CH618020A5 - - Google Patents

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CH618020A5
CH618020A5 CH1079477A CH1079477A CH618020A5 CH 618020 A5 CH618020 A5 CH 618020A5 CH 1079477 A CH1079477 A CH 1079477A CH 1079477 A CH1079477 A CH 1079477A CH 618020 A5 CH618020 A5 CH 618020A5
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CH
Switzerland
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mirror
drive shaft
polygon
mirror holder
adjusting screws
Prior art date
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CH1079477A
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Inventor
Helmut Reichl
Ludwig Schmidt
Original Assignee
Siemens Ag
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    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B26/00Optical devices or arrangements for the control of light using movable or deformable optical elements
    • G02B26/08Optical devices or arrangements for the control of light using movable or deformable optical elements for controlling the direction of light
    • G02B26/10Scanning systems
    • G02B26/12Scanning systems using multifaceted mirrors
    • G02B26/121Mechanical drive devices for polygonal mirrors

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Mechanical Optical Scanning Systems (AREA)
  • Laser Beam Printer (AREA)
  • Exposure Or Original Feeding In Electrophotography (AREA)
  • Combination Of More Than One Step In Electrophotography (AREA)
  • Facsimile Scanning Arrangements (AREA)
  • Mounting And Adjusting Of Optical Elements (AREA)
  • Optical Elements Other Than Lenses (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Aufnahme und zum Antrieb eines Polygonspiegels, bei dem der Polygonspiegel so einstellbar ist, dass Planlaufabweichungen des Antriebs ausgleichbar sind. 50
Polygonspiegel werden häufig in der Technik verwendet. Ein Beispiel einer solchen Anwendung liegt beim nichtmechanischen Drucker vor. Dort wird mit Hilfe eines Lichtstrahles auf einer Fotoleitertrommel ein Ladungsbild des zu druckenden Zeichens erzeugt. Das Ladungsbild wird mit Toner entwickelt 55 und das Tonerbild in einer Umdruckstation auf einen Aufzeichnungsträger, z.B. eine Papierbahn, übertragen. Auf der Papierbahn wird es mit Hilfe von Wärme und Druck fixiert.
Als Lichtquelle zur Erzeugung des Lichtstrahles kann z.B. ein Laser dienen. Der Laserstrahl wird einem akustooptischen 60 Strahlablenker zugeführt, der den Lichtstrahl in eine Reihe von vertikal übereinanderliegende Teilstrahlen aufteilt. Die Teilstrahlen werden einem sich drehenden Polygonspiegel zugeführt, der sie in horizontaler Richtung über die Fotoleitertrommel ablenkt. Eine solche Anordnung zur Erzeugung von 65 Ladungsbildern mit Hilfe von Lichtstrahlen unter Verwendung eines Polygonspiegels ist z.B. aus der deutschen Offenlegungsschrift DE-OS P 25 12 349.3 bekannt.
Die Ablenkung der Lichtstrahlen durch den Polygonspiegel muss sehr genau erfolgen, um einen einwandfreien Druck zu ermöglichen. Das bedeutet, dass der Polygonspiegel zu einem Antrieb justiert werden muss. Mit Hilfe der Justierung müssen i sämtliche Planlaufabweichungen des Antriebs ausgeglichen werden können.
Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe besteht darin, eine Vorrichtung zur Aufnahme und zum Antrieb eines Polygonspiegels anzugeben, bei der der Polygonspiegel in seiner ' Lage einstellbar ist, so dass Planlaufabweichungen des Antriebes ausgeglichen werden können. Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, dass mit einer Antriebswelle des Antriebs eine Scheibe fest verbunden ist, dass in der Scheibe Einstellschrauben angeordnet sind, dass auf der Antriebswelle benachbart zu der Scheibe eine Spiegelaufnahme für den Polygonspiegel angeordnet ist, dass eine Einrichtung vorgesehen ist, durch die die Spiegelaufnahme mit den Einstellschrauben der Scheibe federnd verspannt wird, und dass durch die Einstellschraube die Lage der Spiegelaufnahme zu der Antriebswelle verstellbar ist. ' Die Spiegelaufnahme kann eine topfförmige Ausdrehung haben, in die der Polygonspiegel durch seine Polygonecken zentriert eingeklebt ist. Dabei ist es zweckmässig, die Polygonecken abzuflachen, um ein Anliegen der Polygonecken an der Innenseite der Ausdrehung zu erreichen.
Um die Justierung des Polygonspiegels zur Antriebswelle zu erreichen, ist es zweckmässig, in der Spiegelaufnahme eine Zentrierbohrung zur Aufnahme der Antriebswelle anzuordnen. Die Zentrierbohrung hat eine sehr kurze Führungslänge. Damit ist ein Verkippen der Spiegelaufnahme zur Antriebswelle möglich.
Das Ausmass des Verkippens der Spiegelaufnahme zur Antriebswelle lässt sich mit Hilfe der Einstellschrauben festlegen. Zum Beispiel ist es vorteilhaft, 3 Einstellschrauben vorzusehen, von denen nur 2 zum Verkippen der Spiegelaufnahme verstellbar sind.
Die Einrichtung, durch die die Spiegelaufnahme mit den Einstellschrauben der Scheibe verspannt werden, kann aus einem Spannring bestehen, durch den ein Ring aus elastischem Material gegen die Spiegelaufnahme angedrückt wird. Dazu wird der Spannring mit der Scheibe verschraubt.
Anhand eines Ausführungsbeispiels, das in den Figuren dargestellt ist, wird die Erfindung weiter erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht der Vorrichtung,
Fig. 2 eine Draufsicht auf die Vorrichtung,
Fig. 3 die Spiegelaufnahme mit dem Polygonspiegel,
Fig. 4 eine Einzelheit bei der Zentrierung des Polygonspiegels in der Spiegelaufnahme.
In der Figur 1 ist ein Motor MO zum Antrieb eines Polygonspiegels PO vorgesehen. Der Motor MO ist z.B. mit Schrauben SCI an einer Halterung HL befestigt. Diese Halterung HL kann ein Teil eines Gehäuses sein. Die vom Motor MO ausgehende Antriebswelle AW ist mit einer Scheibe BE fest verbunden. Zum Beispiel kann die Scheibe BE mit der Motorwelle AW verklebt sein. In der Scheibe BE sind Einstellschrauben ET angeordnet, z.B. 3 Einstellschrauben ET. Die Einstellschrauben ET gehen durch die Scheibe BE hindurch und können aus dieser heraus oder in diese hineingeschraubt werden.
Benachbart zu der Scheibe BE ist eine Spiegelaufnahme SA angeordnet. Die Spiegelaufnahme SA liegt dabei auf den Einstellschrauben ET auf. Die Spiegelaufnahme SA enthält eine Zentrierbohrung ZT, in die die Antriebswelle AW hineinreicht. Die Zentrierbohrung ZT hat nur eine sehr kurze Führungslänge F für die Antriebswelle AW. Nur im Bereich der Führungslänge F liegt die Spiegelaufnahme SA an der Antriebswelle AW an. Der übrige Bereich der Zentrierbohrung ZT hat einen grösseren Durchmesser als die Antriebswelle AW, so dass diese nicht
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mehr an der Innenseite der Zentrierbohrung ZT anliegt. Die Folge der Ausführung der Zentrierbohrung ZT ist, dass die Spiegelaufnahme SA zur Antriebswelle AW verkippbar ist.
Die Spiegelaufnahme SA ist mit einer topfförmigen Ausdrehung versehen, in der der Polygonspiegel PO angeordnet ist. Der Polygonspiegel PO ist über seine PoJygonecken PEK zentriert und wird in die Spiegelaufnahme eingeklebt. Dabei ist es zweckmässig, dass die Polygonecken PEK z.B. durch Rundschliff oder Befräsen abgeflacht sind, um eine einwandfreie Anlage der Ecken in der Ausdrehung zu ermöglichen. Die Abflachung der Polygonecken PEK ist in Figur 4 dargestellt.
Dort ist eine Einzelheit B der Figur 2 gezeigt. Aus Figur 2 ergibt sich auch die Anordnung des Polygonspiegels PO in der Spiegelaufnahme und die Ausführung des Polygonspiegels, soweit sie zur Erläuterung der Erfindung erförderlich ist. Die in Figur 1 i strichpunktierte Linie über dem Polygonspiegel PO soll eine Schutzkappe darstellen, die den Spiegel gegen Verschmutzung und Berührung schützt.
Zur kraftschlüssigen Verbindung der Spiegelaufnahme SA und damit des Spiegels PO mit der Antriebswelle A W ist eine ; Einrichtung vorgesehen, die aus einem Spannring SP und einem Ring RI aus elastischem Material besteht. Zwischen dem Spannring SP und der Spiegelaufnahme SA ist der Ring RI angeordnet. Durch Verschrauben des Spannringes SP mit der Scheibe BE wird der Ring RI zusammengedrückt, wodurch die : Spiegelaufnahme SA an die Einstellschraube ET der Scheibe BE angedrückt wird. Selbstverständlich ist es auch möglich, statt des Ringes RI andere federnde Elemente zu verwenden, z.B. Spiralfedern, Wellfedern usw.
Zur Justierung des Polygonspiegels kann also die Lage der i Spiegelaufnahme SA zur Antriebswelle AW verändert werden. Dies erfolgt mit Hilfe der Einstellschrauben ET. Dabei ist zweckmässig, eine der Einstellschrauben ET nicht zu verdrehen, um keine unerwünschte Höhenveränderung des Polygonspiegels PO zu erhalten. Mit den übrigen 2 Einstellschrauben ET s kann dann die Spiegelaufnahme SA und damit der Polygonspiegel PO um die Antriebswelle AW verkippt werden. Damit ist es möglich, den Spiegel PO im Verhältnis zur Antriebswelle AW so einzustellen, dass der von dem Polygonspiegel PO reflek-: tierte Lichtstrahl zum gewünschten Punkt auf einer Fotoleitertrommel gelangt.
In Figur 3 ist noch einmal die Spiegelaufnahme SA und der Polygonspiegel PO dargestellt. Dabei ergibt sich mit grösserer Deutlichkeit die Ausführung der Zentrierbohrung ZT. Es ist i gezeigt, dass die Zentrierbohrung ZT eine Führungslänge F hat, die im Verhältnis zu der gesamten Zentrierbohrung ZT klein ist. Im Bereich der Führungslänge F erweitert sich die Zentrierbohrung ZT von einem Durchmesser, der so gross ist, dass die Antriebswelle AW in diesem Bereich an der Innenfläche der Zentrierbohrung anliegt zu einem Durchmesser, der so gross ist, dass selbst bei einem Verkippen der Spiegelaufnahme SA zur Antriebswelle AW diese nicht an der Innenfläche der Zentrierbohrung ZT anstösst.
i An der Scheibe BE kann noch eine Taktscheibe TK angeordnet sein, die ebenfalls durch den Spannring SP mit der Scheibe BE verspannt wird. Die Taktscheibe TK wird von einem Abtastelement AB abgetastet, das mit Hilfe von Schrauben SC2 an einem Steg befestigt ist, der mit der Halterung HL verbunden ist. Die von dem Abtaster AB abgegebenen Impulse hängen dann von der Geschwindigkeit der Taktscheibe TK und damit des Polygonspiegels PO ab.
Im Ausführungsbeispiel ist dargestellt, dass als Antriebswelle eine Motorwelle verwendet wird. Selbstverständlich braucht die Antriebswelle nicht eine Motorwelle zu sein, sie kann z.B. auch die Welle einer Spindelbaugruppe sein.
Der Vorteil der erfindungsgemässen Vorrichtung besteht darin, dass diese sehr einfach aufgebaut ist und bei diesem einfachen Aufbau eine genaue Einstellung des Polygonspiegels zur Antriebswelle ermöglicht.
2 Blatt Zeichnungen

Claims (7)

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    2
    PATENTANSPRÜCHE
    1. Vorrichtung zur Aufnahme und zum Antrieb eines Polygonspiegels, bei der der Polygonspiegel so einstellbar ist, dass Planlaufabweichungen des Antriebs ausgleichbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass mit einer Antriebswelle (AW) des Antriebes (MO) eine Scheibe (BE) fest verbunden ist, dass in der Scheibe (BE) Einstellschrauben (ET) angeordnet sind, dass auf der Antriebswelle (AW) benachbart zu der Scheibe (BE) eine Spiegelaufnahme (SA) für den Polygonspiegel (PO) angeordnet ist, dass eine Einrichtung (SP, RE) vorgesehen ist, durch die die Spiegelaufnahme (SA) mit den Einstellschrauben (ET) der Scheibe (BE) federnd verspannt wird, und dass durch die Einstellschrauben (ET) die Lage der Spiegelaufnahme (SA) zu der Antriebswelle (AW) verstellbar ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Spiegelaufnahme (SA) eine topfförmige Ausdrehung hat, in die der Polygonspiegel (PO) durch seine Polygonecken (PEK) zentriert eingeklebt ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Polygonecken (PEK) des Polygonspiegels (PO) abgeflacht sind.
  4. 4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Spiegelaüfnahme (SA) eine Zentrierbohrung (ZT) zur Aufnahme der Antriebswelle (AW) hat, dass die Zentrierbohrung (ZT) eine sehr kurze Führungslänge (F) für die Antriebswelle (AW) hat, so dass sich die Spiegelaufnahme (FA) auf der Antriebswelle (AW) verkippen lässt.
  5. 5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass 3 Einstellschrauben (ET) vorgesehen sind, von denen 2 zur Justierung verstellbar sind.
  6. 6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung einen Spannring (SP) enthält, dass zwischen Spannring (SP) und Spiegelaufnahme (SA) ein Ring (RI) aus elastischem Material angeordnet ist, dass der Spannring (SP) mit der Scheibe (BE) verschraubbar ist, und dass bei Verschraubung der Spannring (SP) den Ring (RI) gegen die Spiegelaufnahme (SA) presst und dabei die Spiegelaufnahme an die Einstellschrauben (ET) andrückt.
  7. 7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an der Scheibe (BE) eine Taktscheibe (TK) befestigt ist, die durch einen Abtaster (AB) abgetastet wird.
    30
    35
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