CH619357A5 - Furniture handle - Google Patents
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- A47B—TABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
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Description
619 357
Claims (8)
1. In der Oberfläche eines Möbels versenkt anzuordnender Möbelgriff, dadurch gekennzeichnet, dass ein durch Längsrippen (2) begrenztes Strangprofil (1) an den Schmalseiten durch die Längsrippen (2, 2') verbindende Querwände (3) abgeschlossen ist.
2. Möbelgriff nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jede der Querwände (3) Teil eines Winkelstückes (4) ist, dessen anderer Schenkel (13) bündig an die Längsrippen (2, 2') anschliesst.
3. Möbelgriff nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Winkelstück (4) aus einem Strangprofil hergestellt ist.
4. Möbelgriff nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsrippen (2, 2') Schlitze (5) zum Einsetzen der Querwände (3) aufweisen.
5. Möbelgriff nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Querwände (3) Ausnehmungen (6) zum Eindrücken der endseitig der Schlitze (5) verbliebenen, die Form von Zungen (7) aufweisenden Teile der Längsrippen (2, 2') aufweisen.
6. Möbelgriff nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass eine der Längsrippen (2') beidseits eines Griffes (8) abgefräst ist.
7. Möbelgriff nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass an der Aussenseite der Längsrippen (2, 2') Rillen (9') oder Vorsprünge zur besseren Verbindung des Möbelgriffes mit dem Möbel vorgesehen sind.
8. Möbelgriff nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass Gewindebohrungen (10) zur Befestigung des Möbelgriffes mittels Schrauben (11) endseitig der Schlitze (5) angeordnet sind.
Die Erfindung bezieht sich auf einen in der Oberfläche eines Möbels versenkt anzuordnenden Möbelgriff.
Es ist seit Jahren üblich, insbesondere Büro- und Küchenmöbel mit Griffleisten in der Weise zu versehen, dass an die Unterseite eines zu öffnenden Möbelteiles, seien es Schubladen oder Türen, Griffleisten angebracht werden. Es handelt sich dabei um Strangprofile aus Metall oder Kunststoff, die sich über die ganze Breite der Türe oder Schublade erstreckt. Stehen mit solchen Griffleisten beschlagene Möbel nebeneinander, entsteht der Eindruck, eines durchlaufenden horizontalen Bandmusters. Ein solches Muster lässt nur geringe Variationen zu, weshalb die Möbelindustrie in letzter Zeit immer stärker den Wunsch nach einer Alternative zur Griffleiste geäussert hat, um der mit der ausschliesslichen Verwendung von Schlussleisten verbundenen Monotonie zu entgehen.
Eine derartige Alternative zur Griffleiste stellen an sich die in verschiedenen Formen bekanntgewordenen, meist muschelartigen, in die Oberfläche des Möbels versenkten Möbelgriffe dar. Diese bieten gegenüber durchlaufenden Griffleisten insbesondere dann auch technische Vorteile, wenn es nicht darum geht, einen Möbelteil herauszuklappen oder herauszuziehen, sondern wenn beispielsweise Schranktüren in ihrer Ebene verschoben werden sollen.
Der wesentliche Nachteil der bisher bekanntgewordenen versenkten Möbelgriffe liegt darin, dass diese ausschliesslich als Formteile hergestellt worden sind. Für jeden Griff musste somit eine eigene Form angefertigt werden, und die Grösse des einzelnen Griffes sowie das Ausmass seiner Oberflächengestaltung war durch diese Notwendigkeit stark beschränkt.
Erfindungsgemäss werden die Nachteile der bekannten, versenkten Möbelgriffe bei einem Möbelgriff vermieden, bei dem ein durch Längsrippen begrenztes Strangprofil an den
Schmalseiten durch die Längsrippen verbindende Querwände abgeschlossen ist.
Die erfindungsgemässen Griffe können unter Verwendung ein und desselben Strangprofils in beliebigen Längen hergestellt werden, wodurch sich eine wesentliche Kostenersparnis ergibt und Griffe grösserer Länge überhaupt erst wirtschaftlich sinnvoll werden. Der Querschnitt des Strangprofils kann im Gegensatz zu jenen von in Formen hergestellten Griffen beliebig konzipiert sein.
Als Material für die erfindungsgemässen Griffe kommt aus Kostengründen vor allem Kunststoff in Frage, der ohne weiteres in verschiedensten Querschnitten extrudiert werden kann. Höherwertig sind Griffe, die aus gezogenen Metallprofilen hergestellt sind. Besteht die Griffleiste aus Aluminium, so kann von der Verarbeitung eine Eloxierung stattfinden, wogegen gegossene Formstücke aus Aluminium kaum eloxierbar sind. Dadurch ergibt sich der zusätzliche Vorteil, dass die Metalloberfläche durch Einschieifen von Ornamenten verziert werden kann.
Die Form der erfindungsgemässen Querwände kann verschieden ausgebildet sein. Es empfiehlt sich vor allem, die Querwände als Teil eines Winkelstückes auszubilden, da in diesem Falle der zweite Schenkel des Winkelstückes zusammen mit dem oberen Rand der Längsrippen einen umlaufenden Flansch für den Möbelgriff bilden kann. Ein derartiges Winkelstück kann selbst wieder aus einem Strangprofil geschnitten sein.
Eine besonders rasche und sichere Befestigung der Querwände am Strangprofil ergibt sich, wenn im letzteren Schlitze zum Einsetzen der Querwände angeordnet sind. Die Fixierung der Querwände kann in diesem Falle durch Eindrücken des endseitig der Schlitze verbliebenen Teiles der Längsrippen in die Querwände erfolgen.
Die erfindungsgemässen Möbelgriffe können wesentlich grösser gemacht werden als eine menschliche Hand, weshalb es nicht notwendig ist, den ganzen Rand des Strangprofils als Handgriff auszubilden. Der nicht als Handgriff benötigte Teil einer der Längsrippen kann in diesem Falle weggefräst werden.
Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der anschliessenden Beschreibung des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles. Dieses ist in Fig. 1 schaubildlich und teilweise zerlegt, in Fig. 2 im Querschnitt (ebenfalls teilweise zerlegt) und in Fig. 3 im Längsschnitt dargestellt.
Das dargestellte Strangprofil 1 weist Längsrippen 2, 2' auf, deren eine zur Bildung eines Griffes 8 teilweise abgefräst ist. An beiden Enden der Längsrippen 2,2' sind Schlitze 5 vorgesehen, in welche Winkelstücke 4 einsetzbar sind. Lotrechte Teile dieser Winkelstücke bilden Querwände 3, welche das Strangprofil 1 abschliessen und dadurch dessen Verwendung als versenkter Möbelgriff ermöglichen. Die Fixierung der Winkelstücke 4 erfolgt durch Eindrücken der endseitig der Schlitze 5 stehen gebliebenen Zungen 7 in Ausnehmungen 6 der Winkelstücke 4.
Die Befestigung des gesamten Griffes im Möbel erfolgt entweder durch Verleimen oder durch Verschrauben. Im erstgenannten Fall verbessern längs der Längsrippen 2,2' verlaufende Rillen 9 die Haftung. Für die zweite Art der Befestigung dienen die im Endbereich des Griffes vorgesehenen Gewindebohrungen 10. Der horizontale Schenkel 13 der Winkelstücke 4 hat dabei den Vorteil, dass er diese Gewindebohrungen 10 und die gegebenenfalls vorgesehenen, den Griff mit dem Holz 12 verbindenden Schrauben 11 verdeckt.
Durch die erfindungsgemässen Massnahmen wird die Vielfalt der der Möbelindustrie zur Verfügung stehenden Möglichkeiten für die Gestaltung von Griffen bei gleichzeitiger Verringerung der aufzuwendenden Kosten ganz ungemein erhöht.
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1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
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ID=3602678
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH1268277A CH619357A5 (en) | 1976-11-02 | 1977-10-18 | Furniture handle |
Country Status (5)
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Families Citing this family (1)
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1976
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Also Published As
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