CH618655A5 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung an einer Knäuelwickelmaschine zum Aufbringen von Banderolen auf an einem beweglichen Träger angeordnete Banderolierklappen, bei welcher diese Klappen ausgehend von einer Ausgangsstellung durch die Bewegung des Trägers die aufgebrachten Banderolen auf ein fertiggewickeltes Knäuel überführen, hierauf das banderolierte Knäuel an einer Ablegestelle ablegen und schliesslich in die Ausgangsstellung zurückkehren, und bei welcher ein mit einem Saugmundstück versehener, auf und ab beweglicher Banderolenaufleger die Banderolen unter der Wirkung des im Saugmundstück herrschenden Unterdrucks einem Magazin entnimmt und sie durch eine von einem Antrieb ausgelöste Drehbewegung auf die in der Ausgangsstellung befindlichen Banderolierklappen auflegt. Eine solche Vorrichtung ist aus der DE-PS 2 532 432 bekannt. Bei dieser Vorrichtung kann es gelegentlich vorkommen, dass die Banderolen nicht einwandfrei auf die Banderolierklappen aufgelegt werden.
Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Vorrichtung der genannten Art derart zu verbessern, dass die Banderolen noch sicherer auf die Banderolierklappen aufgestülpt werden.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass der Banderolenaufleger mit einem Gleitschuh verbunden ist, der bei fortgesetzter Drehbewegung des Auflegers die aufgelegte Banderole auf die Banderolierklappen aufdrückt.
Die nachstehende Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen der Erfindung dient im Zusammenhang mit beiliegender Zeichnung der weiteren Erläuterung. Es zeigen:
Fig. 1 eine schematisierte Seitenansicht einer Knäuelwik-kelmaschine mit einer erfindungsgemässen Vorrichtung,
Fig. 2 eine schematische Einzelansicht einer anderen Funktionsstellung der Vorrichtung als in Fig. 1,
Fig. 3 eine weitere Funktionsstellung,
Fig. 4 eine wiederum andere Funktionsstellung der Vorrichtung,
Fig. 5 eine abgebrochene Einzelansicht eines Banderolenauflegers,
Fig. 6 eine Ansicht ähnlich Fig. 5 in einem anderen Zeitpunkt des Betriebsablaufes,
Fig. 7 eine Seitenansicht des Banderolenauflegers in Richtung des Pfeiles A in Fig. 6,
Fig. 8 eine Draufsicht des Banderolenauflegers entlang dem Pfeil B in Fig. 7,
Fig. 9 eine schematisierte Teildraufsicht der Vorrichtung beim Aufbringen einer Banderole auf zwei Banderolierklappen,
Fig. 10 bis 12 verschiedene Phasen des Aufstülpens einer Banderole auf die Banderolierklappen.
An einem Maschinengestell 2 ist in an sich bekannter Weise (vgl. CH-PS 557 779) ein rotierend angetriebener Wik-keldorn 3 gelagert, auf dem in ebenfalls an sich bekannter Weise ein Knäuel 4 aus Garn od. dgl. gebildet wird. An einer mittels eines nichtdargestellten Antriebsmechanismus hin und her schwenkbaren, am Maschinengestell 2 gelagerten Welle 5 ist ein durch die Welle in lotrechter Ebene verschwenkbarer Schwenkarm 6 befestigt. Am freien Ende des Armes 6 sitzt ein Winkelträger 7, an dem zwei Banderolierklappen 8, 9 zur Aufnahme einer auf das Knäuel 5 aufzubringenden Banderole 11 angeordnet sind.
Am Maschinengestellt 2 sind weiterhin zwei Stangen 12 mit hakenförmig umgebogenen Enden vorgesehen. Die Stangen 12 werden in bekannter Weise über ein Scherengestänge 13 und einen Antrieb 14 im richtigen Zeitpunkt aufeinander zu bewegt. Unterhalb der Stangen 12 ist ein aus einer oder zwei Ketten 15,16 bestehender Förderer vorgesehen, dessen Förderrichtung senkrecht zur Zeichnungsebene der Fig. 1 verläuft. An den Ketten 15,16 sind Schalen 17 befestigt, welche der Aufnahme banderolierter Knäuel 4 dienen.
_ Die soweit beschriebene Vorrichtung wirkt in folgender Weise (vgl. CH-PS 557 779): Während der Fertigstellung des Knäuels 4 auf dem Wickeldorn 3 nimmt der Schwenkarm 6 mit den Klappen 8, 9 die in Fig. 1 dargestellte Ausgangsstellung ein. Auf die freien Enden der Klappen 8, 9 ist (in noch zu beschreibender Weise) eine Banderole 11 aufgebracht. Wenn das Knäuel 4 fertiggewickelt und der Dorn 3 zum Stillstand gekommen ist, wird der Arm 6 in Richtung des Pfeiles 18 (Fig. 2) nach unten verschwenkt, so dass die Klappen 8, 9 gegen das Knäuel 4 vorbewegt werden. Dabei schieben sich die Klappen 8, 9 über das Knäuel 4 und stülpen dabei die Banderole 11 über das Knäuel. Bei der nun eingesetzten Rückkehr bewegung der Klappen 8, 9 — welche in Richtung des Pfeiles 19 erfolgt und deren Ende in Fig. 3 dargestellt ist — wird das Knäuel 4 vom Dorn 3 abgezogen und von den Klappen 8, 9 nach oben mitgenommen. Zu diesem Zweck können an den am Knäuel 4 angreifenden Innenseiten der Klappen 8, 9 Widerhaken vorgesehen sein (Fig. 10 und 11). Durch weiteres Hochschwenken des Armes 6 in Richtung des Pfeiles 19 gelangt das zwischen den Klappen 8, 9 gehaltene Knäuel zusammen mit der Banderole 11 zwischen zwei Stangen 12, die nun durch entsprechende Steuerung seitlich an das Knäuel und die Banderole angepresst werden. Nunmehr wird die Bewegungsrichtung des Armes 6 wieder umgekehrt, so dass er in Richtung des Pfeiles 18 (vgl. Fig. 4) in seine Ausgangsstellung zurückkehrt. Dabei gleiten die zunächst noch zwischen der Banderole
11 und dem Knäuel 4 liegenden Enden der Banderolenklappen 8, 9 wegen der Festhaltung des Knäuels durch die Stangen
12 vom Knäuel ab und lassen dieses in nunmehr banderoliertem Zustand auf der Schale 17 liegen, die das Knäuel abtransportiert. Auf die in ihre Ausgangsstellung zurückgekehrten
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Banderolierklappen 8, 9 kann nun eine neue Banderole 11 aufgebracht werden, wonach sich der beschriebene Vorgang • wiederholt.
Zum automatischen Aufbringen der Banderolen 11 auf die Banderolierklappen 8, 9 ist ein Banderolenaufleger 60 vorgesehen, dessen prinzipielle Konstruktion und Funktionsweise ebenfalls bereits in der DE-PS 2 532 432 beschrieben ist. Im wesentlichen umfasst der Banderolenaufleger 60 einen Schwenkarm 21, der koaxial zur Welle 5, aber separat von dieser durch einen eigenen Antriebsmechanismus ebenso wie der Arm 6 in einer im wesentlichen lotrechten Ebene auf und ab verschwenkbar ist. Die Arme 6 und 21 sind dabei entsprechend zueinander versetzt angeordnet oder derart gekröpft ausgebildet, dass sie einander in ihren Bewegungen nicht behindern. Der ebenfalls an sich bekannte Antriebsmechanismus der Armes 21 ist durch eine konventionelle Zeitsteuerung mit dem Bewegungsablauf der übrigen Maschinenteile, d. h. insbesondere des Armes 6 und der Stangen 12, koordiniert. Am freien Ende des Schwenkarmes 21 ist unter Zwischenschaltung eines Trägers 20 ein Dreharm 22 gelenkig gelagert, der in einer zur Schwenkebene des Armes 21 im wesentlichen senkrecht liegenden Ebene drehbar ist. Statt über die Schwenkarme 21 könnten der Träger 20 und die mit ihm drehbar verbundenen Teile auch mittels einer im wesentlichen vertikal gerichteten Gleitführung geradlinig auf und ab beweglich sein. Der Antrieb des Trägers könnte in diesem Fall beispielsweise über einen Kettentrieb erfolgen. Die Verdrehung des Dreharmes 22 erfolgt bei der dargestellten Ausführungsform (Fig. 9) durch einen auf dem Träger 20 befestigten Druckmittelzylinder 23, dessen Kolbenstange 24 mit dem einen Ende eines Kabels oder einer Kette 25 verbunden ist. Die Kette 25 ist um ein starr mit dem Dreharm 22 verbundenes Kettenrad 26 geführt und verläuft von da zu einer Feder 27, welche die Kette 25 gespannt hält. Beim Einziehen der Kolbenstange 24 in den Zylinder 23 (in Fig. 9 nach rechts) verschwenkt sich der Dreharm 22 aus der in Fig. 9 strichpunktiert gezeichneten Lage über den durch die Pfeile 28 angedeuteten Schwenkbereich in die mit ausgezogenen Linien dargestellte Position und noch darüber hinaus, wobei das freie Ende des Dreharmes 22 über die Banderolierklappen 8, 9 hinweggelangt. Der Schwenkbereich des Dreharmes 22 erstreckt sich also über einen Winkel von etwa 270°. Am freien Ende des Dreharmes 22 (vgl. Fig. 7) ist ein über eine Leitung 61 (Fig. 5 und 6) mit einer nichtdargestellten Vakuumquelle verbundenes, an sich bekanntes, elastisches Saugmundstück 29 angeordnet, welches mittels eines Rohres 62 vom Dreharm 22 nach unten absteht. Das Rohr 62 und mit ihm das Saugmundstück 29 sind an einer vom Dreharm 22 nach unten ragenden Stange 63 gleitverschieblich. Eine Feder 64, die zwischen dem Rohr 62 und dem Dreharm 22 angeordnet ist, hält das Saugmundstück 29 relativ zum Dreharm 22 in seiner unteren Endstellung. Gegen die Kraft der Feder 64 kann das Saugmundstück 29 relativ zum Dreharm 22 nach oben geschoben werden.
Im Bewegungsbereich des freien Endes des Dreharmes 22 und damit des dort angeordneten Saugmundstücks 29 ist ein in der Zeichnung lediglich schematisch angedeutetes Magazin 31 für einen Banderolenstapel 32 vorgesehen. Das Magazin 31 kann durch einen Ständer 33 am Erdboden oder am Maschinengestell 2 abgestützt sein.
Die erfindungsgemässe Ausbildung des Banderolenauflegers 60 ergibt sich insbesondere aus den Fig. 5 bis 8.
Vom Dreharm 22 steht ein weiterer Arm 65 seitlich ab, indem eine Stange 66 gleitverschieblich ist. Am oberen Ende der Stange 66 ist einstellbar ein Anschlagring 67 befestigt, der beim Aufliegen auf der Oberseite des Armes 65 die untere Endstellung der Stange 66 bestimmt. An der Stange 66 ist axial verlaufend eine Nut 68 ausgebildet, in welche eine in den Arm 65 eingedrehte Schraube 69 hineinragt. Auf diese Weise ist die Stange 66 gleitend, jedoch unverdrehbar im Arm 65 gelagert. Auf der Stange 66 sitzt einstellbar ein weiterer Ring 71. Zwischen diesem Ring 71 und der Unterseite des Armes 65 ist die Stange 66 von einer Schraubenfeder 72 umgeben, die die Stange 66 in ihre untere Endstellung drückt. Gegen die Wirkung dieser Feder kann die Stange 66 nach oben verschoben werden. Mit dem unteren Ende des Stange 66 ist einstückig ein Gleitschuh 73 mit vollkommen glatter Unterseite verbunden. Der Gleitschuh 73 ist als gekrümmter Rundstab ausgebildet, dessen Vorderende 75 kufenförmig nach oben gebogen ist. Der Krümmungsradius des Stabes 74 ist im wesentlichen gleich dem Radius des Kreises, den die Mitte des Saugmundstückes 29 beim Verschwenken des Dreharmes 22 beschreibt. Das kufenförmig aufgebogene Vorderende 75 des Gleitschuhes 73 liegt dem Saugmundstück 29 in geringem Abstand gegenüber, wobei sich das Vorderende 25 etwas über die Unterseite des Saugmundstückes 29 hinauserstreckt (vgl. Fig. 7).
Auf der Stange 66 sitzt weiterhin zwischen dem Ring 71 und dem Gleitschuh 73 einstellbar eine Buchse 76, von welcher ein gabelförmiger Banderolenöffner 77 seitlich in Richtung zum Mundstück 29 absteht. Die Form des Banderolenöffners 77 ist am besten aus den Fig. 7 und 8 ersichtlich. Von einem starr mit der Buchse 76 verbundenen Träger 70 stehen zwei seitliche Arme 78, 79 ab, von denen Gabelzinken 81, 82 nach unten ragen. In der unteren Endstellung der Stange 66 liegen die freien Enden der Gabelzinken 81, 82 etwas unterhalb der Unterseite des Saugmundstücks 29 (Fig. 7).
Die Banderolen 11 bestehen normalerweise aus ringförmig zusammengeklebten Papierstreifen, die im Stapel 32 derart flach gelegt sind, dass jeweils eine obere Lage auf einer unteren Lage ein und derselben Banderole aufliegt.
Die erfindungsgemässe Vorrichtung wirkt folgendermas-sen: Während die am Arm 6 befestigten, eine Banderole 11 tragenden Banderolierklappen 8, 9 über das auf dem Wickeldorn 3 befindliche Knäuel 4 geschoben (Fig. 2) und das Knäuel 4 anschliessend (Fig. 3) in Richtung auf die Ablegestelle (Schale 17) befördert wird, wird das auf und ab bewegliche, unter Unterdruck stehende Saugmundstück 29 auf die obere Lage der obersten Banderole des Stapels 32 im Magazin 31 aufgesetzt (Fig. 2 und 5) und nimmt bei der nach oben gerichteten Rückkehrbewegung in Richtung des Pfeiles 83 die oberste Banderole mit (Fig. 3 und 6). Der Abnahmevorgang der obersten Banderole 11 vom Stapel 32 ist am bestens aus den Fig. 5 und 6 ersichtlich. Bei der Abwärtsbewegung des Banderolenauflegers 60 in Richtung des Pfeiles 84 legt sich zunächst die eine Gabelzinke 81 des Banderolenöffners 77 auf den Stapel 32 auf, so dass bei weiterer Abwärtsbewegung des Banderolenauflegers 60 in Richtung des Pfeiles 84 der Banderolenöffner 77 auf der Stange 66 gegen die Wirkung der Feder 72 nach oben verschoben wird, bis das Saugmundstück 29 auf der obersten Banderole aufsitzt. Durch geringfügige, nach unten gerichtete Weiterbewegung des Banderolenauflegers 60 wird das Saugmundstück 29 fest auf die obere Lage der obersten Banderole aufgepresst, wobei sich das Rohr 62 gegen die Wirkung der Feder 64 auf der Stange 63 etwas nach oben verschiebt. Wenn nunmehr (vgl. Fig. 6) die Bewegungsrichtung des Banderolenauflegers 60 umgekehrt wird und dieser sich in Richtung des Pfeiles 83 nach oben bewegt, bleibt die oberste Banderole 11 des Stapels 32 am Saugmundstück 29 hängen und wird mitgenommen. Unter der Wirkung der Feder 72 verschiebt sich bei dieser Aufwärtsbewegung der Banderolenöffner 77 relativ zum Saugmundstück 29 wieder in seine untere Endlage, in welcher die Gabelzinken 81, 82 die seitlich vorstehenden Enden der ringförmigen Banderole 11 etwas nach unten drücken, so dass sich die als in sich geschlossenes Band ausgebildete, zunächst flach zusammengefaltete Banderole 11 in der aus Fig. 6 ersichtlichen Weise öffnet. Die Grösse der erzielten Öffnung kann dabei durch entsprechende Einstellung
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Wenn der eine Banderole 11 tragende Banderolenaufleger 60 die in Fig. 3 dargestellte Lage erreicht und der Arm 6 mit den Banderolierklappen 8, 9 in die in Fig. 4 gezeichnete Aus- 5 gangsstellung zurückgekehrt ist, wobei die Klappen 8, 9 keine Banderole 11 mehr tragen, wird — vgl. Fig. 9 bis 12 — der Druckmittelzylinder 23 betätigt und der Dreharm 22 in Richtung des in Fig. 9 oben gelegenen Pfeiles 28 aus seiner Lage über dem Banderolenmagazin 31 bis über die Banderolier- 10 klappen 8, 9 verschwenkt (vgl. den unteren Pfeil 28 in Fig. 9). Wenn sich dabei der Banderolenaufleger 60 — vgl. Fig. 10 — den Banderolierklappen nähert, bleibt die geöffnete, am Saugmundstück 29 hängende Banderole 11 an den ihr entgegenkommenden Kanten der Banderolierklappen 8, 9 hängen, 15 wobei sie sich in der aus Fig. 10 ersichtlichen Weise leicht schräg verkippt. Bei einer Weiterbewegung des Banderolenauflegers 60 in Richtung des Pfeiles 28 — vgl. Fig. 11 — wird die Banderole 11 weiter über die Banderolierklappen 8, 9 geschoben, wobei nunmehr das aufgebogene Vorderende 75 des 20 Gleitschuhes an der Banderole 11 angreift und diese über die Banderolierklappen zu stülpen beginnt. Bei weiterer Drehbewegung in Richtung des Pfeiles 28 — vgl. Fig. 12 — greift nun der gekrümmte Stab 74 des Gleitschuhes 23 an der Oberkante der Banderole 11 an, schiebt diese vollständig auf die Ban- 25 derolierklappen 8, 9 auf und hält sie während seines Darüber-gleitens in der vorgeschriebenen Stellung.
Wenn der Dreharm 62 und der an ihm befestigte Banderolenaufleger 60 (vgl. Fig. 9) seine Endlage erreicht hat, die gegenüber dem Banderolenmagazin 31 um etwa 270° versetzt 30 ist, ist der gekrümmte Stab 74 des Gleitschuhes vollständig aus dem Bereich der Banderolierklappen 8, 9 herausgeführt, so dass diese nun in der zuvor beschriebenen Weise — vgl. Fig. 1 bis 3 — die Banderole 11 auf das Knäuel 4 aufschieben und das banderolierte Knäuel auf der Schale 17 ablegen können. Während dieses Arbeitsvorganges der Banderolierklappen 8, 9 wird der Banderolenaufleger 60, gegebenenfalls unter Ausführung einer leichten Anhebe- und Absenkbewegung, wieder in seine Ausgangsstellung über dem Banderolenmagazin 31 zurückverbracht, die in Fig. 9 oben mit strichpunktierten Linien angedeutet ist.
Wie aus den Fig. 10,11 und 12 hervorgeht, kann es günstig sein, die der Unterkante der aufzustülpenden Banderole 11 entgegenkommende Kante der Banderolierklappen 8, 9 vollkommen glatt auszubilden, so dass die Banderole 11 ohne Behinderung über diese Klappen nach unten aufgestülpt werden kann. Je nach Grösse des herrschenden Saugdruckes im Saugmundstück 29 löst sich die Banderole 11 etwa kurz nach dem in Fig. 11 dargestellten Betriebszustand der Vorrichtung von selbst vom Saugmundstück 29 ab. Ist der Saugdruck zu stark, so kann er in diesem Augenblick durch eine entsprechende Zeitsteuerung abgeschaltet werden, wodurch das Ablösen der Banderole 11 vom Saugmundstück 29 und ihr anschliessendes Aufschieben auf die Klappen 8, 9 durch den Gleitschuh 73 erleichtert wird. Bei der dargestellten und beschriebenen Ausführungsform der Erfindung, vgl. insbesondere Fig. 5 und 6, wird der Banderolenöffner 77 gegenüber dem Saugmundstück 29 dadurch angehalten, dass die Gabelzinke 81 an der obersten Banderole aufliegt. Dies hat den Vorteil, dass die Relativverschiebung zwischen Saugmundstück 29 und Banderolenöffner 77 im wesentlichen gleich bleibt. Bei einer alternativen Ausführungsform der Erfindung könnte für den Banderolenöffner 77 und damit auch für den starr mit ihm verbundenen Gleitschuh 73 auch ein besonderer Anschlag im Bereich des Magazins 31 vorgesehen sein, der beim Absenken des Banderolenauflegers 60 in Richtung des Pfeiles 84 (Fig. 5) die genannten Teile anhält und ein Aufsetzen des Saugmundstücks 29 auf der obersten Banderole ermöglicht.
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3 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Vorrichtung an einer Knäuelwickelmaschine zum Aufbringen von Banderolen auf an einem beweglichen Träger angeordnete Banderolierklappen, bei welcher diese Klappen ausgehend von einer Ausgangsstellung durch die Bewegung des Trägers die aufgebrachten Banderolen auf ein fertig gewickeltes Knäuel überführen, hierauf das banderolierte Knäuel an einer Ablegestelle ablegen und schliesslich in die Ausgangsstellung zurückkehren, und bei welcher ein mit Saugmundstück versehener, auf und ab beweglicher Banderolenaufleger die Banderolen unter der Wirkung des im Saugmundstück herrschenden Unterdrucks einem Magazin entnimmt und sie durch eine von einem Antrieb ausgelöste Drehbewegung auf die in der Ausgangsstellung befindlichen Banderolierklappen auflegt, dadurch gekennzeichnet, dass der Banderolenaufleger (60) mit einem Gleitschuh (73) verbunden ist, der bei fortgesetzter Drehbewegung des Auflegers die aufgelegte Banderole (11) auf die Banderolierklappen (8, 9) aufdrückt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Gleitschuh (73) in der Drehebene des Banderolenauflegers (60) als gekrümmter Stab (74) ausgebildet ist.
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PATENTANSPRÜCHE
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Gleitschuh (73) an seinem Vorderende (75) kufenförmig nach oben gebogen ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Banderolenaufleger (60) und/oder der Gleitschuh (73) aus einer unteren Endlage gegen den Druck einer Feder (64 bzw. 72) nach oben schiebbar sind.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem Gleitschuh (73) ein gabelförmiger Banderolenöffner (77) verbunden ist.
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