CH619293A5 - Means for preventing the rotation of a winding drum, in particular for a winding drum for rolling shutter doors - Google Patents
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Drehsicherung für eine antreibbare Wickeltrommel, mit einem mit der Wickeltrommel in Verbindung Stehenden Halteelement, das bei beabsichtigter Rotation der Wickeltrommel mit dieser rotiert und bei unbeabsichtigter Rotation der Wickeltrommel ange- 50 halten wird.
Im Sicherungsfall wird das Halteelement angehalten und hält seinerseits die Wickeltrommel drehfest. Dabei wird im allgemeinen ein möglichst kurzer Anhalte-Drehweg der Wickeltrommel angestrebt. Wenn bei einer Drehsicherung der 55 obigen Art das Halteelement starr mit der Wickeltrommel verbunden ist, kommen entweder beim formschlüssigen, beispielsweise schlagartigen, Anhalten des Halteelements hohe Stosskräfte auf die Verbindung zwischen dem Halteelement und der Wickeltrommel, oder es muss, beispielsweise 60 durch eine bremsenartige Einrichtung, für ein allmähliches Anhalten des Halteelements gesorgt werden. Somit ist bei einer starren Verbindung zwischen dem Halteelement und der Wickeltrommel entweder eine sehr starke Dimensionierung der Drehsicherung oder das Vorsehen einer relativ 65 komplizierten und daher auch störungsanfälligen Einrichtung zur Umwandlung der im Sicherungsfall abzuführenden Energie in Wärme erforderlich.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Drehsicherung der eingangs genannten Art zu schaffen, bei der die im Sicherungsfall abzuführende Energie mindestens teilweise in Formänderungsenergie umgewandelt wird, so dass eine unkomplizierte und weniger stark dimensionierte Konstruktion möglich wird.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist erfindungsgemäss vorgesehen, dass das Halteelement mittels eines Axialgewindes mit der Wickeltrommel in Verbindung steht, und dass zwischen mindestens einer Stirnfläche des Halteelements und einer gegenüberliegenden Gegenfläche ein axial nachgiebiges Verformungselement angeordnet ist.
Bei der erfindungsgemässen Drehsicherung wird also die durch das Anhalten der Wickeltrommel aus unbeabsichtigter Rotation abzuführende Energie mindestens teilweise, im Extremfall auch nahezu vollständig, durch Formänderung des Verformungselements in Formänderungsenergie umgewandelt. Die Formänderung des Verformungselements kann in einer Zusammendrückimg, einer Dehnung oder einer Sche-rung hegen; eine axiale Zusammendrückung ist bevorzugt. Man kann beispielsweise auch zwischen einer ersten Stirnfläche des Halteelements und der gegenüberliegenden Gegenfläche ein zusammenzudrückendes Verformungselement und zwischen einer zweiten Stirnfläche des Halteelements und einer dieser gegenüberliegenden Gegenfläche ein zu dehnendes Verformungselement anordnen.
Bei der erfindungsgemässen Drehsicherung wird die das Verformungselement verformende Kraft innerhalb der Konstruktion durch die Rotation der Wickeltrommel selbst erzeugt. Da es beim erfindungsgemässen, gedämpften Anhalten aus unbeabsichtigter Rotation — wenn überhaupt — auf die Energieabführung durch Reibung nur im geringeren Ausmass ankommt, hat eine Änderung, insbesondere eine Verminderung, des Reibungskoeffizienten zwischen der Stirnfläche des Halteelements und dem Verformungselement bzw. der Gegenfläche der Wickeltrommel und dem Verformungselement nur einen sehr geringen Einfluss auf die Funktion der Drehsicherung. Da ferner der Verformungswiderstand von Verformungselementen im allgemeinen mit zunehmender Verformung zunimmt, ergibt sich im Verlauf des Anhaltevorgangs ein Selbstverstärkungseffekt. Die erfin-dungsgemässe Konstruktion ist besonders einfach im Aufbau und daher kostengünstig herstellbar und äusserst zuverlässig.
Die erfindungsgemässe Drehsicherung ist insbesondere für Wickeltrommeln für Rolltore, Rollgitter, schwere Rollladen, lasthebende Seile oder dgl. geeignet. Sie dient dann als Absturzsicherung bzw. Abrollsicherung, die ein Abrollen der aufgerollten Teile unter dem Gewicht des nicht aufgerollten Endes verhindert, zugleich durch ihre Dämpfungswirkung jedoch Schäden an den beim Anhalten beanspruchten Elementen, beispielsweise der Wickeltrommellagerung vermeidet. Diese Abrollsicherung ist auch bei allen Defekten im Antrieb der Wickeltrommel wirksam, beispielsweise Stromausfall des Antriebsmotors, Getriebebruch, Reissen einer Antriebskette und dgl. Die erfindungsgemässe Konstruktion gestattet auch die Erfüllung sehr scharfer Forderungen der Überwachungsbehörden, wonach beispielsweise ein Rolltor, das mehr als 2 t wiegen kann, bei Antriebsschäden im Bereich von 20 cm zum Stillstand kommen muss, wobei übliche Senkgeschwindigkeiten bereits im Bereich von 15 bis 20 cm/s liegen.
Im Deutschen Gebrauchsmuster 1 947 276 ist eine Drehsicherung für eine Rolltorwickeltrommel beschrieben, bei der ein als Rastenscheibe ausgebildetes Halteelement drehbeweglich an einer Antriebsscheibe gehalten ist, die ihrerseits auf einem Axialgewinde der Wickeltrommel sitzt. Diese Konstruktion unterscheidet sich jedoch in ihrer Funktion grund
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legend von der erfindungsgemässen Drehsicherung, da bei der Aufrolldrehbewegung der Kraftfluss von der Antriebsscheibe über das Axialgewinde und die Rastenscheibe läuft und bei allen Abrolldrehbewegungen, also beabsichtigten und unbeabsichtigten, die Rastenscheibe angehalten ist. Dem- 5 gegenüber treten bei der Erfindung das Halteelement und das Axialgewinde erst bei unbeabsichtigter Rotation der Wikkeitrommel in Funktion und werden in den Kraftfluss eingeschaltet, so dass die für den Sicherungsfall wesentlichen Teile der Drehsicherung praktisch keinen Verschleiss unter- io liegen.
Vorzugsweise ist eine Einrichtung vorgesehen, durch die das Halteelement bei unbeabsichtigter Rotation der Wickeltrommel selbsttätig angehalten wird, Auf diese Weise erhält man ein automatisches, vom menschlichen Eingreifen unab- 15 hängiges Anhalten der Wickeltrommel. Als Auslösekriterium für diese Einrichtung kommt insbesondere das Überschreiten einer bestimmten Drehzahl der Wickeltrommel in Frage.
Im Fall unbeabsichtigter Rotation der Wickeltrommel wird das Halteelement vorzugsweise durch ein Blockierele- 20 ment angehalten, das formschlüssig mit dem Halteelement in Eingriff kommt. Dies kann vorzugsweise selbsttätig, beispielsweise bei Überschreiten einer bestimmten Geschwindigkeit, geschehen. Die Erfindung bietet also den Vorteil, dass man das Halteelement formschlüssig und praktisch schlag- 25 artig stillsetzen kann und dass trotzdem ein gedämpftes Anhalten der Wickeltrommel aus der Rotation erreicht wird. Infolgedessen kann man besonders einfache, beispielsweise auch für sich bekannte, Paarungen von Halteelementen mit Blockierelementen verwenden. Es sei jedoch betont, dass die 30 Erfindung nicht auf praktisch schlagartige Blockierungen des Halteelements beschränkt ist, sondern dass nach der Lehre der Erfindung auch eine Abführung der Anhalteenergie sowohl durch allmähliches Anhalten des Halteelements als auch durch Deformation des Verformungselements möglich ist. 35 Vorzugsweise ist das Halteelement als Rastenscheibe und das Blockierelement als Rastklinke ausgebildet, wobei die Rastldinke vorzugsweise bei Überschreiten einer bestimmten Drehzahl selbsttätig in die Rastenscheibe eingreift.
Im allgemeinen ist es bevorzugt, das Verformungsele- 40 ment spielfrei zwischen der jeweiligen Stirnfläche des Halteelements und der gegenüberliegenden Gegenfläche anzuordnen, um einen «toten Gang» bis zum Einsetzen der Dämpfungswirkung zu vermeiden. Zur Erhöhung der Dämpfungswirkung beim Anhalten der Wickeltrommel kann man das 45 Verformungselement in einem Einbauzustand vorsehen, bei dem es bereits bei nicht angehaltenem Halteelement vorgespannt, d. h. beispielsweise zusammengedrückt, gedehnt oder geschert, ist.
Wenn es darum geht, eine Wickeltrommel gegen unbe- 50 absichtigte Rotation zu sichern bzw. aus unbeabsichtigter Rotation anzuhalten, wird häufig nur eine Sicherung bzw. ein Anhalten in einer Rotationsrichtung angestrebt. Nach einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung ist daher das Gewinde mit einer derartigen (Steigungs-)Richtung ausgebildet, 55 dass sich das Halteelement bei unbeabsichtigter, in einem zu sichernden Drehsinn erfolgender Rotation der Wickeltrommel der Gegenfläche nähert, wodurch das Verformungselement zusammengedrückt wird.
Vorzugsweise ist das Verformungselement als Verfor- 60 mungsring ausgebildet. Hierdurch lässt sich neben besonders einfacher Montage eine gute Kraftverteilung über den Umfang der Stirnfläche des Halteelements und der Gegenfläche erreichen. Zwischen einer Stirnfläche des Halteelements und der gegenüberliegenden Gegenfläche können 65 auch mehrere Verformungsringe angeordnet sein, beispielsweise mehrere Ringe unterschiedlichen Durchmessers oder mehrere Ringe axial nebeneinander.
Wenn ein Sichern bzw. Anhalten der Wickeltrommel nur bei einer Drehrichtung beabsichtigt ist, kann man in Weiterbildung der Erfindung einen Axialanschlag vorsehen, durch den der Axialweg des Halteelements in Richtung von der Gegenfläche fort begrenzt ist. Auf diese Weise wird erreicht,
dass das Halteelement nicht versehentlich in zu grossem Axialabstand von der Gegenfläche montiert oder nach einem Anhaltevorgang aus unbeabsichtigter Rotation zu weit zurückgedreht wird, sondern dass der für den spielfreien oder den beabsichtigten vorgespannten Einbau des Verformungselements richtige Axialabstand zwischen dem Halteelement und der Gegenfläche sicher eingehalten wird. Man kann jedoch die axiale Lage des Axialanschlages beispielsweise einstellbar machen, um eine Einstellmöglichkeit bzw. Nachstellmöglichkeit zu haben, wodurch sich beispielsweise das Axialspiel oder die Vorspannung des Verformungselements einstellen lässt.
Das Verformungselement kann durch seine geometrische Formgebung axial nachgiebig gestaltet sein, wobei die Formänderung reversibel oder irreversibel sein kann. Bevorzugt ist jedoch, dass das Verformungselement aus einem nachgiebigen, rückfederungsfähigen Material besteht, da hierbei trotz reversibler Formänderung eine relativ grosse Formänderungsenergie aufgenommen wird. Ein besonders geeignetes Material ist Gummi, wobei der Gummi eine Einlage, beispielsweise aus Nylonfäden, Strahldrähten oder irgendwelchen Geweben, aufweisen kann. Aber auch in genügendem Ausmass nachgiebige Kunststoffe kommen als Werkstoff in Frage. Als weitere Beispiele für mögliche Verformungselemente seien Federn, z. B. eine Tellerfeder oder mehrere kreisförmig angeordnete Schraubenfedern, genannt.
Die Härte der Dämpfung beim Anhalten der Wickeltrommel aus unbeabsichtigter Rotation kann man durch geeignete Wahl der folgenden Parameter bequem beeinflussen: Nachgiebigkeitscharakteristik des Verformungselements bzw. Nachgiebigkeit des Materials des Verformungselements, Grösse und axiale Ausdehnung des Verformungselements, Steigung des Gewindes, axiale Vorspannung des Verfor-mungselememts.
Die Erfindung wird im folgenden anhand teilweise sche-matischer Darstellungen zweier Ausführungsbeispiele noch näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen Längsschnitt durch eine Wickeltrommel mit einer erfindungsgemässen Drehsicherung zum gedämpften Anhalten aus unbeabsichtigter Rotation;
Fig. 2 einen Querschnitt längs II—II in Fig. 1;
Fig. 3 einen Längsschnitt durch eine Wickeltrommel mit einer Drehsicherung ähnlich gemäss Fig. 1, wobei der das Halteelement tragende Bereich der Wickeltrommelwelle etwas abweichend gestaltet ist.
Bei beiden Ausführungsbeispielen ist das Verformungselement als Ring ausgebildet, der Dämpfungsring genannt wird, weil er für ein gedämpftes Anhalten aus unbeabsichtigter Rotation sorgt. Beide genauer beschriebenen Wickeltrommeln sind waagrecht angeordnet.
In Fig. 1 ist eine als Wickeltrommel dienende Hohlwelle 2 zu erkennen. In die Hohlwelle 2 ist mit Hilfe zweier, im axialen Abstand angeordneter Scheiben 4 und 6 eine massive Achse 8 eingeschweisst, die in Form eines Wellenstummels 10, der einen kleineren Aussendurchmesser als die restliche Hohlwelle 2 hat, auf der in Fig. 1 rechten Seite aus der restlichen Hohlwelle hervorsteht. Der Wellenstummel 10 ist mittels eines Wälzlagers 12 an einer stationären Unterstützung 14 gelagert.
Zwischen dem Wälzlager 12 und der Scheibe 6, durch die der Durchmesserübergang von dem Wellenstummel 10 auf die restliche Hohlwelle 2 geschaffen wird, befinden sich in der folgenden axialen Reihenfolge in Fig. 1 von rechts
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nach links gesehen: ein Axialanschlag 16, eine als Halteelement dienende Rastenscheibe 18, und ein Dämpfungsring 20. Der Axialanschlag 16 ist als mit dem Wellenstummel 10 verschweisster Ring ausgebildet. Die Rastenscheibe 18 ist über ein Gewinde 22 mit dem Wellenstummel 10 verbunden. Der Dämpfungsring 20 ist in Form einer Scheibe aus Gummi mit ebenen, senkrecht zur Wellenachse verlaufenden Dämpfungsring-Stirnflächen ausgebildet.
Die senkrecht zur Wellenachse verlaufende, der Scheibe 6 zugewandte, ebene Stirnfläche 24 der Rastenscheibe 18 liegt dann, wenn die Rastenscheibe 18 im Gewinde 22 in Fig. 1 nach rechts bis an den Axialanschlag 16 gedreht ist, spielfrei an einer Dämpfungsring-Stimfläche an. Die gegenüberliegende Dämpfungsring-Stirnfläche liegt spielfrei an einer ebenfalls senkrecht zur Wellenachse verlaufenden, ebenen Stirnfläche 26 der Scheibe 6 an, so dass die Stirnfläche 26 als Gegenfläche dient. Die Scheibe 6 schliesst die eigentliche Hohlwelle 2 auf ihrer rechten Seite ab.
Der Dämpfungsring 20 weist einen geringfügig kleineren Aussendurchmesser als die Scheibe 6 und die Hohlwelle 2 auf. Der Innendurchmesser des Dämpfungsrings 20 ist geringfügig grösser als der Aussendurchmesser des Wellenstummels 10. Der Dämpfungsring 20 ist ohne besondere Befestigung zwischen der Scheibe 6 und der Rastenscheibe 18 lose angeordnet. Man kann den Dämpfungsring 20 jedoch auch an der Stirnfläche 24 und/oder der Gegenfläche 26 befestigen, beispielsweise Ankleben, Annieten, Anschrauben oder Anvulkanisieren.
Die Rastenscheibe 18 und eine mit dieser als Blockierelement zusammenwirkende Rastklinke 28 sind besonders deutlich in Fig. 2 zu erkennen. Die Rastenscheibe 18 weist an ihrem Umfang verteüt eine Vielzahl von Rastzähnen 30 auf. Bei Betrachtung der in Fig. 2 mit dem Pfeil A bezeichneten Drehrichtung sind die Vorderflanken 32 der Rastzähne 30 steiler angeordnet als die mehr tangential angeordneten Rückflanken 34 der Rastzähne 30.
Die Rastklinke 28 ist oberhalb der Rastenscheibe 18 angeordnet und in ihrem Mittelbereich drehbar auf einen Zapfen 36 gelagert. Der Zapfen 36 ist seinerseits an der Unterstützung 14 befestigt. Mittels einer vorgeschraubten Sicherungsscheibe 38 ist die Rastklinke 28 gegen axiales Abrutschen in Richtung von der Unterstützung 14 fort gesichert. Ein entsprechender Bund des Zapfens 36 sichert die Rast-klinke 28 gegen axiale Verschiebung in Richtung auf die Unterstützung 14 zu.
In Fig. 2 gesehen rechts von ihrer Lagerstelle trägt die Rastklinke 28 eine drehbare Rolle 40, die auf den Spitzen 42 und den Rückflanken 34 der Zähne 30 abrollen kann. In Fig. 2 gesehen auf der linken Seite der Lagerstelle der Rastklinke 28 besitzt die Rastklinke 28 ein dem Profil der Zahnlücken 44 etwa angeglichenes Eingriffsende 46. Der Abstand zwischen dem Teil des Umfangs der Rolle 40, der an den Zähnen 30 anliegt, und dem Eingriffsende 46 sowie deren Abstand von der Wellenachse 48 sind so gewählt, dass dann, wenn der Umfang der Rolle 40 an einer Zahnsp'itze 42 anliegt, sich das Eingriffsende 46 innerhalb einer Zahnlücke 44 befindet. Dreht sich dann die Rastenscheibe 18 in Pfeilrichtung A ein Stück weiter, dann folgt der Umfang der Rolle 40 der geringer geneigten Rückflanke 34 eines Zahns 30, so dass das Eingriffsende 46 angehoben und in einen grösseren Abstand von der Wellenachse 48 bewegt wird. Der neue Abstand des Eingriffsendes 46 von der Wellenachse 48 ist so gross, dass sich die Spitze 42 des nächsten Zahns 30 unter dem Eingriffsende 46 hindurchbewegen kann.
Die Summe der in Fig. 2 rechts von der Lagerstelle der Rastklinke 28 angreifenden Gewichts-Drehmomente ist grösser als die Summe der links von der Lagerstelle angreifenden Gewichts-Drehmomente, so dass die Rolle 40 bei geringen Drehzahlen der Rastenscheibe 18 in dauerndem Kontakt mit der Rastenscheibe 18 bleibt. Steigt die Drehzahl der Rastenscheibe 18 über einen bestimmten Wert, dann kann infolge der dauernden auf die Rolle wirkenden Stösse mittels der Zahnspitzen 42 und infolge der Massenträgheit der Rastklinke 28 die Rolle 40 nicht mehr der Kontur der Rückflanken 34 der Zähne 30 folgen, so dass die Vorderflanke 32 eines Zahnes 30 hinter das Eingriffsende 46 hakt. Auf diese Weise ist die Rastenscheibe 18 gegen Weiterdrehen formschlüssig gesperrt.
Die Rastklinke 28 stellt also eine Wippe dar, die infolge der an ihrer rechten und linken Seite angreifenden Gewichts-Drehmomente die Tendenz hat, sich mit ihrer in Fig. 2 rechten Seite in Richtung auf die Rastenscheibe zuzubewegen. Durch ein im Abstand zur Lagerstelle der Rastklinke 28 einstellbares Gewicht kann die Grösse dieser Tendenz und damit die Drehzahl eingestellt werden, bei der die Rastklinke 28 die Rastenscheibe 18 gegen Weiterdrehen sperrt. Statt oder zusätzlich zu einer derartigen Gewichtsauslegung der Rastklinke kann man auch eine, vorzugsweise einstellbare, Feder vorsehen.
Die Rastenscheibe 18 stellt also das Halteelement dar und ist zugleich zusammen mit der Rastklinke 28 Steuerorgan für das Auslösen der Drehsicherung.
Die Ausführungsform nach Fig. 3 ist bezüglich Rastklinke 28, Rastenscheibe 18, Axialanschlag 16, Dämpfungsring 20 und die Gegenfläche 24 schaffender Scheibe 6 analog wie die Ausführungsform nach Fig. 1 ausgebildet. Der Wellenstummel 10 ist allerdings hohl ausgebildet und dient der Aufnahme eines «Steckmotors» oder eines «Steckgetriebes», dessen Drehmoment an den entsprechend gestalteten Innenumfang des Wellenstummels 10 abgegeben wird. Der Wellenstummel 10 ist seinerseits nicht an einer Unterstützung gelagert, sondern die Wellenlagerung erfolgt über den Steckmotor bzw. das Steckgetriebe.
Der hohle Wellenstummel 10 erstreckt sich in Fig. 3 gesehen durch die Scheibe 6, ein Stück in das Innere der restlichen Hohlwelle 2 und ist dort mit einer weiteren, inneren Hohlwelle 50 verschweisst. Diese weitere Hohlwelle 50 erstreckt sich bis zur Scheibe 4 in die Hohlwelle 2 hinein.
Die Ausführungsform nach Fig. 1 ist insbesondere für den nachträglichen Anbau an eine Hohlwelle geeignet, während die Ausführungsform nach Fig. 3 einen besonders günstigen Anbau der Antriebsquelle ermöglicht.
Bei beiden beschriebenen Ausführungsformen, nämlich der Ausführungsform nach Fig. 1 und Fig. 2 sowie der Ausführungsform nach Fig. 3, ist das Gewinde ein Rechtsgewinde, so dass beim Anhalten der Rastenscheibe 18 aus der Drehrichtung A eine Annäherung der Rastenscheibe 18 an die Scheibe 6 und somit ein axiales Zusammendrücken des Dämpfungsrings 20 erfolgt.
Die erfindungsgemässe Konstruktion kann — wie z. B. die Ausführungsformen nach Fig. 1 bis 3 zeigen — so gestaltet sein, dass der Dämpfungsring beim Anhalten der Welle aus unbeabsichtigter Rotation nur reversibel verformt wird. Das ist ein grosser Vorteil, da bei manchen Einsatzgebieten, beispielsweise bei Rolltoren, die Funktion der Abrollsicherung von den Überwachungsbehörden mindestens einmal jährlich überprüft wird, indem ein Absturz simuliert wird. Nach dem simulierten Absturz wird die Welle oder das Halteelement auf einfache Weise mittels eines entsprechenden Schlüssels zurückgedreht, woraufhin die Abrollsicherung wieder funktionsbereit ist, ohne dass Teile ausgewechselt werden müssten.
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2 Blatt Zeichnungen
Claims (8)
- 619 2932PATENTANSPRÜCHE1. Drehsicherang für eine antreibbare Wickeltrommel, mit einem mit der Wickeltrommel in Verbindung stehenden Halteelement, das bei beabsichtigter Rotation der Wickel-trommel mit dieser rotiert und bei unbeabsichtigter Rota- 5 tion der Wickeltrommel angehalten wird, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteelement (18) mittels eines Axialgewindes (22) mit der Wickeltrommel (2,10) in Verbindung steht, und dass zwischen mindestens einer Stirnfläche (24)des Halteelements (18) und einer gegenüberliegenden Gegen- io fläche (26) ein axial nachgiebiges Verformungselement (20) angeordnet ist.
- 2. Drehsicherung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Einrichtung (28), durch die das Halteelement (18) bei unbeabsichtigter Rotation der Wickeltrommel (2,10) selbst- 15 tätig, vorzugsweise bei Überschreiten einer bestimmten Drehzahl der Wickeltrommel (2,10) angehalten wird.
- 3. Drehsicherung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch ein Blockierelement (28), das bei unbeabsichtigter Rotation der Wickeltrommel (2,10) formschlüssig mit dem 2° Halteelement (18) in Eingriff kommt.
- 4. Drehsicherung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Verformungselement (20) spielfrei zwischen der Stirnfläche (24) und der Gegenfläche (26) angeordnet ist, vorzugsweise bei nicht angehaltenem 25 Halteelement (18) vorgespannt ist.
- 5. Drehsicherung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,dadurch gekennzeichnet, dass das Gewinde (22) mit einer derartigen Steigungsrichtung ausgebildet ist, dass sich das Halteelement (18) bei unbeabsichtigter, in einem zu sichern- 30 den Drehsinn (A) erfolgender Rotation der Wickeltrommel(2,10) der Gegenfläche (26) nähert.
- 6. Drehsicherung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Verformungselement als Verformungsring (20) ausgebildet ist. 35
- 7. Drehsicherung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Axialweg des Halteelements (18)auf der der Gegenfläche (26) abgewandten Seite durch einen Axialanschlag (16) begrenzt ist.
- 8. Drehsicherung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, 40 dadurch gekennzeichnet, dass das Verformungselement (20) aus einem nachgiebigen, rückfederungsfähigen Material, vorzugsweise aus Gummi, besteht.45
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Family Cites Families (4)
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- 1977-04-25 BE BE176991A patent/BE853928A/xx unknown
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Legal Events
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| PUE | Assignment |
Owner name: ELERO ANTRIEBS- UND SONNENSCHUTZTECHNIK GMBH & CO. |
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| PL | Patent ceased | ||
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