CH618220A5 - Pneumatic process for the production of yarn and apparatus for carrying out the process - Google Patents
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Description
618 220
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Claims (4)
1. Pneumatisches Verfahren zur Herstellung von Garn in einer nicht rotierenden Spinnkammer, mit Hilfe von durch ein System von Kanälen zugeführten und in Wirbelbewegung versetzten Luftströmen, dadurch gekennzeichnet, dass die Einströmung der mit grosser Geschwindigkeit wirbelnden Luftteilehen in den Wirbelkern begrenzt, und eine Durchströmung der verwirbelten Luft den Wänden der Spinnkammer entlang erzwungen wird.
2. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 mit einer nicht rotierenden, walzenförmigen Spinnkammer, welche einerseits von einem einen Garnabführkanal enthaltenden, zylindrischen Einsatz begrenzt, und andererseits mit einer Unterdruckquelle verbunden ist, und auf ihrem Umfang Luftzufuhrkanäle und mindestens einen Faserzufuhrkanal aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb der Spinnkammer (1) unterhalb der den aus wirbelnden Fasern bestehenden Ring (10) aufnehmenden Zone ein den Kern des Ansaugquerschnittes der Saugleitung (5) überdeckendes Element (8) angeordnet ist.
3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass unterhalb des den Kern des Ansaugquerschnittes der Saugleitung (5) überdeckenden Elementes (8) im Auslauf der Kammer (1), Luftleitschaufeln (9) angeordnet sind.
4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitschaufeln (9) in mindestens annähernd parallel zur Spinnkammerlängsachse verlaufenden Ebenen angeordnet sind.
Die Erfindung betrifft ein pneumatisches Verfahren zur Herstellung von Garn, z.B. aus Natur- und Chemiefasern, in einer nicht rotierenden Spinnkammer, mit Hilfe von durch ein System von Kanälen zugeführten und in Wirbelbewegung versetzten Luftströmen sowie eine Einrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens.
Es ist bereits ein pneumatisches Spinnverfahren bekannt, welches in der Einführung von Fasern in eine nicht rotierende Spinnkammer, in der Bildung eines unter dem Einfluss von Luftströmen wirbelnden Ringes aus diesen Fasern und in der Herstellung eines entsprechenden Umfanggeschwindigkeitsfel-des in dem Querschnitt, in welchem das Formen und Zwirngeben des Garnes durch Sammeln der Fasern aus dem wirbelnden Ring erfolgt, besteht.
Eine bekannte Einrichtung zum pneumatischen Spinnen weist eine nicht rotierende, walzenförmige Kammer auf, welcher die Fasern zugeführt und mit Hilfe von durch auf dem Kammerumfang angeordneten Kanälen in die Kammer angesaugten Luftströme in Wirbelbewegung versetzt werden. Das hergestellte Garn wird durch einen Kanal herausgeführt, welcher sich in dem innerhalb der Kammer angeordneten zylindrischen Einsatz befindet.
Der Spinnvorgang erfolgt desto schneller, je grösser die Umfangsgeschwindigkeiten in dem Bereich des Formens des Faserringes sind. Die richtige Formung des Umfangsgeschwindigkeitsfeldes verhindert die Bildung eines in der Achse der Spinnkammer generierten Wirbelkernes, in welchem eine Intensivierung des Wirbelfeldes erfolgt, wodurch eine Erhöhung der Umfangsgeschwindigkeiten an den Kammerwänden unmöglich wird.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die Schaffung eines Verfahrens, welches eine Erhöhung der Umfangsgeschwindigkeit an den Kammerwänden ermöglicht.
Diese Aufgabe wird bei einem Verfahren der eingangs genannten Art erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass die Einströmung der mit grosser Geschwindigkeit wirbelnden Luftteilchen in den Wirbelkern begrenzt, und eine Durchströmung der verwirbelten Luft den Wänden der Spinnkammer entlang erzwungen wird.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ferner eine Einrichtung zur Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens mit einer nicht rotierenden walzenförmigen Spinnkammer, welche einerseits von einem einen Garnabführkanal enthaltenden, zylindrischen Einsatz begrenzt, und andererseits mit einer Unterdruckquelle verbunden ist, und auf ihrem Umfang Luftzufuhrkanäle und mindestens einen Faserzufuhrkanal aufweist, und dadurch gekennzeichnet ist, dass innerhalb der Spinnkammer unterhalb der den aus wirbelnden Fasern bestehenden Ring aufnehmenden Zone ein den Kern des Ansaugquerschnittes der Saugleitung überdeckendes Element angeordnet ist.
Es ist zweckmässig, wenn unterhalb des den Kern des Ansaugquerschnittes der Saugleitung überdeckenden Elementes im Auslauf der Kammer, Luftleitschaufeln angeordnet sind.
Die Erzwingung des Luftdurchflusses entlang den Kammerwänden schwächt die Intensivität der Wirbelströmung im Bereich des Wirbelkernes, wodurch die Spinngeschwindigkeit erhöht wird. Durch die Anordnung von Leitschaufeln im Kammerauslauf wird eine Rückgewinnung eines Teiles der Bewegungsenergie der Luftströmung ermöglicht.
Nachstehend wird die Erfindung anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles erläutert.
Die in der Zeichnung dargestellte Einrichtung zur Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens besteht aus einer walzenförmigen Spinnkammer 1, welche einerseits mit einem eine Axialbohrung zur Abfuhr des Garnes 4 aufweisenden zylindrischen Einsatz 2 begrenzt und andererseits über eine Saugleitung 5 mit einer Unterdruckquelle verbunden ist. Die Kammer 1 weist auf ihrem Umfang Luftzufuhrkanäle 6, welche in einem beliebigen Querschnitt der Spinnkammer angeordnet sein können, und einen Faserzufuhrkanal 7 auf. Innerhalb der Kammer 1, unterhalb des Spinnquerschnittes ist ein zylindrisches Element 8, welches die Form einer Scheibe, eines Kegels oder eines anders geformten Elementes aufweisen kann, angeordnet. Unterhalb des Elementes 8, im Auslauf der Spinnkammer, sind auf der Luftabsaugseite Leitschaufeln 9 angeordnet, welche teilweise die kinetische Energie wiedergewinnen und in potentielle Energie umzusetzen erlauben.
Das mit Hilfe dieser Einrichtung durchgeführte Spinnverfahren besteht darin, dass die in die Kammer 1 angesaugte Luft innerhalb der Kammer wirbelt. Die in einem Luftstrom in die Spinnkammer eingeführten Fasern werden in eine durch die Strömung der abgesaugten Luft verursachte Rotierbewegung versetzt und bilden einen Faserring 10, welcher auf den inneren Wänden der Kammer 1 rotiert. Der abgesaugte Luftstrom trifft auf ein Element 8, welches die Möglichkeit der Einströmung der wirbelnden Luft von den Kammerwänden in den Wirbelkern begrenzt, wodurch diejenigen Luftteilchen, welche grosse Umfangsgeschwindigkeitskomponenten aufweisen, den Kammerwänden entlangströmen und der Wirbelge-nerierungseffekt vermindert wird.
Zwecks Anspinnens wird ein Garnabschnitt durch die Axialbohrung 3 in die Kammer 1 eingeführt, wobei dieser Garnabschnitt wirbelnd die Fasern aus dem wirbelnden oder rotierenden Ring 10 unter gleichzeitiger Zwirngebung sammelt, wonach das fertige Garn 4 aus der Kammer herausgeführt wird.
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1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| PL18785476A PL102221B1 (pl) | 1976-03-10 | 1976-03-10 | Method and apparatus for pneumatically manufacturing yarn |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH618220A5 true CH618220A5 (en) | 1980-07-15 |
Family
ID=19975928
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
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Country Status (9)
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