CH617232A5 - - Google Patents
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- CH617232A5 CH617232A5 CH1419075A CH1419075A CH617232A5 CH 617232 A5 CH617232 A5 CH 617232A5 CH 1419075 A CH1419075 A CH 1419075A CH 1419075 A CH1419075 A CH 1419075A CH 617232 A5 CH617232 A5 CH 617232A5
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Description
Die Erfindung hat zum Gegenstand, eine Maschine zum Bilden eines dreiachsigen Stoffes, mit einer Kettfadenzuführeinrichtung, einer Führungseinrichtung welche die Kettfäden in Kettfadenscharen mit allgemeinen parallelen Kettfäden aufteilt, einer Gewebebildungseinrichtung, die eine Bewegungseinrichtung aufweist, welche den Kettfäden jeder Kettfadenschar eine Bewegung quer zur Durchlaufrichtung erteilt, wobei die Bewegungsrichtung der Kettfäden der einen Schar entgegengesetzt der der Kettfäden der anderen Schar ist, ferner mit einer Übertragungseinrichtung zum Überführen der Kettfäden von der Kante der einen Schar zu der entsprechenden Kante der anderen Schar, mit einer Einrichtung zur intermittierenden Verschiebung ausgewählter Kettfäden senkrecht aus der Ebene der Scharen zur Bildung von Webfächern und mit einer Einrichtung zur Aufnahme des gewebten Stoffes auf eine Rolle.
Es sind seit geraumer Zeit dreiachsige Gewebe bekannt, die gewebt oder in anderer beliebiger Weise hergestellt worden sind. Ein dreiachsiger textiler Stoff mit besonders erwünschten körperlichen Eigenschaften ist in der nordamerikanischen Reissue-Patentschrift Nr. 28 155 beschrieben.
Ein bei der Herstellung derartiger Stoffe auftretendes praktisches Problem besteht in der unvermeidbaren Komplexität oder Kompliziertheit eines solchen Gerätes und insbesondere der Kettenzuführung, welche für den Querlauf der Kettengarne über die Stoffbreite und den Rückquerlauf zur Startposition sorgen muss.
Bekannte Maschinen, die in erster Linie auf der Modifikation und Veränderung konventioneller Webtechnologie basieren, bestanden aus vertikal angeordneten, sich drehenden Gattern- oder Spulengestellen mit einer im allgemeinen horizontalen Bewegung des Kettfadens von dem Gatter zur Gewebebildungseinrichtung und verschiedenen Führungsanordnungen zum Halten aller Kettfäden unter Spannung unbeachtlich ihrer Winkellage auf dem Gatter. Jede natürliche oder mass-stäbliche im Handel erhältliche Maschine dieser Art leidet an den mit diesen Maschinen zusammenhängenden Nachteilen des erforderlichen Raum- bzw. Flächenbedarfes wegen der Grösse des kreisförmigen Gatters bzw. Spulengestells und wegen des horizontalen Abstandes, der notwendig ist, um den Faden von einem solchen Gatter in die konventionelle Doppelschar-Kettfadenanordnung, die bei der Herstellung eines dreiachsigen Stoffes üblich ist, zu führen. Ausserdem schliesst die winklige Position eines einzelnen Kettfadens auf dem sich drehenden Gatter und seine entsprechende Position in der Doppelschar-Kettfadenordnung eine Kettfaden-Weglänge ein, die sich im wesentlichen mit dem Querlauf des Kettfadens um den Umfang der Kettfadenordnung herum ändert. Bei einer masstäblichen Maschine ist die Kettfaden-Weglängenverände-rung derart, dass eine Kompensation oder ein Ausgleich durch eine gewöhnliche Führungseinrichtung nicht praktisch ist.
Beachtet man diese Probleme, so liegt dieser Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Maschine zu schaffen, die eine etwas geringere Kompliziertheit aufweist im Vergleich zu bekannten Maschinen und weniger Flächenbedarf hat als eine auf den vorher üblichen Ausbildungen basierende normale Maschine.
Vorteilhaft ist es erfindungsgemäss ferner, einen zweckmässigen Kettfadenzuführmechanismus für eine ein dreiachsiges Gewebe bildende Maschine vorzusehen. Vorteilhaft ist es erfindungsgemäss auch, ein Kettfadenweglängenausgleichssy-stem vorzusehen, um die Weglängen für alle Kettfäden relativ konstant zu halten, welche um den Umfang der Kettfadenordnung in einer Maschine zum Bilden eines dreiachsigen Gewebes traversieren. Vorteilhaft ist auch eine Fadenspannführung, die bei den Maschinen zum Formen eines dreiachsigen Stoffes nützlich ist. Weiterhin besteht ein Merkmal dieser Erfindung in der Schaffung einer Vorrichtung zur Bildung eines dreiachsigen Gewebes mit einer Gesamtsystemausgestaltung, welche die Herstellung eines dreiachsigen Gewebes oder Stoffes auf handelsüblicher Basis ermöglicht.
Diese und weitere Vorteile sowie Merkmale, die sich im Verlaufe der Erfindung ergeben, werden, kurz gesagt, durch eine vertikal ausgerichtete Maschine zur Bildung eines dreiachsigen Stoffes mit einem sich drehenden, horizontal angeordneten Gatter erreicht, von welchem eine Vielzahl von Kettfäden nach unten in eine herkömmliche Zwei-Schar-Ordnung und eine Gewebebildungseinrichtung für dreiachsiges Gewebe geführt wird. Vorzugsweise ist eine Vielzahl von Kettfädenbäumen auf dem sich drehenden Gatter befestigt. Ein anderes Merkmal der Erfindung, welches auch auf nichtvertikale Maschinen zur Bildung eines dreiachsigen Gewebes anwendbar ist, besteht in einem Weglängenkompensationssy-stem für einen Kettfaden, welches auf Kettfadenführungen basiert, die um einen nockenförmigen Weg herum beweglich sind, der eine gemeinsame Achse mit dem Kettfadenzuführgatter aufweist, welches seinerseits mit der geometrischen Mitte der Doppelscharkettfadenordnung zusammenfällt, welche in die Gewebebildungseinrichtung eintritt. Eine Vielzahl solcher Führungen kann mit einem einzigen Führungsträger kombiniert sein, von denen eine Vielzahl in im Abstand angeordneten Intervallen entlang der nockenförmigen Bahn verläuft,
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wobei deren Lauf von der Drehung des Kettfadenzuführgatters im Gleichgang angetrieben ist. Gemäss der Erfindung ist ein solches Kettfadenweglängenkompensationssystem in der vertikalen dreiachsigen Webmaschine bei einer bevorzugten Ausführungsform eingeschlossen.
Ein anderer Bestandteil der erfindungsgemässen Maschine zur Formung eines dreiachsigen Gewebes, welcher zwar auch ausserhalb der Erfindung angewendet werden kann, aber nichtsdestoweniger bei einer bevorzugten Ausführungsform dieser Erfindung eingeschlossen ist, besteht in einem Fadenspanner mit einer Rollenführung, die auf einem Federarm befestigt ist, dessen gegenüberliegendes Ende statisch befestigt ist. Eine solche Führung ist derart angeordnet, dass die Spannung im Kettfaden dazu neigt, den Federarm aus seiner Entlastungsstellung herauszuziehen. Bei geringfügigen Fadenweg-längenänderungen, wie sie z. B. durch die Betätigung des Fachbildungsmechanismus in einer dreiachsigen Webmaschine erzeugt werden, neigt somit das Biegen des Federarmes gegen seine entspannte Position dazu, die Spannung in dem Kettfaden aufrecht zu erhalten, während dementsprechend die Weglänge leicht zunimmt.
Weitere Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung einer Ausführungsform im Zusammenhang mit den beiliegenden Zeichnungen. Es zeigen:
Fig. 1 eine teilweise schematisierte Seitenansicht einer die Erfindung in ihrer bevorzugten Ausführungsform darstellenden Maschine zum Weben eines dreiachsigen Gewebes, Fig. 2 eine Draufsicht auf die Maschine gemäss Fig. 1, Fig. 3 eine horizontale Schnittansicht der in Fig. 1 gezeigten Maschine, und zwar in der Ebene 3-3 der Fig. 1,
Fig. 4 eine etwas vergrösserte Schnittseitenansicht der in Fig. 1 gezeigten Maschine, und zwar in der Ebene 4-4 der Fig. 2 gesehen,
Fig. 5 eine vergrösserte Einzelansicht eines Teils der in Fig. 4 gezeigten Maschine,
Fig. 6 eine vergrösserte detaillierte Draufsicht auf die Ebene 6-6 der Fig. 5, wobei ein Teil der Maschine in den vorherigen Figuren gezeigt ist, und
Fig. 7 eine vergrösserte Einzelansicht in der Schnittebene 7-7 in Fig. 6, wobei ein Teil der Maschine in den vorherigen Figuren gezeigt ist, insbesondere unter Darstellung des in Fig. 6 gezeigten Mechanismus.
In den Fig. 1 und 2 sind vertikale Gestellteile 2, obere Gestellteile 4, obere Stützkörper 6 mit Querbalken 6a, herabhängenden vertikalen Stützsäulen 8, welche an dem oberen Säulenstützring 10 angebracht sind und Bodensäulenhalte-rungsring 12 gezeigt, von welchem weiterhin diagonale Stützbäume 14 abgehängt sind, die durch Plattenquerteil 16 verstärkt sind, und es ist eine aufgehängte zentrale Fadenführungsanordnung 18 gezeigt. An den vertikalen Gestellteilen 2 sind ebenfalls horizontale Gatterhalterungsteile 20 angebracht, auf welchen der äussere Kreisgatterstützkörper 22 angebracht ist. Die Drehgatterbasis 24 weist auf ihrer oberen Seite vertikale Teile mit Baumhaltern 26 mit drehbar gelagerten Wellen 28 auf, wobei zwischen Paaren derselben Kettfadenbäume 30 angebracht sind, von denen jeder eine Vielzahl von Längenenden von darauf gewickelten Kettfäden aufweist. Die Gatterbasis 24 besteht im wesentlichen aus einer horizontal angeordneten Platte, deren innere und äussere Kanten um die vertikale Achse der Maschine herumlaufen. Zwischen den inneren und äusseren Kanten sind Öffnungen für Kettfäden vorgesehen, um von den Bäumen 30 durch die Gatterbasis 24 nach unten zu gehen.
Jeder Baum 30 ist für eine relativ freie Drehung auf Wellen 28 angebracht, wobei eine gewisse Reibeinstellung vorgesehen ist, um den Rückdruck oder Stützdruck im Verlaufe der Zuführung von Garnenden vom Baum 30 auf andere Mechanismen der gesamten gezeigten Webmaschine zu steuern.
An der Drehgatterbasis 24 sind über Rollenabhängteile 32 Rollen oder Walzen 34 angebracht, und zwar an der äusseren Kreiskante der Gatterbasis 24, welche das Gewicht des Drehgatters stützen, welches der Basis 24 auf dem äusseren Kreis-gatterstützkörper 22 zugeordnet ist, und die Gatterdrehung um die Maschinenachse ermöglichen, welche sich vertikal durch die Mitte der Maschine erstreckt.
Kettfäden werden von Bäumen 30 nach unten durch die Gatterbasis 24 geführt, und nach dem Laufen über die abgehängte mittige Fadenführungseinrichtung 18 setzt die Vielzahl von Kettfäden 36, welche von den Kettfadenbäumen 30 zugeführt werden, ihre vertikale Abwärtsbewegung fort, und zwar in zwei Kettfadenscharen mit im allgemeinen parallelen Kettfäden angeordnet, in eine dreiachsige Gewebebildungseinrichtung 38 hinein, (die nur in Kastenform gezeigt ist), die im allgemeinen den in «Preliminary Investigations of Feasibility of Weaving Triaxial Fabrics», Dow and Transfield, Textile Research Journal, Band 40, Nov. 1970, sowie in der US-Patentschrift 3 799 209, beschriebenen Aufbau hat. Speziell weisen solche Gewebebildungseinrichtungen Einrichtungen auf zum Bewegen von Kettfäden in jedem der Kettfadenscharen, und zwar quer von den Kettfadenwegen (die Bewegung in einer Kettschar ist dabei entgegengesetzt der in der anderen), ferner sie auf eine Einrichtung zur Überführung von Kettfäden von der Kante jeder Schar zu den entsprechenden Kanten der anderen Schar, Litzen oder Helfen für das intermittierende Versetzen oder Verlagern einzelner Kettfäden quer zur Ebene der Kettfadenschar, wodurch Webfächer und Schussfadenein-führeinrichtungen gebildet werden, wie z. B. die feste Schlag-schussfadeneinführeinrichtung, wie sie von der französischen Firma Société Alsacienne de Constructions Mécaniques hergestellt werden. Ferner sind in diesem Webmechanismus Ket-tenschlageinrichtungen eingeschlossen, wie z. B. die in der US-Patentschrift Nr. 3 799 209 beschriebenen Kettenschlagmaschinen. Das dreiachsige Gewebe läuft von der Gewebebildungseinrichtung 38 vertikal nach unten weiter zu der Gewebeaufnahmerolle 40, die in drehbar gelagerten Stützteilen 48 angebracht ist, welche zwischen den vertikalen Gestellteilen 2 horizontal abgehängt sind.
Obwohl in diesen Figuren nicht gezeigt, weist die dreiachsige Webmaschine doch offensichtlich herkömmliche Antriebe zur Drehung des Drehgatters auf, welches der Gatterbasis 24 zugeordnet ist, femer eine Aufnahmerollenantriebswelle 44 für das Betreiben der Litzen oder Helfen, der Schläger und der Schussfadeneinführeinrichtung in der dreiachsigen Gewebebildungseinrichtung 38.
Wie man am besten aus Fig. 2 sieht, weist eine abgehängte, mittige Fadenführungseinrichtung 18 bewegbare Stiftführungen 46, bewegbare Stiftführungshalter 48 und Einrichtungen, wie z. B. eine in Fig. 4 gezeigte Gelenkkette 50 zum Bewegen von Haltern 48 zusammen mit Stiftführungen 46 um den Umfang eines mittigen Stützarmes 52 herum auf, den man auch am besten in Fig. 4 erkennt. Wie zuvor erwähnt, weist die veranschaulichte dreiachsige Webmaschine ferner herkömmliche Antriebe für die Drehgatterbasis 24 und ihr zugeordnetes Gerät auf (durch den Eingriff der Gewindezähne auf der Gatterbasis 24). Auch ist eine Einrichtung vorgesehen, die über der Maschine gehaltert ist und vertikal nach unten für den Antrieb der Gelenkkette 50 durch die Maschine ragt. Ferner ist - allerdings ohne Darstellung - eine Einrichtung zum Koordinieren der verschiedenen Antriebe vorgesehen, welche beim Betrieb dieser Maschine notwendig ist.
Alternativ kann (an der mittigen Fadenführungseinrichtung 18 gemäss Darstellung) ein zentraler Stützarm 52 mit glatten, schraubenförmig genuteten Wellen entlang seinen zwei Kanten s
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versehen sein. Die Nuten in diesen Wellen dienen als Kettfadenführungen, und die Drehung dieser Wellen fördert automatisch die einzelnen Kettfäden in zwei Scharordnungen bzw. -reihen. Die Kettfäden laufen vorezugsweise auf der Innenseite dieser Wellen derart, dass die Drehantriebseinrichtung für die Wellen ausserhalb der Gesamtkettfadenordnung angeordnet ist.
Wie man am besten aus den Fig. 3, 4 und 5 ersieht, wird das Drehgatter der Kettfadenbäume 30, welches auf der Drehgatterbasis 24 befestigt ist, auch in seiner Kreisbewegung von inneren Walzen oder Rollen 56 gestützt, die auf dem Kreisgatterstützkörper 54 mit der inneren Kante angeordnet sind, der fest an den abgehängten Stützsäulen 8 und den Bodensäulen-halterungsringen 12 angebracht ist. Die Rollen 56 und Drehrollenführungen 58 sind auf im Abstand angeordneten vertikalen Teilen befestigt, die auch als untere Stützkörper 60 bezeichnet sind und fest an der Unterseite der Drehgatterbasis 24 angebracht sind; zwischen Paaren vertikaler Körper 60 sind horizontale Fadenführungsstangen 62 und 64 abgehängt. Ebenso sind horizontale Fadenführungsstangen 66 zwischen Paaren vom Baumhaltern 26 über der Drehgatterbasis 24 abgehängt. Quer im Abstand sind auch Fadenstiftführungen 68 und 70 und unter der Drehgatterbasis 24 angeordnet. Ebenfalls im seitlichen Abstand sind Stiftführungen 72 auf der horizontalen Fadenführungsstange 64 angebracht.
Wie man am besten in den Fig. 3 und 5 sieht, bildet eine horizontal angeordnete nockenförmige Bahn 74 einen Weg um die Achse der Maschine herum, der in einer Ebene senkrecht dazu Hegt und horizontal im Fall der gezeigten Vertikalmaschine. Die Radien dieses Weges von der Achse an jeder Stelle entlang ihrer Erstreckung sind so ausgewählt, um eine relativ konstante Kettfadenweglänge für alle Kettfäden im Verlauf ihrer Bahn von der Kettfadenzuführeinrichtung zur Gewebebildungseinrichtung vorzusehen. Normalerweise führt dies hinsichtlich der geometrischen Gestalt zu einer Art Ellipse, die aber im allgemeinen nicht eine echte Ellipse ist. Die Gestalt der geometrischen Konfiguration ist nur auf der Erwägung der Kettfadenweglänge in jeder Winkelstellung des Drehgatters und des entsprechenden Radius oder Abstandes von der Achse begründet, bei welcher ein spezieller Kettfaden in der Ebene der Bahn 74 angeordnet sein muss, um die Kettfadenweglänge relativ konstant zu halten, wenn der Kettfaden um die Gesamt-Kettfadenordnung läuft.
Die Bahn 74 ist durch eine Vielzahl von Schrauben oder Bolzen 76 fest auf einer Bahnhalterung 78 angebracht, die an der inneren Fläche des äusseren Kreisgatterstützkörpers 22 befestigt ist. Die Bahnhalterung 78 und die Schrauben 76 sind in Fig. 3 zur Erleichterung des Verständnisses fortgelassen worden.
Mittels entfembarer Rollenstifte 80 auf der Bahn 74 ist auch eine Mehrzahl von Laufkatzen oder Förderkarren 82 angebracht. Jede Laufkatze 82 weist ferner eine Rollennocke 84 auf, die in einem Schlitz 86 ruht und von diesem abgehängt ist und deshalb in austragenden Kragstützen 88 oben und an der Aussenkante der Drehgatterbasis 24 und neben dieser angebracht ist.
In ausführlicherer Darstellung in den Fig. 6 und 7 sieht man, dass jede Laufkatze 82 aus einer Basis 90 besteht, die eine Einrichtung zur Aufnahme von entfernbaren Rollenstiften 80 aufweist; die Basis 90 weist auch eine geometrische Konfiguration der Art auf, dass die Laufkatze 82 mit den Rollenstiften 80 auf der Bahn 74 gehalten wird, aber entlang der Bahn 74 frei rollen kann. Jede Laufkatze 82 weist ferner Rollen 92 auf, deren jede frei drehbar ist und mehrere Umfangsnuten 94 zur Aufnahme und Führung von Fäden aufweist.
Wie man am besten in Fig. 5 sieht, sind auch zwischen Paaren unterer Stützkörper 60 ferner Befestigungsbügel 96 und 98
abgehängt. Der Befestigungsbügel 98 weist ferner seitlich im Abstand angeordnete Stiftkörper 100 auf.
Auf dem Befestigungsbügel 96 ist eine Mehrzahl von Federarmen 102 angebracht, deren jeder an seiner Spitze mit Rollenführungen 104 versehen ist. Elektrische Berührungsarme 106 können auch zwischen Paaren unterer Stützkörper 60 derart abgehängt sein, dass ein elektrisches Signal erzeugt wird, wenn einer oder mehrere Spannfederarme 102 in Berührung mit einem elektrischen Kontaktarm 106 kommen.
Bezüglich des Betriebes der in den Fig. 1 bis 7 dargestellten Maschine wird eine Vielzahl von Enden von Kettfäden von Bäumen 30 über Führungsstangen 66 durch Stiftführungen 68 um Rollenführungen 92 der Laufkatzen 82 durch Stiftführung 70 über Führungsstangen 62, durch Stiftführung 72 der Führungsstange 64, über Rollenführung 104 und durch bewegbare Stiftführungen 46 zur Gewebebildungseinrichtung 38 und dann in gewebter Form zur Aufnahmerolle 40 geführt. Ein relativ konstanter Wegabstand für alle Kettfadenenden von den Bäumen 30 zu der bewegbaren Stiftführung 46 wird von der Position der Laufkatzen 82 auf der nockenförmigen Bahn 74 aufrecht erhalten. Im Verlaufe des Betriebes der Maschine wird das Gatter einschliesslich Bäumen 30, die auf der Gatterbasis 24 befestigt sind, um die Maschinenachse gedreht, und der konstante Wegabstand des Kettfadens von einem einzelnen Baum zu seiner entsprechenden Position auf den Stiftführungen 46 der mittigen Fadenführungseinrichtung 18 wird von der Einwärts- oder Auswärtsbewegung der Laufkatzen 82 aufrechterhalten, die im Schlitz 86 des Stützkörpers 88 abgehängt sind, während sie durch die nockenförmige Bahn 74 nach einwärts und auswärts geführt werden, auf welcher jede Laufkatze 82 angebracht ist.
Abgesehen von Wegabstandsänderungen infolge relativer Winkelstellung jedes Baumes 30 zu entsprechenden Stiftführungen 46 auf der zentralen Fadenführungseinrichtung 18 werden kleinere Weglängenveränderungen mit dem Herstellen und Wiederaufheben von Fächern durch die Gewebebildungseinrichtung 38 bewirkt. Um einen Ausgleich zu schaffen für diese geringfügigen Weglängenänderungen sowie zur Aufrechterhaltung der Spannung in jedem Kettfaden sind Federarme 102 mit Rollenführungen 104 angebracht, die nach unten an den Köpfen oder Spitzen der Federarme durch die Spannung in jedem einzelnen Kettfaden gezogen werden können. Die Federlast auf dem Federarm 102, der mit jedem Kettfaden in Berührung steht, gestattet es, die Spannung im Faden relativ konstant zu halten, wenn die Weglänge gleichmässig eingestellt wird, um die Federspannung in dem Federarm 102 zu halten. Im Falle des Bruches oder Abwerfens eines einzelnen Kettfadens hört der Federarm 102 auf, nach unten belastet zu sein und bewegt sich statt dessen nach oben, wobei er in Berührung mit dem elektrischen Kontaktarm 106 gelangt, wobei ein von diesem kommendes Ausgangssignal als Anzeichen für einen abgefallenen oder gerissenen Kettfaden benutzt werden kann.
Durch die kombinierte Wirkung von Stiftführungen 46 in der mittigen Fadenführungseinrichtung 18 und den Litzenoder Helfenmechanismen in der Gewebebildungseinrichtung 38 wird die Ordnung oder Reihe von Kettfäden in Draufsicht von einer praktisch kreisförmigen Reihe, wie sie die Bäume 30 verlassen, zu einer Reihe zweier Scharen von Kettfäden umgewandelt, welche in die Einrichtung 38 eintreten. Im Verlaufe des dreiachsigen Webens werden einzelne Kettfäden quer in diesen einzelnen Kettfäden übertragen und von einer Schar zur anderen übertragen, wenn sie dessen Ende bei ihrer seitlichen Bewegung erreichen. Eine getrennte, nicht gezeigte Aufnahmevorrichtung ist ausserhalb der Reihe Kettfäden sowie am Ende der mittigen Fadenführungseinrichtung 18 angeordnet, und zwar zur Aufnahme jedes Kettfadens, sobald dieser das Ende einer Scharreihe erreicht, und zur Überführung dessel-
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ben zu der entsprechenden Kante der gegenüberliegenden Scharreihe der Kettfäden. Solche Aufnahme- und Überführungsvorrichtungen können verschiedene Formen annehmen, wie in dem Literaturartikel und in der Patentschrift vorgeschlagen ist, die oben erwähnt sind. Die seitliche Überführung einzelner Kettfäden entlang der Länge jeder Scharreihe kann beispielsweise durch die Umfangsbewegung der Stiftführungshalter 48 gewährleistet werden, die auf einer Gelenkkette 50 befestigt sind, welche zwischen nicht gezeigten Kettenrädern am jeweiligen Ende der Mittelstange 52 angetrieben ist (oder durch die Drehung von glatten, schraubenförmig genuteten
Führungswellen bei dem anderen oben beschriebenen alternativen Ausführungsbeispiel).
Die Bewegung der Gelenkkette 50 und die Drehung des auf der Gatterbasis 24 angebrachten Drehgatters sowie die der s Aufnahmerolle 40 sind im allgemeinen intermittierend, wobei nach jedem Schussfadeneinführzyklus eine leichte Bewegung von jedem bewirkt wird.
Aus dem Vorstehenden erkennt man, dass die vorliegende Erfindung beim Weben dreiachsiger Stoffe, insbesondere io solchen nützlich ist, wie sie in der amerikanischen Re-issue-Patentschrift Nr. 28 155 beschrieben sind.
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5 Blatt Zeichnungen
Claims (24)
- 6172322PATENTANSPRÜCHE1. Maschine zum Bilden eines dreiachsigen Stoffes, mit einer Kettfadenzuführeinrichtung (30), einer Führungseinrichtung (66,68,92,94,70,62,72,104,100,46), welche die Kettfäden (36) in Kettfadenscharen mit im allgemeinen parallelen Kettfäden aufteilt, einer Gewebebildungseinrichtung (38) die eine Bewegungseinrichtung aufweist, welche den Kettfäden (36) jeder Kettfadenschar eine Bewegung quer zur Durchlaufrichtung erteilt, wobei die Bewegungsrichtung der Kettfäden der einen Schar entgegengesetzt der der Kettfäden der anderen Schar ist, ferner mit einer Obertragungseinrichtung zum Überführen der Kettfäden von der Kante der einen Schar zu der entsprechenden Kante der anderen Schar, mit einer Einrichtung zur intermittierenden Verschiebung ausgewählter Kettfäden senkrecht aus der Ebene der Scharen zur Bildung von Webfächern und mit einer Einrichtung zur Aufnahme des gewebten Stoffes auf eine Rolle (40), dadurch gekennzeichnet, dass ein Kettfadenzuführgatter (24, 26, 28, 30) um eine vertikal Achse drehbar vorgesehen ist und dass die Führungseinrichtung (66,68,92) die Kettfäden (36) nach unten aus dem Gatter in die zwei Kettfadenscharen zum Weben eines dreiachsigen Stoffes führt.
- 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Gatter (24, 26, 28) eine Befestigungseinrichtung für mehrere Kettfadenbäume (30) vorgesehen ist, deren jeder mehrere Kettfäden aufweist, die auf den Bäumen (30) aufgewickelt sind, so dass die Bäume die Kettfadenzuführeinrichtung bilden.
- 3. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungseinrichtung eine zentrale Fadenführungseinrichtung aufweist, die von einer sich von oberhalb des Gatters nach unten durch dessen Zentrum erstreckenden Abhängeinrichtung (18) gehaltert ist.
- 4. Maschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die zentrale Fadenführungseinrichtung Fadenführungen (46) aufweist, welche die Fäden jeder der beiden Scharen aufnehmen und horizontal in einer geschlossenen Bahn, welche zwei Kettfadenebenen bildet, bewegbar sind.
- 5. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kettfäden von der Zuführeinrichtung über Führungen (92, 94) auf eine Führungshalterung (82) gehen und ferner eine Bewegungseinrichtung (84, 86, 88) vorgesehen ist, welche die Führungshalterung im Gleichgang mit dem Gatter um die vertikale Achse in einer horizontalen Ebene und in einer im wesentlichen elliptischen Bahn bewegt, dessen Hauptdurchmesser senkrecht zu einer Vertikalebene steht, welche äquidi-stant von den Kettfadengeweben ist.
- 6. Maschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungshalterung mehrere Laufkatzen (82) aufweist, wobei jede Laufkatze mindestens eine Rolle (92, 94) mit mehreren Umfangsnuten (94) aufweist und jede Nut eine Kettfadenführung aufweist.
- 7. Maschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Laufkatzen (82) im Abstand voneinander auf der elliptischen Bahn (74) befestigt sind und das Drehgatter einen Antrieb (84, 86, 88) für die Bewegung der Laufkatzen (82) entlang der Bahn (74) aufweist.
- 8. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere einzelne Rollenführungen (104) vorgesehen sind, jeder Kettfaden über eine Rollenführung läuft, welche einzeln auf einem durch eine Feder gespannten Arm (102) angebracht ist, dessen Ende gegenüber der Rollenführung an einem Befestigungsbügel (96) angebracht ist, welches an dem Drehgatter befestigt ist und mit diesem drehbar ist, und dass die Rollenführung und der durch die Feder gespannte Arm die Spannung im Kettfaden aufrecht zu erhalten vermögen.
- 9. Maschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass ein elektrisch leitender Körper (106) in der Nähe der durch die Federn gespannten Arme (102) der Vielzahl von Rollenführungen (104) angeordnet und in einem gewissen Abstand von diesen in einer entgegengesetzten Richtung angeordnet ist, zu der jeder Arm durch die Spannung des Kettfadens verschoben wird, der über die zugeordnete entsprechende Rollenführung verläuft, und dass der elektrisch leitende Körper (106) geeignet ausgebildet ist, um eine elektrische Schaltung nach Kontakt mit dem gespannten Arm zu schliessen und somit ein Ausgangssignal als Anzeige dafür zu erzeugen, dass ein solcher Kontakt hergestellt worden ist.
- 10. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gatter eine Gatterbasis (24) aufweist, die aus einer horizontal angeordneten Platte besteht, deren innere und äussere Kanten die Achse umfassen, mehrere vertikal angeordnete Teile (26, 60) an der Basisplatte (24) an deren Ober-und Unterseite in Abständen um den Umfang der Platte angeordnet sind, wobei Garnführungsstangen (66, 62) sich zwischen je zwei der vertikalen Teile (26, 60) erstrecken, dass Öffnungen in der Platte zwischen den Kanten und je zwei Teilen bzw. Paaren von Vertikalteilen vorgesehen und so ausgebildet sind, dass sie den Durchgang von Kettfäden ermöglichen, und dass die Basisplatte ferner in der Nähe der inneren und äusseren Kanten Rollenstützen (34, 56) aufweist, wobei Kreisgatterstützkörper (22, 54) die Rollen stützen und eine kreisförmige Bewegung des Gatters darauf ermöglichen.
- 11. Maschine nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass Paare von Vertikalteilen über der Gatterbasisplatte (24) angeordnet sind und jeweils drehbar gelagerte Halterungen (28) für Kettbäume (30) aufweisen.
- 12. Maschine nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Kettfadenführungshalter (82), welche Rollenführungen (92, 94) mit mehreren am Umfang angeordneten Fadenführungsnuten (94) aufweisen, in Abständen auf einer elliptischen Bahn (74) befestigt sind, die auf dem Kreisgatterstützkörper (22) angebracht sind, und dass die elliptische Bahn in einer Horizontalebene liegt, deren Hauptdurchmesser senkrecht zu einer Vertikalebene steht, welche äquidistant zwischen den zwei Kettfadenscharen ist.
- 13. Maschine nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Gatter eine Bewegungseinrichtung (84, 86, 88) für die Führungshalter entlang der Bahn im Gleichgang mit der Kreisbewegung des Gatters aufweist.
- 14. Maschine nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Kreisgatterstützkörper (22, 54) von sich horizontal über dem Gatter erstreckenden Balken (6, 6a) abgehängt ist.
- 15. Maschine nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungshalterbewegungseinrichtung mehrere Krag-stützen (88) aufweist, die auf der Gatterbasisplatte (24) im Abstand um deren Umfang herum angeordnet sind, und dass die Kragstützen sich über die elliptische Bahn (14) erstrecken und eine Einrichtung (84, 86) aufweisen für das Abhängen der Fadenführungshalter von der Bahn, so dass deren freie Radialbewegung ermöglicht ist.
- 16. Maschine nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Abhängeinrichtung einen Nockenschlitz (86) auf der Unterseite der Kragstütze (88) aufweist und jeder Führungshalter (82) eine auf seiner Oberseite befestigte Rollennocke (84) aufweist, die in dem Nockenschlitz zu gleiten vermag.
- 17. Maschine nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Haupt- und Nebendurchmesser der elliptischen Bahn bezüglich der Kettfadenweglängen zwischen dem Gatter (24, 26, 28, 30) und der Gewebebildungseinrichtung (38) derart gewählt sind, dass jede Kettfadenweglänge unabhängig von ihrer Umfangsstellung näherungsweise konstant ist.
- 18. Maschine nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass ein Befestigungsbügel (96) zwischen jedem Paar vertikaler Teile (60) auf der Unterseite der Gatterbasisplatte (24) abgehängt ist und eine Vielzahl von gespannten Federarmen51015202530354045505560653617 232(102) mit je einer Rollenführung (104), die an deren Enden angebracht sind, an dem Befestigungsbügel angebracht ist und dass jede Rollenführung und jeder Spannfederarm geeignet ausgebildet sind, um mit einem einzelnen Kettfaden in Eingriff zu treten und dessen Spannung aufrecht zu erhalten.
- 19. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Kettfadenweglängen-Ausgleichsanlage aus einer statischen elliptischen Bahn (74) besteht, die senkrecht zu der Achse liegt und diese umgibt, mehrere Garnführungshalter (82) in gleichen Abständen entlang der elliptischen Bahn angebracht sind und entlang der Bahn frei bewegbar sind, wobei jeder Führungshalter mindestens eine mit dem Kettfaden in Eingriff tretende Führung (92, 94) aufweist, und dass ein mit den Führungshaltern in Eingriff tretender Antrieb (88), welcher dem Gatter zugeordnet ist, geeignet ausgebildet ist, um die Führungshalter entlang der Bahn und um die Achse im Gleichgang mit der Drehbewegung des Gatters zu bewegen.
- 20. Maschine nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Fadenführungshalter (82) zwei zylindrische Rollenführungen (92) aufweisen, deren jede mit mehreren Umfangs-nuten (94) versehen ist, welche Fadenführungen darin bilden.
- 21. Maschine nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass der Haupt- und Nebendurchmesser (Achse) der elliptischen Bahn (74) bezüglich der Kettfadenweglängen zwischen dem Gatter und der Gewebebildungseinrichtung (38) derart gewählt sind, dass jede Kettfadenweglänge unbeachtlich ihrer Umfangsposition nahezu konstant ist.
- 22. Maschine nach Anspruch 21, gekennzeichnet durch eine Fadenspanneinrichtung mit einer Führung (104), die an dem Ende eines Federarmes (102) angeordnet ist, dessen anderes Ende fest ist, und dass die Führung geeignet ausgebildet ist, um mit einem unter Spannung stehenden Faden in Eingriff zu treten, welcher um ein Teil der Führung herumgeführt ist und den Federarm aus seiner Lösestellung fortzieht.
- 23. Maschine nach Anspruch 22, gekennzeichnet durch ein elektrisch leitendes Teil (106), welches für die Berührung und das Schliessen eines elektrischen Schaltkreises mit dem Federarm im Verlaufe des Federarmweges zwischen seiner gespannten und seiner entspannten Position angebracht ist.
- 24. Maschine nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass die Führung eine mit niedriger Reibung versehene Rollenführung (104) ist.
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