen Eingabeeinheit,
Fig. 4 eine Variante der zentralen Einheit,
Fig. 5 ein vereinfachtes Schaltbild einer zentralen Einheit mit einer an diese angeschlossenen Eingabeeinheit,
Fig. 6 ein Schaltbild mit UND-Verknüpfungsschaltungen aufweisenden Eingabeeinheiten,
Fig. 7 eine Variante einer Eingabeeinheit,
Fig. 8 ein detailliertes Schaltbild zur Erläuterung der Wirkungsweise einer erfindungsgemässen, jedoch wesentlich vereinfachten Einrichtung und
Fig. 9 ein Programmschema für das Beispiel nach Fig. 8. Das in Fig. 1 dargestellte Prinzipschaltbild zeigt eine geberseitige zentrale Einheit 1 und eine nehmerseitige zentrale Einheit 2. Mit der nehmerseitigen zentralen Einheit 2 wirken die drei Geber 3 zusammen, die jeweils über je eine Eingabeeinheit 4 mit der zentralen Einheit 1 in Verbindung stehen, an die auch ein Parallel-Serien-Umsetzer 5 angeschlossen ist, von dem eine Übertragungsstrecke 6 zu einem Serien-Parallel-Umsetzer 7 führt, der ebenso wie die Ausgabeeinheiten 8 an die nehmerseitige zentrale Einheit 2 angeschlossen ist. Die Ausgänge der Ausgabeeinheiten 8 führen zu je einem Nehmer 9. Für Rückmeldungen von der Nehmerseite zur Geberseite ist an die nehmerseitige zentrale Einheit 2 ein Parallel-Serien-Umsetzer 10 angeschlossen, der über eine Übertragungsstrecke 11 mit einem Serien-Parallel-Umsetzer 12 verbunden ist, der an die geberseitige zentrale Einheit 1 angeschlossen ist. Überdies ist an die zentrale Einheit 1 eine Ausgabeeinheit 13 angeschlossen, die mit einem Nehmer 14 verbunden ist. An die zentrale Einheit 2 ist eine mit einem Geber 15 verbundene Eingabeeinheit 16 angeschlossen. Von den Eingabeeinheiten 4 können die Informationen an eine der Ausgabeeinheiten 8 oder 13, von der Eingabeeinheit 16 an eine der Ausgabeeinheiten 13 oder 8 übertragen werden.
Jede der Eingabeeinheiten 4, der Parallel-Serien-Umsetzer 5, der Serien-Parallel-Umsetzer 12 und die Ausgabeeinheit 13 erhalten bei Freigabe durch die zentrale Einheit 1 über ihnen zugeordnete Freigabeleitungen 17, sowie die Ausgabeeinheiten 8, die Eingabeeinheit 16, der Serien-Parallel-Umsetzer 7 und der Parallel-Serien-Umsetzer 10 bei Freigabe durch die zentrale Einheit 2 über Freigabeleitungen 18 von der zugeordneten zentralen Einheit über gemeinsame Steuersammelleitungen 19,20 Steuerkriterien, die über gemeinsame Kriteriensammelleitungen 21,22 von den verschiedenen Untereinheiten durch die zentrale Einheit 1 bzw. 2 angefordert werden können. Mit Hilfe der Steuerkriterien wandelt die freigegebene Eingabeeinheit 4 bzw. 16 die vom Geber 3 bzw. 15 angebotene Information in ein für alle Eingabeeinheiten gleich strukturiertes Telegrammwort um, das neben der Information auch die Zieladresse enthält, wobei das Telegrammwort bei Freigabe und Anliegen eines Steuerkriteriums «Lesen» einer Datensammelleitung 23 bzw. 24 zugeführt wird, die bei Anlegen eines von der zentralen Einheit 1 bzw. 2 gelieferten Steuerkriteriums «Übernahme» an die Eingabeeinheiten 4 bzw. 16 das Telegrammwort übernimmt und an die Ausgabeeinheit 13 sowie den Parallel-Serien-Umsetzer 5 legt.
Wird dabei ein Steuerkriterium «Übernahme» von der zentralen Einheit 1 an die Ausgabeeinheit 13 geliefert, so wird die ausgesandte Information von dieser übernommen und an den Nehmer 14, entsprechend verarbeitet, weitergegeben.
Da die von der betreffenden freigegebenen Eingabeeinheit 4 in parallel vorliegende Daten umgewandelten und an der Datensammelleitung 23 liegenden Informationen des Gebers 3 auch am Parallel-Serien-Umsetzer 5 anliegen, übernimmt dieser seinerseits bei Freigabe durch die zentrale Einheit 1 und
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Vorliegen eines von dieser während des Steuerkriteriums «Lesen» gelieferten Steuerkriteriums «Übernahme» das Telegrammwort und führt es in serieller Form dem Serien-Parallel-Umsetzer 7 zu. Bei Freigabe des Serien-Parallel-Umsetzers 7 durch die zentrale Einheit 2 legt dieser mit einem von der zentralen Einheit 2 gelieferten Steuerkriterium «Lesen» das Telegrammwort in paralleler Form an die Datensammelleitung 24, von der es nach Freigabe der adressierten Ausgabeeinheit 8 und nach Abgabe eines von der zentralen Einheit 2 gelieferten Steuerkriteriums «Übernahme» von der adressierten Ausgabeeinheit 8 zur weiteren Verarbeitung übernommen wird.
Analog kann auch eine Übertragung von der Eingabeeinheit 16 über den Parallel-Serien-Umsetzer 10, die Übertragungsstrecke 11, dem Serien-Parallel-Umsetzer 12 an die Ausgabeeinheit 13 erfolgen.
Das in Fig. 2 dargestellte Prinzipschaltbild gleicht im wesentlichen dem Prinzipschaltbild nach Fig. 1, wobei jedoch an die zentrale Einheit 1 nur Eingabeeinheiten 4, ein Parallel-Serien-Umsetzer 5 und ein Serien-Parallel-Umsetzer 12, an die zentrale Einheit 2 nur Ausgabeeinheiten 8, ein Serien-Parallel-Umsetzer 7 und ein Parallel-Serien-Umsetzer 10 angeschlossen sind. Abweichend vom Beispiel nach Fig. 1 sind beim Prinzipschaltbild nach Fig. 2 jeder Eingabeeinheit 4 Anmeldeleitungen 25 zugeordnet, die der Anmeldung bei der zentralen Einheit 1 dienen, so dass eine Freigabe einer Eingabeeinheit nur nach Anmeldung erfolgt.
Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 ist ferner eine Abfragesammelleitung 27 vorgesehen, über die vor dem Steuerkriterium «Übernahme» von der zentralen Einheit 1 der freigegebene Parallel-Serien-Umsetzer 5 bzw. angeschlossene Ausgabeeinheiten (13 in Fig. 1) auf Übernahmebereitschaft abgefragt werden können. Eine analoge Abfragesammelleitung kann auch für die Ausgabeeinheiten 8 vorgesehen sein. Ist die Übernahmebereitschaft gegeben, was der zugeordneten zentralen Einheit über die Kriteriensammelleitung 21 bzw. 22 mitgeteilt wird, so wird das Steuerkriterium «Übernahme» von der zentralen Einheit 1 bzw. 2 dem Parallel-Serien-Umsetzer 5 bzw. der Ausgabeeinheit 8 zugeführt.
Um vor Zuführung des Steuerkriteriums «Übernahme» der Ausgabeeinheit 8 ein Steuerkriterium «Prüfen» zuführen zu können, das die Abgabe eines in der Ausgabeeinheit 8 aus dem anstehenden Telegrammwort gewonnenen Prüfwortes an Prüfworteingänge des Serien-Parallel-Umsetzers 7 bewirkt, ist eine Prüfwortsammelleitung 28 vorgesehen. Im Serien-Parallel-Umsetzer 7 wird gleichfalls aus dem Telegrammwort ein Prüfwort gewonnen, worauf beide Prüfworte miteinander verglichen werden. Das Ergebnis wird über die Kriteriensammelleitung 22 der zentralen Einheit 2 zugeführt, die daraufhin über die Steuersammelleitung 20 das Steuerkriterium «Übernahme» abgibt.
Zweckmässig ist auch geberseitig eine Prüfwortsammelleitung 29 vorgesehen, so dass vor der Zuführung des Steuerkriteriums «Übernahme» dem Parallel-Serien-Umsetzer 5 von der zentralen Einheit 1 ein Steuerkriterium «Prüfen» zugeführt werden kann, das die Abgabe eines im Parallel-Serien-Umset-zer 5 aus dem anstehenden Telegrammwort gewonnenen Prüfwortes über die Prüfwortsammelleitung 29 an Prüfworteingänge der Eingabeeinheiten 4 zugeführt wird, die dieses Prüfwort mit einem in der Eingabeeinheit 4 aus dem Telegrammwort gewonnenen Prüfwort vergleichen und das Ergebnis über die Kriteriensammelleitung 21 der zentralen Einheit 1 zuführen, worauf diese das Steuerkriterium «Übernahme» abgibt.
Zur Abfrage, ob im Kreis zwischen dem Parallel-Serien-Umsetzer 5 und dem Serien-Parallel-Umsetzer 7 ein Datenaustausch durchgeführt wurde, ist eine Quittungsabfrageleitung 30 vorgesehen, über die nach Abgabe des Steuerkriteriums «Übernahme» und nach erfolgter Übernahme der freigegebene Par-allel-Serien-Umsetzer 5 die betreffende Quittung abgeben
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kann. Eine analoge Quittungsabfrageleitung 31 ist auch neh- abgegeben werden, wobei sowohl die Anmeldeeinheit 41 als merseitig vorgesehen, über die die betreffende Ausgabeeinheit auch die Freigabeeinheit 38 fortgeschaltet werden. Durch 8 die Quittung für die erfolgte Abgabe der Information an den Betätigung des Schalters 39 der Eingabeeinheit 4 wird in einem Nehmer 9 abgeben kann. Anmeldespeicher 59 ein Anmeldesignal gespeichert, was auch Vor der jeweiligen Abgabe des Steuerkriteriums «Über- 5 für alle weiteren an die zentrale Einheit 1 angeschlossenen Einnahme» kann dem Serien-Parallel-Umsetzer 7 bzw. der Einga- gabeeinheiten gilt. Im Zuge der Fortschaltung der Anmeldeein-beeinheit 4 und der Ausgabeeinheit 8 bzw. dem Parallel-Serien- heit 41 wird für die Eingabeeinheit 4 höchster Priorität über Umsetzer 5 ein Steuerkriterium «Prüfen» zugeführt werden, den Prioritätskodierer 42, den Dekodierer 43 und die Freigabe-das die Abgabe eines aus dem anstehenden Telegrammwort einheit 38 an diese über die zugehörige Freigabeleitung 17 ein gewonnenen Prüfwortes an Prüfworteingänge der zugehöri- ,0 Freigabesignal abgegeben und über die Abfragesammelleitung gen zentralen Einheit bewirkt, die die Prüfworte vergleicht und 27 dahingehend abgefragt, welche Steuerung für die betref-erst bei Übereinstimmung das Steuerkriterium «Übernahme» fende Eingabeeinheit 4 von dieser gewünscht wird. Dies wird abgibt. Für diesen Vergleich ist die Datensammelleitung 23 von der Eingabeeinheit 4 über die Kriteriensammelleitung 21 bzw. 24 mit der zentralen Einheit 1 bzw. 2 verbunden. der zentralen Einheit 1 dadurch mitgeteilt, dass das betreffende Bei dem in Fig. 2 dargestellten Beispiel ist es auch möglich, 15 Kriterium an den Übernahmespeicher 32 gebracht wird, durch dass vor der Zuführung des Steuerkriteriums «Übernahme» den die Matrix 33 derart codiert wird, dass der betreffende dem Serien-Parallel-Umsetzer 7 von der zentralen Einheit 2 ein Steuervorgang über die Steuersammelleitung 19 der Steuer-Steuerkriterium «Prüfen» zugeführt wird, das die Abgabe eines Schaltung 37 der Eingabeeinheit 4 zugeführt wird, in der hierauf im Serien-Parallel-Umsetzer 7 aus dem Telegrammwort die vom Geber 3 gelieferten Informationen in das auch die gewonnenen Prüfwortes bewirkt und Prüfworteingängen der 20 Adresse der angeforderten (nicht dargestellten) Ausgabeein-Ausgabeeinheit 8 zuführt, die dieses Prüfwort mit einem in der heit enthaltende Telegrammwort in paralleler Form umgewan-Ausgabeeinheit 8 aus dem Telegrammwort gewonnenen Prüf- delt und an die Datensammelleitung 23 gelegt wird, von der sie, wort vergleicht und das Ergebnis der zentralen Einheit 2 gegebenenfalls über Parallel-Serien-Umsetzer und Serien-Par-zuführt. allel-Umsetzer, an die gerufene Ausgabeeinheit übermittelt
Schliesslich kann auch vor der Zuführung des Steuerkriteri- 25 wird, von der sie nach Freigabe durch die ihr zugehörige zen-
ums «Übernahme» einer Eingabeeinheit 4 von der zentralen trale Einheit übernommen wird.
Einheit 1 über die Steuersammelleitung 19 ein Steuerkriterium Fig. 4 zeigt eine Variante für die Ausbildung der zentralen «Prüfen» zugeführt werden, das die Abgabe eines in der Einga- Einheit. Bei diesem Beispiel sind die Steuersammelleitung 19 beeinheit 4 aus dem Telegrammwort gewonnenen Prüfwortes und die Abfragesammelleitung 27 nicht unmittelbar an die Ausveranlasst und Prüfworteingängen des Parallel-Serien-Umset- 3° gänge der Matrix 33 angeschlossen, sondern durch Zwischen-zers 5 zuführt, der dieses Prüfwort mit einem im Parallel- Schaltung einer Abfragemultiplexschaltung 44 und einer AusSerien-Umsetzer gewonnenen Prüfwort vergleicht und das gangsmultiplexschaltung 45, letztere für die Abgabe der Ergebnis der zentralen Einheit 1 zuführt. Steuersignale an die Eingabeeinheiten über die Steuersammel-In Fig. 3 ist zur Erläuterung des Zusammenwirkens der zen- leitung 19. Für die Kriteriensammelleitung 21 ist eine Eingangsdaten Einheit 1 mit einer Eingabeeinheit 4 ein Prinzipschaltbild 35 multiplexschaltung 46 vorgesehen. Die Multiplexschaltungen dargestellt, in dem alle für die Erläuterung unwesentlichen Ein- 44,45,46 werden ebenso wie die Anmeldeeinheit 41 von der zelheiten fortgelassen sind. Bei diesem Beispiel weist die zen- Matrix 33, an die sie angeschlossen sind, gesteuert.
trale Einheit 1 einen Übernahmespeicher 32, beispielsweise ein Bei diesem Beispiel führen die Ausgänge der Eingangsmul-
D-Flip-Flop oder einen Zähler, auf, dessen Ausgänge an die tiplexschaltung 46 (in Fig. 4 ist der Einfachheit halber nur ein
Dateneingänge einer programmierbaren Matrix 33 angeschlos- 40 Ausgang dargestellt) zu Eingängen von UND-Gattern 47,48,
sen sind. Ein Teil der Ausgänge der Matrix 33 ist über eine 49, deren zweite Eingänge an Ausgänge eines Dekodierers 50
Rückkoppelungssammelleitung 34 mit Dateneingängen des an angeschlossen sind, dessen Eingänge über eine Sammelleitung einen Taktgenerator 35 angeschlossenen Übernahmespeichers 51 an Ausgängen der Matrix 33 liegen. Die Ausgänge der UND-
32 verbunden. An weitere Ausgänge der Matrix 33 sind ferner Gatter 48,49 führen zu den Übernahmespeicher bildenden die Steuersammelleitung 19 und eine Abfragesammelleitung 27 45 Flip-Flops 52 bzw. 53, die einerseits über die Rückkoppelungs-angeschlossen. Die Steuersammelleitung 19 führt zu Steuer- Sammelleitung 34 mit der Matrix 33, anderseits mit einer Schaltungen 37, die Abfragesammelleitungen 27 zu Freigabe- Umschaltvorrichtung 54 verbunden sind, deren Ausgänge mit Schaltungen 36 aller Eingabeeinheiten 4, wobei an die Eingänge den Eingängen der Matrix 33 verbunden sind. Der Steuereinder Eingabeeinheiten 4 jeweils ein Geber 3 angeschlossen ist. gang der Umschaltvorrichtung 54 ist mit dem Ausgang des An die Ausgänge der Steuerschaltungen 37 ist einerseits die so UND-Gatters 47 verbunden^ an dem eine weitere Umschalt-zum Übernahmespeicher 32 führende Kriteriensammelleitung Vorrichtung 55 angeschlossen ist, mit der die Taktsignale des 21, anderseits die Datensammelleitung 23 angeschlossen. Die Taktgenerators 35 entweder an die Takteingänge des Flip-mit der Steuerschaltung 37 verbundene Freigabeschaltung 36 Flops 52 oder an die Takteingänge des Flip-Flops 53 gelegt ist ferner über eine Freigabeleitung 17 mit einer von der Matrix werden können.
33 fortschaltbaren Freigabeeinheit 38 verbunden. Die Eingabe- 55 in dem in Fig. 4 dargestellten Zustand gelangen die Taktsig-einheit 4 weist ferner einen Anmeldeschalter 39 auf, der über naie des Taktgenerators 35 über die Umschaltvorrichtung 55 eine Anmeldeleitung 40 mit einer gleichfalls von der Matrix 33 an das Flip-Flop 53. Der Dekodierer 50, der durch die Matrix 33 fortschaltbaren Anmeldeeinheit 41 der zentralen Einheit 1 ver- programmiert ist, liefert über das UND-Gatter 49 je nach Probunden ist. Die Ausgänge der Anmeldeeinheit 41 führen über grammierung eine logische «1» oder eine logische «0» an das einen Prioritätskodierer 42 und einen Dekodierer 43 zur Frei- &o Flip-Flop 53, das dementsprechend die Matrix 33 aktiviert, von gabeeinheit 38. der an die Ausgangsmultiplexschaltung 45 die erforderlichen
Durch den Taktgenerator 35 fortgeschaltet, liefert der Steuersignale und bzw. oder an die Abfragemultiplexschaltung Übernahmespeicher 32 an die Matrix 33 Signale, die über die 44 Abfragesignale geliefert werden. Werden die Ümschaltvor-Rückkoppelungssammelleitung 34 an den Übernahmespeicher richtungen 54,55 durch ein entsprechendes, von der Eingangs-32 gelegt werden. Die Matrix 33 ist nun so programmiert, dass 65 multiplexschaltung 46 geliefertes Signal umgeschaltet, so wird im Zustand der Übernahmebereitschaft an die Steuersammei- das Flip-Flop 52 getaktet, das nun entsprechend der Programleitung 19 und die Abfragesammelleitung 27 den Ruhezustand mierung der Matrix 33 und des Dekodierers 50 andere Signale bzw. die Übernahmebereitschaft kennzeichnende Kriterien an die Abfragemultiplexschaltungen 44 oder die Ausgangsmul-
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tiplexschaltung 45 liefert. gen erforderlich, wie sie etwa, aber auch wieder vereinfacht, in
Bei dem Beispiel nach Fig. 5 weist die zentrale Einheit 1 Fig. 7 für eine Eingabeeinheit dargestellt sind, bei der die eine neben dem Taktgenerator 35, dem Übernahmespeicher 32 und Freigabeschaltung 36 versinnbildende UND-Verknüpfung mit der Matrix 33 noch ein Prioritätsnetzwerk 56, einen Impulsge- einer Freigabeleitung 17 und der Abfragesammelieitung 27 verber 57 und ein ODER-Gatter 58 auf. Die dargestellte, an die 5 bunden ist, wobei Ausgänge der UND-Verknüpfung der Freiga-zentrale Einheit 1 angeschlossene Eingabeeinheit 4 weist einen beschaltung 36 mit den einen Eingängen einer UND-Verknüp-Anmeldespeicher 59, an dessen Eingang der Anmeldeschalter fungsschaltung 75 verbunden sind, an deren anderen Eingän-39 liegt, und einen Freigabespeicher 60 auf, dessen Ausgang zu gen die Ausgänge eines Festwertspeichers 71 liegen, in dem die zwei UND-Gattern 61,62 und über das UND-Gatter 62 an ein Steuerkriterien gespeichert sind, die über die Kriteriensammel-weiteres UND-Gatter 63 führt. Der zweite Eingang des UND- 10 leitung 21 der zentralen Einheit zugeführt werden können. Gatters 61 ist an die Steuersammelleitung 19 und der zweite Andere Ausgänge der Freigabeschaltung führen zu den EinEingang des UND-Gatters 62 an die Abfrageleitung 27 ange- gängen einer UND-Verknüpfungsschaltung 76, an deren Einschlössen. Dem Ausgang des UND-Gatters 61 können die von gänge die Ausgänge des an den Geber 3 angeschlossenen der Matrix 33 gelieferten Steuerimpulse entnommen werden, Datenspeichers 74 liegen. Über die UND-Verknüpfungsschal-dem UND-Gatter 62 die Abfrageimpulse. Dem zweiten Ein- 15 tung 76 können die gespeicherten Daten an die Datensammel-gang des UND-Gatters 63 werden j ene im Kriterienspeicher 64 leitung 23 gelegt werden.
gespeicherten Kriterien zugeführt, die am Ausgang des UND- in Fig. 8 ist zur Erläuterung der Funktion der Steuersignal-Gatters 63 entnommen und über die Kriteriensammelleitung 21 abgäbe in Abhängigkeit von durch von Eingabeeinheiten gelie-
dem Übernahmespeicher 32 der zentralen Einheit 1 zugeführt ferten Steuerkriterien ein Detailschaltbild dargestellt, das eine werden. 20 zentrale Einheit 1 und zwei an diese angeschlossene Ein- bzw.
Ist nach Betätigung des Anmeldeschalters 39 die Anmel- Ausgabeeinheiten 77,78 aufweist.
dung im Anmeldespeicher 59 gespeichert und wird bei Einlan- Der Übernahmespeicher 32 besteht aus D-Flip-Flops 79, gen eines über die Leitung 65 vom Impulsgeber 57 gelieferten deren Ausgänge einerseits an Invertern 80, anderseits mit den Impulses der Anmeldespeicher 59 aktiviert, so gibt dieser ein Ausgängen der Inverter 80 an einer aus invertierenden UND-Anmeldesignal über die Anmeldeleitung 40 an das Prioritäts- 25 Gattern 81 aufgebauten Kodierschaltung liegen, deren Ausnetzwerk 56 und das ODER-Gatter 58 ab. Das Prioritätsnetz- gänge an die Reihen 82 der Matrix 33 geführt sind. Die zu den werk 56 gibt in Abhängigkeit von der Priorität der angemelde- Spalten 83 führenden, die Programmierung der Matrix 33 ten Eingabeeinheit 4 über die zugehörige Freigabeleitung 17 bestimmenden Brücken 84 sind nur soweit eingezeichnet, als einen Freigabeimpuls an den Freigabespeicher 60, der nach dies für die nachfolgenden Erklärungen erforderlich ist. Vier Zuführung eines auf den ersten Impuls des Impulsgebers 57 fol- 3° Spalten 83 der Matrix 33 sind an Inverter 85 geführt. Die Aus-genden zweiten Impuls über die Leitung 66 aktiviert wird. Mit gänge zweier invertierender UND-Gatter 85 liegen an den Einlangen eines Abfrageimpulses über die Abfrageleitung 27 D-Eingängen zweier D-Flip-Flops 79, die Ausgänge der beiden erfolgt über das UND-Gatter 62 die Abfrage der Eingabeein- anderen UND-Gatter 85 an den einen Eingängen je eines heit 4, wobei das im Kriterienspeicher 64 gespeicherte Steuer- ODER-Gatters 86,87, deren Ausgänge an den D-Eingängen der kriterium über die Kriteriensammelleitung 21 dem Übernahme- 35 beiden weiteren D-Flip-Flops 79 liegen. Die weiteren Eingänge Speicher 32 und das angeforderte Steuersignal von der Matrix der ODER-Gatter 86,87 sind an die Ausgänge je eines Inver-33 über die Steuersammelleitung 19 dem UND-Gatter 61 zuge- ters 88,89 angeschlossen, an deren Eingängen die Ausgänge führt werden, an dessen Ausgang es entnommen werden kann. invertierender UND-Gatter 90,91 der Einheiten 77,78 liegen. Dabei wird von dem Ausgang des ODER-Gatters 58 nach Die invertierenden UND-Gatter 90,91 bilden Verknüpfungen Abgabe des zweiten, dem Freigabespeicher 60 zugeführten « zwischen den Freigabeleitungen 17,17', den Steuerleitungen E, Impulses dem Impulsgeber 57 ein STOP-Impuls zugeführt, der F der Steuersammelleitung 19 und den Kriterieneingabeleitun-den Impulsgeber 57 solange sperrt, bis er nach Ablauf des Pro- gen X, Y. Das UND-Gatter 92 bildet Verknüpfungen zwischen grammes von der Matrix 33 über die Leitung 68 wieder freige- den Freigabeleitungen 17,17' und einer Steuerleitung G. Die geben wird. Steuerleitungen E, F, G sind über Inverter 92 an drei Spalten
Bei dem schematischen Prinzipschaltbild nach Fig. 6 weist 45 der Matrix 33 angeschlossen. Die von den invertierenden die zentrale Einheit 1 eine Freigabefortschaitvorrichtung 69 UND-Gattern 90,91 zu den Invertern 88,89 führenden Leitun-
auf, die von der Matrix 33 steuerbar ist und deren Ausgänge gen sind Leitungen der Kriteriensammelleitung 21.
über die Freigabeleitungen 17 zu den einen Eingängen von der Liegt an jedem der Ausgänge a, b, c, d der D-Flip-Flops 79 Freigabe dienenden UND-Gattern 70 der Eingabeeinheiten 4 eine logische «0», so wird die oberste Zeile der Matrix 33 adres-führen, deren andere Eingänge mit der Abfrageleitung 27 ver- 50 siert. Am Ausgang A liegt demgemäss eine logische «1» und an bunden sind. Die Ausgänge der UND-Gatter 70 führen zu Fest- den Ausgängen A, B, C, D der invertierenden UND-Gatter 85 wertspeichern 71, in denen die von der betreffenden Eingabe- eine logische «0». Liegt an den Leitungen J, H eine logische einheit 4 für das gewünschte Steuerprogramm erforderlichen «0», so wird aus der Matrix 33 über die beiden ODER-Gatter Steuerkriterien gespeichert sind, die bei Freigabe und Abfrage 86,87 an die D-Eingänge der zugehörigen Flip-Flops der näch-an den einen Eingang eines UND-Gatters 72 gelegt werden 55 ste Programmschritt angelegt, der beim nächsten Takt des können, über das bei vorliegender Freigabe das Steuerkrite- Taktgebers 35 an den Speicherausgang a= 1, b=0, c=0 und d=0 rium über die Kriteriensammelleitung 21 dem Übernahmespei- liefert, wodurch die Zeile 0001 der Matrix 33 adressiert wird, eher 32 zugeführt wird. Entsprechend dem gewählten Steuer- Als nächster Schritt erscheint an allen Ausgängen A, B, C, D Programm werden die am Ausgang der Matrix 33 gewonnenen der Matrix 33 demgemäss eine logische «0», falls an den Leitun-Steuersignale über die Steuersammelleitung 19 einem UND- 60 g6n J und H nach wie vor eine logische «0» liegt. In diesem Gatter 73 der freigegebenen Eingabeeinheit 4 zugeführt, das Falle ergibt der nächste Taktschritt am Ausgang des Speichers die vom Geber 3 gelieferten und in einem Datenspeicher 74 a=0, b=0, c=0, d=0, wodurch der Ausgangszustand wieder hergespeicherten Daten an die Datensammelleitung 23 legt. gestellt ist. Im weiteren Ablauf der Taktschritte wird unter der
Die Darstellungen der erfindungsgemässen Einrichtung Voraussetzung, dass an den Leitungen J und H eine legische sind in den Figuren zum leichteren Verständnis erheblich ver- «0» bleibt, abwechselnd die Adresse 0000 und 0001 an die Aus-
èinfacht. Für die praktische Durchführung des erfindungsge- gänge a, b, c, d gelegt.
mässen Verfahrens sind beispielsweise anstelle der dargestell- Im Schritt 0000 wird entsprechend der Programmierung ten UND-Gatter entsprechende UND-Verknüpfungsschaltun- der Matrix 33 beispielsweise an die Leitung E eine logische «0»,
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an die Leitung F eine logische «1» und an die Leitung G eine logische «0» abgegeben.
Ist beispielsweise die Einheit 77 durch eine an der Leitung 17 liegende logische «1» freigegeben und fordert die Einheit 77 mit einer logischen «1» auf der Leitung X Taktimpulse an, so erscheint auf der Leitung J beim Schritt 0001 eine logische «1». Damit tritt beim nächsten Taktschritt am Ausgang des Speichers a=0, b=0, c=l und d=0 auf, demzufolge die Zeile 0100 der Matrix 33 aktiviert wird. In diesem Schritt wird ein Taktimpuls über die Leitung G der Einheit 77 angeboten. Die Leitungen E, F führen eine logische «0», wodurch auf der Leitung J gleichfalls eine logische «0» erscheint. An.den Ausgängen A, B, C, D tritt dabei die Zahl 1010 auf, die dem Speicher als nächster Schritt angeboten wird.
Beim nächsten Taktschritt wird a=l, b=0, c=l, d=0, wodurch die Zeile 0101 der Matrix 33 aktiviert wird. An den Leitungen A, B, C, D erscheint nun A=0, B=l, C=l, D=0.
Die an den Ausgängen A, B, C, D, E, F und G liegenden Symbole zeigt für verschiedene Adressen a, b, c, d nachfolgende Wahrheitstabelle:
a b
c d
A
B
c
D
E
F
G
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0
0
0
0
1
0
0
0
0
1
0
1
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0
0
0
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0
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0
0
0
0
0
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0
0
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0
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In Fig. 9 ist ein beispielsweises Programmschema für die Schaltung nach Fig. 8 dargestellt.
Es ist ersichtlich, dass an der Leitung J nur dann eine logische «1» liegt, wenn Y=l, E=1 und die Freigabe mit einer logischen «1» vorliegt. Bei Freigabe und einer Anforderung mit X=1 liegt auf der Leitung J somit nur dann eine logische «1», wenn E=1 ist, was nur dann der Fall ist, wenn die vom Übernahmespeicher 79 gelieferte Adresse die Zahl 1000,1001 oder 1011 ist.
Desgleichen liegt an der Leitung H nur dann eine logische «1», wenn Y=l, F=1 und die Freigabe mit einer logischen «1» vorliegt. Bei Freigabe und einer Aufforderung Y1 liegt auf der Leitung H somit nur dann eine logische «1», wenn F=1 ist, also wenn die vom Übernahmespeicher 79 gelieferte Adresse die Zahl 0000 ist.
Die Abfrage der invertierenden UND-Gatter 91 erfolgt bei Freigabe dann, wenn am Ausgang des Übernahmespeichers die Zahl 0000, also die erste Adresse für die Matrix 33 liegt. Mit der Zahl 0000 wird somit abgefragt, ob H= 0 oder H= 1 bzw. ob für
H=0 ein «ja» oder «nein» vorliegt. Bei einem «ja», also H=0, liegt am Eingang des Übernahmespeichers 79 mit den über die Ausgänge A, B, C, D gelieferten Signalen die Zahl 1000, bei einem «nein», also bei einer Anforderung Y=l, die Zahl 1001.
Mit der Zahl 1000 wird A=B=C=D=0 und E=l. Es erfolgt somit die Abfrage, ob X=1 ist, womit die Freigabe der betreffenden Einheit 77 oder 78 auch J=1 wird. Am Eingang des Übernahmespeichers liegt die Zahl 0010, was beim nächsten Schritt A=l. B=0, C=l, D=0 und G=1 ergibt. Mit G=1 liefert das UND-Gatter 92 der Einheit 77 einen Taktimpuls, der für irgendeine Steuerung in der Einheit 77 herangezogen werden kann. Mit der Zahl 1010 am Eingang liefert der Übernahmespeicher 79 beim nächsten Takt an A eine «0», an B und C eine «1» und an D eine «0», was beim nächsten Takt zu G=1 führt, die Ausgänge A, B, C, D aber auf «0» setzt und den Ausgangszustand wiederherstellt. Ist bei A=l, B=0, C=0 und D=0 X=0, erfolgt also für die Frage, ob J=1 ist, die Antwort «nein», so liefert der nächste Taktschritt des Übernahmespeichers 0000, so dass der Ausgangszustand hergestellt wird.
Wird bei der Zahl 0000 die Frage, ob H=0 ist, mit «nein» beantwortet, so wird an den Eingang des Übernahmespeichers die Zahl 1001 gelegt, weil die Leitung F eine «1» führt und bei Freigabe des UND-Gatters 91 der freigegebenen Einheit und bei der Anforderung Y=1 am Ausgang des invertierenden UND-Gatters eine «0» und hinter dem Inverter 89, also auf der Leitung H eine «1» liegt. Mit 1001 wird A=B=0 und C=D=1, F aber «0», wodurch auch die logische «1» der Leitung H zu einer logischen «0» wird. Da aber D=1 geworden ist, liefert das ODER-Gatter weiterhin eine logische «1». Da der Ausgang C mit der Leitung J an das ODER-Gatter 86 führt, erfolgt nunmehr eine Abfrage, ob J=1 oder J=0 ist. Ist J=l, dann liefert die Zahl 0011 mit einem Takt G=1 an die Ausgänge A, C und D eine logische «1», an den Ausgang B eine logische «0». Da C und D eine logische «1» führen, sind die Signale auf den Leitungen J und H ohne Einfluss auf die Aktivierung des Übernahmespeichers. Die Zahl 1011 liefert nicht nur den Takt G=1 an das UND-Gatter 92 der freigegebenen Einheit, sondern legt an A, B und C auch eine logische «0», an D eine logische «1», aber auch an E eine logische «1». Es erfolgt also eine Abfrage, ob J=1 oder nicht. Ist J=l, so liefert 0011 wieder einen Takt mit G=l. Am Ausgang des betreffenden UND-Gatters 92 treten somit solange Taktimpulse auf, als J=1 ist. Wird das Kriterium X=1 entfernt oder die Freigabe aufgehoben, so wird für den nächstfolgenden Takt mit der Adresse 0001 A=B=C=D=0, womit der Ausgangszustand hergestellt ist.
Wie aus Fig. 9 ersichtlich ist, tritt der Ausgangszustand mit der Adresse 0000 auch dann ein, wenn nach der Abfrage, ob H=0 ist oder nicht, J=0 ist, da bei dieser Adresse und J=0 A=B=C=0.
Dieses wesentlich vereinfachte Ausführungsbeispiel zeigt, dass das an die Einheit 77 oder 78 gelieferte Steuerungsprogramm ganz davon abhängig ist, welche Kriterien X, Y abgegeben werden, wobei beliebig viele Einheiten sowohl an die Kriterienleitungen 21 als auch an die Steuerleitungen 19 angeschlossen sein können. Es arbeitet stets nur jene Einheit, die über die Freigabeleitungen 17,17' freigegeben ist.
Es ist auch ersichtlich, dass in der praktischen Verwirklichung anstelle der in Fig. 8 dargestellten Gatter entsprechende Verknüpfungsschaltungen mit zahlreichen Ein- und Ausgängen treten können. Die an diese Verknüpfungsschaltungen angeschlossenen Sammelleitungen stehen auch hier allen Ein- und bzw. oder Ausgabeeinheiten in gleicher Weise zur Verfügung.
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8 Blatt Zeichnungen
Claims (15)
1. Verfahren für Fernwirkanlagen zur Übertragung von Informationen von einem oder mehreren Gebern zu einem oder mehreren Nehmern, bei dem die am Ausgang eines Gebers liegenden Informationen in einer Eingabeeinheit in digitale Daten umgewandelt und über eine Übertragungsstrecke einer oder mehreren Ausgabeeinheiten zugeführt werden, in denen sie in die für den Nehmer erforderliche Verschlüsselung verwandelt werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Eingabeeinheit (4) nach Freigabe durch eine zentrale Einheit (1) von dieser über eine allen Eingabeeinheiten (4) gemeinsame Steuersammelleitung (19) Steuerkriterien erhält, mit denen die jeweilige Eingabeeinheit (4) die vom Geber (3) angebotene Information in ein für alle Eingabeeinheiten (4) gleich strukturiertes Telegrammwort, das neben der Information auch die Zieladresse enthält, umwandelt, wobei das Telegrammwort bei Freigabe und Anliegen eines Steuerkriteriums «Lesen» einer allen Eingabeeinheiten gemeinsamen Datensammelleitung (23) zugeführt wird, die bei Anliegen eines von der zentralen Einheit (1) gelieferten Steuerkriteriums «Übernahme» an die Eingabeeinheit (4) das Telegrammwort zur weiteren Übertragung übernimmt und den Ausgabeeinheiten (8,13) oder Parallel-Serien-Umsetzern (5) zuführt, wobei die Ausgabeeinheiten (8,13) oder die Parallel-Serien-Umsetzer (5) bei Freigabe durch die zentrale Einheit (1) oder durch eine gesonderte nehmerseitige zentrale Einheit (2) mit einem von dieser gelieferten Steuerkriterium «Übernahme» das Telegrammwort zur weiteren Verarbeitung übernehmen.
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2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die geberseitige, in der Eingabeeinheit (4) in parallel vorliegende digitale Daten umgewandelte und den Parallel-Serien-Umsetzern (5) zugeführte Information in serieller Form diesen Parallel-Serien-Umsetzern (5) zugeordneten Serien-Parallel-Umsetzern (7) zugeführt wird, die bei Freigabe durch eine nehmerseitige zentrale Einheit (2) mit einem von dieser gelieferten Steuerkriterium «Lesen» das Telegrammwort in paralleler Form an eine allen Serien-Parallel-Umsetzern (7) gemeinsame nehmerseitige Datensammelleitung (24) legen, von der es bei Freigabe durch die nehmerseitige zentrale Einheit (2) und einem von dieser gelieferten Steuerkriterium «Übernahme» von der Ausgabeeinheit (8) gegebenenfalls über eine weitere Datensammelleitung zur weiteren Verarbeitung übernommen wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass vor dem Steuerkriterium «Übernahme» von der geberseitigen zentralen Einheit (1) über eine allen Ausgabeeinheiten bzw. Parallel-Serien-Umsetzern (5) gemeinsame Abfragesammelleitung (27) die freigegebene Ausgabeeinheit bzw. der freigegebene Parallel-Serien-Umsetzer (5) auf Übernahmebereitschaft abgefragt wird, worauf bei Vorhandensein der Übernahmebereitschaft diese über eine allen Ausgabeeinheiten bzw. Parallel-Serien-Umsetzern (5) gemeinsame Kriteriensammelleitung (21) der zentralen Einheit (1) mitgeteilt und das Steuerkriterium «Übernahme» von der zentralen Einheit (1) der Ausgabeeinheit bzw. dem Parallel-Serien-Umsetzer (5) zugeführt wird.
4. Verfahren nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass vor der Zuführung des Steuerkriteriums «Übernahme» der Ausgabeeinheit (8) von der nehmerseitigen zentralen Einheit (2) ein Steuerkriterium «Prüfen» zugeführt wird, das die Abgabe eines in der Ausgabeeinheit (8) aus dem anstehenden Telegrammwort gewonnenen Prüfwortes über eine gleichfalls allen Ausgabeeinheiten (8) gemeinsame Prüfwortsammelleitung (20) an die Prüfworteingänge der Serien-Parallel-Umsetzer (7) bewirkt, die dieses Prüfwort mit einem im Serien-Parallel-Umsetzer (7) aus dem Telegrammwort gewonnenen Prüfwort vergleichen und das Ergebnis über die Kriteriensammelleitung (22) der nehmerseitigen zentralen Einheit (2) zuführen, die daraufhin das Steuerkriterium «Übernahme» abgibt.
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5. Verfahren nach Ansprüch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass vor der Zuführung des Steuerkriteriums «Übernahme» dem Parallel-Serien-Umsetzer (5) von der geberseitigen zentralen Einheit (1) ein Steuerkriterium «Prüfen» zugeführt wird, das die Abgabe eines im Parallel-Serien-Umsetzer (5) aus dem anstehenden Telegrammwort gewonnenen Prüfwortes über eine allen Parallel-Serien-Umsetzern (5) gemeinsame Prüfwortsammelleitung (29) an die Prüfworteingänge der Eingabeeinheiten (4) bewirkt, die dieses Prüfwort mit einem in der Eingabeeinheit (4) aus dem Telegrammwort gewonnenen Prüfwort vergleichen und das Ergebnis über die Kriteriensammelleitung (21) der geberseitigen zentralen Einheit (1) zuführen, die daraufhin das Steuerkriterium «Übernahme» abgibt.
6. Verfahren nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass nach der Abgabe des Steuerkriteriums «Übernahme» und der erfolgten Übernahme über eine Quittungsabfrageleitung (30,31) die freigegebene Ausgabeeinheit (8) bzw. der freigegebene Parallel-Serien-Umsetzer (5) dahingehend abgefragt wird, ob im Kreis zwischen Parallel-Serien-Umsetzer und Serien-Parallel-Umsetzer bzw. zwischen Ausgabeeinheit und Nehmer ein Datenaustausch durchgeführt wurde.
7. Verfahren nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass vor der Zuführung des Steuerkriteriums «Übernahme» dem Serien-Parallel-Umsetzer (12,7) bzw. der Eingabeeinheit (4,16) und der Ausgabeeinheit (8,13) bzw. dem Parallel-Serien-Umsetzer (5,10) ein Steuerkriterium «Prüfen» zugeführt wird, das die Abgabe eines aus dem anstehenden Telegrammwort gewonnenen Prüfwortes an die Prüfworteingänge der zentralen Einheit (1,2) bewirkt, die die Prüfworte vergleicht und bei Übereinstimmung das Kriterium «Übernahme» abgibt.
8. Verfahren nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass vor der Zuführung des Steuerkriteriums «Übernahme» dem Serien-Parallel-Umsetzer (7) bzw. der Eingabeeinheit (16) von der nehmerseitigen zentralen Einheit (2) ein Steuerkriterium «Prüfen» zugeführt wird, das die Abgabe eines im Serien-Parallel-Umsetzer (7) bzw. der Eingabeeinheit (16) aus dem anstehenden Telegrammwort gewonnenen Prüfwortes bewirkt, das Prüfworteingängen der Ausgabeeinheit (8) zugeführt wird, die dieses Prüfwort mit einem in der Ausgabeeinheit (8) aus dem Telegrammwort gewonnenen Prüfwort vergleicht und das Ergebnis der nehmerseitigen zentralen Einheit (2) zuführt.
9. Verfahren nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass vor der Zuführung des Steuerkriteriums «Übernahme» der Eingabeeinheit (4) von der geberseitigen zentralen Einheit (1) ein Steuerkriterium «Prüfen» zugeführt wird, das die Abgabe eines in der Eingabeeinheit (4) aus dem Telegrammwort gewonnenen Prüfwortes bewirkt und Prüfworteingängen des Parallel-Serien-Umsetzers (5) zuführt, der dieses Prüfwort mit einem in ihm gewonnenen Prüfwort vergleicht und das Ergebnis der geberseitigen zentralen Einheit (1) zuführt.
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10. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zentrale Einheit (1,2) über eine gemeinsame Steuersammelleitung (19,20) und eine gemeinsame Kriteriensammelleitung (21,22) mit den Eingabeeinheiten (4,16), den Ausgabeeinheiten (8,13), den Paral-lel-Serien-Umsetzern (5,10) und mit Serien-Parallel-Umsetzern (7,12) verbunden ist, wobei die Kriteriensammelleitung (21,22) an die Dateneingänge eines Übernahmespeichers (32) oder eines Zählers angeschlossen ist, dessen Ausgänge mit den Dateneingängen einer programmierbaren Matrix (33) verbunden sind, an deren Ausgänge die Steuersammelleitung (19,20) angeschlossen ist.
11. Einrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass Ausgänge der programmierbaren Matrix (33) an Dateneingänge des Übernahmespeichers (32) bzw. des Zählers angeschlossen sind.
12. Einrichtung nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass an Ausgänge der programmierbaren Matrix (33) eine zu den Eingabeeinheiten (4,16), Ausgabeeinheiten (8,13), Parallel-Serien-Umsetzern (5,10) und Serien-Parallel-Umsetzern (7,12) führende Abfragesammelleitung (27) angeschlossen ist.
13. Einrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass in der zentralen Einheit eine Anmeldeeinheit (41) vorgesehen ist, die über einen Prioritäts-kodierer (42) und einen Dekodierer (43) mit einer Freigabeeinheit (38) verbunden ist, die über Freigabeleitungen (17) mit den Eingabeeinheiten (4), Ausgabeeinheiten, Parallel-Serien-Umset-zern und Serien-Parallel-Umsetzern verbunden ist, wobei sowohl die Anmeldeeinheit (41) als auch die Freigabeeinheit (38) an Ausgänge der programmierbaren Matrix (33) angeschlossen sind.
14. Einrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass Ausgänge der programmierbaren Matrix (33) über einen weiteren Dekodierer (50) mit dem Übernahmespeicher bzw. Zähler verbunden sind.
15. Einrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 14, "dadurch gekennzeichnet, dass der Übernahmespeicher (32) in zwei oder mehrere Unterspeicher (52,53) unterteilt ist, wobei eine über die Kriteriensammelleitung (21) steuerbare Umschaltevorrichtung (54,55) vorgesehen ist, mit der der Taktgenerator (35) an einen der Unterspeicher (52,53) und einer derselben wahlweise an die Matrix (33) anschliessbar sind.
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| PL | Patent ceased | ||
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