CH618140A5 - - Google Patents
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Anordnung zur ohne die Papierbahn 19 zu berühren, weil diese letztere, nachkontinuierlichen Zuführung einer Papierbahn ab Rollen zu dem sie in die Vertiefung 40a in der Vorrichtung 16 eingelegt Fabrikationsmaschinen. wurde, sich ausserhalb des Bereichs der Klinge 13 befindet.
Während die Verbindeoperation durchgeführt wird, ergibt sich kein Unterbruch in der Papierabgabe, weil sich genau zur gleichen Zeit, wenn die Papierbahn 9 zwischen Vorrichtung 16 und der Führung 11 gefasst wird, die Walze 10 nach vorn bewegt und die Papierbahn aus der Schleife über die Walzen 10 und 17 abgegeben wird.
Nach dem Schneiden kehrt die Walze 10 in ihre anfangliche Lage zurück und die Papierbahn 19 wird aus der Vorrichtung 16 freigegeben, indem die Zylinder 26 die Wirkung einstellen und die Stössel 27 in ihre ursprüngliche Lage zurückkehren, so dass das Ende der Papierbahn 19 nun an die Papierbahn 9 angesetzt ist. Sobald die Klinge 13 die Papierbahn 9 abgeschnitten hat, sinkt das Glied 14 in seine Zwischenstellung", so dass die Papierbahn 19 freigegeben wird und die Rolle 6 sich auf die Geschwindigkeit beschleunigen kann.
Die Papierrolle 6 wird, nachdem die Verbindung hergestellt ist, beschleunigt, indem die Walze 10, die mittels Zug durch die Papierbahn 9 verschoben wurde und an einer Kette 21 über den Ritzeln 20 und 22 befestigt ist, einen progressiv grösseren Widerstand bewirkt, sobald das Papier 9 auf der Führung 11 nicht mehr gehalten wird, wodurch die gesamte verbleibende Kraft durch die Papierbahn 9 auf die Rolle 6 übertragen wird.
Die progressive Vergrösserung des Widerstands gegen die Verschiebung der Walze 10 infolge des Zugs durch die Papierbahn 9 wird dadurch erhalten, dass die Welle 23, Fig. 1, mit einer Spannungsausgleichsvorrichtung (nicht gezeichnet) verbunden ist, die elektrisch, pneumatisch oder sonstwie betrieben sein kann, so dass, wenn sich die Walze 10 in der in Fig. 1 dargestellten Lage befindet, bei der die grösste Länge der Papierbahn gelagert wird, die Spannungsausgleichsvorrichtung die kleinste eingestellte Spannung ausübt, und wenn die Walze dann gezogen wird, die Drehbewegung der Welle 23 auf die Spannungsausgleichsvorrichtung übertragen und damit die Spannung zunehmend vergrössert wird. Diese vergrösserte Spannung bewirkt durch eine Gleitkupplung an der Welle 23 eine ruckfreie zunehmende Beschleunigung der neuen Rolle 6.
Hat sich die neue Rolle 6 bis auf die normale Geschwindigkeit beschleunigt, so wird der Haspelhalter 1 gedreht und die Rolle 6 verschiebt sich zur Lage der Rolle 5 hin, so dass die Rolle 5 entfernt werden kann, um eine neue Rolle auf die Welle 4 aufzusetzen.
In einer besonderen Ausführungsform, um das Papier 19 leichter in die Vertiefung der Vorrichtung 16 einzupassen, kann ein zusätzliches Verschiebeglied vorgesehen werden, mit dem eine Stossbewegung ausgeführt wird.
Das Glied 14 weist drei Drehlagen auf, die in Fig. 2 ersichtlich sind:
Eine obere Lage, die es während des Verbindens einnimmt.
Eine mittlere Lage, die eine Bereitschaftslage ist und während des Wartens auf den Beginn des Verbindungsgangs eingenommen wird.
Eine untere Lage, die es einnimmt, um den Anfang der Papierbahn von der neuen Rolle vorzubereiten.
Die Lageeinstellung des Glieds 14 in eine der drei Lagen erfolgt mittels eines pneumatischen Zylinders, Fig. 3, der die
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kombinierten Vorteile eines Drehmomentübertragungszylinders und eines Stosskraftzylinders in einer einzelnen Baueinheit aufweist, die speziell zu diesem Zweck geschaffen wurde.
Die Arbeitsweise ist wie folgt:
Das Glied 14 ist auf der Welle 32 befestigt, am einen Ende dieser Welle befindet sich das Ritzel 31, das mit dem Stössel 33 über eine Zahnstange an dessen freiem Ende im Eingriff steht und dann, wenn auf den Kolben 35 kein Druck aus dem Einlass 37 wirkt, sinkt das Glied 14 infolge des Eigengewichts in die unterste Lage, in der der Anfang der Papierbahn aus der neuen Rolle vorbereitet wird.
Ist das Papier mit dem Glied 14 in der untersten Lage bereitgestellt, wird Pressluft durch das Einlassloch 37 eingelassen und der Kolben 35 wird langsam verschoben. Die Öffnung 37 ist mit einem Durchflussregler versehen, mit dessen Hilfe die Geschwindigkeit der Verstellung des Glieds 14 aus der untersten Lage in die mittlere Lage eingestellt werden kann.
Während das Glied 14 sich gegen die mittlere Lage hin bewegt, liegt Druck in der Öffnung 38 an und der Kolben 36 bleibt in der Lage gemäss Fig. 3, so dass beim Bewegen des Kolbens 35 der Stössel 33 den Stössel 34 berührt und in dieser Lage gehalten wird, weil der Kolben 36 einen grösseren Durchmesser hat als der Stössel 35 und damit bei gleichem Druck mehr Kraft ausüben kann, um damit das Glied 14 in die mittlere Lage zu bringen.
Wenn sich das Glied 14 von der mittleren in die obere Lage bewegt, muss dies sehr rasch und kräftig geschehen, damit die Papierbahn rasch zum Stillstand kommt. Dies wird durch rasches Abblasen der den Kolben 36 haltenden Luft durch einen Auslass bewirkt, wodurch der Kolben 35 mit grosser Geschwindigkeit verschoben wird, weil er in einer Lage ruht, die einem grossen Teil seines ganzen Hubs entspricht, so dass die grosse Luftkammer, die auf die Fläche des Kolbens wirkt, ihn als Schlagzylinder arbeiten lässt, wenn der die Luft haltende Kolben 36 rasch entleert wird.
Es muss hier erwähnt werden, dass die hier beschriebene Vorrichtung zum Verbinden an jedes existierende Modell mit drehbarem Rollenhalter angebaut werden kann.
Die vorstehende Beschreibung betrifft eine grundsätzliche Ausführungsform, an der mehrere Änderungen möglich sind, wie es der Verbindemechanismus gemäss Fig. 4 auch zeigt, wobei diese Einheit ohne pneumatische Zylinder 26 ausgeführt werden könnte und an dessen Stelle mit einer Kammer im Innern der Vorrichtung 16 versehen sein kann, bei der in der Wand, die den Führungen 11 gegenüberliegt, eine Reihe Öffnungen 39 vorhanden sind, und die Wand eine Nut 40 bildet, die benötigt wird, um die Papierbahn 19 vom Weg der Schneidklinge 13 fernzuhalten, wenn der ungebrauchte Rest abgeschnitten wird. Diese Kammer der Vorrichtung 16 ist mit einem Saugmechanismus (nicht dargestellt) verbunden, der ein Vakuum in der Kammer erzeugt und damit eine Saugwirkung durch die Öffnungen 39 ergibt, durch die das Ende der Papierbahn 19 an die Form der Nut 40 angepasst gehalten wird, wodurch ein ähnlicher Effekt erzielt wird, wie mit dem Zylinder 26 in der anderen Version, die eingangs beschrieben wurde.
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3 Blätter Zeichnungen
Claims (5)
- 6181402PATENTANSPRÜCHE Insbesondere sollen mit der Anordnung Papierbahnen ab1. Anordnung zur kontinuierlichen Zuführung einer Pa- Rollen miteinander verbunden und die Rollen ausgewechselt pierbahn ab Rollen zu Fabrikationsmaschinen, gekennzeich- werden, wenn eine Rolle aufgebraucht ist. Der Papierbahnnet durch Mittel (7, 8,10,10a, 17) zur geführten Abgabe der Verbindungsmechanismus soll dabei im Vergleich zu denjeni-Papierbahn (9), die eine Papiervorratsanordnung ( 10,17,21) 5 gen, die bisher verwendet wurden, insofern verbessert werden, umfassen, durch Verbindemittel ( 14) zur Bereithaltung des als damit einige Vorteile verbunden sind, die ihn für die Her-Endes der Papierbahn (19) von einer neuen Rolle (6), wenn Stellung von Verbindungen bevorzugen lässt und dies insbe-die alte abgebende Rolle (5) aufgebraucht ist, durch mit den sondere bei einer automatischen Herstellung der Verbindung, Verbindemitteln vereinigte Schneidmittel (11,12, 13) zum um eine Papierbahn kontinuierlich abzugeben.gleichzeitigen Abtrennen der ungebrauchten Papierbahn (9) io Die Erfindung ist im kennzeichnenden Teil des Patentan-von der alten Rolle (5) und Verbinden der beiden Papierbah- spruchs 1 definiert.nen (9, 19), und durch einen drehbar gelagerten Rollenhalter Nachfolgend werden Ausführungsbeispiele der Erfindung( 1), der sowohl die alte Rolle (5) als auch die neue Rolle (6) anhand der Zeichnung erläutert.trägt. Fig. 1 zeigt schematisch eine Anordnung nach der Erfin-
- 2. Anordnung nach Patentanspruch 1, dadurch gekenn- 15 dung,zeichnet, dass die Verbindemittel ein Glied (14) aufweisen, Fig. 2 zeigt eine Detailansicht der Verbindungsmechanik das auf einer Welle (32) schwenkbar ist und das unterhalb mit einem Ende des Schwenkarms,einer Querführung ( 11), wo die Schneidmittel bewegt werden, Fig. 3 stellt eine Schnittansicht der Mittel zum Betrieb des eine Vertiefung (40a) aufweist, an deren einen Seitenwand Schwenkarms dar, der die Mittel zum Halten des Endes der pneumatische Zylinder (26) vorhanden sind, deren Stössel (27) 2o Papierbahn, die angesetzt werden soll, aufweist,in die Vertiefung (40a) vorstehen und die die andere Seiten- Fig. 4 ist eine Detailansicht einer anderen Ausführungswand (28) erreichen können, um das Ende der Papierbahn form der Verbindemittel mit einer Vakuumkammer zum Fas-( 19) von der neuen Rolle (6), das angefügt werden soll, zu fas- sen der anzufügenden Papierbahn.sen und in die Vertiefung (40a) einzulegen, derart, dass, wenn Gemäss der Darstellung in der Zeichnung befindet sich das Schwenkglied ( 14) die beiden Papierbahnen (9,19) nach 2s über dem genannten Rollenhalter 1 ein Satz Walzen, beste-oben gegen die Führung (11) am Schneidglied (13) drückt, die hend aus zwei Walzen 7 und 8, mit denen eine Papierbahn 9Papierbahn ( 19) von der neuen Rolle (6) dank der Faltung zur Abgabe geführt wird, eine Walze 17, die aufgrund der Auf-ausserhalb der Reichweite der Schneidklinge (13) gehalten hängung an zwei Armen 18 schwingen kann, wobei auf die wird. beiden Arme mittels je eines Zylinders 25 eine Druckkraft aus-
- 3. Anordnung nach Patentanspruch 2, dadurch gekenn- 30 geübt wird, und eine weitere, in Richtung der bewegten Pa-zeichnet, dass die Welle (32) des Schwenkarms (14) mit einem pierbahn verschiebbare Walze 10, über die die Papierbahn 9 pneumatisch betätigten Doppelzylinder (Fig. 3) verbunden ist, umgelenkt wird und die einen Papiervorrat bestimmt, um die welcher Zylinder zwei K ammern aufweist, von denen die eine Papierabgabe in einem kontinuierlichen und gleichmässigen einen grösseren Durchmesser aufweist als die andere und jede Ablauf sicherzustellen, wobei diese Walze 10 normalerweise in mit einem Kolben (35,36) versehen ist, von denen jeder einen 35 einer Lage ist, wie sie rechts in Fig. 1 dargestellt ist.Stössel (33,34) aufweist, die sich gegenüberstehen, und der Zwischen den Führungswalzen 7 und 8 befinden sich Füh-dem Kolben mit kleinerem Durchmesser zugeordnete Stössel rungen 11, auf denen eine Kette 12 gleitet, Fig. 2, die eine(34) an seinem Ende mit einer Zahnstange (33) versehen ist, Klinge 13 trägt, um die nicht benützte Papierbahn 9 von der die im Eingriff mit einem Ritzel (31) an der Weile (32) des aufgebrauchten Rolle 5 abzuschneiden, nachdem die Verbin-Schwenkarms (14) ist. 40 dung mit der Papierbahn 19 aus der neuen Rolle 6 hergestellt
- 4. Anordnung nach Patentanspruch 1, dadurch gekenn- wurde.zeichnet, dass die Papiervorratsanordnung aus einer stationä- Die Verbindeeinheit selbst besteht aus einem Glied 14, das ren vorderen Walze (17) und einer verschiebbaren hinteren drehbar auf der der Walze 15 zugeordneten Welle gelagert istWalze (10) besteht, von denen die erstgenannte Walze (17) in und das eine Vorrichtung 16 trägt, die mit Führungen 11 fürSchwebelage in dauerndem Gleichgewicht zwischen dem Zug 45 ein Schneidmittel 13 zusammenwirkt, um die beiden Papier-durch die Papierbahn (9) und dem Schub aus einem Satz kon- bahnen 9 und 19 zu haltern und zu verbinden. Diese Vorrich-stantwirkender pneumatischer Zylinder (25) gehalten ist, wo- tung 16 besteht aus einem oberen Teil mit einer Vertiefung bei sie sich als Resultat von Veränderungen in der Spannung 14a, mit verschiedenen pneumatischen Zylindern 26 auf der in der Papierbahn (9) und jeglicher möglicher Unterschiede einen Seitenwand, um den Anfang der Papierbahn 19 von der bezüglich der Spannung zwischen den beiden Kanten der Pa- 50 neuen Rolle 6 mittels Stösseln 27 und Anschlägen 28, zu hal-pierbahn (9), vorwärts und rückwärts bewegt und die hintere tern (Fig. 2).Walze (10) an einer Kette (21) befestigt ist, die zwischen zwei Die Papierbahn 19 von der Rolle 6, die zu verbinden ist,Wellen (20,22) befestigt ist und die Welle, die die Kette an- läuft über die Walze 15 und das Glied 14 und wird infolge des treibt, mit einer Kupplung versehen ist. Drucks von den Zylindern 26 in der Vorrichtung 16 gehalten
- 5. Anordnung nach Patentanspruch 1, dadurch gekenn- 55 und nachdem das Ende der Papierbahn 19 in der Vorrichtung zeichnet, dass am schwenkbaren Glied (14) eine Kammer (16) 16 abgeschnitten wurde, um eine geradeverlaufende Kante zu befestigt ist, deren obere Wand eine Nut (40) bildet, die be- erzeugen, wird ein Streifen Klebpapier über sein Ende gelegt, nötigt wird, um die Papierbahn ( 19) ausserhalb des Bereichs Fig. 1, und die Verbindung mit der Papierbahn 9 ist damit der Schneidmittel ( 13) zu halten, dass die obere Wand mit vorbereitet.mehreren Öffnungen (39) versehen ist, die über die Kammer 60 Wenn die Rolle 5 aufgebraucht ist, wird das Glied 14 ge-( 16) mit Saugmitteln in Verbindung stehen, um das Ende der dreht, bis es die Papierbahn 9, die aufgebraucht ist, gegen die neuen Papierbahn (19) zu halten und gleichzeitig der Form Unterseite der Führung 11 drückt, wonach diese Papierbahn 9der Nut (40) anzupassen. angehalten wird, gleichzeitig wird die Papierbahn 19 vom neuen Haspel 6 dagegengepresst und die Kette 12 bewegt die es Klinge 13 um den Rest der Papierbahn abzuschneiden, aber
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- 1977-02-21 FR FR7704908A patent/FR2341507A1/fr active Granted
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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Also Published As
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