CH616629A5 - - Google Patents

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CH616629A5
CH616629A5 CH840577A CH840577A CH616629A5 CH 616629 A5 CH616629 A5 CH 616629A5 CH 840577 A CH840577 A CH 840577A CH 840577 A CH840577 A CH 840577A CH 616629 A5 CH616629 A5 CH 616629A5
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CH
Switzerland
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opening
packaging container
arrangement according
material strip
opening part
Prior art date
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CH840577A
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Lars Christer Carlsson
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Tetra Pak Int
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Publication date
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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D5/00Rigid or semi-rigid containers of polygonal cross-section, e.g. boxes, cartons or trays, formed by folding or erecting one or more blanks made of paper
    • B65D5/42Details of containers or of foldable or erectable container blanks
    • B65D5/70Break-in flaps, or members adapted to be torn-off, to provide pouring openings
    • B65D5/706Tearable flaps defined by score-lines or incisions provided in a separate end closure of a tubular container
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
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    • B65D5/70Break-in flaps, or members adapted to be torn-off, to provide pouring openings
    • B65D5/701Tearable flaps defined by score-lines or incisions provided in the closure flaps of a tubular container made of a single blank
    • B65D5/703Tearable flaps defined by score-lines or incisions provided in the closure flaps of a tubular container made of a single blank the score-lines or incisions extending in the body of the tubular container

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Description

Die Erfindung betrifft eine Öffnungsanordnung an einem Verpackungsbehälter, bei dem eine Schwächungslinie in der Behälterwand einen sich über eine Kante des Behälters hinaus erstreckenden Öffnungsteil begrenzt und gegenüber der Innenseite des Behälters mit einer Abdeckschicht abgedichtet ist, die gegenüber Flüssigkeit undurchlässig ist und um die SchiVä-chungslinie herum mit der Innenseite der Behälterwand vereinigt ist.
Öffnungsanordnungen der obengenannten Art sind bekannt und werden unter anderem an Verpackungsbehältern für flüssige Nahrungsmittel, z.B. Milch verwendet. Diese Verpackungsbehälter entstehen durch Zusammenfalten und Versiegeln von Werkstoff in Form einer Bahn oder Folie, die schichtweise aufgebaut ist und Lagen aus Kunststoff und Papier aufweist. Die Öffnungsanordnung wird bereits dann hergestellt, wenn sich das Material noch in Form einer Bahn befindet, worunter hier jede Art von Flachmaterial zu verstehen ist, und weist eine Schwächungslinie z.B. in Form einer Perforation auf, die einen Öffnungsteil im Verpackungsmaterial entweder ganz oder teilweise definiert oder umgrenzt. Um zu verhindern, dass der Inhalt durch die Perforationslinie austritt wird diese gegenüber dem Inhalt mit einem Abdeckstreifen geschützt, der an derjenigen Seite des Verpackungsmaterials aufgebracht wird, die anschliessend im fertigen Behälter dem Inhalt zugewandt ist. Der Abdeckstreifen überdeckt die Perforationslinie und auch denjenigen Teil des Verpackungsmaterials, der auf- oder abreissbar ist und längs seiner Aussenkante mit dem Verpackungsmaterial verbunden ist. Ein mittlerer Bereich des Abdeckstreifens wird gleichfalls mit dem Öffnungsteil des Verpackungsmaterials vereinigt. Infolgedessen wird mit dem Öffnungsteil, wenn der Verpackungsbehälter geöffnet werden soll und der Öffnungsteil aufgerissen wird, auch der mittlere Bereich des Abdeckstreifens entfernt, so dass sich eine Öffnung (oder eine Anzahl von Öffnungen) ergibt, durch die der Inhalt aus dem Behälter entleert werden kann. Um das Ausgiessen zu erleichtern ist die Öffnungsanordnung in der Nähe einer der Ränder angeordnet, die die Oberseite des Verpackungsbehälters begrenzen. Trotzdem ergeben sich jedoch bei dieser bekannten Öffnungsanordnung gewisse Schwierigkeiten beim Entleeren, insbesondere wenn die Verpackung ganz voll ist. Dies liegt zum Teil daran, dass die Ausgiessöff-nung, die im Abdeckstreifen aufgerissen wird, schlecht begrenzt ist und ungleichmässige Ränder hat und teilweise daran, dass kein wirklicher Giessrand vorhanden ist, sondern der Inhalt über die Aussenseite der Verpackung hinausrinnt und an ihr entlangläuft.
Man hat schon versucht, diesen Nachteil dadurch zu verringern, dass man die Öffnungsanordnung so anbringt, dass sie sich teilweise ausserhalb der Oberseite des Verpackungsbehälters erstreckt, d.h. dass die Öffnungsanordnung ein bisschen bis zu den Seiten und über die Seiten hinaus verlängert wird, die an die Oberseite des Verpackungsbehälters angrenzen. Aber auch diese Konstruktion erbringt nicht die gewünschten guten Giesseigenschaften.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine einfach herzustellende Öffnungsanordnung zu schaffen, die nach dem Öffnen einen geeigneten Giessrand bietet.
Ausgehend von der Öffnungsanordnung der eingangs genannten Art ist diese Aufgabe erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass ein flexibler Materialstreifen so zwischen der Behälterwand und der Abdeckschicht angeordnet ist, dass er sich über die Kante des Verpackungsbehälters hinaus erstreckt.
Mit der Öffnungsanordnung gemäss der Erfindung ist es in einfacher Weise möglich, einerseits eine Entleerungsöffnung mit gut begrenzter Randlinie und andererseits eine geeignete Giesskante zu erzielen, die nach dem Öffnen über die Kante des Verpackungsbehälters hinausragt. Durch Verwendung von zwei unterschiedlichen Werkstoffen, von denen jeder für seinen Zweck optimale Eigenschaften hat, ist eine bisher unmögliche Kombination erreicht worden, nämlich dass einerseits die Materialschicht, die die Entleerungsöffnung überdeckt, leicht einreissbar ist und andererseits ein steifer Giessrand zur Verfügung steht.
Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung wird nach dem Öffnen eine Entnahmeöffnung mit einer wohldefi-nierten Kante dadurch erhalten, dass der Materialstreifen eine Öffnung hat, die in gewissem Abstand von der Kante des Verpackungsbehälters liegt, und dass derjenige Bereich, der die Öffnung des Materialstreifens umgibt, mit der Abdeckschicht vereinigt ist.
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Andere günstige Weiterbildungen der Erfindung gehen aus den weiteren abhängigen Ansprüchen hervor.
Im folgenden ist die Erfindung mit weiteren vorteilhaften Einzelheiten anhand eines schematisch dargestellten Ausführungsbeispiel näher erläutert. In den Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines Teils eines Verpackungsbehälters mit einer Öffnungsanordnung gemäss der Erfindung in geöffnetem Zustand;
Fig. 2 eine Draufsicht auf einen Teil einer Materialbahn mit einer Öffnungsanordnung gemäss der Erfindung.
Der obere Teil eines Verpackungsbehälters mit einer Öffnungsanordnung gemäss der Erfindung geht aus Fig. 1 hervor. Die Öffnungsanordnung gemäss der Erfindung kann an Verpackungsbehältern unterschiedlichster Art angewendet werden. Der hier gezeigte Verpackungsbehälter ist ein Parallel-epipedon oder Behälter in Quaderform, der eine ebene Oberseite 1 und vier Seitenwände aufweist, die sich im wesentlichen rechtwinklig zur Oberseite 1 erstrecken, von denen aber in Fig. 1 nur die Seitenwände 2 und 3 sichtbar sind. Der Verpackungsbehälter besteht aus einem Schichtstoff, der eine Trägerschicht aus Papier aufweist, die an beiden Seiten mit flüssigkeitsundurchlässigen Schichten aus Kunststoff versehen ist.
Die Öffnungsanordnung gemäss der Erfindung liegt grösstenteils in der Oberseite 1 des Verpackungsbehälters, erstreckt sich aber teilweise auch über eine Kante 4 zwischen der Oberseite 1 und einer der Seitenwände bis in die Seitenwand 2 des Verpackungsbehälters hinein. In Fig. 1 ist die Öffnungsanordnung in geöffnetem Zustand dargestellt. Sie weist eine Lasche als Öffnungsteil 5 auf, der einen integralen Bestandteil des Materials des Verpackungsbehälters darstellt, aber mittels einer Schwächungslinie 6 in Form einer Perforationslinie (in Fig. 2 in nicht erbrochenem Zustand zu sehen) begrenzt ist, die sich durch alle Materialschichten hindurch erstreckt. Die Schwächungslinie 6 bildet im wesentlichen eine U-förmige Gestalt auf der Materialoberfläche des Verpackungsbehälters. Die beiden Schenkel des U liegen in der Oberseite 1 des Verpackungsbehälters, während die Brücke des U der Schwächungslinie 6 über die Kante 4 hinweg verläuft und in der Seitenwand 2 des Verpackungsbehälters liegt. Der von der Schwächungslinie 6 gebildete Öffnungsteil 5 ist also durch einen nicht perforierten Teil mit der Oberseite des Verpak-kungsbehälters verbunden, während sein zu öffnendes vorderes Ende (nachfolgend nur noch als Ende des Öffnungsteils bezeichnet) in der Seitenwand 2 liegt. Bei dem hier dargestellten Ausführungsbeispiel ist das Ende des Öffnungsteils breiter als die restlichen Bereiche des Öffnungsteils, und zwar aus einem Grund, der weiter unten im einzelnen erläutert ist.
Um zu verhindern, dass der Inhalt im Verpackungsbehälter durch die Perforationslöcher der Schwächungslinie 6 ausleckt, ist unter dem Öffnungsteil 5 eine Abdeckschicht 7 vorgesehen. Diese Abdeckschicht 7 besteht aus einem Streifen aus geeigneter Kunststoffolie und ist mit der Innenseite des Verpackungsschichtstoffs, d.h. derjenigen Seite des Schichtstoffs, die an der Innenseite des Verpackungsbehälters liegt, in einer kontinuierlichen Siegelzone 9 (siehe Fig. 2) vereinigt, welche sich zwischen einer Randlinie 8 der Abdeckschicht 7 und der Schwächungslinie 6 erstreckt. Da sowohl die Abdeckschicht als auch die Versiegelung gegenüber Flüssigkeiten undurchlässig ist, wird auf der einen Seite verhindert, dass der Inhalt in die Nähe der Perforationen der Schwächungslinie 6 gelangt oder durch sie austritt und dass umgekehrt Luft in die Verpak-kung eindringt.
Gemäss der Erfindung weist die Öffnungsanordnung ferner einen flexiblen Materialstreifen 10 auf. Dieser Materialstreifen 10 ist zwischen der Abdeckschicht 7 und dem Schichtstoff angeordnet und liegt innerhalb der Siegelzone 9, in der die Abdeckschicht 7 mit dem Verpackungsschichtstoff vereinigt ist. Der Hauptteil des flexiblen Materialstreifens 10 liegt unterhalb und parallel zur Oberseite 1 des Verpackungsbehälters, und ein vorderes Ende dieses Materialstreifens 10 ragt ein bisschen, nämlich ca. 2-4 mm über die Kante 4 hinaus, die die Grenze zwischen der Oberseite 1 des Verpackungsbehälters und seiner Seitenwand 2 darstellt. Die Breite des flexiblen Materialstreifens 10 ist so gewählt, dass der Streifen schmaler ist als das breite Ende des Öffnungsteils 5, aber breiter als der Rest des Öffnungsteils. Der Materialstreifen 10 besteht aus einem flexiblen, verhältnismässig steifen Kunststoff, der nach seiner Verformung oder nach dem Falten unmittelbar wieder seine ursprüngliche Form einnimmt.
Um das Ausgiessen des Inhalts aus dem Verpackungsbehälter nach dem Erbrechen der Schwächungslinie 6 und Wegfalten oder Umbiegen des Öffnungsteils 5 zu ermöglichen, ist der Materialstreifen 10 mit einer im wesentlichen ovalen Giessöffnung 11 versehen, die in der Oberseite 1 des Verpak-kungsbehälters in geringem Abstand von der Kante 4 angeordnet ist. Durch das Auffalten oder Aufbiegen des Öffnungsteils 5 wird die Giessöffnung 11 freigelegt; aber der Inhalt kann nach wie vor nicht durch die Giessöffnung 11 hindurchtreten, weil die Abdeckschicht 7 natürlich noch unbeschädigt ist und nicht der Giessöffnung 11 entspricht. Selbstverständlich kann die Abdeckschicht 7 durch Perforieren der Giessöffnung mit einem geeigneten scharfen Gegenstand zerstört werden. Um aber den Verpackungsbehälter in einem einzigen Arbeitsgang öffnen zu können, ist die Abdeckschicht 7 in einer zweiten Siegelzone 12 mit der Unterseite des Öffnungsteils 5 versiegelt. Diese Siegelzone erstreckt sich um den Umfang der Giessöffnung 11 unmittelbar innerhalb der die Giessöffnung 11 definierenden Randlinie 13. Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist die Breite der Siegelzone so gewählt, dass diese sich auch über die Randlinie 13 hinaus erstreckt, so dass bei dem gleichen Siegelvorgang die Abdeckschicht 7 einerseits mit dem Öffnungsteil 5 innerhalb der Randlinie 13 und andererseits mit dem flexiblen Materialstreifen 10 unmittelbar ausserhalb der Randlinie 13 versiegelt wird, wodurch ausserdem noch verhindert wird, dass der Inhalt beim Entleeren längs der Randlinie 13 zwischen die Abdeckschicht 7 und den flexiblen Materialstreifen 10 eindringt. Die Versiegelung zwischen dem Öffnungsteil 5 und der Abdeckschicht 7 in der Siegelzone 12 hat zur Folge, dass ein Teil der Abdeckschicht 7, der nach Gestalt und Grösse der Giessöffnung 11 entspricht, beim Öffnen des Verpackungsbehälters abgetrennt und vom Öffnungsteil 5 nach oben mitgenommen wird. Wegen der Anordnung des flexiblen Materialstreifens 10 zwischen der Abdeckschicht 7 und dem Öffnungsteil 5 dient die Randlinie 13 der Giessöffnung 11 als Gegenstütze oder Reisskante, so dass die in der Abdeckschicht 7 gebildete Öffnung eine ovale Gestalt entsprechend der Giessöffnung 11 mit klar begrenzter Randlinie erhält.
Statt der beiden getrennten Siegelzonen 9 und 12 kann auch eine kontinuierliche Siegelzone vorgesehen sein. Das kann dadurch erreicht werden, dass die hinteren Bereiche der beiden Siegelzonen 9 und 12, dass sind diejenigen Bereiche, die zur Mitte der Oberseite 1 des Verpackungsbehälters gewandt sind, «geöffnet» und miteinander verbunden werden, so dass die entstehende Siegelzone den äusseren und inneren Umriss eines «U» bildet. Das kann vom Gesichtspunkt der Herstellung gewisse Vorteile mit sich bringen, da die Handhabung der Abdeckschicht 7 und des Materialstreifens 10 beim Anbringen und Versiegeln erleichtert ist.
Wie schon erwähnt, erstreckt sich der flexible Materialstreifen 10 mit einem vorderen Ende 14 über die Kante 4. Wenn ein Verpackungsbehälter mit einer Öffnungsanordnung gemäss der Erfindung seine endgültige Gestalt hat und noch ungeöffnet ist, bedeutet dies, dass der flexible Materialstreifen 10 längs der Kante 4 umgebogen ist, so dass das vordere Ende 14 des Materialstreifens 10 sich parallel zur Seitenwand 2 des
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Verpackungsbehälters erstreckt. Wenn die Öffnungsanordnung durch das Erbrechen der Schwächungslinie 6 geöffnet und der Öffnungsteil 5 nach oben gezogen wird, federt das vordere Ende 14 des Materialstreifens 10 aufgrund der ihm innewohnenden Elastizität nach oben, so dass es in der gleichen Ebene zu liegen kommt wie der Hauptteil des Materialstreifens 10 und folglich einen Giessrand bildet, der ein bisschen über die Kante 4 des Verpackungsbehälters hinausragt. Hierdurch wird beim Ausgiessen des Inhalts aus dem Verpak-kungsbehälter ein gleichmässiger und konzentrierter Strahl erhalten, der keinerlei Tendenz hat, an der Aussenseite des Verpackungsschichtstoffs über die Kante 4 entlangzurinnen und an der Seitenwand 2 herunterzulaufen, wie bei den bekannten Öffnungsanordnungen der oben erwähnten Art. Um die hier beschriebene Wirkungsweise sicherzustellen, ist es unbedingt wichtig, den Materialstreifen 10 aus einem zweckmässigen flexiblen und elastischen Werkstoff von ausreichender Steifheit herzustellen. Als geeignete Werkstoffe haben sich die folgenden erwiesen: Acrylnitril-Butadien-Styrol (ABS), Polyvinylchlorid (PVC) oder Polystyrol, die alle einen Streifen ergeben, der im grossen und ganzen nach dem Falten seine ursprüngliche ebene Form völlig wieder einnimmt. Ein weiterer geeigneter Werkstoff ist geschäumtes Hochdruckpolyäthylen. Ein Streifen aus geschäumtem Hochdruckpolyäthylen muss allerdings eine grössere Dicke haben als Streifen aus ABS oder PVC. Es hat sich erwiesen, dass eine Dicke von ca. 0,2 mm dem Streifen die gewünschten Eigenschaften verleiht.
Die besondere Gestaltung des Öffnungsteils mit einem breiteren Ende als der Rest des Öffnungsteils und einer allmählichen Übergangszone zwischen dem breiten und dem schmalen Bereich dient zwei Zwecken. In erster Linie ist es dadurch möglich, dass das vordere Ende 14 des Materialstreifens 10 nach dem Öffnen des Öffnungsteils 5 frei und ungehindert nach aussen in die gewünschte Stellung federt, während gleichzeitig der Rest der Randlinie des Materialstreifens 10 vom Verpackungsmaterial in der Oberseite 1 des Verpak-
kungsbehälters bedeckt ist, was der Öffnungsanordnung nicht nur gute Funktionsfähigkeit sondern auch eine attraktive äussere Erscheinung gibt. Zweitens hat sich herausgestellt, dass der 'Öffnungsteil 5 im tatsächlichen Augenblick des Öffnens, wenn 5 er nacheinander aufwärts und rückwärts gefaltet oder gebogen wird, eine gewisse Wellung oder Faltung erhält, die dazu führt, dass der Öffnungsteil 5 nach dem Öffnen geringfügig kürzer ist als seine ursprüngliche Länge war und folglich auch etwas kürzer als der im Material des Verpackungsbehälters zu-io rückbleibende offene Raum. Beim erneuten Schliessen des Verpackungsbehälters, also beim Herunterbiegen des Öffnungsteils in den offenen Raum haken die schrägen Bereiche der Schwächungslinie 6, welche die allmähliche Übergangszone zwischen dem breiten und dem schmalen Bereich des of-is fenen Raums bilden, fest in die entsprechenden Abschnitte des Öffnungsteils 5 ein, so dass der Öffnungsteil 5 nach dem Herunterdrücken in den freien Raum in diesem nicht nur festgehalten wird sondern auch im wesentlichen mit der Oberseite 1 des Verpackungsbehälters fluchtet.
20 Die Herstellung der Öffnungsanordnung gemäss der Erfindung erfolgt so, dass eine Bahn aus Verpackungsmaterial in gleichmässigen Abständen, deren Länge der Materiallänge pro Verpackungsbehälter entspricht, durch Perforation mit einem entsprechenden Stanzwerkzeug mit der U-förmigen Schwä-25 chungslinie versehen wird. Anschliessend wird die Verpak-kungsmaterialbahn an jeder Stelle der Schwächungslinie mit der Abdeckschicht und dem flexiblen Materialstreifen versehen, die bereits vorher miteinander verbunden wurden und in Form eines Bandes aus Abdeckschichtmaterial zugeführt wer-30 den, in dem die mit den Giessöffnungen versehenen Materialstreifen in gleichmässigen Abständen befestigt sind. Mit dem Trennen in einzelne Einheiten und dem Anbringen an der Unterseite der Verpackungsmaterialbahn durch Heissversie-geln in den beiden Siegelzonen ist die Herstellung der Öff-35 nungsanordnung beendet, und das Verpackungsmaterial kann zu einzelnen Verpackungsbehältern geformt werden.
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1 Blatt Zeichnungen

Claims (10)

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1. Öffnungsanordnung an einem Verpackungsbehälter, bei dem eine Schwächungslinie in der Behälterwand einen sich über eine Kante des Verpackungsbehälters erstreckenden Öffnungsteil begrenzt und gegenüber der Innenseite des Verpak-kungsbehälters mittels einer flüssigkeitsundurchlässigen Ab-deckschicht abgedichtet ist, die mit der Innenseite der Behälterwand um die Schwächungslinie herum vereinigt ist, dadurch gekennzeichnet, dass ein flexibler Materialstreifen (10) so zwischen der Behälterwand und der Abdeckschicht (7) angeordnet ist, dass er sich über die eine Kante (4) des Verpak-kungsbehälters erstreckt.
2. Öffnungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Materialstreifen (10) eine Giessöffnung (11) hat, die in geringem Abstand von der einen Kante (4) des Verpackungsbehälters angeordnet ist, und dass derjenige Bereich des Materialstreifens (10), der die Giessöffnung (11) umgibt, mit der Abdeckschicht (7) vereinigt ist.
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PATENTANSPRÜCHE
3. Öffnungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckschicht (7) mit dem Öffnungsteil (5) des Verpackungsbehälters innerhalb eines Bereichs vereinigt ist, der im wesentlichen der Giessöffnung des Materialstreifens (10) entspricht.
4. Öffnungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Materialstreifen (10) ein flexibler Kunststoffstreifen ist, der nach der Deformation seine ursprüngliche Gestalt wieder annimmt.
5. Öffnungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Materialstreifen (10) aus Acrylnitril-Buta-dien-Styrol oder Polyvinylchlorid hergestellt ist.
6. Öffnungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Materialstreifen (10) aus geschäumtem Hochdruckpolyäthylen hergestellt ist und eine Dicke von im wesentlichen 0,2 mm hat.
7. Öffnungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwächungslinie (6) im wesentlichen U-förmig und so in der Oberseite (1) des Verpackungsbehälters angeordnet ist, dass das Ende des Öffnungsteils (5) in einer derjenigen Flächen des Verpackungsbehälters liegt, die an die Oberseite ( 1) angrenzen.
8. Öffnungsanordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Bereich des Öffnungsteils (5), der sich über die Kante (4) des Verpackungsbehälters hinaus erstreckt, breiter ist als der Rest des Öffnungsteils (5), und dass die entsprechende Breite des flexiblen Materialstreifens (10) kleiner ist als der breite Bereich des Öffnungsteils (5).
9. Öffnungsanordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Öffnungsteil (5) eine allmähliche Übergangszone zwischen seinem breiten und seinem schmalen Bereich hat.
10. Öffnungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwächungslinie (6) aus einer Perforation besteht.
CH840577A 1976-07-08 1977-07-07 CH616629A5 (de)

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