CH619800A5 - Coin store - Google Patents

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CH619800A5
CH619800A5 CH892177A CH892177A CH619800A5 CH 619800 A5 CH619800 A5 CH 619800A5 CH 892177 A CH892177 A CH 892177A CH 892177 A CH892177 A CH 892177A CH 619800 A5 CH619800 A5 CH 619800A5
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CH
Switzerland
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coin
feed screw
coins
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Application number
CH892177A
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English (en)
Inventor
Franz Diers
Hans-Josef Hermanns
Original Assignee
Scheidt & Bachmann Gmbh
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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07DHANDLING OF COINS OR VALUABLE PAPERS, e.g. TESTING, SORTING BY DENOMINATIONS, COUNTING, DISPENSING, CHANGING OR DEPOSITING
    • G07D9/00Counting coins; Handling of coins not provided for in the other groups of this subclass

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Vending Machines For Individual Products (AREA)
  • Control Of Vending Devices And Auxiliary Devices For Vending Devices (AREA)
  • Discharge By Other Means (AREA)
  • Screw Conveyors (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Münzspeicher für Kassierautomaten für Warenverkauf oder Dienstleistungen mit mindestens einem Speicherschacht für eine Münzsorte, dem eingezahlte Münzen von oben zugeführt und Münzen für die Restgeld- oder Wechselgeld-Ausgabe von unten entnommen werden.
Derartige Münzspeicher sind in verschiedenen Ausführungen bekannt, beispielsweise als sogenannte Revolverspeicher, als Speicher mit Ein- und Ausgabemagneten und als Rütteltrommeln, die mit einer elektrischen Vereinzelungs-Vorrichtung am Auslauf versehen sind. Diese bekannten Münzspeicher besitzen insgesamt den Nachteil eines grossen Raumbedarfs im Verhältnis zu dem Volumen der zu speichernden Münzen. Ausserdem erfordern sie eine komplizierte Mechanik und aufwendige elektrische Steuerung.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Münzspeicher der eingangs beschriebenen Art für jeweils eine Münzsorte mit einem grossen Speichervolumen für den Münzvorrat und einem kleinen Raumbedarf für die Steuerung sowie für die Transportvorrichtungen zu schaffen, wobei der Münzspeicher preiswert herstellbar, leicht zu warten und auf einfache Weise zu Speicherbatterien zusammenstellbar sein soll.
Die Lösung dieser Aufgabenstellung durch die Erfindung isl dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Speicherschächte hintereinander und mit ihren Mittelachsen in einer gemeinsamen Ebene angeordnet sind und dass vor den Füllöffnungen und den Entnahmeöffnungen aller Speicherschächte jeweils eine Förderschraube angeordnet ist, deren Drehachsen ebenfalls in der gemeinsamen Ebene der Speicherschacht-Mittelachsen liegen und deren Steigung gleich dem Achsabstand der Speicherschächte ist
Mit diesem Vorschlag kann ein Münzspeicher geschaffen werden, der sehr schmal ist und bis auf den Raumbedarf der Förderschrauben im wesentlichen dem Raumbedarf der maximal zu speichernden Münzen entspricht. Hierdurch kann der Münzspeicher in der Art eines Einschubes in beliebiger Weise zu einer Speicherbatterie zusammengesetzt werden, wobei nebeneinander angeordnete Münzspeicher für gleiche oder unterschiedliche Münzsorten ausgebildet sein können. Da ein erfindungsgemässer Münzspeicher einen sehr einfachen
Aufbau besitzt, kann er preiswert hergestellt werden, zumal auch die Steuerung für den Antrieb der Förderschrauben aus einfachen Bauelementen besteht, die zudem eine sichere Funktion gewährleisten.
Gemäss einer Weiterbildung der Erfindung kann jede Förderschraube unabhängig von der anderen angetrieben werden, wobei jede Förderschraube weiterhin in beiden Drehrichtungen antreibbar ist, so dass die Zufuhr und/oder Entnahme von Münzen wahlweise zur vorderen oder hinteren Stirnseite des Münzspeichers erfolgen kann.
Beispielsweise wird weiterhin vorgeschlagen, jeden Antrieb für die Förderschrauben mit einem Drehmomentbegrenzer zu versehen, der bei Überschreiten des eingestellten Drehmoments eine kurzzeitige Drehrichtungsänderung des Antriebs bewirkt. Hierdurch wird sichergestellt, dass eine sich während des Fördervorganges verklemmende Münze nicht zu einer Blockierung führt, sondern selbsttätig infolge der Umkehr der Drehrichtung gelockert wird. Die kurzzeitige Drehrichtungsänderung ist derart bemessen, dass sich die Förderschraube weniger als eine Umdrehung zurückdreht, so dass der durch volle Umdrehungen der Förderschrauben bewirkte Zählvorgang hierdurch nicht verfälscht wird.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des erfin-dungsgemässen Münzspeichers dargestellt, und zwar zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines arbeitsbereiten Münzspeichers und
Fig. 2 eine entsprechende Ansicht, bei welcher die obere Förderschraube mit Antrieb zur Seite geklappt worden ist.
Der für Kassierautomaten für den Warenverkauf oder für Dienstleistungen bestimmte Münzspeicher besitzt beim dargestellten Ausführungsbeispiel zehn Speicherschächte 1, die jeweils für dieselbe Münzsorte, beispielsweise Zehnpfennigstücke, bemessen sind. Die Speicherschächte 1 liegen hintereinander und mit ihren Mittelachsen in einer gemeinsamen Ebene. Sie besitzen darüber hinaus dieselbe Länge, so dass auch ihre Füllöffnungen bzw. Entnahmeöffnungen in jeweils einer Ebene liegen. Sowohl vor den Füllöffnungen als auch vor den Entnahmeöffnungen der Speicherschächte 1 ist eine Förderschraube 2 bzw. 3 angeordnet. Die Drehachse dieser Förderschrauben 2 bzw. 3 liegt ebenfalls in derjenigen Ebene, welche durch die Mittelachsen der Speicherschächte 1 gebildet wird. Die Steigung der Förderschraube 2 bzw. 3 entspricht dem Abstand zwischen den Mittelachsen der Speicherschächte 1, der bezüglich aller Speicherschächte 1 gleich ist.
Die Speicherschächte 1 werden durch einen oberen bzw. unteren Träger 4 bzw. 5 in der vorgegebenen Lage gehalten, wobei diese Träger 4 und 5 zugleich eine Führungsbahn für die mittels der Förderschraube 2 bzw. 3 zu transportierenden Münzen bilden. An den Stirnseiten des Münzspeichers sind die Träger 4 und 5 durch Stirnbleche 6 miteinander verbunden.
In Verlängerung dieser Stirnbleche 6 sind um eine seitliche Achse verschwenkbare Lagerbleche 7 angeordnet, an denen die Förderschraube 2 bzw. 3 drehbar gelagert ist. Jeweils einer Förderschraube 2 bzw. 3 zugeordnete Lagerbleche 7 sind miteinander durch ein Längsblech 8 verbunden. An diesem Längsblech 8 bzw. einem Zwischenblech 9 ist ein Antriebsmotor 10 gelagert, der beim dargestellten Ausführungsbeispiel über ein Stirnradgetriebe 11 die zugeordnete Förderschraube 2 bzw. 3 antreibt. Die Stirnräder dieses Stirnradgetriebes 11 sind derart angeordnet, dass auch bei einer seitlichen Verschwenkung der Förderschraube 2 bzw. 3 ein ständiger Eingriff der Stirnräder sichergestellt ist.
Die vom Münzspeicher aufzunehmenden Münzen werden der oberen Förderschraube 2 durch einen seitlichen, parallel zum Längsblech 8 verlaufenden Zufuhrschacht 12 zugeführt und gelangen auf diese Weise zuerst in den vorn liegenden Speicherschacht 1. Sobald dieser gefüllt ist, bewirkt die sich drehende Förderschraube 2 einen Transport der angelieferten
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Münzen in den darauffolgenden Speicherschacht 1 bis auch dieser gefüllt ist. Als letzter wird somit der unterhalb des Stirnradgetriebes 11 liegende Speicherschacht 1 gefüllt.
Die jeweils unterste der in den Speicherschächten 1 liegenden Münzen liegt im Bereich zwischen der Schraubenwendel 5 auf der Förderschraube 3 auf. Bei einer Drehung der Förderschraube 3 werden diese Münzen je nach Drehrichtung nach vorn oder hinten transportiert, wo sie aus einem Austrittsschlitz 12 aus der Stirnseite des Münzspeichers austreten können. Je nach Drehrichtung wird zuerst der vorn oder der hinten io liegende Speicherschacht 1 geleert, da ein Eintreten der in den dazwischenliegenden Speicherschächten 1 befindlichen Münzen zwischen die Windungen der Schraubenwendel durch dort vorhandene Münzen verhindert wird, solange im jeweils vordersten bzw. hintersten Speicherschacht 1 noch Münzen vor- i s handen sind, die zuerst zwischen die Windungen der Förderschraube 3 gelangen können.
Durch Wahl der Drehrichtung der Förderschraube 3 kann erreicht werden, dass die aus den Speicherschächten 1 austretenden Münzen entweder nach vorn oder nach hinten aus dem 20 Münzspeicher abgegeben werden. Eine Abgabe nach vorn kann beispielsweise die Herausgabe von Restgeld oder Wechselgeld bedeuten, während die Abgabe nach hinten das Einkassieren in eine Kasse darstellen kann. Die Zählung der eingegebenen und ausgegebenen Münzen erfolgt durch Feststellung 25 der Umdrehungen der Förderschrauben 2 und 3. Sie kann bei der Ausgabe zusätzlich durch einen Schalter 13 kontrolliert
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werden.
Um ein Verklemmen von Münzen bei der Zuführung zu den Speicherschächten 1 oder beim Abziehen aus den Speicherschächten 1 zu vermeiden, kann zwischen jedem Antriebsmotor 10 und der zugehörigen Förderschraube 2 bzw. 3 ein Drehmomentbegrenzer eingebaut sein, der bei einem Überschreiten des eingestellten Drehmoments eine kurzzeitige Drehrichtungsänderung des Antriebsmotors 10 bewirkt. Hierdurch wird die Bewegungsrichtung der Münze umgekehrt und eine aufgetretene Klemmung beseitigt. Da es hierfür nicht erforderlich ist, die jeweilige Förderschraube 2 bzw. 3 um mehr als eine volle Umdrehung zu drehen, wird der in Abhängigkeit von den Umdrehungen der Förderschrauben 2 und 3 sich ergebende Zählvorgang nicht beeinträchtigt, da die kurzzeitige Rückdre-hung stets weniger als eine volle Umdrehung beträgt.
Das in den Zeichnungen dargestellte Ausführungsbeispiel lässt erkennen, dass der Münzspeicher einen Raumbedarf besitzt, der sich im wesentlichen aus dem Volumen der zu speichernden Münzen ergibt, da die Förderschrauben 2 und 3 und deren Antrieb nur einen geringen zusätzlichen Raumbedarf haben, insbesondere wenn die Speicherschächte 1 mit grosser Länge ausgeführt werden. Durch die geringe Breite des Münzspeichers eignet er sich besonders dafür, in der Art eines Einschubes mit weiteren Münzspeichern zu Speicherbatterien zusammengefasst zu werden, wobei auf diese Weise nebeneinanderliegende Münzspeicher für gleiche oder unterschiedliche Münzsorten ausgelegt sein können.
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1 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

619800 PATENTANSPRÜCHE
1. Münzspeicher für Kassierautomaten für Warenverkauf oder Dienstleistungen mit mindestens einem Speicherschacht für eine Münzsorte, dem eingezahlte Münzen von oben zugeführt und Münzen für die Restgeld- oder Wechselgeld-Ausgabe von unten entnommen werden, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Speicherschächte (1) hintereinander und mit ihren Mittelachsen in einer gemeinsamen Ebene angeordnet sind und dass vor den Füllöffnungen und den Entnahmeöffnungen aller Speicherschächte (1) jeweils eine Förderschraube (2,3) angeordnet ist, deren Drehachsen ebenfalls in der gemeinsamen Ebene der Speicherschacht-Mittelachsen liegen und deren Steigung gleich dem Achsabstand der Speicherschächte (1) ist.
2. Münzspeicher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jede Förderschraube (2,3) unabhängig von der anderen antreibbar ist.
3. Münzspeicher nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass jede Förderschraube (2,3) in beiden Drehrichtungen antreibbar ist.
4. Münzspeicher nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Antrieb für die Förderschrauben (2, 3) mit einem Drehmomentbegrenzer versehen ist, der bei Überschreiten des eingestellten Drehmoments eine kurzzeitige Drehrichtungsänderung des Antriebes bewirkt.
CH892177A 1976-09-21 1977-07-19 Coin store CH619800A5 (en)

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