CH618040A5 - Device for the ultimate disposal of radioactive waste substances - Google Patents

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CH618040A5
CH618040A5 CH811777A CH811777A CH618040A5 CH 618040 A5 CH618040 A5 CH 618040A5 CH 811777 A CH811777 A CH 811777A CH 811777 A CH811777 A CH 811777A CH 618040 A5 CH618040 A5 CH 618040A5
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CH
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container
auxiliary
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waste materials
storage container
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Application number
CH811777A
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English (en)
Inventor
Henning Dr Baatz
Dieter Rittscher
Original Assignee
Steag Kernenergie Gmbh
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    • GPHYSICS
    • G21NUCLEAR PHYSICS; NUCLEAR ENGINEERING
    • G21FPROTECTION AGAINST X-RADIATION, GAMMA RADIATION, CORPUSCULAR RADIATION OR PARTICLE BOMBARDMENT; TREATING RADIOACTIVELY CONTAMINATED MATERIAL; DECONTAMINATION ARRANGEMENTS THEREFOR
    • G21F5/00Transportable or portable shielded containers
    • G21F5/005Containers for solid radioactive wastes, e.g. for ultimate disposal

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • High Energy & Nuclear Physics (AREA)
  • Processing Of Solid Wastes (AREA)
  • Refuse Receptacles (AREA)
  • Gasification And Melting Of Waste (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich gattungsgemäss auf eine Vorrichtung für die Endlagerung von radioaktiven Abfallstoffen, insbesondere von radioaktiven Kernkraftwerkabfallstoffen -mit einem Endlagerbehälter normierter Abschirmfunktion aus Abschirmwerkstoff und Aufnahmeraum für die Abfallstoffe. -Bei der Normierung mag es sich um betriebliche Normen oder um offizielle Normen handeln. Die normierten Endlagerbehälter sind jedenfalls nur zur Abschirmung einer bestimmten Radioaktivität optimal ausgelegt. So erfüllt ein bestimmter, normierter Endlagerbehälter seine normierte Abschirmfunktion nur dann, wenn (allgemein formuliert) die abzuschirmende Radioaktivität nicht zu gross ist. Ist sie grösser, als die Normierung vorschreibt, so kann der normierte Endlagerbehälter nicht eingesetzt werden. Es muss vielmehr auf einen Endlagerbehälter anderer Normierung, der zur Abschirmung einer grösseren Radioaktivität ausgelegt ist, zurückgegriffen werden. Ist die abzuschirmende Radioaktivität zu klein, so ist der Abschirmbehälter nicht optimal ausgenutzt. Im Ergebnis muss z. B. ein Kernkraftwerk oder muss ein mit der Entsorgung eines Kernkraftwerkes befasstes Institut eine Vielzahl von auf unterschiedliche abzuschirmende Radioaktivität normierten Endlagerbehältern bereithalten, was aufwendig ist
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung für die Endlagerung von radioaktiven Abfallstoffen zu schaffen, die es ermöglicht, Endlagerbehälter bestimmter, für die Abschirmung einer vorgegebenen Radioaktivität eingerichteter Normierung auch dann einzusetzen, wenn es sich darum handelt, Abfallstoffe grösserer Radioaktivität unterzubringen.
Zur Lösung dieser Aufgabe lehrt die Erfindung, dass in den Aufnahmeraum des Endlagerbehälters für die Abfallstoffe ein kleinerer Hilfsbehälter eingesetzt ist, wobei einem Endlagerbehälter eine Mehrzahl von Hilfsbehältern unterschiedlicher Grösse auswahlweise zugeordnet ist, und dass der Zwischenraum zwischen Innenwand des Endlagerbehälters und Hilfsbehälter durch nachträglich eingebrachten Abschirmwerkstoff ausgefüllt ist Um den Hilfsbehälter zu positionieren, können zwischen Hilfsbehälter und Innenwand des Endlagerbehälters Abstandshalter angeordnet sein.
Die Erfindung geht von der Erkenntnis aus, dass ein in bestimmter Weise normierter Endlagerbehälter auch zur Aufnahme von radioaktiven Abfallstoffen höherer Aktivität als sie der Normierung entsprechen, eingesetzt werden kann, wenn eine zusätzliche Abschirmung verwirklicht wird - und verwirklicht diese zusätzliche Abschirmung auf einfache Weise, indem unter Verwendung eines Hilfsbehälters ein Zwischenraum für die zusätzliche Abschirmung geschaffen wird. Dabei können Hilfsbehälter und zusätzliche Abschirmung ohne Schwierigkeiten so eingerichtet werden, dass wiederum eine Optimierung erreicht ist, d. h. so, dass der Hilfsbehälter ein optimales Volumen des Abfallstoffes höherer Radioaktivität aufnimmt, wenn der Zwischenraum eine bestimmte Dicke aufweist und mit einem Abschirmwerkstoff bestimmten Aufbaus ausgefüllt wird. Es versteht sich von selbst dass bei der erfindungsgemässen Vorrichtung sowohl der Endlagerbehälter als auch der Hilfsbehälter mit und ohne lösbaren Deckel ausgeführt werden können. Handelt es sich um eine Ausführungsform mit lösbarem Deckel, so muss selbstverständlich auch zwischen Hilfsbehälter und Deckel ein Zwischenraum geschaffen werden, der mit zusätzlichem Abschirmwerkstoff ausgefüllt ist, oder es muss von vornherein der Deckel entsprechend ausgelegt werden. Im Rahmen der Erfindung liegt es, den Zwischenraum auch für Hilfsfunktionen auszunutzen, beispielsweise im Zwischenraum Heizstäbe unterzubringen oder Rohre für die Aufnahme von Heizstäben anzuordnen, wenn es sich um eine Vorrichtung handelt, in der auch eine Entgasung oder Entdampfung der in den Hilfsbehälter eingebrachten radioaktiven Abfallstoffe durchgeführt werden soll.
Die erreichten Vorteile sind darin zu sehen, dass bei einer erfindungsgemässen Vorrichtung normierte Endlagerbehälter ein und derselben Normierung für die verschiedensten Abschirmfunktionen eingesetzt werden können. Ein Kernkraftwerk oder ein Institut zur Entsorgung von Kernkraftwerken ist daher nicht mehr genötigt, einen grossen Vorrat von unterschiedlich normierten Endlagerbehältern zu halten. - Das Einbringen der radioaktiven Abfallstoffe in die erfindungsgemässe Vorrichtung kann nach jedem geeigneten Verfahren erfolgen.
Im folgenden wird die Erfindung anhand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung ausführlicher erläutert Es zeigen in schematischer Darstellung
Fig. 1 einen Vertikalschnitt durch eine erfindungsgemässe Vorrichtung,
Fig. 2 den Gegenstand nach Fig. 1 für einen anderen Einsatzfall.
Die in den Figuren dargestellt Vorrichtung ist für die Endlagerung von radioaktiven Abfallstoffen, insbesondere von radioaktiven Kernkraftwerkabfallstoffen bestimmt Zur Vorrichtung gehört ein Endlagerbehälter 2 normierter Abschirmfunktion aus Abschirmwerkstoff, der einen Aufnahmeraum 3 für die Abfallstoffe A aufweist Solche Behälter sind in den verschiedensten Ausführungsformen bekannt In ihrer bekannten Ausführungsform nimmt der Aufnahmeraum 3 unmittelbar die radioaktiven Abfallstoffe A auf. Wegen der normierten Abschirmfunktion ist die Auslegung insgesamt nur dann optimal, wenn Abfallstoffe A bestimmter Radioaktivität in bestimmter Menge in den Aufnahmeraum 3 eingebracht werden.
Nach der Erfindung sind, wie sich aus einer vergleichenden Betrachtung der beiden Figuren ergibt in den Aufnahmeraum 3 für die Abfallstoffe A Hilfsbehälter 1 einsetzbar. Einem Endlagerbehälter 2 ist eine Mehrzahl von Hilfsbehältern 1 unterschiedlicher Grösse auswahlweise zugeordnet Die Zeichnungen zeigen nur zwei Hilfsbehälter 1, es können jedoch mehr als zwei Hilfsbehälter 1 bestimmter Grösse einem normierten Endlagerbehälter 2 zugeordnet sein. Der Zwischenraum zwischen Innenwand des Endlagerbehälters 2 und Hilfsbehälter 1 ist durch nachträglich eingebrachten Abschirmwerkstoff 4 ausgefüllt Zwischen Hilfsbehälter 1 und Innenwand des Endlagerbehälters 2 befinden sich Abstandshalter 5. In Fig. 1 ist angedeutet dass in dem Zwischenraum zwischen Hilfsbehälter 1 und Innenwand des Endlagerbehälters 2 auch Hilfsaggregate 8 in Form von Heizstäben oder dgl. untergebracht sein können,
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wobei im Ausführungbeispiel die in den zusätzlichen Abschirmwerkstoff eingegossenen Hilfsaggregate 8 verloren sind.
Um mit der erfindungsgemässen Vorrichtung radioaktive Abfallstoffe A einer bestimmten Radioaktivität in einer Endlagerstätte zu lagern, wird der Endlagerbehälter 2 gleichsam für die schwächste Radioaktivität ausgelegt, so dass optimale Abschirmung erreicht ist, wenn der Aufnahmeraum 3 vollständig mit einem Abfallstoff dieser Radioaktivität ausgefüllt ist. Handelt es sich darum Abfallstoffe A unterzubringen; die eine grössere Radioaktivität aufweisen, so wird nach Massgabe die3 618040
ser Radioaktivität ein Hilfsbehälter 1 ausgewählt und in seiner Grösse so eingerichtet, dass bei Füllung des Hilfsbehälters 1 mit diesen Abfallstoffen A der Endlagerbehälter 2 zusammen mit dem zusätzlich eingebrachten Abschirmwerkstoff 4 die 5 Abschirmfunktion erfüllt. So kann ein einziger Endlagerbehälter 2 normierter Abschirmfunktion zur Handhabung von Abfallstoffen A verschiedenster Radioaktivität eingesetzt werden. Öffnungen 6 dienen zum Einpumpen oder Einsaugen bzw. zum Entwässern oder zum Einbringen eines Verfestigungsmit-10 tels. Bei der dargestellten Ausführungsform sind ferner noch Verbundmittel 7 vorgesehen.
G
1 Blatt Zeichnunge:

Claims (3)

618040 PATENTANSPRÜCHE
1. Vorrichtung für die Endlagerung von radioaktiven Abfallstoffen, insbesondere radioaktiven Kernkraftwerkabfallstoffen, mit einem Endlagerbehälter normierter Abschirmfunktion aus Abschirmwerkstoff und Aufnahmeraum für die Abfallstoffe, dadurch gekennzeichntet, dass in den Aufnahmeraum (3) für die Abfallstoffe (A) ein kleinerer Hilfsbehälter (1) eingesetzt ist, wobei einem Endlagerbehälter (2) eine Mehrzahl von Hilfsbehältern (1) unterschiedlicher Grösse auswahlweise zugeordnet ist, und dass der Zwischenraum zwischen Innenwand des Endlagerbehälters (2) und Hilfsbehälter (1) durch nachträglich eingebrachten Abschirmwerkstoff (4) ausgefüllt ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Hilfsbehälter (1) und Innenwand des Endlagerbehälters (2) Abstandshalter (5) angeordnet sind.
3. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Zwischenraum zwischen Hilfsbehälter (1) und Innenwand des Endlagerbehälter (2) Hilfsaggregate (8) in Form von Heizstäben oder in Form von Rohren für die Aufnahme von Heizstäben untergebracht sind.
CH811777A 1976-07-15 1977-07-01 Device for the ultimate disposal of radioactive waste substances CH618040A5 (en)

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DE19762631769 DE2631769B2 (de) 1976-07-15 1976-07-15 Vorrichtung für die Endlagerung von radioaktiven Abfallstoffen verschiedener Aktivitäten

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