CH618319A5 - Pesticide - Google Patents

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CH618319A5
CH618319A5 CH890176A CH890176A CH618319A5 CH 618319 A5 CH618319 A5 CH 618319A5 CH 890176 A CH890176 A CH 890176A CH 890176 A CH890176 A CH 890176A CH 618319 A5 CH618319 A5 CH 618319A5
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sep
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formula
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active component
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CH890176A
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Jozef Dr Drabek
Saleem Dr Farooq
Laurenz Dr Gsell
Odd Dr Kristiansen
Willy Meyer
Original Assignee
Ciba Geigy Ag
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Publication date
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01NPRESERVATION OF BODIES OF HUMANS OR ANIMALS OR PLANTS OR PARTS THEREOF; BIOCIDES, e.g. AS DISINFECTANTS, AS PESTICIDES OR AS HERBICIDES; PEST REPELLANTS OR ATTRACTANTS; PLANT GROWTH REGULATORS
    • A01N53/00Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators containing cyclopropane carboxylic acids or derivatives thereof

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Agronomy & Crop Science (AREA)
  • Pest Control & Pesticides (AREA)
  • Plant Pathology (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Dentistry (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


  
 

**WARNUNG** Anfang DESC Feld konnte Ende CLMS uberlappen **.

 



   PATENTANSPRÜCHE
1. Ein Mittel zur Bekämpfung von Schädlingen, welches als aktive Komponente einen 2,2-Dimethyl-3-isobutylcyclopropankarbonsäureester der Formel
EMI1.1     
 enthält, worin R1 Wasserstoff, Cyano oder Äthinyl bedeutet.



   2. Ein Mittel gemäss Patentanspruch 1, welches als aktive Komponente die Verbindung der Formel
EMI1.2     
 enthält.



   3. Ein Mittel gemäss Patentanspruch 1, welches als aktive Komponente die Verbindung der Formel enthält.
EMI1.3     
 4. Ein Mittel gemäss Patentanspruch 1, welches als aktive Komponente die Verbindung der Formel enthält.
EMI1.4     
 5. Die Verwendung von 2,2-Dimethyl-3-isobutylcyclopropankarbonsäureester der Formel
EMI1.5     
 worin R, Wasserstoff, Cyano oder   Äthinyl    bedeutet, zur Bekämpfung von verschiedenartigen tierischen und pflanzlichen Schädlingen.



   Die vorliegende Erfindung betrifft ein Schädlingsbekämpfungsmittel, welches als aktive   Komponente    einen 2,2-Dime   thyl-3-isobutylcyclopropankarbonsäureester    der Formel
EMI1.6     
   enthält    worin R, Wasserstoff, Cyano oder Äthinyl bedeutet.  



  Die Verbindungen der Formel I werden nach an sich bekannten Methoden z. B. wie folgt hergestellt:
EMI2.1     


<tb>



   <SEP> CH, <SEP> 0 <SEP> säurebindendes
<tb> 1) <SEP> / <SEP> -CH <SEP> - <SEP> +I <SEP> + <SEP> I <SEP> ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯
<tb>  <SEP> c3 <SEP> + <SEP> Mittel <SEP> -0-. <SEP> 
<tb>



   <SEP> ZU <SEP> 1 <SEP> II <SEP> II <SEP> Mittel
<tb>  <SEP> \c:K.
<tb>



   <SEP> (11) <SEP> 3 <SEP> (III)
<tb>  <SEP> CR3 <SEP> zu <SEP> 0 <SEP> säurebindendes
<tb> 2) <SEP> / <SEP> cH-CH2-CH <SEP> c <SEP> cH-C-X <SEP> f <SEP> HO-CH- <SEP> -o-2 <SEP> //\ <SEP> Mittel
<tb>  <SEP> \/ <SEP> 1 <SEP> Mittel <SEP> . <SEP> 10'
<tb>  <SEP> 1 <SEP> 
<tb>  <SEP> CH3 <SEP> c <SEP> R <SEP> \\ <SEP> /
<tb>  <SEP> CH3 <SEP> CH3
<tb>  <SEP> (Iv) <SEP> (v)
<tb>  <SEP> CH3 <SEP> -H20
<tb>  <SEP> HO-CH""-O <SEP> ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯
<tb> 3) <SEP> / <SEP> CH-C <SEP> - <SEP> CH-C-OH <SEP> + <SEP> \ <SEP> 1
<tb>  <SEP> H2CyH <SEP> 
<tb>  <SEP> CH3 <SEP> R <SEP> wasserbinden
<tb>  <SEP> H,

   <SEP> H3 <SEP> 1 <SEP> des <SEP> Mittel
<tb>  <SEP> e
<tb>  <SEP> (11)
<tb>  <SEP> CH <SEP> 0
<tb>  <SEP> -CH <SEP> - <SEP> CH-C"-OR <SEP> + <SEP> HO-H-0-"0 <SEP> -ROH
<tb> 4) <SEP> CH-CH2-CH\- <SEP> CH-CH2 <SEP> + <SEP> rk
<tb>  <SEP> CH3 <SEP> 1
<tb>  <SEP> CH3 <SEP> CH3
<tb>  <SEP> (VI) <SEP> (V)
<tb> 
In den Formeln III und V hat R1 die für die Formel I angegebene Bedeutung.



   In den Formeln III und IV steht X für ein Halogenatom, insbesondere Chlor oder Brom- und in der Formel VI steht R für   C1-C4-Alkyl,    insbesondere für Methyl oder Äthyl. Als säurebindendes Mittel für die Verfahren 1 und 2 kommen insbesondere tertiäre Amine, wie Trialkylamine und Pyridin, ferner Hydroxide, Oxide, Carbonate und Bicarbonate von Alkaliund Erdalkalimetallen sowie Alkalimetallalkoholate wie z. B.



  Kalium-t-Butylat und Natriummethylat in Betracht. Als wasserbindendes Mittel für das Verfahren 3 kann z. B. Dicyclohexylcarbodiimid verwendet werden. Die Verfahren 1 bis 4 werden bei einer Reaktionstemperatur zwischen -10 und   100    C, meist zwischen 20 und   80     C bei normalem oder erhöhtem Druck und vorzugsweise in einem inerten Lösungs- oder Verdünnungsmittel durchgeführt. Als Lösungs- oder Verdünnungsmittel eignen sich z. B. Äther und ätherartige Verbindungen wie Diäthyläther, Dipropyläther, Dioxan, Dimethoxyäthan und Tetrahydrofuran; Amide wie N,N-dialkylierte Carbonsäureamide; aliphatische, aromatische sowie halogenierte Kohlenwasserstoffe, insbesondere Benzol, Toluol, Xylol, Chloroform und Chlorbenzol; Nitrile wie Acetonnitril; Dimethylsulfoxid und Ketone wie Aceton und Methyläthylketon.



  Das Verfahren 2 kann auch in wässriger Lösung durchgeführt werden.



   Die Ausgangsstoffe der Formeln II bis VI sind bekannt oder können analog bekannten Methoden hergestellt werden.



  Eine Methode zur Herstellung der Verbindung der Formel II ist im Beispiel 1 beschrieben.



   Die Verbindung der Formel I liegt als Gemisch von verschiedenen optisch aktiven Isomeren vor, wenn bei der Herstellung nicht einheitlich optisch aktive Ausgangsmaterialien verwendet wurden. Die verschiedenen Isomerengemische können nach bekannten Methoden in die einzelnen Isomeren aufgetrennt werden. Unter der Verbindung der Formel I versteht man sowohl die einzelnen Isomeren als auch deren Gemische.



   Die Verbindungen der Formel I eignen sich zur Bekämpfung von verschiedenartigen tierischen und pflanzlichen Schäd lingen.



   So können sie zur Bekämpfung von Vertretern der phytopathogenen Milben beispielsweise aus der Gattung Tetranychus und Panonychus sowie Zecken der Familien Dermanyssidae und   Ixodidae    eingesetzt werden. Insbesondere eignen sie sich jedoch zur Bekämpfung von Insekten, z. B. der Familien   Tettigoniidae, Gryllidae, Gryllotalpidae, Blattidae, Reduviidae, Pyrrhocoridae, Cimicidae, Delphacidae, Aphididae, Diaspididae, Pseudococcidae, Scarabaeidae, Dermestidae, Coccinellidae, Tenebrionidae, Chrysomelidae, Bruchidae, Tineidae, Noctuidae, Lymantriidae, Pyralidae, Culicidae, Tipulidae, Stomoxydae, Trypetidae, Muscidae, Calliphoridae und Pulicidae.



   Vor allem eignen sich Verbindungen der Formel I zur Bekämpfung von pflanzenschädigenden Insekten, insbesondere pflanzenschädigenden Frassinsekten, in Zier- und Nutzpflanzen, insbesondere in Baumwollkulturen (z. B. gegen Spodoptera littoralis und Heliothis virescens) und Gemüsekulturen (z. B. gegen Leptinotarsa decemlineata und Myzus persicae).



   Wirkstoffe der Formel I zeigen auch eine sehr günstige Wirkung gegen Fliegen wie z. B. Musca domestica und Mükkenlarven.



   Die akarizide bzw. insektizide Wirkung lässt sich durch Zusatz von anderen Insektiziden und/oder Akariziden wesentlich verbreitern und an gegebene Umstände anpassen. Als Zusätze eignen sich z. B. org. Phosphorverbindungen; Nitrophenole und deren Derivate; Formamidine; Harnstoffe; andere pyrethrinartige Verbindungen sowie Karbamate und chlorierte Kohlenwasserstoffe.



   Mit besonderem Vorteil werden Verbindungen der Formel I auch mit Substanzen kombiniert, welche einen synergistischen oder verstärkenden Effekt auf Pyrethroide ausüben.



  Beispiele solcher Verbindungen sind u. a. Piperonylbutoxid, Propinyläther, Propinyloxime, Propinylcarbamate und Propinylphosphonate,   2-(3,4-Methylendioxyphenoxy)-3 ,6,9-tri-    oxaundecan (Sesamex resp. Sesoxane), S,S,S-Tributylphosphorotrithioate,   1 ,2-Methylendioxy-4-[2-(octylsulfonyl)-propyl]-    benzol.



   Verbindungen der Formel I können für sich allein oder zusammen mit geeigneten Träger und/oder Zuschlagsstoffen eingesetzt werden. Geeignete Zuschlagsstoffe können fest oder flüssig sein und entsprechen den in der Formulierungstechnik üblichen Stoffen wie z. B. natürlichen oder regenerierten Stoffen, Lösungs-, Dispergier-, Netz-, Haft-, Verdickungs-, Binde und/oder Düngemittel.



   Die Herstellung erfindungsgemässer Mittel erfolgt in an sich bekannter Weise durch inniges Vermischen und/oder
Vermahlen der Wirkstoffe der Formel I mit den geeigneten Trägerstoffen, gegebenenfalls unter Zusatz von gegenüber den
Wirkstoffen inerten Dispergier- oder Lösungsmitteln. Die
Wirkstoffe können in den folgenden Aufarbeitungsformen vor liegen und angewendet werden: Feste Aufarbeitungsformen:
Stäubemittel, Streumittel,
Granulate (Umhüllungsgranulate,
Imprägnierungsgranulate und
Homogengranulate).



   Flüssige Aufarbeitungsformen: a) in Wasser dispergierbare   Wirkstoffkonzentrate:   
Spritzpulver (wettable powders),
Pasten, Emulsionen.



   b) Lösungen.



   Der Gehalt an Wirkstoff in den oben beschriebenen Mit teln liegt zwischen 0,1 bis   95 %,    dabei ist zu erwähnen, dass bei der Applikation aus dem Flugzeug oder mittels anderer geeig neter Applikationsgeräte Konzentrationen bis zu   99,5%    oder sogar reiner Wirkstoff eingesetzt werden können. Die Wirk stoffe der Formel I können beispielsweise wie folgt formuliert werden (Teile bedeuten Gewichtsteile):
Stäubemittel:
Zur Herstellung eines a) 5 %igen und b) 2 %igen Stäube mittels werden die folgenden Stoffe verwendet: a) 5 Teile Wirkstoff,
95 Teile Talkum; b) 2 Teile Wirkstoff,
1 Teil hochdisperse Kieselsäure,
97 Teile Talkum.



   Der Wirkstoff wird mit den Trägerstoffen vermischt und vermahlen.



  Granulat:
Zur Herstellung eines   5 %igen    Granulats werden die folgenden Stoffe verwendet:
5 Teile Wirkstoff,
0,25 Teile Epichlorhydrin,
0,25 Teile Cetylpolyglykoläther,
3,50 Teile Polyäthylenglykol,
91 Teile Kaolin (Korngrösse 0,3 bis 0,8 mm).



   Die Aktivsubstanz wird mit Epichlorhydrin vermischt und mit 6 Teilen Aceton gelöst, hierauf wird Polyäthylenglykol und Cetylpolyglykoläther zugesetzt. Die so erhaltene Lösung wird auf Kaolin aufgesprüht und anschliessend das Aceton im Vakuum verdampft.



  Spritzpulver:
Zur Herstellung eines a)   40 %igen,    b) und c)   25 %igen,    d)   10%igen    Spritzpulvers werden folgende Bestandteile verwendet: a) 40 Teile Wirkstoff,
5 Teile   Ligninsulfonsäure-Natriumsalz,   
1 Teil   Dibutylnaphthalinsulfonsäure-Natriumsalz,   
54 Teile Kieselsäure; b) 25 Teile Wirkstoff,
4,5 Teile Calcium-Ligninsulfonat,
1,9 Teile Champagne-Kreide/Hydroxyäthylcellulose-Ge    misch(1:1),   
1,5 Teile Natrium-dibutyl-naphthalinsulfonat,
19,5 Teile Kieselsäure,
19,5 Teile Champagne-Kreide,
28,1 Teile Kaolin; c) 25 Teile Wirkstoff,
2,5 Teile Isooctylphenoxy-polyäthylen-äthanol,
1,7 Teile Champagne-Kreide/Hydroxyäthylcellulose-Ge misch   (1:1),   
8,3 Teile Natriumaluminiumsilikat,
16,5 Teile Kieselgur,
46 Teile Kaolin; 

   d) 10 Teile Wirkstoff,
3 Teile Gemisch der Natriumsalze von gesättigten Fett alkoholsulfaten,
5 Teile Naphthalinsulfonsäure/Formaldehyd-Konden sat,
82 Teile Kaolin.



   Der Wirkstoff wird in geeigneten Mischern mit dem Zuschlagstoff innig vermischt und auf entsprechenden Mühlen und Walzen vermahlen. Man erhält Spritzpulver, die sich mit Wasser zu Suspensionen jeder gewünschten Konzentration verdünnen lassen.



   Emulgierbare Konzentrate:
Zur Herstellung eines a)   10%igen,    b) 25%igen und c)   50%igen    emulgierbaren Konzentrats werden folgende Stoffe verwendet: a) 10 Teile Wirkstoff,
3,4 Teile epoxydiertes Pflanzenöl,
3,4 Teile eines Kombinationsemulgators, bestehend aus
Fettalkoholpolyglykoläther und Alkylarylsulfonat
Calcium-Salz,
40 Teile Dimethylformamid,
43,2 Teile Xylol;  b) 25 Teile Wirkstoff,
2,5 Teile epoxydiertes Pflanzenöl,
10 Teile eines Alkylarylsulfonat/Fettalkoholpolyglykol  äther-Gemisches, 
5 Teile Dimethylformamid,
57,5 Teile Xylol; c) 50 Teile Wirkstoff,
4,2 Teile Tributylphenol-Polyglykoläther,
5,8 Teile Calcium-Dodecylbenzolsulfonat,
20 Teile Cyclohexanon,
20 Teile Xylol.



   Aus solchen Konzentraten können durch Verdünnen mit Wasser Emulsionen jeder gewünschten Konzentration hergestellt werden.



  Sprühmittel:
Zur Herstellung eines a) 5 %igen und b) 95 %igen Sprühmittels werden die folgenden Bestandteile verwendet: a) 5 Teile Wirkstoff,
1 Teil Epichlorhydrin,
94 Teile Benzin (Siedegrenzen 160 bis   190"C);    b) 95 Teile Wirkstoff,
5 Teile Epichlorhydrin.



   Beispiel 1
Herstellung von 2,2-Dimethyl-3-isobutylcyclopropan säure-a -cyano-3-phenoxy-benzylester
Zu einer Lösung von 6,75 g   ce-Cyano-3-phenoxy-benzylal-    kohol in 40 ml Benzol werden 2,6 g Pyridin in 10 ml Benzol und dann bei einer Temperatur von 5 bis   10     C wird das Chlorid der 2,2-Dimethyl-3-isobutylcyclopropansäure zugetropft, welches durch 4stündiges Kochen von 5,1 g 2,2-Dimethyl3-isobutylcyclopropankarbonsäure und 5,1 g Thionylchlorid hergestellt wurde. Das Reaktionsgemisch wird anschliessend 2 Stunden gerührt und 12 Stunden stehengelassen. Zur Aufarbeitung wird das Reaktionsgemisch in Eiswasser gegossen. Die organische Phase wird mit   1 %der    Salzsäure, zweimal mit Wasser und zweimal mit 5 %iger Natriumbikarbonatlösung gewaschen und getrocknet.

  Nach dem Abdestillieren des Benzols erhält man die Verbindung der Formel
EMI4.1     
 mit einer Refraktion von nD25 = 1,5307.



   Auf analoge Weise werden auch folgende Verbindungen hergestellt:
EMI4.2     

Beispiel 2
A. Insektizide Frassgift-Wirkung
Tabak- und Kartoffelstauden wurden mit einer   0,05 %igen    wässrigen Wirkstoffemulsion (erhalten aus einem   10%igen    emulgierbaren Konzentrat) besprüht.



   Nach dem Antrocknen des Belages wurden die Tabak- und Kartoffelpflanzen mit Raupen von Spodoptera littoralis im L3-Stadium und von Heliothis virescens im   L3-Stadium    besetzt.

 

   Der Versuch wurde bei   24     C und 60% relativer Luftfeuchtigkeit durchgeführt.



   Die Verbindungen gemäss Beispiel 1 zeigten im obigen Test eine positive Frassgift-Wirkung gegen Spodoptera littoralis und Heliothis virescens Raupen.



   B. Insektizide Kontakt-Wirkung
Ein Tag vor der Applikation des Wirkstoffes wurden in Töpfen angezogene Puffbohnen (Vicia faba) mit etwa 200 Blattläusen (Aphis fabae) pro Pflanze infiziert. Die Applikation einer Spritzbrühe in einer Konzentration von 1000 ppm (hergestellt aus einem 25 %igen wettable powder) erfolgte mittels Druckluftspritze auf die mit Läusen besetzten Blätter.



   Die Bonitierung erfolgte 24 Stunden nach der Applikation.



  Die Verbindungen gemäss Beispiel 1 zeigten im obigen Test gute Kontakt-Wirkung gegen Aphis fabae. 

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE 1. Ein Mittel zur Bekämpfung von Schädlingen, welches als aktive Komponente einen 2,2-Dimethyl-3-isobutylcyclopropankarbonsäureester der Formel EMI1.1 enthält, worin R1 Wasserstoff, Cyano oder Äthinyl bedeutet.
  2. 2. Ein Mittel gemäss Patentanspruch 1, welches als aktive Komponente die Verbindung der Formel EMI1.2 enthält.
  3. 3. Ein Mittel gemäss Patentanspruch 1, welches als aktive Komponente die Verbindung der Formel enthält. EMI1.3
  4. 4. Ein Mittel gemäss Patentanspruch 1, welches als aktive Komponente die Verbindung der Formel enthält. EMI1.4
  5. 5. Die Verwendung von 2,2-Dimethyl-3-isobutylcyclopropankarbonsäureester der Formel EMI1.5 worin R, Wasserstoff, Cyano oder Äthinyl bedeutet, zur Bekämpfung von verschiedenartigen tierischen und pflanzlichen Schädlingen.
    Die vorliegende Erfindung betrifft ein Schädlingsbekämpfungsmittel, welches als aktive Komponente einen 2,2-Dime thyl-3-isobutylcyclopropankarbonsäureester der Formel EMI1.6 enthält worin R, Wasserstoff, Cyano oder Äthinyl bedeutet. **WARNUNG** Ende CLMS Feld konnte Anfang DESC uberlappen**.
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