CH619894A5 - - Google Patents

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CH619894A5
CH619894A5 CH1166977A CH1166977A CH619894A5 CH 619894 A5 CH619894 A5 CH 619894A5 CH 1166977 A CH1166977 A CH 1166977A CH 1166977 A CH1166977 A CH 1166977A CH 619894 A5 CH619894 A5 CH 619894A5
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CH
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Peter Denis Lee
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Bank Of England
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Description

Die Erfindung betrifft ein blattförmiges Element, das einen optischen Gegenstand zur Bestimmung seiner Authentizität enthält.
Die bekannten Methoden zur Verhinderung der Fälschung von z.B. Banknoten beinhalten die Verwendung komplizierter Muster, Wasserzeichen und eingelegter Metallstreifen. Dieser Verwendung liegt die Annahme zugrunde, dass die Herstellung solcher Banknoten genügend schwierig ist, um das Erkennen gefälschter Banknoten, aufgrund ihrer schlechten Qualität, als wahrscheinlich erscheinen zu lassen. Jedoch wird die Wirksamkeit derartiger vorbeugender Massnahmen in dem Masse abgeschwächt, als die dem Fälscher zur Verfugung stehenden Arbeitsverfahren und Apparate immer leistungsfähiger werden und leichter zu beherrschen sind, wodurch die Nachahmung der bekannten Banknoten erleichtert wird.
Die Anforderungen, die man primär an einen Sicherheitsgegenstand, dessen Authentizität es zu gewährleisten gilt, stellen muss, sind zweifach. Erstens müssen die Verfahren zur Herstellung des Gegenstandes oder zu dessen Anbringen am verwendeten Bogenmaterial die Benützung von Hilfsmitteln bedingen, die wegen ihrer Beschaffenheit, ihrer-Kompliziertheit, ihrem Preis oder anderer Faktoren im allgemeinen einem Fälscher nicht zur Verfugung stehen. Zweitens sollte das authentische Produkt mit dem Auge erkennbar sein, ohne dabei spezielle Apparate zu benötigen.
Mehrschichtige, optische Gegenstände, die ein Substrat aufweisen, auf dem eine Anzahl gestapelter dünner Filmschichten aus verschiedenartigem Material angeordnet sind, sind im Handel erhältlich. Durch sorgfaltige Auswahl der Dik-ke und Zusammensetzung der Schichten können die optischen Eigenschaften des Gegenstandes, insbesondere der spektrale Reflexionsgrad und die spektrale Durchlässigkeit, gesteuert werden. Es ist beispielsweise bekannt, genaue Farbfilter herzustellen, indem man solche dünne Filmschichten auf ein aus Glas bestehendes Substrat aufträgt. Bei anderen, speziell hergestellten Gegenständen kann das Substrat aus einer transparenten Plastikplatte bestehen, und diese Gegenstände können eine starke Reflexion innerhalb eines bestimmten Bereiches des Spektrums bewirken, wenn sie mit weissem Licht beleuchtet werden, wobei die Lage dieses Bereiches innerhalb des Spektrums durch die physikalischen Eigenschaften der auf dem Substrat in Stapelform angeordneten Filmschichten bestimmt wird. Ferner kann der spektrale Reflexionsgrad eines derartigen Gegenstandes in Abhängigkeit vom Betrachtungswinkel variieren, so dass derjenige Bereich des Spektrums, der stark reflektiert wird, ändert, wenn der Gegenstand in bezug auf die Richtung der Lichtstrahlen geneigt wird. Wenn der Gegenstand bei Durchlicht betrachtet wird, ist eine zu der hauptsächlich reflektierten Farbe komplementäre Farbe erkennbar, mit ähnlicher Änderung der Farbe bei Schrägstellung des Gegenstandes. Ein solcher Gegenstand ist schwierig herzustellen und ist bei normalen Sichtbedingungen ohne weiteres erkennbar. Es wird deshalb vorgeschlagen, einen Gegenstand dieses Typs einzubauen, um, wie weiter oben erwähnt, die Echtheit eines Bogenmaterialstückes zu gewährleisten.
Das Versehen der Oberfläche einer Banknote mit dichroi-tischen Schichten ist bekannt. Es ist das Ziel der vorliegenden Erfindung, die Eigenschaften derartig beschaffener Banknoten zu verbessern.
Das erfindungsgemässe blattförmige Element ist dadurch gekennzeichnet, dass der optische Gegenstand ein Dünnfilmelement aufweist, das im Innern des blattförmigen Elementes angeordnet ist, und dessen spektraler Reflexionsgrad und spektrale Durchlässigkeit festgelegte Werte aufweisen, und dass es im Bereich von mindestens einem Teil des Dünnfilmelementes wenigstens ein Paar übereinander angeordneter Fenster aufweist, zwischen denen das Dünnfilmelement ver5
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läuft, so dass das Dünnfilmelement durch jedes Fenster sichtbar ist.
In einer besonderen Ausfuhrungsform kann das Dünnfilmelement die Form eines Streifens haben, der sich innerhalb des Materials des blattförmigen Elementes erstreckt. Ferner können die Fenster sich in zwei streifenförmigen Abschnitten des blattförmigen Elementes befinden, zwischen welchen Abschnitten das Dünnfilmelement sich erstreckt und jeder dieser streifenförmigen Abschnitte kann eine im wesentlichen konstante Dicke aufweisen. Weiterhin kann die Dicke jedes streifenförmigen Abschnittes kleiner als die Dicke des restlichen Bereiches des blattförmigen Elementes sein.
In einer anderen Ausführungsform kann das blattförmige Element eine Mehrzahl von Paaren übereinander angeordneter Fenster aufweisen, die im Material des blattförmigen Elementes gebildet sind und sich an voneinander entfernten Stellen entlang dem Dünnfilmelement befinden. Ferner können die Fensteröffnungen sein, die sich im Material des blattförmigen Elementes befinden, durch welche das Dünnfilmelement sichtbar ist.
Die Paare übereinander angeordneter Fenster können entlang dem Dünnfilmstreifen in gleichmässigen Abständen angeordnet sein. Weiterhin kann die Materialdicke der sich an gegenüberliegenden Stellen des Dünnfilmelementes befindlichen Bereiche des blattförmigen Elementes variabel sein, wobei diejenigen Stellen der Bereiche, deren Dicke relativ klein ist, die genannten Fenster bilden.
In einer weiteren Ausfuhrungsform kann das blattförmige Element auf beiden Seiten ein Wasserzeichen-Muster aufweisen, das sich in der Umgebung des Dünnfilmelementes befindet, um die variable Dicke der genannten Bereiche zu bilden. Dabei kann die Dicke des Dünnfilmelementes in dessen Längsrichtung variabel und die Dicke des blattförmigen Elementes konstant sein, derart, dass sich die Fenster an denjenigen Abschnitten des Dünnfilmelementes befinden, wo dessen Dicke relativ gross ist. Ferner können sich die Fenster in Bereichen des blattförmigen Elementes befinden, die mit einer Substanz imprägniert sind, um daselbst die Undurchlässigkeit des Materials zu verringern. Dabei kann als Substanz Paraffin-Wachs verwendet werden.
Einige Ausführungsformen der Erfindung sollen im folgenden beispielsweise unter Bezugnahme auf die beigelegten Zeichnungen beschrieben werden. Es zeigen:
Fig. 1 einen Grundriss einer Banknote, die einen erfin-dungsgemässen Sicherheitsgegenstand enthält,
Fig. 2 in grösserem Massstab, einen Schnitt durch einen Teil einer Banknote gemäss Fig. 1 entlang der Linie II-II, der dazu dient, die Anordnung der Fenster zu zeigen sowie die Konstruktion eines aus einem dünnen Film bestehenden Bandes darzustellen,
Fig. 3 einen Grundriss einer anderen Banknote, die einen erfindungsgemässen Sicherheitsgegenstand enthält,
Fig. 4 einen Schnitt entlang der in Fig. 3 angegebenen Linie IV-IV, der zur Darstellung einer anderen Anordnung der Fenster dient,
Fig. 5 bis 7 Schnitte, die demjenigen der Fig. 4 entsprechen und die weitere Möglichkeiten der Anordnung der Fenster im Material der Banknote zeigen.
In den Fig. 1 und 2 ist eine Banknote 1 dargestellt, die ein schmales, streifenähnliches Element 2 aufweist, dessen Funktion es ist, die Echtheit der Banknote zu gewährleisten. Dieses Element 2 ist im Papier der Banknote eingebettet und verläuft entlang dessen Breite. Das Element 2 wird durch Abschneiden einer bestimmten Länge von einem endlosen Band mit erforderlicher Querschnittsform gewonnen, wobei dieses Band durch ein Substrat bestehend aus einem dünnen Plastikband sowie einer Mehrzahl von auf dem Substrat angeordneten, dünnen Filmschichten gebildet ist. Diese Filmschichten werden unter Vakuumbedingungen oder gemäss einem anderen Verfahren auf das Substrat aufgetragen.
Dieser Streifen wird in das rechteckige Papierblatt eingebettet, das anschliessend bedruckt wird, wodurch die fertige Banknote entsteht. Das Material des Streifens ist so strukturiert, dass es bestimmte Eigenschaften in bezug auf die optische Reflexion und Durchlässigkeit besitzt, wobei diese Eigenschaften in Abhängigkeit vom Einfallswinkel des Lichtes variieren können. Eine Struktur des Bandes, welche sich als passend erwiesen hat und welche in der Fig. 2 dargestellt ist, setzt sich aus einem transparenten Melinex-Substrat3 und einem Stapel 4 bestehend aus sieben Schichten mit abwechslungsweise hohem und niedrigem Brechungsindex zusammen. Diese sieben Schichten sind in Form eines Überzugs auf dem Substrat angeordnet, wobei die Schichten mit hohem Brechungsindex unmittelbar auf dem Substrat bzw. an der Spitze des Stapels 4 sich befinden. Die Dicke der Schichten 5 mit hohem Brechungsindex entspricht drei Vierteln der Wellenlänge, währenddem der Brechungsindex dieser Schichten 2,30 beträgt. Die Dicke der Schichten 6 mit niedrigem Brechungsindex entspricht einem Viertel der Wellenlänge und ihr Brechungsindex beträgt 1,55. Die Referenz-Wellenlänge beträgt 540 Nano-Meter. Wenn unter normalen Bedingungen betrachtet, erzeugt diese Kombination eine Reflexion im grünen Bereich des Spektrums und eine Transmission im Magenta-Be-reich des Spektrums.
Die Streifenbereiche 7 des Banknotenpapiers, welche sich an einander gegenüberliegenden Seiten des Streifens 2 befinden, weisen beide eine im wesentlichen gleichmässige Dicke auf, die kleiner als diejenige der restlichen Bereiche des Banknotenpapiers ist, so dass der Streifen 2 durch diese Bereiche 7 hindurch sichtbar ist. Dabei bilden die Bereiche 7 längliche Fenster, durch welche diese optischen Eigenschaften der Reflexion und Transmission wahrgenommen werden können. _
In der Ausfuhrungsform gemäss den Fig. 3 und 4 weist das Material der Banknote, bei dem es sich um gewöhnliches Papier handelt, an den Punkten 8 je ein Paar übereinander angeordneter Fenster auf, die entlang des Streifens 2 angeordnet sind, wobei sich der Streifen 2 zwischen diesen Paaren erstreckt. Dadurch wird eine genauere Wahrnehmung der optischen Eigenschaften des Streifens 2 ermöglicht. Die Herstellung der einzelnen Fenster in der Ausführungsform gemäss den Fig. 3 und 4 geschieht durch Entfernen oder Auslassen kleiner Bereiche des Papiers an den bevorzugten Punkten 8, um an diesen Punkten Paare von übereinander angeordneten Öffnungen zu bilden.
Ein Verfahren zur Herstellung dieser Öffnungen besteht in der Verwendung eines Lasers, mit dessen Hilfe ein Laserstrahl, dessen Intensität und Richtung genau steuerbar sind, gegen die Oberfläche der Banknote gerichtet wird, um in die den Streifen 2 umgebende Papierschicht an den festgelegten Punkten 8 Löcher zu brennen, ohne dabei den Streifen 2 zu beschädigen. Der Laser kann derart angeordnet werden, dass ersieh automatisch dem Streifen 2 entlang bewegt. Gemäss einem anderen Verfahren kann das Papier durch mechanisches Schneiden oder mittels Schleifmitteln entfernt werden.
Da die Banknoten gemäss den Fig. 1 bis 4 auf beiden Seiten des Streifens mit Fenstern versehen sind, können, bei reflektiertem Licht und Durchlicht betrachtet, die durch das mehrschichtige Material erzeugten Komplementärfarben wahrgenommen werden, wodurch die Authentizität der Banknote eindeutig feststellbar ist. Die Zusammensetzung des Streifens kann verschiedenartig sein, so dass die hauptsächlich reflektierte Farbe und ihre durch Durchlicht erzeugte Komplementärfarbe in Abhängigkeit der Nennwerte der Banknoten ändert. Diese Eigenschaft kann sich im Zusammenhang mit der Verwendung von Verkaufsautomaten, Notenausgabe-undNotenannahmemaschinen als günstig erweisen. Ferner
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kann die Zusammensetzung der aufeinandergeschichteten dünnen Filmschichten in Längsrichtung des Streifens periodisch variiert werdçn, urli wechselweise unterschiedliche reflektierte Farben und durch Durchlicht erzeugte Komplementärfarben in den verschiedenen Fenstern der Fig. 3 zu erhalten. Eine andere Möglichkeit besteht darin, das Substrat des Streifens 2 in seiner Längsrichtung abwechslungsweise mit der aus mehreren Schichten bestehenden Filmschicht zu belegen bzw. diese wegzulassen, derart, dass in aufeinanderfolgenden Fenstern entlang des Streifens 2 wechselweise ein mit einem Überzug versehener Abschnitt des Streifens bzw. nur das Substrat sichtbar ist.
In der Fig. 5 ist eine gemäss einem anderen Verfahren hergestellte Banknote sichtbar. An den Punkten 8, wo sich die Fenster befinden, ist das Papier auf beiden Seiten des Streifens 2 mit einer passenden Substanz imprägniert, wodurch erreicht wird, dass das Papier an diesen Stellen mindestens teilweise transparent ist. Als Substanz kann beispielsweise Paraffin-Wachs verwendet werden.
In der Fig. 6 ist eine gemäss einem weiteren Verfahren hergestellte Banknote dargestellt. Beide Seiten der Banknote weisen ein Wasserzeichen-Muster auf, so dass die Dicke des Papiers auf beiden Seiten des Streifens 2 in dessen Längsrichtung variabel ist. Das Muster weist Bereiche 9 auf, wo das Papier so dünn ist, dass es praktisch transparent ist.
Ein anderes Verfahren zur Herstellung der Fenster durch Bilden von Bereichen mit reduzierter Dicke des Papiers ist in der Fig. 7 dargestellt. Man sieht, dass die Dicke des Streifens 2 in dessen Längsrichtung periodisch variiert. Die entsprechenden Flächen des den Streifen 2 umgebenden Papiers sind zu der korrespondierenden Oberfläche des Streifens komplementär. Da die Banknote eine konstante Dicke aufweist, sind die bezüglich den dicken Teilen 10 des Streifens 2 gegenüberliegenden Abschnitte des Papiers entsprechend dünner, um die besagten Fenster 8 zu bilden.
Wenn es sich darum handelt, das Dünnfilmelement in ein blattförmiges Element, z.B. eine Sicherheitskarte, einzubauen, welche Sicherheitskarte verglichen mit der weiter oben beschriebenen Banknote relativ dick ist, dann kann das blattförmige Element dadurch gebildet werden, dass ein Dünnfilmband zwischen zwei Kartenabschnitte eingeführt wird, um letztere anschliessend miteinander zu verbinden, wobei jeder dieser Kartenabschnitte eine Reihe von vorgeformten Öffnungen aufweist, und wobei die Kartenabschnitte derart miteinander verbunden werden, dass die Öffnungen der einen Reihe mit den entsprechenden Öffnungen der anderen Reihe fluchten, um das Dünnfilmband auf beiden Seiten der Karte sichtbar zu machen.
Die weiter oben beschriebenen Objekte haben aus mehreren Gründen einen beträchtlichen Sicherheitswert. Aufgrund des Erscheinungskontrastes des Streifens, der bei einer wechselweisen Betrachtung des Streifens durch das Papier und durch die Fenster entweder bei Durchlicht oder bei reflektiertem Licht festgestellt werden kann, ist es zunächst offensichtlich, dass im Innern des Sicherheitsobjektes ein Streifen oder ähnlicher Gegenstand angeordnet ist, welcher nicht leicht durch irgendein Drucken oder Liniieren der Oberfläche nachgeahmt werden kann. Zweitens ist bei einer direkten Betrachtung des Streifens durch die Fenster dessen Erscheinung unter dem Einfluss von reflektiertem bzw. Durchlicht und einer Winkeländerung derart charakteristisch, dass er mühelos von ähnlichem, im Handel erhältlichem Material zu unterscheiden ist. Drittens kann die spezielle Art eines geschichteten Dünnfilmmaterials der vorliegenden Form nur unter grossen Schwierigkeiten und mit beträchtlichem Geschick seitens Personen mit umfangreichen speziellen Kenntnissen hergestellt werden. Daneben müssen ebenfalls kostspielige und spezielle Geräte zur Verfügung stehen.
Viertens würde die Herstellung der Fenster, deren Form beliebig sein kann, eine extrem schwierige und mühselige Aufgabe darstellen ohne die Anwendung spezieller Verfahren und die zur Herstellung eines derart komplizierten Artikels erforderliche Geschicklichkeit.
Ferner können die Bereiche des Spektrums, die reflektiert werden oder die unter dem Einfluss von Durchlicht in Erscheinung treten derart speziell mittels entsprechender Materialauswahl festgelegt werden, dass der Streifen zusammen mit einer entsprechenden Einrichtung zur Prüfung der Authentizität in einer Banknotenverarbeitungs- oder Banknotenverkaufsmaschine als automatische Prüfeinrichtung verwendet werden kann.
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Claims (13)

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    PATENTANSPRÜCHE
    1. Blattförmiges Element, das einen optischen Gegenstand zur Bestimmung seiner Authentizität enthält, dadurch gekennzeichnet, dass der optische Gegenstand ein Dünnfilmelement aufweist, das im Innern des blattförmigen Elementes angeordnet ist, und dessen spektraler Reflexionsgrad und spektrale Durchlässigkeit festgelegte Werte aufweisen, und dass es im Bereich von mindestens einem Teil des Dünnfilmelementes wenigstens ein Paar übereinander angeordneter Fenster aufweist, zwischen denen das Dünnfilmelement verläuft, so dass das Dünnfilmelement durch jedes Fenster sichtbar ist.
  2. 2. Blattförmiges Element nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Dünnfilmelement die Form eines Streifens hat, der sich innerhalb des Materials des blattförmigen Elementes erstreckt.
  3. 3. Blattförmiges Element nach Patentanspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Fenster sich in zwei streifenförmigen Abschnitten des blattförmigen Elementes befinden, zwischen welchen Abschnitten das Dünnfilmelement sich erstreckt, und dass jeder dieser streifenförmigen Abschnitte eine im wesentlichen konstante Dicke aufweist.
  4. 4. Blattförmiges Element nach Patentanspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Dicke jedes streifenförmigen Abschnittes kleiner als die Dicke des restlichen Bereiches des blattförmigen Elementes ist.
  5. 5. Blattförmiges Element nach einem der Patentansprüche 1 oder 2, gekennzeichnet durch eine Mehrzahl von Paaren übereinander angeordneter Fenster, die im Material des blattförmigen Elementes gebildet sind und sich an voneinander entfernten Stellen entlang dem Dünnfilmelement befinden.
  6. 6. Blattförmiges Element nach Patentanspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Fenster Öffnungen sind, die sich im Material des blattförmigen Elementes befinden, durch welche das Dünnfilmelement sichtbar ist.
  7. 7. Blattförmiges Element nach den Patentansprüchen 2 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Paare übereinander angeordneter Fenster entlang dem Dünnfilmstreifen in gleich-massigen Abständen angeordnet sind.
  8. 8. Blattförmiges Element nach Patentanspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Materialdicke der sich an gegenüberliegenden Stellen des Dünnfilmelementes befindlichen Bereiche des blattförmigen Elementes variabel ist, und dass diejenigen Stellen der Bereiche, deren Dicke relativ klein ist, die genannten Fenster bilden.
  9. 9. Blattförmiges Element nach Patentanspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass es auf beiden Seiten ein Wasserzeichen-Muster aufweist, das sich in der Umgebung des Dünnfilmelementes befindet, um die variable Dicke der genannten Bereiche zu bilden.
  10. 10. Blattförmiges Element nach einem der Patentansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Dicke des Dünnfilmelementes in dessen Längsrichtung variabel ist, und dass die Dicke des blattförmigen Elementes konstant ist, derart, dass sich die Fenster an denjenigen Abschnitten des Dünnfilmelementes befinden, wo dessen Dicke relativ gross ist.
  11. 11. Blattförmiges Element nach Patentanspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Fenster in Bereichen des blattförmigen Elementes befinden, die mit einer Substanz imprägniert sind, um daselbst die Undurchlässigkeit des Materials zu verringern.
  12. 12. Blattförmiges Element nach Patentanspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Substanz Paraffin-Wachs ist.
  13. 13. Blattförmiges Element nach einem der Patentansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass es eine Banknote ist.
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