CH618049A5 - - Google Patents

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CH618049A5
CH618049A5 CH548377A CH548377A CH618049A5 CH 618049 A5 CH618049 A5 CH 618049A5 CH 548377 A CH548377 A CH 548377A CH 548377 A CH548377 A CH 548377A CH 618049 A5 CH618049 A5 CH 618049A5
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CH
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cushion
winding
casting mold
end cushion
winding end
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CH548377A
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Michael R Zona
Charles R Ruffing
Paul S Johrde
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Westinghouse Electric Corp
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    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
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Description

Die Erfindung betrifft eine Wicklungsendschleife für dynamoelektrische Maschinen mit einer in einem Kern angeordneten Wicklung und einer Vielzahl von ausserhalb der Kernes verlaufenden Wicklungsendschleifen, welche Wicklungsend-'3 schleifen von nebeneinanderliegenden und mit Verbindungsbügeln in Serienschaltung verbundenen Wicklungsendabschnitten gebildet werden, sowie ein Verfahren und eine Vorrichtung zu deren Herstellung.
Innerhalb der letzten Jahre wurde die Nenn-Leistung von 20 Hydrogeneratoren wesentlich vergrössert. Derartige Hydro-generatoren besitzen Wicklungen, welche aus einzelnen Leitersträngen mit einer sogenannten Röbel-Vertauschung hergestellt sind, wobei sich derartige vertauschte Leiterstränge oder Schränkstäbe für hohe Leistung besonders eignen. Die Endab-25 schnitte der Schränkstäbe, die notwendigerweise den grossen Strom und die gesamte Stromlast aufnehmen, sind durch Löten miteinander verbunden und werden an den Enden derart miteinander verlötet dass die Serienschaltung für die Wicklung entsteht. Zu diesem Zweck werden die Endabschnitte häufig io durch eine oder zwei Kupferschienen miteinander verlötet, wobei die Wicklungsendschleifen entstehen.
Diese Wicklungsendschleifen wurden bisher von der Hand mit Isolierband umwickelt Da jedoch die Isolierung in der Regel am Montageort, d. h. in dem Kraftwerk erfolgt und sehr 35 häufig nur ein begrenzter Zugang zu den Anschlussteilen bzw. den in Serie miteinander verbundenen Wicklungsendschleifen besteht, ist die Isolierung von Hand mit Hilfe von Isolierstreifen äusserst schwierig und unzweckmässig. Da ferner die Wicklungsendschleife auch den vollen Strom führt, ist es wünschens-4o wert, dass eine gute Wärmeabfuhr gewährleistet ist Eine solche Isolierung sollte sowohl gegen Feuchtigkeit als auch gegen Öl undurchlässig sein und nur verhältnismässig wenig Raum einnehmen, um die vorbeigeführte Kühlluft möglichst wenig zu behindern. Schliesslich ist es wünschenswert, dass die 45 Isolierung der Wicklungsendschleifen möglichst einfach bei der Montage ausgeführt werden kann. In diesem Zusammenhang sind die US-PS 3 151 260,3 555 316,3 123 729 und 2 944 297 von Interesse.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine in einfacher so Weise herzustellende und zu isolierende Wicklungsendschleife zu schaffen, die sowohl eine einwandfreie elektrische Isolierung als auch eine gute Ableitung der Leistungswärme möglich macht Schliesslich soll ein Verfahren und eine Vorrichtung geschaffen werden, mit der eine solche Wicklungsendschleife 55 besonders einfach herzustellen ist
Diese Aufgabe wird für die Wicklungsendschleife erfin-dungsgemäss dadurch gelöst dass die jeweils mit dem Verbindungsbügel elektrisch und mechanisch verbundenen Wicklungsendabschnitte von einer elektrisch isolierenden Hülse in 60 einem Abstand umschlossen sind, und dass die Hülse mit einer Vergussmasse ausgegossen ist
Das Verfahren zur Herstellung einer solchen Wicklungsendschleife ist dadurch gekennzeichnet, dass das Abschlusskissen um die Wicklungsendabschnitte herumgelegt und mit der 65 Klemmvorrichtung derart an die Wicklungsendabschnitte gepresst wird, dass das Abschlusskissen dicht an diesen anliegt, dass die hülsenförmige Giessform von oben auf das Abschlusskissen aufgelegt wird, wobei die Giessform die Wicklung^ end-
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abschnitte und den Verbindungsbügel in einem Abstand umschliesst und im Zusammenwirken mit dem Abschlusskissen den freien zum Ausgiessen vorgesehenen Raum begrenzt, dass die Vergussmasse in die Giessform eingegossen wird, wobei diese die Wicklungsendabschnitte und den Verbindungsbügel vollkommen umschliesst und den Innenraum der Giessform ausfüllt und dass nach dem Aushärten der Vergussmasse die Klemmvorrichtung und das Abschlusskissen abgenommen werden.
Die Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens ist gekennzeichnet durch ein verformbares, um die Wicklungsendabschnitte herumlegbares Abschlusskissen, eine von aussen an das Abschlusskissen anlegbare Klemmvorrichtung, mit welcher das Abschlusskissen fest an die Wicklungsendabschnitte anpressbar ist, eine von oben auf das Abschlusskissen auflegbare hülsenförmige Giessform, und Spannmittel um die Giessform gegen das Abschlusskissen zu verspannen, wobei die Giessform die Wicklungsabschnitte und den Verbindungsbügel in einem Abstand umschliesst und im Zusammenwirken mit dem Abschlusskissen den freien zum Vergiessen vorgesehenen Raum begrenzt.
Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand von weiteren, abhängigen Ansprüchen.
Durch die Massnahmen der Erfindung lassen sich in sehr einfacher Weise Wicklungsendschleifen isolieren, wobei diese Massnahme insbesondere bei der Endmontage sehr einfach auszuführen ist Die isolierten Wicklungsendschleifen gewährleisten eine hohe mechanische Festigkeit und haben den Vorteil, dass sie die Kühlluft kaum behindern und damit eine einwandfreie Kühlung der Wicklungsendschleifen und somit der Spulenköpfe gewährleisten.
Die Vorteile und Merkmale von Ausführungsformen der Erfindung ergeben sich auch aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels in Verbindung mit den Ansprüchen und der Zeichnung. Es zeigen:
Fig. 1 einen vertikalen Teilschnitt durch einen Hydrogene-rator mit Wicklungsendabschnitten, die gemäss der Erfindung gekapselt sind;
Fig. 2 einen Teilschnitt längs der Linie II-II der Fig. 1 ;
Fig. 3 eine perspektivische Teilansicht der Wicklungsendabschnitte gemäss Fig. 2, welche die Verbindungselemente zum Verbinden der aus dem Statorkern herausragenden Wicklungsenden erkennen lässt;
Fig. 4 eine vergrösserte Teilansicht der Anordnung gemäss Fig. 3, an der ein Teil einer Vergiessform angeordnet ist.
Fig. 5 eine Teilansicht gemäss Fig. 4 mit einer am Wicklungsende angeordneten Vergiessform;
Fig. 6 eine Teilansicht gemäss Fig. 5, bei der die Wicklungsenden vergossen sind;
Fig. 7A eine perspektivische Ansicht eines verformbaren und abnehmbaren Abschlusskissens für die Giessform gemäss Fig. 5 und 6;
Fig. 7B eine perspektivische Ansicht des hülsenförmigen Teils der Giessform gemäss den Fig. 5 und 6;
Fig. 7C die abnehmbare Befestigungsvorrichtung für die Giessform gemäss den Fig. 5 und 6.
In Fig. 1 ist im Teilschnitt der Statorkern einer grossen vertikal stehenden dynamoelektrischen Maschine dargestellt, wie sie als Generator in Verbindung mit wassergetriebenen Tubi-nen Verwendung finden kann. Der Generator hat eine vertikal stehende Welle 10, auf der der Rotor 12 montiert ist, der sich innerhalb eines auf einem Fundament 16 abgestützten Stators 14 dreht. Die Welle 10 und der Rotor 12 sind auf einem nicht dargestellten Drucklager gelagert, das in herkömmlicher Weise ebenso wie der Generator aufgebaut sein kann. Der Rotor 12 besteht aus einem auf der Welle 10 befestigten Speichenkern 18 herkömmlicher Art, der längs seines äusseren Umfangs einen laminierten Rand 19 trägt, in dem ausgeprägte
Pole 20 für die Aufnahme der nicht dargestellten Feldwicklung ausgebildet sind. Der Rotor kann in einer beliebigen herkömmlichen Weise aufgebaut und mit einem Kühlsystem versehen sein, das entweder separat oder im Zusammenwirken mit dem 5 Stator wirksam ist. Bei der dargestellten Ausführungsform wird ein Kühlluftstrom axial verlaufend durch die Polzwischenräume gemäss den Pfeilen 21 geleitet. Hierzu können beliebige Ventilationseinrichtungen Verwendung finden, wie sie z. B. in Form einer Vielzahl von Ventilatorschaufeln 27 auf dem Rotor 10 dargestellt sind. Die Luft wird entsprechend dem Verlauf der Pfeile durch die Kernzwischenräume und anschliessend durch einen Kühler 29 geleitet, der die notwendige Anzahl von Einheiten am äusseren Umfang des Stators montiert aufweist.
Der Stator 14 besteht aus einem laminierten Statorkern 24, 15 der zwischen Endplatten 25 an einem Rahmen 26 befestigt ist. Dieser laminierte Kern ist aus einzelnen in herkömmlicher Weise geformten Stanzblechen aufgebaut, die zu einem zylindrischen Kern mit einer zentralen Bohrung aufgebaut sind und nicht dargestellt, nach innen verlaufende Zähne aufweisen, so 20 dass Schlitze 31 für die Aufnahme der Statorwicklung 32 vorhanden sind. Diese Statorwicklung kann in herkömmlicher Weise aufgebaut sein und besteht aus sogenannten Halbspulen, die an ihren jeweiligen Endabschnitten 34 unter Ausbildung von Spulenköpfen miteinander verbunden werden. Diese Spu-25 lenköpfe sind an einem Stützring 35 in geeigneter Weise abgestützt.
In der in Fig. 1 und 2 dargestellten Ausführungsform handelt es sich um eine sehr grosse dynamoelektrische Maschine, die in der Statorwicklung einen grossen Strom aufnimmt. Die 30 Statorwicklung 32 besteht aus jeweils zwei Schränkstäben aus nicht dargestellten Leitersträngen, die in herkömmlicher Weise miteinander verschränkt sind, z. B. in Form einer sogenannten Röbel-Verschränkung. Die Teile der Wicklung 32 in den Schlitzen 31 des Statorkernes sind in herkömmlicher Weise mit einer 35 Aussenisolierung 36 versehen, die oben und unten über den Kern hinaus verläuft, wie aus Fig. 2 entnehmbar ist.
Wie bereits erwähnt, stehen die Halbspulen der Statorwicklung 32 über den Statorkern 14 an dem oberen und unteren Ende hinaus, wobei jeder der Schränkstäbe so abgebogen ist, 40 dass er mit seinem äusseren Endabschnitt neben dem zugeordneten mit ihm zu verbindenen anderen Schränkstab der Wicklung zu liegen kommt. Zum Beispiel liegt der Schränkstab aus dem Schlitz 31A mit seinem Endabschnitt neben dem Schränkstab aus dem Schlitz 31B gemäss Fig. 2. Die Schränkstäbe bzw. 45 Halbspulen sind, wie bereits erwähnt, im Bereich, der durch den Schlitz verläuft, miteinander verschränkt und werden an den nebeneinanderliegenden Endabschnitten sowohl mechanisch als auch elektrisch mit Hilfe von aufgelöteten Verbindungsbügeln 38 miteinander verbunden. Dadurch entsteht über in Serie hintereinandergeschaltete Schränkstäbe die Statorwicklung 32.
Die in Fig. 3 dargestellten Verbindungsbügel 38 sind aus einer Schiene 38A und 38B vorzugsweise aus Kupfer aufgebaut. Bei herkömmlichen Maschinen werden die Endabschnitte 55 der Schränkstäbe mit herkömmlichen Strangverbindern sowohl elektrisch als auch mechanisch miteinander verbunden und anschliessend mit einem Isolierband von Hand umwickelt Im Gegensatz dazu werden gemäss den Massnahmen der Erfindung die Endabschnitte 32A und 32B durch die Verbindungsbü-60 gel miteinander verlötet und in ein Giessharz 39 eingebettet, wie dies aus Fig. 6 erkennbar ist. Auf diese Weise kann die mühselige und sehr zeitaufwendige Isolierung mit Hilfe eines aufgewickelten Isolierbandes vermieden werden. Das Vergiessen der Spulenköpfe erleichtert jedoch nicht nur die Isolierung, 65 sondern gewährleistet eine sehr robuste und kompakte sowie mechanisch feste Isolierung, die weder Schwierigkeiten bei der Belüftung für die Kühlung noch sonstige weitere mechanische Abstützungen für die Spulenköpfe benötigt
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Die erste Massnahme zum Eingiessen des Spulenköpfe ist in Fig. 4 dargestellt Man erkennt, dass ein verformbares Abschlusskissen 40, das z. B. aus einem Polyäthylenschaum bestehen kann, um die aus dem Kern hervorstehenden Endabschnitte 32A und 32B der Schränkstäbe herumgelegt wird. Es kann für dieses Abschlusskissen auch ein anderes geeignetes Material wie z. B. ein Glasgespinst verwendet werden. Jedoch sollte das für die Abschlusskissen 40 verwendete Material sowohl nachgiebig als auch zusammenpressbar sein, damit eventuell zwischen dem Abschlusskissen 40 und den Leiterabschnitten 32A bzw. 32B vorhandene Hohlräume durch Ver-pressen des Abschlusskissens geschlossen werden können, damit das Giessmaterial bzw. das flüssig eingegossene Giess-harz 39 nicht auslaufen kann.
Das verformbare Abschlusskissen 40 hat Öffnungen 42 und 44, in welche die Endabschnitte 32A und 32B der Wicklung 32 so eingelegt werden, dass die freien Endabschnitte hervorstehen. Damit das Abschlusskissen 40 leicht um die Endabschnitte 32A und 32B der einzelnen Schränkstäbe der Statorwicklung 32 herumgelegt werden kann, ist eine längsverlaufende Teilungslinie 46 vorgesehen. Die beiderseits der Endabschnitte liegenden Materialstreifen 47 und 49 des Abschlusskissens umgeben diese Endabschnitte vollständig und stellen die Barriere gegen das Ausfliessen des Vergussharzes 39 dar, wenn dieses in die Form eingegossen wird.
Mit Hilfe einer Klemmvorrichtung 50 wird das Abschlusskissen 40 fest mit den Endabschnitten verpresst, um die gewünschte Abdichtung zwischen den Endabschnitten und dem Abschlusskisen zu erhalten. Diese Klemmvorrichtung 50 kann aus einem beliebigen geeigneten Aufbau bestehen und hat bei der in Fig. 4 und 7C dargestellten Ausführungsform zwei Klemmschienen 52 und 54, die über Schraubbolzen und Flügelmuttern miteinander verpresst werden können.
Gemäss den Fig. 5 und 7B wird auf das Abschlusskissen 40 eine hülsenförmige Giessform 60 aufgesetzt, die vorzugsweise aus einem Rechteckrohr besteht, das am oberen und unteren Ende 64 bzw. 66 offen ist. Die Giessform wird derart über die Endabschnitte gelegt, dass das untere Ende auf dem Abschlusskissen 40 aufliegt, wobei die beiden Längsseiten der Giessform mit einem seitlichen Abstand um den Verbindungsbügel 38 herum verlaufen. Durch diese Giessform in Verbindung mit dem Abschlusskissen wird ein Hohlraum geschaffen, der mit dem Giessharz bzw. der Vergussmasse 39 ausgegossen werden kann und diese bis zum Abbinden in der gewünschten Form hält Die Giessform ist aus einem dielektrischen Material, z. B. einem Polyesterharz gebildet, das gleichzeitig als elektrischer Isolator zum Isolieren der Spulenköpfe wirksam ist.
Wie bereits erwähnt, hält die Klemmvorrichtung 50 das verformbare Abschlusskissen an den Endabschnitten 32A und 32B fest und verhindert ein Auslaufen der Gussmasse nach unten. Wie aus Fig. 5 hervorgeht, wird die hülsenförmige Giessform 60 mit Hilfe von Federn 70 gegen das Abschlusskissen 40 gedrückt um den unteren Rand der Giessform in das Abschlusskissen einzudrücken. Dabei wird die Feder über den oberen Rand der Giessform 60 mit Hilfe von Klips 72 eingehängt Das andere Ende der Feder ist mit einer hakenförmigen Verlängerung 74 an dem Schraubbolzen 56 der Klemmvorrichtung 50 befestigt Die Verspannung der Giessform erfolgt an beiden Schmalseiten, womit die Abdichtung zum Abschlusskissen hin in der Regel sichergestellt ist. Es können abweichend von der dargestellten Ausführungsform auch andere Vorrichtungen zum Festhalten der Giessform verwendet werden.
Um sicherzugehen, dass keine Gussmasse austritt, kann auch der untere Rand der Giessform gegen das Abschlusskissen 40 hin mit Hilfe eines Dichtstreifens 75 abgedichtet werden, damit durch die Grenzschicht 71 zwischen den beiden Teilen keine Vergussmasse austreten kann. In derselben Weise kann es wünschenswert sein, die Grenzschicht 73 zwischen dem Abschlusskissen 40 und den Endabschnitten 32A und 32B mit Hilfe eines solchen Dichtstreifens 75 abzudichten. Dabei kann ein Butylgummi entweder als Knetmasse oder als Streifen zwischen die Grenzschichbereiche eingefügt werden.
Um das Abschlusskissen 40 leicht von der ausgehärteten Vergussmasse ablösen zu können, kann die obere Oberfläche 76 gemäss Fig. 4 dieses Abschlusskissen mit einem Trennmittel 80 behandelt werden, das verhindert, dass die flüssige Vergussmasse bzw. das Giessharz 39 mit dem Abschlusskissen eine nicht lösbare Verbindung eingeht Zu diesem Zweck kann als Trennmittel z. B. ein unter der Bezeichnung «Dow Corning 107» bekanntes Material auf die Oberfläche des Abschlusskissens 40 aufgebracht werden, das sich von der unteren Stirnfläche 82 der ausgehärteten Vergussmasse 39 leicht ablöst (siehe Fig. 6). Um eine sichere Wärmeableitung von dem Verbindungsbügel zu gewährleisten, sollte die Vergussmasse 39 möglichst gleichmässig um den Verbindungsbügel herum verteilt sein. Aus diesem Grund wird die Giessform 60 vorzugsweise möglichst zentrisch auf den Verbindungsbügel und um die Endabschnitte der Schränkstäbe ausgebildet. Diese Ausrichtung kann in der Regel von Hand und mit Hilfe des Auges erfolgen. Es kann jedoch auch notwendig sein, mechanische Abstandskörper vorzusehen, die zwischen die Giessform und dem Verbindungsbügel bzw. die Endabschnitte eingelegt werden.
Ein derartiger gemäss der Erfindung vergossener Endabschnitt zweier Schränkstäbe ist aus der Darstellung gemäss Fig. 6 entnehmbar. Gemäss einer bevorzugten Ausführungsform besteht die Vergussmasse aus einem leicht fliessenden, silicium-dioxyd-durchsetzten Epoxydharzgemisch, wobei die Epoxydharzanteile gewichtsmässig etwa den Siliciumdioxydanteilen entsprechen. Diesem Gemisch wird ein Härtemittel beigefügt.
Das vorausstehend beschriebene Verfahren sowie die Einrichtung zum Kapseln der Endabschnitte von Wicklungsleitern ist von besonderem Vorteil, da auf diese Weise die Endabschnitte der Statorwicklung mechanisch stabil verbunden werden können. Dadurch werden diese Verbindungen besonders unempfindlich gegen Erschütterungen und Materialermüdungen und gewährleisten eine sehr lange Lebensdauer der einzelnen zur Statorwicklung zusammengefügten Schränkstäbe. Die dadurch entstehenden Spulenköpfe sind äusserst widerstandsfähig und unempfindlich. Die hülsenförmige Giessform 60 bewirkt ausserdem eine weitere Isolation, die sehr kompakt ist und die Belüftung der miteinander verbundenen Endabschnitte der Statorwicklung keineswegs behindert Durch die Massnahmen der Erfindung lässt sich diese Verbindung sehr schnell und einfach auch von Hilfskräften während der Endmontage herstellen. Sie ist besonders vorteilhaft, wenn aufgrund des Wicklungsaufbaues die bekannten Methoden der Isolierung mit Hilfe eines von Hand aufgebrachten Isolierbandes Schwierigkeiten bereiten. Damit erhält man eine kunstharzvergossene Verbindung, die sowohl bezüglich der Wärmeableitung als auch der elektrischen Isolierung günstiger und vorteilhafter als bisherige Spulenköpfe mit handgewickelter Isolierung ist.
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4 Blatt Zeichnungen

Claims (9)

  1. 618049
    PATENTANSPRÜCHE
    1. Wicklungsendschleife für eine dynamoelektrische Maschine mit einer in einem Kern angeordneten Wicklung und einer Vielzahl von ausserhalb des Kernes verlaufenden Wicklungsendschleifen, welche Wicklungsendschleife von nebeneinanderliegenden und mit Verbindungsbügeln in Serienschaltung verbundenen Wicklungsendabschnitten gebildet wird, dadurch gekennzeichnet, dass die jeweils mit dem Verbindungsbügel (38) elektrisch und mechanisch verbundenen Wicklungsendabschnitte (32A, 32B) von einer elektrisch isolierenden Hülse (60) in einem Abstand umschlossen sind, und dass die Hülse (60) mit einer Vergussmasse (39) ausgegossen ist.
  2. 2. Verfahren zur Herstellung einer Wicklungsendschleife nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Abschlusskissen (40) um die Wicklungsendabschnitte (32A, 32B) herumgelegt und mit einer Klemmvorrichtung (50) derart an die Wicklungsendabschnitte gepresst wird, dass das Abschlusskissen dicht an diesen anliegt, dass eine hülsenförmige Giessform (60) von oben auf das Abschlusskissen aufgelegt wird, wobei die Giessform die Wicklungsendabschnitte und den Verbindungs-bügel (38) in einem Abstand umschliesst und im Zusammenwirken mit dem Abschlusskissen den freien zum Ausgiessen vorgesehenen Raum begrenzt, dass die Vergussmasse (39) in die Giessform (60) eingegossen wird, wobei diese die Wicklungsendabschnitte und den Verbindungsbügel vollkommen umschliesst und den Innenraum der Giessform ausfüllt, und dass nach dem Aushärten der Vergussmasse die Klemmvorrichtung (50) und das Abschlusskissen (40) abgenommen werden.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Zwischenraum zwischen dem Abschlusskissen und den Wicklungsendabschnitten sowie der Oberfläche des Abschlusskissens und der unteren Kante der Giessform mit einem Dichtstreifen abgedichtet werden.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Oberfläche des Abschlusskissens zum Innern der Giessform hin vor dem Ausgiessen derselben ein Trennmittel aufgetragen wird.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass an der Klemmvorrichtung zwei Zugfedern angeordnet werden, die mit Hilfe eines Clips an der oberen Kante der Giessform eingehängt werden und die Giessform gegen das Abschlusskissen drücken.
  6. 6. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch ein verformbares, um die Wicklungsendabschnitte (32A, 32B) herumlegbares Abschlusskissen (40), eine von aussen an das Abschlusskissen anlegbare Klemmvorrichtung (50), mit welcher das Abschlusskissen fest an die Wicklungsendabschnitte anpressbar ist, eine von oben auf das Abschlusskissen (40) auflegbare hülsenförmige Giessform (60), und Spannmittel (70,72,74) um die Giessform gegen das Abschlusskissen zu verspannen, wobei die Giessform die Wicklungsabschnitte (32A, 32B) und den Verbindungsbügel (38) in einem Abstand umschliesst und im Zusammenwirken mit dem Abschlusskissen den freien zum Vergiessen vorgesehenen Raum begrenzt.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmvorrichtung (50) aus zwei Klemmschienen (52, 54) besteht, die mit Schraubbolzen (56) und Flügelmuttern (58) gegen das Abschlusskissen (40) zusammenpressbar sind, und dass die Spannvorrichtungen (70,72) an der Klemmvorrichtung befestigbar sind, mit welchen die Giessform (60) zur dichten Auflage gegen das Abschlusskissen drückbar ist.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Oberfläche des Abschlusskissens und der unteren Stirnkante der Giessform ein Dichtstreifen (75) vorgesehen ist, und dass ein entsprechender zweiter Dichtstreifen zwischen dem Abschlusskissen und den von diesem umschlossenen Wicklungsendabschnitten eingelegt ist
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Oberfläche des Abschlusskissens ein Trennmittel (80) angebracht ist welches das Ablösen des Abschlusskissens 5 von der ausgehärteten Vergussmasse erleichtert.
CH548377A 1976-05-04 1977-05-02 CH618049A5 (de)

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