CH618392A5 - Fragrant bag - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft einen Duftbeutel zur Parfümierung von Wäsche insbesondere im Tumbler oder im Wäscheschrank. Man schliesst die Duft-Emulsion in Duftbeutel ein, damit das Aroma nicht punktförmig sondern gleichmässig über die zu behandelnden Stücke verteilt wird. Der Duftbeutel muss daher in einem für den jeweiligen Anwendungszweck geeigneten Masse aromadurchlässig sein. Das bedeutet aber, dass der Duftbeutel bis zum Gebrauch in einer aromadichten Umver-packung zu verschliessen ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine solche Umverpackung einzusparen. Die Lösung besteht darin, dass die Duft-Emulsion in einem verschlossenen Kissen mit aromadurchlässiger Vorderseite und aromaundurchlässiger, mindestens eine Symmetrielinie aufweisender Rückseite enthalten ist, und dass das Kissen im Hinblick auf aromadichte Verpak-kung bis zum Gebrauch mit aussen verbleibender Rückseite längs der Symmetrielinie zusammengefaltet und an den dabei aufeinandergeklappten Rändern verschlossen ist.
Vorteilhafterweise ist ein mit der Duft-Emulsion getränkter und aus Vlies oder Papier bestehender Duftträger vorgesehen.
Da nur die eine Fläche, die Vorderseite, des erfindungsge-mässen Duftbeutels aromadurchlässig ist, kann die (aromaundurchlässige) Rückseite des Beutels gleichzeitig zum aromadichten Verpacken des Duftkissens benutzt werden. Durch die Erfindung wird also eine gesonderte Umverpackung dadurch eingespart, dass man eine Seite des Beutels, die zum Ein-
schliessen des Duftträgers ohnehin erforderlich ist, gleichzeitig als aromadichte (luftundurchlässige) Verpackung benutzt.
Zweckmässig besteht die Vorderseite des Duftbeutels aus aromadurchlässiger Folie, insbesondere aus Polyäthylen, und die Rückseite aus aromaundurchlässiger Folie, zum Beispiel Kunststoff- aber auch Metallfolie. Je nach Wunsch und den sich aus den Materialien der zu verbindenden Flächen ergebenden Möglichkeiten, können Vorder- und Rückseite des Beutels stoffschlüssig, insbesondere durch Schweissen oder Kleben, miteinander verbunden sein.
Um die Verbindungsnaht zwischen Vorder- und Rückseite des Beutels beim Auftrennen der zusammengefalteten Verpackung nicht zu verletzen, ist es zweckmässig, die Rückseite um einen Heftrand grösser als die Vorderseite des Beutels zu machen. Die zusammengefaltete Verpackung wird dann längs dieses Heftrands aromadicht verschlossen, insbesondere verschweisst oder verklebt. Dabei kann der Heftrand zum Öffnen des Verschlusses der Faltung eine vorgezeichnete Schnittlinie aufweisen. Häufig ist es wünschenswert, die die Faltung zusammenhaltende Naht solcher Duftbeutel ohne Hilfsmittel, wie zum Beispiel eine Schere, einfach von Hand öffnen zu können. Es ist diese Möglichkeit gegeben, wenn der Rand der Vorderseite (bei nicht vorhandenem Heftrand) oder bei vorhandenem Heftrand dieser am Rücken der Rückseite mit einem das öffnen des Verschlusses der Faltung erleichternden Lack, insbesondere Abreisslack, beschichtet ist.
Die Duft-Emulsion kann auf irgendeine übliche Weise, zum Beispiel in dem als Duftträger ein mit der Emulsion getränktes Vlies oder Papier vorgesehen ist, in den Beutel eingeschlossen werden. Bedingt durch die relativ hohe Gasdurchlässigkeit einiger Kunststofffolien, zum Beispiel Polyäthylen-Folien, wird durch diese das Aroma während des Trocknungsvorgangs im Tumbler intensiv oder im Wäscheschrank allmählich an die Wäsche abgegeben, ohne dass letzere direkt mit der Duft-Emulsion in Kontakt kommen kann.
Anhand der schematischen Zeichnung eines Ausführungsbeispiels werden weitere Einzelheiten erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 und 2 ein ausgebreitetes Duftkissen im Querschnitt und in der Draufsicht und
Fig. 3 und 4 ein zusammengefaltetes Duftkissen im Querschnitt und in der Draufsicht.
Die Fig. 1 und 2 zeigen das Duftkissen vor dem Zusammenfalten. Auf der aromaundurchlässigen Rückseite 1 liegt zunächst der Duftträger 2, beispielsweise ein mit einer Duft-Emulsion getränktes Vlies, darauf liegt die aromadurchlässige Vorderseite 3 des Kissens. Wenn die Rückseite 1 und die Vorderseite 3 des Kissens aus schweissfähigem Kunststoff bestehen, kann die Vorderseite 3 längs der umlaufenden Naht 4 mit der Rückseite 1 verschweisst sein.
Im Ausführungsbeispiel ist die Vorderseite 3 des Kissens im Mass kleiner als die Rückseite 1. Nach dem Schweissen verbleibt daher (umlaufend um die Vorderseite 3) ein Heftrand 5. Das fertige Duftkissen wird um eine Symmetrielinie 6 so zusammengeklappt, dass die aromaundurchlässige Rückseite aussen liegt und die aromadurchlässige Vorderseite ganz von der zusammengeklappten Rückseite eingeschlossen ist. Wenn das Kissen quadratisch ist, stellt auch die Diagonale eine Symmetrielinie dar, so dass das Kissen auch um diese Linie mit dem erfindungsgemässen Erfolg zusammengeklappt werden kann. Selbstverständlich kann das Duftkissen auch als Sechseck oder ein anderes Vieleck mit zwei deckungsgleich aufein-anderklappbaren Hälften ausgebildet sein.
Im zusammengeklappten und längs des Heftrandes 5 an der Linie 7 verschweissten Zustand ist das Duftkissen in den Fig. 3 und 4 im Querschnitt und in der Draufsicht im Prinzip dargestellt. Im gezeichneten Ausführungsbeispiel ist zum Auftrennen der zusammengelegten Verpackung eine Schnittlinie 8 vorgesehen. Wie schon gesagt, kann aber statt dessen die
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Schweissung oder Klebung längs des Streifens 7 so ausgeführt sein bzw. können die aneinanderstossenden Flächen so beschichtet sein, dass der Verbindungsstreifen 7 ohne weiteres mit der Hand aufreissbar ist.
Durch die Erfindung ist also ein Duftkissen geschaffen, das bei Versand oder Lagerung ohne Schwierigkeiten luft- und aromadicht verschliessbar ist und in dem der Duftträger zwischen zwei Flächen, insbesondere Folien eingeschlossen ist, so dass nur eine langsame Verdunstung des Duft-Aromas eintreten kann, also die Duft-Emulsion auch bei Gebrauch einge-5 schlössen bleibt.
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1 Blatt Zeichnungen
Claims (7)
1. Duftbeutel zur Parfümierung von Wäsche, insbesondere im Tumbler oder im Wäscheschrank, dadurch gekennzeichnet, dass die Duft-Emulsion in einem verschlossenen Kissen mit aromadurchlässiger Vorderseite (3) und aromaundurchlässiger, mindestens eine Symmetrielinie (6) aufweisender Rückseite (1) enthalten ist, und dass das Kissen im Hinblick auf aromadichte Verpackung bis zum Gebrauch mit aussen verbleibender Rückseite längs der Symmetrielinie zusammengefaltet und an den dabei aufeinandergeklappten Rändern (5) verschlossen ist.
2. Duftbeutel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein mit der Duft-Emulsion getränkter und aus Vlies oder Papier bestehender Duftträger (2) vorgesehen ist.
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PATENTANSPRÜCHE
3. Duftbeutel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorderseite (3) aus aromadurchlässiger Folie, insbesondere aus Polyäthylen, und die Rückseite (1) aus aromaundurchlässiger Folie, zum Beispiel aus Kunststoff oder Metall, besteht.
4. Duftbeutel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorder- (3) und Rückseite (1) stoffschlüssig, insbesondere durch Schweissen oder Kleben, miteinander verbunden (4) sind.
5. Duftbeutel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückseite (1) um einen Heftrand (5) grösser als die Vorderseite (3) ist und dass die zusammengefaltete Verpackung längs dieses Heftrands aromadicht verschlossen, insbesondere verschweisst oder verklebt (7), ist.
6. Duftbeutel nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Heftrand (5) zum Öffnen des Verschlusses (7) der Faltung eine vorgezeichnete Schnittlinie (8) aufweist.
7. Duftbeutel nach Anspruch 2 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Rand der Vorderseite (3) oder gegebenenfalls der Heftrand (5) am Rücken der Rückseite (1) mit einem das Öffnen des Verschlusses (7) der Faltung erleichternden Mittel beschichtet ist.
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