CH617233A5 - - Google Patents

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CH617233A5
CH617233A5 CH1100376A CH1100376A CH617233A5 CH 617233 A5 CH617233 A5 CH 617233A5 CH 1100376 A CH1100376 A CH 1100376A CH 1100376 A CH1100376 A CH 1100376A CH 617233 A5 CH617233 A5 CH 617233A5
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CH
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CH1100376A
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Franklin L Townsend
Frank P Trumpio
Original Assignee
Barber Colman Co
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Publication of CH617233A5 publication Critical patent/CH617233A5/de

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    • D—TEXTILES; PAPER
    • D03—WEAVING
    • D03D—WOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D41/00—Looms not otherwise provided for, e.g. for weaving chenille yarn; Details peculiar to these looms
    • Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10—TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10S—TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10S139/00—Textiles: weaving
    • Y10S139/01—Bias fabric digest

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von triaxialen Geweben, in welchen eine Anzahl von Kettfäden von in in Schussrichtung verlaufenden Reihen angeordneten länglichen Litzen geführt erfasst, durch Bewegung der Litzen in Längsrichtung zu Webfächern umgebildet und durch Verschiebung der Litzen in Schussrichtung bewegt werden.
Solche Verfahren sind beispielsweise aus den US-PS 1 368 215 und 550 068 bekannt. Die Litzen, die in Schussrichtung verschoben werden, werden jeweils einzeln nacheinander von einem Ende einer ersten der in Schussrichtung verlaufenden Reihen zu einem benachbarten Ende einer zweiten der Reihen übertragen.
In der nicht vorveröffentlichten CH-PS 610 603 wird vorgeschlagen, die Litzen für die Übertragung um eine Achse zu drehen, die etwa durch die Fadenführungsöffnung der Litze geht. Die Vorrichtung und das Verfahren zum Übertragen von Litzen, wie sie in dieser CH-PS 610 603 beschrieben sind, vereinigen die Vorteile des einwandfreien mechanischen Betriebes eines Webstuhles zur Herstellung von triaxialen Geweben mit der Vermeidung unerwünschter Beanspruchungen des verarbeiteten Materials. Jedoch können bei Erhöhung der Betriebsgeschwindigkeit eines Webstuhls zur Herstellung von triaxialen Geweben zwecks Erhöhung der Produktionsmenge mit der in dieser CH-PS vorgeschlagenen Einrichtung insofern gewisse Schwierigkeiten auftreten, als die zuverlässige Steuerung der Bewegungen einzelner Litzen erschwert wird.
Die Aufgabe der Erfindung besteht daher darin, das eingangs angegebene Verfahren sowie einen Webstuhl zur Durchführung desselben so auszugestalten, dass eine verbesserte Übertragung der Litzen durch zuverlässigere Steuerung der zu übertragenden Litzen erreicht werden kann.
Gemäss der Erfindung werden die Litzen durch seitliche Bewegung unter Führung durch gleitende Berührung eines grösseren Teiles von peripheren Längskanten der Litzen mit einer Führungsfläche, welche sich von einer ersten in Schussrichtung verlaufenden Reihe zu einer zweiten in Schussrichtung verlaufenden Reihe erstreckt, von einem Ende der ersten Reihe zu einem benachbarten Ende der zweiten Reihe übertragen.
Die Litzen können dabei vorzugsweise so geführt werden, dass ihre seitliche Bewegung unter minimaler Verschiebung des entsprechenden Kettfadens in Schussrichtung erfolgt, beispielsweise mittels einer bogenförmigen stationären Rippe, die während der Übertragung in einen Einschnitt der Litzen eingreift, welcher bei der Fachbildung dazu dient, den Litzen eine Längsbewegung zu erteilen.
Anhand der Zeichnungen werden nachstehend Ausführungsbeispiele der Erfindung näher erläutert. In den Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 eine schematische Draufsicht eines verbesserten Webstuhls zur Herstellung von triaxialen Geweben,
Fig. 2 eine schematische Seitenansicht des Webstuhls gemäss Fig. 1,
Fig. 3 eine perspektivische Ansicht einer ersten Ausführungsform einer Litzenübertragungseinrichtung zur Verwendung im Webstuhl gemäss Fig. 1, teilweise im Schnitt,
Fig. 4 eine perspektivische Ansicht ähnlich derjenigen von Fig. 3, welche bestimmte Elemente der Litzenübertragungseinrichtung gemäss Fig. 3 im einzelnen zeigt.
Fig. 5 eine teilweise geschnittene Seitenansicht der Einrichtung gemäss Fig. 3 und 4 entlang der Linie 5-5 in Fig. 3,
Fig. 6 eine der Fig. 3 ähnliche Ansicht einer zweiten Ausführungsform einer Litzenübertragungseinrichtung,
Fig. 7 eine der Fig. 4 ähnliche Ansicht der Einrichtung gemäss Fig. 6,
Fig. 8 eine der Fig. 5 ähnliche Ansicht der Einrichtung gemäss Fig. 6, entlang der Linie 8-8 in Fig. 6,
Fig. 9 eine den Fig. 3 und 6 ähnliche Ansicht einer dritten Ausführungsform einer Litzenübertragungseinrichtung,
Fig. 10 eine Seitenansicht der Einrichtung gemäss Fig. 9 und Fig. 11 in grösserem Masstab eine Ansicht ähnlich derjenigen von Fig. 10, teilweise im Schnitt.
Der gezeigte Webstuhl weist eine Anzahl länglicher Litzen auf, welche in in Schussrichtung verlaufenden Reihen angeordnet sind, um die jeweiligen Kettfadenscharen zu führen und daraus Webfächer zu bilden. Die allgemeine Anordnung und bestimmte funktionelle Merkmale eines solchen Webstuhls sind in den Zeichnungen und der Beschreibung der CH-PS 610 601 und der CH-PS 610 603 näher erläutert.
Bekanntlich kann ein Webstuhl eine beliebige Anzahl von in Schussrichtung verlaufenden Litzenreihen aufweisen, sofern mindestens zwei solche Reihen vorgesehen sind. Die beigefügten Zeichnungen zeigen vier einander gegenüberliegende, in Schussrichtung verlaufende Litzenreihen A, A', B, B', wobei die oberen Reihen A, A' einen ersten Satz oder ein erstes Paar von einander gegenüberliegenden, in Schussrichtung verlaufenden Litzenreihen und die unteren Reihen B, B' einen zweiten Satz oder ein zweites Paar von einander gegenüberliegenden Litzenreihen bilden. In bevorzugten Ausführungsformen von Webstühlen gemäss der vorliegenden Erfindung nehmen die in Schussrichtung verlaufenden Litzenreihen im wesentlichen horizontale Stellungen ein, wobei die Litzen sich in Längsrichtung horizontal zwischen vorgeschobenen und zurückgezogenen Stellungen bewegen, um aus den dadurch geführten Kettfadenscharen S Webfächer für die Einführung von Schussfäden zu bilden (Fig. 2). Schussfadeneinführungs-vorrichtungen W führen Schussfäden in der horizontalen Ebene an einer Stelle unter den Ebenen der Litzenreihen ein. Der Warenschluss F des entstehenden triaxialen Gewebes erstreckt sich im wesentlichen horizontal und liegt in einem bedeutenden Abstand unterhalb der Litzenreihen A, A', B, B'. Das sich am Warenschluss F bildende Gewebe bewegt sich während des Webvorgangs in im wesentlichen senkrechter Richtung nach unten, wobei geeignete (nicht dargestellte) Anschlagmittel dazu dienen, jeden aufeinanderfolgend eingeführten Schussfaden am Warenschluss anzuschlagen, und in zeitlichem Bezug auf die Betätigung der Litzenreihen A, A', B, B' und der Schusseinführungsmittel W betätigt werden. Ersichtlicherweise könnte die Bewegungsrichtung des Gewebes während des Webvorgangs nach oben, horizontal oder in jeder beliebigen Richtung verlaufen, ohne dass dadurch der Rahmen der vorliegenden Erfindung verlassen wird.
Jede Litze kann von der in der CH-PS Nr. 610 601 beschriebenen Art sein. Gemäss dieser Patentschrift weist jede Litze 10 eine längliche, relativ dünne Form und einen länglichen Hauptteil 11 von bestimmter Breite mit einem engen Vorderteil 12 von verminderter Breite auf, welcher sich vom Hauptteil 11 nach vorne erstreckt. Der Vorderteil 12 von verringerter Breite endet in einem abgerundeten oder halbkreisförmig ausgebildeten freien Ende, welches an der jeweiligen Litze einen nasenartig ausgebildeten Teil bildet. Jede Litze weist eine Öffnung oder Öse 14 zur Führung eines Fadens auf, welche nahe beim freien Vorderende derselben
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liegt und dazu dient, den jeweiligen Kettfaden geführt aufzunehmen. Vorzugsweise erstrecken sich einander gegenüberliegende Längskanten einer Litze parallel zueinander, und der Hauptteil 11 bildet einen vorstehenden schulterförmigen Teil, welcher so ausgebildet ist, dass die Litzenreihe während des Betriebes des Webstuhls in Schussrichtung verschoben werden kann. Jede Litze ist auch mit Mitteln versehen, welche zwecks Erteilung einer Fachbildungsbewegung erfasst werden können, vorzugsweise in Form eines Einschnittes 16, welcher vorzugsweise von einem hakenartigen Vorsprung am hinteren Ende des Hauptteiles 11 jeder Litze gebildet wird.
Die Einschnitte 16 der Litzen jeder Reihe A, A', B, B' stehen mit länglichen Rippen 18A, 18A', 18B, 18B' einer entsprechenden Fachbildungsstange im Eingriff, wobei eine Fachbildungsstange zur Bewegung jeder entsprechenden, in Schussrichtung verlaufenden Litzenreihe zwischen einer zurückgezogenen Stellung und einer vorgeschobenen Stellung vorgesehen ist. In dieser Bewegung gleiten die einander zugekehrten Längskanten der Litzen in den ersten zwei Reihen A, B an der oberen bzw. der unteren Oberfläche einer ersten stationären Leitplatte 19, und die einander zugekehrten Längskanten der Litzen der zweiten Reihen A', B' gleiten an der oberen bzw. der unteren Oberfläche einer zweiten stationären Leitplatte 20. Die stationären Leitplatten weisen eine Länge auf, welche ungefähr der Breite des triaxialen Gewebes entspricht, und die einander zugekehrten Kanten der Platten haben voneinander einen Abstand, welcher eine geeignete Öffnung für den Durchgang der Kettfadenscharen und für die Bildung von Kettfadenfächern durch Betätigung der Litzen bildet.
Zwecks Steuerung der Litzen während der Bildung von Kettfadenfächern und zwecks Verschiebung der Litzen in Schussrichtung sind für jede Litzenreihe A, B, A', B; Litzenführer, welche stationäre Durchgänge bilden, und Litzenschub-vorrichtungen, welche bewegliche Durchgänge bilden, vorgesehen. Jeder bewegliche Durchgänge bildende Litzenführer kann die Form eines länglichen, in Schussrichtung verlaufenden Leitelementes oder einer Leitstange 21A, 21A', 21B, 21B' aufweisen, welche in geeigneter Weise befestigt ist, so dass eine der entsprechenden Leitplatte 19 bzw. 20 zugekehrte Oberfläche einen etwas grösseren Abstand von der Leitplatte 19 bzw. 20 aufweist, als die Breite der Vorderteile 12 der Litzen 10 mit verringerter Breite beträgt. Die der entsprechenden stationären Leitplatte 19 bzw. 20 zugekehrte Oberfläche jeder Leitstange 21A, 21A', 21B, 21B' weist eine Anzahl von vorstehenden Zähnen oder Wand teilen auf, zwischen welchen eine in Schussrichtung verlaufende Reihe von Durchgängen zur Führung der jeweiligen Litzen in ihrer Längsbewegung zwischen vorgeschobenen und zurückgezogenen Stellungen, in welchen das Webfach offen ist, gebildet wird.
Für die Verschiebung jeder Litze in jeder Reihe von einem Durchgang zu einem unmittelbar benachbarten Durchgang sind Litzenschubstangen 22A, 22A', 22B, 22B' vorgesehen, wodurch die Litzen und die dadurch erfassten Kettfadenscharen während des Webvorgangs in Schussrichtung verschoben werden, so dass die Kettfadenscharen unter einem bestimmten Winkel in bezug auf die Schussfäden verlaufen können. Jede Litzenschubstange weist die Form einer länglichen, in Schussrichtung verlaufenden und beweglichen Stange auf, welche hinter einem jeweiligen stationären Litzenführer in Gleitverbindung mit demselben oder nahe bei demselben liegt. Jede Schubstange weist eine in Schussrichtung verlaufende Reihe von in geringem Abstand voneinander sich nach vorn und hinten erstreckenden Zähnen auf, welche eine in Schussrichtung verlaufende Reihe von Durchgängen zur Aufnahme von Schulterteilen der Litzen während der Längsbewegung derselben aus der und in die zurückgezogene bzw. vorgeschobene Offenfachstellung bilden. Wie in der obenerwähnten CH-
PS 610 603 näher beschrieben, werden die Längsbewegung der Litzen und die Verschiebung der Schubstange koordiniert, um die Bewegung der Litzen und der Kettfadenscharen in Schussrichtung zu bewirken. Wie ebenfalls in der genannten CH-PS näher beschrieben, werden aufeinanderfolgende Litzen, zwecks Überführung derselben an die benachbarten Enden anderer in Schussrichtung verlaufender Reihen, an die Enden der in Schussrichtung verlaufenden Reihen abgegeben.
Litzenübertragungseinrichtungen 50AB und 50BA (Fig. 1) sind aufeinander gegenüberliegenden Seiten des Webstuhls vorgesehen, um aufeinanderfolgende Litzen von einem Ende jeder Reihe zum benachbarten Ende einer anderen Reihe zu überführen. In den gezeigten Ausführungsformen wird jede der aufeinanderfolgenden Litze vom vorderen Ende jeder Litzenreihe A, B, B' W zum benachbarten hinteren Ende einer jeweils gegenüberliegenden Litzenreihe überführt. Beide Litzenübertragungseinrichtungen 50AB, 50BA können im wesentlichen gleich aufgebaut sein, weshalb nachstehend nur die erste Litzenübertragungseinrichtung 50AB näher beschrieben ist.
Die erste Litzenübertragungseinrichtung 50AB weist eine Führungsvorrichtung, welche sich von einem Ende einer Reihe zum benachbarten Ende einer anderen Reihe erstreckt, um sich dazwischen bewegende Litzen zu führen, und eine Vorrichtung zur Erfassung von Litzen und zur Bewegung derselben vom einen Ende der einen Reihe zum benachbarten Ende der anderen Reihe auf. Jede Führungsvorrichtung und jede Vorrichtung zur Erfassung und Bewegung der Litzen besteht aus einer Anzahl von Komponenten, wie nachstehend näher beschrieben wird.
Die Führungsvorrichtung besteht aus einer stationären bogenförmigen Rippe 51 bzw. 51', einer Platte 52, welche eine Litzenerfassungsfläche bildet, und einer bogenförmigen Nokkenfläche 54 bzw. 54', welche sich vom einen Ende einer Reihe zum benachbarten Ende einer anderen Reihe erstreckt. Wie nachstehend näher erläutert, greift die Rippe 51 bzw. 51' in die Einschnitte 16 der zu übertragenden Litzen 10 ein, um die Längsstellung derselben während der Übertragung derselben zuverlässig zu steuern. Die Litzenerfassungsfläche, welche von der Platte 52 gebildet wird, erfasst die peripheren seitlichen Längskanten der zu übertragenden Litzen, wodurch die Führung derselben erleichtert wird.
Die Vorrichtung zur Erfassung der Litzen und zur Bewegung derselben besteht aus einem Mechanismus mit einem Litzenbehälter 55 bzw. 55', einem Führungselement 56 bzw. 56', das mit der entsprechenden Nockenfläche 54 bzw. 54', entlang welcher es sich bewegt, in Berührung steht, und Mitteln zur Schwenkbewegung des Litzenbehälters 55 bzw. 55' und des entsprechenden Führungselementes 56 bzw. 56' zwischen zwei in Schussrichtung verlaufenden Litzenreihen. In der dargestellten Ausführungsform enthält die Antriebsvorrichtung für den Litzenbehälter 55 bzw. 55' und das entsprechende Führungselement eine Zahnstange 58 bzw. 58', welche parallel zur Längsbewegungsrichtung der Litzen zwischen ihren vorgeschobenen und zurückgezogenen Offenfachstellungen (wie in Fig. 1 durch Pfeile angedeutet) in Längsrichtung beweglich angeordnet ist. Die Zahnstange 58 bzw. 58' steht mit einem entsprechenden Ritzel 59 bzw. 59' in Eingriff, welches um eine Achse drehbar ist, die durch eine Antriebswelle 60 bzw. 60' festgelegt und gegenüber dem Mittelpunkt des durch die entsprechende Nockenfläche 54 bzw. 54' gebildeten Bogens versetzt ist. Ein entsprechender Schwenkarm 61 bzw. 61' verbindet die Antriebswelle 60 bzw. 60' mit dem Litzenbehälter 55 bzw. 55' (Fig. 4). Demnach nehmen die Litzenbehälter 55, 55' mit den Hin- und Herbewegungen der Zahnstangen 58, 58' (wie durch Pfeile in Fig. 1 und 3 angedeutet) in bestimmter zeitlicher Beziehung zu anderen Funktionen des Webstuhls Litzen auf und übertragen sie.
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Beispielsweise wird eine Litze durch Zusammenwirkung der Leitstangen 21A und der Schubstangen 22 A zum vorderen Ende der in Schussrichtung verlaufenden Reihe A gebracht, wie dies bereits weiter oben kurz erwähnt wurde. Der mit der in Schussrichtung verlaufenden Reihe A zusammenwirkende Litzenbehälter 55 weist in einem bestimmten Abstand einen Anschlag oder eine gezackte Form auf, welche mit einer in entsprechender Weise unterbrochenen oder gezackten Form des vorderen Endes der Leitstange 21A zusammenpasst, so dass der Behälter 55 in seiner Endstellung am vorderen Ende der Reihe A dazu dient, den äussersten Durchgang der Leitstange 21A zu bilden. Daher wird die äusserste Litze, wenn sie mittels der Schubstange 22A in Schussrichtung verschoben wird, auf den Behälter 55 ausgerichtet und wird von demselben festgehalten, während sie durch Bewegung der entsprechenden Fachbildungsstange in die vorgeschobene Stellung gebracht wird. In dieser Stellung hat sich die zu übertragende Litze in Berührung mit der Platte 52 bewegt, welche die Litzenerfassungsfläche bildet. Ferner wurde der Einschnitt 16 der zu übertragenden Litze auf die entsprechende stationäre Rippe 51 ausgerichtet, welche einen Teil der Führungsvorrichtung bildet. Nachdem sie so für die Übertragung vorbereitet ist, kann eine zu übertragende Litze durch Drehung des Schwenkarms 61 von der einen Reihe A entfernt werden (in Fig. 1 im Gegenuhrzeigersinn; nach rechts gemäss den Fig. 3 und 4).
Während die zu übertragende Litze vom vorderen Ende der einen Reihe A entfernt wird, bewegt sich die periphere, in Längsrichtung verlaufende Seitenkante der Litze entlang der Litzenerfassungsfläche, welche von der Platte 52 gebildet wird. Ferner wird der Einschnitt 16 der Litze von der Rippe 18A der entsprechenden Fachbildungsstange zu der stationären, bogenförmigen Rippe 51 geführt und beschreibt dadurch einen bogenförmigen Weg, welcher als Mittelpunkt die Öse 14 der Litze hat. Die Bewegung des Litzenbehälters 55 wird durch Eingriff des Führungselementes 56 mit der Nockenfläche 54 geführt.
Eine zum benachbarten Ende einer anderen Reihe A' übertragene Litze wird durch die stationäre Rippe 51 in eine Stellung gebracht, welche der zurückgezogenen Stellung der Litzen in der betreffenden Reihe A' entspricht. Bei Erreichung seiner Endstellung am hinteren Ende dieser Reihe A' passt der gezahnte Behälter 55 auf die entsprechende Schubstange 22A' und dient dazu, den äussersten Durchgang derselben zu bilden. Gleichzeitig wird der Einschnitt 16 von der stationären Rippe 51 zur Rippe 18A' der entsprechenden Fachbildungsstange überführt. Die Litze wird dem Behälter 55 durch Bewegung der Fachbildungsstange in Richtung auf die vorgeschobene Litzenstellung entnommen, worauf der Behälter 55 zu seiner Endstellung am vorderen Ende der Reihe A zurückkehrt und der Überführungszyklus je nach Bedarf durch die Gesamtfunktion des Webstuhls beliebig oft wiederholt werden kann.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich, haben verschiedene Komponenten der Führungsvorrichtung keinen gemeinsamen Mittelpunkt. Anstattdessen sind die Verhältnisse zwischen der bogenförmigen, stationären Rippe 51 bzw. 51', der Nockenfläche 54 bzw. 54' und dem Schwenkarm 61 bzw. 61' so, dass eine Litze bei ihrer Überführung um den nasenartig ausgebildeten Teil derselben geschwenkt wird, derart, dass die Litze wie oben beschrieben von der vorgeschobenen Offenfachstellung in der einen Reihe zur zurückgezogenen Offenfachstellung in der anderen Reihe bewegt wird, wobei die Beanspruchung des entsprechenden Kettfadens durch Bewegung in Schussrichtung, welche sonst auftreten könnte, auf ein Minimum reduziert wird. In der gezeigten Ausführungsform erleichtert die Trennung der Achse, um welche sich die Welle 60, 60' dreht, vom Schwenkpunkt, um welchen sich die Litze 10 bewegt (Öse 14), die Vermeidung störender Einflüsse auf den entsprechenden Kettfaden und auf die Schusseintragevorrichtung, erfordert jedoch, dass die Nockenfläche 54 bzw. 54' und das Führungselement 56 bzw. 56; die richtige Bewegung des Litzenbehälters 55 bzw. 55' sicherstellen. Zusätzlich erfordert diese Trennung, dass der Schwenkarm 61 bzw. 61' so ausgebildet ist, dass er bei verschiedenen relativen Stellungen des Führungselementes 56 bzw. 56' und des Litzenbehälters 55 bzw. 55' auf kleinere und grössere Distanzen zwischen der Welle 60, 60' und der Nockenfläche 54, 54' eingestellt werden kann, indem er beispielsweise ausdehnbar oder teleskopartig ausgebildet ist.
Eine zweite Ausführungsform der Litzenübertragungseinrichtung verwendet eine Versetzung zwischen der Achse, um welche der Schwenkarm 61 bzw. 61' schwenkbar ist, und der Achse der entsprechenden Antriebswelle 60 bzw. 60'. Eine solche Anordnung ist in den Fig. 6-8 gezeigt, wo die Elemente der Einrichtung die gleichen Bezugszeichen wie die vergleichbaren Elemente der Fig. 1-5 aufweisen, jedoch mit einer von der Zahl 100 ausgehenden Numerierung. Gemäss diesen Figuren wird jeder Schwenkarm 161,161' mittels eines Getriebes, bestehend aus einem Zahnradsatz 162,162', 164,164', angetrieben und bewegt sich um eine Achse, die gegenüber der Achse versetzt ist, um welche die entsprechende Welle 160, 160' verschwenkt werden kann.
Sowohl die erste als auch die zweite Ausführungsform der Übertragungseinrichtung schaffen die Voraussetzungen für die Übertragung von Litzen zwischen Reihen, welche in einer gemeinsamen Ebene liegen, und sie enthalten Platten 52, 152, deren Litzenerfassungsflächen in der gemeinsamen Ebene der in Schussrichtung verlaufenden Litzenreihen liegen. Eine ähnliche Litzenübertragungseinrichtung kann aber auch verwendet werden, in Webstühlen mit zwei einander gegenüberliegenden Litzenreihen, welche in Kettrichtung in bestimmtem Abstand voneinander angeordnet sind. Eine für solche Webstühle geeignete Ausführungsform der Litzenübertragungseinrichtung ist in den Fig. 9-11 gezeigt, in welchen die den vorgehend beschriebenen Elementen entsprechenden Elemente mit entsprechenden Bezugszeichen, ausgehend von der Zahl 200, bezeichnet sind.
Wie ersichtlich, liegen die stationären bogenförmigen Rippen 251, 251', die Platte 252 (in Fig. 9 der Klarheit halber weggelassen) und die Nockenflächen 254, 254' im allgemeinen auf einem geneigten Weg zwischen entsprechenden Litzenreihen (Fig. 10). Ferner können die Antriebswellen 260,260 in bestimmtem zeitlichem Verhältnis zur Schwenkbewegung der Schwenkarme 261,261' in Längsrichtung entlang ihrer Rotationsachsen bewegt werden. Insbesondere sind die Wellen 260, 260' mit rotierenden Nocken 280,280' versehen, welche an den Wellen befestigt sind und jeweils zwischen einem Paar von in bestimmtem Abstand voneinander angeordneten, stationären Führungsrollen 281, 282, 281', 282' festgehalten werden. Durch Drehung der Nocken 280, 280 zwischen den Führungsrollen 281, 282, 281', 282' werden die Wellen 260,260' in Längsrichtung in Koordination mit dem durch die Führungselemente in dieser dritten Ausführungsform gebildeten geneigten Weg bewegt. Demnach werden die Litzen während ihrer Übertragung geführt auf einem vorbestimmten Weg von der Lage an einem Ende einer ersten Reihe zu einer davon entfernten Lage am benachbarten Ende einer zweiten Reihe bewegt, die von der ersten Reihe einen Abstand in Kettrichtung hat.
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4 Blatt Zeichnungen

Claims (26)

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    PATENTANSPRÜCHE
    1. Verfahren zur Herstellung von triaxialen Geweben, in welchem eine Anzahl von Kettfäden von in in Schussrichtung verlaufenden Reihen angeordneten länglichen Litzen geführt erfasst, durch Bewegung der Litzen in Längsrichtung zu Webfächern umgebildet und durch Verschiebung der Litzen in Schussrichtung bewegt werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Litzen durch seitliche Bewegung unter Führung durch gleitende Berührung eines grösseren Teiles von peripheren Längskanten der Litzen mit einer Führungsfläche, welche sich von einer ersten in Schussrichtung verlaufenden Reihe zu einer zweiten in Schussrichtung verlaufenden Reihe erstreckt, von einem Ende der ersten Reihe zu einem benachbarten Ende der zweiten Reihe übertragen werden.
  2. 2. Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Litzen zwecks Erleichterung der seitlichen Bewegung in gleitender Berührung mit der Führungsfläche rittlings erfasst werden.
  3. 3. Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Litzen mit Einschnitten zur Erteilung der Längsbewegung versehen sind und dass die Längsbewegung der Litzen während der seitlichen Bewegung derselben durch geführte Erfassung der Einschnitte gesteuert wird.
  4. 4. Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die in Schussrichtung verlaufenden Litzenreihen in einer gemeinsamen Ebene liegen und dass die Bewegung der Litzen bei der Führung durch gleitende Berührung der peripheren Längskanten derselben von der ersten in Schussrichtung verlaufenden Reihe zur zweiten in Schussrichtung verlaufenden Reihe in der gemeinsamen Ebene erfolgt.
  5. 5. Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die in Schussrichtung verlaufenden Litzenreihen in Kettrichtung in einem Abstand voneinander angeordnet sind und dass die Bewegung der Litzen bei der Führung durch gleitende Berührung der peripheren Längskanten derselben von der ersten in Schussrichtung verlaufenden Reihe zur zweiten in Schussrichtung verlaufenden Reihe eine Verschiebung der Litzen in Kettrichtung enthält.
  6. 6. Webstuhl zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch 1, mit einer Anzahl von länglichen, in in Schussrichtung verlaufenden Reihen angeordneten Litzen (10,10') zur Führung der jeweiligen Kettfäden und einer Litzenübertragungseinrichtung (50AB, 50BA) zur Bewegung der Litzen von einem Ende einer Reihe (A) zum benachbarten Ende einer anderen Reihe (A'), dadurch gekennzeichnet, dass die Litzenübertragungseinrichtung (50AB, 50BA) eine stationäre Führungsvorrichtung (51, 54; 151, 154; 251, 254), welche sich vom einen Ende der einen Reihe (A) zum benachbarten Ende der anderen Reihe (A') erstreckt, um die sich dazwischen bewegenden Litzen zu führen, und eine Vorrichtung (55, 60, 61; 155,160,161; 255, 260,261) zum Erfassen der Litzen und zur Bewegung derselben entlang der Führungsvorrichtung vom einen Ende der einen Reihe (A) zum benachbarten Ende der anderen Reihe (A') umfasst.
  7. 7. Webstuhl nach Patentanspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsvorrichtung (51, 54; 151,154; 251,254) eine bogenförmige Nockenfläche (54; 154; 254) aufweist, welche sich vom einen Ende der einen Reihe (A) zum benachbarten Ende der anderen Reihe (A') erstreckt, und dass die Vorrichtung (55, 60, 61; 155,160, 161; 255,260, 261) zum Erfassen und zum Bewegen der Litzen ein Führungselement (56; 156; 256) zum Angreifen an der Nockenfläche und zur Führung durch dieselbe besitzt.
  8. 8. Webstuhl nach Patentanspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Nockenfläche (54) nach einem Kreisbogen um einen vorbestimmten Mittelpunkt verläuft und dass die Vorrichtung (55, 60, 61) zum Erfassen und zum Bewegen der Litzen einen ausdehnbaren Arm (61) enthält, welcher um eine gegenüber dem vorbestimmten Mittelpunkt versetzte Achse drehbar ist, wobei das genannte Führungselement (56) auf dem Arm (61) angebracht und zusammen mit demselben bewegbar ist.
  9. 9. Webstuhl nach Patentanspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung (55, 60,61; 155,160,161; 255,260, 261) zum Erfassen und zum Bewegen der Litzen einen Schwenkarm (61; 161; 261), der um eine Achse drehbar montiert ist, und einen auf dem Schwenkarm befestigten, mit demselben bewegbaren Litzenbehälter (55; 155; 255) besitzt, in welchem eine zu überführende Litze fest aufgenommen wird.
  10. 10. Webstuhl nach Patentanspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung (55, 60, 61; 155, 160,161; 255, 260, 261) zum Erfassen und zum Bewegen der Litzen einen Litzenbehälter (55; 155; 255) zur festen Aufnahme einer zu überführenden Litze und einen damit verbundenen Antrieb (60, 61; 160,161; 260,261) zum Hin- und Herbewegen des Litzenbehälters entlang der Führungsvorrichtung (51, 54; 151, 154; 251, 254) besitzt.
  11. 11. Webstuhl nach Patentanspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb (60, 61; 160,161; 260, 261) eine um eine in bezug auf die Litzenreihen senkrechte Achse drehbar angeordnete Antriebswelle (60; 160; 260) und einen Arm (61; 161; 261) aufweist, der die Antriebswelle und den Litzenbehälter (55; 155; 255) miteinander verbindet.
  12. 12. Webstuhl nach Patentanspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Arm (161) um eine gegenüber der Antriebswelle (160) versetzte Achse drehbar angeordnet ist und dass der Antrieb (160,161) ferner ein Getriebe (162,164) zur Verbindung der Antriebswelle (160) mit dem Arm (161) umfasst.
  13. 13. Webstuhl nach Patentanspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Litzenreihen (A, A;), zwischen welchen Litzen übertragen werden, in einer gemeinsamen Ebene liegen und dass die Führungsvorrichtung (51,54;151,154) eine Litzenerfassungsfläche (52;152) aufweist, welche in der genannten gemeinsamen Ebene liegt.
  14. 14. Webstuhl nach Patentanspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Litzenreihen (A, B'), zwischen welchen Litzen übertragen werden, in Kettrichtung voneinander entfernt liegen und dass die Führungsvorrichtung (251, 254) eine geneigte Litzenerfassungsfläche (252) aufweist, welche sich entlang einem Weg zwischen den genannten Litzenreihen (A, B') erstreckt.
  15. 15. Webstuhl nach Patentanspruch 6, in welchem jede der genannten Litzen (10,10') einen Einschnitt (16; 116) aufweist, welcher zwecks Erteilung der Längsbewegung erfasst werden kann, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsvorrichtung (51, 54; 151, 154; 251, 254) eine bogenförmige stationäre Rippe (51; 151; 251) aufweist, welche sich vom einen Ende der einen Reihe (A) zum benachbarten Ende der anderen Reihe (A') erstreckt, um in die Einschnitte (16; 116) von sich dazwischen bewegenden Litzen einzugreifen, und dass die Vorrichtung (55, 60, 61; 155,160,161; 255, 260, 261) zum Erfassen und zum Bewegen der Litzen ein zwischen dem einen Ende der einen Reihe (A) und dem benachbarten Ende der anderen Reihe (A') hin- und herbewegbares Mittel (55; 155; 255) zum Erfassen von Litzen bei dem einen Ende der einen Reihe (A) und Bewegen von erfassten Litzen entlang der stationären Rippe (51; 151; 251) zum benachbarten Ende der anderen Reihe (A') aufweist.
  16. 16. Webstuhl nach Patentanspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Litzenreihen (A, A') zwischen welchen Litzen übertragen werden, in einer gemeinsamen Ebene liegen und dass die stationäre Rippe (51; 151) sich in derselben Ebene erstreckt.
  17. 17. Webstuhl nach Patentanspruch 15, dadurch gekenn5
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    zeichnet, dass die Litzenreihen (A, B') zwischen welchen Litzen übertragen werden, voneinander in Kettrichtung einen Abstand aufweisen und dass die stationäre Rippe (251) sich entlang einem geneigten Weg zwischen den Litzenreihen (A, B') erstreckt.
  18. 18. Webstuhl nach Patentanspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsvorrichtung (51, 54; 151,154; 251,
    254) ferner eine Nockenfläche (54; 154; 254) aufweist, welche sich in einem Abstand von der stationären Rippe (51; 151;
    251) vom einen Ende der einen Reihe (A) zum benachbarten Ende der anderen Reihe (A;) erstreckt, und dass die Vorrichtung (55, 60,61; 155,160,161; 255, 260, 261) zum Erfassen und zum Bewegen der Litzen ein Führungselement (56,156; 256) zum Angreifen an der Nockenfläche besitzt.
  19. 19. Webstuhl nach Patentanspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass er ferner bewegliche Rippen (18A, 18A', 18B 18B') zum Eingreifen in die Einschnitte (16; 116) der Litzen und zum Bewegen der Litzen in Längsrichtung aus und in zurückgezogene und vorgeschobene Stellungen zwecks Bildung von Webfächern mit den durch die Litzen geführten Kettfäden aufweist, und dass die stationäre Rippe (51,151; 251) zur Ausrichtung auf eine der beweglichen Rippen (18A), welche der einen Litzenreihe (A) zugeordnet ist, eingerichtet ist, wenn sich diese eine der beweglichen Rippen (18A) in der der vor-geschobenenen Litzenstellung entsprechenden Stellung befindet, und zur Ausrichtung auf eine andere der beweglichen Rippen (18A'), welche der anderen Litzenreihe (A') zugeordnet ist, eingerichtet ist, wenn sich diese andere bewegliche Rippe (18A') in der der zurückgezogenen Litzenstellung entsprechenden Stellung befindet.
  20. 20. Webstuhl nach Patentanspruch 6, in welchem jede der genannten Litzen (10,10') eine längsverlaufende Seitenkanten-fläche für den Angriff von Führungskräften zum Führen ihrer Bewegung aufweist, dass die stationäre Führungsvorrichtung (51, 54; 151, 154; 251, 254) eine stationäre Platte (52; 152;
    252) aufweist, welche sich vom einen Ende der einen Reihe (A) zum benachbarten Ende der anderen Reihe (A') erstreckt, um die peripheren längsverlaufenden Seitenkanten von zwischen diesen Enden bewegten Litzen zu führen, und dass die Vorrichtung (55, 60, 61; 155, 160,161; 255, 260, 261) zum Erfassen und Bewegen der Litzen ein zwischen dem einen Ende der einen Reihe (A) und dem benachbarten Ende der anderen Reihe (A') hin- und herbewegbares Mittel (55; 155;
    255) zum Erfassen von Litzen bei dem einen Ende der einen Reihe (A) und Bewegen von erfassten Litzen entlang der Platte (52; 152; 252) zum benachbarten Ende der anderen Reihe (A') aufweist.
  21. 21. Webstuhl nach Patentanspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Litzenreihen (A, A'), zwischen welchen Litzen übertragen werden, in einer gemeinsamen Ebene liegen und dass die Platte (52; 152) eine Litzenerfassungsfläche aufweist, welche in der genannten gemeinsamen Ebene liegt.
  22. 22. Webstuhl nach Patentanspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Litzenreihen (A, BO, zwischen welchen Litzen übertragen werden, voneinander in Kettrichtung einen Abstand aufweisen und dass die Platte (252) eine geneigte Litzenerfassungsfläche aufweist, welche sich entlang einem Weg zwischen den Litzenreihen (A, B') erstreckt.
  23. 23. Webstuhl nach Patentanspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsvorrichtung (51,54; 151,154; 251, 254) ferner eine Nockenfläche (54; 154; 254) aufweist, welche .sich in einem Abstand von der Platte (52; 152; 252) vom einen Ende der einen Reihe (A) zum benachbarten Ende der anderen Reihe (A') erstreckt, und dass die Vorrichtung (55, 60, 61; 155,160,161; 255, 260,261) zum Erfassen und zum Bewegen der Litzen ein Führungselement (56; 156; 256) zum Angreifen an der Nockenfläche besitzt.
  24. 24. Webstuhl nach Patentanspruch 6, in welchem die Litzen in zwei einander gegenüberliegenden Reihen (A, A') zur Führung von jeweiligen Kettfadenscharen angeordnet sind, wobei die Reihen in einer gemeinsamen Ebene liegen, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Führungsvorrichtung (51, 54; 151, 154) in der obenerwähnten gemeinsamen Ebene vom einen Ende der einen Reihe (A) zum benachbarten Ende der anderen Reihe (A') erstreckt und dass die Vorrichtung (55, 60, 61; 155,160,161) zum Erfassen und zum Bewegen der Litzen einen Litzenbehälter (55; 155) enthält, welcher entlang der Führungsvorrichtung zwischen dem einen Ende der einen Reihe (A) und dem benachbarten Ende der anderen Reihe (A') hin- und herbewegbar ist, um Litzen bei dem einen Ende der einen Reihe (A) zu erfassen und erfasste Litzen zum benachbarten Ende der anderen Reihe zu bewegen.
  25. 25. Webstuhl nach Patentanspruch 6, in welchem die Litzen in zwei einander gegenüberliegenden Reihen (A, BO zur Führung von jeweiligen Kettfadenscharen angeordnet sind, wobei die Reihen voneinander in Kettrichtung einen Abstand aufweisen, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsvorrichtung (251, 254) geneigt ist und sich entlang einem Weg vom einen Ende der einen Reihe (A) zum benachbarten Ende der anderen Reihe (B') erstreckt und dass die Vorrichtung (255, 260, 261) zum Erfassen und zum Bewegen der Litzen einen Litzenbehälter (255) enthält, welcher entlang der Führungsvorrich-tung zwischen dem einen Ende der einen Reihe (A) und dem benachbarten Ende der anderen Reihe (B') hin- und herbewegbar ist, um Litzen bei dem einen Ende der einen Reihe (A) zu erfassen und erfasste Litzen zum benachbarten Ende der anderen Reihe zu bewegen.
  26. 26. Webstuhl nach Patentanspruch 6, in welchem jede der genannten Litzen (10,10') eine Öse (14) zur Führung des Kettfadens und einen Einschnitt (16; 116) aufweist, mit sich in Schussrichtung erstreckenden Rippen (18A, 18A', 18B, 18B') zum Eingreifen in die Einschnitte der Litzen in entsprechenden, in Schussrichtung verlaufenden Reihen, Einrichtungen zur Bewegung der Rippen zwecks Bewegung der dadurch erfassten Litzen in Längsrichtung aus und in zurückgezogene und vorgeschobene Stellungen zur Bildung von Webfächern mit den von den Litzen geführten Kettfäden, einem Litzenbehälter (55; 155; 255), welcher von und in Stellungen bei einem Ende einer der in Schussrichtung verlaufenden Litzenreihen (A) und bei einem benachbarten Ende einer anderen der in Schussrichtung verlaufenden Litzenreihen (A') bewegbar ist, einer Einrichtung (22A) zur Verschiebung der Litzen in Schussrichtung jeweils entlang einer der Rippen (18A) und in Längsausrichtung mit dem Litzenbehälter (55; 155; 255), wenn sich dieser bei dem einen Ende der einen Reihe (A) befindet, wobei die Einrichtung zur Bewegung der Rippen eine von der einen Rippe (18A) erfasste und auf den Litzenbehälter ausgerichtete Litze durch Bewegung aus der zurückgezogenen Stellung in die vorgeschobene Stellung in den Litzenbehälter bringt, und Mitteln (60, 61; 160,161; 260, 261) zur Bewegung des Litzenbehälters und der zu überführenden Litze zum benachbarten Ende der anderen Reihe (A'), wobei die Einrichtung zur Bewegung der Rippen eine Litze bei dem benachbarten Ende der anderen Reihe (A7) durch Bewegung aus der zurückgezogenen in die vorgeschobene Stellung aus dem Litzenbehälter zieht, dadurch gekennzeichnet, dass die stationäre Führungsvorrichtung (51, 54; 151,154; 251, 254) eine stationäre bogenförmige Rippe (51; 151; 251) enthält, die zur Ausrichtung mit der genannten einen Rippe (18A), wenn sich diese in der der vorgeschobenen Stellung der Litze in dem Litzenbehälter (55; 155; 255) entsprechenden Stellung befindet, und zur Ausrichtung mit einer anderen der genannten Rippen (18A;), wenn sich diese in der Stellung zur Aufnahme der Litze in der zurückgezogenen Stellung bei dem benachbarten Ende der anderen Reihe (A') befindet, angeordnet ist, und dass die bogenförmige stationäre Rippe (51; 151; 251) bezüglich der s
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    Öse (14) einer Litze im Litzenbehälter (55; 155; 255) zentriert ist und mit dem Litzenbehälter während dessen Bewegung zusammenwirkt, um den Einschnitt (16; 116) der Litze aus dem Eingriff mit der einen Rippe (18A) in den Eingriff mit der bogenförmigen stationären Rippe (51; 151; 251), dann entlang der bogenförmigen stationären Rippe, wobei die Litze radial zur bogenförmigen stationären Rippe liegt, und dann aus dem Eingriff mit der bogenförmigen stationären Rippe in den Eingriff mit der genannten anderen Rippe (18A') zu führen.
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