CH619313A5 - - Google Patents

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CH619313A5
CH619313A5 CH948777A CH948777A CH619313A5 CH 619313 A5 CH619313 A5 CH 619313A5 CH 948777 A CH948777 A CH 948777A CH 948777 A CH948777 A CH 948777A CH 619313 A5 CH619313 A5 CH 619313A5
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amplitude
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filter
impedance
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CH948777A
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Harald Melwisch
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Philips Nv
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Description

Die Erfindung betrifft ein Wiedergabegerät für ein auf einem Aufzeichnungsträger aufgezeichnetes Signal, vorzugsweise Fernsehsignal, das einem Trägersignal in Frequenzmodulation aufgeprägt ist, mit einer Wandleranordnung zum Abtasten des Aufzeichnungsträgers, deren aus einem Frequenzmodulationssignal mit einem Träger und mindestens dem unteren Seitenband bestehendes Ausgangssignal einem Begrenzer und Demodulator zur Detektion des Signals zugeführt wird. Bei derartigen Geräten kann es zu relativ grossen Schwankungen in der Amplitude des Ausgangssignals der Wandleranordnung kommen, wenn diese den Aufzeichnungsträger nicht exakt abtastet. Dies kann beispielsweise bei einer Wandleranordnung, die Magnetköpfe aufweist, dann der Fall sein, wenn ein Abheben des Aufzeichnungsträgers von den Magnetköpfen eintritt. Ein nur geringfügiges Abheben um weniger als 1 (im hat bereits einen starken Abfall in der Amplitude des Ausgangssignals zur Folge, etwa in der Grössenordnung von 15 dB, da dieser Einfluss einem eine e-Potenz enthaltenden Gesetz folgt. Bei der Wiedergabe eines Fernsehsignals hat sich gezeigt, dass beim Auftreten solcher Störungen Rauschen auftritt und im Bild schwarze Fahnen entstehen, obwohl das wiedergegebene Signal vor der Démodulation einem Begrenzer zugeführt wird, der die Amplitude des Trägersignals an sich konstant hält.
Die Erfindung hat sich zum Ziel gesetzt, die vorgenannten Schwierigkeiten auf einfache Weise zu beseitigen. Dazu ist erfindungsgemäss vorgesehen, dass vor dem Begrenzer und Demodulator mindestens ein Filter eingeschaltet ist, dessen Übertragungsfunktion in Abhängigkeit der Amplitude des Trägersignals veränderbar ist, wobei bei abnehmender Amplitude des Trägersignals diese relativ gegenüber den Amplituden der Signalanteile im unteren Seitenband angehoben wird. Auf diese Weise wird bei abnehmender Amplitude des Trägersignals eine Regelung des Frequenzgangs vorgenommen, die bewirkt, dass die Amplituden der Signalanteile im unteren Seitenband gegenüber der Amplitude des Trägersignals bzw. umgekehrt so verändert werden, dass wieder etwa die gleichen Verhältnisse wie im Fall ohne eine Störung vorliegen. Der Einfluss einer solchen Störung ist nämlich abhängig von der Frequenz des jeweils wiedergegebenen Signals, und zwar macht er sich bei höheren Frequenzen immer stärker bemerkbar, was so weit gehen kann, dass die Amplituden der Signalanteile im unteren Seitenband grösser werden als die Amplitude des Trägersignals, in welchem Fall dann der Begrenzer und Demodulator nicht mehr einwandfrei arbeiten. Durch die erfindungs-gemässe Beeinflussung des Frequenzganges in Abhängigkeit von der Amplitude des Trägersignals werden solche frequenzabhängige Störungen beseitigt und dem Begrenzer und Demodulator wieder ein Signal angeboten, welches sie fehlerfrei verarbeiten können.
Ein besonders einfacher Aufbau wird erhalten, wenn als Filter ein Hochpassfilter vorgesehen ist, welches durch ein halbes T-Glied gebildet ist, von dem ein Zweig einen ohmschen Widerstand und der andere Zweig eine Impedanz aufweist, der mindestens ein Schaltelement parallel geschaltet ist, dessen Impedanz sich unmittelbar mit der an ihr auftretenden Amplitude des Trägersignals ändert, wobei diese Impedanz bei zunehmender Amplitude kleiner wird.
Als vorteilhaft hat sich auch erwiesen, wenn als Filter ein durch einen Serienschwingungskreis gebildetes Tiefpassfilter vorgesehen ist, dem zu einem Schaltelement mindestens ein weiteres Schaltelement parallel geschaltet ist, dessen Impedanz in Abhängigkeit der Amplitude des Trägersignals veränderbar ist, wobei diese Impedanz bei zunehmender Amplitude kleiner wird. Auf diese Weise lassen sich auch sehr grosse frequenzabhängige Amplitudenänderungen einfach ausgleichen.
Ebenfalls als vorteilhaft hat sich erwiesen, wenn das Filter einen Kanal ohne eine Verzögerung für das Signal und mindestens einen weiteren Kanal mit einer durch ein Laufzeitglied bewirkten Verzögerung für das Signal aufweist, die Ausgangssignale der Kanäle miteinander verknüpft werden und in mindestens einem Kanal zur Beeinflussung der Amplitude des in diesem Kanal übertragenen Signals mindestens ein Schaltelement vorgesehen ist, dessen Impedanz in Abhängigkeit der Amplitude des Trägersignals veränderbar ist. Durch die Verwendung eines solchen Filters treten praktisch keine Gruppen-laufzeitverzerrungen zufolge der Änderung der Übertragungsfunktion des Filters auf.
Die Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnungen, in welchen einige Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt sind, auf die sie jedoch nicht beschränkt sein soll, näher erläutert. Fig. 1 zeigt im Blockschaltbild die erfindungswesentlichen Teile eines Wiedergabegerätes, wobei als Filter ein Hochpassfilter vorgesehen ist. In Fig. 2 ist ein Diagramm angegeben, welches die Änderung der Übertragungsfunktion des beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 verwendeten Filters in Abhängigkeit der Amplitude des Trägersignals zeigt. In Fig. 3 ist eine andere Schaltung für ein Hochpassfilter angegeben, die dual zu der beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 verwendeten Filters ist. Fig. 4 zeigt ein Ausführungsbeispiel, bei dem unmittelbar ein Schaltelement des Filters in Abhängigkeit der Amplitude des Trägersignals veränderbar ist. In Fig. 5 ist die Schaltung eines
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Filters angegeben, das einen Parallelschwingungskreis auf- eine durch eine Induktivität gebildete Impedanz 14 aufweist. Zu weist. Fig. 6 zeigt die Schaltung eines Filters, das als Tiefpassfil- dieser Impedanz 14 sind nun zwei antiparallel geschaltete Dio-
ter wirksam ist und durch einen Serienschwingungskreis gebil- den 15 und 16 parallel geschaltet, welche als Schaltelemente det ist. In Fig. 7 ist ein Diagramm angegeben, das die Verände- wirksam sind, deren Impedanz sich unmittelbar mit der an rung der Übertragungsfunktion des Filters nach Fig. 6 in 5 ihnen auftretenden Amplitude des Trägersignals ändert, wobei
Abhängigkeit der Amplitude des Trägersignals zeigt. In Fig. 8 die Impedanzen bei zunehmender Amplitude kleiner werden,
ist die Schaltung für ein Filter angegeben, das mit einem Lauf- Auf diese Weise erübrigt sich ein eigener Regelkreis zur Verän-
zeitglied arbeitet. Fig. 9 zeigt ein Diagramm betreffend die derung der Impedanz der Schaltelemente.
Änderung der Übertragungsfunktion des Filters nach Fig. 8 in In Fig. 2 sind die Übertragungsfunktionen dieses Hochpass-Abhängigkeit der Amplitude des Trägersignals. io filters für eine kleine und eine grosse Amplitude des Trägerin Fig. 1 sind mit 1 und 2 die Magnetköpfe einer Wandleran- signais dargestellt, wobei auf der Abzisse die Frequenz f und Ordnung zum Abtasten eines Aufzeichnungsträgers in einem auf der Ordinate das Amplitudenverhältnis vom Ausgangs-Wiedergabegerät bezeichnet. Die Ausgangssignale dieser signal U2 zum Eingangssignal ui des Filters aufgetragen ist. Bei Magnetköpfe werden über einen Transformator 3 dem Ein- einer kleinen Amplitude des Trägersignals stellen die Schaltelegang 4 eines Verstärkers 5 zugeführt. Wie vielfach üblich, ist 15 mente 15 und 16 eine grosse Impedanz dar, wodurch die mit 17 das auf dem Aufzeichnungsträger aufgezeichnete Signal, wobei bezeichnete Übertragungsfunktion sich ergibt. Ist hingegen die es sich im vorliegenden Fall um ein Fernsehsignal handeln soll, Amplitude des Trägersignals gross, so stellen die Schaltele-einem Trägersignal in Frequenzmodulation aufgeprägt. Im mente 15 und 16 eine kleine Impedanz dar, was zur Folge hat, Wiedergabegerät steht damit am Ausgang 6 des Verstärkers 5 dass die Grenzfrequenz des Hochpassfilters nunmehr zu niedri-ein Signal zur Verfügung, das aus einem Frequenzmodulations- 20 geren Frequenzen hin verschoben wird und die mit 18 bezeich-signal mit einem Träger und mindestens dem unteren Seiten- nete Übertragungsfunktion sich ergibt. Die Grenzfrequenz des band besteht. Dieses Frequenzmodulationssignal wird wie Hochpassfilters ist bei kleinen Amplituden des Trägersignals so üblich dem Eingang 7 eines Begrenzers und Demodulators 8 gewählt, dass sie im Bereich der Frequenz des Trägersignals zur Detektion des Signals zugeführt, welches dann am Ausgang liegt, welche in Fig. 2 durch die strichlierte Linie bei fT angege-9 desselben zur Verfügung steht. Der Begrenzer sorgt hierbei 25 ben ist. Die wesentlichen Signalanteile im unteren Seitenband in bekannter Weise dafür, dass die Amplitude des Trägersignals liegen bei niedrigeren Frequenzen wie dies schematisch durch an sich konstant gehalten wird, womit die von Systemen mit die strichlierte Linie bei fs angedeutet ist. Die Grenzfrequenz Frequenzmodulation bekannten Vorteile erhalten werden. des Hochpassfilters bei grossen Amplituden des Trägersignals Kommt es beim Abtasten des Aufzeichnungsträgers mit liegt dann zufolge der Wirkung der Schaltelemente 15 und 16 den Magnetköpfen 1 und 2 der Wandleranordnung zu einem 30 unterhalb der Frequenzen der Signalanteile im unteren Seitenwenn auch geringfügigen Abheben der Magnetköpfe vom Auf- band.
zeichnungsträger bzw. umgekehrt, beispielsweise in der Gros- Wie aus der Übertragungsfunktion 18 des Hochpassfilters senordnung von 1 jj,m, so hat dies ein erhebliches Absinken der ersichtlich, werden bei einwandfreiem Zusammenwirken der Amplituden der Ausgangssignale der Magnetköpfe zur Folge. Magnetköpfe mit dem Aufzeichnungsträger und daher grosser Ein solches Absinken der Amplituden hängt aber nicht nur von 35 Amplitude des Trägersignals sowohl das Trägersignal als auch der Grösse des zwischen den Magnetköpfen und dem Auf- die Signalanteile im unteren Seitenband vom Hochpassfilter in zeichnungsträger sich bildenden Zwischenraumes ab. Es ist gleicher Weise übertragen. Im Falle einer Störung, bei der die vielmehr auch von der jeweiligen Frequenz des wiedergegebe- Amplitude des Trägersignals absinkt, kommt jedoch die Über-nen Signals abhängig, wobei höherfrequente Signale stärker tragungsfunktion 17 des Hochpassfilters zur Wirkung, was zur abgesenkt werden als niederfrequente Signale. Im vorliegen- 40 Folge hat, dass die Amplitude des Trägersignals relativ den Fall hat dies zur Folge, dass beim Auftreten einer solchen gegenüber den Amplituden der Signalanteile im unteren Sei-Störung die Amplitude des Trägersignals stärker absinkt als tenband angehoben wird, und zwar um einen Betrag, wie er in dies für die Amplituden der Signalanteile im unteren Seiten- Fig. 2 durch den Doppelpfeil 19 angedeutet ist. Auf diese Weise band der Fall ist, wobei es beispielsweise zu Amplitudenunter- wird aber die durch die Störung bedingte stärkere Absenkung schieden in der Grössenordnung von 20 dB kommen kann. 45 der Amplitude des Trägersignals gegenüber den Amplituden Wird ein derart gestörtes Signal dem Begrenzer und Demodu- der Signalanteile im unteren Seitenband wieder ausgeglichen, lator zugeführt, so tritt im detektierten Signal das Rauschen Mit Hilfe dieser von der Amplitude des Trägersignals abhängi-stärker hervor, weil die Signalanteile im unteren Seitenband bei gen Frequenzgangbeeinflussung des wiedergegebenen Fre-zu kleiner Amplitude des Trägersignals stärker angehoben wer- quenzmodulationssignals werden somit auch im Falle des Absinden. Ausserdem kann der Fall eintreten, dass die Amplituden 50 kens der Amplitude des Trägersignals zufolge einer wie im vorder Signalanteile im unteren Seitenband grösser werden als die stehenden beschriebenen Störung Signalverhältnisse geschaf-Amplitude des Trägersignals, was dazu führt, dass Begrenzer fen, die praktisch dem ungestörten Fall entsprechen und ein und Demodulator nicht mehr richtig arbeiten und dadurch ein einwandfreies Funktionieren des Begrenzers und Demodula-Signal erzeugt wird, das nicht dem tatsächlichen Bildinhalt ent- tors gewährleisten.
spricht, wodurch im wiedergegebenen Fernsehbild beispiels- 55 Wie aus vorstehendem ersichtlich, ist die verwendete Fil-
weise bei Bildsprüngen Fahnen entstehen. terschaltung besonders einfach in ihrem Aufbau, insbesondere
Zur Vermeidung derartiger Schwierigkeiten ist nun im dadurch, dass zur amplitudenabhängigen Beeinflussung der
Signalweg zwischen dem Ausgang 6 des Verstärkers 5 und dem Übertragungsfunktion zwei antiparallel geschaltete Dioden
Eingang 7 des Begrenzers und Demodulators 8 mindestens ein verwendet werden, die ihre Impedanz unmittelbar in Abhängig-
Filter 10 eingeschaltet, dessen Übertragungsfunktion in Abhän- 60 keit der an ihnen auftretenden Signalamplitude ändern. Selbst-
gigkeit der Amplitude des Trägersignals veränderbar ist, wobei verständlich könnten diese Dioden auch durch ein anderes bei abnehmender Amplitude des Trägersignals diese relativ Schaltelement ersetzt werden, dessen Impedanz entsprechend gegenüber den Amplituden der Signalanteile im unteren Sei- veränderbar ist, beispielsweise durch einen gesteuerten Feldef-
tenband angehoben wird. Beim vorliegenden Ausführungsbei- fekttransistor. Ebenso ist es natürlich möglich, mehrere derar-
spiel ist als Filter ein Hochpassfilter vorgesehen, dessen Ein- 65 tige Hochpassfilter hintereinander zu schalten, wenn grössere gang mit 11 und dessen Ausgang mit 12 bezeichnet ist. Dieses Amplitudenunterschiede ausgeglichen werden sollen. In glei-
Hochpassfilter besteht aus einem halben T-Glied, von dem ein eher Weise könnten die antiparallel geschalteten Dioden 15
Zweig einen ohmschen Widerstand 13 und der andere Zweig und 16 auch parallel zum Widerstand 13 geschaltet sein.
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Ein anderes Beispiel für ein derartiges Hochpassfilter zeigt Fig. 3, wobei es sich um die duale Schaltung zum Filter nach dem Ausführungsbeispiel von Fig. 1 handelt. Dieses Filter 10 ist wieder durch ein halbes T-Glied gebildet, von dem ein Zweig einen ohmschen Widerstand 20 und der andere Zweig eine durch einen Kondensator gebildete Impedanz 21 aufweist, wobei dieser Kondensator mit dem Eingang 11 des Filters 10 in Verbindung steht. Die zwei antiparallel geschalteten Dioden 15 und 16 sind nunmehr parallel zur Impedanz 21 geschaltet. Die Wirkungsweise dieses Filters im Hinblick auf die Änderung der Übertragungsfunktion in Abhängigkeit von der Amplitude des Trägersignals ist analog zu derjenigen gemäss dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1, wobei hier bei einer kleinen Amplitude des Trägersignals die Amplituden der Signalanteile im unteren Seitenband stärker abgeschwächt werden als bei einer grossen Amplitude des Trägersignals.
Bei dem Filter gemäss Fig. 4 handelt es sich wieder um ein Hochpassfilter, das aus einem halben T-Glied besteht und bei dem der mit dem Eingang 11 des Filters 10 in Verbindung stehende Zweig einen Kondensator 21 aufweist. Im anderen Zweig ist hier aber anstelle des ohmschen Widerstands eine veränderbare Impedanz vorgesehen, die durch den Ausgangkreis eines steuerbaren Feldeffekttransistors 22 gebildet ist. Zur Steuerung dieses Feldeffekttransistors ist ein Amplitudendetektor 23 vorgesehen, dem an seinem Eingang 24 die am Ausgang 6 des hier nicht näher dargestellten Verstärkers 5 auftretenden wiedergegebenen Frequenzmodulationssignale zugeführt werden. Der Ausgang 25 des Amplitudendetektors 23 steht hier mit der Gate-Elektrode des Feldeffekttransistors 22 in Verbindung. Die Steuerung des Feldeffekttransistors erfolgt in der Weise, dass bei grosser Amplitude des Trägersignals seine Ausgangsimpedanz einen grossen Wert annimmt, wodurch eine niedere Grenzfrequenz des Filters sich ergibt, wogegen bei einer kleinen Amplitude des Trägersignals seine Ausgangsimpedanz einen kleinen Wert annimmt und das Filter damit eine höhere Grenzfrequenz aufweist. Auf diese Weise ergibt das Filter 10 in Abhängigkeit der Amplitude des Trägersignals wieder veränderbare Übertragungsfunktionen, wie sie in Fig. 2 dargestellt sind.
Bei einer anderen in Fig. 5 dargestellten Ausführungsform des Filters 10 besteht dieses aus einem etwa auf die Frequenz des Trägersignals abgestimmten Parallelschwingungskreis 26, der über einen Widerstand 27 angespeist wird. Parallel zum Schwingungskreis 26 sind in analoger Weise zu den Ausführungsbeispielen nach den Fig. 1 und 3 antiparallel geschaltete Dioden 15 und 16 angeordnet. Bei einer grossen Amplitude des Trägersignals stellen diese Dioden 15 und 16 eine niedrige Impedanz dar, welche den Parallelschwingungskreis 26 stark dämpft, so dass seine Resonanzüberhöhung praktisch nicht zur Wirkung kommt. Bei einer kleinen Amplitude des Trägersignals bilden die Dioden 15 und 16 hingegen eine grosse Impedanz, die den Parallelschwingungskreis 26 nicht mehr wesentlich dämpft, so dass seine Resonanzüberhöhung nunmehr voll zur Wirkung kommt, wodurch das Trägersignal gegenüber den Signalanteilen im unteren Seitenband angehoben wird. Damit ergibt sich wieder eine von der Amplitude des Trägersignals abhängige Frequenzgangbeeinflussung des dem Filter zugeführten wiedergegebenen Frequenzmodulationssignals.
Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 6 zeigt ein Filter 10, das als Tiefpassfilter ausgebildet ist, welches aus einem auf eine höhere Frequenz als die des Trägersignals abgestimmten Serienschwingungskreis besteht, der mit einer Induktivität 28 und einem Kondensator 29 ein halbes T-Glied bildet. Parallel zum Kondensator 29 sind wieder antiparallel geschaltete Dioden 15 und 16 angeordnet, die aber an sich auch parallel zur Induktivität geschaltet sein könnten.
In Fig. 7 sind die in Abhängigkeit der Amplitude des Trägersignals sich ergebenden Übertragungsfunktionen dieses Filters dargestellt, wobei die mit 30 bezeichnete Übertragungsfunktion bei einer grossen Amplitude des Trägersignals und die mit 31 bezeichnete Übertragungsfunktion bei einer kleinen Amplitude des Trägersignals sich ergibt, entsprechend den Impedanzen, welche die antiparallel geschalteten Dioden 15 und 16 in Abhängigkeit der unmittelbar an ihnen auftretenden Signalamplitude annehmen. Auf diese Weise ergibt sich wieder bei einer kleinen Amplitude des Trägersignals eine Anhebung derselben relativ gegenüber den Amplituden der Signalanteile im unteren Seitenband, wie dies in Fig. 7 durch den Doppelpfeil 19 angedeutet ist. Mit einem derartigen Filter lassen sich auf einfache Weise auch grössere relative Amplitudenänderungen ausgleichen. Diese Wirkung wird um so stärker, je näher die Resonanzfrequenz des Serienschwingungskreises bei der Frequenz des Trägersignals liegt und je grösser die Güte des Schwingungskreises gewählt ist.
Für eine erfindungsgemässe Anwendung eignet sich auch sehr gut ein Filter 10, wie es in Fig. 8 dargestellt ist, das als Laufzeitfilter oder in der speziellen Ausführungsform als Kammfilter bezeichnet wird. Dieses Filter weist einen Kanal 32 ohne eine Verzögerung für das Signal und einen weiteren Kanal 33 mit einer durch ein Laufzeitglied 34 bewirkten Verzögerung für das Signal auf. Die Ausgangssignale der beiden Kanäle werden in einer Schaltungsanordnung 35 miteinander verknüpft, und zwar im vorliegenden Fall durch eine Differenzbildung. Im Kanal 32, der das Signal ohne Verzögerung überträgt, sind Massnahmen zur Beeinflussung der Amplitude dieses Signals in Abhängigkeit der Amplitude des Trägersignals vorgesehen. Hiezu dient ein aus einem Widerstand 36 und zwei antiparallel geschalteten Dioden 15 und 16 gebildeter Spannungsteiler, dessen Teilungsverhältnis von den an den beiden-Dioden 15 und 16 unmittelbar auftretenden Signalamplituden abhängig ist. Selbstverständlich könnten diese Massnahmen zur Beeinflussung der Amplitude des in einem Kanal übertragenen Signals anstelle im Kanal 32 auch im Kanal 33 vorgesehen sein. Ebenso könnte analog zum Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 anstelle der antiparallel geschalteten Dioden eine von einem Amplitudendetektor gesteuerte Impedanz, beispielsweise ein Feldeffekttransistor, verwendet werden.
In Fig. 9 sind für ein derartiges Filter die in Abhängigkeit der Amplitude des Trägersignals veränderbaren Übertragungsfunktionen dargestellt. Die mit 37 bezeichnete Übertragungsfunktion tritt hierbei bei einer grossen Amplitude des Trägersignals und die mit 38 bezeichnete Übertragungsfunktion bei einer kleinen Amplitude des Trägersignals auf. Wie ersichtlich, steht bei einer grossen Amplitude des Trägersignals diese entsprechend der Übertragungsfunktion 37 in einem bestimmten Verhältnis zu den Amplituden der Signalanteile im unteren Seitenband, wie dies durch den Doppelpfeil 39 angedeutet ist. Bei einer kleinen Amplitude des Trägersignals ergibt sich entsprechend der Übertragungsfunktion 38 ein anderes derartiges Verhältnis, wie dies nunmehr durch den Doppelpfeil 40 angedeutet ist. Nachdem das Verhältnis der Amplitude des Trägersignals zu den Amplituden der Signalanteile im unteren Seitenband bei einer kleinen Amplitude des Trägersignals wesentlich grösser ist als dasjenige bei einer grossen Amplitude des Trägersignals ergibt sich im erstgenannten Fall eine Anhebung der Amplitude des Trägersignals relativ gegenüber den Amplituden der Signalanteile im unteren Seitenband.
Auf diese Weise ist wieder erreicht, dass bei absinkender Amplitude des Trägersignals eine Frequenzgangbeeinflussung im wiedergegebenen Frequenzmodulationssignal erfolgt, die bewirkt, dass dieses Signal im Begrenzer und Demodulator einwandfrei verarbeitet werden kann. Ein derartiges Filter zeichnet sich besonders dadurch aus, dass praktisch keine Gruppen-laufzeitverzerrungen entstehen. Solche Filter können auch mit
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den verschiedensten Übertragungsfunktionen realisiert wer- bzw. wie die Laufzeitglieder dimensioniert sind und in welcher den, je nachdem wieviele Kanäle mit einer durch ein Laufzeit- Weise die Ausgangssignale der Kanäle miteinander verknüpft glied bewirkten Verzögerung für die Signale vorgesehen sind, werden, entweder durch Addition oder Subtraktion.
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2 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

619313 PATENTANSPRÜCHE
1. Wiedergabegerät für ein auf einem Aufzeichnungsträger aufgezeichnetes Signal, das einem Trägersignal in Frequenzmodulation aufgeprägt ist, mit einer Wandleranordnung zum Abtasten des Aufzeichnungsträgers, deren aus einem Frequenzmodulationssignal mit einem Träger und mindestens dem unteren Seitenband bestehendes Ausgangssignal einem Begrenzer und Demodulator (8) zur Detektion des Signals zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, dass vor dem Begrenzer und Demodulator (8) mindestens ein Filter (10) eingeschaltet ist, dessen Übertragungsfunktion in Abhängigkeit der Amplitude des Trägersignals veränderbar ist, wobei bei abnehmender Amplitude des Trägersignals diese relativ gegenüber den Amplituden der Signalanteile im unteren Seitenband angehoben wird.
2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Filter ein Hochpassfilter (10) vorgesehen ist, welches durch ein halbes T-Glied gebildet ist, von dem ein Zweig einen ohmschen Widerstand (13) und der andere Zweig eine Impedanz (14) aufweist, der mindestens ein Schaltelement (15,16) parallel geschaltet ist, dessen Impedanz sich unmittelbar mit der an ihr auftretenden Amplitude des Trägersignals ändert, wobei diese Impedanz bei zunehmender Amplitude kleiner wird.
3. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Filter (10) ein durch einen Serienschwingungskreis (28,29) gebildetes Tiefpassfilter vorgesehen ist, dem zu einem Schaltelement (15) mindestens ein weiteres Schaltelement (16) parallel geschaltet ist, dessen Impedanz in Abhängigkeit der Amplitude des Trägersignals veränderbar ist, wobei diese Impedanz bei zunehmender Amplitude kleiner wird.
4. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Filter (10) einen Kanal (32) ohne eine Verzögerung für das Signal und mindestens einen weiteren Kanal (33) mit einer durch ein Laufzeitglied bewirkten Verzögerung für das Signal aufweist, die Ausgangssignale der Kanäle (32,33) miteinander verknüpft werden und in mindestens einem Kanal zur Beeinflussung der Amplitude des in diesem Kanal übertragenen Signals mindestens ein Schaltelement (15,16,36) vorgesehen ist, dessen Impedanz in Abhängigkeit der Amplitude des Trägersignals veränderbar ist.
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