CH618883A5 - Device for picking up tennis balls - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft ein Gerät zum Aufsammeln von Tennisbällen, bestehend aus einem Wagen, auf dem höchstens zwei endlose Transportbänder gelagert sind, von denen jedes um eine untere Antriebsrolle und eine obere Spannrolle umläuft und deren eines Trum mit einer vom Fussboden zu einem Sammelbehälter verlaufenden Führungsplatte als Aufsammel-und Transportvorrichtung zusammenwirkt und an dessen vorderem Ende V-förmig gespreizte bodennahe Leitschienen angebracht sind.
Immer mehr verbreitet sich in Tennishallen und auf Tennisplätzen der Einsatz eines automatischen Ballwerfers, der einem, aber auch im Wechsel zwei Spielern automatisch in einstellbaren Zeiträumen einen Tennisball zuwirft. Ein solcher Wurfautomat verschiesst aus einem Ballvorrat bis zu 200 Bälle, die von dem Spieler oder den Spielern zurückgeschlagen werden. Auf dem Boden der Tennishalle bzw. des Tennisplatzes liegen dann Tennisbälle verstreut und müssen von Hand aufgesammelt werden. Dies ist eine zeitraubende und mühselige Arbeit, und die hierfür aufgewandte Zeit geht an effektiver Spielzeit verloren.
Um diesem Mangel zu begegnen, ist bereits ein Gerät zum Aufsammeln von Tennisbällen vorgeschlagen worden. Dieses ist als länglicher Korb gestaltet, der an einem starren Bügel getragen wird und in den die Bälle durch einen Bodenklappenmechanismus hineingestossen werden. Um einen Tennisball
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mit dem Korbgerät aufzunehmen, wird dieses über den Tennisball gesetzt und stossartig gegen den Boden gestemmt, wodurch der Klappenmechanismus durch den Ball selbst ausgelöst und geöffnet wird, so dass der Ball in den Korb gelangt. Da der Korb getragen werden muss, wird er durch mit zunehmender Füllung steigendes Gewicht im Laufe der Aufsammelarbeit immer hinderlicher und lässt sich schlechter handhaben. Um dies in erträglichen Grenzen zu halten, wird der Korb verhältnismässig klein gehalten und muss zur Aufnahme einer von dem Wurfautomaten verschossenen Tennisbailadung mehrmals ausgeleert werden. Ausserdem drückt die Ballsäule in dem Korb von oben her gegen den Klappenmechanismus und behindert diesen bei der Verschwenkung zum Einlass eines weiteren Balles.
Eine Vorrichtung der eingangs erwähnten Art ist in der USA-PS 3 520 727 beschrieben, bei der als Aufsammei- und Transportvorrichtung ein laufradgetriebenes endloses Transportband dient, dessen unteres Trum mit einer vom Fussboden zu einem Sammelbehälter verlaufenden Führungsplatte zusammenwirkt und die von einem Wagen getragen wird. Mit dem vorderen Ende des Wagens ist ein V-förmiger Leitschienenrahmen verbunden, dessen vorderes Ende durch Räder abgestützt ist. An das hintere Ende des Wagens ist ein Anhänger angekuppelt, der mit Wasser gefüllt ist, in das mehrere Drahtkörbe eingesetzt sind. Der Wagen mit dem Anhänger und dem Leitschienenrahmen wird von einem mit dem Leitschienenrahmen verbundenen Zugfahrzeug gezogen. Dadurch wird die Anordnung lang und unbeweglich. Ein behendes seitliches Verschwenken des Wagenzuges zur Erfassung von ausserhalb der geradlinigen Spur des Leitschienenrahmens liegenden Bällen ist nicht möglich. Im übrigen ist zu befürchten, dass die Zugmaschine Bälle überfährt, so dass sie seitlich wegspringen und in die bereits «abgegraste» Zone geraten, aus der sie erst bei der nächsten Fahrt wieder aufgenommen werden können, es sei denn, ein Balljunge sammelt diese von der Anordnung nicht erfassten Bälle gesondert auf. Die übermässige Länge der gesamten Anordnung und das dadurch bedingte Erfordernis des Einsatzes einer Zugmaschine macht sie durch den kon-struktionsmässigen Aufwand teuer, unbeweglich und zu gross. Ein knappes Wenden mit kleinem Radius zum Uberfahren dicht nebeneinanderliegender Platzbahnen erscheint nahezu unmöglich. Ein weiteres Problem ist das platzsparende Abstellen der nichtbenutzten Aufsammelanordnung, weil sie sich nicht auf einfache Weise verkürzen lässt.
Die Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Gerät zum Aufsammeln von Tennisbällen zu schaffen, das folgende Eigenschaften hat:
als geschlossene Einheit mit gedrungener Bauform konstruiert ist,
in abgestelltem Zustand sich ohne besonderen Aufwand zusätzlich verkleinern lässt,
wendig ist, so dass mit den Leitschienen alle über einer Platzfläche verstreuten Tennisbälle erfasst und zu der Aufsammei- und Transportvorrichtung geführt werden,
die V-förmig gespreizten Leitschienen sollen so ausgebildet sein, dass sie Hindernissen auf dem Platz ausweichen können, ohne dass hierfür das gesamte Gerät das Hindernis umfahren muss, so dass an dieser Stelle vorhandene Bälle nicht erfasst werden,
und der Fahrantrieb sollte zweckmässig dadurch erfolgen, dass das Gerät geschoben wird.
Dieser Aufgabenkomplex wird dadurch gelöst, dass der Wagen eine Plattform aufweist, auf der die Aufsammei- und Transportvorrichtung montiert ist und der korbartige Sammelbehälter steht, und dass unmittelbar hinter dem Sammelbehälter Lenkerholme angebracht sind, die Handauslöser zur jeweils voneinander unabhängigen Betätigung der hochklappbar am Wagen gelagerten Leitschienen aufweisen.
Ein in dieser Weise ausgebildetes Gerät vereint in sich alle Vorzüge, die dem bekannten Sammelgerät fehlen. Dadurch, dass nur ein einziger Wagen vorhanden ist, auf dem sowohl die Aufsammei- und Transportvorrichtung als auch der Sammelbehälter angeordnet sind, wird eine gedrungene Bauform erreicht, die es zulässt, dass das Gerät so handlich und leicht fahrbar ist, dass es nach der Art eines Kinderwagens geschoben werden kann. Als Handhabe für die Verschiebung des Gerätes dienen die Lenkerholme, die unmittelbar hinter dem Sammelbehälter aufragen und von denen aus der Schiebende die hochklappbar am Wagen gelagerten Leitschienen jeweils einzeln anheben bzw. senken kann. Während des Verfahrens des Gerätes kann man also bei Auftauchen eines Hindernisses auf der Platzfläche die eine oder die andere Leitschiene, bzw. auch beide Leitschienen kurzzeitig anheben, um ohne Manövrieren des Gerätes selbst das Hindernis zu passieren. Die Hochklappbarkeit der Leitschienen ist im übrigen für die Abstellung des nichtbenutzten Gerätes vorteilhaft, weil hierdurch die Baulänge des Gerätes weiter verkürzt wird und sich das Gerät platzsparend in einer Ecke abstellen lässt. Die auf der Kürze des Gerätes beruhende Wendigkeit desselben macht es sowohl für Plätze im Freien als auch für Hallenplätze geeignet, so dass in beiden Fällen mit Ballwurfmaschinen gearbeitet werden kann, die bis zu 200 Bälle ausstossen können, was für das Spiel des Tennisspielers zwar vorteilhaft ist, jedoch bisher für den nachfolgenden Aufsammelvorgang ausserordentlich mühevoll und konditionsschwächend war.
Da der Sammelbehälter von dem Wagen getragen wird und sein Füllgewicht für die Bedienungsperson daher keine Rolle spielt, kann er genügend gross ausgelegt werden, um wenigstens die Ladung eines Ballwurfautomaten von bis zu 200 Bällen oder mehr fassen zu können. Deshalb ist keine Zwischenleerung des Sammelbehälters während des Aufsammelvorganges nötig und auch hierdurch wird der Aufsammelvorgang beschleunigt.
Der Abstand zwischen den äusseren Enden der Leitschienen beträgt vorteilhaft maximal ca. 2,50 m, so dass eine erhebliche Erfassungsbreite des Gerätes gegeben ist, obwohl der Wagen selbst schmal und wendig gehalten sein kann. Die Leitbleche führen beim Verschieben des Wagens zwangläufig eine Vielzahl auf dem Boden liegender Tennisbälle in die Mitte zu dem Einlaufende der Aufsammei- und Hubvorrichtung.
Die Leitschienen sind vorteilhaft austauschbar am Wagen befestigt, damit kürzere gegen längere oder umgekehrt ausgewechselt werden können — je nachdem, ob das Gerät in der Tennishalle oder auf grösseren Tennisplätzen eingesetzt wird. Zur Erzielung der Austauschbarkeit kann eine Steckverbindung vorgesehen sein. Alternativ kann jede Leitschiene längenveränderbar, z. B. teleskopierbar, gestaltet sein, so dass ein und dieselbe Leitschiene durch Verkürzen oder Verlängern dem jeweiligen Einsatzzweck des Gerätes angepasst werden kann.
Zum Hochklappen jeder Leitschiene kann ein von Hand betätigbarer Seilzug dienen, wobei jeder Seilzug einzeln betätigbar ist, so dass beispielsweise zur Umgehung eines Hindernisses od. dgl. jede Leitschiene einzeln angehoben werden kann. Zum platzsparenden Abstellen der Maschine werden zweckmässig beide Leitschienen hochgeschwenkt.
Der Wagen kann eine starre Vorderachse und mindestens ein hinteres Pendelrad aufweisen, und es sind zweckmässig die beiden vorderen Laufräder des Wagens jeweils mit einem Freilauf ausgerüstet. Beim Fahren scharfer Rechts- oder Linkskurven wird durch Differentialeffekt bewirkt, dass sich nur das aussen laufende Rad dreht, so dass ein Schleifen des inneren Rades auf dem Tennisboden vermieden wird und dieser von dem Gerät nicht beschädigt oder auch nur beeinträchtigt wird.
Die Oberfläche des endlosen Transportbandes ist vorteil5
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haft gummielastisch und strukturiert. Der Abstand zwischen dem einen Transportbandtrum und der Führungsplatte ist zweckmässig so bemessen, dass die genormten Tennisbälle durch Reibungsschluss mit dem Transportband auf der glattflächigen Führungsplatte nach oben mitgenommen werden. Der Antrieb der Antriebsrolle des Transportbandes kann von den Laufrädern des Wagens abgeleitet sein oder es kann ein gesonderter Antriebsmotor auf dem Wagen vorgesehen sein. Durch geeignetes Übersetzungsverhältnis kann die Umlaufgeschwindigkeit des Transportbandes so eingerichtet werden,
dass die Tennisbälle auch bei verhältnismässig langsamer Vorschubbewegung des Wagens genügend schnell nach oben gefördert werden.
Bei einem Transportbandförderer, dessen unteres Trum das nach oben zu fördernde aufgesammelte Gut reibungsschlüssig erfasst und über die glatte Führungsplatte nach oben schiebt, sind insbesondere zwei Arten der Aufsammlung der Bälle durch das Transportband zweckmässig.
Einmal kann die Antriebsrolle des Transportbandes dicht über dem Fussboden vorgesehen sein, weil die Bälle von der Seite her in den Zwischenraum zwischen Transportband und Führungsplatte eingeführt und von dort nach oben mitgenommen werden und zum anderen kann die Antriebsrolle des Transportbandes in einem solchen Abstand zum Fussboden vorgesehen sein, dass die Tennisbälle unter der Antriebsrolle hindurch zentral gegen das untere Ende der Führungsplatte gedrückt werden, von wo aus sie durch Reibungsschluss mit dem Transportband auf der Führungsplatte nach oben geschoben werden.
In einem den ersten Fall berücksichtigenden Ausführungsbeispiel weist die Führungsplatte einen schwenkbaren unteren Endteil auf, der von einer in Richtung der Antriebsrolle wirkenden Feder beaufschlagt ist, und es ist auf der Welle der Antriebsrolle eine Scheibe drehfest vorgesehen, auf deren Umfang mit gleichen Abständen Kurvenvorsprünge ausgebildet sind, die mit einem an dem klappbaren Endteil der Führungsplatte befestigten Arm gegen die Federkraft zusammenwirken. Jeder von der Seite her gegen das untere Transportbandtrum geführte Tennisball gerät in den durch den Zusammengriff des Führungsplattenarmes mit einem Kurvenvor-sprung vergrösserten Abstandsraum zwischen Transportband und Führungsplatte und wird, sobald der Führungsplattenarm von dem Kurvenvorsprung freikommt, von dem unter Federkraft in seine Grundstellung zurückverstellten unteren Endteil der Führungsplatte gegen das Transportband angedrückt, so dass der Tennisball zwischen Transportband und Führungsplatte etwas eingeklemmt wird und der zu seiner Mitnahme durch das Transportband erforderliche Reibungsschluss hergestellt ist. Die Scheibe mit den Kurvenvorsprüngen kann zwischen zwei endlosen Transportbändern angeordnet sein, und es kann jedem Transportband eine seitliche Tennisball-Zufüh-rung zugeordnet sein. Gegebenenfalls wirken beide Transportbänder mit nur einer gemeinsamen Führungsplatte zusammen, deren unterer Endteil schwenkbar ist.
Ein zentraler Einlauf der Tennisbälle zu der Aufsammel-und Hubvorrichtung kann erzielt werden, wenn eine etwa flach S-förmige Führungsplatte einstückig starr ausgebildet ist und mit einem Transportband zusammenwirkt, bei dem die Antriebsrolle mit geringfügig unter dem Tennisball-Durchmesser liegendem Abstand zum Fussboden angeordnet ist. Die Tennisbälle werden beim Hindurchtritt unter der Antriebsrolle des Transportbandes etwas zusammengedrückt, so dass sie schlüssig erfasst werden und vom Transportband zu der unmittelbar anschliessenden Führungsplatte gelangen, auf der sie nach oben geschoben und in den Sammelbehälter abgeworfen werden.
Ebenfalls mit einem zentralen Einlauf ist vorteilhaft die Aufsammei- und Hubvorrichtung ausgestattet, bei der zwei nebeneinander befindliche Transportbänder um Rollen mit stehender Achse zueinander gegensinnig umlaufen und zwischen beiden Transportbändern eine Grundplatte vorgesehen ist, die eine den inneren Transportbandtrumen zugeordnete Führungsplatte trägt. Der Wirkungsgrad dieser Aufsammel-und Hubvorrichtung ist sehr gross. Die einzelnen Tennisbälle werden in zwei Bahnen geführt, die jeweils aus einer Grundplattenhälfte und der hochkant angeordneten Führungsplatte bestehen und auf denen die beiden inneren Transportbandtrume sie nach oben in Richtung des Sammelbehälters mitnehmen. Zur Antriebsübertragung auf die Antriebsrollen mit stehender Achse kann jeweils ein Kegelgetriebe mit einer Übersetzung von 1:1,5 dienen. Durch diese Übersetzung werden die Tennisbälle auf ihrer Bahn schnell nach oben in den Sammelbehälter geführt.
Bei allen Ausführungsbeispielen ist zweckmässig der Sammelbehälter als auf dem Wagen auswechselbar vorgesehener Drahtkorb gestaltet.
Zweckmässig ist mit Ausnahme der Leitschienen der gesamte Wagenaufbau mit einer Abdeckhaube, vorzugsweise aus glasfaserverstärktem Polyesterharz, abgedeckt, die nach vorne klappbar an der Plattform des Wagens gelagert ist. Um Zugang zum Sammelbehälter zu erhalten, wird die Abdeckhaube entriegelt. Eine Torsionsfeder kann die leichte Handhabung beim Hoch- und Herunterschwenken der Abdeckhaube bewirken.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung schematisch dargestellt. Es zeigt:
Fig. 1 eine schaubildliche Ansicht des Gerätes mit geschlossener Abdeckhaube,
Fig. 2 eine Draufsicht des Gerätes nach Fig. 1,
Fig. 3 einen Schnitt längs der Linie III-III in Fig. 2, -Fig. 4 eine Einzelheit zur Veranschaulichung der Angreifstelle des Bowdenzuges an eine Leitschiene,
Fig. 5 einen Schnitt längs der Linie V-V in Fig. 3, Fig. 6 eine Draufsicht gemäss den Pfeilen VI—VI in Fig. 7 zur Darstellung einer weiteren Ausführungsform des Gerätes, bei der die Bälle von der Seite her dem Einlaufende der Aufsammei- und Hubvorrichtung zugeführt werden,
Fig. 7 einen schematischen Längsschnitt längs der Linie VII-VII in Fig. 6,
Fig. 8 eine schaubildliche Ansicht einer Ausführungsform mit zwei Transportbändern, die um Rollen mit senkrechter Achse umlaufen,
Fig. 9 eine Seitenansicht einer weiteren Ausführungsform des Gerätes,
Fig. 10 einen Einblick in das Gerät nach Fig. 9 von oben, wobei die Abdeckhaube teilweise weggebrochen ist.
Ein Wagen 1, auf dem eine Aufsammei- und Hubvorrichtung sowie ein Sammelbehälter angeordnet sind, wird vorzugsweise von vier Rädern, und zwar zwei an einer starren Vorderachse gelagerten grossen Laufrädern 2 und mindestens einem kleineren hinteren Pendelrad 3 getragen. Der gesamte Wagenaufbau ist von einer Abdeckhaube 4 insbesondere aus glasfaserverstärktem Polyesterharz verkleidet. An der Abdeckhaube 4 sind zwei Lenkerholme 5 befestigt, mit denen der Wagen 1 von Hand verschoben werden kann. Jeder Lenkerholm 5 trägt einen als Drehgriff gestalteten Handgriff 6 sowie einen Hebel 7.
Die Hebel 7 dienen zur Auslösung einer Verriegelungsvorrichtung 8, die an den beiden unteren Rändern der Haube 4 vorgesehen ist und mit Gegenorganen 8a am Fahrgestell des Wagens zusammengreift (Fig. 3). Nach Entriegelung der Verriegelungsvorrichtung 8, 8a kann die Abdeckhaube 4 angehoben und um Schwenklager 9 nach vorne gekippt werden. Zwei der Deutlichkeit halber nichtgezeichnete Torsionsfedern sorgen für leichte Handhabung beim Hoch- und Herunterklappen der Abdeckhaube 4.
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Am vorderen Ende stehen über die Abdeckhaube 4 zwei Leitschienen 10 vor, die aus flachen Metallprofilen gefertigt sein können und am Fahrgestell des Wagens 1 nach oben und nach unten klappbar gelagert sind. Die Leitschienen 10 ragen vorne aus der Haube 4 heraus. In heruntergeklappter Stellung verlaufen die beiden Leitschienen 10 nach aussen gespreizt. Vorteilhaft schliessen sie einen gemeinsamen Winkel von 45° ein. Dei; Abstand zwischen den äusseren Enden der beiden Leitschienen 10 kann maximal ca. 2,50 m betragen. Jede Leitschiene 10 befindet sich in heruntergeklappter Stellung in einem Abstand zum Fussboden, der kleiner als der Durchmesser von Tennisbällen 11 ist, so dass diese beim Verfahren des Wagens 1 gegen die Leitschienen 10 treffen und an ihnen entlang gegen den Wagen geführt werden. Zur Anpassung an den Einsatzzweck des Gerätes, z. B. auf einem Tennisplatz oder in einer Tennishalle, kann der Wagen 1 mit unterschiedlich langen Leitschienen ausgerüstet werden. Zu diesem Zweck ist eine einfach betätigbare Steckvorrichtung 12 (Fig. 3) vorgesehen, auf die je nach Wahl längere oder kürzere Leitschienen 10 einfach aufgesteckt werden. In weiterer Ausgestaltung der Erfindung können die Leitschienen auch teleskopierbar sein. Eine solche Möglichkeit ist in Fig. 2 dargestellt. Die Leitschienen bestehen in diesem Falle aus zwei Teilen 10a und 10b, die nach Lösen eines Schraubmechanismus 13 od. dgl. relativ zueinander verschiebbar sind und in der gewünschten Stellung zueinander arretiert werden können.
Zum Hoch- bzw. Herunterklappen der Leitschienen 10 werden die Drehgriffe 6 betätigt, die über je einen Bowdenzug 14 (Fig. 4) mit den Leitschienen 10 in Verbindung stehen. Wenn beispielsweise während der Verschiebung des Wagens zur Sammlung von auf einem Platz verstreuten Tennisbällen 11 ein Hindernis, z. B. ein Stuhl od. dgl. in den Wegkommt, kann durch Betätigung eines Drehgriffes 6 der zugehörige Bowdenzug 14 verkürzt und damit eine Leitschiene 10 um einen Drehpunkt 15 (Fig. 4) hochgeschwenkt werden. Nach Passieren des Hindernisses wird durch entgegengesetzte Drehung des Handgriffes die Leitschiene 10 wieder herabgelassen. Ein weiterer Vorteil der Hochklappbarkeit der Leitschienen 10 besteht darin, dass bei hochgeklappten Leitschienen das gesamte Gerät gedrungen und klein ist und sich platzsparend abstellen lässt.
Fig. 2 bis 5 lassen den Aufbau des Gerätes unter der Haube 4 schematisch erkennen.
Auf einer Plattform 16 steht ein Sammelbehälter 17, der beispielsweise als Drahtkorb ausgebildet sein kann und abnehmbar vorgesehen ist, so dass ein gefüllter Sammelbehälter 17 gegen einen leeren ausgetauscht werden kann. Der Sammelbehälter 17 befindet sich in Fahrtrichtung des Wagens 1 hinten und er wird von einer in unterschiedlichen Ausführungsformen möglichen Aufsammei- und Hubvorrichtung mit Tennisbällen 11 beschickt. Gemäss dem ersten Ausführungsbeispiel besteht die Aufsammei- und Hubvorrichtung aus einem zentral angeordneten Transportband 18 mit gummielastischer und strukturierter Oberfläche, das um eine Antriebsrolle 19 und eine obere Spannrolle 20 mit waagerechten Achsen 21 bzw. 201 umläuft, wobei die Spannrolle 20 in einem Rahmen 24 (Fig. 5) gelagert ist. Die Antriebsrolle 19 ist auf der starren Vorderachse 21 aufgekeilt, so dass bei Verschiebung des Wagens 1 der Antrieb des Transportbandes 18 von den Laufrädern 2 abgeleitet wird.
Die Antriebsrolle 19 hat zum Fussboden A einen Abstand, der geringfügig kleiner als der Durchmesser der genormten Tennisbälle 11 ist. Dem unteren (in Fig. 3 rechts) Trum des Transportbandes 18 ist eine Führungsplatte 22 zugeordnet, die zu dem Trum im wesentlichen parallel verläuft, dicht über dem Fussboden A beginnt und über dem Sammelbehälter 17 endet. Vorteilhaft verläuft die Führungsplatte 22 flach S-förmig geschwungen. Die Führungsplatte hat eine glatte Oberfläche und besteht vorteilhaft aus Blech. Ihr Abstand zum unteren Bandtrum des Transportbandes 18 ist etwas geringer als der Durchmesser eines Tennisballes 11.
Um die Leitschienen 10 bei ihrer Verschwenkung einfacher handhaben zu können, sind sie zweckmässig nicht bis an das Einlaufende der Aufsammei- und Hub Vorrichtung 18 bis 22 herangeführt, sondern sie werden durch Leitelemente, z. B. gebogene Bleche 23, fortgesetzt, deren Höhe im wesentlichen der Höhe der Leitschienen entspricht. Die inneren Enden der Leitbleche 23 bilden einen Schacht, in den die Tennisbälle 11 einlaufen. Zur Vermeidung von Stauungen der Tennisbälle am Einlaufende der Vorrichtung ist der Schacht zwischen den Leitblechen in zwei gleiche Kanäle aufgeteilt. Zu diesem Zweck dient ein Steg 25, der z. B. mit der Unterseite der Plattform 16 verschraubt sein kann und entweder - wie dargestellt — mit einer Nase unter die Antriebsrolle 19 ragen oder am Einlauf unter die Antriebsrolle enden kann.
Durch Vorwärtsschieben des Wagens 1 werden die Tennisbälle 11 von den Leitschienen in Richtung der Aufsammel-und Hubvorrichtung geschoben und von den Leitblechen 23 sowie dem Zwischensteg 25 gegen das Transportband 18 geführt. Da das Transportband 18 im Gegenuhrzeigersinn umläuft, geraten die Tennisbälle unter die Antriebsrolle 19, wobei sie etwas zusammengedrückt und nach hinten gegen die Führungsplatte 22 gefördert werden. Beim Auftreffen auf die Führungsplatte 22 wird jeder Tennisball 11 durch Reibungsschluss mit dem unteren Trum des Transportbandes 18 auf der Führungsplatte 22 nach oben geschoben, bis er von dem Transportband 18 freikommt und über den oberen Rand der Führungsplatte 22 in den Sammelbehälter 17 fällt. Der gefüllte Sammelbehälter 17 wird nach Anheben der Abdeckhaube 4 vom Wagen heruntergenommen und durch einen leeren Behälter ersetzt.
Bei dem Beispiel nach Fig. 6 und 7 werden zwei identische Transportbänder 30 verwendet, die ebenfalls eine gummielastische und strukturierte, z. B. mit kleinen Vorsprüngen besetzte Oberfläche aufweisen. Jedes Transportband 30 läuft um eine untere Antriebsrolle 19 und eine obere Spannrolle 20 im Gegenuhrzeigersinn um. Der Antrieb kann wie bei dem ersten Beispiel von den Laufrädern 2 des Wagens 1 abgeleitet sein. Der wesentliche Unterschied zu der erwähnten Ausführungsform besteht darin, dass Leitbleche 31, die die Leitschienen 10 nach hinten fortsetzen, gemeinsam mit einem unter der Aufsammei- und Hubvorrichtung angeordneten, z. B. rahmenartigen Körper 32, dessen Abstand zum Fussboden A demjenigen der Leitschienen etwa entspricht, zwei symmetrische Einlaufkanäle 33 bilden. Jeder Einlaufkanal 33 ist einem Transportband 30 zugeordnet und führt die Tennisbälle hintereinander von der Seite her in den Zwischenraum zwischen dem unteren Trum des Transportbandes 30 und einer Führungsplatte 34. Der Verlauf der Führungsplatte 34 entspricht im wesentlichen demjenigen der Führungsplatte 22. Sie weist jedoch an ihrem unteren Ende einen zu dem oberen Teil klappbaren Endteil 35 auf, der von einer Zugfeder 36 so gehalten wird, dass er den oberen Teil der Führungsplatte knickfrei fortsetzt. An dem Endteil 35 ist ein nach vorne gerichteter Arm 37 befestigt, der mit Kurvenvorsprüngen 38 auf einer Scheibe 39, wie nachfolgend beschrieben, zusammenwirkt. Die Scheibe 39 ist gemeinsam mit den Antriebsrollen 19 der Transportbänder 30 auf der Vorderachse 21 der Laufräder 2 drehfest vorgesehen und befindet sich zwischen diesen beiden Antriebsrollen. Bei Auftreffen eines Kurvenvorsprunges 38 gegen den Arm 37 wird der Endteil 35 der Führungsplatte kurzzeitig nach hinten ausgelenkt und in diesem Moment wird von der Seite her ein Tennisball in den Abstandsraum zwischen Transportband 30 und Endteil 35 geschoben. Im nächsten Augenblick trennen sich Kurvenvorsprung 38 und Arm 37 und der Endteil 35 wird von der Feder 36 in die Grundstellung zurückgezogen, so dass der
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Tennisball gegen das untere Bandtrum angedrückt und von diesem auf der Führungsplatte 34 nach oben mitgenommen wird. Zur Befestigung des oberen unbeweglichen Teiles der Führungsplatte 34 ist auf der Plattform 16 ein Ständer 40 angebracht. Bei dieser Ausführungsform kann der Wagen niedriger sein als bei der ersten Ausführungsform, weil durch den seitlichen Einlauf der Bälle die Antriebsrolle 19 dicht über dem Boden vorgesehen sein kann.
Ein weiteres Ausführungsbeispiel ist in Fig. 8 veranschaulicht. Auch hierbei werden zwei Transportbänder 41 verwendet, deren Rollen 42 und 43 jedoch um senkrechte Achsen drehbar sind. Zur Übertragung des Antriebes von den Laufrädern 2 auf die Antriebsrollen 42 dienen eine Kegelradübersetzung 44 sowie ein Zahnrad- und Kettentrieb 45. Zweckmässig wird eine Übersetzung von 1:1,5 gewählt, damit die Tennisbälle 11 auch bei verhältnismässig langsamer Vorschubgeschwindigkeit des Wagens 1 rasch in den Sammelbehälter 17 gefördert werden.
Das jeweils innere Trum jedes Transportbandes 41 wirkt mit einer hochkant auf einer Grundplatte 46 montierten Führungsplatte 47 zusammen, und zwar in gleicher Weise wie im Zusammenhang mit dem Beispiel der Fig. 3 bis 5 erläutert. Auch die Anordnung der Leitführungen 10, 23 und 25 entspricht im wesentlichen derjenigen des vorgenannten Beispieles. Gegebenenfalls kann die Führungsplatte 47 nach unten so verlängert sein, dass eine gesonderte Anbringung des Mittelsteges 25 entfallen kann.
Die Breite des gesamten Gerätes kann handlich gering gehalten werden, so dass es in seinen Proportionen dem Einsatzzweck in einer Tennishalle oder auf einem Tennisplatz ange-passt ist. Das Gerät kann entweder von Hand verschoben werden, oder es kann der Fahrantrieb motorisch erzeugt werden. Zweckmässig ist in jedem Fall jedes Laufrad 2 mit einem Freilauf ausgestattet, so dass beim Fahren scharfer Rechtsund Linkskurven das innere Rad nicht auf dem Boden schleift, sondern sich langsamer dreht als das äussere Rad oder stillsteht.
Eine weitere Ausführungsform eines Gerätes zum Aufsammeln von Tennisbällen ist in den Fig. 9 und 10 veranschaulicht. Die Unterschiede gegenüber den vorstehend erläuterten Ausführungsformen bestehen im wesentlichen in der Anbringung der beiden Lenkerholme, der Art der Betätigung der Leitschienen zum Auf- und Abschwenken und in der Halterung für die hochgeklappte Abdeckhaube.
An der Plattform 16 des Wagens sind winkelförmig gebogene Stangenteile 50 unmittelbar befestigt, deren aufragender, im wesentlichen senkrechter Teil 51 am oberen Ende jeweils nach den Seiten des Wagens abgebogen ist, so dass Handgriffe 52 entstehen, auf die Griffhülsen 53 aufgesteckt sein können. Im Bereich des oberen Endes jedes Stangenteiles 51 der Lenkerholme ist ein Handauslöser 54 befestigt, mit dem das eine
Ende eines Seilzuges 55 verbunden ist, dessen anderes Ende an eine Leitschiene 56, und zwar an einen von ihrem Ende nach oben ragenden Lappen 57 angreift. Die Leitschiene 56 ist bei 58 drehbar gelagert, und der Angriffspunkt des Seilzuges 5 55 an den Lappen 57 liegt vor diesem Drehpunkt 58. Der Seilzug 55 besteht zweckmässig aus im wesentlichen starrem Draht, der sowohl Zug- als auch Druckkräfte auf die Leitschiene 56 überträgt. Durch Hochziehen des Handauslösers 54 (Fig. 9) wird die Leitschiene 56 in eine beliebige Stellung nach io oben geschwenkt. Durch Herunterdrücken des Handauslösers 54 wird eine Druckkraft auf die Leitschiene 56 ausgeübt und diese abgesenkt. Der Draht 55 des Seilzuges ist über den gröss-ten Teil seiner Länge in einer biegsamen Drahtspiralenhülse 59 geführt. Nur sein oberes Ende durchläuft eine starre Hülse 15 60, die an dem Lenkerholm 51 befestigt ist. Vorteilhaft ist das vordere Ende jeder Leitschiene nach innen etwas abgebogen. Bei einer als Hohlprofil gestalteten Leitschiene 56 kann zu diesem Zweck auf das vordere offene Ende ein entsprechendes Formstück 61 aufgesteckt sein. Die Abbiegung der Leitschie-20 nen verhindert, dass bereits von den Leitschienen erfasste Bälle beim Kurvenfahren des Gerätes ohne weiteres wieder aus dem Erfassungswinkel der Leitschienen herausrollen können.
Das Problem des Hochhaltens der Abdeckhaube 4 für den 25 Moment des Einsetzens oder Herausnehmens eines Korbes 17 ist bei diesem Beispiel besonders einfach gelöst. Eine starre Stange 62, an deren oberem Ende eine Verdickung, z. B. ein Knopf 63 vorgesehen ist, ist in einer Hüle 64 frei verschiebbar gelagert. Die Hülse 64 ist an dem Rahmen 24 befestigt, in dem 30 die Spannrolle 20 der Aufsammei- und Hubvorrichtung gelagert ist. Bei abgesenkter Abdeckhaube 4 befindet sich die Stange 62 in ihrer hängenden Grundstellung, d. h. die Stange 62 ist durch die Hülse 64 so weit nach unten hindurchgerutscht, dass der Knopf 63 gegen den oberen Rand der Hülse 64 an-35 liegt und die Stange von der Hülse 64 hängend gehalten wird. Wird die Abdeckhaube 4 durch Erfassen ihres Griffbügels 65 mit einer Hand nach oben geschwenkt (Fig. 9) kann mit der anderen Hand diese Stange 62 durch die Hülse 64 nach oben gezogen werden, bis ihr Knopf 63 hinter den hinteren unteren 40 Rand der Haube 4 ragt und dieser Rand auf die Stange aufgelegt werden kann. Das Gewicht der Abdeckhaube 4 stützt sich auf der Stange 62 ab und wird von ihr getragen. Nach Entlastung der Stange 62 durch leichtes Anheben der Abdeckhaube 4 gleitet die Stange 62 durch die Hülse 64 nach unten in ihre 45 Grundstellung zurück und die Haube 4 lässt sich in die strichpunktiert gezeichnete Abdeckstellung absenken.
Auf der Oberseite der Abdeckhaube 4 kann eine Halterung für einen Tennisschläger 66 befestigt sein. Beispielsweise kann diese Halterung als offene Federklammer 67 ausgebildet so sein, die den Handgriff des Ballschlägers federelastisch umgreift und festhält.
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4 Blatt Zeichnungen
Claims (20)
1. Gerät zum Aufsammeln von Tennisbällen, bestehend aus einem Wagen, auf dem höchstens zwei endlose Transportbänder gelagert sind, von denen jedes um eine untere Antriebsrolle und eine obere Spannrolle umläuft und deren eines Trum mit einer vom Fussboden zu einem Sammelbehälter verlaufenden Führungsplatte als Aufsammei- und Transportvorrichtung zusammenwirkt und an dessen vorderem Ende V-förmig gespreizte bodennahe Leitschienen angebracht sind, dadurch gekennzeichnet, dass der Wagen (1) eine Plattform
2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zum Hochklappen jeder Leitschiene (10) ein von Hand betätigbarer Seilzug (14) dient.
2
PATENTANSPRÜCHE
3. Gerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitschienen (10) austauschbar am Wagen (1) befestigt sind und dass jede Leitschiene längenveränderbar gestaltet ist.
4. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsplatte (22; 34) leicht S-förmig gebogen gestaltet ist.
5. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsplatte (34) einen schwenkbaren unteren Endteil (35) aufweist, der von einer in Richtung der Antriebsrolle (19) wirkenden Feder (36) beaufschlagt ist, dass auf der Welle der Antriebsrolle (19) eine Scheibe (39) drehfest vorgesehen ist, auf deren Umfang mit gleichen Abständen Kurvenvorsprünge (38) ausgebildet sind, die mit einem an dem klappbaren Endteil (35) der Führungsplatte (34) befestigten Arm (37) gegen die Federkraft zusammenwirken, und dass eine Tennisball-Führung (33) von der Seite her in den Abstand zwischen Transportband (30) und Führungsplatte (34) mündet.
6. Gerät nach Anspruch 5 mit zwei endlosen Transportbändern, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheibe (39) mit den Kurvenvorsprüngen (38) zwischen den Transportbändern (30) angeordnet ist und jedem Transportband (30) eine seitliche Tennisball-Zuführung (33) zugeordnet ist.
7. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3 mit zwei nebeneinander befindlichen endlosen Transportbändern, dadurch gekennzeichnet, dass die Transportbänder (41) um Rollen (42, 43) mit stehender Achse zueinander gegensinnig umlaufen und zwischen beiden Transportbändern (41) eine Grundplatte (46) vorgesehen ist, die eine den beiden inneren Transportbandtrumen zugeordnete Führungsplatte (47) trägt.
8. Gerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass zur Antriebsübertragung auf die Antriebsrollen (42) mit stehender Achse ein Kegelgetriebe (44) mit einer Übersetzung von 1:1,5 dient.
9. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufsammei- und Transportvorrichtung (18-24) sowie der Sammelbehälter (17) unter einer gemeinsamen Abdeckhaube (4) untergebracht sind und dass die Abdeckhaube (4) nach vorne klappbar an der Plattform (16) gelagert ist.
10. Gerät nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Lenkerholme (5) am hinteren Ende der Abdeckhaube (4) befestigt sind und jeder Handauslöser als Drehgriff (6) gestaltet ist, mit dem der Seilzug (14) in Wirkverbindung steht.
11. Gerät nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich des Drehgriffes (6) ein Hebelmechanismus (7) zur Auslösung einer Verriegelung (8) der Abdeckhaube (4) angebracht ist und dass die hochgeschwenkte Abdeckhaube mittels Federkraft in hochgeschwenktem Zustand gehalten wird.
12. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Wagen (1) eine starre Vorderachse (21) und mindestens ein hinteres Pendelrad (3) aufweist und dass die beiden vorderen Laufräder (2) des Wagens (1) jeweils mit einem Freilauf ausgerüstet sind.
13. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Lenkerholm (50) aus einem mit der Plattform (16) verbundenen winkelförmigen Stangenteil besteht, an dessen aufragendem Teil (51) der mit dem Ende eines Seilzuges (55) für eine Leitschiene (56) verbundene Handauslöser (54) befestigt ist.
14. Gerät nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Seilzug (55) aus im wesentlichen starrem Draht besteht, der sowohl Zug- als auch Druckkräfte auf die Leitschiene (56) überträgt.
15. Gerät nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die hochgeklappte Abdeckhaube (4) mit ihrem hinteren unteren Rand auf einer Stange (62) aufliegt, die von vorne nach hinten schräg nach oben verläuft und aus dem Schwenkweg des hinteren unteren Randes der Abdeckhaube (4) herausführbar ist.
16. Gerät nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Stange (62) in einer Hülse (64) frei verschiebbar gelagert ist und an ihrem oberen Ende einen Knopf (63) trägt, der hinter den hinteren unteren Rand der Abdeckhaube (4) greift.
(16) aufweist, auf der die Aufsammei- und Transportvorrichtung (18-24) montiert ist und der korbartige Sammelbehälter
17. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitschienen (56) an ihrem vorderen Ende eine leichte Abbiegung (61) nach innen aufweisen.
(17) steht, und dass unmittelbar hinter dem Sammelbehälter (17) Lenkerholme (5) angebracht sind, die Handauslöser zur jeweils voneinander unabhängigen Betätigung der hochklappbar am Wagen (1) gelagerten Leitschienen (10) aufweisen.
18. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitschienen (56) auf der Innenfläche wenigstens teilweise mit einem elastischen Belag versehen sind.
19. Gerät nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Aussenfläche der Abdeckhaube (4), vorzugsweise auf ihrer Oberseite, mindestens eine Halterung für einen Ballschläger (66) befestigt ist.
20. Gerät nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterung als offene Federklammer (67) ausgebildet ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE2651835A DE2651835C3 (de) | 1976-11-13 | 1976-11-13 | Gerät zum Aufsammeln von Tennisbällen |
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| Publication Number | Publication Date |
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Family Applications (1)
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