CH618030A5 - Data memory for a data display device - Google Patents
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Description
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen
Die Erfindung bezieht sich auf einen Datenspeicher für ein Datenspeicher für Datensichtgeräte anzugeben, der einen gerin-Datensichtgerät, in dem erste Datenworte gespeichert sind, die gen Speicher aufwand erfordert und bei dessen Verwendung die den auf einem Bildschirm des Datensichtgerätes darstellbaren 50 Durchführung von Steuerfunktionen im Datensichtgerät einen Zeichen zugeordnet sind und in dem zweite Datenworte gespei- geringen Zeitaufwand erfordert.
chert sind, die Felder mit vorgegebenen Eigenschaften auf dem Erfindungsgemäss wird die Aufgabe bei dem Datenspeicher
Bildschirm definierenden Feldsteuerzeichen zugeordnet sind der eingangs genannten Art dadurch gelöst, dass der Datenspei-und in dem die ersten und zweiten Datenworte durch von einer eher einen Zeichenspeicher enthält, in dem die den darstellba-Funktionssteuereinheit des Datensichtgerätes abgegebene 55 ren Zeichen zugeordneten ersten Datenworte gespeichert sind Adressworte adressierbar sind. und desse Inhalt durch in einem ersten Adressregister gespei-
Bei einer Anzeige von alphanumerischen oder graphischen cherte erste Adressworte adressierbar ist und dass der Datum-Zeichen auf einem Bildschirm eines Datensichtgerätes ist es Speicher einen Feldspeicher enthält, in dem die den Feldsteuer vorteilhaft, wenn aus einem oder mehreren Zeichen bestehende zeichen zugeordneten Datenworte gespeichert sind und dessen Felder mit unterschiedlichen Eigenschaften vorgegeben werden M1 Inhalt durch in einem zweiten Adressregister gespeicherte können. Beispielsweise wird das Ausfüllen von Formularen auf zweite Adressworte adressierbar ist.
dem Bildschirm des Datensichtgerätes dem Bediener durch die Der Datenspeicher gemäss der Erfindung hat die Vorteile,
Aufteilung in die Felder erleichtert. Solchen Feldern können dass die Zeichen am Bildschirm sehr einfach adressiert werden durch Feldsteuerzeichen verschiedene Eigenschaften zugewie- können, da kein Versatz zwischen der Position der Zeichen am sen werden, wie beispielsweise «beschreibbar», «geschützt», f,s Bildschirm und der Position der Zeichen im Zeichenspeicher «abdruckbar» usw. vorhanden ist. Bei der Durchführung von Steuerfunktionen, wie
Aus der DT-OS 24 39 053 ist es bereits bekannt, Daten- beispielsweise das Verschieben der Schreibmarke nach links, worte im Datenspeicher eines Datensichtgeräts, die den darzu- steht bei einem Wechsel eines Feldes das zugehörige Feldsteu-
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erzeichen im Feldspeicher unmittelbar zur Verfügung. Um zu prüfen, ob der Zeichenspeicher formatiert oder formatfrei ist,
muss nicht der gesamte Datenspeicher nach Feldsteuerzeichen abgesucht werden, sondern es müssen nur jeweils die ersten Feldsteuerzeichen in dem jeder Zeile zugeordneten Bereich des 5 Feldspeichers abgesucht werden. Falls in einer Zeile ein Feld existiert, muss nämlich am ersten Speicherplatz der Zeile ein Feldsteuerzeichen vorgesehen sein.
Falls der Datenspeicher aus einer einzigen Speichereinheit besteht, werden die den darstellbaren Zeichen und den Feld- 1,1 Steuerzeichen zugeordneten Datenworte auf einfache Weise adressiert, wenn ein Umschalter vorgesehen ist, der in einer ersten Schaltstellung das im ersten Adressregister gespeicherte erste Adresswort und in einer zweiten Schaltstellung das im zweiten Adressregister gespeicherte zweite Adresswort zum 15 Zeichenspeicher bzw. Feldspeicher durchschaltet und dass eine Schaltstufe vorgesehen ist, der ein einem Steuerzeichen in jedem ersten Datenwort zugeordnetes Steuersignal zugeführt wird und die jeweils den Umschalter von der ersten Schaltstellung in die zweite Schaltstellung umschaltet, wenn das Steuer- 20 zeichen einen ersten Binärwert annimmt, der den Beginn eines Feldes anzeigt.
Da durch die Feldsteuerzeichen jeweils der Beginn eines Feldes angezeigt wird und alle Zeichen des Feldes die durch das Feldsteuerzeichen definierten Eigenschaften haben, ist es 25 zweckmässig, wenn ein Feldregister vorgesehen ist, in dem die zweiten Datenworte eingespeichert werden, wenn das Steuerzeichen in den vorangehenden ersten Datenworten den ersten Binärwert hat.
Um für bestimmte Steuerfunktionen nach dem Ermitteln 10 eines bestimmten Feldsteuerzeichens den Beginn des zugehörigen Feldes auf einfache Weise ermitteln zu können ist es zweckmässig, wenn die zweiten Datenworte jeweils ein erstes Teilwort enthalten, das die Eigenschaften eines Feldes definiert und jeweils ein zweites Teilwort enthalten, das die Adresse derjeni- 35 gen ersten Datenworte im Zeichenspeicher angibt, bei denen das Feld beginnt.
Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel des Datenspeichers gemäss der Erfindung anhand von Zeichnungen beschrieben.
Es zeigen:
Fig. 1 ein Blockschaltbild eines Datensichtgeräts,
Fig. 2 eine schematische Darstellung der Zuordnung von Steuerzeichen, Datenworten und Adressen in einem Datenspeicher eines Datensichtgeräts,
Fig. 3 ein Blockschaltbild des Datenspeichers,
Fig. 4 Zeitdiagramme von Signalen an verschiedenen Punkten des Datenspeichers.
Das in Fig. 1 dargestellte Datensichtgerät DSG enthalt eine 5o Anzeigeeinheit AE zum Darstellen von Zeichen. Die Anzeigeeinheit AE ist mit einer Kathodenstrahlröhre mit einem Bildschirm BS, sowie mit Ablenkverstärkern und Steuereinheiten zur Helligkeitssteuerung versehen. Weiterhin enthält das Datensichtgerät DSG eine Bildsteuereinheit BST mit einem 55 Bild- und Zeichengenerator zur Erzeugung der Zeichenformen und zur Formatierung des Bildes auf dem Bildschirm BS. Die Bildsteuereinheit BST ruft den darzustellenden Zeichen zugeordnete Datenworte in periodischer Folge mit ca. 50 Bildwechseln pro Sekunde von einem Datenspeicher DSP über einen 6Ü Kanal mit direktem Speicherzugriff ab. Ausserdem werden aus dem Datenspeicher DSP Datenworte von Feldsteuerzeichen abgerufen, die aus einem oder mehreren Zeichen gebildete Zeichenfelder mit vorgegebenen Eigenschaften definieren. Im Datenspeicher DSP werden die Datenworte mit wahlfreiem H Zugriff gespeichert.
Der Datenspeicher DSP ist über einen Datenbus DB, auf dem die Datenworte in beiden Richtungen übertragen werden,
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mit einer Funktionssteuereinheit FST, die den zeitlichen Ablauf einer Darstellung von Zeichen auf dem Bildschirm steuert, mit einer Übertragungskanalsteuereinheit UK, sowie mit einer Ein/ Ausgabesteuereinheit EA verbunden. Die Übertragungskanalsteuereinheit UK ermöglicht einen Anschluss des Datensichtgeräts über verschiedene Übertragungswege, beispielsweise über eine Fernleitung FL an eine Zentralstelle, die mit einer Datenverarbeitungsanlage ausgestattet ist. An die Ein/Ausgabesteuereinheit ES können verschiedene Ein- oder Ausgabegeräte, wie beispielsweise eine Tastatur TA oder ein Drucker DR angeschlossen sein. Die Funktionssteuereinheit FST kann beispielsweise als mikroprogrammierte Steuereinheit ausgebildet sein, wie sie in einer Veröffentlichung in der Zeitschrift NTZ 28, (1975), Heft 6, Seiten K214 bis K218 beschrieben ist.
Die Definition der Eigenschaften der Felder erfolgt durch Feldsteuerzeichen, die den darstellbaren Zeichen zugeordnet sind. Im Datenspeicher DSP sind die den darstellbaren Zeichen zugeordneten Datenworte in einem Zeichenspeicher ZS und die den Feldsteuerzeichen zugeordneten Datenworte in einem Feldspeicher FS gespeichert. Der Zeichenspeicher ZS und der Feldspeicher FS können Bestandteile einer einzigen physikalischen Speichereinheit oder verschiedener Speichereinheiten sein.
Bei der in Fig. 2 dargestellten Zuordnung sind in der obersten Zeile Steuerzeichen SZ dargestellt, die einen ersten Binärwert, beispielsweise den Binärwert 1 immer dann annehmen, wenn gleichzeitig mit dem darstellbaren Zeichen ein neues Feld beginnt. Andernfalls haben sie den Binärwert 0. In der zweiten Zeile sind die den darstellbaren Zeichen zugeordneten Datenworte DZ1 bis DZ80 der ersten Zeile auf dem Bildschirm des Datensichtgeräts dargestellt. In der dritten Zeile sind die Adressen der Datenworte DZ1 bis DZ80 im Datenspeicher, nämlich die Adressen Al bis A80 dargestellt.
Falls der Zeichenspeicher ZS und der Feldspeicher FS in einer einzigen Speichereinheit angeordnet sind, werden beispielsweise, wie in Fig. 2 dargestellt, im Anschluss an die Datenworte DZ 1 bis DZ80 die Feldsteuerzeichen der ersten Zeile DF1 bis DFm angeordnet. Diese Feldsteuerzeichen sind beispielsweise unter den Adressen A81 bis A128 in der Speichereinheit untergebracht. Bei der ersten Zeile ZI auf dem Bildschirm BS wird angenommen, dass mit dem zweiten Zeichen ein neues Feld beginnt. Das Steuerzeichen SZ im Datenwort DZ2 hat daher den Binärwert 1. Die Eigenschaften dieses Feldes sind bei der zeilenweisen Organisation der Speichereinheit in dem Datenwort DF1 gespeichert. Falls weitere Felder definiert werden, sind die zugehörigen Feldsteuerzeichen nach dem Datenwort DF1 im Feldspeicher FS gespeichert.
In den Zeilen 4 bis 6 der Fig. 2 sind für die zweite Zeile Z2 am Bildschirm BS die den darstellbaren Zeichen zugeordneten Datenworte DZ81 bis DZ160 mit den zugehörigen Steuerzeichen SZ dargestellt. Die Datenworte DZ81 bis DZ160 sind bei der angegebenen zeilenweisen Organisation der Speichereinheit unter den Adressen A129 bis A 208 im Zeichenspeicher ZS gespeichert. Anschliessend sind in der Speichereinheit die den Datenworten DZ81 bis DZ 160 zugeordneten Feldsteuerzeichen DF(m +1) bis DFn unter den Adressen A209 bis A 256 gespeichert. Anschliessend folgen im Zeichenspeicher ZS die Datenworte, die den in den restlichen Zeilen am Bildschirm darstellbaren Zeichen zugeordnet sind und in dem Feldspeicher FS die Datenworte, die den zu diesen Zeilen gehörenden Feldsteuerzeichen zugeordnet sind.
Falls beispielsweise auf dem Bildschirm in einer Zeile 80 Zeichen darstellbar sind, sind zum Adressieren eines Datenwortes einer Zeile mindestens sieben Bits erforderlich. Da die Anzahl der speicherbaren Datenworte in handelsüblichen Datenspeichern meistens ganzzahlige Potenzen von 2 sind und eine derartige Speichereinheit im Ausführungsbeispiel, bei
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spielsweise in einer Zeile 128 Datenworte speichern könnte, stehen für die den Feldsteuerzeichen zugeordneten Datenworte einer Zeile 48 Speicherplätze zur Verfügung.
Falls die den Feldsteuerzeichen zugeordneten Datenworte jeweils aus zwei Teilworten gebildet werden, wobei mit dem ersten Teilwort die Eigenschaften des Feldes definiert werden, und das zweite Teilwort die Adresse des zugehörigen Datenwortes im Zeichenspeicher ZS angibt, lassen sich verschiedene Steuerfunktionen im Datensichtgerät, wie beispielsweise das Suchen von vorgegebenen Feldern, besonders einfach durchführen. Da jedoch jedes Teilwort einen vollständigen Speicherplatz im Feldspeicher FS beansprucht, stehen in diesem Fall für eine Zeile am Bildschirm des Datensichtgeräts nur 24 Feldsteuerzeichen zur Verfügung.
Der in Fig. 3 dargestellte Datenspeicher DSP enthält eine Speichereinheit SPE, die aus dem Zeichenspeicher ZS und dem Feldspeicher FS gebildet wird. Weiterhin enthält der Datenspeicher eine Schaltstufe SS, die den zeitlichen Ablauf der Adressierung der den darstellbaren Zeichen zugeordneten Datenworte und der Feldsteuerzeichen zugeordneten Datenworte steuert. In einem ersten Adressregister AZ, das auch als Zähler ausgebildet sein kann, wird die Adresse eines einem darstellbaren Zeichen zugeordneten Datenwortes DZ im Zeichenspeicher ZS gespeichert. In einem zweiten Adressregister AF, das ebenfalls als Zähler ausgebildet sein kann, wird die Adresse eines einem Feldsteuerzeichen zugeordneten Datenwortes DF im Feldspeicher FS gespeichert. Unter der Voraussetzung, dass der Zeichenspeicher ZS und der Feldspeicher FS Bestandteile einer einzigen Speichereinheit SPE sind, die nur durch eine einzige Adresse AD adressierbar ist, wird ein Umschalter UM vorgesehen, der entweder den Inhalt des Adressregisters AZ oder des Adressregisters AF zur Speichereinheit SPE durchschaltet. Der Datenspeicher enthält weiterhin ein Register FR, in dem die aus dem Feldspeicher FS gelesenen Datenworte DF gespeichert werden und ein Register ZR, in dem die aus dem Zeichenspeicher ZS gelesenen Datenworte DZ gespeichert werden. Ausserdem enthält der Datenspeicher DSP noch ein ODER-Glied D und zwei UND-Glieder U1 und U2.
Weitere Einzelheiten des in Fig. 3 dargestellten Datenspeichers DSP werden zusammen mit den in Fig. 4 dargestellten Zeitdiagrammen von Signalen an verschiedenen Punkten des Datenspeichers beschrieben.
Bei den in Fig. 4 dargestellten Zeitdiagrammen sind in Abszissenrichtung die Zeit t und in Ordinatenrichtung die Momentanwerte von Signalen dargestellt, wie sie beim Betrieb des Datenspeichers DSP anfallen.
Es wird angenommen, dass durch das Datensichtgerät die Funktion «Schreibmarke nach links» durchgeführt werden soll.
Die Funktionssteuereinheit FST gibt an den Datenspeicher DSP zum Zeitpunkt tl ein Signal S1 ab, das der Schaltstufe SS im Datenspeicher DSP zugeführt wird und das die Funktion auslöst. Die Schaltstufe SS gibt nach dem Auftreten des Signals S1 ein Signal S2 an den Umschalter UM ab. Durch dieses Signal S2 nimmt der Umschalter UM eine erste Schaltstellung an, in der der Inhalt des Adressregisters AZ, der die Adresse eines Datenwortes DZ angibt, als Signal AD zur Speichereinheit SPE durchgeschaltet wird. Gleichzeitig wird das Signal S2 über das ODER-Glied D zur Speichereinheit SPE durchgeschaltet. Mit diesem Signal wird die Speichereinheit SPE freigegeben und das durch die Signale AD adressierte Datenwort DZ wird zum Zeitpunkt t2 aus dem Zeichenspeicher ZS gelesen.
Falls sich die Schreibmarke bei einem Zeichen befindet, bei dem kein Feld beginnt, hat das Steuerzeichen SZ den Binärwert 0 und das diesen Steuerzeichen SZ zugeordnete Steuersignal ST hat ebenfalls den Binärwert 0. Unter der Annahme, dass auch das vorhergehende Datenwort DZ ein Steuerzeichen SZ mit dem Binärwert 0 enthielt, gibt die Schaltstufe SS ein Signal S6 an der UND-Glied U2 ab, das das gelesene Datenwort DZ in das Zeichenregister ZR einspeichert. Anschliessend wird zum Zeitpunkt t3 ein Signal S3 abgegeben, das den Inhalt des Adressregisters AZ um 1 vermindert.
Falls sich die Schreibmarke bei einem Zeichen befindet, bei dem ein Feld beginnt, hat das Steuerzeichen SZ im Datenwort DZ den Binärwert 1 und das Steuersignal ST hat damit ebenfalls den Binärwert 1. In diesem Fall gibt die Schaltstufe SS zum Zeitpunkt t4 ein Signal S4 an das Adressregister AF ab, das dessen Inhalt um 1 vermindert. Zum Zeitpunkt t5 gibt die Schaltstufe SS ein Signal S5 an den Umschalter UM ab. Dieses Signal S5 bringt den Umschalter UM in eine zweite Schaltstellung, in der der Inhalt des Adressregisters AF als Signal AD zur Speichereinheit SPE durchgeschaltet wird. Das Signal S5 wird gleichzeitig über das ODER-Glied D der Speichereinheit SPE als Freigabesignal zugeführt und aus dem Feldspeicher FS wird ein Datenwort DF ausgelesen. Da angenommen wird, dass sich die Schreibmarke bei einem Zeichen befindet, bei dem ein neues Feld beginnt, hatte das vor dem Datenwort DF ausgelesene Datenwort DZ ein Steuerzeichen mit dem Binärwert 1. Die Schaltstufe SS gibt daher ein Signal S7 an das UND-Glied U1 ab, und das Datenwort DF wird in das Register FR eingespeichert. Die Ausgänge der Register FR und ZR sind mit der Bildsteuereinheit BST verbunden. Durch die von dem Register FR abgegebenen Signale S8 werden die Eigenschaften des Feldes angegeben, während durch die vom Register ZR abgegebenen Signale S9 jeweils die Codierung der darzustellenden Zeichen angegeben wird.
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1 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
- 618 0302PATENTANSPRÜCHE stellenden Zeichen zugeordnet sind, mit Steuerzeichen zu verse-1. Datenspeicher für ein Datensichtgerät, in dem erste hen. Diese Steuerzeichen geben an, ob das darzustellende Zei-Datenworte gespeichert sind, die den auf einem Bildschirm des chen beispielsweise kursiv und/oder blinkend dargestellt wer-Datensichtgerätes darstellbaren Zeichen zugeordnet sind und in den soll, ob es sich um ein Ziffernfeld handelt oder ob das Feld dem zweite Datenworte gespeichert sind, die Felder mit vorge- s geschützt ist. Durch diese Steuerzeichen ist jedoch ein grosser gebenen Eigenschaften auf dem Bildschirm definierenden Feld- Speicheraufwand erforderlich, da sämtliche den Zeichen zugesteuerzeichen zugeordnet sind und in dem die ersten und zwei- ordnete Datenworte diese Steuerzeichen enthalten. Die Anzahl ten Datenworte durch von einer Funktionssteuereinheit des der verschiedenen Felddefinitionen wird durch die Kosten Datensichtgerätes abgegebene Adressworte adressierbar sind, begrenzt, die durch den zusätzlichen Speicheraufwand ent-dadurch gekennzeichnet, dass der Datenspeicher (DSP) einen io stehen.Zeichenspeicher (ZS) enthält, in dem die den darstellbaren Weiterhin ist es bereits bekannt, den auf einem BildschirmZeichen zugeordneten ersten Datenworte (DZ) gespeichert sind einer Anzeigeeinheit anzeigbaren Zeichen Feldsteuerzeichen und dessen Inhalt durch in einem ersten Adressregister (AZ) zuzuordnen, deren Datenworte anstelle der Datenworte der gespeicherte erste Adressworte adressierbar ist und dass der darzustellenden Zeichen im Datenspeicher gespeichert sind. Datenspeicher (DSP) einen Feldspeicher (FS) enthält, in dem 15 Dat>ej sind für die Feldsteuerzeichen festgelegte Codekombina-die den Feldsteuerzeichen zugeordneten Datenworte (DF) tionen der Datenwörter vorgesehen oder die Feldsteuerzeichen gespeichert sind und dessen Inhalt durch in einem zweiten werden durch ein zusätzliches Steuerzeichen gekennzeichnet.Adressregister (AF) gespeicherte zweite Adressworte adressier- Zur Unterscheidung von den anzeigbaren Zeichen werden sie bar ist. ^ häufig durch Sondersymbole auf dem Bildschirm angezeigt. Da
- 2. Datenspeicher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich- 20 Datenworte dieser Feldsteuerzeichen anstelle der Datennet, dass ein Umschalter (UM) vorgesehen ist, der in einer worte für die Zeichen bei der Darstellung der Zeichen auf dem ersten Schaltstellung das im ersten Adressregister (AZ) gespei- Bildschirm aus dem Datenspeicher gelesen werden, wird die cherte erste Adresswort und in einer zweiten Schaltstellung das Anzahl der in einer Zeile auf dem Bildschirm anzeigbaren im zweiten Adressregister (AF) gespeicherte zweite Adresswort Zeichen um die Anzahl der Feldsteuerzeichen vermindert, zum Zeichenspeicher (ZS) bzw. Feldspeicher (FS) durchschaltet 25und dass eine Schaltstufe (SS) vorgesehen ist, der ein einem wur<^e bereits vorgeschlagen, die Feldsteuerzeichen nichtSteuerzeichen (SZ) in jedem ersten Datenwort (DZ) zugeord- bei jedem Datenwort anzuordnen, sondern lediglich den Beginn netes Steuersignal (ST) zugeführt wird und die jeweils den eines Feldes mit Hilfe eines Feldsteuerzeichens anzuzeigen. DieUmschalter (UM) von der ersten Schaltstellung in die zweite den darstellbaren Zeichen und den Feldsteuerzeichen zugeord-Schaltstellung umschaltet, wenn das Steuerzeichen (SZ) einen m neten Datenworte im Datenspeicher enthalten ein binäres Steuerten Binärwert (« 1 ») annimmt, der den Beginn eines Feldes erzeichen, das durch seinen Binärwert angibt, ob das Datenwort anzeigt ' e'nem darstellbaren Zeichen oder einem Feldsteuerzeichen
- 3. Datenspeicher nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn- zugeordnet ist. Das Feldsteuerzeichen belegt keinen einem darzeichnet, dass ein Feldregister (FR) vorgesehen ist, in dem die stellbaren Zeichen zugeordneten Platz am Bildschirm. Ausserzweiten Datenworte (DF) eingespeichert werden, wenn das .15 ^em wird die Anzahl der Speicherplätze im Datenspeicher Steuerzeichen (SZ) in den vorangehenden ersten Datenworten durch die Verwendung derartiger Feldsteuerzeichen wesentlich den ersten Binärwert (« 1 ») hat. vermindert. Verschiedene Steuerfunktionen im Datensichtgerät
- 4. Datenspeicher nach einem der vorangehenden Ansprü- erfordern bei der Verwendung dieser Feldsteuerzeichen jedoch che, dadurch gekennzeichnet, dass die zweiten Datenworte verhältnismässig viel Zeit. Falls beispielsweise eine Schreib-(DF) jeweils ein erstes Teilwort enthalten, dass die Eigenschaf- 4» marke, die jeweils die Position am Bildschirm markiert, an der ten eines Feldes definiert und jeweils ein zweites Teilwort e'n neues Zeichen eingeschrieben werden soll, nach links enthalten, das die Adresse derjenigen ersten Datenworte (DZ) bewegt wird, muss unter Umständen ein grosser Teil des Daten-angibt, bei denen das Feld beginnt. speichers nach dem Vorhandensein von Feldsteuerzeichen untersucht werden, da die Schreibmarke möglicherweise in ein45 Feld verschoben wird, das durch ein am Anfang des Feldes angeordnetes Feldsteuerzeichen definiert ist.
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