CH618143A5 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft einen Korkenzieher, bestehend aus einer Einschraubstange, deren oberer Teil als Gewindespindel und deren unterer Teil als Wendelschaft ausgebildet ist, aus einer die Gewindespindel umfassenden Spindelmutter, die ra- 65 dial austretende und gegenüberliegende, einen Drehgriff bildende Ansätze aufweist, aus einem die Spindelmutter umgreifenden, quer zur Längsachse der Gewindespindel schwenkbaren, eine im hochgeschwenkten Zustand die Gewindespindel freigebende Bohrung aufweisenden Exzenternocken und aus einem auf der Gewindespindel axial verschiebbar angeordneten, den Exzenternocken hochschwenkenden Bügel, dessen untere Schenkelenden durch eine sich am Flaschenhals abstützende Ringaufnahme miteinander verbunden sind.
Bei einem bekannten Korkenzieher der vorgenannten Art liegt der drehbar auf der Spindelmutter gelagerte Exzenternocken infolge seiner aussermittigen Schwerpunktlage mit seinem N ockenteil derart an der G ewindespindel an, dass seine Lagerwandung das freie Ende der Gewindespindel übergreift. Bei der vorgenannten Anklapplage des Exzenternockens an der Gewindespindel befindet sich die den freien Durchlass der Gewindespindel aus dem Exzenternocken ermöglichende Bohrung in einer wirkungslosen, quer zur Längsachse der Gewindespindel geschwenkten Stellung. Wird nun die als Drehgriff ausgebildete Spindelmutter gedreht, erfolgt infolge der Verspannung des Gewindespindelendes an der Lagerwandung des Exzenternockens gleichzeitig eine Drehung der gesamten Einschraubstange, so dass deren unterer Wendelschaft in einen Korken eingeschraubt werden kann. Dabei liegt der die Gewindespindel axial verschiebbar umfassende Bügel mit seiner Ringaufnahme auf dem Flaschenhals an, durch welchen beim Eindrehen des Wendelschaftes in den Korken der Bügel gegen den Exzenternocken hochgeschoben wird und diesen um etwa 90° verschwenkt. Während der Verschwenkung des Exzentemockens schwenkt dessen Bohrung in eine axial zur Gewindespindel und oberhalb dieser angeordneten Lage, so dass die Gewindespindel durch diese Bohrung aus dem Exzenternocken austreten kann. Sobald das obere Ende der Gewindespindel nicht mehr abgestützt ist, erfolgt lediglich noch eine Axialverschiebung der Gewindespindel, ohne dass diese sich dreht. Dabei wird der Korken aus dem sich an der Ringaufnahme des Bügels abstützenden Flaschenhals herausgezogen. Das Eindrehen des Wendelschaftes in den Korken ist zu Beginn des Korkenzieh vorganges jedoch nur dann möglich,
wenn sich die Flasche und der Korkenzieher in einer absolut senkrechten Lage befinden. Wenn die Flasche und der Korkenzieher eine von der Lotrechten abweichende Lage einnehmen, stellt sich der Exzenternocken in eine zur Längsachse der Einschraubstange geneigte Lage ein, wodurch die Durchtrittsöffnung im Exzenternocken die Gewindespindel nach oben freigibt. Wenn bei einer derartigen Stellung des Exzenternokkens der Drehgriff betätigt wird, lässt sich der Wendelschaft nicht in den Korken eindrehen, sondern die Gewindespindel schiebt sich durch die Durchtrittsöffnung im Exzenternocken nach oben weg, so dass der Korkenzieher nicht funktionsfähig ist.
Darüber hinaus weist der bekannte Korkenzieher einen Metallbügel auf, der entweder aus Draht gebogen ist oder im Druckgussverfahren hergestellt wurde. Um derartige Metallbügel einerseits vor Korrosion zu schützen und andererseits diesen Metallbügeln ein gefalliges Aussehen zu verleihen, ist die Oberfläche der Metallbügel mit einem Überzug aus Chrom, Nickel oder dgl. versehen. Die Fertigung derartiger Metallbügel ist aufwendig und insbesondere teuer.
Die Aufgabe der Erfindung besteht nunmehr darin, einen Korkenzieher der gattungsgemässen Art dahingehend zu verbessern, dass der mit geringem Materialeinsatz und aus preisgünstigen Werkstoffen herzustellende Korkenzieher auch in einer gegenüber der senkrechten gekippten Lage voll funktionsfähig ist.
Diese Aufgabe ist erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass der Exzenternocken und wenigstens einer der den Drehgriff bildenden Ansätze der Spindelmutter über einen den Exzenternocken in Anlageposition an die Gewindespindel rückstellenden Druckspeicher miteinander verbunden ist. Dadurch ist sichergestellt, dass der Exzenternocken das freie Ende der Ge
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windespindel zu Beginn des Schraub Vorganges unabhängig von seiner Schräglage übergriffen hält, da der Druckspeicher eine aus der Schwerkraft resultierende Schwenkung des Exzenternockens nicht zur Wirkung kommen lässt. Somit bleibt die Yerspannung zwischen Spindelmutter und dem freien Ende der Gewindespindel durch den ihr freies Ende abdeckenden Exzenternocken so lange erhalten, bis durch den Bügel der Exzenternocken in eine Freigabelage geschwenkt ist und die im Exzenternocken vorhandene Bohrung eine solche Lage einnimmt, dass die Gewindespindel sich durch diese Bohrung axial hindurchschieben lässt.
Um den Druckspeicher in einer platzsparenden Weise zwischen dem Ansatz des Drehgriffes und dem Exzenternocken anordnen zu können, kann der Druckspeicher als Torsionsschraubenfeder ausgebildet sein. Dabei lässt sich ein einfacher Zusammenbau von Spindelmutter, Exzenternocken und Torsionsschraubenfeder vorzugsweise dadurch erzielen, dass der durch die Torsionsschraubenfeder mit dem Exzenternocken verbundene Ansatz der Spindelmutter mit einer das eine Widerlagerende der Torsionsschraubenfeder halternden Griffhülse fest verbunden sein kann.
Damit der Korkenzieher mit einem relativ geringen Materialeinsatz hergestellt werden kann, ist der die Gewindespindel axial verschiebbar übergreifende Bügel U-förmig ausgebildet und weist einen röhrenförmigen Querschnitt auf, wobei an den Schenkeln des Bügels unterseitig Öffnungen angeordnet sein können, die der Verbindung mit der Ringaufnahme dienen. Eine keine zusätzlichen Verbindungsmittel benötigende Verbindung zwischen der Ringaufnahme einerseits und dem Bügel andererseits lässt sich vorzugsweise dadurch erzielen, dass die Ringaufnahme im Längsschnitt U-förmig ausgebildet sein kann und ihre Schenkelstücke mittels einem Presssitz,in den röhrenförmigen Schenkeln des Bügels angeordnet sein können.
Zur Erzeugung eines solchen Presssitzes können nach einem weiteren Ausgestaltungsmerkmal der Erfindung die Schenkelstücke der Ringaufnahme im Bereich ihrer mit der Innenwand der röhrenförmigen Schenkel des Bügels in Berührung stehenden Oberfläche mit Längsrippen versehen sein. Durch diese Längsrippen ist der Freiraum der Schenkelstücke insgesamt geringfügig grösser als der Freiraum in den Schenkeln des Bügels. Beim Eintreiben der Schenkelstücke in den röhrenförmigen Hohlraum der Bügelschenkel wird durch die elastische Verformung der Längsrippen die Pressung zwischen den Schenkelstücken der Ringaufnahme und den Schenkeln des Bügels erhöht und eine feste Verbindung zwischen dem Bügel und der Ringaufnahme erzielt.
Um die durch das Ausziehen des Korkens am Flaschenhals angreifende Reaktionskraft möglichst gleichmässig auf eine möglichst grosse Fläche des Flaschenhalses verteilen zu können, kann nach einem weiteren Ausgestaltungsmerkmal der Erfindung die sich am Flaschenhals abstützende Ringaufnahme mit einem elastischen Ring ausgekleidet sein. Der elastische Ring kann auf einfache Weise und in einer sicheren sich abstützenden Lage mit der Ringaufnahme verbunden werden, wenn diese auf ihrer Oberseite eine kleinere Bohrung als auf ihrer Unterseite aufweist. Der elastische Ring kann mit einem kegeligen Durchlass versehen sein, dessen kleiner Durchmesser geringer als der Aussendurchmesser des Flaschenhalses ist und dem Durchmesser der kleinen Bohrung in der Ringaufnahme etwa entspricht. Der Aussenmantel des elastischen Ringes kann wenigstens zwei einander gegenüberliegende Rastnasen aufweisen, deren Aussenabstand grösser ist als die Bohrung in der Unterseite der Ringaufnahme. Diese am Umfang des elastischen Ringes angeordneten Rastnasen haltern den elastischen Ring in der Ringaufnahme, indem die Rastnasen die grössere Bohrung auf der Unterseite der Ringaufnahme hintergreifen.
Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt und wird nachfolgend näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 den Korkenzieher in einer Vorderansicht, teilweise im Schnitt,
Fig. 2 den Korkenzieher in einer Seitenansicht,
Fig. 3 den Drehgriff in zwei Querschnitten nach der Linie III-III von Fig. 1, wobei im linken Querschnitt der in strichpunktierten Linien dargestellte Exzenternocken sich in Anlagestellung an der Gewindespindel befindet, während der im rechten Querschnitt dargestellte Exzenternocken in die Freigabelage für die Gewindespindel hochgeschwenkt ist,
Fig. 4 den mit der Gewindespindel im Eingriff befindlichen Drehgriff in einem Längsschnitt,
Fig. 5 den Querschnitt eines Schenkels des Bügels nach der Linie V-V von Fig. 1.
Der Korkenzieher weist eine Einschraubstange 10 auf, deren oberer Teil durch eine Gewindespindel 11 und deren unterer Teil durch einen Wendelschaft 12 gebildet ist. Mit der Einschraubstange 10 ist eine Scheibe fest verbunden, die als Anschlag 13 dient und die Gewindespindel 11 von dem Wendelschaft 12 trennt. Dieser Anschlag 13 verhindert, dass der auf der Gewindespindel 11 axial verschiebbar gelagerte Bügel 20 von der Gewindespindel 11 nach unten abgleiten kann.
Der Bügel 20 weist die Form eines rechteckigen Ringes auf, dessen oberer Steg mit einer die Gewindespindel 11 umfassenden Öffnung versehen ist. Der untere Steg des Bügels 20 ist als Ringaufnahme 23 ausgebildet, die einen nach unten sich kegelförmig erweiternden Durchlass 30 zur Abstützung am Flaschenhals aufweist.
Auf die Gewindespindel 11 ist eine Spindelmutter 15 aufgeschraubt, die mit quer zur Längsachse ihres Gewindes verlaufenden einander gegenüberliegend angeordneten bolzen-förmigen Ansätzen 16 versehen ist. In Längsrichtung der Ansätze 16 gesehen weist auch die Spindelmutter 15 einen kreisförmigen Querschnitt auf, dessen Mittelpunkt mit den Längsachsen der Ansätze 16 übereinstimmt. Konzentrisch zum Spindelgewinde ist auf der Oberseite der Spindelmutter 15 eine Ausnehmung angeordnet, die der Aufnahme einer das freie Ende der Gewindespindel 11 abschliessenden Kugelkalotte 35 dient. Auf der Spindelmutter 15 ist ein Exzenternocken 18 drehbar gelagert, dessen Nockenfortsatz in seiner Normalstellung gegen die Gewindespindel 11 anliegt. Zu diesem Zweck ist der Nockenfortsatz mit einer aus Fig. 4 ersichtüchen Ausnehmung versehen, welche die Gewindespindel 11 bereichsweise umfasst. Im Exzenternocken 18 ist eine Bohrung 19 angeordnet (Fig. 1), deren Längsachse bei Normalstellung des Nockenfortsatzes (linkes Bild von Fig. 3) eine etwa horizontale Lage einnimmt. In dieser Stellung des Exzenternockens 18 übergreift dessen Lagerwandung 36 die Kugelkalotte 35 am freien Ende der Gewindespindel 11. In der aus dem rechten Bild von Fig. 3 ersichtlichen hochgeschwenkten Lage des Exzenternockens 18 verläuft die Längsachse der Bohrung 19 im Exzenternocken 18 in vertikaler Richtung und stimmt mit der Längsachse der Gewindespindel 11 überein. In der zuletzt genannten Lage des Exzenternockens 18 kann die Gewindespindel 11 in axialer Richtung aus der Bohrung 19 im Exzenternocken 18 austreten. Die mit der Spindelmutter 15 verbundenen Ansätze 16 bilden den eigentlichen Drehgriff 14. Um den auf der Spindelmutter 15 drehgelenkig gelagerten Exzenternocken 18 auch bei Schräglage des Korkenziehers in einer Andrücklage an der Gewindespindel 11 gegen die Wirkung des aus seinem Schwerpunktabstand und seinem Gewicht resultierenden Drehmomentes zu halten, ist ein Druckspeicher 32 zwischen dem Exzenternocken 18 und der Spindelmutter 15 bzw. einem der Ansätze 16 angeordnet, dessen Rückstellkraft derart bemessen ist, dass das daraus entstehende Moment geringfügig grösser ist als das vorgenannte durch das Eigengewicht des Exzenternockens erzeugte Drehmoment. Bei dem
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aus Fig. 4 ersichtlichen Ausführungsbeispiel besteht der Druckspeicher 32 aus einer Torsionsschraubenfeder 33, deren Widerlagerende 34 in einer Bohrung der fest mit dem Ansatz 16 verbundenen Griffhülse 17 festgelegt ist, während das andere Widerlagerende 37 der Torsionsschraubenfeder 33 in eine Bohrung in der Stirnfläche des Exzenternockens 18 eingreift.
Zu Beginn des Korkenziehervorganges nimmt der Exzenternocken 18 die aus den Fig. 1 und 2 sowie aus dem linken Bild der Fig. 3 ersichtliche Lage ein und ist mit seinem Nokkenfortsatz durch die Torsionsschraubenfeder 33 gegen die Gewindespindel 11 gedrückt. Diese Lage des Nockenfortsat-zes behält dieser auch dann bei, wenn die Längsachse der Einschraubstange 10 des Korkenziehers aus der Vertikalen gekippt ist. In dieser Lage des Exzenternockens 18 überdeckt dessen Lagerwandung 36 die Kugelkalotte 35 am freien Ende der Gewindespindel 11, so dass bei Drehen des Drehgriffes 14 eine Verspannung zwischen Gewindespindel 11 und Spindelmutter 15 stattfindet. Dadurch ist die Übertragung eines am Drehgriff 14 eingeleiteten Drehmomentes auf den Wendelschaft 12 möglich, so dass dieser in den Korken eingeschraubt werden kann. Infolge seines Eigengewichtes liegt der axial auf der Gewindespindel 11 verschiebbare Bügel 20 mit seiner Ringaufnahme 23 am Flaschenhals an, durch den der Bügel 20 bei in den Korken eindringendem Wendelschaft 12 hochgeschoben wird. Schliesslich kommt während des Hochschiebens die Oberkante des Bügels 21 mit der Fortsatzspitze des Exzenternockens 18 in Berührung und schwenkt diesen gegen die Vorspannkraft der Torsionsschraubenfeder 33 in die aus dem rechten Bild von Fig. 3 ersichtliche Lage. Dabei wird gleichzeitig die Bohrung 19 im Exzenternocken 18 derart verschwenkt, dass ihre Längsachse eine mit der Längsachse der Einschraubstange 10 übereinstimmende Lage einnimmt. Dadurch wird die Kugelkalotte 35 am freien Ende der Gewindespindel 11 freigegeben, so dass bei weiterer Drehung des Drehgriffes 14 keine Drehung der Gewindespindel 11 mehr erfolgt, sondern diese nur noch in axialer Richtung durch die Spindelmutter 15 hindurchgezogen wird. Dabei kann das mit der Kugelkalotte 35 versehene obere Ende der Gewindespindel die Bohrung 19 des Exzenternockens 18 passieren. Während dieser zuletzt beschriebenen Bewegung der Einschraub-stange 10 wird der auf dem Wendelschaft 12 sitzende Korken ohne Drehbewegung aus dem Flaschenhals herausgezogen. Nach erfolgtem Ausziehen des Korkens aus dem Flaschenhals wird durch eine entgegengesetzte Drehung des Drehgriffes 14 die Gewindespindel 11 aus der Bohrung 19 im Exzenternokken 18 entfernt, wonach dieser wieder in seine aus den Fig. 1 und 2 sowie dem linken Bild der Fig. 3 ersichtliche Lage durch die Torsionsschraubenfeder 33 zurückgedrückt wird.
Obschon der als rechteckiger Ring ausgebildete und an seiner Unterseite mit einer Ringaufnahme 23 versehene Bügel 20 einstückig ausgebildet sein könnte, besteht der aus den Fig. 1 und 5 ersichtliche Bügel 20 aus zwei Teilen. Der obere Teil des Bügels 20 ist U-förmig ausgebildet und auf seiner Unterseite offen. Die Schenkel 21 weisen einen röhrenförmigen Querschnitt auf und treten jeweils mit Öffnungen 22 an der Unterseite des U-förmigen Bügels 20 aus. Auch die Ringaufnahme 23 weist in ihrem Längsschnitt gesehen eine U-Form auf.
Auch die Schenkelstücke 24 der Ringaufnahme 23 sind röhr renförmig gestaltet und weisen einen solchen Querschnitt auf, dass sie in den Hohlraum jedes Schenkels 21 des Bügels 20 passen und an der Innenwand der Schenkel 21 anliegen. Um die Schenkelstücke 24 in beispielsweise einem Presssitz fest mit den Schenkeln 21 zu verbinden, sind auf der Oberfläche 25 der Schenkelstücke 24 Längsrippen 26 im Bereich ihrer Berührungsabschnitte angeordnet. Der Bügel 20 und die Ringaufnahme 23 sind vorzugsweise aus Kunststoff hergestellt, so dass sich beim Zusammenstecken von Bügel 20 und Ringaufnahme 23 eine elastische V erformung der Längsrippen 26 zur Bildung einer guten Haftverbindung einstellt. Diese genügt deshalb, weil die Stützkraft des Flaschenhalses lediglich in Einschubrichtung der Ringaufnahme 23 wirkt und die Verbindung der Schenkel 21 und Schenkelstücke 24 lediglich das Abfallen der Ringaufnahme 23 verhindern soll.
Die Ringaufnahme 23 ist vorteilhaft mit einem elastischen Ring 27 ausgekleidet. Dieser Ring besteht vorteilhaft aus Kunststoff, Gummi oder dgl. Bei dem aus Fig. 1 ersichtlichen Ausführungsbeispiel ist zur einfachen Montage des Ringes 27 in der Ringaufnahme 23 diese auf ihrer Oberseite mit einer Bohrung 28 versehen, die kleiner ist als die Bohrung 29 auf ihrer Unterseite. Dabei ist die Bohrung 28 so gross, dass ein aus einem normalen Flaschenhals ausgezogener Korken diese Bohrung 28 gerade passieren kann. Der elastische Ring 27 weist einen sich nach unten kegelförmig erweiternden Durchlass 30 auf, der an seiner engsten Stelle mit der Bohrung 28 übereinstimmt. In seinem unteren Bereich weist der elastische Ring 27 einen solchen Aussendurchmesser auf, dass er in die 3ohrung 29 der Ringaufnahme 23 passt. Am Umfang des elastischen Ringes 27 sind wenigstens zwei einander diametral gegenüberliegende Rastnasen 31 angeordnet, welche die Wandung der Bohrung 29 in der Ringaufnahme 23 hintergreifen und dadurch den elastischen Ring 27 in der Ringaufnahme haltern.
Die dargestellte und beschriebene Ausführung stellt nur ein Beispiel der Erfindung dar und diese ist keinesfalls darauf beschränkt. Vielmehr sind noch mancherlei andere Ausführungen und Ausgestaltungen der Erfindung möglich. So ist es beispielsweise denkbar, statt der Torsionsschraubenfeder 23 auch eine Schraubendruckfeder zu verwenden, die in einer Ringnut der Griffhülse 17 bzw. einer Ringnut in der Spindelmutter 15 eingesetzt ist und sich einerseits an einem Anschlag in der jeweiligen Ringnut und andererseits an einem mit dem Exzenternocken 18 verbundenen Anschlag abstützt. Dabei ist es auch möglich, statt der Druckfeder bei Umkehrung der Wirkungsrichtung eine Zugfeder zu verwenden. Ausserdem ist es denkbar, statt einer Stahlfeder einen gegen ein Luftpolster arbeitenden Druckspeicher einzusetzen. Darüber hinaus könnten auch gummielastische Druckspeicher Verwendung finden. Neben der Pressverbindung von Bügel 20 und Ringaufnahme 23 könnte auch eine andere Verbindungsart gewählt werden, wie sie beispielsweise durch Kleben, Nieten, Schweissen oder dgl. möglich ist. Ferner wäre es auch denkbar, dass man den Bügel 20 zusammen mit der Ringaufnahme 23 aus zwei längsgeteilten Halbschalen herstellt, die miteinander verrastet, verklebt, verschweisst oder in einer anderen gebräuchlichen Verbindungsform miteinander unlösbar verbunden sind.
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1 Blatt Zeichnungen
Claims (8)
- 618 1432PATENTANSPRÜCHE1. Korkenzieher, bestehend aus einer Einschraubstange (10), deren oberer Teil als Gewindespindel (11) und deren unterer Teil als Wendelschaft (12) ausgebildet ist, aus einer die Gewindespindel (11) umfassenden Spindelmutter (15), die ra- 5 dial austretende und gegenüberliegende, einen Drehgriff bildende Ansätze (16) aufweist, aus einem die Spindelmutter (15) umgreifenden, quer zur Längsachse der Gewindespindel (11) schwenkbaren, eine im hochgeschwenkten Zustand die Gewindespindel (11) freigebende Bohrung aufweisenden Exzen- 10 ternocken (18) und aus einem auf der Gewindespindel (11)axial verschiebbar angeordneten, den Exzenternocken (18) hochschwenkenden Bügel (20), dessen untere Schenkelenden durch eine sich am Flaschenhals abstützende Ringaufnahme (23) miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, 15 dass der Exzenternocken (18) und wenigstens einer der den Drehgriff (14) bildenden Ansätze (16) der Spindelmutter (15) über einen den Exzenternocken ( 18) in Anlageposition an die Gewindespindel (11) rückstellenden Druckspeicher (32) miteinander verbunden sind. 20
- 2. Korkenziehernach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Druckspeicher (32) als Torsionsschraubenfeder (33) ausgebildet ist.
- 3. Korkenziehernach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der durch die Torsionsschraubenfeder (33) mit dem 25 Exzenternocken (18) verbundene Ansatz (16) der Spindelmutter (15) mit einer das eine Widerlagerende (34) der Torsionsschraubenfeder (33) halternden Griffhülse (17) fest verbunden ist.
- 4. Korkenziehernach Anspruch 1, dadurch gekennzeich- 30 net, dass der die Gewindespindel (11) axial verschiebbar übergreifende Bügel (20) U-förmig ausgebildet ist und einen röhrenförmigen Querschnitt aufweist, wobei an den Schenkeln(21) des Bügels (20) unterseitig Öffnungen (22) angeordnet sind, die der Verbindung mit der Ringaufnahme (23) dienen. 35
- 5. Korkenzieher nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Ringaufnahme (23) im Längsschnitt U-förmig ausgebildet ist und ihre Schenkelstücke (24) mittels einem Presssitz in den röhrenförmigen Schenkeln (21) des Bügels(20) angeordnet sind. 40
- 6. Korkenzieher nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Schenkelstücke (24) der Ringaufnahme (23) im Bereich ihrer mit der Innenwand der rohrförmigen Schenkel(21) des Bügels (20) in Berührung stehenden Oberflächen (25) Längsrippen (26) aufweisen. 45
- 7. Korkenzieher nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die sich am Flaschenhals abzustützende Ringaufnahme (23) mit einem elastischen Ring (27) ausgekleidet ist.
- 8. Korkenzieher nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Ringaufnahme (23) auf ihrer O berseite eine klei- so nere Bohrung (28) als die auf ihrer Unterseite angeordnete Bohrung (29) aufweist und sich ein elastischer Ring (27) an der die kleinere Bohrung (28) umgebenden Wandung der Ringaufnahme (23) abstützt, wobei der elastische Ring (27) einen kegeligen Durchlass (30) zwecks Abstützung am Flaschenhals 55 aufweist und an seinem Aussenmantel wenigstens zwei einander gegenüberliegende, die grössere Bohrung (29) der Ringaufnahme (23) hintergreifende Rastnasen (31) aufweist.60
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