CH617622A5 - Holder for sheet materials - Google Patents
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Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Halter für bogenförmige Materialien, vorzugsweise für bogenförmige Dokumente, welche in Perforationen längs eines Randes an Stiften hängend wegnehmbar gehalten sind.
Halter für bogenförmige Dokumente oder ähnliche Gegenstände existieren in manigfachen Formen. Es ist weiter bekannt, solche Dokumente an Tragstiften in kanalförmigen Haltern aufzuhängen, wobei die Halter die Gestalt eines steifen Traggehäuses besitzen oder als steife, gegeneinander verschwenkbare Wandelemente gestaltet sein können, die gegeneinander zu einem steifen Gehäuse verriegelt sein können. Beispiele solcher Halter für bogenförmige Dokumente gehen sowohl aus dem US-Patent Nr. 3 980 360 als auch aus dem zur Zeit pendenten US-Patentgesuch Nr. 667 613 der im Kopf genannten Anmelderin hervor.
Die Dokumentenhalter gemäss dem genannten Patent und dem pendenten US-Patentgesuch besitzen voneinander distanzierte Stifte, die in gleichweit voneinander entfernte Perforationen im Randbereich des aufzuhängenden Blattmaterials angebracht sind. Die Aufhängestifte können einstückig mit der einen Hälfte des kanalförmigen Halters verbunden oder als separate Glieder wegnehmbar gestaltet sein. Halter mit einstük-kig angeformten oder damit verbundenen Stiften sind nicht für die Aufnahme von Dokumenten anpassbar, deren Perfora-tions-Abstand vom Abstand benachbarter Stifte abweicht. Dieser Nachteil besteht nicht in Haltern, wo die Stifte herausnehmbar und in bestimmte Bohrungen im Dokumentenhalter einsetzbar sind. Im letzteren Fall müssen Befestigungsmittel vorgesehen werden, welche die Stifte nach deren Einsetzen in den Halter in diesem festhalten. Weiterhin müssen die Stifte zum raschen Einfügen oder Herausnehmen der Dokumente auch leicht aus dem Halter herausnehmbar sein. Zudem müssen die Stifte zu mindestens einer Wand des Dokumentenhalters senkrecht stehen, um die Dokumentenauf- und -entnähme zu erleichtern und das Entstehen von Langlöchern aus runden Perforationen und andere Dokumentenschäden zu vermeiden.
Die vorgenannten Bedingungen müssen in eine gegenseitige ökonomische Beziehung gebracht werden. Daraus resultiert die Forderung nach einer rationellen Herstellungsweise sowohl für die Tragteile als auch die wegnehmbaren Stifte des Halters, wofür sich vorzugsweise Kunststofformverfahren eignen. Kunststoffgespritzte Stifte müssen eine ausreichende Beanspruchbarkeit zum Tragen eines Dokumentenbündels in hängender Stellung oder bei temporär offenem Halter und nur einseitig gestütztem Stift besitzen.
Bekannte Dokumentenhalter sind solch unterschiedlichen und teilweise gegensätzlichen Erfordernissen nicht gewachsen. Wenn bei kanalförmig gestalteten Dokumentenhaltern der hier diskutierten Art Kunststoffstifte verwendet werden, sind sie in der Regel einstückig angeformt. Damit fehlt ihnen die An-passbarkeit an Blattmaterialien mit unterschiedlichen Perfora-tionsabständen.
Wenn in bekannten Dokumentenhaltern wegnehmbare Stifte verwendet wurden, war die Tragkonstruktion oft zu schwach, um die Stifte über längere Zeit rechtwinklig zur Halterebene zu halten. Waren die Stifte mit einem Schnapphaltemittel versehen, so mussten hiezu Spezialwerkzeuge für das Einsetzen und das Herausnehmen verwendet werden. Weiterhin war ein unverhältnismässig grosser Kraftaufwand beim Herausnehmen aufzubringen, wenn die Verankerung des Stif-
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tes in der Tragkonstruktion zuverlässig sein sollte. Wenn mit Gewinde versehene Stifte zum Einsetzen in mit Gewinde versehene Bohrungen der Tragkonstruktion vorgesehen waren, stellte sich das Problem des wirtschaftlich vertretbaren Anbringens eines Innengewindes beim Herstellen des Kunststoffformkörpers oder als nachträglicher Bearbeitungsvorgang.
In einigen Anordnungen, z. B. beim Dokumentenhalter nach der genannten US-PS Nr. 3 980 360, werden die Stifte nie vollständig herausgezogen, wenn Blattmaterialien einzubringen oder herauszunehmen sind. Bei einem solchen Vorgang werden die Stifte nur aus einem Wandabschnitt herausgezogen und im gegenüberliegenden lose gehalten. Dabei kommt es häufig vor, dass ein oder mehrere Stifte infolge unvorsichtigem Vorgehen der Bedienungsperson aus ihrer Rückzugstellung heraustreten. Wenn dies der Fall ist, liegen die Stifte quer zum Aufnahmekanal und stören das Einsetzen oder das Herausnehmen der Dokumente.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht somit in der Schaffung eines Halters für bogenförmige Materialien, bei dem die vorstehend erwähnten Mängel vermieden sind. Ein solcher Halter soll wirtschaftlich herstellbar sein und das Einsetzen und Herausnehmen einzelner Bogen ohne Werkzeuge gestatten. Die Stifte sollen herausnehmbar sein und zuverlässig in der Tragkonstruktion verankert werden können. Ausserdem sollen sie selbstzentrierend gestaltet und mit Gewinde versehen aus Kunststoff herstellbar sein.
Die erfindungsgemässe Lösung dieser Aufgabe ergibt sich aus den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs 1.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist nachstehend anhand der Zeichnung erläutert. Darin zeigt:
Fig. 1 eine perspektivische Darstellung eines nach der vorliegenden Erfindung hergestellten Dokumentenhalters,
Fig. 2 eine Ansicht auf die Unterseite des Halters nach Fig. 1,
Fig. 3 in grösserem Massstab einen Schnitt nach der Linie III-III in Fig. 2 und
Fig. 4 einen Schnitt ähnlich demjenigen nach Fig. 3 durch einen geöffneten Halter nach Fig. 1 und vollständig herausgezogenem Haltestift.
In Fig. 1 ist in perspektivischer Darstellungsweise ein ka-nalförmiger Halter 2 für bogenförmige Materialien zur hängenden Aufnahme von bogenförmigen Dokumenten 10 gezeigt. Obschon die Erfindung an sich nicht auf eine solche Ausführungsform beschränkt ist, wird eine Halterart gezeigt, bei welcher ein Paar Wand- oder Halterteile 4 und 6 im Bereich eines Scharnierabschnittes 8 miteinander verbunden sind. Die beiden Halterteile 4 und 6 sind im Scharnierabschnitt 8 gegeneinander verschwenkbar. Die Dokumente 10 werden durch eine Anzahl Haltestifte 12 gehalten, von welchen jeweils einer in eine bestimmte aus einer Anzahl von Öffnungen 14 eingesetzt ist.
Fig. 1 zeigt den Halter in verriegelter Stellung. Die Halterteile 4 und 6 sind so gegeneinander bringbar und gegenseitig verriegelbar, dass sie einen an beiden Enden geschlossenen Kanal bilden. Die geschlossene Kanalform ergibt sich auch aus Fig. 3. Ein Paar seitlich des einen Halterteils beweglich angeordnete Gleitschieber 16 ermöglichen den Halter zu entriegeln. Dadurch sind die Halterteile 4 und 6 um den Scharnierabschnitt 8 auseinanderschwenkbar, wobei die Haltestifte 12 freizuliegen kommen und auf diesen sitzende Dokumente weggenommen oder neue darauf aufgesetzt werden können.
In Gebrauchsstellung können die Dokumentenhalter 2 im Bereich von Stützkanälen 18 an jedem Halterende auf einem Paar (nicht gezeigter) Tragstäbe aufgelegt werden. Wahlweise kann der Halter auch auf einen (ebenfalls nicht gezeigten) einzelnen Tragstab aufgesetzt werden, der in einen gerundeten Scharnierkanal 20 am Halter eingreift. Um ein unerwünschtes Drehen des Halters um die Achse dieses einzelnen Tragstabes zu vermeiden, wird vorzugsweise ein Bereich des Scharnierabschnittes links des Scharnierkanals 20 als Anschlagfläche benützt.
In der Ansicht auf die Unterseite des Halters 2 gemäss Fig. 2 sind die Dokumente zur Darstellung der innern Halterdetails weggelassen. Die Halterteile 4 und 6 befinden sich in ihrer geschlossenen Stellung, und miteinander zusammenwirkende Abschnitte der Wandpartien berühren einander. Wie auch aus Fig. 3 ersichtlich, durchqueren die Haltestifte 12 den durch die Halterteile 4 und 6 begrenzten Kanal. Jeder Stift 12 greift in eine Öffnung 13 im Halterteil 4 und in eine Öffnung 14 im Halterteil 6. Konstruktionsdetails der Öffnungen 13 und 14 sind am besten aus Fig. 4 ersichtlich, in welcher der Stift 12 aus dem Halter herausgezogen gezeigt ist. Die Öffnung 13, welche ursprünglich ohne Gewinde hergestellt worden ist, erstreckt sich durch ein auf der Innenseite 24 des Halterteils 4 angegossenes Auge 22. Die Öffnung 13 erweitert sich aussen -seitig des Halterteils 4 zuerst zu einer innern abgesetzten Ausnehmung 32 und anschliessend zu einer äussern Ausnehmung 30 mit grösserem Durchmesser als bei der Ausnehmung 32. Die Ausnehmung 30 ist gegen die Aussenseite des Halterteils 4 hin offen. Eine flache Ringschulter 36 bildet die Abgrenzung zwischen den Ausnehmungen 30 und 32.
Die Öffnung 14 erstreckt sich durch ein auf der Innenseite 28 des Halterteils 6 angeformtes Angussauge 26 und endet in einer Ansenkung 38, die dem Angussauge 22 zugewandt ist.
Fig. 4 zeigt den Dokumentenhalter in geöffneter Stellung. Der Halterteil 4 ist in Ausgangsstellung gezeigt, während der Halterteil 6 um den Scharnierabschnitt 8 nach links verschwenkt gezeigt ist. Der separat gezeigte Haltestift 12 besitzt einen Flachschlitzkopf 42, welcher so in die Ausnehmung 30 einzugreifen bestimmt ist, dass die Kopffläche mit der Aussenseite 34 des Halterteils 5 bündig ist oder darunter liegt. Die Auflagefläche 43 des Flachkopfes 42 ist ein ebener Ring und ist zum Anliegen an die Ringschulter 36 bestimmt, um die Senkrechtführung des Stiftes 12 sicherzustellen, wenn letzterer voll in der Ausnehmung 13 sitzt. Der Kopf 42 enthält ferner einen Schraubenzieherschlitz 44, um den Stift mit einem Schraubenzieher oder einem ähnlichen Werkzeug montieren zu können.
Der Stift 12 enthält ferner einen mit Gewinde versehen, unter dem Kopf 42 liegenden Zapfenabschnitt 46. Der Zapfenabschnitt 46 besitzt einen Durchmesser, der wenig kleiner ist als derjenige der Ausnehmung 32, aber grösser ist als der Durchmesser der Öffnung 13: Die Länge des Zapfenabschnittes 46 ist so gewählt, dass dieser nicht über die Öffnung 13 herausragt, wenn der Stift ganz in diese eingeschraubt ist.
An den Zapfenabschnitt 46 schliesst ein Bolzenabschnitt 48 an, welcher in ein gerundetes freies Ende ausmündet. Der Durchmesser des Bolzenabschnittes 48 ist auf alle Fälle so gewählt, dass der Haltestift 12 im eingesetzten Zustand die Öffnung 13 vollständig füllt und bei geschlossenen Halterteilen 4, 6 mit einem geringen Spiel in der Öffnung 14 zu gleiten vermag. Die Länge des Bolzenabschnittes 48 ist so gewählt, dass beim Eintritt des Zapfenabschnittes 46 in die Ausnehmung 32 das freie Bolzenende bereits durch die Öffnung 14 geführt ist, um den Haltestift 12 genau senkrecht zu den beiden Innenflächen 24, 28 der Halterteile 4, 6 anbringen zu können. Wenn der Stift 12 vollständig in das Halterteil 4 eingesetzt ist, ist das freie Ende des Bolzenabschnittes 48 entweder genau bündig mit der Aussenseite 40 des Halterteils 6 oder überragt diese um ein geringes Mass.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform besteht der Dokumentenhalter aus einem Polypropylen, insbesondere einem solchen mit einer Talkfüllung mit einem Elastizitätsmodul von 3-f- 6,5 • 10s. Die Haltestifte können aus «Nylon» gespritzt sein, vorzugsweise einem glasfaserverstärkten «Nylon»-Harz mit einem Elastizitätsmodul von 13 • 105. Die genannten Eia-
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stizitätsmodulwerte gelten für alle verwendbaren Kunststoffmaterialien, die kalt verformbar sind. Die aus einem stärker beanspruchbaren Kunststoffmaterial, wie glasfaserverstärktes «Nylon», hergestellten Stifte 12 besitzen einen höheren Elastizitätsmodul als das Haltermaterial.
Bei der Verwendung des Halters werden die in diesen aufzunehmenden bogenförmigen Dokumente bezüglich der Anordnung ihrer Perforationen bzw. Lochungen überprüft. Wenn der Halter vorerst für einen bestimmten Lochungsabstand verwendet werden soll, werden Stifte 12 in entsprechende Öffnungen 13 eingesetzt, deren Abstände mit jenen der Lochungen des im Halter aufzunehmenden Bogenmaterials übereinstimmen. Die die Dokumente einsetzende Bedienungsperson bringt den Stift vorerst in die Führungs-Ausnehmung 32. Alsdann wird das freie Bolzenabschnittsende in die Öffnung 14 eingeschoben. Damit wird sichergestellt, dass der Stift nun senkrecht zum Halterteil 4 steht. Nun kann die Gewindeschneidoperation erfolgen.
Unter dem Andruck eines gewöhnlichen, in den Schlitz 44 eingreifenden Schraubenziehers wird der Zapfenabschnitt 46 (dessen Material einen höheren Elastizitätsmodul besitzt als das Haltermaterial) in die Öffnung 13 gedreht und dabei ein Gewinde in diese Öffnung geschnitten.
Der Vorgang ist beendet, wenn die Auflagefläche 43 des Flachkopfes 42 satt auf der Ringschulter 36 der Ausnehmung 30 aufliegt. Der Kontakt zwischen den Flächen 43 und 36 sichert weiterhin, dass bei voll eingesetztem Stift 12 der Bolzenabschnitt 48 genau senkrecht zum Halterteil 4 aus dem Angussauge 22 austritt.
Wenn der Stift 12 im Halterteil 4 festgeschraubt ist, besitzt er die Steifigkeit und Beanspruchbarkeit eines einstückig angeformten Stiftes, obschon er leicht und rasch an verschiedene Arten von Dokumenten anpassbar bleibt. Wenn daher der Dokumentenhalter für Dokumente mit anders distanzierten Lochungen zu verwenden ist, werden ein oder mehr Stifte 12 5 aus ihren bezüglichen Öffnungen 13 herausgedreht. Die demontierten Stifte können sofort in andere, mit der Lochung der neuen Dokumente übereinstimmende Öffnungen 13 eingedreht werden. Wenn bei einer spätem Verwendung des Halters wieder die früher benützten Öffnungen zu verwenden io sind, können die Stifte wieder in diese bereits mit Gewinde versehenen Öffnungen 13 eingesetzt werden.
Wenn die Stifte 12 im Halterteil 4 eingesetzt sind, können die Dokumente in den Halter aufgenommen oder aus diesem entfernt werden, indem der Halter geöffnet wird. Wie bereits 15 früher erwähnt, kann dies nach Verschieben der auf der einen Halterseite angebrachten Gleitschieber 16 zwecks Entriegelung der beiden Halterteile 4, 6 erfolgen. Nachdem die gewünschten Dokumente auf die Stifte 12 aufgesetzt oder von diesen abgenommen worden sind, wird der Halter wie in Fig. 20 4 gezeigt, wieder geschlossen. Es wird vermerkt, dass die An-senkung 38 zur Führung des freien Endes des Bolzenabschnittes 48 (strichliniert gezeigt) dient, wenn der Halterteil 6 beim Schliessen nach rechts verschwenkt wird.
Die Ausführungsformen des erfindungsgemässen Halters für bogenförmige Materialien sind nicht auf diejenige des gezeigten Dokumentenhalters beschränkt. Es versteht sich, dass Halterteile andere Gestalt besitzen und auch zur Aufnahme anderer bogenförmiger Materialien dienen können. Sowohl für die Halterteile als auch für die Stifte können andere Kunststoffe als die angegebenen verwendet werden.
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1 Blatt Zeichnungen
Claims (9)
1. Halter für bogenförmige Materialien mit einer länglichen kanalförmigen Aufnahmeanordnung für die zu haltenden Bogen, gekennzeichnet durch ein erstes (4) und ein zweites (6) einander gegenüberliegend angeordnetes, einen Aufnahmekanal begrenzendes Halterteil mit einer Anzahl aufeinander ausgerichteter paarweiser erster (13) und zweiter (14), längs der Halterteile angebrachter Öffnungen, eine Anzahl den Aufnahmekanal durchquerender, in bestimmte der paarweise angeordneten Öffnungen demontierbar eingesetzte Stifte (12), die zur Aufnahme einer Anzahl von in ihrem Randbereich mit Aufnahmeiochungen versehene bogenförmige Materialien dienen, wobei jeder der Stifte (12) einen Kopfteil (42) für den Anschluss eines Drehwerkzeuges, einen mit Gewinde versehenen Zapfenabschnitt (46) mit gleichförmigem Aussendurch-messer und einen Bolzenabschnitt (48) mit einem gleichförmigen Durchmesser enthält, welcher Durchmesser um ein Spiel-mass geringer ist als der Durchmesser der zweiten Öffnungen (14), und wobei der Zapfenabschnitt (46) mit Mitteln zum Schneiden eines Gewindes in die ersten Öffnungen (13) zum demontierbaren Befestigen des Stiftes (12) im ersten Halterteil (4) versehen ist und wobei der Kopfteil (42) des Stiftes in einer der ersten Öffnungen (13) und das freie Ende des Bolzenabschnittes (48) in der zugeordneten zweiten Öffnung (14) sitzt, wenn der Stift (12) vollständig in den Halterteilen (4, 6) eingesetzt ist.
2. Halter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Elastizitätsmodul des Materials, aus dem die Stifte (12) gefertigt sind, grösser ist als der Elastizitätsmodul des Materials, aus dem die Halterteile (4, 6) gefertigt sind.
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PATENTANSPRÜCHE
3. Halter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchmesser des Kopfteils (42) der Stifte (12) grösser ist als der Durchmesser ihres Zapfenabschnittes (46), dass die erste Öffnung (13) eine gegen die Aussenseite (34) des ersten Halterteils (4) offene erste Ausnehmung (30) enthält, deren Durchmesser zur Aufnahme des genannten Kopfteils (42) gewählt ist, und dass die Auflagefläche (43) des Kopfteils (42) gegen eine Ringschulter (36) in der ersten Ausnehmung anliegt, wenn der Stift vollständig im ersten Halterteil (4) eingesetzt ist und senkrecht zu diesem steht.
4. Halter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Öffnung (13) eine zweite Ausnehmung (32) enthält, die sich unterhalb der ersten Ausnehmung (30) befindet und weniger tief als diese ist, dass der Durchmesser der zweiten Ausnehmung etwas grösser ist als der Durchmesser des mit Gewinde versehenen Zapfenabschnittes (46) am Stift, und dass die Länge des Bolzenabschnittes (48) so gewählt ist, dass dessen freies Ende bereits in die zweite Öffnung (14) eingreift, wenn mit dem Einschrauben des Stiftes in die erste Öffnung (13) begonnen wird, um eine genau senkrechte Stellung des Stiftes relativ zum ersten Halterteil (4) zu erzielen.
5. Halter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Stift (12) aus Nylon besteht.
6. Halter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterteile (4, 6) aus Polypropylen hergestellt sind.
7. Halter nach den Ansprüchen 5 und 6.
8. Halter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchmesser der zweiten Öffnung (14) und des Bolzenabschnittes (48) am Stift (12) so gewählt sind, dass daraus ein Gleitsitz resultiert.
9. Halter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich beide Öffnungen (13, 14) durch Anguss-Augen (22, 26) auf der Innenseite (24, 28) der bezüglichen Halteteile (4, 6) erstrecken, dass die erste Öffnung (13) länger ist als die axiale Länge des Zapfenabschnittes (46) am Stift (12), und dass jede zweite Öffnung (14) auf der der ersten Öffnung gegenüberliegenden Seite am Aufnahmekanal mit einer Ansenkung (38) versehen ist, welche dazu bestimmt ist, das freie Ende des Stiftes in die zweite Öffnung einzuführen.
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| PL | Patent ceased | ||
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