CH616985A5 - Locking device for the luggage-space flaps of buses - Google Patents
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- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B77/00—Vehicle locks characterised by special functions or purposes
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schliessvorrichtung für die mit Drehfallenschlössern versehenen und jeweils wenigstens eine Griffklappe aufweisenden Gepäckraumklappen von Omnibussen.
Je nach Grösse kann ein Omnibus bis zu sieben Gepäckraumklappen aufweisen, die meistens an der Oberseite der Öffnung des sich unterhalb des Omnibusbodens befindlichen Gepäckraumes klappbar angelenkt sind. Zur Sicherung des im Gepäckraum untergebrachten Gepäcks der Reisenden gegen Diebstahl müssen die Gepäckraumklappen vom Fahrer einzeln verschlossen werden. Um hierbei auch eine genügende Sicherheit gegen unerwünschtes Öffnen zu gewährleisten, sind in der letzten Zeit an den Gepäckraumklappen anstelle von einfachen Drehriegelverschlüssen Sicherheitsschlösser angebracht worden, die aber wiederum bei einem entsprechenden Zeitaufwand einzeln geöffnet und geschlossen werden müssen.
Insbesondere hat sich dabei herausgestellt, dass die an den Omnibusaussenwänden zugänglichen Sicherheitsschlösser leicht verschmutzen, zumal sie sich in einer Höhe befinden, die im Spritzbereich vorbeifahrender Personenkraftwagen liegt. Solche Sicherheitsschlösser konnten daher erst nach einer zeitraubenden Reinigung wieder bedient werden. Zur Vermeidung dieses zusätzlichen Zeitaufwandes sind alsdann die Sicherheitsschlösser gegen Verschmutzen geschützt worden. Dadurch wird jedoch der bauliche Aufwand vergrössert und die Herstellung ungünstig beeinflusst, so dass die bisherigen Verschliessmöglichkeiten der Gepäckraumklappen nicht befriedigen konnten.
Zum Verschliessen der Türen von Kraftfahrzeugen werden vorwiegend Drehfallenschlösser verwendet, die in der jeweiligen Tür eingebaut und durch die Aussen- und Innenwand der Tür vollständig verdeckt sind. Die Tür wird durch Zuschlagen geschlossen und das den Türverschluss herstellende Drehfallenschloss durch einen Hubknopf, Schiebeklinke u. dgl. verriegelt. Zum Öffnen der Tür muss zunächst die Verriegelung für die Drehfalle beseitigt werden, was durch Anheben des Hubknopfes, Verschieben der Schiebeklinke u. dgl. erfolgt. Vorwiegend wird der Hubknopf durch einen Schlüssel bewegt, der in ein im Türgriff der betreffenden Türe eingebautes Sicher-heitsschloss eingreift und durch Verdrehen den Hubknopf hochhebt oder absenkt. Bei angehobenem Hubknopf kann nunmehr mittels des Türgriffes oder eines auf der Innenseite desselben vorgesehenen besonderes Schwenkhebels die Drehfalle verdreht und die Tür geöffnet werden.
Auch bei den bekannten Drehfallenschlössern muss das zum Bewegen des Hubknopfes, der Schiebeklinke u. dgl. dienende Sicherheitsschloss gegen Verschmutzen geschützt und einzeln bedient werden.
Durch die Erfindung soll daher die Aufgabe gelöst werden, unter Verwendung von Drehfallenschlössem eine Schliessvorrichtung für die Gepäckraumklappen von Omnibussen zu schaffen, durch die das Verschmutzen und einzelne Bedienen der Schlösser an den Gepäckraumklappen vermieden wird.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, dass sämtliche Drehfallenschlösser der Gepäckraumklappen von Omnibussen mittels von einem Medium beaufschlagbarer Arbeitszylinder von einer zentralen Stelle aus entriegelbar und verriegelbar sind.
Durch diese Massnahmen wird eine zentrale Verschliessvor-richtung geschaffen, bei der es lediglich noch erforderlich ist, dass der Fahrer die von der zentralen Stelle aus entriegelten Gepäckraumklappen vor dem Beladen des Gepäckraumes hochschwenkt und beispielsweise mittels Vorreiber haltert. Nach dem Beladen sind die Gepäckraumklappen lediglich wieder zuzuschlagen und die Drehfallenschlösser von der zentralen Stelle aus mit einem Handgriff zu verriegeln.
Im einzelnen wird die Ausbildung so durchgeführt, dass als zentrale Stelle im Bereich des Fahrerplatzes ein an einem Vorratsbehälter für ein Medium angeschlossenes Schlüsselta2
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ster-Ventil vorgesehen ist, das durch Leitungen, z.B. Rohre, Schläuche o. dgl. jeweils mit dem an jeder Gepäckraumklappe angeordneten Arbeitszylinder verbunden ist, dessen Kolben zum Entriegeln der Drehfallenschlösser auf der einen die Kolbenstange aufweisenden Kolbenseite mit dem Medium und dessen andere Kolbenseite zum Verriegeln der zugeordneten Drehfallenschlösser durch eine Druckfeder beaufschlagbar ist.
Dabei ist bei Gepäckraumklappen mit je einem Drehfallen-schloss an jeder Querseite vorgesehen, dass zum Verriegeln der Drehfallenschlösser einer geschlossenen Gepäckraumklappe die Kolbenstange des zugeordneten entlüfteten Arbeitszylinders unter Einwirkung der auf der entgegengesetzten Seite des Kolbens abgestützten Druckfeder mittels einer Riegelstange in die ihr zugekehrten Stirnfläche einer nach dem Entriegeln durch Hochschwenken bzw. Hochklappen der entsprechenden Griffklappe verdrehbaren Nockenscheibe eingreift, an welcher an zwei einander diametral gegenüberliegenden Stellen je eine mit dem zuliegenden Drehfallenschloss zusammenwirkende Übertragungsstange angelenkt ist.
Sobald das Schlüsseltaster-Ventil betätigt und dadurch der Durchgang vom Vorratsbehälter zu den Arbeitszylindern geöffnet wird, strömt das vorzugsweise aus Luft bestehende Medium in den von der Kolbenstange durchsetzten Zylinderraum der Arbeitszylindern. Entgegen der Wirkung der Druckfeder wird der Kolben jedes Arbeitszylinders verschoben und die Kolbenstange entsprechend der Länge des Kolbenhubes in das Zylindergehäuse hineingezogen. Dadurch wird gleichzeitig die Riegelstange aus der Nockenscheibe herausgezogen, so dass die Griffklappe der jeweiligen Gepäckraumklappe hochgeschwenkt werden kann, wodurch gleichzeitig die Nockenscheibe verdreht wird. Das hat zur Folge, dass die Übertra-gungsstangen den Hubknopf bzw. den entsprechenden Riegelbolzen aus dem zugeordneten Drehfallenschloss herausziehen und die Drehfalle freigeben. An der in die Horizontale hochgeschwenkten Griffklappe kann alsdann die entsprechende Gepäckraumklappe zur Freigabe des Gepäckraumes hochgeklappt und in ihrer hochgeklappten Endstellung, z.B. durch einen Vorreiber, gesichert werden. Nach dem Zuschlagen der Gepäckraumklappen und Einwärtsdrücken der Griffklappen werden durch Betätigung des Schlüsseltaster-Ventils lediglich die Arbeitszylinder entlüftet. Die in jedem Arbeitszylinder vorhandene Druckfeder verschiebt daraufhin automatisch den Kolben und damit die Kolbenstange nach aussen, wodurch die Riegelstange wieder in der Nockenscheibe zum Eingriff gelangt.
Durch die erfindungsgemäss ausgebildete Schliessvorrichtung wird daher nicht nur der Zeitaufwand für die Bedienung der Gepäckraumklappen wesentlich verkleinert und die Bedienung selbst vereinfacht, sondern darüber hinaus sind zugleich auch sämtliche Teile der Schliessvorrichtung gegen Verschmutzen geschützt, so dass zum Öffnen der Gepäckraumklappen vorbereitende Reinigungsarbeiten nicht mehr erforderlich sind.
Nachstehend soll die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert werden. In der dazugehörigen Zeichnung zeigt in rein schematischer Darstellung:
Fig. 1 den Leitungsplan für das die Gepäckraumklappen eines Omnibusses ent- und verriegelnde Medium einer Ver-schliessvorrichtung,
Fig. 2 die Vorderansicht einer Gepäckraumklappe bei abgenommenen Verkleidungsblechen,
Fig. 3 die Draufsicht auf eine mit der Griffklappe einer Gepäckraumklappe zusammenwirkende Nockenscheibe nach Fig. 2.
Eine allgemeine Übersicht über die als Ausführungsbeispiel gewählte Schliessvorrichtung für die Gepäckraumklappen 1 eines Omnibusses geht aus Fig. 1 hervor. An einer zentralen
Stelle des Omnibusses und zwar vorzugsweise im Bereich des Fahrerplatzes ist ein Schlüsseltaster-Ventil 2 mit einem Sicher-heitsschloss vorgesehen, das mittels Leitungen 3 an einen Vorratsbehälter 4 für ein strömendes Medium angeschlossen ist. Als Medium dient vorzugsweise Druckluft, die aus der Druckluftanlage des Omnibusses bzw. aus dem Behälter für Nebenverbraucher entnommen wird. Die Ausgangsseite des Schlüsseltaster-Ventils 2 ist über eine Leitung 5 mit der Eingangsseite eines Wechselventils 6 verbunden, um im Bedarfsfalle über eine Leitung 7 eine Reserveluftquelle, z.B. den Luftraum des Ersatzrades, an das Leitungssystem anschliessen zu können. Die Ausgangsseite dieses lediglich vorsorglich anzuordnenden Wechselventils 6 ist mit der Eingangsseite eines Zweikreis-Wechselventils 7 verbunden, das zwei Ausgangsseiten aufweist. An jeder Ausgangsseite ist eine Zwei-kreis-Sammelleitung 9 bzw. 10 angeschlossen, wobei sich die eine Sammelleitung 9 entlang der Gepäckraumklappen 1 der einen Omnibusseite und die zweite Sammelleitung 10 sich entlang den Gepäckraumklappen 1 der anderen Omnibusseite erstreckt.
Die Sammelleitungen 9 und 10 dienen dazu, einfach wirkende Arbeitszylinder 11 mit Druckluft zu versorgen. An jeder Gepäckraumklappe 1 ist ein solcher Arbeitszylinder 11 angeordnet, dessen Arbeitskolben 12 auf der einen Seite eine aus dem Zylindergehäuse herausgeführte Kolbenstange 13 aufweist. Diese Kolbenseite ist zugleich durch die Druckluft beaufschlagbar, wogegen auf die andere Kolbenseite eine Druckfeder 14 einwirkt, die mit einem Ende auf dieser Kolbenseite und mit dem anderen Ende am Zylinderboden abgestützt ist. Die weitere Anordnung ist so durchgeführt, dass bei Druckluftbeaufschlagung der Arbeitskolben 11 die jeweilige Kolbenstange in das Gehäuse eingezogen und die entsprechende Gepäckraumklappe entriegelt wird. In dieser Stellung der mit Druckluft beaufschlagten Arbeitskolben kann der Schlüssel des Schlüsseltaster-Ventils abgezogen werden. Die Arbeitszylinder bleiben unter Druck und die Entriegelungsstellung bleibt so lange erhalten, bis der Fahrer die Stellung des Schlüsseltaster-Ventils 2 mit dem Schlüssel auf «Schlies-sen» stellt, in welcher die Arbeitszylinder entlüftet sind und die jeweilige Druckfeder 14 den entsprechenden Arbeitskolben 12 und damit die Kolbenstange 13 wieder in die Riegelstellung schiebt. Die Zweikreisigkeit der Anlage hat den Vorteil, dass auch bei einer Undichtigkeit in den Zuführleitungen zu den Arbeitszylindern der Gepäckraum immer noch von einer Fahrzeugseite her zugänglich ist.
Jede Gepäckraumklappe 1 ist an den Querseiten mit je einem Drehfallenschloss 15 versehen, das wie bei einer Tür eines modernen Personenkraftwagens beim Zuschlagen der jeweiligen Gepäckraumklappe mit einem ortsfesten Bolzen der Karosserie zusammenwirkt, wodurch die Gepäckraumklappe seitlich fest verriegelt wird.
Zum Sperren der beiden Drehfallenschlösser 15 ist jeweils anstelle eines bei Personenkraftwagen üblichen Hubknopfes eine Übertragungsstange 16 vorgesehen, die mit einem Ende an einem auf das zugeordnete Drehfallenschloss einwirkenden Schwenkhebel 17 und mit dem anderen Ende an einer Nokkenscheibe 18 angelenkt ist, wobei die Anlenkstellen der beiden Übertragungsstangen 16 an der Nockenscheibe 18 diametral einander gegenüberliegen. Jede Nockenscheibe 18 ist an der Innenseite ihrer Gepäckraumklappe auf einer parallel zu dieser verlaufenden Achse drehbar gelagert, so dass ihre obere Stirnfläche dem etwa symmetrisch zur Nockenscheibe an der Innenseite der Gepäckraumklappe 1 angeordneten Arbeitszylinder 11 bzw. dessen Kolbenstange 13 zugekehrt ist. Die Kolbenstange 13 ist ausserdem durch eine angelenkte Riegelstange 19 derart verlängert, dass bei einer durch die Druckfeder 14 aus dem Arbeitszylinder ausgeschobenen Kol-
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benstange 13 das freie Ende der Riegelstange 19 in die Nokkenscheibe 18 eingreift und diese gegen Drehen verriegelt. Durch Beaufschlagung des Arbeitszylinders wird die zugeordnete Kolbenstange zurückgezogen und damit die Riegelstange aus der Nockenscheibe wieder herausgezogen.
Zum Hantieren der Gepäckraumklappen sind diese jeweils mit einer Griffklappe 20 versehen. Jede Griffldappe 20 ist um eine zur Achse der Gepäckraumklappe 1 parallelen Achse 21 unterhalb der Nockenscheibe 18 in der Klappenwand hochschwenkbar gelagert. Die Klappbewegung der Griffklappe dient gleichzeitig zum Verdrehen der zuvor entriegelten Nokkenscheibe 18, wodurch auch die Drehfallen der beiden Drehfallenschlösser entsperrt werden. Hierzu weist jede Griffklappe 20 zur Übertragung ihrer Klappbewegung auf die Nockenscheibe 18 einen über ihre Anlenkstelle bzw. Achse 21 an der zugeordneten Gepäckraumklappe 1 hinausragenden Vorsprung 22 auf. Diesem Vorsprung 22 ist am Umfang der Nokkenscheibe 18 ein in den Schwenkweg des Vorsprunges 22 hineinragender Nocken 23 zugeordnet, so dass beim Hochschwenken der Griffklappe 20 auch der Vorsprung 22 ver-s schwenkt und dadurch auch die zuvor entriegelte Nockenscheibe 18 verdreht wird. Durch die Drehbewegung der Nokkenscheiben wird über die Übertragungsstangen 16 und über die Schwenkhebel 17 auf die Drehfallenschlösser 15 im Sinne der Entsperrung eingewirkt, so dass die betreffende Gepäck-io raumklappe hochgeklappt und beispielsweise durch einen Vorreiber an der zugeordneten Seitenwand des Omnibusses gesichert werden kann. Nach dem Zuschlagen der Gepäckraumklappen und in der Stellung «Schliessen» des Schlüsseltaster-Ventils werden die Nockenscheiben und damit die Dreh-is fallenschlösser wieder gesperrt, so dass auch die Griffklappen nicht mehr hochgeschwenkt bzw. bewegt werden können.
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2 Blatt Zeichnungen
Claims (8)
1. Schliessvorrichtung für die mit Drehfallenschlössern (15) versehenen und jeweils wenigstens eine Griffklappe (20) aufweisenden Gepäckraumklappen (1) von Omnibussen, dadurch gekennzeichnet, dass sämtliche Drehfallenschlösser (15) der Gepäckraumklappen (1) von Omnibussen mittels von einem Medium beaufschlagbarer Arbeitszylinder (11) von einer zentralen Stelle (2) aus entriegelbar und verriegelbar sind.
2. Schliessvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als zentrale Stelle im Bereich des Fahrerplatzes ein an einem Vorratsbehälter (4) für ein Medium angeschlossenes Schlüsseltaster-Ventil (2) vorgesehen ist, das durch Leitungen (3, 5, 7, 9 und 10), z.B. Rohre oder Schläuche, jeweils mit dem an jeder Gepäckraumklappe (1) angeordneten Arbeitszylinder (11) verbunden ist, dessen Kolben (12) zum Entriegeln der Drehfallenschlösser (15) auf der einen, die Kolbenstange (13) aufweisenden Kolbenseite mit dem Medium und dessen andere Kolbenseite zum Verriegeln der zugeordneten Drehfallenschlösser (15) durch eine Druckfeder
(14) beaufschlagbar ist.
3. Schliessvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Schlüsseltaster-Ventil (2) mit einem Sicher-heitsschloss versehen ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, mit je einem Drehfallen-schloss an jeder Querseite einer Gepäckraumklappe, dadurch gekennzeichnet, dass zum Verriegeln der Drehfallenschlösser
(15) einer geschlossenen Gepäckraumklappe (1) die Kolbenstange (13) des zugeordneten entlüfteten Arbeitszylinders (11) unter Einwirkung der Druckfeder (14) mittels einer Riegelstange (19) in die ihr zugekehrten Stirnfläche einer nach dem Entriegeln durch Hochschwenken der entsprechenden Griffklappe (20) verdrehbaren Nockenscheibe (18) eingreift, an welcher an zwei einander diametral gegenüberliegenden Stellen je eine mit dem zuliegenden Drehfallenschloss (15) zusammenwirkende Übertragungsstange (16) angelenkt ist.
5. Schliessvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass jede Übertragungsstange (16) mit ihrem von der Nockenscheibe (18) abgekehrten Ende am freien Ende eines zum Entriegeln und Verriegeln auf das zugeordnete Drehfallenschloss (15) einwirkenden Schwenkhebels (17) angelenkt ist.
6. Schliessvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass jede Griffklappe (20) zur Übertragung ihrer Klappbewegung auf die Nockenscheibe (18) einen über ihre Anlenkstelle bzw. Achse (21) an der zugeordneten Gepäckraumklappe (1) hinausragenden Vorsprung (22) aufweist, dem am Umfang der auf einer zur Gepäckraumklappe (1) parallelen Achse drehbaren Nockenscheibe (18) ein in den Schwenkweg des Vorsprunges (22) hineinragender Nocken (23) zugeordnet ist.
7. Schliessvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass in Strömungsrichtung des Mediums hinter dem Schlüsseltaster-Ventil (2) ein drei Anschlüsse aufweisendes Wechselventil (6) vorgesehen ist, das mit dem einen Anschluss mit dem Schlüsseltaster-Ventil (2), mit dem anderen Anschluss mit dem Luftraum eines Ersatzreifens und mit dem dritten Anschluss mit den Arbeitszylindern (11) verbunden ist.
8. Schliessvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Arbeitszylinder (11) der Gepäckraumklappen (1) der einen Omnibuslängsseite an einer ersten Sammelleitung (9) und die Arbeitszylinder (11) der Gepäckraumklappen (1) der anderen Omnibuslängsseite an einer zweiten Sammelleitung (10) angeschlossen sind, und dass die beiden als Zweikreisleitungen ausgebildeten Sammelleitungen (9 und 10) an einem weiteren, mit dem Schlüsseltaster-Ventil (2) verbundenen Zweikreis-Wechselventil (8) an wirkungsmässig gegenüberliegenden Anschlusstellen angeschlossen sind.
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