CH617581A5 - Coffee-making machine - Google Patents
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- A47J31/00—Apparatus for making beverages
- A47J31/10—Coffee-making apparatus, in which the brewing vessel, i.e. water heating container, is placed above or in the upper part of the beverage containers i.e. brewing vessel; Drip coffee-makers with the water heating container in a higher position than the brewing vessel
- A47J31/106—Coffee-making apparatus, in which the brewing vessel, i.e. water heating container, is placed above or in the upper part of the beverage containers i.e. brewing vessel; Drip coffee-makers with the water heating container in a higher position than the brewing vessel with a valve at the water heating container outlet
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Description
Die Erfindung betrifft eine Kaffeemaschine mit einem Dosiergefäss, mit je mindestens einer im Dosiergefäss angeordneten Niveau- bzw. Minimumelektrode, mit einem Brühtrichter und mit einer Steuereinrichtung, durch die die Zufuhr von Heisswasser durch einen Schalter eingeschaltet und bei Erreichen der Niveauelektrode abgeschaltet wird.
Eine solche bekannte Kaffeemaschine (DGM1 806 688) ist für die Brühung grösserer Mengen bestimmt, wobei der Kaffee in dem Dosiergefäss gebrüht wird, was zu einer Verschmutzung der Elektroden führt, und nach dem Brühvorgang durch manuelle Betätigung in ein Vorratsgefäss abgelassen wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Kaffeemaschine der eingangs erwähnten Art zu schaffen, die den Dosiervorgang und den Brühvorgang getrennt und automatisch ablaufen lässt. Gelöst wird diese Aufgabe durch die Merkmale des Kennzeichens des Anspruches 1. Weiterbildungen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
Durch die automatische Einschaltung der Dampfzufuhr am Ende des Heisswasser-Dosiervorganges wird die Brühung des Kaffees eingeleitet, indem der Dampfdruck als Treibmittel für das Heisswasser durch das im Brühtrichter befindliche Kaffeemehl benutzt wird.
Am Ende des Brüh- und Äbgabevorganges wird vorzugsweise die Dampfzufuhr nicht sofort unterbrochen, sondern für eine, vorzugsweise einstellbare, kurze Zeit aufrechterhalten, damit der Dampf das Kaffeemehl im Brühtrichter trocknet.
Zweckmässig sind im Dosiergefäss verschiedene wahlweise anschaltbare Niveauelektroden zur Heisswasserdosierung für jeweils eine Tasse oder ein Kännchen Kaffee vorgesehen.
Eine Kaffeemaschine mit den genannten Merkmalen ermöglicht, unter Benutzung des bei Kaffeemaschinen vorhandenen Wassererhitzungssystems (Dampfdruckkessel) eine Einzeltassen- und Kännchenbrühung einschliesslich der Kaffeemehltrocknung ohne hohen Bedienungssaufwand auszuführen.
Dabei wird auch eine (von Hand nicht zu erreichende) genaue Dosierung der Brühmenge erzielt. Im Gegensatz zum Dosieren mit kaltem Wasser benötigt diese Kaffeemaschine durch Dosieren mit Heisswasser keinen Durchlauferhitzer, um die gewünschte Brühtemperatur zu erzielen.
Beim Betrieb der Kaffeemaschine wird zweckmässig das Heisswasser direkt dem vorhandenen Druckkessel entnommen und dem Dosiergefäss zugeführt. Das im Druckkessel auf über 100° C erhitzte Wasser entspannt sich im Dosiergefäss und kühlt unter 100° C ab. Bei diesem Abkühlen fällt kein Kesselstein an, der sich andernfalls an den Elektroden absetzen könnte. Der als Treibmittel für das Heisswasser durch den Brühtrichter dienende Dampf kann zweckmässig ebenfalls dem bereits erwähnten Kessel entnommen werden.
Die Erfindung wird beispielhaft anhand der Zeichnung beschrieben, die eine schematische Darstellung der Kaffeemaschine mit der Steuereinrichtung zeigt.
Die Kaffeemaschine enthält ein Dosiergefäss G aus Glas, in dem sich ein Steigrohr S befindet. Unter dem Dosiergefäss ist der Wasserverteiler V angeordnet, der sich in den Brühtrichter B mit dem Kaffeesieb K öffnet. In dem Dosiergefäss sind eine Niveauelektrode Ej zur Einzeltassendosierung, eine Niveauelektrode EK für die Dosierung eines Kännchens und eine Minimumelektrode Erain angebracht. Die Zufuhr zum Dosiergefäss G von Heisswasser erfolgt über das Magnetventil H und für Dampf über das Magnetventil D. Ein weiteres Magnetventil E dient zur Entlüftung. Die Einschaltung des Brühvorganges erfolgt wahlweise über eine Leuchtdrucktaste mit der Lampe LT und den Kontakten TT, TII und Till für Einzel-tassenbrühung oder eine Leuchtdrucktaste mit der Lampe LK und den Kontakten KI und KU für Kännchbrühung. Die Steuereinrichtung N enthält das Relais R2 mit seinen zugeordneten Kontakten für die Steuerung der Dampfzufuhr und das Relais R1 mit seinen zugeordneten Kontakten für die Steuerung der Heisswasserzufuhr.
Die Arbeitsweise der beschriebenen Kaffeemaschine ist wie folgt:
Im Bereitschaftszustand der Kaffeemaschine ist das Relais R2 erregt, so dass die Stellung seiner Kontakte der Darstellung in der Zeichnung entgegengesetzt ist. Das Kaffeesieb K des Brühtrichters B wird mit Kaffeemehl entsprechend der gewünschten Brühmenge gefüllt. Anschliessend drückt die Bedienungsperson entweder Taste T oder Taste K, je nachdem, ob eine Tasse oder ein Kännchen Kaffee gewünscht wird. Angenommen, es wird T gedrückt, so zieht das Relais R1 der Steuerung über den Tastenkontakt TI an. Der Kontakt TI ist federnd ausgeführt und geht nach Loslassen der Taste in die Ruhestellung zurück. Das Relais R1 hält sich selbst über seinen Kontakt ri IV weiter und schaltet mit seinem weiteren Kontakt ri II die Niveauelektrode Ex über Till an die Niveausteuerung. Der Kontakt rl III schaltet das Magnetventil H ein, so dass aus einem (nicht dargestellten) Kessel Heisswasser in das Dosiergefäss G strömt. Das Wasser entspannt sich über die Entlüftungsleitung und das Ventil E.
Sobald der Wasserpegel die Niveauelektrode Er erreicht, fallen die Relais R2 und Rl ab. Der Kontakt ri II legt nun die Minimumelektrode Emin an die Niveausteuerung, und der Kontakt r2 II setzt die Magnetventile D und E unter Strom. Diese beiden Magnetventile können auch zu einem 3-Weg-Ventil kombiniert sein. Das Ventil E verschliesst das Entlüf-tungsrohr, und das Ventil D öffnet die Druckleitung zum Kessel. Der im Kessel herrschende Dampfdruck drückt auf die Wasseroberfläche, so dass der Brühvorgang einsetzt. Das Heisswasser strömt im Steigrohr S hoch und fliesst über das Verteilersieb V auf das Daffeemehl.
Die Elektrode Emin besitzt 2 Fühlpositionen: Die Pos. 1 kurz vor dem Boden des Gefässes und die Pos. 2 im Verteilerraum. Solange sich genügend Wasser im Dosiergefäss G befin5
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det, ist für die Aufrechterhaltung des Elektroden- Stromkreises Pos. 1 verantwortlich. Nach Unterschreiten der Pos. 1 fühlt die Elektrode über Pos. 2 solange, bis das Restwasser über dem Verteilersieb entwichen ist. Da im Verteilerraum während des Brühvorganges Turbulenzen auftreten, ist die Steuerung 5 mit einer Verzögerung A versehen. Kurzzeitige Kontaktunterbrechungen des Elektroden-Stromkreises durch Luftblasen können den Brühvorgang nicht unterbrechen.
Sobald Pos. 2 der Elektrode Emin während des Brühvorganges keine Wasserverbindung mehr aufweist und die eben io erwähnte Schaltverzögerung abgelaufen ist, bleibt das Relais R2 während einer weiteren Verzögerungszeit (einstellbar zwischen 0-25See.) abgefallen. Innerhalb dieser Zeit strömt weiter Dampf in das Dosiergefäss G und somit auf das Kaffeemehl, wodurch dieses trocknet.
Nach dem Wiederansprechen von R2 wird die Dampfzufuhr gestoppt und über das Ventil E das Dosiergefäss entlüftet. Die Kontroll-Lampe LT, die während des gesamten Brühvorganges leuchtete, erlischt nun. Der Bedienungsperson wird damit signalisiert, dass die Einzeltassen-Armatur für die nächste Brühung frei geworden ist.
Die Funktionsabläufe bei Druck der K-Taste (Kännchen) sind sinngemäss die gleichen.
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1 Blatt Zeichnunge
Claims (6)
1. Kaffeemaschine mit einem Dosiergefäss, mit je mindestens einer im Dosiergefäss angeordneten Niveau- bzw. Minimumelektrode, mit einem Brühtrichter und mit einer Steuereinrichtung, durch die die Zufuhr von Heisswasser durch einen Schalter eingeschaltet und bei Erreichen der Niveauelektrode abgeschaltet wird, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Dosiergefäss (G) und dem Brühtrichter (B) eine druckabhängige Trennvorrichtung (S) angeordnet ist, dass die Niveauelektrode (Et, Ek) mit einer Einrichtung (R2) zum automatischen Einschalten der Zufuhr von Dampf zum Dosiergefäss (G) in Verbindung steht und dass die Trennvorrichtung (S) zum Durchlassen von Heisswasser bei Druckanstieg im Dosiergefäss (G) ausgebildet ist.
2. Kaffeemaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennvorrichtung ein das Dosiergefäss (G) mit dem Briihtrichter (B) verbindendes Steigrohr (S) aufweist.
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PATENTANSPRÜCHE
3. Kaffeemaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Minimumelektrode (Emin) über ein Verzögerungsglied (A) mit einer Einrichtung (R2) zum Abschalten der Dampfzufuhr verbunden ist.
4. Kaffeemaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Verzögerungsglied (A) einstellbar ist.
5. Kaffeemaschine nach einem der Ansprüche 1—4, gekennzeichnet durch jeweils eine Niveauelektrode (ET, EK ) für Einzeltassen- bzw. Kännchenbrühung.
6. Kaffeemaschine nach einem der Ansprüche 1—5, dadurch gekennzeichnet, dass die Minimumelektrode (Emin) zwei Fühlpositionen (Pos. 1, Pos. 2) aufweist.
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