CH617082A5 - - Google Patents

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CH617082A5
CH617082A5 CH1084977A CH1084977A CH617082A5 CH 617082 A5 CH617082 A5 CH 617082A5 CH 1084977 A CH1084977 A CH 1084977A CH 1084977 A CH1084977 A CH 1084977A CH 617082 A5 CH617082 A5 CH 617082A5
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
slit
tonometer
projector
slit lamp
guide
Prior art date
Application number
CH1084977A
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English (en)
Inventor
Ortwin Mueller
Karl Gruenvogel
Kurt Schulz
Original Assignee
Zeiss Carl Fa
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B3/00Apparatus for testing the eyes; Instruments for examining the eyes
    • A61B3/0075Apparatus for testing the eyes; Instruments for examining the eyes provided with adjusting devices, e.g. operated by control lever

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Medical Informatics (AREA)
  • Biophysics (AREA)
  • Ophthalmology & Optometry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
  • Heart & Thoracic Surgery (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Molecular Biology (AREA)
  • Surgery (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Eye Examination Apparatus (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Spaltlampe für ophthalmologische Untersuchungen und besteht aus einem Spaltprojektor, einem Mikroskop, einer Instrumentenbasis, einem Netzanschlussgerät und einem Tonometerträger.
Konventionelle Spaltlampen sind so gebaut, dass damit fast alle bekannten Untersuchungsmethoden des klinisch und praktisch arbeitenden Augenarztes ausgeführt werden können. Sie stellen Universalgeräte dar, die vom optischen und mechanischen Aufbau her aufwendig sind. Die Abmessungen dieser Universalgeräte sind entsprechend voluminös.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Spaltlampe anzugeben, mit der nur die am häufigsten durchgeführten Untersuchungen möglich sind, und die dafür in ihren Abmessungen zierlicher ist und einen grossen Arbeitsraum zwischen Arzt und Patient bietet. Eine weitere Aufgabe der Erfindung liegt darin, sämtliche Bedienungselemente derart griffgünstig anzuordnen, dass eine Verbesserung der gebotenen Funktionen in bezug auf konventionelle Spaltlampen erreicht wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass für den Spaltprojektor auf einer drehbaren Scheibe angeordnete diskrete Spaltblenden verschiedener Breite vorgesehen sind, dass das Mikroskop aus einem achromatischen Hauptobjektiv und einem binokularen Geradtubus kurzer Baulänge besteht, dass in der Grundplatte der Instrumentenbasis eine Führungssäule befestigt ist und koaxial zur Führungssäule Bedienungselemente für die Horizontal- und Vertikalbewegung der
Spaltlampe vorgesehen sind, dass das Netzanschlussgerät für die Spaltlampe in der Instrumentenbasis eingebaut ist und dass in dem sich zwischen Arzt und Patient ergebenden freien Raum ein in der Höhe verstellbarer Tonometerträger vorgesehen ist.
In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind acht diskrete, durch Reproduktionsverfahren photochemischer oder photomechanischer Art erzeugte Spaltblenden mit Spaltbreiten von 0,1 bis 5 mm auf einer Scheibe angebracht und in den Strahlengang des Spaltprojektors einschwenkbar.
Zur Einstellung der Spalthöhe ist es vorteilhaft, eine Trompetenblende drehbar im Strahlengang des Spaltprojektors anzubringen.
Für spezielle Untersuchungen oder zur Kontrasterhöhung ist es zweckmässig, auf einer drehbaren Scheibe Farbfilter anzubringen und in den Strahlengang des Spaltprojektors einzuschwenken.
Zweckmässigerweise sind die Bedienungselemente zur Einstellung der Spaltbreite, der Spalthöhe und des zu verwendenden Filters als koaxiale Rändelscheiben mit unterschiedlichem Aussendurchmesser angeordnet.
In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist ein Tonometerträger vertikal verschiebbar in einer Führung angeordnet, wobei das Tonometer in der oberen Endstellung der Führung in der Gebrauchslage fixierbar ist und am unteren Anschlag der Führung sich in Ruhestellung befindet.
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, dass sie einen bisher bei Spaltlampen nicht erreichten Manipulations- und Arbeitsraum für den Benutzer bietet und dass ein Applanations-Tonometer herkömmlicher Bauart ständig im Raum zwischen Mikroskop und Patient belassen werden kann, ohne bei der geräteüblichen Untersuchungsmethode zu stören. Weitere Vorteile liegen in der griffgünstigen Anordnung sämtlicher Bedienungselemente, die ein sicheres und rasches Arbeiten sowohl für Rechts- als auch für Linkshänder gestatten. Durch die Reduktion der Funktionselemente auf die häufigsten Applikationen kommt die erfin-dungsgemässe Spaltlampe ausserdem in eine für den praktisch arbeitenden Augenarzt interessante Preisklasse.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 einen Teilschnitt in Längsrichtung durch die erfin-dungsgemässe Spaltlampe,
Fig. 2 eine Draufsicht auf die im Spaltprojektor befindliche Spaltblende mit diskreten Spaltbreiten,
Fig. 3 eine Draufsicht auf die im Spaltprojektor befindliche Trompetenblende zur Einstellung der Spalthöhen,
Fig. 4 eine Draufsicht auf den im Spaltprojektor befindlichen Filterträger.
In der in Fig. 1 gezeigten Schnittdarstellung der Erfindung ist mit 1 der Spaltprojektor bezeichnet, mit 2 das Mikroskop, mit 3 die Instrumentenbasis, mit 4 das Netzanschlussgerät und mit 5 der Tonometerträger. Am Spaltprojektor 1 sind die drei Bedienungsrändel für Spaltbreite, Spalthöhe und für die verschiedenen Filter koaxial angeordnet und gewährleisten durch die Abstufung der Aussendurchmesser ein sicheres und rasches Arbeiten für Rechts- und Linkshänder. Mit der unteren Rändelscheibe 6 kann man acht diskrete Spaltbreiten von 0,1 bis 5 mm einstellen. Die richtige Spalteinstellung wird durch eine gut spürbare Rast gewährleistet. An der Rändelscheibe 7 kann kontinuierlich mittels der in Fig. 3 gezeigten Trompetenblende die Spalthöhe von 0,1 bis 8 mm verstellt werden. Am rechten Anschlag der Rändelscheibe 7 wird ein horizontaler Spalt von 0,1 mm Breite projiziert. Die Spaltblende und die Trompetenblende sind auf Metallfolien oder auf Glasplatten angeordnet und können in verschiedenen Reproduktionsverfahren (z. B. CU-Ätzung) hergestellt werden. Mit dem Rändelring 8 kön5
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nen verschiedene Filter, z. B. Grün- oder Blaufilter, in den Strahlengang eingeschaltet werden. Ausserdem kann die durch das Rändel 8 bewegte und in Fig. 4 dargestellte Scheibe zur Prüfung der Pupillenreaktion in eine Raststellung gebracht werden, in der die Beleuchtung unterbrochen ist. Exzentrisch 5 zur Gruppe der Bedienungsrändel 6 bis 8 sitzt auf einem schlanken Rohr 9 das Ablenkprisma 10 des Spaltprojektors. Der Abstand der Rohrachse bzw. der optischen Achse zum Patientenauge beträgt 96 mm. Dadurch ergibt sich ein fast unbehinderter Manipulationsraum für den Arzt. 10
Das Mikroskop 2 besteht aus einem achromatischen Hauptobjektiv 11 und einem binokularen Geradtubus 12, der eine besonders kurze Baulänge aufweist. Der Abstand Austrittspupille zum Patientenauge wird dadurch wesentlich verringert. Die Mikroskopvergrösserung ist 12,5fach; sie wird als 15 Standardvergrösserung in der Praxis am häufigsten benötigt. Der mechanische und optische Aufbau ist so gewählt, dass bei Bedarf als Zusatzgerät ein Vergrösserungsschnellwechsler zwischen Objektiv und Tubus gesetzt werden kann. Es lassen sich dann die Vergrösserungswerte 7,5-; 12,5- und 19mal einstel- 20 len.
In der Instrumentenbasis 3 ist das Bedienungselement 15 für die Horizontalbewegung und die Höhenverstellung der Spaltlampe koaxial zu der Führungssäule 13 angeordnet. Die Führungssäule ist in der Grundplatte 14 der Instrumentenbasis 25 3 befestigt, auf der unteren Hälfte ist das Verstellelement 15 für die horizontale und vertikale Bewegung gelagert. Der obere Bereich der Säule 13 dient als Führung für die Höhenbewegung. In der Säule befindet sich eine Druckfeder 16a mit sehr flacher Kennlinie, die das Gewicht des Gerätes fast voll- 30 kommen kompensiert. In den freien Raum der Instrumentenbasis 3 ist das Netzanschlussgerät 4 eingebaut. Dadurch ist die Spaltlampe eine mobile und selbständige Einheit, die lediglich den Anschluss an eine Netzsteckdose erfordert. Die Höhenverstellung des Instrumentes wird dadurch eingeleitet, dass das 35 Bedienungselement 15 gedreht wird. Das Bedienungselement 15 trägt in seinem oberen Teil ein Aussengewinde 16, welches in das am Säulenteil angebrachte Innengewinde 18 eingreift.
Dadurch wird die Umsetzung der Drehbewegung des Bedienungselementes 15 in eine Vertikalbewegung des Teiles 17 ermöglicht. Mit dem das Mikroskop 2 tragenden Teil 17 ist über einem Hebel 19 der Spaltprojektor 1 und der Tonometerträger 5 verbunden, so dass Mikroskop 2, der Spaltprojektor 1 und das Tonometer die gleiche vertikale Bewegung ausführen. Die Horizontalbewegung des Instrumentes wird durch eine Schiebebewegung am Bedienungselement 15 eingeleitet. Am Fuss der Führungssäule 13 ist eine Reibplatte 20 oder eine Halbkugel angebracht, die auf der Auflage 21 gleitet. Zur Präzisierung der Horizontalbewegung können Schlittenführungen bekannter Bauart dienen.
Durch die raumsparende Anordnung der Grundeinheiten der erfindungsgemässen Spaltlampe ergibt sich zwischen dem Patienten und dem Arzt ein bei konventionellen Spaltlampen nicht erreichter freier Raum, der sich für die Aufstellung eines Tonometers eignet. Der Tonometerträger 5 ist auf einer Führungsschiene 22 befestigt. Zum Tonometrieren wird das Gerät durch eine Höhenverstellung längs der Führungsschiene 22 um etwa 60 mm in die Gebrauchslage gebracht. Dazu wird die Verriegelung 23 aus der Raststelle 24 gelöst. In der Gebrauchslage wird der Tonometerträger durch eine Kugelrast 23 fixiert. Wenn keine tonometrischen Messungen vorgesehen sind, kann das Tonometer aus seiner Kopplung zum Tonometerträger 5 durch Nippel 25 gelöst werden.
In der Fig. 2 ist die durch das Rändel 6 bedienbare Scheibe dargestellt, welche sieben Spaltblenden 27a bis 27g und eine Öffnung 28 für freien Durchgang enthält.
In der Fig. 3 ist die Scheibe 29 in der Draufsicht dargestellt, welche die Trompetenblende 30 zur Begrenzung der Spalthöhen enthält. Diese Scheibe ist durch das Rändel 7 bedienbar, beim Drehen des Rändelringes 7 wird die Trompetenblende 30 über die eingestellte Spaltblende gedreht.
Die Fig. 4 zeigt eine Draufsicht auf die durch das Rändel 8 betätigbare Scheibe 31, welche die Filter trägt. Es ist beispielsweise ein Grünfilter 32 und ein Blaufilter 33 eingesetzt sowie eine Öffnung 34 für einen Leerdurchgang des Beleuchtungsstrahls.
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1 Blatt Zeichnungen

Claims (6)

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1. Spaltlampe für ophthalmologische Untersuchungen, bestehend aus einem Spaltprojektor, einem Mikroskop, einer Instrumentenbasis, einem Netzanschlussgerät und einem Tono-meterträger, dadurch gekennzeichnet, dass für den Spaltprojektor auf einer drehbaren Scheibe angeordnete diskrete Spaltblenden verschiedener Breite vorgesehen sind, dass das Mikroskop aus einem achromatischen Hauptobjektiv und einem binokularen Geradtubus kurzer Baulänge besteht, dass in der Grundplatte der Instrumentenbasis eine Führungssäule befestigt ist und koaxial zur Führungssäule Bedienungselemente für die Horizontal- und Vertikalbewegung der Spaltlampe vorgesehen sind, dass das Netzanschlussgerät für die Spaltlampe in der Instrumentenbasis eingebaut ist und dass in dem sich zwischen Arzt und Patient ergebenden freien Raum ein in der Höhe verstellbarer Tonometerträger vorgesehen ist.
2. Spaltlampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere diskrete Spaltblenden auf einer Scheibe angebracht und in den Strahlengang des Spaltprojektors einschwenkbar sind.
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PATENTANSPRÜCHE
3. Spaltlampe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass zur Einstellung der Spalthöhe eine Trompetenblende drehbar im Strahlengang des Spaltprojektors angebracht ist.
4. Spaltlampe nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass auf einer Scheibe Farbfilter angebracht und in den Strahlengang des Spaltprojektors einschwenkbar sind.
5. Spaltlampe nach Anspruch 1 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Bedienungselemente zur Einstellung der Spaltbreite, der Spalthöhe und des zu verwendenden Filters als koaxiale Rändelscheibe angeordnet sind.
6. Spaltlampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Tonometerträger axial verschiebbar in einer Führung angeordnet ist, wobei in der oberen Endstellung der Führung das Tonometer in der Gebrauchslage fixierbar ist und am unteren Anschlag der Führung sich in Ruhestellung befindet.
CH1084977A 1976-10-23 1977-09-07 CH617082A5 (de)

Applications Claiming Priority (1)

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DE19767633232 DE7633232U (de) 1976-10-23

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CH617082A5 true CH617082A5 (de) 1980-05-14

Family

ID=6670525

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CH1084977A CH617082A5 (de) 1976-10-23 1977-09-07

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US (1) US4175839A (de)
JP (1) JPS5835203Y2 (de)
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FR (1) FR2368858A7 (de)

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