CH616342A5 - Apparatus for braking a ski after the release of the ski boot (ski brake) - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Abbremsen eines Skis nach dem Lösen vom Skischuh, insbesondere bei Sturz des Skifahrers, aus Federdraht und einem Bügel zum Aufsetzen des Skischuhs, mit mindestens einem durch federnde Wirkung in eine Bremsstellung verschwenkbaren, an der Skioberfläche gehaltenen Bremsorgan.
Vorrichtungen dieser Art, kurz Skibremsen genannt, sind vielfältig bekannt. So ist beispielsweise eine Skibremse bekannt, bei der hinter der Bindung in einem Lager, dessen Achse einen spitzen Winkel zur Längsachse des Skis einnimmt,
ein schaufelartiges Bremsorgan an einer Torsionsfeder gelagert ist.
Bei einer anderen Ausführungsform sind Blattfedern im vorderen Bereich auf dem Ski angeschraubt, und im hinteren Bereich stehen sie unbelastet nach oben ab. Bei Belastung wird das federnde Element in Richtung zur Skioberfläche bewegt, wodurch die Schaufeln etwa in Parallellage zur Skikante verbracht werden (AT-PS 299 036).
Andere Ausführungsformen sind beispielsweise durch die AT-Patentschriften 280 867, 210 804 sowie die österreichische Patentanmeldung A 8605/71 bekanntgeworden; diese Ausführungsformen liegen aber von dem nun nachfolgend diskutierten Stand der Technik bzw. vom Erfindungsgegenstand weiter entfernt.
Die Skibremse nach der AT-PS 305 844 benutzt eine Feder, die beim Entfernen des Skischuhs die Wirkung einer Feder freigibt, um eine quer zum Ski verlaufende Welle in Fangstellung zu verdrehen.
Eine Halteplatte, mit der eine Skibremse auf die Skioberfläche montiert wird, ist in der DE-OS 2 417 279 beschrieben. In einer Ausnehmung der Halteplatte ist ein Runddraht schwenkbar gelagert, der in seinem Mittelteil eine Schwenkwelle bildet. Das eine Ende des Runddrahtes bildet einen Bremssporn, während der andere Bereich von dem Endteil des Runddrahtes zu einem Haltebügel geformt und das freie Ende des Haltebügels zu einer zweiten Welle ausgebildet ist, die an einer weiteren Ausnehmung der Halteplatte gelagert ist.
Wesentlich — und dabei in der Fertigung teuer und im Einsatz unzuverlässig — ist, dass die beiden Lager in der Halteplatte exakt parallel verlaufen müssen, ebenso wie die jeweiligen zu Wellen ausgebildeten zugeordneten Stücke des Runddrahtes. Durch diese beiden Lagerungen ergibt sich für den Runddraht eine elastische Vorspannung, so dass der Bremssporn in die Bremslage selbsttätig verschwenkt, wenn er vom Skischuh nicht belastet ist.
Aufgabe der Erfindung ist es, die bekannten Skibremsen aller Art zu verbessern, indem insbesondere der Bereich der Bremsorgane bzw. der Übergang z. B. von der Lagerung der Skibremse in Richtung zu den Bremsorganen so gestaltet wird, dass ein besseres Bremsen erreicht und die Bremsorgane besser geschützt werden.
Ausgehend von einer Skibremse, die beispielsweise mit Federdrähten arbeitet, ist diese Erfindung dadurch gekennzeichnet, dass der Bremsvorrichtung im Bereich zwischen dem jeweiligen Bremsorgan und den Bügeln mindestens ein federndes Element zugeordnet ist, wobei dieses elastische Element die Federung des Federdrahtes überlagert oder maximal auftretende Federkräfte wenigstens mindert.
Durch diese Massnahme wird erreicht, dass z. B. bei einem plötzlichen Schlag, wie Fahren gegen einen Stein, das Federelement nicht abbricht, sondern bei Überbeanspruchung ausweichen kann, ohne dass dadurch der Bremseffekt bei Normalfunktion behindert wird. Im Gegenteil, durch die Elastizität wird der Bremseffekt sogar — weil sich das Bremsorgan den Verhältnissen besser angleichen kann — begünstigt. Insbesondere wird so eine Elastizität im Bremsorgan erzeugt.
Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der Zeichnung und Beschreibung von Ausführungsbeispielen, und zwar zeigt:
Fig. 1 eine Federung zwischen der Lagerung des Federdrahtes und dem Bremsflügel, bestehend aus einer Schlaufe, Spirale od. dgl.,
Fig. 2 eine weitere Federung, bestehend aus einer Verbindungsbuchse und einem dünneren Draht, der dem Bremsflügel zugeordnet ist,
Fig. 3 einen Federdraht im Bereich des Bremsflügels,
wobei der untere Teil aus dünnerem Draht und die Verbin5
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dung in einer Feder z. B. Schraubenfeder zum dickeren Draht besteht und
Fig. 4 einen Federdraht, der im oberen Bereich des Bremsflügels geteilt und hier mittels Feder, z. B. Schraubenfeder, verbunden ist. s
Der Federdraht 2 (Fig. 1) ist durch z. B. eine langgezogene Schlaufe 7 so verlängert, dass die angestrebte zusätzliche elastische Wirkung eintritt. Man könnte statt der hier dargestellten Schlaufe 7 auch eine geeignete Spiralform (siehe die gestrichelte Linie mit Bezugszeichen 8) wählen. Das Ende des io Drahtes geht — wie bekannt — in das Bremsorgan 1 über bzw. ist damit verbunden. Durch Treten auf die Trittplatte 9 wird der Bremsflügel 1 über die Lauffläche des Skis 5 angehoben.
Wird der Schuh von der Trittplatte 9 abgehoben, dann bewirkt die Federung das Verstellen des Bremsorganes etwa senkrecht 15 zum Ski.
Eine weitere Ausführungsform ist in Fig. 2 gezeigt. Der Federdraht 2 mündet in einer Muffe 11. Der weitere Federdraht ist im oder am Bremsflügel 1 befestigt. Dieser Federdraht 2a ragt mit seinem freien Ende ebenfalls in die Muffe 11 hinein, wodurch die Verbindung hergestellt ist. Die Muffe 11 kann aus elastischem Material gefertigt sein.
Der dünnere Federdraht 2a ist an dem einen freien Ende zu einer Schraubenfeder 17 geformt (Fig. 3); hier wird das freie Ende des stärkeren Federdrahtes 2 eingeführt und befestigt oder durch Festsitz arretiert.
Der Federdraht 2 gemäss Fig. 4 ist auseinandergeschnitten, so dass eine Unterbrechung 13 entsteht. Dabei können die beiden Teile des Federdrahtes 2 enger oder weiter auseinander angebracht werden; sie sind mit ihren Enden 14,15 in der Schraubenfeder 17 befestigt. An dieser Stelle kann eine zusätzliche Federung auftreten.
Es sei noch erwähnt, dass nicht nur Schraubenfedern Verwendung finden müssen. Jede andere geeignete Feder wie beispielsweise Blattfedern usw. sind denkbar.
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1 Blatt Zeichnungen
Claims (10)
1. Vorrichtung zum Abbremsen eines Skis nach dem Lösen vom Skischuh, insbesondere bei Sturz des Skifahrers, aus Federdraht und einem Bügel zum Aufsetzen des Skischuhs, mit mindestens einem durch federnde Wirkung in eine Bremsstellung verschwenkbaren, an der Skioberfläche gehaltenen Bremsorgan, dadurch gekennzeichnet, dass der Bremsvorrichtung im Bereich zwischen dem jeweiligen Bremsorgan (1) und den Bügeln (3, 4) mindestens ein federndes Element (7,11, 17) zugeordnet ist, wobei dieses elastische Element die Federung des Federdrahtes überlagert oder maximal auftretende Federkräfte wenigstens mindert.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine weitere elastische Element zwischen dem eine Unterbrechung (13) aufweisenden Federdraht zwischengefügt ist oder aus elastischerem Material als der Federdraht besteht, oder darin besteht, dass der Federdraht durch Formgebung elastischer bzw. durch Änderung der Querschnittsform oder seines Durchmessers elastischer ausgebildet ist.
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PATENTANSPRÜCHE
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Federdraht (2) mindestens einmal gekröpft oder Zumindestens einer Schlaufe (7) oder spiralförmig (bei 12) ausgebildet ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Federdraht (2) von einer stärkeren zu einer schwächeren Querschnittsform allmählich übergeht oder an den stärkeren Federdraht (2) ein dünneres Stück Federdraht anschliesst, welches z. B. durch Schweissen verbunden oder durch eine Muffe (11) gehalten ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Muffe (11) aus elastischem Material gefertigt ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass das zum stärkeren Federdraht (2) weisende freie Ende des dünneren Federdrahtes (2a) zu einer Schraubenfeder (17) geformt ist, in die das dickere Drahtende des Federdrahtes (2) insbesondere im Festsitz eingeschoben ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1 und einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Elastizitätsmodul des dünneren Federdrahtes (2a) ein anderer ist als der des dickeren Federdrahtes (2).
8. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Federdraht (2) eine Unterbrechung (13) aufweist, die durch eine Feder, vorzugsweise eine Schraubenfeder, überbrückt ist, z. B. dadurch, dass die Drahtenden (14,15) mit Abstand zueinander in die Feder (17) gepresst sind.
9. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch eine die freien Enden der Federdrähte (2, 2a) fest umgreifende Muffe (11).
10. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Ende des Federdrahtes (2) in einer Bohrung des mindestens einen Bremsorgans (1) arretiert ist.
Applications Claiming Priority (1)
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