CH616795A5 - - Google Patents

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CH616795A5
CH616795A5 CH365877A CH365877A CH616795A5 CH 616795 A5 CH616795 A5 CH 616795A5 CH 365877 A CH365877 A CH 365877A CH 365877 A CH365877 A CH 365877A CH 616795 A5 CH616795 A5 CH 616795A5
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
signals
signal
sector
outputs
taps
Prior art date
Application number
CH365877A
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English (en)
Inventor
Robert Dipl Ing Lindner
Original Assignee
Siemens Ag
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Publication date
Application filed by Siemens Ag filed Critical Siemens Ag
Publication of CH616795A5 publication Critical patent/CH616795A5/de

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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L27/00Modulated-carrier systems
    • H04L27/01Equalisers
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L25/00Baseband systems
    • H04L25/02Details ; arrangements for supplying electrical power along data transmission lines
    • H04L25/03Shaping networks in transmitter or receiver, e.g. adaptive shaping networks
    • H04L25/03006Arrangements for removing intersymbol interference
    • H04L25/03012Arrangements for removing intersymbol interference operating in the time domain
    • H04L25/03019Arrangements for removing intersymbol interference operating in the time domain adaptive, i.e. capable of adjustment during data reception
    • H04L25/03038Arrangements for removing intersymbol interference operating in the time domain adaptive, i.e. capable of adjustment during data reception with a non-recursive structure

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Digital Transmission Methods That Use Modulated Carrier Waves (AREA)
  • Filters That Use Time-Delay Elements (AREA)
  • Cable Transmission Systems, Equalization Of Radio And Reduction Of Echo (AREA)

Description

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde einen adaptiven letzten Verzögerungsglieder der Schieberegister mit den
Entzerrer anzugeben, der eine befriedigende Entzerrung der ersten Verzögerungsgliedern verbinden, dass ein zweiter Takt-
nach der Démodulation auftretenden Signale ermöglicht. geber vorgesehen ist, der Schiebeimpulse während der Modu-
Die erfindungsgemässe Aufgabe wird gelöst durch die lationsabschnitte zum Betrieb der Schieberegister erzeugt,
Kombination der folgenden Merkmale: 30 dass ein dritter Taktgeber vorgesehen ist, der ein drittes Takt-
A) Jedem Sektor ist eine mehrstellige im Dualcode ausge- signal erzeugt, das aus einem Rechteckimpuls besteht, der wäh-drückte Binärzahl zugeordnet, die durch die Sektorsignale dar- rend der ersten Dauer des ersten Taktsignals auftritt, dass pro gestellt ist; Schieberegister je eine bistabile Kippstufe vorgesehen ist,
B) pro Bit der Binärzahlen ist je ein Schieberegister vorge- deren Eingänge an die Hauptabgriffe der Schieberegister angesehen, deren Verzögerungsglieder über je einen Hauptabgriff - 35 schlössen sind, deren Steuereingänge das dritte Taktsignal des entsprechend den Hauptabgriffen der Filter - und je über meh- dritten Taktgebers erhalten und die beim Auftreten des Recht-rere Nebenabgriffe - entsprechend den Nebenabgriffen der eckimpulses des dritten Taktsignals die am Eingang anliegen-Filter - miteinander verbunden sind; den verzögerten Sektorsignale speichern und über entspre-
C) die Sektorsignale werden den Schieberegistern zuge- chende Ausgänge abgeben, dass eine Substrahierstufe vorgese-führt, wobei die an den Hauptabgriffen anliegenden Sektorsig- « hen ist, die einerseits an die Ausgänge der Kippstufen und naie eine Hauptabgriff-Binärzahl darstellen, wobei die an den andererseits an die ersten Verzögerungsglieder der Schiebere-Nebenabgriffen anliegenden Sektorsignale je eine Nebenab- gister angeschlossen ist und über deren Ausgänge die Diffe-griff-Binärzahl darstellen und wobei Differenzsignale abgelei- renzsignale abgegeben werden.
tet werden, welche die Differenzen Nebenabgriff-Binärzahl Im folgenden werden Ausführungsbeispiele der Erfindung minus Hauptabgriff-Binärzahl signalisieren; 45 anhand der Figuren 1 bis 8 beschrieben, wobei in mehreren
D) die Differenzsignale werden Codewandlern zugeführt, Figuren dargestellte gleiche Gegenstände mit gleichen Bezugsweiche Codeworte des Dualcodes in Codeworte des Gray- zeichen gekennzeichnet sind. Es zeigen:
Codes umsetzen; Fig. 1 ein System zur Übertragung von Daten mit Hilfe von
E) die Ausgangssignale der Codewandler bilden die digital phasenmodulierten Signalen,
dargestellten Werte der Sinussignale bzw. Cosinussignale und so Fig. 2 ein Diagramm zur Erläuterung einzelner Signalvekto-
werden den Korrelatoren zugeführt; ren,
F) der Fehlerstufe werden einerseits die Binärzahlen dar- Fig. 3 Filter zur Verarbeitung zweier orthogonaler Signale, stellenden Sektorsignale und andererseits die beiden entzerr- Fig. 4 ein erstes Ausführungsbeispiel einer Korrekturstufe, ten Signale zugeführt und daraus wird das Fehlersignal abgelei- Fig. 5 ein Diagramm zur Erläuterung von Fehlerdefinitio-tet,dasden Winkelfehler signalisiert, mit dem der jeweilige 55 nen,
Signalvektor behaftet ist. Fig. 6 ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Korrektur-
Da der erfindungsgemässe Entzerrer zur Entzerrung von stufe,
Signalen nach der Démodulation geeignet ist, kann dieser Ent- Fig. 7 Signale zur Erläuterung der Wirkungsweise der in zerrer mit Vorteil in all jenen Fällen verwendet werden, in Fig. 6 dargestellten Korrekturstufe,
denen Daten mit fallweise verschiedenen Geschwindigkeiten 60 Fig. 8 ein Ausführungsbeispiel einer Fehlerstufe.
über die Übertragungsstrecke übertragen werden. Der erfin- Fig. 1 zeigt sendeseitig die Datenquelle DQ, den Codierer dungsgemässe Entzerrer kann in digitaler Weise betrieben wer- CD, den Sender und Modulator MOD. Die Datenquelle DQ den, so dass er durch Änderung einiger Taktfrequenzen in ein- gibt eine Folge einzelner Bits ab, die mit den Bezugszeichen 0 facher Weise auf verschiedene Datenübertragungsgeschwin- bzw. 1 bezeichnet werden. Mit Hilfe des Codierers CD werden digkeiten umstellbar ist. Im Gegensatz dazu wäre es viel 65 einzelnen Bitgruppen Phasen eines Trägers zugeordnet. Beischwieriger, Entzerrer, die zur Entzerrung eines Signals vor spielsweise können den Dreierbitgruppen 000,001,010,011... der Démodulation geeignet sind, auf fallweise verschiedene Phasen eines Trägers zugeordnet werden. Aufeinanderfol-Datenübertragungsgeschwindigkeiten umzustellen, weil dies gende Dreierbitgruppen werden somit durch Phasendifferen-
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20
25
zen signalisiert, wobei sich diese Phasendifferenzen entweder auf eine feste Bezugsphase oder auf die jeweils vorhergehende Phase beziehen. Der Codierer CD gibt an den Sender und Modulator MOD ein Signal ab, das die einzelnen Bitgruppen und die entsprechenden Phasendifferenzen signalisiert und mit 5 diesem Signal wird ein Träger phasenmoduliert. Das phasenmodulierte Signal wird über die Übertragungsstrecke UST übertragen.
Empfangsseitig sind vorgesehen der Demodulator DEM, die Filter FIL, die Korrekturstufe KST, der Decodierer DC und 10 die Datensenke DS. Der Demodulator DEM demoduliert das empfangene phasenmodulierte Signal nach Art einer kohärenten Démodulation und liefert zwei zueinander orthogonale Signale I, Q an einen adaptiven Entzerrer, der aus den Filtern FIL und der Korrekturstufe KST besteht. Im Zuge der Entzer- 15 rung werden die entzerrten Signale i und q gewonnen, welche als Komponenten eines Signalvektors YS angesehen werden können.
Fig. 2 zeigt einen Signalvektor VS mit den Komponenten i und q. In Fig. 2 sind insgesamt acht Sektoren 000,001,010,011, 100,101,110,111 eingezeichnet. Jeder Signalvektor VS liegt in einem der eingezeichneten Sektoren. Insbesondere liegt der dargestellte Signalvektor VS im Sektor 000. Mit Hilfe der in Fig. 1 dargestellten Korrekturstufe KST und mit Hilfe einer nicht dargestellten Entscheidungsstufe wird in Abhängigkeit vom Signalvektor VS derjenige Sektor ermittelt, in dem der jeweilige Signalvektor liegt und diese Sektoren werden mit den Sektorsignalen AI, Bl, Cl signalisiert. Im dargestellten Fall sind die Sektorsignale AI, Bl, Cl gleich dem Wort 000. Die Sektoren 000 bis 111 lassen sich auch durch Sektorvektoren VKO, 30 VK1, VK2, VK3, VK4, VK5, VK6, VK7 kennzeichnen. Gemäss Fig. 2 ist dem Sektor 000 der Sektorvektor VKO mit den Komponenten u und v zugeordnet.
Der in Fig. 1 dargestellte Decodierer DC erhält mit den Sektorsignalen AI, Bl, Cl die Information, in welchem Sektor der jeweilige Signalvektor VS eines Modulationsabschnittes liegt. Aus der Reihenfolge zweier aufeinanderfolgender Sektoren ermittelt der Decodierer DC wieder die Dreierbitgruppen, die gemäss Fig. 1 von der Datenquelle DQ dem Codierer CD eingegeben wurden. Diese Dreierbitgruppen werden der Datensenke DS zugeleitet. Als Datenquelle DQ und als Datensenke DS können beispielsweise Lochkartenleser oder Schnelldrucker vorgesehen sein.
Fig. 3 zeigt ausführlicher die in Fig. 1 schematisch dargestellten Filter FIL, die Teile eines adaptiven Entzerrers sind. 45 Eines der beiden Filter wird gebildet durch die Verzögerungsglieder Tll, T12, T13, T14, T15, T16, TI 11, Tl 12, Tl 13, durch die Koeffizientenglieder cl 1, cl2, cl3, cl4, cl5, cl6, cl7, dl 1, dl2, dl3, dl5, dl6, dl7, durch die Digital-Analog-Wandler D/Al 1, D/A12, D/A13 und durch die Summierer Sl, S2, S3. Das andere Filter wird gebildet durch die Verzögerungsglieder T21, T22, T23, T24, T25, T26, TI 11, Tl 12, Tl 13, durch die Koeffizientenglieder d21, d22, d23, d25, d26, d27, c21, c22, c23, c24, c25, c26, c27, durch die Digital-Analog-Wandler D/A21, D/A22, D/A23, durch die Inverter II, 12,13 und durch die Summierer SI 1, S22, S33. Die Koeffizientenglieder haben mit Ausnahme der Koeffizientenglieder cl4 und c24 je einen mit einem Pfeil dargestellten Regeleingang. Mit Hilfe dieser Koeffizientenglieder ist die Dämpfung oder die Verstärkung änderbar, in Abhängigkeit von Regelsignalen, die den Regelsignaleingängen zugeführt werden. Je zwei Regelsignaleingänge sind miteinander an je einen Schaltungspunkt gl, hl, g2, h2, g3, h3, g5, h5, g6, h6, g7, h7 angeschlossen, über die Regelsignale zugeführt werden. Die Koeffizientenglieder cl4 und c24 sind nicht regelbar und haben einen Verstärkungsfaktor 1. Die Eingänge der Summierer sind mit Plus- und Minuszeichen gekennzeichnet, um die mit den Summierern vorgenommenen Operationen zu kennzeichnen. Vom Ausgang des Summierers S3 wird das entzerrte Signal i
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40
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55
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und vom Ausgang des Summierers S33 wird das entzerrte Signal q abgegeben. Die entzerrten Signale i und q sind, wie bereits erwähnt, die Komponenten des in Fig. 2 dargestellten Signalvektors VS. Mit Hilfe der Entscheidungsstufe E wird derjenige Sektor 000 bis 111 ermittelt, in dem der jeweilige Signalvektor VS liegt. Der ermittelte Sektor wird durch die Sektorsignale x, y, z signalisiert, aber in anderer Darstellung auch durch die in Fig. 4 eingezeichneten Sektorsignale A7, B7, C7 und ' durch die Sektorsignale AI, Bl, Cl.
Tabelle 1
X
y z
A7
B7
Cl
0
0
O
O
0
O
VKO
O
O
1
O
O
1
VK1
O
1
1
O
1
0
VK2
O
1
0
0
1
1
VK3
1
1
O
1
O
O
VK4
1
1
1
1
0
1
VK5
1
0
1
1
1
O
VK6
1
0
0
1
1
1
VK7
Fig. 4 zeigt ausführlicher die Korrekturstufe KST/1, die anstelle der in Fig. 1 schematisch dargestellten Korrekturstufe KST verwendbar ist. Der schematisch dargestellte Codewandler CW erhält eingangs die Sektorsignale x, y, z und gibt die Sektorsignale A7, B7, C7 ab. Die Arbeitsweise des Codewandlers CW ist aus der Tabelle 1 ersichtlich, die ausserdem auch die Zuordnung der Sektorsignale zu den Sektorvektoren VKO bis VK7 zeigt.
An die Ausgänge des Codewandlers CW sind das Schieberegister SCHI mit den Verzögerungsgliedern T31 bis T36, das Schieberegister SCH2 mit den Verzögerungsgliedern T41 bis T46 und das Schieberegister SCH3 mit den Verzögerungsgliedern T51 bis T56 angeschlossen. Die in Fig. 3 und in Fig. 4 dargestellten Verzögerungsglieder verzögern jeweils um eine Dauer T die gleich einem Modulationsabschnitt ist. Dabei wird als Modulationsabschnitt T jener Abschnitt des über die Übertragungsstrecke übertragenen modulierten Trägers bezeichnet, dem eine spezielle Bitgruppe und eine spezielle Phase zugeordnet ist. Den in Fig. 3 dargestellten Hauptabgriffen P4 und R4 entsprechen die in Fig. 4 dargestellten Hauptabgriffe A4, B4, C4 der Schieberegister. In ähnlicher Weise entsprechen den in Fig. 3 dargestellten Nebenabgriffen PI, Rl, Ul bzw. P2, R2, U2 bzw. P3, R3, U3 bzw. P5, R5 bzw. P6, R6 bzw. P7, R7 die in Fig. 4 dargestellten Nebenabgriffe AI, Bl, Cl bzw. A2, B2, C2 bzw. A3, B3, C3 bzw. A5, B5, C5 bzw. A6, B6, C6 bzw. A7, B7, C7. Mit Hilfe des Taktgebers TG werden die Taktimpulse T10 erzeugt, die allen Verzögerungsgliedern T31 bis T36, T41 bis T46, T51 bis T56 zugeführt werden und die jeweils eine Verzögerung um die Dauer T bewirken.
Die drei Inverter IN bilden zusammen mit den Addierern ADI, AD2, AD3, AD4, AD5, AD6 Subtrahierstufen, mit denen Differenzsignale gewonnen werden, welche die Differenzen von Binärzahlen signalisieren, die durch die an den Hauptabgriffen und Nebenabgriffen der Schieberegister abgenommenen Signale gegeben sind. Wenn wir die Signale mit dem gleichen Bezugszeichen wie die Hauptabgriffe bzw. Nebenabgriffe bezeichnen, an denen sie auftreten, dann wird beispielsweise mit Hilfe des Addierers AD5 und mit Hilfe der drei Inverter IN die Differenz A6, B6, C6 - A4, B4, C4 gebildet. Bei dieser Differenzbildung Werden gegebenenfalls auch Überträge berück
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sichtigt. Die Sektorsignale A7, B7, C7 bzw. A6, B6, C6 bzw. A5, B5, C5 bzw. A4, B4, C4 bzw. A3, B3, C3 bzw. A2, B2, C2 bzw. AI, Bl, Cl stellen somit Dualzahlen dar. Die an den Hauptabgriffen A4, B4, C4 auftretenden und mit gleichen Bezugszeichen bezeichneten Sektorsignale A4, B4, C4 stellen eine Hauptab- s griff-Binärzahl dar. Die Sektorsignale der Nebenabgriffe stellen entsprechende Nebenabgriff-Binärzahlen dar. Durch Diffeirénz-bildung der Nebenabgriff-Binärzahlen minus der Hauptabgriff-Binärzahlen werden die Differenzsignale gebildet. Derartige Differenzsignale werden von allen Addierern ADI bzw. AD2 10 bzw. AD3 bzw. AD4 bzw. AD5 bzw. AD6 an die entsprechenden Codewandler CW1 bzw. CW2 bzw. CW3 bzw. CW4 bzw. CW5 bzw. CW6 abgegeben.
Die Tabelle 2 zeigt die Wirkungsweise des Codewandlers CW5, dem eingangs die Differenzsignale A64, B64, C64 zuge- is führt werden und der über die beiden Ausgänge die Signale SIN und COS abgibt. Die übrigen Codewandler CW1, CW2, CW3, CW4, CW6 arbeiten in gleicher Weise und bewirken somit eine Codewandlung vom Dualcode in den Gray-Code. Es werden nur je zwei Bits der Gray-Codeworte verwendet. 20 Tabelle 2
Dual
Gray
A6 4
B64
C64
SIN
COS
O
O
0
O
O
1
0
0
1
O
O
0
0
1
O
O
1
0
0
1
1
O
1
1
1
O
O
1
1
1
1
0
1
1
1
0
1
1
O
1
O
0
1
1
1
1
,0
1
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45
50
Die Korrelatoren K sind eingangs an die Codewandler CW1 bis CW6 angeschlossen, erhalten das Fehlersignal Fw und geben über ihre Ausgänge Korrelatorsignale ab, die zur Regelung der in Fig. 3 dargestellten Koeffizientenglieder verwendet werden.
Der Fehlerstufe FS werden einerseits die Signale i und q zugeführt zur Kennzeichnung der Signalvektoren VS und andererseits die Sektorsignale A7, B7, C7 zur Kennzeichnung desjenigen Sektors, in dem der betreffende Signalvektor liegt und zur Kennzeichnung desjenigen Sektorvektors, der dem Signalvektor am nächsten kommt. Mit Hilfe der Fehlerstufe FS wird der Winkelfehler Fw ermittelt, das mit Hilfe der Verzögerungsglieder T61, T62, T63 um insgesamt drei Modulationsperioden T verzögert wird.
Fig. 5 zeigt ein Diagramm zur Erläuterung mehrerer Fehler-55 definitionen. Die von den Ausgängen der in Fig. 3 dargestellten Summierer S3 bzw. S33 abgegebenen Signale i bzw. q sind die Komponenten des in Fig. 5 dargestellten Signalvektors VS. Mit Hilfe der in Fig. 3 dargestellten Entscheidungsstufe E wird der dem Signalvektor VS am nächsten gelegene Sektorvektor ermittelt. Gemäss Fig. 5 ist dies der Sektorvektor VKO mit den Komponenten u und v. Es wird von einer normierten Darstellung dieses Sektorvektors VKO ausgegangen, so dass dessen Betrag gleich 1 ist. Zur Kennzeichnung des gestrichelt dargestellten Fehlervektors VF können grundsätzlich der Inphasen-signalfehler Fi, der Orthogonalsignalfehler Fr, der Winkelfehler Fw und der Amplitudenfehler Fa dienen. Diese Ausdrücke sind durch folgenden Gleichungen gegeben:
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Fi = i - u Fr = q — v Fw = qu - iv Fa = qv + iu- 1
Wenn der Signalvektor Vs auf der Verbindungslinie PI, P2 liegt, dann ist der Inphasensignalfehler Fi = 0, wenn der Signalvektor VS auf der Linie P3, P4 liegt, dann ist der Orthogonalsignalfehler Fr. = 0 und wenn der Signalvektor VS auf dem Einheitskreis liegt, dann ist der Amplitudenfehler Fa = 0, obwohl in allen drei Fällen eine Winkelabweichung des Signalvektors Vs vom Sektorvektor VKO auftritt. Es ist daher zweckmässig bei der Abschätzung des Fehlers den Winkelfehler Fw heranzuziehen, da nur er die richtige Zuordnung des Signalvektors VS zum zugehörigen Sektorvektor charakterisiert. Auch dann, wenn der Signalvektor VS beispielsweise auf den Punkt P5 gerichtet ist, signalisiert der Winkelfehler Fw = 0 den richtigen Sektorenvektor VKO, obwohl der Inphasensignalfehler Fi, der ■Orthogonalsignalfehler Fr und der Amplitudenfehler Fa beträchtlich von 0 verschieden sind. Der anhand der Figuren 3 und 4 beschriebene adaptive Entzerrer zeichnet sich somit dadurch aus, dass er die jeweils auftretenden Winkelfehler Fw ermittelt, wodurch eine rasche und genaue Ausregelung der Verzerrungen gewährleistet ist.
Fig. 6 zeigt die Korrekturstufe KST/2, die anstelle der in Fig. 1 schematisch dargestellten Korrekturstufe KST verwendbar ist. Der Codewandler CW erhält eingangs die Signale x, y, z und arbeitet gemäss Tabelle 1. Die Schalter S W11, S W12, SW13 werden mit dem Taktsignal Tl des Taktgebers TG1 gesteuert. Wenn das Taktsignal Tl die Binärwerte 0 bzw. 1 annimmt, dann sind die Schalter SW11, SW12, SW13 in der Stellung 0 bzw. 1. Die Mittelkontakte dieser Schalter sind an die Schieberegister SCHI 1, SCH21, SCH31 angeschlossen, die aus den Speicherzellen K31, bis K36, K41 bis K46, K51 bis K56 gebildet werden. Die Hauptabgriffe A4, B4, C4 entsprechen wieder den Hauptabgriffen P4, R4 gemäss Fig. 3. Die Nebenabgriffe AI, Bl, Cl bzw. A2, B2, C2 bzw. A3, B3, C3 bzw. A5, B5, C5 bzw. A6, B6, C6 bzw. A7, B7, C7 entsprechen wieder den in Fig. 3 dargestellten Nebenabgriffen. Die Schieberegister SCHI 1, SCH21, SCH31 werden mit den Schrittimpulsen des Taktsignals T2 gesteuert.
Die Hauptabgriffe A4, B4, C4 sind an je einer Kippstufe KA, KB, KC angeschlossen, welche die Informationen zu Zeitpunkten übernehmen, die vom Taktsignal T3 abhängig sind. Die in diesen Kippstufen gespeicherten Informationen stehen dann als Signale A40 bzw. B40 bzw. C40 eine gewisse Dauer an den Eingängen der Inverter IA bzw. IB bzw. IC zur Verfügung. Die Ausgänge dieser Inverter sind an den Summierer AD angeschlossen, der mit den entsprechenden Invertern eine Subtrahierstufe bildet und die Differenzsignale A64 bzw. B64 bzw. C64 an den Codewandler CW5 abgibt. Mit Hilfe der Korrelatoren Kl, K2 werden die vom Codewandler CW5 abgegebenen Signale SIN, COS mit dem Fehlersignal Fw korreliert und die korrelierten Signale werden an die Mittelkontakte der Schalter SW21 und SW22 abgegeben. Der Taktgeber TG4 erzeugt das Taktsignal T4, das die Schalter SW21, SW22 steuert. Die Kontakte dieser Schalter sind an die Kippstufen Kl 1 bis K22 angeschlossen, die zur Speicherung der Korrelatorsignale dienen und über deren Ausgänge die Regelsignale zur Regelung der in Fig. 2 dargestellten Koeffizientenglieder abgegeben werden.
Im folgenden wird die Wirkungsweise der in Fig. 6 dargestellten Korrekturstufe anhand der in Fig. 7 dargestellten Diagramme erläutert. Die Abszissenachse bezieht sich auf die Zeit t. Zum Zeitpunkt t2 werden mit der negativen Flanke des Taktsignals T3 die Signale A4, B4, C4 in die Kippstufen KA, KB, KC übernommen, so dass an deren Ausgängen die Signale A40, B40, C40 abnehmbar sind. Da erst zum Zeitpunkt tl8 wieder die Signale A4, B4, C4 in die Kippstufen KA, KB, KC übernommen
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werden, bleiben die Binärwerte der Signale A40, B40, C40 ab Zum Zeitpunkt tl6 nehmen die Schalter SW11, SW12,
dem Zeitpunkt t2 bis zum Zeitpunkt tl8 konstant. SW13 wieder ihre 1-Schaltstellungen ein, so dass mit dem zu
Es wird angenommen, dass vor dem Zeitpunkt tl die darge- diesem Zeitpunkt auftretenden Schiebeimpuls des Signals T2
stellten Sektorsignale A7, B7, C7 vom Codewandler CW abge- neuerlich die Ausgänge des Codewandlers CW an die Kippstu-
geben werden. Zum Zeitpunkt tl werden mit der negativen 5 fen K36, K46, K56 angeschlossen sind, wodurch die an den Aus-
Flanke des Signals T2 die Sektorsignale A7, B7, C7 in die Kipp- gängen der anliegenden Signale zum Zeitpunkt tl 7 übernom-
s.tufen K36, K46, K56 übernommen, so dass sich die Signale A6, men werden. In weiterer Folge werden die an den Kippstufen
B6, C6 ergeben. Zu den Zeitpunkten t4, t6, t8, tlO, tl2, tl4 wer- K36, K46, K56 übernommenen Signale wieder, wie bereits den weitere Schiebeimpulse des Taktsignals T2 den Kippstufen beschrieben, weitergeschoben. Der Codewandler CW5 bewirkt der Schieberegister SCHI 1, SCH21, SCH31 zugeführt, so dass 10 eine Codewandlung der durch die Signale A64, B64, C64 gege-
sich die zeitversetzten Signale A5 bis Al, B5 bis Bl, C5 bis Cl benen Dual-Codeworte in Gray-Codeworte gemäss der Tabelle ergeben. Am Summierer AD liegen einerseits die Ausgangssig- 2. Es werden aber nicht die ganzen Gray-Codeworte benötigt,
naie der Inverter IA, IB, IC und andererseits die Sektorsignale sondern nur die ersten beiden Stellen, die durch die Signale SIN
AI, Bl, Cl, da zum Zeitpunkt t4 mit Hilfe des Taktsignals Tl die bzw. COS dargestellt werden. Im Takt des Signals T4 werden
Schalter SW11, SW12, SW13 in ihre O-Schaltstellung versetzt 15 die von den Korrelatoren Kl bzw. K2 abgegebenen Korrela-
wurden. Mit Hilfe der Inverter IA, IB, IC und des Summierers torsignale über die Schalter SW21 bzw. SW22 in die Kippstu-
AD werden somit dauernd die Differenzen der Binärzahlen fen Kl 1 bis Kl 6 bzw. Kl 7 bis K22 übernommen und bleiben ermittelt, die einerseits durch die Signale A40, B40, C40 und dort bis zum nächsten Modulationsabschnitt T gespeichert,
andererseits durch die Signale AI, Bl, Cl dargestellt werden. Fig. 8 zeigt ein Ausführungsbeispiel der in den Fig. 4 und 6
Bei der Ermittlung dieser Differenzen werden auch Überträge 20 schematisch dargestellten Fehlerstufe FS. Diese Fehlerstufe berücksichtigt und auf diese Weise werden die Differenzsig- besteht aus den Invertern INI, IN2, IN3, aus den Widerständen naie A64, B64, C64 erzeugt. Zwischen den Zeitpunkten t4 und Rl, R2, R3, R4, R5, R6, R7, aus den Schaltern SW1, SW2, SW3,
t6 wird beispielsweise mit Hilfe der Inverter IA, IB, IC und des SW4, aus dem Operationsverstärker OP und aus den Exklusiv-
Summierers AD die Differenz Ol 1 — Ol 1 = 000 ermittelt. Ab ODER-Gattern EXl, EX2, EX3. Die Schalter SW1 bis SW4
dem Zeitpunkt tlO wird die Differenz 010-011 = 111 ermittelt. 25 können je zwei Schalterstellungen einnehmen, von denen die
Bei dieser Differenzermittlung werden Überträge berücksich- voll eingezeichneten Schalterstellungen mit dem Bezugszei-
tigt, weshalb wir näher darauf eingehen. Durch die Inverter IA, chen 1 und die gestrichelt dargestellten Schalterstellungen mit
IB, IC wird das Einercomplement 111 — 011 gebildet: dem Bezugszeichen 0 bezeichnet sind. Diese Schalter SW1 bis
S W4 werden der Reihe nach von den Ausgangssignalen des
— 011 = 111 — 011 — 111 30 Gatters EX3 bzw. des Gatters EX2 bzw. des Gatters EXl bzw.
Mit 111 — 011 = 100 und — 111 = —1000 + 001 ergibt sich: vom Signal A7 gesteuert, wobei die Schalter SW1 bis SW4
—011 = 111— 011 — 111 = 100- 1000 + 001 immer dann ihre 0- bzw. l-Schalterstellung einnehmen, wenn die steuernden Signale einen 0- bzw. 1-Binärwert annehmen.
Für die Differenz ergibt sich: Vom Ausgang des Operationsverstärkers OP wird das Signal
010 — 011=010 + 100—1000 + 001 = 111 — 1000 35 Fw abgegeben, das, wie bereits erwähnt, den Winkelfehler darstellt.
Die Zahl 001 wird dem Addierer AD als Eingangsübertrag Bei der Beschreibung der Ausführungsbeispiele anhand der fest eingegeben. Die Zahl 1000 reduziert das Ergebnis auf den Fig. 1 bis 7 wurde angenommen, dass die in Fig. 1 dargestellte Zahlenbereich 0 bis 7, falls ein Übertrag in der vierten Stelle Datenquelle DQ Dreierbitgruppen abgibt und dass der Decoauftritt. Die wesentlichen 3 Bit der Subtraktion sind somit 111. 40 der DC Dreierbitgruppen an die Datensenke DS weiterleitet. Zu dem gleichen Ergebnis hätte man auch anhand der Fig. 2 Aufgrund dieser Dreierbitgruppen wurden Sektorsignale kommen können, wenn man vom Sektor 010 ausgeht und wenn erzeugt, die gemäss Fig. 2 insgesamt 23 = 8 Sektoren 000 bis 111 man berücksichtigt, dass der Subtrahent -011 der Dezimalzahl signalisieren. Wenn allgemein Gruppen mit je n Bits einerseits 3 entspricht und eine Verdrehung in negativer Richtung und im von der Datenquelle DQ abgegeben und über den Decoder DC Uhrzeigersinn um drei Sektoren erfordert. Wenn man somit 45 der Datensenke DS zugeführt werden, dann werden mit Sek-vom Sektor 010 ausgeht, dann ergibt sich in negativer Richtung torsignalen insgesamt 2n Sektoren signalisiert.
zunächst der Sektor 001, dann der Sektor 000 und als dritter Anhand der Fig. 4 und 6 wurde erläutert, dass mit Hilfe der Sektor ergibt sich der gesuchte Sektor 111. Codewandler CW eine Codeumsetzung vorgenommen wird. Es Ab dem Zeitpunkt tl2 bis zum Zeitpunkt tl4 ergibt sich die wäre grundsätzlich denkbar, dass die in Fig. 3 dargestellte EntDifferenz 101 — 011 = 010. Wenn man gemäss Fig. 2 wieder 50 scheidungsstufe E anstelle der Signale x, y, z die Signale A7, B7, vom Sektor 101 ausgeht, ist der dritte Sektor in negativer Rieh- C7 abgibt, so dass die in den Fig. 4 und 6 dargestellten Code-tung der gesuchte Sektor 010. wandler CW entbehrlich sind.
7 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

616795 2 PATENTANSPRÜCHE schlössen sind, deren erste bzw. zweite Arbeitskontakte wäh-
1. Entzerrer zuradaptiven Basisband-Entzerrung eines pha- rend der ersten bzw. zweiten Dauer des ersten Taktsignals (Tl) senmodulierten Signals, wonach von einem Demodulator nach die Zuführung der Sektorsignale (A7, B7, C7) zu den ersten Verkohärenter Démodulation zwei zueinander orthogonale zögerungsgliedern (T36, T46, T56) der Schieberegister (SCHI, Signale abgeleitet werden, wobei unter Verwendung zweier 5 SCH2, SCH3) bewirken bzw. die Ausgänge der letzten VerFilter mit Hauptabgriffen und Nebenabgriffen und daran ange- zögerungsglieder (T31, T41, T51) der Schieberegister (SCHI, schlossenen Koeffizientengliedern zwei entzerrte Signale SCH2, SCH3) mit den ersten Verzögerungsgliedern (T36, T46, gewonnen werden, die beide zusammen pro Modulationspe- T56) verbinden, dass ein zweiter Taktgeber (TG2) vorgesehen riode je einen Signalvektor darstellen, mit Hilfe dessen in einer ist, der Schiebeimpulse (T2) während der Modulationsab-Entscheidungsstufe digitale Sektorsignale abgeleitet werden, 10 schnitte (T) zum Betrieb der Schieberegister (SCHI, SCH2, welche die Sektoren charakterisieren, in denen die Signalvek- SCH3) erzeugt, dass ein dritter Taktgeber (TG3) vorgesehen toren der entzerrten Signale liegen, wobei unter Verwendung ist, der ein drittes Taktsignal (T3) erzeugt, das aus einem Rechteiner Fehlerstufe aus den entzerrten Signalen und aus den Sek- eckimpuls besteht, der während der ersten Dauer des ersten torsignalen ein Fehlersignal abgeleitet wird und wobei einer- Taktsignals (Tl) auftritt, dass pro Schieberegister (SCHI,
seits das Fehlersignal und andererseits digital dargestellte 's SCH2, SCH3) je eine bistabile Kippstufe (KA, KB, KC) vorge-Werte von Sinussignalen und Cosinussignalen Korrelatoren sehen ist, deren Eingänge an die Hauptabgriffe (A4, B4, C4) der zugeführt werden, über deren Ausgänge Korrelatorsignale zur Schieberegister angeschlossen sind, deren Steuereingänge das Steuerung der Koeffizientenglieder abgegeben werden, dritte Taktsignal (T3) des dritten Taktgebers (TG3) erhalten gekennzeichnet durch die Kombination der folgenden Merk- und die beim Auftreten des Rechteckimpulses des dritten Taktmale: 20 signais (T3) die am Eingang anliegenden verzögerten Sektor-
A) Jedem Sektor (000 bis 111) ist eine mehrstellige im Dual- signale (A4, B4, C4) speichern und über entsprechende Auscode ausgedrückte Binärzahl zugeordnet, die durch die Sektor- gänge abgeben, dass eine Subtrahierstufe (IA, IB, IC, AD) Vorsignale (AI, Bl, Cl bis A7, B7, C7) dargestellt ist; gesehen ist, die einerseits an die Ausgänge der Kippstufen (KA,
B) pro Bit der Binärzahlen ist je ein Schieberegister (SCHI KB, KC) und andererseits an die ersten Verzögerungsglieder bzw. SCH2 bzw. SCH3 und SCHI 1 bzw. SCH21 bzw. SCH31) .25 (T36, T46, T56) der Schieberegister (SCHI, SCH2, SCH3) angevorgesehen, deren Verzögerungsglieder (T31 bis T36 bzw. T41 schlössen ist und über deren Ausgänge die Differenzsignale bis T46 bzw. T51 bis T56 und K31 bis K36 bzw. K41 bis K46 (A64, B64, C64) abgegeben werden (Fig. 6).
bzw. K51 bis K56) über je einen Hauptabgriff (A4 bzw. B4 bzw. 4. Entzerrer nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
C4) - entsprechend den Hauptabgriffen (P4, R4) der Filtër - dass die Ausgänge der Subtrahierstufe an einen der Codewand-und je über mehrere Nebenabgriffe (AI bis A3, A5 bis A7 bzw. 30 1er (CW5) angeschlossen sind, der die digital dargestellten
Bl bis B3, B5 bis B7 bzw. Cl bis C3, C5 bis C7) - entsprechend Werte der Sinussignale (SIN) bzw. der Cosinussignale (COS) an den Nebenabgriffen der Filter - miteinander verbunden sind; einen ersten Korrelator (Kl) bzw. zweiten Korrektor (K2)
C) die Sektorsignale werden den Schieberegistern zuge- abgibt, dass das Fehlersignal (Fw) je einem zweiten Eingang führt, wobei die an den Hauptabgriffen (A4, B4, C4) anliegen- des ersten Korrektors (Kl) bzw. einem zweiten Eingang des den Sektorsignale eine Hauptabgriff-Binärzahl darstellen, 35 zweiten Korrektors (K2) zugeführt wird, dass die Ausgänge wobei die an den Nebenabgriffen anliegenden Sektorsignale je des ersten Korrektors bzw. des zweiten Korrektors an den eine Nebenabgriff-ßinärzahl darstellen und wobei Differenzsig- Mittelkontakt eines ersten Schalters (SW21) bzw. an den Mit-nale (A64, B64, C64) abgeleitet werden, welche die Differenzen telkontakt eines zweiten Schalters (SW22) angeschlossen sind, Nebenabgriff-Binärzahl minus Hauptabgriff-Binärzahl signali- dass die Arbeitskontakte des ersten Schalters bzw. des zweiten sieren; « Schalters an je eine Kippstufe (Kll bis K16 bzw. K17 bis K22)
D) die Differenzsignale (A64, B64, C64) werden Codewand- angeschlossen sind, über deren Ausgänge die Korrelatorsig-lern (CW1 bis CW6) zugeführt, welche Codeworte des Dualco- naie zur Steuerung der Koeffizientenglieder abgegeben wer-des in Codeworte des Gray-Codes umsetzen (Tabelle 2); den und dass unter Verwendung eines vierten Taktgebers
E) die Ausgangssignale der Codewandler (CW 1 bis CW6) (TG4) ein viertes Taktsignal (T4) erzeugt wird, mit dessen Hilfe bilden die digital dargestellten Werte der Sinussignale (SIN) « die Schaltstellungen des ersten Schalters (SW21) und des zwei-bzw. Cosinussignale (COS) und werden den Korrelatoren zuge- ten Schalters (SW22) eingestellt werden.
führt;
F) der Fehlerstufe (FS) werden einerseits die Binärzahlen darstellenden Sektorsignale und andererseits die beiden ent-zerrten Signale (i, q) zugeführt und daraus wird das Fehlersig- so nal (Fw) abgeleitet, das den Winkelfehler signalisiert, mit dem der jeweilige Signalvektor (VS) behaftet ist. Die Erfindung bezieht sich auf einen Entzerrer zur adapti-
2. Entzerrer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, ven Basisband-Entzerrung eines phasenmodulierten Signals, dass pro Schieberegister und pro Nebenabgriff je eine Subtra- wonach von einem Demodulator nach kohärenter Demodula-hierstufe (IN, AD 1 bis AD6) vorgesehen ist, die einerseits an die 55 tion zwei zueinander orthogonale Signale abgeleitet werden, Hauptabgriffe der Schieberegister und andererseits an die wobei unter Verwendung zweier Filter mit Hauptabgriffen und Nebenabgriffe der Schieberegister angeschlossen ist und die Nebenabgriffen und daran angeschlossenen Koeffizientenglie-über ihre Ausgänge die Differenzsignale abgibt (Fig. 4). dem zwei entzerrte Signale gewonnen werden, die beide
3. Entzerrer nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, zusammen pro Modulationsperiode je einen Signalvektor dar-dass ein erster Taktgeber (TG1) vorgesehen ist, der ein erstes 60 stellen, mit Hilfe dessen in einer Entscheidungsstufe digitale Taktsignal (Tl) erzeugt, dessen Periodendauer gleich einem Sektorsignale abgeleitet werden, welche die Sektoren Modulationsabschnitt (T) ist und das während einer ersten bzw. charakterisieren, in denen die Signalvektoren der entzerrten zweiten Dauer innerhalb des Modulationsabschnittes (T) einen Signale liegen, wobei unter Verwendung einer Fehlerstufe aus ersten bzw. zweiten Binärwert (0 bzw. 1) annimmt, dass eine den entzerrten Signalen und aus den Sektorsignalen ein Fehler-Serie von Schaltern (SW11, SW12, SW13) vorgesehen sind, die 65 signal abgeleitet wird und wobei einerseits das Fehlersignal je einen Ruhekontakt und je zwei Arbeitskontakte besitzen, und andererseits digital dargestellte Werte von Sinussignalen deren Ruhekontakte an die ersten Verzögerungsglieder (T36, und Cosinussignalen Korrektoren zugeführt werden, über
T46, T56) der Schieberegister (SCHI, SCH2, SCH3) ange- deren Ausgänge Korrelatorsignale zur Steuerung der Koeffi-
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zientenglieder abgegeben werden. bei der analogen Betriebsweise derartiger Entzerrer schwierig
Aus der DE-OS 2 529 030 ist ein Entzerrer zur automati- wäre. Ein weiterer Vorteil des erfindungsgemässen Entzerrers sehen Basisbandentzerrung eines phasenmodulierten Signals ist darin zu sehen, dass er Winkelfehler weitgehend verringert,
bekannt. In einem dem Entzerrer vorgeschalteten Demodula- wodurch eine rasche und genaue Ausregelung der Verzerrun-
tor werden die empfangenen Signale in zwei orthogonale 5 gen gewährleistet ist.
Signale aufgespalten, die jeweils einer aus mehreren hinterein- Wenn der Entzerrer in integrierter Bauweise erstellt wer-
andergeschalteten Verzögerungselementen gebildeten Ver- den soll, ist es zweckmässig, dass pro Schieberegister und pro zögerungsleitung zugeführt werden. Die Ausgangssignale der . Nebenabgriff je eine Subtrahierstufe vorgesehen ist, die einer-
Verzögerungselemente werden Multiplizierern zugeführt, seits an die Hauptabgriffe der Schieberegister und andererseits denen Addierer nachgeschaltet sind. An den Ausgängen der 10 an die Nebenabgriffe der Schieberegister angeschlossen ist und
Addierer werden die entzerrten Basisbandsignale abgegeben. die über ihre Ausgänge die Differenzsignale abgibt.
Ein nachgeschalteter Phasendetektor ermittelt aus den entzerr- Wenn der Entzerrer in nicht integrierter Bauweise und mit ten Basisbandsignalen den jeder Modulationsperiode zugeord- vergleichsweise geringem technischen Aufwand erstellt wer-
neten Signalvektor. den soll, dann ist es zweckmässig, dass ein erster Taktgeber vor-
In der DE-OS 2 544 124 ist ein Entzerrer zur adaptiven 15 gesehen ist, der ein erstes Taktsignal erzeugt, dessen Perioden-Basisbandentzerrung beschrieben, dem ebenfalls die orthogo- dauer gleich einem Modulationsabschnitt ist und das während nalen Basisbandsignale zugeführt werden und bei dem die einer ersten bzw. zweiten Dauer innerhalb des Modulationsab-Beseitigung der Verzerrung der orthogonalen Basisbandsig- schnittes einen ersten bzw. zweiten Binärwert annimmt, dass naie auf der'Basis einer Entscheidung erfolgt, die von einer Ent- eine Serie von Schaltern vorgesehen sind, die je einen Ruhescheidungsstufe durchgeführt wird. Die Entscheidungsstufe 20 kontakt und je zwei Arbeitskontakte besitzen, deren Ruhekon-enthält einen Festwertspeicher, mit dessen Hilfe der charakte- takte an die ersten Verzögerungsglieder der Schieberegister ristische Winkel der Signalphase erkannt wird und den Winkel- angeschlossen sind, deren erste bzw. zweite Arbeitskontakte funktionen dieses Winkels zugeordnete Signale abgibt, mit während der ersten bzw. zweiten Dauer des ersten Taktsignals denen die Verzerrungen der orthogonalen Signale beseitigt die Zuführung der Sektorsignale zu den ersten Verzögerungswerden. 25 gliedern der Schieberegister bewirken bzw. die Ausgänge der
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