CH616604A5 - - Google Patents

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CH616604A5
CH616604A5 CH686178A CH686178A CH616604A5 CH 616604 A5 CH616604 A5 CH 616604A5 CH 686178 A CH686178 A CH 686178A CH 686178 A CH686178 A CH 686178A CH 616604 A5 CH616604 A5 CH 616604A5
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CH
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plant according
shredding
disks
cutting
machine
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Application number
CH686178A
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Inventor
Egon Haase
Original Assignee
Moco Masch & Apparatebau
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    • B02C18/18Knives; Mountings thereof
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Description

Die Erfindung betrifft eine Zerkleinerungsanlage, insbesondere für die Zerkleinerung von Abfallstoffen, mit sich gegenläufig drehenden Rotationskörpern, zwischen denen das zu zerkleinernde Material hindurchläuft.
Bei derartigen Zerkleinerungsanlagen drehen sich die Rotationskörper mit etwa 20 bis 100 Umdrehungen pro Minute (Langsamläufer). Die Zerkleinerung des Materials wird also nicht, wie bei sogenannten Schnelläufern, aufgrund der Geschwindigkeit der Zerkleinerungswerkzeuge, sondern aufgrund der besonderen Ausgestaltung des Zerkleinerungssystems erzielt. Als zu zerkleinernde Abfallstoffe kommen insbesondere Papier, Karton, Kunststoffe, Schaumstoffe, Fahrzeugreifen, Holz, Blechemballagen, Textilien usw. in Frage.
Die Zerkleinerung derartiger Abfallmaterialien erfolgt zu Zwecken der Wiederverwendung, Volumenreduzierung und/ oder Unkenntlichmachung.
Für die Zerkleinerung von Materialien der verschiedensten Ausgangsbemessungen bis auf eine gewünschte Granulatgrösse waren bisher konstruktiv aufwendige und damit in der Herstellung teure, und darüber hinaus sehr verschleissanfällige Zerkleinerungsanlagen, zum Teil mit mehreren verschiedenartigen Maschineneinheiten erforderlich. Die Verschleissan-fälligkeit reduziert die Wirtschaftlichkeit, solche Zerkleinerungsanlagen zu betreiben, ganz erheblich, so dass insbesondere eine Zerkleinerung zum Zwecke der Wiederverwendung der Abfallmaterialien aus Kostengründen häufig uninteressant war.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die Schaffung einer neuen Zerkleinerungsanlage der gattungsgemässen Art,
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bei welcher mit konstruktiv geringem Aufwand und insbesondere vergleichsweise geringer Verschleissanfälligkeit sowohl relativ sperrige Ausgangsmaterialien als auch bereits vorzerkleinertes Gut in maximal nur zwei Stufen zu einem Granulat der gewünschten Korngrösse zerkleinert werden können. Ziel der Erfindung ist es also zunächst einmal mit möglichst wenigen, gegebenenfalls nur einer Zerkleinerungsstufe, auszukommen und diese Zerkleinerungsstufen selbst besonders ver-schleissfrei und damit mit hoher Standzeit auszustatten.
Diese Aufgabe wird durch eine Zerkleinerungsmaschine mit mindestens zwei parallelen Wellen gelöst, auf welchen jeweils mehrere als Schneidscheiben ausgebildete, am Umfang mit Schneidkanten versehene Rotationskörper und zwischen den Schneidscheiben jeweils gesonderte im Durchmesser kleinere Distanzkörper auswechselbar, aber drehfest so angeordnet sind, dass die Schneidscheiben benachbarter Wellen zusammenwirken, indem sich die Schneidscheiben bei Rotation paarweise wenigstens zeitweilige im Bereich ihrer einander zugewandten Schneidkanten einseitig berühren, während die Umfangsflächen der zugehörigen, einander zugeordneten Distanzkörper je Zwischenräume zum Durchlaufen des Zerkleinerungsmaterials begrenzen.
Mit Hilfe einer solchen, eine besondere Zerkleinerungsmaschine aufweisenden Zerkleinerungsanlage, können relativ sperrige Abfallmaterialien schnell und wirksam zerkleinert werden, indem die einseitig im Schneidkantenbereich zusammenwirkenden Schneidscheiben das eingegebene Material zerschneiden, zerquetschen oder zerreissen. Dadurch, dass die Schneidscheiben jeweils nur einseitig zusammenwirken und die Distanzkörper eine grössere axiale Länge haben als die Dicke der Schneidscheiben, können die einzelnen Schneidscheiben-Distanzkörper-Pakete bei Abnutzung der einander zugewandten Schneidkantenseiten auf den jeweiligen Wellen entsprechend nachgespannt werden. Bei übermässiger Abnutzung der einen Schneidkantenseite einer Schneidscheibe ist es ohne weiteres möglich, diese umzudrehen, so dass dann die andere Schneidkantenseite mit der entsprechenden Schneidkantenseite der jeweiligen Schneidscheibe der Nachbarwelle zusammenwirkt. Durch die besondere Ausbildung von Schneidscheiben und Distanzkörpern, die für sich auf die jeweiligen Wellen drehfest aufsetzbar und abnehmbar sind, ist es also möglich, die Standzeit einer solchen Zerkleinerungsan-lage mehr als zu verdoppeln. Die axiale Länge der Distanzkörper zwischen den jeweiligen Schneidscheiben ist so getroffen, dass sich entsprechend grosse Zwischenräume zwischen den Schneidscheibenpaaren einerseits und den Umfangsflächen der Distanzkörper anderseits bilden, so dass das zerkleinerte Material hindurchlaufen kann. Auf diese Weise ist eine verbesserte Durchsatzleistung bei zuverlässiger Zerkleinerung möglich. Die Distanzkörper können insbesondere hinsichtlich ihrer axialen Länge in Anpassung an das Ausgangsmaterial und dem gewünschten Zerkleinerungsgrad ausgewählt werden, wodurch die Zerkleinerungsanlage an die verschiedenen Abfallmaterialien auf einfache Weise angepasst werden kann.
Es hat sich in der Praxis als besonders wirksam herausgestellt, wenn die Schneidscheiben mit, ggf. Einkerbungen aufweisenden, kreisbogenförmigen Schneidkanten ausgestattet sind. In diesem Fall berühren sich also die paarweise einander zugeordneten Schneidscheiben nicht in jeder Drehstellung im Bereich ihrer Schneidkanten, sondern nur, wenn die entsprechend kreissektor- oder abschnittförmigen Schneidkantenbereiche einander überdecken und aneinanderliegen. Durch diese kreisbogenförmigen Schneidkanten kann — ausser einem verbesserten Materialeinzug - insbesondere erreicht werden, dass sich Materialien nicht um die Distanzkörper wickeln, sondern immer wieder gelöst werden.
Dabei hat es sich insbesondere als zweckmässig erwiesen, an ein und derselben Schneidscheibe kreisbogenförmige
-Schneidkanten unterschiedlicher Umfangslänge vorzusehen, da auf diese Weise ein unregelmässiges Zusammenwirken der paarweise zugeordneten Schneidscheiben in ihrem Schneidkantenbereich erfolgt.
Die Umfangslängen der kreisbogenförmigen Schneidkanten entsprechen dabei zweckmässigerweise einem Mittelpunktswinkel zwischen 20 und 80°, vorzugsweise 40 bis 70°.
Um das gewollt unregelmässige Zusammenwirken der Schneidscheiben im jeweiligen Schneidkantenbereich weiter zu fördern, können die Schneidscheiben auf einer Welle winkelversetzt zueinander angeordnet sein.
Dabei ist es weiter besonders vorteilhaft, die benachbarten Wellen asynchron, entweder direkt oder indirekt, anzutreiben, um eine gleichmässige Abnutzung der Schneidkanten an den Schneidscheiben zu gewährleisten.
Die Distanzkörper sind vorzugsweise wenigstens auf ihrem der zugeordneten Schneidscheibe zugewandten Ende in ihrem Querschnitt an die Umfangsgestalt der zugeordneten Schneidscheibe angepasst. Auf diese Weise können nämlich die jeweiligen Schneidscheiben auf ihrer der gerade im Einsatz befindlichen Schneidkantenseite gegenüberliegenden Seite wirksam hinterfüttert werden, und zwar in der Weise, dass die Schneidscheiben selbst in ihren Schneidkantenbereichen die Distanzkörper nur geringfügig radial überragen, so dass für die Schneidscheiben durchgehärtetes Material, vorzugsweise gehärteter Stahl, verwendet werden kann, was bei fehlender Abstützung wegen der hohen axialen Beanspruchung der Schneidscheiben, insbesondere in den radial aussenliegenden Schneidkantenbereichen nicht möglich ist.
Um die gewollten Zwischenräume zum Durchlaufen des zerkleinerten Materials bei vorgegebenem Schneidscheibendurchmesser möglichst gross zu halten, können die Distanzkörper konisch sein.
Aus dem gleichen Grunde sind die Distanzkörper auf benachbarten Wellen vorzugsweise so angeordnet, dass sie sich in der entgegengesetzten Axialrichtung verjüngen.
Die Distanzkörper können ferner vorzugsweise nach der Anzahl der kreisbogenförmigen Schneidkanten der Schneidscheiben im Querschnitt aussen vieleckig, z. B. sechseckig, sein, was die Förderung des zerkleinerten Materials und die Freihaltung der Zwischenräume gewährleistet.
Der Materialeinzug bei der erfindungsgemässen Zerkleinerungsanlage kann dadurch verbessert werden, dass die Achsen je zweier benachbarter Wellen in einer Ebene liegen, die um einen Winkel von zweckmässigerweise nicht grösser als 30° gegen die zur Materialzuführungsrichtung senkrechte Ebene geneigt ist. Wenn also beispielsweise das Material von oben in die Zerkleinerungsanlage eingeführt wird, liegen die Achsen je zweier benachbarter Wellen in einer Ebene, die um den bestimmten Winkel zur Horizontalebene geneigt ist.
Während die mit der zuvor erläuterten Zerkleinerungsmaschine ausgestattete Zerkleinerungsanlage nach der Erfindung für relativ sperrige Abfallmaterialien bestimmt ist, tritt häufig das Problem auf, z. B. bereits vorzerkleinerte Materialien auf einen noch geringeren Körnungsgrad zu bringen. Dies ist dann möglich, wenn die Zerkleinerungsanlage nach der Erfindung eine Granuliermaschine mit mindestens zwei in einer Ebene angeordneten Wellen und mindestens zwei in einer weiteren zur ersten Ebene vorzugsweise parallelen Ebene angeordneten Wellen ausgestattet ist, auf welchen jeweils mehrere als Granulierscheiben ausgebildete, am Umfang mit einer Zahnung versehene Rotationskörper und zwischen den Granulierscheiben jeweils gesonderte im Durchmesser kleinere Distanzscheiben auswechselbar, aber drehfest so angeordnet sind, dass die Granulierscheiben einer Welle jeweils zwischen die Granulierscheiben mindestens einer in der gleichen Ebene liegenden Welle und mindestens einer in der weiteren Ebene liegenden
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Welle mindestens in einer Tiefe, die grösser als die Tiefe der Zahnung ist, eingreifen.
Eine solche Granuliermaschine hat also mehrere in Materialförderrichtung hintereinander, vorzugsweise untereinander angeordnete Ebenen, in welchen mindestens zwei mit ihren Granulierscheiben zusammenwirkende Wellen angeordnet sind. Die beiden Ebenen liegen nun in einem solchen Abstand voneinander, dass nicht nur die Granulierscheiben von in der einen Ebene angeordneten Wellen zusammenwirken, sondern auch paarweise die mit Granulierscheiben ausgestatteten Wellen benachbarter Ebenen. So können beispielsweise zwei in einer oberen Ebene angeordneten Wellen zwei weitere in einer unteren Ebene angeordnete Wellen zugeordnet sein; so wird praktisch ein Wellenpaket mit in den Eckpunkten eines Quadrates liegenden Wellenachsen gebildet, wobei die Granulierscheiben einer Welle jeweils zwischen die Granulierscheiben der in den beiden Nachbarecken angeordneten Wellen eingreifen. Es hat sich gezeigt, dass bei einer solchen dichten Anordnung von in je einer Ebene angeordneten Wellenpaaren ein wesentlich günstigerer Körnungsgrad als bei zwei in beliebigem Abstand hintereinander angeordneten Wellenpaaren erzielt werden kann, da die Zerkleinerung des Materials nicht nur in der in Hauptförderrichtung des Materials liegenden Ebene, sondern auch in einer Ebene quer dazu erfolgt. Die Granulierscheiben müssen nicht notwendigerweise mit Schneidkanten ausgerüstet sein, da die Umfangszahnung aufgrund des Eingreifens der jeweiligen Granulierscheiben zwischen je zwei Granulierscheiben der Nachbarwelle für die erforderliche Zerkleinerung sorgt. Eine Abnutzung der Zahnkanten fällt bei dieser Anordnung kaum ins Gewicht, da, insbesondere wenn die Distanzscheiben nur geringfügig dicker als die Granulierscheiben sind, die Granulierscheiben auch in einem Bereich beidseitig dicht ineinanderlaufen, in welchem keine Zahnung mehr vorhanden ist.
Insbesondere wenn die Zahnung Zähne mit im wesentlichen radialen Flanken aufweist, findet beim Granuliervorgang von Altreifenmaterial eine Trennung der Metallteile von Gummi und Kord statt, so dass die Metallanteile später, z. B. mittels einer Magnetwalze, einfach aus dem Granulat ausgeschieden werden können, ohne dass zuviel Gummimaterial für die Wiederverwendung verlorengeht.
Wenn die Zähne zudem radial symmetrisch sind, können die Granulierscheiben nach der einseitigen Abnutzung der Zahnkanten ohne weiteres umgedreht werden, so dass dann die noch nicht abgenutzte vorherige Rücklaufkante der jeweiligen Zähne für die Granulierung zur Verfügung steht. Hierdurch verdoppelt sich ebenfalls die Einsatzzeit der Granulierscheiben, wie bei den Schneidscheiben der Zerkleinerungsmaschine.
Eine Zerkleinerungsanlage, die von einem relativ sperrigen Ausgangsmaterial ausgeht und dieses bis auf ein sehr feinkörniges Granulat zerkleinert, kann mit einer Kombination der zuvor erläuterten Zerkleinerungsmaschine mit einer nachgeschalteten Granuliermaschine erreicht werden.
Die Zerkleinerung ist dabei also in zwei Zerkleinerungsschritte aufgeteilt, wobei in der ersten Stufe ein Zerkleinerungssystem Anwendung findet, welches sich besonders für sperrige Güter eignet, während in der zweiten Stufe ein Granuliersystem eingesetzt wird, welches bei den bereits vorzerkleinerten Materialien optimal arbeitet. Beide Stufen sind für sich besonders abnutzungsbeständig ausgebildet.
Bei der Kombination von Zerkleinerungsmaschine und Granuliermaschine weist die Zerkleinerungsmaschine vorzugsweise am Materialausgang ein Sieb auf, welches an die von der Granuliermaschine vorzugsweise zu verarbeitende Korngrösse angepasst sein kann.
Um eine gleichmässige Beschickung der Granuliermaschine zu gewährleisten, kann dabei zwischen Zerkleinerungsmaschine und Granuliermaschine eine Materialtransportvorrichtung, insbesondere ein Rüttler, vorgesehen sein.
Zur Schaffung einer kompakten Zerkleinerungsanlage können Zerkleinerungsmaschine und Granuliermaschine auf einem gemeinsamen Maschinengestell mit den zugehörigen Zusatz-, Bedienungs- und Steuereinrichtungen gehalten sein.
Weitere Merkmale, Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels anhand der beiliegenden Zeichnung. Dabei bilden alle beschriebenen und/oder dargestellten Merkmale für sich oder in beliebiger sinnvoller Kombination den Gegenstand der vorliegenden Erfindung. Es zeigen:
Fig. 1 schematisch, teilweise im Schnitt, eine Seitenansicht einer mit Zerkleinerungsmaschine und Granuliermaschine ausgerüsteten Zerkleinerungsanlage nach der Erfindung, insbesondere zum Zerkleinern von Fahrzeugreifen,
Fig. 2 eine hauptsächlich im Schnitt dargestellte Aufsicht auf eine Zerkleinerungsmaschine,
Fig. 2a die Stirnansicht einer bei der Zerkleinerungsmaschine nach Fig. 2 verwendbaren Schneidscheibe,
Fig. 2b die Stirnansicht eines bei der Zerkleinerungsmaschine nach Fig. 2 verwendbaren Distanzkörpers, vom verjüngten Ende aus gesehen, welcher in seiner der Schneidscheibe zugewandten Kontur an die Kontur der Schneidscheibe von Fig. 2a angepasst ist,
Fig. 2ba bis 2bc verschiedene Teilquerschnitte zu Fig. 2b, wie angegeben,
Fig. 3 eine, ebenfalls hauptsächlich im Schnitt gezeichnete Aufsicht auf eine Granuliermaschine für die erfindungsge-mässe Zerkleinerungsanlage, und
Fig. 3 a eine Granulierscheibe in Ansicht. Die Zerkleinerungsanlage 1 gemäss Fig. 1 weist eine Zerkleinerungsmaschine 2 und eine dieser nachgeschaltete Granuliermaschine 3 auf. Die Zerkleinerungsmaschine 2 dient insbesondere der groben Zerkleinerung von sperrigem Material, während die Granuliermaschine die Feinzerkleinerung bzw. Granulierung des aus der Zerkleinerungsmaschine vorzerkleinerten Materials übernimmt. Oberhalb der Zerkleinerungsmaschine 2 befindet sich ein Einfülltrichter 4, in den das zu zerkleinernde Gut mittels einer Fördereinrichtung 5 gefördert wird. Die Fördereinrichtung 5 ist in dem dargestellten Ausführungsbeispiel einer Zerkleinerungsanlage 1 für Fahrzeugreifen als Reifenlift ausgebildet. Der Reifenlift besitzt zwei im vertikalen Abstand voneinander angeordnete Kettenzahnräder 6, 7, über die eine Kette 8 läuft, an der in geeignetem Abstand Vorsprünge 9, 10 angebracht sind, von denen die eingehängten Fahrzeugreifen einzeln bis zur Höhe des oberen Randes des Trichters 4 mitgenommen werden. Von dem Trichter 4 gelangen die Fahrzeugreifen in die Zerkleinerungsmaschine 2, in welcher sie so weit vorzerkleinert werden, dass das zerkleinerte Material durch ein Sieb 11 hindurchfallen kann, welches sich unter der Zerkleinerungsmaschine 2 befindet. Das Sieb 11 kann relativ grobmaschig sein, da in der Zerkleinerungsmaschine 2 in diesem Fall nur eine Vorzerkleinerung erfolgt. Unterhalb des Siebes 11 ist ein Rüttler 12 angeordnet, der das vorzerkleinerte Material durch Rütteln gleich-massig in die Granuliermaschine 3 fördert, die sich seitlich unterhalb der Zerkleinerungsmaschine 2 befindet. Das von der Granuliermaschine 3 abgegebene, granulierte Material fällt automatisch auf einen darunter befindlichen zweiten Rüttler 13, der dieses Material fein verteilt und gleichmässig auf eine darunter befindliche Magnetwalze 14 fördert, welche die im zerkleinerten Material befindlichen Stahlteilchen, die im vorliegenden Fall von dem Stahlgürtel des Fahrzeugreifens herrühren, ausscheidet, so dass das Material frei von Metall weiterverarbeitet werden kann. Die einzelnen Teile der Zerkleinerungsanlage 1, insbesondere der Trichter 4, die Zerkleine5
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rungsmaschine 2, das Sieb 11, der Rüttler 12, die Granuliermaschine 3, der Rüttler 13 und die Magnetwalze 14 sowie ein elektrischer Verteilerkasten 15 sind auf bzw. an einem gemeinsamen Maschinengestell 16 angebracht. In dem elektrischen Verteilerkasten 15 befinden sich alle erforderlichen elektrischen Schalter und Steueranlagen, die miteinander so gekoppelt sind, dass eine Abstimmung der Funktionsweise der Zerkleinerungsmaschine 2 an die der Granuliermaschine 3 erfolgt. Insbesondere wird bei Überlastung der Granuliermaschine 3 die Zerkleinerungsmaschine 2 abgeschaltet und die überlastete Maschine mit einer gewissen Umdrehungszahl bis zum Freilaufen reversiert.
Die Zerkleinerungsmaschine 2 weist gemäss Fig. 2 zueinander parallele Wellen 17 und 18 auf. Die Achsen liegen auf einer gemeinsamen Ebene 19, die um einen Winkel a gegen die Horizontale geneigt ist, wie aus Fig. 1 ersichtlich, um den Einzug des zu zerkleinernden Materials zu verbessern. Auf den Wellen 17 und 18 sind abwechselnd Schneidscheiben 20 und Distanzkörper 21 auswechselbar, aber drehfest aufgesteckt. Die Wellen 17 und 18 sind im dargestellten Falle als Sechskantwellen ausgebildet. Es können aber auch Wellen mit axial verlaufenden Nuten sein, die entsprechenden Innennuten 50 der Schneidscheiben 20 und der Distanzkörper 21 zugeordnet sind, in welche jeweils axial verlaufende Passfedern eingreifen, um die Verbindung zwischen Welle 17, 18 und Schneidscheiben 20 bzw. Distanzkörper 21 herzustellen. Die jeweilige Anordnung von Schneidscheiben 20 und Distanzkörper 21 auf den beiden Wellen 17 und 18 ist so getroffen, dass die Schneidscheiben 20 benachbarter Wellen zusammenwirken, indem sie sich bei Rotation paarweise, wenigstens zeitweilig, im Bereich ihrer einander zugewandten Schneidkanten 24 bzw. 25 einseitig berühren.
Wie in Fig. 2a dargestellt, haben die Schneidscheiben 20 an ihrem Umfang beispielsweise kreisbogenförmige Schneidkanten 24 bzw. 25, zwischen welchen im wesentlichen schneidkantenfreie Einzugszonen 51 frei bleiben. Auf diese Weise berühren sich die einander zugeordneten Schneidscheiben 20 nur zeitweilig, nämlich dann wenn und soweit der kreisbogenförmige Schneidkantenabschnitt 25 einer Schneidscheibe 20 der Welle 17 mit einem entsprechenden Schneidkantenabschnitt 25 der zugeordneten Schneidscheibe 20 der benachbarten Welle 18 mehr oder weniger zur Uberdeckung kommt. Die kreisbogenförmigen Schneidkanten können dabei unterschiedliche Umfangslänge haben. Der der Umfangslänge der kreisbogenförmigen Schneidkanten entsprechende Mittelpunktswinkel ß kann beispielsweise zwischen 20 und 80° variieren. Die (in Fig. 1 nicht veranschaulichte) Ausbildung von Einzugszonen 51 zwischen den kreisbogenförmigen Schneidkanten 24, 25 dient hauptsächlich dem Einzug des zu zerkleinernden Materials in die Zerkleinerungsmaschine 2, verhindert aber auch ein Umwickeln von Material. Die dargestellte Schneidscheibe 20 hat eine Mittelaussparung mit Nuten 50, die auf entsprechende Passfedern zur Verbindung mit den Wellen 17, 18 passen.
Die Schneidscheiben 20 können auf ein und derselben Welle 17 bzw. 18 winkelversetzt zueinander angeordnet sein. Die Wellen 17 und 18 werden vorzugsweise asynchron zueinander angetrieben. Die Distanzkörper 21 haben einen geringeren Durchmesser und eine grössere axiale Dicke als die Schneidscheiben 20, so dass die Umfangsflächen 22 von einander gegenüberliegenden Distanzkörpern 21 im axialen Abstand voneinander angeordnet sind und Zwischenräume 23 zum Hindurchlaufen des zerkleinerten Materials begrenzen.
Die Fig. 2b und 2ba bis 2bb veranschaulichen, wie die Distanzkörper 21 in ihrem Aussenumfang, insbesondere auf der der zugeordneten Schneidscheibe 20 liegenden Seite, an die Aussenkontur der Schneidscheibe 20 angepasst sind. So passt beispielsweise der Distanzkörper 21 der Fig. 2b zu der Aussenkontur der Schneidscheibe 20 gemäss Fig. 2a, so dass diese über eine grosse Fläche auf der der gerade wirksamen Schneidkante 25 gegenüberliegenden Seitenfläche 26 abgestützt wird und die Schneidscheibe 20 den zugeordneten Distanzkörper 21 im Bereich der Schneidkanten 24, 25 radial nur geringfügig überragt. Die Distanzkörper 21 verjüngen sich zu ihrem jeweils gegenüberliegenden Ende hin und sind so auf den jeweiligen Achsen 17 und 18 angeordnet, dass der verjüngte Teil in die entgegengesetzte Axialrichtung weist, so dass die Zwischenräume 23 möglichst gross sind. Die unrunde Umfangsfläche 22 der Distanzkörper 21 verhindert ein Umwickeln von Material und erzielt ein Freihalten der Zwischenräume 23. Die zusammenarbeitenden Schneidkanten 24 bzw. 25 zerschneiden das zu zerkleinernde Material auf eine gewünschte Stückgrösse, an welche die Maschenweite bzw. Durchlassweite des Siebes 11 angepasst ist. Gegebenenfalls wird das Material mehrfach solange zerschnitten, bis es das Sieb 11 passieren kann. Gemäss Fig. 2 wirken die Schneidscheiben dabei mit den auf den einander zugewandten Seitenflächen 26 vorgesehenen Schneidkanten 25 zusammen. Wenn diese Schneidkanten abgenutzt sein sollten und auch ein Aneinanderrücken der Scheiben- bzw. Distanzkörper-Pakete ein einwandfreies Zerkleinern nicht mehr gewährleistet, können die Scheiben 20 umgedreht werden, so dass sie dann mit den einander zugekehrten, noch nicht abgenutzten Schneidkanten 24 in Wirkberührung treten.
Die Welle 17 wird im dargestellten Falle von einem Getriebemotor 27, der an ihrem einen Ende angreift, direkt angetrieben. Es kann jedoch anstelle dieses direkten mechanischen auch ein direkter hydraulischer oder ein indirekter Antrieb über eine Riemenübersetzung vorgesehen sein, letztere beispielsweise für den Fall, dass bei Blockierung des Schneidwerkes durch Metallteile oder ähnliches das Drehmoment ausgeglichen werden soll. Hier kann zusätzlich an dem Getriebe eine an sich bekannte Momentstütze vorgesehen sein, die durch Verschwenken der Getriebeebene beim Blockieren einen Teil des Drehmomentes abfängt. An dem dem Getriebemotor 27 gegenüberliegenden Ende der Welle 17 ist drehfest ein Zahnrad 28 befestigt, das mit einem auf das entsprechende Ende der Welle 18 aufgekeilten Zahnrad 29 kämmt. Infolgedessen wird die Welle 18 im entgegengesetzten Drehsinn zur Welle 17 angetrieben, und zwar so, dass das zu zerkleinernde Material in die Zwischenräume 23 hineingezogen wird, wie im übrigen durch die Pfeile A und B in der Fig. 1 angedeutet ist. Der Antrieb der Wellen 17 und 18 kann jedoch auch asynchron erfolgen, um insbesondere bei kreisbogenförmig ausgebildeten Schneidkanten 24, 25 eine gleichmässige Abnutzung der Schneidscheiben 20 zu gewährleisten und ausser dem Schneiden auch ein Abreissen des Materials zu erzielen. Die Wellen 17 und 18 sind auch separat antreibbar.
Für das Nachstellen der Schneidscheiben 20 sind Lagerverstellbüchsen 30 vorgesehen. Die feststehenden Seitenplatten 31 sind gleichzeitig Lagerplatten, in denen die Wellen 17 und 18 beidseitig gelagert sind. An den Seitenplatten 31 sind Lagerabdeckungen 32 angebracht, damit ein Eindringen von Fremdkörpern in die Lager der Wellen 17 und 18 von aussen her verhindert wird.
Die Granuliermaschine 3 gemäss Fig. 3 dient in der Kom-binationszerkleinerungsanlage 1 zur Nach- bzw. Feinzerkleinerung des aus der Zerkleinerungsmaschine 2 stammenden vorzerkleinerten Materials. Die Granuliermaschine 3 weist zu diesem Zweck vier Wellen 35, 36, 37 und 38 auf, die in dem dargestellten Ausführungsbeispiel als Sechskantwellen ausgebildet sind und auf welche abwechselnd Granulierscheiben 33 und Distanzscheiben 34, welche geringfügig dicker als die Granulierscheiben 33 sind, drehfest aufgesteckt sind. Die Achsen dieser Wellen liegen, wie aus Fig. 1 ersichtlich, in den Eckpunkten eines Quadrates, so dass nicht nur die Granulier-
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Scheiben 33 der in der oberen Horizontalebene liegenden parallelen Wellen 35 und 36 und die in der unteren Horizontalebene parallel liegenden Wellen 37 und38 an ihrem Umfangineinandergreifen. Es greifen vielmehr auch die Granulierscheiben 33 der jeweils vertikal übereinanderliegenden parallelen Wellen 35 und 37 bzw. 36 und 38 entsprechend ineinander, wie aus Fig. 1 ersichtlich. Die Wellen 35,36 einerseits und die Wellen 37, 38 anderseits sind jeweils so angetrieben, dass das von oben zugeführte Material zwischen den Wellen hindurch nach unten gefördert wird. Die Granulierscheiben 33 drehen sich in den Bereichen des vertikalen Ineinandergreifens jeweils gegensinnig, wie anhand der Pfeile C, D, E und F in Fig. 1 verdeutlicht. Das zu zerkleinernde Material wird aufgrund der vierwelligen Wellenpaketanordnung nicht nur zwischen den horizontal nebeneinander ineinandergreifenden Granulierscheiben 33, sondern auch zwischen den jeweils vertikal übereinander ineinandergreifenden Granulierscheiben 33 zerkleinert, wodurch ein äusserst feinkörniges Granulat erreicht werden kann, was durch Hintereinanderschalten zweier zweiwelliger Wellenanordnungen nicht erzielbar wäre. Die Granulierscheiben 33 haben an ihrem Aussenumfang eine Zahnung 52 aus Zähnen 53, die im wesentlichen radiale Seitenflanken 54 haben und radial symmetrisch sind. Aufgrund dieser Ausstattung ist die Wirkungsweise der Granulierscheiben 33 unabhängig von ihrer Drehrichtung, d. h. die Granulierscheiben 33
können bei Abnutzung der jeweiligen Vorderkanten auf den Wellen umgedreht werden, wodurch die jeweiligen noch nicht abgenutzten vorherigen Nachlaufkanten zum Einsatz kommen. Die jeweils einander zugeordneten Granulierscheiben 33 grei-5 fen, wie aus Fig. 3 ersichtlich, tiefer ineinander als es der Zahnungstiefe der Zahnung 52 entspricht. Auf diese Weise kann sichergestellt werden, dass auch bei einer etwaigen Lockerung der Scheibenpakete die Granulierscheiben 33 nicht kämmen. Zum Antrieb der Wellen 35 bis 38 ist ein Getriebemotor 39 io vorgesehen, auf dessen Ausgangswelle ein Zahnrad 40 aufgekeilt ist, das mit einem auf der Welle 36 aufgekeilten Zahnrad 41 und einem auf der Welle 38 aufgekeilten Zahnrad 42 kämmt. Das Zahnrad 41 kämmt seinerseits mit einem drehfest auf der Welle 37 befestigten Zahnrad 43, während das Zahn-15 rad 43 mit einem drehfest auf der Welle 35 angebrachten Zahnrad 44 kämmt. Auch hier kann wiederum ein indirekter Antrieb vorgesehen sein. Die Wellen 35 bis 38 sind in Lagerbüchsen 45 gelagert, die sich in den Seitenwänden 46 und 47 und in der Zwischenwand 48 der Granuliermaschine 3 befin-20 den. Ausserdem sind auch hier Lagerabdeckungen 49 angebracht. Die Lagerbüchsen 45 sind verstellbar ausgebildet, damit man die Wellen 35 bis 38 nachstellen kann.
Die Schneidscheiben 20 und die Granulierscheiben 33 sowie die Distanzkörper 21 und die Distanzscheiben 34 können 25 vorzugsweise aus hartem oder gehärtetem Stahl bestehen.
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1. Zerkleinerungsanlage, insbesondere für die Zerkleinerung von Abfallmaterial, mit sich gegenläufig drehenden Rotationskörpern, zwischen denen das zu zerkleinernde Material hindurchläuft, gekennzeichnet durch eine Zerkleinerungsmaschine (2) mit mindestens zwei parallelen Wellen (17,18), auf welchen jeweils mehrere, als Schneidscheiben (20) ausgebildete, am Umfang mit Schneidkanten (24, 25) versehene Rotationskörper und zwischen den Schneidscheiben (20) jeweils gesonderte, im Durchmesser kleinere Distanzkörper (21) auswechselbar, aber drehfest so angeordnet sind, dass die Schneidscheiben (20) benachbarter Wellen (17,18) zusammenwirken, indem sich die Schneidscheiben (20) bei Rotation paarweise wenigstens zeitweilig im Bereich ihrer einander zugewandten Schneidkanten (24, 25) einseitig berühren, während die Umfangsflächen (22) der zugehörigen, einander zugeordneten Distanzkörper (21) je Zwischenräume (23) zum Durchlaufen des zerkleinerten Materials begrenzen.
(2) und Granuliermaschine (3) eine Materialtransportvorrichtung, insbesondere ein Rüttler (12), vorgesehen ist.
2. Zerkleinerungsanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schneidscheiben (20) mit ggf. Einkerbungen aufweisenden kreisbogenförmigen Schneidkanten (24, 25) ausgestattet sind.
2
PATENTANSPRÜCHE
(3) am Materialausgang eine Magnetwalze (14) zum Aussondern von ferromagnetischen Materialien aufweist.
3. Zerkleinerungsanlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass an ein und derselben Schneidscheibe (20) kreisbogenförmige Schneidkanten (24, 25) unterschiedlicher Umfangslänge vorgesehen sind.
4. Zerkleinerungsanlage nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Umfangslängen der kreisbogenförmigen Schneidkanten (24, 25) einem Mittelpunktswinkel (ß) zwischen 20 und 80°, vorzugsweise 40 bis 70°, entsprechen.
5. Zerkleinerungsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Schneidscheiben (20) auf einer Welle (17,18) winkelversetzt zueinander angeordnet sind.
6, dadurch gekennzeichnet, dass die Distanzkörper (21) wenigstens an einem Ende in ihrem Querschnitt an die Umfangs-gestalt der benachbarten Schneidscheibe (20) angepasst sind.
6. Zerkleinerungsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die benachbarten Wellen (17, 18) asynchron angetrieben sind.
7, dadurch gekennzeichnet, dass die Distanzkörper (21) konisch sind.
7. Zerkleinerungsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis
8. Zerkleinerungsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis
9, dadurch gekennzeichnet, dass die Distanzkörper (21) vorzugsweise nach der Anzahl der kreisbogenförmigen Schneidkanten (24, 25) der Schneidscheiben (20) im Querschnitt aussen vieleckig, z. B. sechseckig, sind.
9. Zerkleinerungsanlage nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Distanzkörper (21) benachbarter Wellen (17,18) in der entgegengesetzten Axialrichtung verjüngen.
10, dadurch gekennzeichnet, dass die Achsen je zweier benachbarter Wellen (17, 18) in einer Ebene liegen, die um einen Winkel (a) von vorzugsweise nicht grösser als 30° gegen die zur Materialzufuhrrichtung senkrechte Ebene geneigt ist.
10. Zerkleinerungsanlage nach einem der Ansprüche 2 bis
11, gekennzeichnet durch eine Granuliermaschine (3) mit mindestens zwei in einer Ebene angeordneten Wellen (35, 36) und mindestens zwei in einer weiteren zur ersten Ebene vorzugsweise parallelen Ebene angeordneten Wellen (37, 38), auf welchen jeweils mehrere als Granulierscheiben (33) ausgebildete, am Umfang mit einer Zahnung (52) versehene Rotationskörper und zwischen den Granulierscheiben (33) jeweils gesonderte im Durchmesser kleinere Distanzscheiben
(34) auswechselbar, aber drehfest so angeordnet sind, dass die Granulierscheiben (33) einer Welle (35) jeweils zwischen die Granulierscheiben (33) mindestens einer in der gleichen Ebene liegenden Welle (36) und mindestens einer in der weiteren Ebene liegenden Welle (37) mindestens in einer Tiefe, die grösser als die Tiefe der Zahnung (52) ist, eingreifen.
11. Zerkleinerungsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis
12. Zerkleinerungsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis
13. Zerkleinerungsanlage nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Distanzscheiben (34) eine angenähert gleiche, jedoch grössere Dicke als die Granulierscheiben (33) haben.
14. Zerkleinerungsanlage nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Zahnung (52) Zähne (53) mit im wesentlichen radialen Flanken (54) aufweist.
15. Zerkleinerungsanlage nach einem der Ansprüche 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Zähne (53) radialsymmetrisch sind.
16. Zerkleinerungsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass sie wenigstens eine Zerkleinerungsmaschine (2) und wenigstens eine in Materialflussrichtung nachgeschaltete Granuliermaschine (3) aufweist.
17. Zerkleinerungsanlage nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Zerkleinerungsmaschine (2) am Materialausgang ein Sieb (11) aufweist.
18. Zerkleinerungsanlage nach Anspruch 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Zerkleinerungsmaschine
19. Zerkleinerungsanlage nach einem der Ansprüche 12 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Granuliermaschine
20. Zerkleinerungsanlage nach einem der Ansprüche 16 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass Zerkleinerungsmaschine (2) und Granuliermaschine (3) auf einem gemeinsamen Maschinengestell gehalten sind.
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