CH619316A5 - - Google Patents

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CH619316A5
CH619316A5 CH899577A CH899577A CH619316A5 CH 619316 A5 CH619316 A5 CH 619316A5 CH 899577 A CH899577 A CH 899577A CH 899577 A CH899577 A CH 899577A CH 619316 A5 CH619316 A5 CH 619316A5
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
tonearm
turntable
automatic
sensor
memory
Prior art date
Application number
CH899577A
Other languages
English (en)
Inventor
Harry Dr Gaus
Jeffrey Johnson
Udo Milutzki
Dietwald Schotte
Original Assignee
Braun Ag
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Publication date
Application filed by Braun Ag filed Critical Braun Ag
Publication of CH619316A5 publication Critical patent/CH619316A5/de

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    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B19/00Driving, starting, stopping record carriers not specifically of filamentary or web form, or of supports therefor; Control thereof; Control of operating function ; Driving both disc and head
    • G11B19/02Control of operating function, e.g. switching from recording to reproducing
    • G11B19/16Manual control
    • G11B19/18Manual action on one element producing control effect indirectly by consequent action of driving mechanism
    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B3/00Recording by mechanical cutting, deforming or pressing, e.g. of grooves or pits; Reproducing by mechanical sensing; Record carriers therefor
    • G11B3/02Arrangements of heads
    • G11B3/08Raising, lowering, traversing otherwise than for transducing, arresting, or holding-up heads against record carriers

Landscapes

  • Toys (AREA)
  • Supporting Of Heads In Record-Carrier Devices (AREA)
  • Holding Or Fastening Of Disk On Rotational Shaft (AREA)
  • Rotational Drive Of Disk (AREA)
  • Control Of Electric Motors In General (AREA)
  • Pinball Game Machines (AREA)

Description

Die Erfindung geht von diesem letzterwähnten Stand der Technik aus. Es liegt ihr die Aufgabe zugrunde, eine Plattenspielerautomatik zu schaffen, die geeignet ist, das Heben, Senken und Schwenken des Tonarms derart mit Hilfe elektroni- 50 scher Bauelemente zu realisieren, dass zur Bedienung einfache Berührungs-Tipptasten und dergleichen vorgesehen werden können, wobei die Bedienung sehr leicht vorzunehmen ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss durch folgende Merkmale gelöst; 55
einen ersten Digitalspeicher, der bei einem ersten Druck auf eine Bedienungs-Tipptaste in seine Start-Position gesetzt wird und in dieser Position eine Motorelektronik ansteuert, die mit dem Plattenteller-Antrieb verbunden ist und der bei einem zweiten Druck auf die Bedienungs-Tipptaste in seine Stopp- 6o Position rückgesetzt wird;
einen zweiten Digitalspeicher, der dann, wenn sich der erste Digitalspeicher in der Start-Position befindet, an seinem Ausgang ein Signal bereitstellt, das für das Schwenken des Tonarms nach innen vorgesehen ist; 65
einen dritten Digitalspeicher, der dann, wenn sich der erste Digitalspeicher in der Stopp-Position befindet, an seinem Ausgang ein Signal bereitstellt, das für das Schwenken des
Tonarms nach aussen vorgesehen ist;
einen von der Einrichtung zum Heben des Tonarms während des Betriebs dieser Einrichtung gesteuerter Schalter, welcher die Ausgänge des zweiten und des dritten Digitalspeichers mit der Einrichtung zum Schwenken des Tonarms verbinden kann, wobei die Einrichtung zum Heben des Tonarms ihrerseits von einem ODER-Gatter aus in Betrieb gesetzt wird, dessen Eingänge an einer Handbedienungs-Tipptaste, am Ausgang des zweiten Digitalspeicher und am Ausgang des dritten Digitalspeichers liegen.
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, dass Fehlbedienungen des Plattenspielers nahezu unmöglich sind. Ausserdem ist es möglich, mit Hilfe der Erfindung eine Berührungsautomatik und eine Suchlauffunktion zu kombinieren.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 eine Prinzipdarstellung der erfindungsgemässen Plattenspielerautomatik,
Fig. 2 eine Teilzeichnung aus der Prinzipdarstellung der Fig. 1, bei der ein zusätzlicher Drehzahlspeicher vorgesehen ist,
Fig. 3 die detaillierte Darstellung der erfindungsgemässen Plattenspielerautomatik.
In der Fig. 1 ist die Prinzipdarstellung einer Tonarmsteuerung gezeigt. Mit ihr werden im wesentlichen zwei Einrichtungen angesteuert: das Drehstellglied 1 für die Drehbewegungen des Tonarms und der Lift 2 für das Anheben und Senken des Tonarms. Das Drehstellglied 1 wird über einen Schalter 3 von einem Regelverstärker 4 angesteuert. Es ist ähnlich dem in der Fig. 12 der DT-OS 2 104 692 gezeigten Drehstellglied. Der Regelverstärker 4 weist zwei Eingänge 5,6 auf, von denen der eine Eingang 5 die Signale für die Bewegung des Tonarms nach aussen und der andere Eingang 6 die Signale für die Bewegung nach innen bereitstellen kann. Der Eingang 5 ist mit einem Flip-Flop 7 verbunden, während der Eingang 6 an ein Flip-Flop 8 angeschlossen ist. Beide Flip-Flops 7,8 können an ihren Ausgängen Steuersignale bereitstellen oder auch keine Steuersignale aufweisen.
Wird der Tonarm während seiner Drehbewegung nach aussen angehalten oder stösst er an seinen Endanschlag, so fliesst im Drehstellglied 1 ein erhöhter Strom, der im Stromfühler und Intregrator 9 erkannt wird. Der Ausgang des Stromfühlers und Integrators 9 ist mit dem Eingang des Flip-Flops 7 verbunden und kann auf diese Weise eine Abschaltung der Auswärtsbewegung vornehmen.
Ausserdem ist der Ausgang des Stromfühlers und Integrators 9 an den Stopp-Eingang eines Motorspeichers 12 gelegt. Der Stromfühler, der natürlich auch ein Spannungsfühler sein kann, mit dem nachfolgenden Integrator kann bei Überschreiten eines positiven oder negativen Schwellwertes je nach dem Betriebszustand der Automatik entweder das Flip-Flop 12 rücksetzen und das Flip-Flop 7 setzen und das Flip-Flop 8 rück-setzen oder das Flip-Flop 7 rücksetzen. Bei der ersten Alternative wird das Anhalten des Motors ausgelöst, das Einwärtsschwenken gestoppt und die Auswärtsschwenkbewegung eingeleitet, während bei der zweiten Alternative das Auswärtsschwenken, etwa bei Erreichen der Ruhelage des Tonarms, beendet wird.
Der Eingang des Flip-Flops 7 ist auch noch an den Ausgang 11 des Flip-Flops 12 angeschlossen, wobei dieser Ausgang 11 dem Stoppschalter 13 am Eingang des Motorspeichers 12 zugeordnet ist Dagegen ist der Eingang des Flip-Flops 8 mit dem Ausgang 10 des Flip-Flops 12 verbunden, der dem Start-schalter 14 zugeordnet ist. Mit dem Ausgang 10 ist darüber hinaus auch noch eine Motorelektronik 15 verbunden.
Der Eingang des Flip-Flops 8 ist mit dem Ausgang eines Einlauf- und Endrillensensors 22 verbunden. Dieser Sensor 22 registriert die Tonarmlage, die sich ergibt, wenn sich der
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4
Tonarm in der Einlaufrille oder in der Endrille befindet. Da die Einlaufrille von der Grösse der Schallplatten abhängt, ist ein Umschalter 16 vorgesehen, der mit einem Drehzahleinsteller
17 gekoppelt ist, um die Drehzahl in Abhängigkeit von der Schallplattengrösse zu steuern. Erkennt der Sensor 22 eine Endrille, so steuert er den einen Eingang eines UND-NICHT-Gatters 18 an. Der zweite Eingang diese UND-NICHT-Gatters
18 ist mit einer Handbedienung 19 verbunden, die zugleich auch an einem ODER-Gatter 20 und einer Logik-Schaltung 21 liegt Diese letztgenannte Logik-Schaltung 21 dient u. a. zur Skatingkompensation.
Die Handbedienung 19 besteht im wesentlichen aus einer runden Scheibe mit einer Fingermulde. Wird in diese Mulde ein Finger gelegt, so stellt dies einen Befehl dar, den Tonarm anzuheben. Dieser Befehl wird über das ODER-Gatter an den Lift 2 weitergegeben. Dreht man nun die Scheibe mit dem in der Mulde liegenden Finger nach rechts oder nach links, so wird das Potentiometer 23 verstellt und hierdurch die Drehgeschwindigkeit des angehobenen Tonarms beeinflusst.
Der Ausgang des ODER-Gatters 20 ist mit dem Lift 2 verbunden, der nach dem Hitzdrahtprinzip arbeitet Bei diesem Prinzip hebt bzw. senkt sich der Tonarm, und zwar je nachdem ob ein Strom durch den Hitzdraht fliesst oder nicht. Wie die gestrichelte Verbindungslinie zwischen dem Lift 2 und dem Schalter 3 anzeigt, führt der Tonarm erst dann Drehbewegungen aus, wenn der Lift 2 den Tonarm angehoben hat.
Der Lift hebt den Tonarm unter drei Voraussetzungen an: entweder wenn die Handbedienung 19, die einen Berührungssensor aufweist, betätigt wird, und/oder wenn von dem Flip-Flop 7 ein Befehl für die Dehbewegung nach aussen auf dem Anschluss 5 gegeben wird und/oder wenn eine Einwärtsdrehbe-fehl am Anschluss 6 ansteht
Der Ausgang des UND-NICHT-Gatters 18 ist mit einem Eingang des Flip-Flop 12 verbunden.
Die in der Fig. 1 dargestellte Tonarmautomatik weist somit eine Steuerelektronik mit mindestens drei Flip-Flops 7,8,12 auf, die in ihrer Gesamtheit mindestens folgende Zustände darstellen können: Motor ein, Motor ein und Schwenk einwärts, Motor aus und Schwenk auswärts, Motor aus. Der Lift 2 wird dabei über das ODER-Gatter 20 gestellt, das mindestens die Zustände «Motor ein und Schwenk einwärts» und «Motor aus und Schwenk auswärts» verknüpft.
In der Fig. 2 ist eine weitere Ausgestaltung der Erfindung dargestellt. In dieser Darstellung erkennt man die beiden Bedienungstasten 25,26, welche mit einem Drehzahlspeicher 24, verbunden sind. Mit Hilfe dieser Bedienungstasten 25,26 können verschiedene Plattentellerdrehzahlen eingestellt werden, z. B. 33 U/Min. oder 45 U/Min. Wird die eine oder die andere Bedienungstaste 25,26 betätigt, so wird über ein ODER-Gatter 27 der Setzeingang des Flip-Flops 12 für den Start des Plattentel-ler-Motors angesteuert. Der Drehzahlspeicher 24 gibt sowohl die Drehzahl in die Motor-Elektronik 15 als auch in die dem Schallplattendurchmesser zugeordnete Lichtschranke in der Einrichtung 22 ein.
Mit der Bedienungstaste 27 ist es möglich, den Start-Eingang des Flip-Flops 12 zu setzen.
In der Fig. 3 ist die Plattenspielerautomatik noch einmal im Detail dargestellt. Man erkennt hier wieder das Drehstellglied 1, den Tonarmlift 2 und den Schalter 3, der den Regelverstärker 4 mit dem Drehstellglied 1 verbindet. Das öffnen und Schlies-sen des Schalters 3 erfolgt nicht auf elektrischem, sondern auf mechanischem Weg; d. h. die räumliche Stellung des Tonarmlifts 2 ist für den Schaltzustand des Schalters 3 verantwortlich. Der Regelverstärker 4 weist seinerseits einen Operationsverstärker 100 mit einem nachgeschalteten und aus den Transistoren 101,102,103 bestehenden Endverstärker auf. Die in dem Regelverstärker 4 ausserdem noch gezeigten Widerstände 104-108 und Kondensatoren 109,110 haben lediglich Anpassungsfunktionen.
Die in der Fig. 1 gezeigte Einrichtung 21 ist bei der Darstellung in Fig. 3 in drei Schaltungen unterteilt, nämlich in die Schaltung 21a für die Verzögerung, die Schaltung 21b für die Tonschaltersteuerung und die Schaltung 21b für die Tonschaltersteuerung und die Schaltung 21c für das Antiskating. Die Schaltung 21a für die Verzögerung weist ein NAND-Gat-ter 111, einen Kondensator 112 und einen Widerstand 113 auf, wobei der Widerstand 113 und der Kondensator 112 parallel geschaltet sind und an dem einen Eingang des NAND-Gatters 111 liegen.
Der Schaltung 21a ist ein Negationsglied 114 nachgeschaltet, dessen Eingänge mit dem Ausgang des NAND-Gatters 111 verbunden sind und dessen Ausgang über einen Widerstand 115 auf die Tonschalter-Steuerung 21b führt. Diese Tonschalter-Steuerung 21b weist einen Schalttransistor, ein Relais 117, einen Kondensator 118, einen Widerstand 119 und eine Diode 120 auf. Hierbei ist der Emitter des Transistors 116 an Masse gelegt, während seine Basis mit den Widerständen 115,119 und dem Kondensator 118 verbunden ist. Der Kollektor dieses Transistors 116 ist an das Relais 117, an den anderen Anschluss des Kondensators 118 und an die Kathode der Diode 120 angeschlossen. Der von der Tonschalter-Steuerung 21b gesteuerte Tonschalter ist mit 30 bezeichnet und ist ein Doppelschalter, der mit einem Tonabnehmer-System 31 und einer Anschlussbuchse 32 zum Verstärker verbunden werden kann.
Die Antiskating-Schaltung 21c enthält einen Transistor 121, einen Widerstand 122 und einen Potentiometer 123.
Der Kollektor dieses Transistors 121 ist dabei mit dem Drehstellglied 1 verbunden, das durch einen Magneten 124 und zwei Spulen 125,126 symbolisiert ist. Das manuelle Steuern dieses Drehstellglieds erfolgt mit Hilfe einer Handbedienung 19, die dann, wenn sie gedreht wird, ein Potentiometer 23 verstellt und somit über den Widerstand 127 einen Strom treibt.
Wird der Tonarm nach aussen geschwenkt und stösst er gegen einen Gegenstand, z. B. den Endanschlag, dann fliesst in der Spule 125 ein erhöhter Strom, der auch am Ausgang des Regelverstärkers 4 ansteht und von dem Stromfühler 9a erkannt wird, weil der Basis-Schwellstrom des Transistors 128 in dem Stromfühler 9a überschritten wird. Die Widerstände 129,130,131,132,133 und der Kondensator 134 dienen zur Einstellung einer geeigneten Schnelle.
Der Ausgang des Stromfühlers 9a ist mit dem Eingang des Flip-Flops 7 verbunden, das zwei gegeneinandergeschaltete NAND-Gatter 135,136 enthält und mit seinem anderen Eingang mit einem Ausgang des Flip-Flops 12 liegt, das ebenfalls aus zwei gegeneinander geschalteten NAND-Gattern 137,138 besteht Mit dem Ausgang dieses Flip-Flops 12 ist auch noch ein Eingang des Flip-Flops 8 verbunden. Dieses Flip-Flop 8 weist zwei gegeneinandergeschaltete UND-Gatter 139,140 auf, wobei ein Eingang des UND-Gatters 140 mit einem Stromfühler 9b für das Einschwenken verbunden ist. In dem Stromfühler 9b sind zwei NAND-Gatter 141,142 vorgesehen, die über einen Widerstand 143 miteinander verknüpft sind und von denen das eine Gatter 142 mit einem Eingang über einem Kondensator an Masse liegt Der Ausgang des Flip-Flops 7 wie auch der Ausgang des Flip-Flops 8 und der Ausgang des Flip-Flops 12 sind über ein NAND-Gatter 145 mit dem Widerstand 106 und damit dem einen Eingang des Regelverstärkers 4 verbunden. Der nicht negierte Ausgang des Flip-Flops 8 ist dagegen über einen Widerstand an den Widerstand 107 und damit an den zweiten Eingang des Regelverstärkers 4 angeschlossen. An die Verbindungsleitung zwischen den beiden Widerständen 146 und 107 ist eine Zenerdiode 147 mit ihrer Kathode geschaltet Die Anode dieser Zenerdiode ist dabei ebenso an Masse gelegt wie der eine Anschluss eines Kondensators 148, dessen zweiter Anschluss auf einen Eingang des NAND-Gatters 141 führt und über einen Widerstand 149 mit der Antiskating-Schaltung 21c
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verbunden ist
Der zweite Eingang des NAND-Gatters 141 ist mit einem Eingang des NAND-Gatters 18 verbunden, dessen Ausgang auf das Flip-Flop 12 führt. Die übrigen Widerstände 150,151,152, 153,154 dienen lediglich zur ordnungsgemässen Beschaltung 5 der logischen Bauelemente.
Das NAND-Gatter 18 ist mit seinem einen Eingang mit einer Lichtschrankenlogik 33 verbunden, die drei NAND-Gatter 155,156,157, eine Diode 158 und einen Kondensator 159 aufweist. Der eine Eingang des NAND-Gatters 156 ist mit einer io Lichtschranke 34 und mit einem an Masse liegenden Widerstand 161 verbunden, während der eine Eingang des NAND-Gatters 157 mit dem Sensor verbunden ist, bei dessen Berührung sich der Tonarm hebt. Dieser Sensor 160 ist in der Handbedienung 19 vorgesehen, die auch noch das Potentiometer 23 15 enthält. Ausserdem ist der erwähnte Eingang des Gatters 157 über einen Kondensator 162 an Masse gelegt
Von der Kathode der Diode 158 der Lichtschrankenlogik 33 kann ein Befehlssignal zum Heben des Tonarms auf das ODER-Gatter 20 gelangen, das von einem Transistor 163 und 20 vier Widerständen 164,165,166,167 gebildet wird. Ein ähnliches Signal kann auch noch von dem Ausgang des negierten ODER-Gatters 145 oder von dem Ausgang des Flip-Flops 8 kommen.
Im Anschluss an das ODER-Gatter 20 ist noch ein Liftschal- 25 ter 35 vorgesehen, der aus einem Widerstand 168 und einem Transistor 169 besteht, wobei der Emitter dieses Transistors 169 über eine Diode 170und einen Widerstand 171 mit der bereits erwähnten Verzögerungsschaltung 21a verbunden ist.
Die Lichtschranke 34 weist eine mit dem Tonarm verbun- 30 dene Blende 172 auf, die zwischen ein Leuchtelement 173 und lichtempfindliche Sensoren geführt werden kann. Diese lichtempfindlichen Sensoren bestehen aus Fototransistoren mit vorgeschalteten Rastern.
Mit den Schaltern 16,17 können verschiedene Plattenumdrehungszahlen eingestellt werden, z. B. mit den rechten Schaltern 16,17a 33 U/Min. und mit den linken Schaltern 16,17a 45 U/Min. Die Schalter 16,17 können dabei jeweils zwei verschiedene Lagen einnehmen.
Die Start- und Stopptasten 13,14 sind in der Fig. 3 ebenfalls zu erkennen. Mit ihnen kann der Plattenteller-Motor 176 gestartet bzw. gestoppt werden, wobei das Stoppen des Motors 176 über einen Motor-Stoppschalter 36 erfolgt.
Die in der Motorelektronik 15 eingezeichneten Bauelemente, z. B. der integrierte Regelbaukasten 177, die Widerstände 178-186,190, die Potentiometer 187,188,189 und die Kondensatoren 191-199, dienen zur Regelung des Motors 176. Es handelt sich hierbei um eine an sich bekannte Pulsbreitenregelung, die im wesentlichen durch den bekannten integrierten Baustein vorgenommen wird.
Die Automatik weist ausserdem ein allgemein übliches Netzteil 37 auf, welches einen Transformator 202 und zwei Gleichrichter 203,204 enthält und das über einen Schalter 205 an das Netz 206 gelegt werden kann. Die in dem Netzteil 37 vorgesehenen Kondensatoren 207-215 wie auch die Sicherung 216 sind indessen von untergeordneter Bedeutung.
An dem Plattenteller oder einem den Plattenteller tragenden Teil befindet sich eine ebene, ringförmige oder scheibenförmige magnetisierbare Fläche, die mit permanenten magnetischen Markierungen zur Drehzahlbestimmung vorgesehen ist. Um diese Markierungen abzutasten, ist ein Mehrfachspaltkopf 38 vorhanden, dessen Ausgangssignale der Motor-Elektronik 15 zugeführt werden.
Mit den Leuchtdioden 250,251 wird angezeigt ob die Umdrehungsgeschwindigkeit 33 U/min oder 45 U/min eingestellt wurde. Um diese Leuchtdioden 250,251 an Spannung zu legen, ist der Schalter 16,17c vorgesehen, der mit dem Schalter 16,17a gekoppelt ist.
G
3 Blatt Zeichnungen

Claims (6)

619316 2 PATENTANSPRÜCHE 7. Plattenspielerautomatik nach Anspruch 5, dadurch
1. Plattenspielerautomatik für Plattenspieler mit einer Ein- gekennzeichnet, dass der Sensor (22) mindestens ein schatten-richtung zum Anheben und Senken sowie mit einer Einrichtung werfendesund am Tonarm befestigtes Element sowie mehrere zum Schwenken des Tonarms, mit Mitteln zum Erkennen der radial versetzte Lichtschranken aufweist.
Aufsetz- und Endabschaltstellungen des Tonarms, mit Bedie- 5 8. Plattenspielerautomatik nach Anspruch 5, dadurch nungs-Tipptasten und mit setz- und rücksetzbaren elektrischen gekennzeichnet, dass Mittel zur Einstellung der Plattentelleroder elektronischen Speichern, welche Befehle für das Schwen- Drehzahl vorgesehen sind und dass die radial versetzten Lichtken und das Anheben oder Senken des Tonarms sowie für den schranken jeweils mit einer Plattenteller-Drehzahl korrespon-Plattenteller-Antrieb speichern können, gekennzeichnet durch dieren und gleichzeitig mit dieser einstellbar sind.
einen ersten Digitalspeicher (12), der bei einem ersten Druck i o 9. Plattenspielerautomatik nach Anspruch 5, dadurch auf eine Bedienungs-Tipptaste in seine Start-Position gesetzt gekennzeichnet, dass das schattenwerfende und am Tonarm wird und in dieser Position eine Motorelektronik (15) ansteuert, befestigte Element mehrere Durchbrüche enthält, deren tan-die mit dem Plattenteller-Antrieb verbunden ist und der bei gentiale Ausdehnung mit dem modulierten Bereich einer einem zweiten Druck auf die Bedienungs-Tipptaste in seine Schallplatte korrespondieren.
Stopp-Position rückgesetzt wird; 15 10. Plattenspielerautomatik nach Anspruch 1, dadurch einen zweiten Digitalspeicher (8), der dann, wenn sich der gekennzeichnet,dass eine Schaltungsanordnung(2la) vorgese-erste Digitalspeicher (12) in der Start-Position befindet, an sei- hen ist, welche nach dem Verschwinden eines Signals an der nem Ausgang ein Signal bereitstellt, das für das Schwenken des Einrichtung (2) zur Hebung des Tonarms oder nach dem VerTonarms nach innen vorgesehen ist; schwinden eines Signals vom Aufsetz-und Endrillensensor (15)
einen dritten Digitalspeicher (7), der dann, wenn sich der 20 oder nach dem Verschwinden eines Signals von der Handbe-erste Digitalspeicher (12) in der Stopp-Position befindet, an sei- dienung den Ton verzögert einschaltet.
nem Ausgang ein Signal bereitstellt, das für das Schwenken des 11. Plattenspielerautomatik nach Anspruch 10, dadurch Tonarms nach aussen vorgesehen ist; gekennzeichnet, dass die Schaltungsanordnung (21a) nach dem einen von der Einrichtung (2) zum Heben des Tonarms wäh- Verschwinden der Signale eine Einrichtung zur Skatingkraft-rend des Betriebs dieser Einrichtung gesteuerten Schalter (3), 25 kompensation verzögert und gleitend einschaltet.
welcher die Ausgänge des zweiten und des dritten Digitalspei- 12. Plattenspielerautomatik nach Anspruch 5, dadurch chers (7,8) mit der Einrichtung (1) zum Schwenken des gekennzeichnet, dass die Zuordnung zwischen der Drehzahl
Tonarms verbinden kann, wobei die Einrichtung (2) zum Heben des Plattenteller-Antriebs und dem Durchmesser der Schall-des Tonarms ihrerseits von einem ODER-Gatter (20) aus in platten frei wählbar ist
Betrieb gesetzt wird, dessen Eingänge an einer Handbedie- 30 13. Plattenspielerautomatik nach Anspruch 1, dadurch nung-Tipptaste (19), am Ausgang des zweiten Digitalspeichers gekennzeichnet dass die Einrichtung zum Schwenken des (8) und am Ausgang des dritten Digitalspeichers (7) liegen. Tonarms folgende Merkmale enthält: Zwei diametral einander
2. Plattenspielerautomatik nach Anspruch 1, dadurch zugeordnete Spulen mit einer 90°-Sektorform; einen Magnetgekennzeichnet, dass ein Strom-Schwellwertfühler für positive ring mit 2poliger axialer Magnetisierung und zwei ringförmige und negative Strom- bzw. Spannungswerte vorgesehen ist, der 35 Rückschlüsse.
mit der Einrichtung (1) zum Schwenken des Tonarms verbun- 14. Plattenspielerautomatik nach Anspruch 1, dadurch den ist und der aufgrund der Stromamplitude erkennt, ob der gekennzeichnet, dass Bedienungs-Tipptasten für die Einstel-Tonarm an einer Endstellung angelangt oder während des nach lung der Plattenteller-Drehzahl vorgesehen sind, die an einem innen oder nach aussen gerichteten Schenkvorgangs angehal- Drehzahlspeicher liegen, wobei dieser Drehzahlspeicher mit ten worden ist; und dass dieser Strom-Schwellwertfühler (9) mit 40 dem Aufsetz- und Endrillensensor (22) verbunden ist, um einem Eingang des ersten Digitalspeichers (12) verbunden ist. sowohl die Drehzahl in der Motor-Elektronik (15) als auch die
3. Plattenspielerautomatik nach Anspruch 2, dadurch zur Schallplattengrösse gehörige Lichtschranke einzustellen, gekennzeichnet, dass der Strom-Schwellwertfühler (9) bei 15. Plattenspielerautomatik nach Anspruch 14, dadurch Überschreiten der vorgegebenen Stromschwelle und während gekennzeichnet, dass die Ausgänge der Bedienungs-Tipptasten des Auswärtsschwenkens des Tonarms den dritten Digitalspei- 45 jeweils einen Eingang eines ODER-Gatters bilden, dessen Aus-cher (7) in seine «Stopp»-Position zurücksetzt, so dass das gang auf einen Setz-Eingang des ersten Speichers (12) führt, bereitgestellte Signal zum Schwenken des Tonarms nach aussen verschwindet und somit der Rücklauf des Tonarms beendet wird.
4. Plattenspielerautomatik nach Anspruch 2, dadurch 50 gekennzeichnet, dass der Strom-Schwellwertfühler (9) bei
Überschreiten einer vorgegebenen Stromschwelle und wäh- Die Erfindung betrifft eine Plattenspielerautomatik für Piat rend des Einwärtsschenkens des Tonarms den zweiten Digital- tenspieler mit einer Einrichtung zum Anheben und Senken Speicher (8) in seine Stopp-Position zurücksetzt, so dass das sowie mit einer Einrichtung zum Schwenken des Tonarms, mit bereitgestellte Signal zum Schwenken des Tonarms nach innen 55 Mitteln zum Erkennen der Aufsetz- und Endabschaltungen des verschwindet und dass der Schwellwertfühler (9) den dritten Tonarms, mit Bedienungs-Tipptasten und mit setz- und rückDigitalspeicher (7) setzt, so dass das' Signal zum Schwenken des setzbaren elektrischen oder elektronischen Speichern, welche Tonarms nach aussen bereitgestellt wird. Befehle für das Schwenken und das Anheben oder Senken des
5. Plattenspielerautomatik nach Anspruch 1, dadurch Tonarms sowie für den Plattenteller-Antrieb speichern können, gekennzeichnet, dass ein Sensor (22) vorgesehen ist, der die eo Bei herkömmlichen Plattenspielern werden die Steuerungs-Aufsetz- und Endabschaltpunkte des Tonarms registriert und funktionen für die Plattenteller- und Tonarmbewegungen über-der beim Aufsetzen des Tonarms den zweiten Digitalspeicher wiegend mit mechanischen Mitteln durchgeführt. Hierdurch (8) zurücksetzt. sind räumlich ausgedehnte Getriebe, Hebel und dergleichen
6. Plattenspielerautomatik nach Anspruch 5, dadurch erforderlich, die sich abnutzen und relativ schnell altern, gekennzeichnet, dass der Sensor (22) dann, wenn der Tonarm 65 Es sind allerdings für spezielle Funktionen auch schon die Endrille erreicht, ein Signal auf den einen Eingang eines nicht-mechanische Einrichtungen vorgeschlagen worden, die UND-Gatters (18) gibt, dessen zweiter Eingang an der Handbe- erhebliche Verbesserungen im Plattenspielerbau mit sich dienung (19) liegt. brachten. So ist beispielsweise eine Abschalteinrichtung für das
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Laufwerk für plattenförmige Tonträger mit einer mit dem Tonarm verbundenen, bei Schwenkung des Tonarms eine Lichtschranke durchlaufende Blende bekannt, bei dem die Abschaltung des Antriebs bei vorgegebener Schwenkungsgeschwindigkeit des Tonarms mittels eines transistorgesteuerten 5 Schaltrelais durch an RC-Gliedern auftretende Spannungen bewirkt wird, deren Grösse von der Änderungsgeschwindigkeit des Lichtstroms in der Lichtschranke abhängig ist (DT-PS 1243412).
Weiterhin ist eine photoelektrische Schalteinrichtung für 10 Plattenspieler mit einem zum Zwecke der Plattenabtastung verschwenkbaren Tonarm bekannt, der aus einer ortsfest angeordneten Lichtquelle, einer ebenfalls ortsfest angeordneten lichtempfindlichen Zelle und einem mit der Abtastbewegung des Tonarms gekoppelten Spiegel besteht, wobei der 15 Spiegel vorzugsweise senikrecht zu einer Radialebene der Tonarmschwenkachse angeordnet ist und den Lichtstrom im Schaltbereich des Tonarms von der Lichtquelle auf die lichtempfindliche Zelle richtet (DT-OS 1810 983).
Weitere selbsttätige Schalteinrichtungen für die Endab- 20 Schaltung, die Absenkung des Tonarms oder den Tonarmantrieb sind ebenfalls bekannt (DT-OS 1957 562, DT-OS 2 054 880, DT-OS 2 011 005, DT-OS 1 954 673, DT-AS 1 917 241), doch beschränken sich diese Einrichtungen auf spezielle elektronische Einzelfunktionen. 25
Es ist auch noch ein automatischer Plattenspieler bekannt, mit dem verschiedene Programmfunktionen durch Tastendruck oder durch drahtlose Fernsteuerung ausgelöst werden können (ADO Accutrac 4000 Prospekt AVO 17608 der Audiodynamics Corporation). Dieser Plattenspieler ist jedoch nicht 30 mit Sensor-Bedienungselementen ausgerüstet.
Eine weitgehende Automatisierung der Plattenspielerfunktionen mit Hilfe elektronischer Mittel ist schliesslich auch in der DT-OS 2 104 692 vorgeschlagen worden. Dort ist eine Einrichtung beschrieben, bei welcher der Tonarm von zwei elek- 35 tromechanischen Stellgliedern für horizontale und vertikale Bewegung gesteuert wird und diese mit zwei elektrischen Speichern für die beiden Drehrichtungen verbunden sind, wobei das Anheben erfolgt, sobald einer der Speicher ein Signal erhält, und das Drehen erst nach erfolgter Hebung möglich ist, und die 40 Speicher gelöscht werden, wenn von Positionsgebern die Beendigung des Vorgangs gemeldet wird. Durch den Einsatz von setzbaren Speichern ist es bei dieser bekannten Einrichtung also möglich, auf mechanisch rastende Tasten mit Speicherfunktionen zu verzichten und statt dessen Berührungsschalter 45 oder dergleichen einzusetzen.
CH899577A 1976-09-23 1977-07-20 CH619316A5 (de)

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