CH619937A5 - Process for the preparation of novel cis-4a-phenyl- isoquinolines - Google Patents

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CH619937A5
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Paul Dr Pfaeffli
Hartmut Dr Hauth
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Sandoz Ag
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    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D217/00Heterocyclic compounds containing isoquinoline or hydrogenated isoquinoline ring systems
    • C07D217/12Heterocyclic compounds containing isoquinoline or hydrogenated isoquinoline ring systems with radicals, substituted by hetero atoms, attached to carbon atoms of the nitrogen-containing ring
    • C07D217/14Heterocyclic compounds containing isoquinoline or hydrogenated isoquinoline ring systems with radicals, substituted by hetero atoms, attached to carbon atoms of the nitrogen-containing ring other than aralkyl radicals
    • C07D217/16Heterocyclic compounds containing isoquinoline or hydrogenated isoquinoline ring systems with radicals, substituted by hetero atoms, attached to carbon atoms of the nitrogen-containing ring other than aralkyl radicals substituted by oxygen atoms
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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)

Description


  
 

**WARNUNG** Anfang DESC Feld konnte Ende CLMS uberlappen **.

 



   PATENTANSPRUCH    \ erfahren    zur Herstellung neuer cis-4a-Phenylisochinoline der Formel 1.
EMI1.1     




  worin
R2 für Alkyl mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, einen Rest
EMI1.2     
 einen Rest
EMI1.3     
 den Phenäthylrest, einen durch Halogen monosubstituierten Phenäthylrest oder einen Furylmethyl steht, wobei R3 und R4 Wasserstoff oder Alkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen darstellen und n eine Zahl von 2 bis 4 bedeutet, und ihrer Salze, dadurch gekennzeichnet, dass man in Verbin   dingen    der Formel II,
EMI1.4     
 worin R2 obige Bedeutung besitzt und Y1 eine hydrolytisch abspaltbare Schutzgruppe bedeutet, die Schutzgruppe abspaltet und die erhaltenen Verbindungen der Formel I gewünschtenfalls in ihre Säureadditionssalze überführt.



   Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung neuer cis-4a-Phenyl-isochinoline der Formel 1, worin
R2 für Alkyl mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, einen Rest
EMI1.5     
 einen Rest
EMI1.6     
 den Phenäthylrest, einen durch Halogen monosubstituierten Phenäthylrest oder einen Furylmethyl steht, wobei R3 und R4 Wasserstoff oder Alkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen darstellen und n eine Zahl von 2 bis 4 bedeutet.



   In den deutschen Offenlegungsschriften Nr. 2 539 907, 2   542 152, 2    351 599 und 2 336 559 sind strukturell ähnliche
4a-Phenyl-isochinoline beansprucht, jedoch sind in diesen
Anmeldungen keine in Stellung 6 des Isochinolingerüstes sub stituierte Verbindungen spezifisch beschrieben. Ausserdem beziehen sich die drei letztgenannten Anmeldungen auf trans-Isochinoline. In der österreichischen Patentschrift Nr.



   330 179 sind ebenfalls 4a-Phenyl-trans-isochinoline beschrie ben.



   Die deutschen Offenlegungsschriften Nr. 2   530 434,   
2 524 054, 2 524 053 und 2 519 741 beschreiben ebenso in
Stellung 6 unsubstituierte 4a-Phenyl-isochinoline.



   Die Hydroxygruppe auf dem 4a-Phenylrest steht vorzugs weise in meta-Stellung.



   R3 und R4 bedeuten insbesondere Wasserstoff oder Me thyl.



   Stellt R2 Alkyl mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen dar, dann hat dieser Rest insbesondere 1 bis 4. vorzugsweise 1 oder 2
Kohlenstoffatome.



   R3 und R4 sind vorzugsweise identisch.



   n steht vorzugsweise für 2 und 3.



   Steht R2 für einen durch Halogen monosubstituierten
Phenäthylrest, so bedeutet das Halogen Fluor, Chlor oder
Brom, vorzugsweise Fluor oder Chlor. Das Halogen steht vorzugsweise in ortho-Stellung.



   Erfindungsgemäss gelangt man zu den Verbindungen der
Formel 1, indem man Verbindungen der Formel II, worin R2 obige Bedeutung besitzt und Y1 eine hydrolytisch abspaltbare Schutzgruppe bedeutet, die Schutzgruppe abspaltet.



   Y1 bedeutet beispielsweise einen Rest   R5SO2,    worin   Rs    für einen organischen Rest, wie den Methyl- oder p-Tolylrest steht. Die Hydrolyse dergleichen Sulfonsäureester kann analog zu bekannten Methoden, z. B. mittels wässrigem Alkali.



  durchgeführt werden. Man arbeitet zweckmässig unter Erwärmen. Die praktische Durchführung des Verfahrens wird durch
Beispiel 1 erläutert.



   Die Verbindungen der Formel 11 sind neu. Zur Herstellung der Verbindungen der Formel 11 kann man beispielsweise Verbindungen der Formel   111,    worin R2 und Y1 obige Bedeutung besitzen und X für einen gegen die Azidgruppe austauschbaren Rest steht, mit Verbindungen, die ein Azidanion bilden können, umsetzen. Verbindungen, die ein Azidanion bilden können sind z. B. Alkalimetallazide wie Natriumazid oder Trialkylsilylazide wie Trimethylsilylazid. Man geht z. B.



  von den entsprechenden Disulfonsäureestern aus. Beispiel 1 erläutert dieses Verfahren sowie die Herstellung der als Ausgangsprodukt benötigten Disulfonsäureester aus den Verbindungen der Formel IV, worin R2 obige Bedeutung besitzt.



   Man erhält die Verbindungen der Formel IV durch Reduktion der Verbindungen der Formel V, worin R2 obige Bedeutung besitzt.



   Die Reduktion kann analog zu den für die Reduktion von Cycloalkanonen zu Cyclohexanolen bekannten Methoden durchgeführt werden.



   Beispielsweise hydriert man katalytisch. Als Katalysator ist z. B. Platin geeignet. Man kann dann bei Raumtemperatur und unter Normaldurck arbeiten. Als Lösungsmittel wählt man dann z. B. Essigester oder einen Äther wie Tetrahydrofuran.



   Die Reduktion der Verbindungen der Formel V kann auch mittels komplexen Hydriden. beispielsweise Lithiumaluminiumhydrid, Natriumdihydrido-bis-(2-methoxyäthoxy)aluminat.



  vorzugsweise Natriumborhydrid durchgeführt werden. Man arbeitet unter den für analoge Reduktionsverfahren üblichen Bedingungen, beispielsweise wie im experimentellen Teil beschrieben.



   Verbindungen der Formel V erhält man durch Ätherspaltung aus Verbindungen der Formel VI, worin R2 obige Bedeutung besitzt,   Y2    einen unter den Bedingungen einer Ätherspaltung abspaltbaren Rest darstellt und Z für eine Oxogruppe steht oder eine Gruppe Z' darstellt, die durch Hydrolyse eine  



  Oxogruppe ergibt, z. B. eine durch Ketal- oder Thioxo- bzw.



  Thioketalbildung geschützte Carbonylgruppe.



   Y2 bedeutet insbesondere Alkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen und steht vorzugsweise für Methyl oder Äthyl.



   Die Ätherspaltung kann analog zu den für die Spaltung von Phenoläthern bekannten Methoden durchgeführt werden.



  Beispielsweise verwendet man dazu Lewis-Säuren wie Bortribromid oder Aluminiumchlorid, oder starke Mineralsäuren wie Bromwasserstoffsäure oder Jodwasserstoffsäure. Man arbeitet dabei unter den für die Durchführung einer Ätherspaltung üblichen Reaktionsbedingungen. Eine allfällige Gruppe Z' wird unter den Bedingungen der Ätherspaltung (bei Anwendung starker Mineralsäuren) oder unter den bei der Aufarbeitung angewendeten sauren Bedingungen (bei Verwendung von
Bortribromid) in eine Oxogruppe übergeführt.



   Verbindungen der Formel VI erhält man durch N-Alkylierung aus den ihnen entsprechenden NH-Verbindungen der Formel   VII.   



   Diese N-Alkylierung kann analog zu den für die Alkylie rung sekundärer Amine bekannten Methoden durchgeführt werden.



   Als Alkylierungsmittel verwendet man z. B. Verbindungen der Formel   VIII,    worin R2 obige Bedeutung besitzt und E
Halogen wie Chlor, Brom oder Jod oder den Säurerest einer organischen Sulfonsäure, z. B. einen Alkylsulfonylrest wie Mesyloxy oder einen Arylsulfonyloxyrest wie Tosyloxy bedeutet.



   Man arbeitet unter den für dergleiche Alkylierungsreaktionen bekannten Bedingungen.



   Man erhält die Verbindungen der Formel   VII,    worin Y2 obige Bedeutung besitzt, indem man Verbindungen der Formel IX, worin Y2 obige Bedeutung besitzt und S eine hydrolytisch abspaltbare Schutzgruppe ist, hydrolysiert.



   S bedeutet beispielsweise eine Acylgruppe, insbesondere eine Benzoylgruppe, eine Alkanoylgruppe wie die Acetylgrup   pe.    eine (nieder)Alkoxycarbonylgruppe, die Phenoxycarbonylgruppe oder eine mit diesen Resten äquivalente Schutzgruppe.



   Die Hydrolyse der Verbindungen der Formel IX kann unter den für analoge Hydrolysereaktionen bekannten Bedingungen durchgeführt werden. Man arbeitet vorzugsweise unter sauren Bedingungen.



   Die Verbindungen der Formel I können in freier Form oder in Salzform vorliegen. Aus den freien Basen lassen sich in bekannter Weise Säureadditionssalze herstellen und umgekehrt.



   Verbindungen der Formel IX erhält man durch Umsetzung einer   a,ss-ungesättigten    Ketoverbindung der Formel X, worin S obige Bedeutung besitzt, mit einer Verbindung der Formel Xl, worin Y2 obige Bedeutung besitzt und R6 Lithium oder (Mg-Halogen) bedeutet, in Gegenwart eines Kupfer(I)-Salzes.



   Steht R6 für Mg Halogen, so kann das Halogen Chlor, Brom oder Jod bedeuten.



   Die Umsetzung einer Verbindung der Formel X mit einer Verbindung der Formel XI ist eine Kupfer   +1-vermittelte      1,4-Addition.    Konjugierte Additionen von Organokupfer-Verbindungen sind in der Literatur beschrieben (Organic Reactions   19 off.    1973).



   Man kann unter den für ähnliche Umsetzungen üblichen Bedingungen arbeiten. Als Kupfer(l)-Salz nimmt man z. B.



  Kupfer(l)-Jodid. Die 1,4-Addition wird vorzugsweise in Gegenwart von Hydrochinon durchgeführt.



   Die Verbindungen der Formel 1 und die physiologisch verträglichen Säureadditionssalze dieser Verbindungen weisen im Tierversuch interessante pharmakodynamische Eigenschaften auf. Sie können daher als Heilmittel verwendet werden.



   Insbesondere besitzen sie analgetische Eigenschaften.



  Diese zeigen sich beispielsweie im Tail-flick-Tcst an der Maus mit Dosen von 10 bis 100 mg/kg p.o. bzw. 5,6 bis 56 mg/kg s.c.



  sowie durch Hemmung des   Phenylbenzochinon-Syndroms    an der Maus mit Dosen von 1 bis 18 mg/kg p.o. Aufgrund ihrer analgetischen Wirksamkeit können sie zur Behandlung von Schmerzen verschiedenster Genese verwendet werden.



   Die zu verwendende Dosis hängt von der verwendeten Verbindung. der Verabreichungsart und der gewünschten Behandlung ab. Im allgemeinen werden befriedigende Resultate mit täglichen Dosen von ungefähr 1 bis ungefähr 35 mg/kg Körpergewicht erreicht. Die Administration kann nötigenfalls in mehreren, beispielsweise in 2 bis 4 Anteilen täglich oder auch als   Retardform    erfolgen. Für grössere Säuge    tiere liegt die Tagesdosis im Bereich von etwa I 100 bis etwa    350 mg der Substanz: geeignete Dosierungsformen für z. B.

 

  orale Anwendungen enthalten im allgemeinen ungefähr 25 bis 350 mg Wirkstoff.



   Überdies üben sie auch eine Wirkung auf das Zentralner   sensystem    aus.



   Die Verbindungen der Formel I können allein oder in geeigneter Dosierungsform verabreicht werden. Die Arzneiformen. beispielsweise eine Tablette. können analog zu bekannten Methoden hergestellt werden.



   In den nachfolgenden Beispielen. die die Erfindung näher erläutern. erfolgen alle Temperaturangaben in Celsiusgraden und sind unkorrigiert.
EMI2.1     
  
EMI3.1     




   Beispiel 1    (+- )-6-Azido-decahydro-4a-(3-hydroxy-    phenyl )-2-methyl-cis-isochinolin    4,336      g (1()    mMol) unpolares   (+ )-Decahydro-6-hydroxy-    4a-(3-hydroxyphenyl   )-2-methyl-cis-isochinolin-p-toluolsulfo-      nat. I 10 ml abs. Pyridin und 4,29 g (22,5 mMol) p-Toluolsulfo-    nylchlorid wurden unter Stickstoff bei   0"    vermischt und 16 Stunden bei   22     gerührt. Anschliessend wurden 20 ml Toluol und 20 ml 2n wässrige Natriumcarbonatlösung zugefügt, 15 Minuten bei 22C weitergerührt. mit Toluol nachextrahiert und die organischen Phasen eingedampft. Das erhaltene amorphe Puler wird in 10 ml abs.

  Dimethylsulfoxid gelöst. mit   1.30    g  (20 mMol) Natriumazid vermischt. 16 Stunden unter Stickstoff bei   70"    gerührt. zwischen Toluol und 2n wässrigem Natrium carbonat ,erteilt und die organischen Phasen eingedampft. Das so gewonnene ()-6-Azidodecahydro-4a-(3-p-tosyloxyphe-    nyl)-2-methyl-cis-isochinolin wurde in I 10 ml 2n methanoli-    scher Kaliumhydroxidlösung gelöst. 60 Minuten gesiedet. nach Zufügen   von      20    ml Toluol und   21)    ml Wasser mit Kohlendioxid auf einen pH-Wert zwischen 8 und 10 eingestellt. verteilt. die organischen Phasen eingedampft und der Rückstand aus 2
Propanol kristalliesiert. Man erhielt farblose Kristalle von der
Titelverbindung vom Smp.   1980    (Zers.).



   Beispiel 2  (+- )-Decahydro-6-hydroxy-4a-(3 -hydroxyphenyl)
2-methyl-cis-isochinolin    25.94 g    (0,1 mMol)   (* )-Octahydro-4a-(3-hydnlxyphe-    nyl)-2-methyl-cis-6-(2H)-isochinolin-on wurden in 200 ml
Methanol suspendiert. bei   üs    unter Rühren mit   5,68    g  (0.15 Mol) Natriumborhydrid versetzt und 16 Stunden bei   22     ausreagieren gelassen. Nach Zufügen von 50 ml Aceton bei    0,    39.6 g (0.3 Mol) Ammoniumsulfat und 200 ml Wasser wurde die Reaktionslösung mit einem Gemisch Methylenchlo rid/Äthanol = S0/20 extrahiert, die organische Phase eingedampft und der Rückstand nach Vermischen mit 19.02 g  (0,1 Mol) p-Toluolsulfonsäurehydrat und 200 ml Äthanol bei   ()5    kristallisiert.

  Man erhielt so das kristalline p-Toluolsulfonat des unpolareren Epimeren der Titelverbindung, Smp.   253".   



   Das polare Epimere der Titelverbindung liess sich aus dem
Mutterlaugenrückstand gewinnen. indem dieser zwischen wäss rigem Ammoniak und Methylenchlorid/Äthanol = 80/20 verteilt wurde und an Kieselgel mit einem Gemisch Methylenchlorid/Methanol/konz. wässrigem Ammoniak = 80/18/2 chromatographiert wurde. Man erhielt so das polarere Epimere als farbloses, amorphes Pulver, welches sich bei ca.   110     verflüssigt.



   Beispiel 3    (-+ )-Octahydro-4a-(3 -hydroxyphenyl )-   
2-methyl-cis-6(2H )-isochinolinon
25,93 g (0.1 Mol)   (+)-Octahydro-4a-(3-methoxyphenyl)-    cis-6(2H)-isochinolinon wurden vermischt mit 100 ml Benzol, 11,2 ml Äthylenglykol (0,2 Mol) und 8,1 ml (124 mMol) Methansulfonsäure und 3 Stunden unter Wasserabscheidung gesiedet. Nach Basisch-Stellen mit wässrigem Ammoniak wurde mit Methylenchlorid extrahiert und eingedampft. Der ölige Rückstand wurde in 50 ml abs. Methanol und 13.91 ml (0,1 Mol) Triäthylamin gelöst, bei   0     mit   7.46    ml (120 mMol) Methyljodid versetzt und 1 Stunde bei   22     ausreagieren gelassen. Das Reaktionsgemisch wurde zwischen wässrigem Ammoniak und Methylenchlorid verteilt und die organischen Phasen zum Öl eingedampft.

  Nach Lösen des Öles in 200 ml Methylenchlorid und Abfiltrieren von den ausgefallenen Kristallen wurde das Filtrat bei   -50"    unter Stickstoff mit einer Lösung von   28,44    ml (0.3 Mol) Bortribromid in 100 ml Methylenchlorid versetzt. 30 Minuten bei   0     gerührt, bei   -40     mit 50 ml abs. Methanol versetzt. die Reaktionslösung eingedampft. der Rückstand in 150 ml Dioxan und 200 ml Wasser gelöst. 1 Stunde bei   40     gerührt, zwischen wässrigem Ammoniak und Methylenchlorid verteilt. die organischen Phasen an Kieselgel mit einem Gemisch Methylenchlorid/Methanol/konz.



  wässrigem Ammoniak =   95/4.5/0,5    chromatrographiert und die beim Eindampfen erhaltene amorphe Titelverbindung aus 2-Propanol kristallisiert. Smp.   1750.   



     
Beispiel4  ( + )-Octahydro-4a-(3-methoxyphenyl)-    cis-6(2H )-isochinolinon
36.35 g (0,1 Mol)   (i )-2-Benzoyl-octahydro-4a-(3-meth-    oxyphenyl)-cis-(2H)-isochinolinon, 100 ml Butanol, 33,1 ml  ca.   37%ige    wässrige Salzsäure (0,4 Mol) und 66,9 ml Wasser wurden vermischt und 40 Stunden unter Rückfluss gesiedet.



  Die saure Reaktionslösung wurde mit Hexan extrahiert, mit wässrigem Ammoniak basisch gestellt, mit Methylenchlorid extrahiert und die Methylenchlorid-Phasen eingedampft. Man erhielt dei Titelverbindung als zähes Öl, das als Hydrogenfumarat aus 2-Propanol kristallisiert. Smp.   130".   



   Beispiel 5    (+ )-2-Benzoyl-octahydro-4a-(3-methoxyphenyl)-    cis-6(2H)-isochinolinon
Ein Gemisch von 600 ml abs. Tetrahydrofuran, 112,2 g   (0.6    Mol) 3-Brom-anisol und 661 mg (6 mMol) Hydrochinon wurde unter Stickstoff bei   -65"    mit 278 ml 2,2n Butyllithium-Lösung (612 mMol) versetzt, 30 Minuten bei   -50"    gehalten, mit 57,13 g (0,3 Mol)   KupferÇl)-Jodid    versetzt, 60 Minuten bei   -43"    gerührt, mit 51,06 g (0,2 Mol)   (+)-      1,3,4,7,8,8a-Hexahydro-2-methyl-6(2H)-isochinolmon    vermischt, während 2 Stunden auf   0     aufgewärmt und während 16 Stunden bei   0     ausreagieren gelassen. 

  Nach Versetzen des erhaltenen Reaktionsgemisches mit 1,2 Liter Wasser und 79,28 g (0,6 Mol) Ammoniumsulfat wurde das Produkt mit Toluol extrahiert und der erhaltene ölige Endampfrückstand an Kieselgel mit Äthylacetat chromatographiert und anschliessend aus Methanol kristallisiert. Man erhielt farblose Kristalle der Titelverbindung vom Smp.   78".    

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH \ erfahren zur Herstellung neuer cis-4a-Phenylisochinoline der Formel 1. EMI1.1
    worin R2 für Alkyl mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, einen Rest EMI1.2 einen Rest EMI1.3 den Phenäthylrest, einen durch Halogen monosubstituierten Phenäthylrest oder einen Furylmethyl steht, wobei R3 und R4 Wasserstoff oder Alkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen darstellen und n eine Zahl von 2 bis 4 bedeutet, und ihrer Salze, dadurch gekennzeichnet, dass man in Verbin dingen der Formel II, EMI1.4 worin R2 obige Bedeutung besitzt und Y1 eine hydrolytisch abspaltbare Schutzgruppe bedeutet, die Schutzgruppe abspaltet und die erhaltenen Verbindungen der Formel I gewünschtenfalls in ihre Säureadditionssalze überführt.
    Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung neuer cis-4a-Phenyl-isochinoline der Formel 1, worin R2 für Alkyl mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, einen Rest EMI1.5 einen Rest EMI1.6 den Phenäthylrest, einen durch Halogen monosubstituierten Phenäthylrest oder einen Furylmethyl steht, wobei R3 und R4 Wasserstoff oder Alkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen darstellen und n eine Zahl von 2 bis 4 bedeutet.
    In den deutschen Offenlegungsschriften Nr. 2 539 907, 2 542 152, 2 351 599 und 2 336 559 sind strukturell ähnliche 4a-Phenyl-isochinoline beansprucht, jedoch sind in diesen Anmeldungen keine in Stellung 6 des Isochinolingerüstes sub stituierte Verbindungen spezifisch beschrieben. Ausserdem beziehen sich die drei letztgenannten Anmeldungen auf trans-Isochinoline. In der österreichischen Patentschrift Nr.
    330 179 sind ebenfalls 4a-Phenyl-trans-isochinoline beschrie ben.
    Die deutschen Offenlegungsschriften Nr. 2 530 434, 2 524 054, 2 524 053 und 2 519 741 beschreiben ebenso in Stellung 6 unsubstituierte 4a-Phenyl-isochinoline.
    Die Hydroxygruppe auf dem 4a-Phenylrest steht vorzugs weise in meta-Stellung.
    R3 und R4 bedeuten insbesondere Wasserstoff oder Me thyl.
    Stellt R2 Alkyl mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen dar, dann hat dieser Rest insbesondere 1 bis 4. vorzugsweise 1 oder 2 Kohlenstoffatome.
    R3 und R4 sind vorzugsweise identisch.
    n steht vorzugsweise für 2 und 3.
    Steht R2 für einen durch Halogen monosubstituierten Phenäthylrest, so bedeutet das Halogen Fluor, Chlor oder Brom, vorzugsweise Fluor oder Chlor. Das Halogen steht vorzugsweise in ortho-Stellung.
    Erfindungsgemäss gelangt man zu den Verbindungen der Formel 1, indem man Verbindungen der Formel II, worin R2 obige Bedeutung besitzt und Y1 eine hydrolytisch abspaltbare Schutzgruppe bedeutet, die Schutzgruppe abspaltet.
    Y1 bedeutet beispielsweise einen Rest R5SO2, worin Rs für einen organischen Rest, wie den Methyl- oder p-Tolylrest steht. Die Hydrolyse dergleichen Sulfonsäureester kann analog zu bekannten Methoden, z. B. mittels wässrigem Alkali.
    durchgeführt werden. Man arbeitet zweckmässig unter Erwärmen. Die praktische Durchführung des Verfahrens wird durch Beispiel 1 erläutert.
    Die Verbindungen der Formel 11 sind neu. Zur Herstellung der Verbindungen der Formel 11 kann man beispielsweise Verbindungen der Formel 111, worin R2 und Y1 obige Bedeutung besitzen und X für einen gegen die Azidgruppe austauschbaren Rest steht, mit Verbindungen, die ein Azidanion bilden können, umsetzen. Verbindungen, die ein Azidanion bilden können sind z. B. Alkalimetallazide wie Natriumazid oder Trialkylsilylazide wie Trimethylsilylazid. Man geht z. B.
    von den entsprechenden Disulfonsäureestern aus. Beispiel 1 erläutert dieses Verfahren sowie die Herstellung der als Ausgangsprodukt benötigten Disulfonsäureester aus den Verbindungen der Formel IV, worin R2 obige Bedeutung besitzt.
    Man erhält die Verbindungen der Formel IV durch Reduktion der Verbindungen der Formel V, worin R2 obige Bedeutung besitzt.
    Die Reduktion kann analog zu den für die Reduktion von Cycloalkanonen zu Cyclohexanolen bekannten Methoden durchgeführt werden.
    Beispielsweise hydriert man katalytisch. Als Katalysator ist z. B. Platin geeignet. Man kann dann bei Raumtemperatur und unter Normaldurck arbeiten. Als Lösungsmittel wählt man dann z. B. Essigester oder einen Äther wie Tetrahydrofuran.
    Die Reduktion der Verbindungen der Formel V kann auch mittels komplexen Hydriden. beispielsweise Lithiumaluminiumhydrid, Natriumdihydrido-bis-(2-methoxyäthoxy)aluminat.
    vorzugsweise Natriumborhydrid durchgeführt werden. Man arbeitet unter den für analoge Reduktionsverfahren üblichen Bedingungen, beispielsweise wie im experimentellen Teil beschrieben.
    Verbindungen der Formel V erhält man durch Ätherspaltung aus Verbindungen der Formel VI, worin R2 obige Bedeutung besitzt, Y2 einen unter den Bedingungen einer Ätherspaltung abspaltbaren Rest darstellt und Z für eine Oxogruppe steht oder eine Gruppe Z' darstellt, die durch Hydrolyse eine **WARNUNG** Ende CLMS Feld konnte Anfang DESC uberlappen**.
CH1628375A 1975-12-16 1975-12-16 Process for the preparation of novel cis-4a-phenyl- isoquinolines CH619937A5 (en)

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