CH618894A5 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Massagebrause mit einer Vorrichtung zur Erzeugung pulsierender Wasserstrahlen mittels eines unmittelbar über einem mit einer Vielzahl von strahlenbildenden Düsenbohrungen versehenen Brauseboden mit axialem Spiel frei drehbar gelagerten, mit radialen Wandelementen und mit einer segmentförmigen Schliessscheibe versehenen Ventilrotors, dem in Durchfliessrichtung Wasserleitelemente vorgeordnet sind, welche in dem ihn aufnehmenden Raum eine kreisende Wasserbewegung erzeugen.
Bei einem bekannten Strahlkopf dieser Art (DE-AS
1 027 364), der insbesondere für Unterwassermassage gedacht ist, sind die segmentförmigen Schliessscheiben des Ventilrotors unmittelbar über der Innenfläche des die Wasseraustrittskanäle enthaltenden Brausebodens angeordnet. Bei anderen bekannten Brausen (DE-OS 2 329 258 und 2 342 612 sowie US-PS
2 878 066, 3 762 648 und 3 801 019) weisen die Ventilorgane der Ventilrotoren ebenfalls die Form von kreissegment- oder ringsegmentartigen, flachen Scheiben auf, die dicht über der inneren planebenen Fläche des mit achsparallelen Düsenbohrungen versehenen Brausebodens angeordnet und mit im wesentlichen radial verlaufenden, die Funktion von Turbinenschaufeln ausübenden Flügeln oder Wandelementen versehen sind. Bei all diesen bekannten, mit Segmentscheiben oder Ringscheiben versehenen Ventilrotoren treten, ungeachtet der unterschiedlichen, jeweils mehrfach vorhandenen schrägradial oder schrägaxial auf die Rotorflügel gerichteten Zulaufkanäle, infolge des auf die Schliessscheiben der Ventilrotoren in axialer Richtung wirksamen Wasserdruckes erhebliche Lagerreibungen auf. Während sich dieses Reibungsproblem bei Schliessscheiben mit diagonal-symmetrischer Flächenverteilung durch entsprechenden Aufwand, z. B. mittels reibungsarmer Spitzen- oder Zapfenlagerung des Ventilrotors, einiger-massen befriedigend lösen lässt, sind, wie bei einer bekannten Ausführungsform (DE-OS 2 329 258) verwirklicht, bei Schliessscheiben mit diagonal unsymmetrischer Flächenverteilung zur Herabsetzung der eine starke Bremswirkung erzeugenden Reibkräfte zusätzlich zu einer kombinierten Kugel5
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oder Zapfenlagerung besondere Gleitscheiben erforderlich. Abgesehen von dem damit verbundenen zusätzlichen Aufwand, kann dadurch aber nicht sichergestellt werden, dass der Ventilrotor wegen der vorhandenen grossen Berührungsfläche zwischen der Innenseite des Brausebodens und der Schliessfläche der Schliessscheibe bzw. der Gleitscheibe und der dabei ggf. wirksam werdenden Adhäsionshaftung bzw. ruhenden Reibung der Ventilrotor in jedem Falle, insbesondere auch bei schwächerem Wasserdruck, zum Laufen gebracht werden kann. Mit solchen Funktionsstörungen ist insbesondere auch bei einer anderen bekannten Ausführungsform (US-PS 3 801 019) zu rechnen, bei der das Schliessorgan des Ventilrotors als Ringscheibe ausgebildet ist, die sich über etwa 180° erstreckt und die ohne jede Führungslagerung direkt flach auf der inneren planebenen Fläche des Brausebodens aufliegt.
Es ist auch schon bekannt, dass sich die «Schärfe» der Strahlimpulse durch Vergrösserung des Abstandes zwischen der Schliessscheibe und der inneren Fläche des Brausebodens vermindern lässt (US-PS 2 878 066, Sp. 4 oben). Zu diesem Zweck ist bei einer bekannten Brause der infrage stehenden Art der Ventilrotor mit einem axial verstellbaren Spitzenlager versehen, mit dem darüberhinaus ein evtl. Lagerverschleiss ebenfalls kompensierbar ist.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Massagebrause der eingangs genannten Art zu schaffen, bei der die Lagerreibung des Ventilrotors auf ein Minimum reduziert ist und bei der die bekanntlich auch vom jeweils herrschenden Fliessdruck bzw. von der Durchlaufmenge abhängige «Schärfe» der pulsierenden Wasserstrahlen ausgeprägter ist als bei den bekannten Massagebrausen, wobei es mit zur Aufgabe gehört, diese Ziele mit möglichst geringem Aufwand und in raumsparender, also kompakter Bauweise zu erreichen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass zwischen der Rotationsebene der Schliessscheibe des Ventilrotors und dem Brauseboden ein zur Schliessscheibe hin offener und zumindest annähernd den Radius der Schliessscheibe aufweisender Stauhohlraum vorgesehen ist, in welchem mit den Düsenbohrungen versehene Hohlzapfen oder Lochfeldsegmente des Brausebodens bis annähernd zur Rotationsebene der Schliessscheibe hineinragen.
In diesem Stauhohlraum bildet sich beim Betrieb der Brause ein Wasserpolster, welches den in axialer Fliessrichtung auf die Schliessscheibe wirksamen Druck kompensiert, so dass der gesamte Ventilrotor, an dem die Schliessscheibe starr befestigt ist, der, wie eingangs erwähnt, axiales Spiel besitzt, in axialer Richtung schwimmend positioniert ist. Durch die infolgedessen vernachlässigbar klein werdende Lagerreibung wird nicht nur eine optimale Drehzahl des Ventilrotors und somit eine optimale Pulsfrequenz erreicht, sondern es ergibt sich auch, wie umfangreiche Versuche bestätigt haben, eine deutlich spürbare Verbesserung der Impulsschärfe und daraus resultierend auch eine wesentliche Verbesserung der Massagewirkung.
Dadurch, dass in weiterer zweckmässiger Ausbildung der Erfindung der Ventilrotor mittels einer Nabe auf einem mit einer Ringschulter versehenen, zentrisch am Brauseboden befestigten Lagerzapfen geführt ist, wird sichergestellt, dass der Ventilrotor einerseits nicht mit der ihn umgebenden Wandung in Berührung kommt, was zu starken Abbremsungen seiner Rotationsbewegung führen könnte, und dass die Schliessscheibe nicht mit den in den Stauhohlraum ragenden Hohlzapfen in Berührung kommen kann. Dabei hat es sich als zweckmässig erwiesen, wenn zwischen der Schliessscheibe und den Hohlzapfen ein Spalt von 0,1-0,2 mm vorhanden ist.
Eine sowohl funktionell als auch herstellungstechnisch, insbesondere spritzgusstechnisch optimale Bauform des Ventilrotors kann dadurch verwirklicht werden, dass der Ventilrotor insgesamt drei in gleichen Winkelabständen voneinander angeordnete radiale Wandelemente sowie eine die Wandelemente umgebende Ring wand mit etwa gleicher axialer Länge aufweist und dass sich die Schliessscheibe über zwei Winkelfelder der Wandelemente erstreckt. Bei entsprechend dünnwandiger Ausführung, die ja bekanntlich bei Spritzgussteilen immer angestrebt wird, ergibt sich dabei der Vorteil, dass der gesamte Ventilrotor sehr leicht und dadurch mit einer geringen trägen Masse behaftet ist. Durch die Ringwand erhält der Ventilrotor einerseits eine hohe Formstabilität und anderseits sorgt diese Ringwand für ein Gleichgewicht der in radialer Richtung wirksamen Druckkräfte und trägt somit zugleich zur Verringerung der radialen Lagerreibung bei.
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung unterscheidet sich von den bekannten Massagebrausen auch dadurch, dass in axialem Abstand vom und in Fliessrichtung vor dem Ventilrotor um einen koaxial zur Rotordrehachse angeordneten zylindrischen Zapfen ein im Mündungsbereich eines radialen oder tangentialen Zulaufkanals teilweise abgedeckter Ringkanal angeordnet ist, dessen Boden zumindest teilweise schräg zur Symmetrieachse auf die Rotationsebene des Ventilrotors gerichtet ist.
Während bei den bekannten Massagebrausen der eingangs genannten Art zur Erzeugung der kreisenden Wasserbewegung bzw. für den rotierenden Antrieb des Ventilrotors jeweils besondere scheibenförmige oder zylindrische Teile mit jeweils mehreren schrägaxial bzw. schrägradial verlaufenden Wasserleitbohrungen erforderlich sind, deren Herstellung wenigstens zum Teil sehr aufwendig ist, kann der Ringkanal direkt in den Brausekopf eingeformt sein, wobei ein zusätzlicher Vorteil darin zu sehen ist, dass sich seine geometrisch einfache Form sehr einfach realisieren lässt. Ausserdem benötigt dieser Ringkanal keinen zusätzlichen Raum, so dass sich eine in axialer Richtung geringe Bauhöhe erzielen lässt. Ausserdem hat sich erwiesen, dass die in dem Ringkanal entstehenden Fliessgeräusche wesentlich geringer sind als die Geräusche, die bei den bekannten jeweils mehrfach vorhandenen düsenartigen Leitkanälen entstehen.
Um eine optimale Antriebswirkung für den Ventilrotor zu erzielen, ist es zweckmässig, wenn der Ringkanal eine geringere radiale Weite als die Wandelemente des Ventilrotors aufweist und sein mittlerer Radius zumindest annähernd dem mittleren Radius der Wandelemente entspricht.
Ausserdem hat es sich als vorteilhaft erwiesen, wenn der oder die radial in den Ringkanal mündenden Zulaufkanäle in axialer Richtung flach und in Umfangrichtung breit ausgebildet sind.
Bei einer anderen Ausführungsform der Massagebrause, die mit einem Ventilrotor ausgerüstet ist, dessen Schliessscheibe die Form eines halbkreisförmigen Ringsegmentes besitzt, ist vorgesehen, dass die Lochfeldsegmente zumindest annähernd die radiale Breite des Ringsegmentes der Schliessscheibe aufweisen und kopfseitig jeweils mit einer von der Rotationsebene geradlinig schräg oder bogenförmig abfallenden Stirnfläche versehen sind. Mit einer so ausgebildeten Massagebrause ist es möglich, den Ventilrotor wie an sich bekannt (US-PS 3 801 019) ohne zentrischen Führungszapfen frei drehbar in seinem Rotationsraum zu lagern und trotzdem sicherzustellen, dass zwischen dem Brauseboden bzw. zwischen den Lochfeldsegmenten und der Schliessscheibe jeweils nur Linienberührung, niemals aber Flächenberührung stattfinden kann und dass der Ventilrotor während seiner Rotationsbewegungen auch axiale Taumelbewegungen ausführen kann, die eine merklich ausgeprägtere Pulsationswirkung mit sich bringen.
Dabei ist es zweckmässig, wenn beim Vorhandensein schräg radial verlaufender, in der Rotationsebene des Ventilrotors angeordneter Wasserleitkanäle der Ventilrotor auf der Oberseite der als halbkreisförmige Ringsegmentscheibe ausge5
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Während alle bekannten Ventilrotoren solcher Massagebrausen zumindest annähernd zentrisch symmetrisch und unwuchtfrei ausgebildet sind, wird durch diese absichtlich unsymmetrisch und mit einer Unwucht behaftete Form des Ventilrotors eine unerwartete Steigerung der Pulsationswirkung erzielt, wobei zugleich eine höhere Funktionssicherheit bezüglich des selbsttätigen Anlaufens des Ventilrotors auch bei geringen Fliessgeschwindigkeiten bzw. Fliessdrücken zu verzeichnen ist.
Anhand der beiliegenden Zeichnungen werden im folgenden zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 eine Massagebrause mit den zur Erzeugung pulsierender Wasserstrahlen vorgesehenen Einzelteilen in perspektivischer Explosionsdarstellung,
Fig. 2 den Brausekopf in Ansicht A,
Fig. 3 einen Teilschnitt B-B in Fig. 2,
Fig. 4 einen Querschnitt entlang der Linie C-C des vervollständigten Brausekopfes der Fig. 2,
Fig. 5 eine andere Ausführungsform der Massagebrause in der Darstellungsart der Fig. 1,
Fig. 6 den Kopf der Massagebrause im Schnitt,
Fig. 7 den Ventilrotor in Draufsicht,
Fig. 8 den Ventilrotor im Schnitt D-D,
Fig. 9 den Wasserleitkörper in Draufsicht,
Fig. 10 den Wasserleitkörper im Schnitt E-E,
Fig. 11 den Brauseboden in Draufsicht,
Fig. 12 den Brauseboden in Schnitt F-F.
Um den Vorteil der Möglichkeit einer sehr kompakten Bauweise aufzuzeigen, ist die Vorrichtung zur Erzeugung pulsierender Wasserstrahlen am gezeichneten Ausführungsbeispiel in einem Brausekopf 1 einer Handbrause verwirklicht, der mittels einer Nabe 2 auf einem zylindrischen Zapfen 3 drehbar und mittels einer aus einer Rastscheibe 4 und einem Federbolzen 5 bestehenden Rastvorrichtung in drei verschiedenen Winkelstellungen fixierbar ist. Der Brausekopf 1 weist auf seinem Umfang in einer orthogonal zur Achse des Zapfens 3 liegenden Ebene noch zwei weitere, nichtdargestellte Brausestrahler unterschiedlicher Strahlcharakteristik auf. Wie aus Fig. 4 ersichtlich ist, ist der Zapfen 3 in einer feststehend im stirnseitigen Ende eines nur teilweise dargestellten Handgriffteiles 6 angeordneten Scheibe 7 befestigt. Diese Scheibe 7 ist mit einem axialen Durchbruch 8 versehen, mit dem in den jeweiligen Rastpositionen des Brausekopfes 1 Verbindungskanäle zu den einzelnen Strahlern in Verbindung gebracht werden.
Die Vorrichtung zur Erzeugung pulsierender Wasserstrahlen besteht im wesentlichen aus einem in der Nabe 2 des Brausekopfes 1 angeordneten Ringkanal 9, einer Deckscheibe 10, einem Ventilrotor 11 sowie einem becherartig ausgebildeten Strahlkörper 12, die alle konzentrisch an einer die Drehachse 13 des Brausekopfes 1 rechtwinklig schneidenden Achse 14 angeordnet sind. Die Achse 14 ist zugleich die Symmetrieachse einer zylindrischen Sackbohrung 15, in deren Boden der Ringkanal 9 angeordnet ist. Diese Sackbohrung 15 ist mit einem Innengewinde 16 ausgerüstet, in welches der mit einem dazu passenden Aussengewinde 17 versehene zylindrische Teil 18 des Strahlkörpers 12 einschraubbar ist. Der Ringkanal 9 besitzt einen rechteckigen Querschnitt (s. Fig. 4) und erstreckt sich über einen Winkel a von ca. 355°. Sein Anfang wird von einer radialen, parallel zur Achse 14 verlaufenden Wandfläche 19 gebildet. Der im übrigen planebene ringförmige Boden 20 des Ringkanals 9 weist in seinem Endbereich eine sich über einen
Winkel ß von ca. 90° erstreckende, unter einem Neigungswinkel von etwa 45° verlaufende Leitfläche 21 auf. Das Zentrum des Ringkanals 9 wird von einer zylindrischen Nabe 22 gebildet, die eine axiale Sackbohrung 23 aufweist. In der Nähe der Wandfläche 19 münden in den Ringkanal 9 zwei axial übereinanderliegende, in axialer Richtung flache und in Umfangs-richtung breite Zulaufkanäle 24 und 25, die in der in Fig. 4 dargestellten Winkelstellen des Brausekopfes 1 mit dem Durchbruch 8 der Scheibe 7 in Verbindung stehen.
Die Deckscheibe 10, die die Form eines sich über einen Winkel y von ca. 90° erstreckenden Kreissegmentes aufweist und einen in die Sackbohrung 23 der Nabe 22 passenden zentrischen Zapfen 26 besitzt, ist mit einem konzentrischen Distanzring 27 ausgerüstet, dessen Aussendurchmesser dem Innendurchmesser der Sackbohrung 15 des Brausekopfes 1 entspricht. Wie aus den Fig. 1 und 4 ersichtlich ist, ist der Zapfen 26 der Deckscheibe 10 an einem zungenartigen Mittelstück 28 der Deckscheibe 10 befestigt, dessen Kontur auf den Umfang der Nabe 22 des Ringkanals 9 abgestimmt ist. Die einstückig mit dem Zapfen 26 und dem Distanzring hergestellte Deckscheibe 10 ist axial an den Distanzring 27 angeformt. Damit die Distanzscheibe 10 bündig versenkt in der den Ringkanal umgebenden Ringschulter 29 untergebracht werden kann, ist diese Ringschulter 29 mit einer der Dicke der Deckscheibe 10 entsprechenden, sich ebenfalls über den Winkel y erstreckenden Vertiefung 30 versehen. Entsprechend ist auch die Nabe 22 um die Dicke der Deckscheibe 10 kürzer als die Gesamttiefe des übrigen Teiles des Ringkanals 9.
Der Ventilrotor 11 besteht aus einem äusseren Ring 31, drei radialen Wandelementen 32, 33 und 34, einer Nabe 35 und einem die Schliessscheibe bildenden Boden 36, der sich über das Wandelement 34 vom Wandelement 32 zum Wandelement 33 erstreckt. Auch dieser Ventilrotor 11 besteht aus einem einstückig gespritzten Kunststoffteil. Der Boden 36 ist zwischen den Wandelementen 32, 33 und 34 angeordnet, so dass seine in Fig. 1 sichtbare Unterseite mit der unteren Stirnfläche 37 des Ringes 31 in einer gemeinsamen Ebene liegt. Die Nabe 35 ist so geformt, dass sie etwa 0,2 mm aus der unteren Ebene des Bodens 36 herausragt. Der Aussendurchmesser des Ringes 31 ist kleiner als der Innendurchmesser des Distanzringes 27 der Deckscheibe 10 und im übrigen so bemessen, dass der Ventilrotor 11 mit geringem radialem Spiel im zylindrischen Teil 18 des Strahlkörpers 12 untergebracht werden kann.
Der dünnwandige Boden 38 des Strahlkörpers 12 ist mit einer Vielzahl von parallel zur Achse 14 verlaufenden Düsenbohrungen 39 versehen, die, wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, in drei gleich grossen Gruppen mit gleichen mittleren Winkelabständen verteilt angeordnet und mittels nach innen vorspringender Hohlzapfen 40 über die Dicke des Bodens 38 hinaus verlängert sind. In der Mitte des Bodens 38 befindet sich ein nach innen gerichteter zylindrischer Ansatz 41 mit einem Lagerzapfen 42 und einer Ringschulter 43, die in der gleichen Ebene liegt wie die Enden der Hohlzapfen 40 (s. Fig. 4).
Zusammengesetzt nehmen die beschriebenen Teile die in Fig. 4 dargestellte Lage ein. Die Deckscheibe 10, deren Zapfen
26 mit leichtem Presssitz in der Sackbohrung 23 der Nabe 22 des Ringkanals 9 sitzt, deckt den im übrigen auslaufseitig offenen Ringkanal 9 in dessen Anfangsbereich ab. Der Distanzring
27 sitzt auf der den Ringkanal 9 umgebenden Ringschulter 29 auf und bildet einen dünnen kreisförmigen Hohlraum 27'. Der Ventilrotor 11 sitzt mit seiner Nabe 35 auf dem Lagerzapfen 42 des bis zum Distanzring 27 eingeschraubten Strahlkörpers 12. Dabei ist ersichtlich, dass der die Schliessscheibe bildende Boden 36 des Ventilrotors 11 durch die verlängerte Nabe 35 von den Enden der die Düsenbohrungen 39 enthaltenden Hohlzapfen 40 einen der genannten Verlängerung der Nabe 35 entsprechenden Abstand aufweist und dass sich zwischen
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der Rotationsebene des Bodens 36 des Ventilrotors 11 und der Innenfläche des Bodens 38 ein Stauhohlraum 44 befindet, in den die Hohlzapfen 40 hineinragen. Des weiteren ist erkennbar, dass der Ventilrotor 11 zum Ringkanal 9 hin axial frei beweglich gelagert ist.
Insgesamt ist auch erkennbar, dass die gesamte Vorrichtung zur Erzeugung pulsierender Wasserstrahlen aus lediglich drei separaten Teilen besteht, wenn man davon ausgeht, dass der Ringkanal Bestandteil des ohnehin vorhandenen Brausekopfes 1 ist, und dass sich diese Teile in sehr kompakter Bauweise auf verhältnismässig kleinem Raum unterbringen lassen. Darüberhinaus ist aus Fig. 4 ersichtlich, dass die Breite des Ringkanals 9 etwa um 1/3 kleiner ist als die radiale Länge der Wandelemente 32, 33, 34 des Ventilrotors 11 und dass der mittlere Radius des Ringkanals 9 zumindest annähernd dem mittleren Radius dieser Wandelemente 32,33 und 34 entspricht. Durch diese Ausgestaltung wird eine besonders günstige Antriebswirkung des durch den Ringkanal 9 in kreisende Bewegung versetzten Wassers auf den Ventilrotor 11 erzielt, wobei zugleich durch den im Stauhohlraum 44 auftretenden, der axialen Hauptfliessrichtung entgegenwirkenden Staudruck der Ventilrotor 11 praktisch schwimmend in seiner Rotationsebene gehalten wird, so dass äusserst minimale Lagerreibungen am Lagerzapfen 42 und der Ringschulter 43 auftreten können.
Bei dem in den Fig. 5 und 6 dargestellten Brausekopf handelt es sich um eine andere Ausführungsform der Vorrichtung zur Erzeugung pulsierender Wasserstrahlen. Alle übrigen Teile des Brausekopfes V einschliesslich des Handgriffes 6 sind gleich ausgebildet wie beim Brausekopf 1 und deshalb auch mit den gleichen Bezugszahlen gekennzeichnet. Beim Brausekopf V münden die Zulaufkanäle 24 und 25 in einen zylindrischen Hohlraum 9', der keine Nabe aufweist und deshalb auch nicht als Ringkanal ausgebildet ist. Als Wasserleitkörper ist statt der Deckscheibe 10 ein hohlzylindrischer Körper 10' vorgesehen, der auf seiner dem Hohlraum 9' zugekehrten Stirnfläche sternförmig nach aussen verlaufende Verteilernuten 22' aufweist und der auf der gegenüberliegenden Seite einen im Durchmesser erweiterten Rand 23' mit mehreren schräg radial verlaufenden Wasserleitkanälen 21' besitzt. Der zylindrische Rand 23 bildet einen zylindrischen Hohlraum 28, in welchen das Wasser durch die Leitkanäle 21' einströmt.
Der Ventilrotor 11' besteht aus einer halbkreisförmigen 5 Ringsegmentscheibe 26', die auf ihrer Oberseite parallel zu den radialen Begrenzungskanten 28' verlaufende Wandelemente 32' und 33' besitzt. An den bündig mit den radialen Kanten 28' verlaufenden Wandelementen 32' und 33' sind rechtwinklig angeformte Zungen 34' und 35' angeordnet. Der io Strahlkörper 12' besteht aus einem hohlzylindrischen Körper mit einem zylindrischen Gewindeteil 18, der in das Innengewinde 16 des Brausekopfes V einschraubbar ist, und aus einem Boden 38', in dem segmentförmige Lochfelder 39' in gleich-mässigen Winkelabständen angeordnet sind. Die Lochfelder 15 39' weisen jeweils mehrere Strahlbohrungen 40 auf. Auf der Innenseite des Strahlbodens 38' sind ringsegmentförmige Erhöhungen 40' angeordnet, in denen die Strahlbohrungen 40 angeordnet sind und deren Stirnflächen einen radial nach aussen abfallenden Kreisbogen bzw. eine Kugelfläche bilden, de-20 ren Radius R so gewählt ist, dass zwischen dem inneren höheren Rand 41' und dem äusseren Rand 42' ein axialer Höhenunterschied von etwa 0,5 mm besteht. Zwischen den segmentförmigen Erhöhungen 40' ist wiederum wie beim Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 1 bis 4 ein Stauhohlraum 44' vor-25 handen, der etwas flacher ist als der Stauhohlraum 44 beim ersten Ausführungsbeispiel.
Der Durchmesser des sich im zylindrischen Teil 18 des Strahlenkörpers 12' befindenden zylindrischen Hohlraumes 45' stimmt zumindest annähernd überein mit dem Innen-30 durchmesser des Hohlraumes 28' des Wasserleitkörpers 10'. Dabei ist der Ventilrotor 11 so bemessen, dass er mit axialem Spiel und nur geringfügigem radialem Spiel in den zusammengesetzten Hohlräumen 28' und 45' frei und unter Ausführung axialer Bewegungen rotieren kann. Es ist aus der Zeichnung, 35 insbesondere aus Fig. 5 und 7, deutlich erkennbar, dass der Ventilrotor 11' eine stark unsymmetrische Form aufweist, die jedoch überraschenderweise wesentlich ausgeprägtere Pulsa-tionswirkungen hervorzurufen imstande ist als die bekannten mehr oder weniger symmetrischen Ventilrotoren.
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2 Blatt Zeichnungen
Claims (13)
1. Massagebrause mit einer Vorrichtung zur Erzeugung pulsierender Wasserstrahlen mittels eines unmittelbar über einem mit einer Vielzahl von strahlbildenden Düsenbohrungen versehenen Brauseboden mit axialem Spiel frei drehbar angeordneten und mit radialen Wandelementen sowie mit einer seg-mentförmigen Schliessscheibe versehenen Ventilrotors, dem in Durchfliessrichtung Wasserleitelemente vorgeordnet sind, welche in dem ihn aufnehmenden Raum eine kreisende Wasserbewegung erzeugen, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Rotationsebene der Schliessscheibe (36) des Ventilrotors (11) und dem Brauseboden (38) ein zur Schliessscheibe (36) hin offener und zumindest annähernd den Radius der Schliessscheibe (36) aufweisender Stauhohlraum (44) vorgesehen ist, in welchem mit den Düsenbohrungen (39) versehene Hohlzapfen (40) des Brausebodens (38) bis annähernd zur Rotationsebene der Schliessscheibe (36) hineinragen.
2. Massagebrause nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Ventilrotor (11) mittels einer Nabe (35) auf einem mit einer Ringschulter (43) versehenen, zentrisch am Brauseboden (38) befestigten Lagerzapfen (42) geführt ist.
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PATENTANSPRÜCHE
3. Massagebrause nach Patentanspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Ventilrotor (11) insgesamt drei in gleichen Winkelabständen voneinander angeordnete radiale Wandelemente (32, 33, 34) sowie eine die Wandelemente (32, 33, 34) umgebende Ringwand (31) mit etwa gleicher axialer Länge aufweist und dass sich die Schliessscheibe (36) über zwei Winkelfelder der Wandelemente (32, 33, 34) erstreckt.
4. Massagebrause nach Patentanspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass in axialem Abstand von und in Fliessrichtung vor dem Ventilrotor (11) um einen koaxial zur Rotordrehachse (14) angeordneten zylindrischen Zapfen (22) ein im Mündungsbereich eines radialen oder tangentialen Zulaufkanals (24, 25) teilweise abgedeckter Ringkanal (9) angeordnet ist, dessen Boden (20) zumindest teilweise schräg zur Symmetrieachse (14) auf die Rotationsebene des Ventilrotors (11) gerichtet ist.
5. Massagebrause nach Patentanspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Ringkanal (9) eine geringere radiale Weite als die Wandelemente (32, 33, 34) des Ventilrotors (11) aufweist und sein mittlerer Radius zumindest annähernd dem mittleren Radius der Wandelemente (32, 33, 34) entspricht.
6. Massagebrause nach Patentanspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der oder die radial in den Ringkanal (9) mündenden Zulaufkanäle (24,25) in axialer Richtung flach und in Umlaufrichtung breit ausgebildet sind.
7. Massagebrause nach Patentanspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Boden (20) des in Strömungsrichtung gesehen im Mündungsbereich des oder der Zulaufkanäle (24, 25) beginnenden und sich etwa über 357° ersteckenden .Ringkanals (9) in seinem Endbereich eine gegenüber der Rotationsebene des Ventilrotors (11) um etwa 45° geneigte Leitfläche (21) aufweist.
8. Massagebrause nach Patentanspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Ringkanal (9) im Boden einer zylindrischen Sackbohrung (15) eines Brausekopfes (1) angeordnet und mittels einer einen in sich geschlossenen, dem Innendurchmesser der Sackbohrung (15) angepassten Distanzring (27) aufweisenden, segmentförmigen Deckscheibe (10) im Mündungsbereich des oder der Zulaufkanäle (24, 25) abgedeckt ist und dass der Brauseboden (38) einstückig mit einer den Stauraum (44) radial begrenzenden und den Ventilrotor (11) umschlies-senden, in die Sackbohrung (15) einschraubbaren Ringwand (18) versehen ist.
9. Massagebrause nach Patentanspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Deckscheibe (10) einen in eine zentrische Bohrung (23) des die innere Mantelfläche des Ringkanals (9) bildenden Zapfens (22) ragenden Zapfen (26) aufweist.
10. Massagebrause nach Patentanspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Deckscheibe (10) sich über einen Zentriwinkel (y) von etwa 90° erstreckt.
11. Massagebrause nach Patentanspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Düsenbohrungen (39) in drei in gleichen mittleren Winkelabständen auf der inneren Ringfläche des Brausebodens (38) verteilten Gruppen angeordnet sind.
12. Massagebrause nach Patentanspruch 1 mit einem Ventilrotor, dessen Schliessscheibe die Form eines halbkreisförmigen Ringsegmentes besitzt, dadurch gekennzeichnet, dass die Lochfeldsegmente (40') zumindest annähernd die radiale Breite des Ringsegments (26') der Schliessscheibe aufweisen und kopfseitig jeweils mit einer von der Rotationsebene der Schliessscheibe geradlinig schräg oder bogenförmig abfallenden Stirnfläche versehen sind.
13. Massagebrause nach Patentanspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass schräg radial verlaufende, in der Rotationsebene des Ventilrotors angeordnete Wasserleitkanäle (21') vorhanden sind und der Ventilrotor (11') auf der Oberseite der als halbkreisförmiges Ringsegment ausgebildeten Schliessscheibe (26') zu den radialen Begrenzungskanten (28') der Schliessscheibe (26') parallel verlaufende Wandelemente (32' und 33') besitzt und dass die an den Begrenzungskanten (28') angeordneten Wandelemente (32' und 33') mit rechtwinklig angeformten Zungen (34' und 35') versehen sind.
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