CH620257A5 - Multilayer structural element for rising structures - Google Patents

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CH620257A5
CH620257A5 CH416177A CH416177A CH620257A5 CH 620257 A5 CH620257 A5 CH 620257A5 CH 416177 A CH416177 A CH 416177A CH 416177 A CH416177 A CH 416177A CH 620257 A5 CH620257 A5 CH 620257A5
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CH416177A
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Fritz Sigwart
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Fritz Sigwart
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    • E04CSTRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
    • E04C2/00Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels
    • E04C2/02Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels characterised by specified materials
    • E04C2/10Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels characterised by specified materials of wood, fibres, chips, vegetable stems, or the like; of plastics; of foamed products
    • E04C2/24Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels characterised by specified materials of wood, fibres, chips, vegetable stems, or the like; of plastics; of foamed products laminated and composed of materials covered by two or more of groups E04C2/12, E04C2/16, E04C2/20
    • E04C2/243Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels characterised by specified materials of wood, fibres, chips, vegetable stems, or the like; of plastics; of foamed products laminated and composed of materials covered by two or more of groups E04C2/12, E04C2/16, E04C2/20 one at least of the material being insulating
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
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    • E04B5/00Floors; Floor construction with regard to insulation; Connections specially adapted therefor
    • E04B5/16Load-carrying floor structures wholly or partly cast or similarly formed in situ
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    • E04B5/23Floor structures partly formed in situ with stiffening ribs or other beam-like formations wholly or partly prefabricated
    • E04B5/26Floor structures partly formed in situ with stiffening ribs or other beam-like formations wholly or partly prefabricated with filling members between the beams
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
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Description

Die Erfindung betrifft ein mehrschichtiges Konstruktionselement für Hochbauten, insbesondere als Wand- oder Deckenteil, sowie dessen Verwendung als Deckenteil.
Bauelemente mit wenigstens zwei aneinandergefügten Schichten sind als Deckenteile durch die Deutsche Industrie-Norm Nr. 4109, Bl. 3, offenkundig und etwa auch als Wandungsteile für Fertigbauten im Handel; sie bestehen aus mehreren Schichten, als Wandungsteile beispielsweise aus schaumstoffbeschichteten Gipskartonplatten. Diese werden im allgemeinen entweder an der Baustelle auf eine zu isolierende Ziegel- oder Betonwand geklebt oder fabrikmässig mit einem Holzgerüst zu Fertigelementen verarbeitet. Als nachteilig hat sich insbesondere erwiesen, dass derartige Wandungselemente nicht ausreichend stabil sind, um selbsttragend - etwa als Zwischenwände — angebracht werden zu können.
Angesichts dieser Gegebenheiten hat sich der Erfinder das Ziel gesetzt, ein neuartiges Konstruktionselement zu schaffen, das in beliebiger Weise als Zwischenwand Verwendung finden kann. Zudem soll sich die der Erfindung zugrunde liegende Konstruktion auch als tragendes Element für Fensterbänke, Türschwellen od. dgl. eignen.
Zur Lösung dieser Aufgane führt, dass in einem querschnittlich zumindest U-förmigen kastenartigen Mantel aus holzähnlichem festem Werkstoff ein Schaumstoffkern untergebracht ist und in diesen Armierungseinlagen eingebettet sind. Dabei soll vor allem in einem Mantel aus mineralisch gebundener Holzwolle die Armierungseinlage in Hartschaum eingebettet sein, wobei als Armierungseinlage zwei Baustahlmatten mit einander zugekehrten Längsbewehrungsstäben vorgesehen sein können.
Ein derartiges Element ist auf einfache Weise herzustellen, gegenüber bekannten Gipselementen leicht zu handhaben und genügt den an Zwischenwände gestellten Erfordernissen völlig. Der kastenartige Mantel—beispielsweise aus Werkstoff nach der Deutschen Industrie-Norm Nr. 1101 - weist gegenüber üblichen Gipskartonteüen hervorragende Schlagfestigkeit auf und ist ausreichend formstabil, um sich während des Einschäu-mens des Hartschaumes nicht zu verformen. Obwohl sich somit dieses Bauelement vor allem zum Ausschäumen des Mantelinnenraumes eignet, liegt es auch im Rahmen der weitergebü-deten Erfindung, fertiggeschäumte Hartschaumplatten in den Rahmen einzulegen und beispielsweise mit diesem durch eine Klebstoffschicht zu verbinden.
Zur Fertigung von Geschossdecken büden Mantel und Schaumstoffkern vorteilhafterweise ein kastenartiges Einsatzelement, welches zwischen in Abstand zueinander etwa parallel angeordnete Träger eingefügt und mit diesen zu einer Einheit vergossen ist. Zwar ist es bereits bekannt, zwischen parallel gerichteten Trägern als Schalungshilfen dienende Be-tonplatten festzulegen und diese—mit ihrer herausragenden Armierung-zusammen mit den Trägern zu vergiessen. Jedoch hat es sich stets als nachteilig erwiesen, dass diese Decken keinen ausreichenden Schutz gegen Wärmeverluste der von ihnen überspannten Räume boten. Das Unterhängen von grösseren Wärmedämmplatten wurde angesichts der damit evidentermassen verbundenen Schwierigkeiten nicht weiterverfolgt.
Erst durch die erfindungsgemässe Entwicklung einzelner isolierender Elemente als Schalungsteile für Geschossdecken konnte diesen marktbekannten Nachteilen abgeholfen werden.
Als besonders günstig hat es sich erwiesen, die kastenartigen Einsatzelemente mit seitlich auskragenden Schultern zu versehen, welche wenigstens teilweise auf den Trägern aufsitzen.
Das erfindungsgemässe Bauelement hat sich besonders bei Ausbildung als Fensterbankteil in Versuchen als günstig erwiesen. Man benutzt hierzu bevorzugtermassen einen U-för-migen Mantel mit einer offenen Stirnseite, aus welcher die Armierungseinlagen des Hartschaumkernes frei herausragen und von einer Kunststeinmasse oder einem anderen mineralischen Werkstoff umgössen werden. Letzterer wird an der Wandungsaussenseite angebracht, während das mehrschichtige Bauelement an der Innenseite der Wandung als Träger für ein Fensterbrett od. dgl. auskragt. Die Grenzzone zwischen dem mehrschichtigen Bauelement und dem angegossenen mineralischen od. dgl. Werkstoff liegt dabei bevorzugt in Abstand zur Innen- und zur Aussenseite der Wandung, insbesondere etwa in deren Querschnittsmitte; hierdurch wird eine günstige Wärmeisolierung des bekanntlich stark wärmedurchgängigen oberen Deckels von Heizkörpernischen erreicht.
Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele sowie anhand der Zeichnung. Diese zeigt in:
Fig. 1: den Querschnitt durch eine Fensterbank;
Fig. 2: den Teilquerschnitt durch ein Wandelement;
Fig. 3: den Querschnitt durch eine weitere Ausführungsform eines Wandelementes;
Fig. 4: einen Teilquerschnitt durch eine Geschossdecke;
Fig. 5 : ein anderes Ausführungsbeispiel zu Fig. 4;
In die Fensteröffnung 1 eines Mauerwerkes 2 ist ein Fen-
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sterbankelement 3 eingefügt, auf dem der Blendrahmen 4 eines nicht weiter erkennbaren Fensters 5 sitzt.
Das Fensterbankelement 3 weist an der Innenseite 6 des Mauerwerks 2 einen auskragenden Streifen 7 der Höhe a von etwa 6 cm als Träger einer aus einzelnen Platten 8 zusam- s mengefügten Fensterbank auf. Jener Streifen 7 wird von einem Kasten 9 aus zementgebundener Holzwolle sowie diesen Kasten 9 ausfüllendem Hartschaum 10 gebildet; in letzteren sind zwei Baustahlmatten 11 und 12 mit einem mittleren Abstand b von etwa 16 mm eingebettet, deren doppelte Längsarmierung 13 io - im gewählten Beispiel von 6,5 mm Durchmesser d - einander zugekehrt liegen.
Der Kasten 9 lagert etwa auf einem Drittel c der Mauerbreite e und endet an der oberen Seite des Fensterbankelementes 3 am Blendrahmen 4 des Fensters 5. i®
Im Bereich der mauerwärtigen Grenzzone Z des Kastens 9 und seines Kernes 10 schliesst ein Kunststeinprofil 20 an, das um die aus dem Hartschaumkern 10 abragenden Baustahlmatten 11,12 gegossen ist und eine bodenwärts weisende Wassernut 21 besitzt. 20
Die in den Fig. 2 und 3 dargestellten Wand- oder Deckenelemente 30, 31 weisen ebenfalls einen Kasten 9 aus mineralisch gebundener Holzwolle der Höhe a (beispielsweise 5 cm oder 8 cm) und der Breite f von beispielsweise 80 cm auf; die Wandstärke m des Kastens 9 beträgt etwa ein Viertel der 25
Kastenhöhe a. An die Wandelemente 30,31 sind querschnittlich schulterartige Ansätze 34 angeformt, die in entsprechende Ausnehmungen 35 des anschliessenden Wandelements 31a eingesetzt werden, um eine durchgehende Zwischenfuge zu vermeiden. 30
Zur Herstellung der Wandelemente 30,31 wird in den stabilen Kasten 9 die Armierung 11,12 eingebracht und an-schliessnd der Innenraum des Kastens 9 ausgeschäumt. Statt dessen kann jedoch auch ein gegebenenfalls mehrlagiger Kern aus fertigen Hartschaumplatten eingebracht und durch Kleb- 35 stoffschichten 14 mit dem Kasten 9 verbunden werden.
Gemäss Fig. 4 finden sich in einer Geschossdecke R der Stärke c - von beispielsweise 20 cm - in mittleren Abständen e von etwa 63 cm mehrschichtige Träger 40 der Gesamthöhe h (z.B. 8 cm); die obere Trägerhälfte 41 besteht aus Beton, wohingegen sich die untere Trägerhälfte aus einem an den Betonteil 41 anschliessenden Hartschaumkern 10t sowie einer diesen unterfangenden Schicht 9t aus zementgebundener Holzwolle zusammensetzt. Den Betonteil 41 durchsetzen in Blickrichtung verlaufende Armierungsstäbe 1 lt, welche über Dreiecksbügel 43 jeweils mit einem Firsteisen 1 lh verbunden sind.
Auf jedem Träger 40 sitzen mit Kragschultern 44 hart-schaumgefüllte Kästen 9 aus zementgebundener Holzwolle der Schalendicke m von etwa 2 cm.
Die quer zu den Trägern 40 gerichtete Breite q dieser Einsatzelemente 50 entspricht deren dreieinhalbfacher Höhe p von etwa 15 cm; die - nicht erkennbare - Länge der Einsatzelemente 50 kann den jeweiligen Erfordernissen angepasst und dank des geringen Elementgewichtes verhältnismässig gross gewählt werden.
Jedes Einsatzelement 50 wird durch beidseits über die Träger 40 greifende gekröpfte Armierungseinlagen lie mit Längsarmierungen 13e verstärkt.
Die seitlich aus dem Kasten 9 kragenden Köpfe 46 der Armierungseinlagen 1 le lasten auf dem die Kragschulter 44 begrenzenden Mantel- oder Schalenstück 47 aus zementgebundener Holzwolle. Ist die Seitenschale 48 über der Tragschulter 44 geneigt (Fig. 5), so flankiert diese ein weiterer Armierungsstab 13.
Der untere Teil der Geschossdecke R wird in dieser Form selbsttragend vorgeschaltet und anschliessend auf die Träger 40 und die ausfachenden Einsatzelemente 50 bewehrter Überbeton 49 füllend aufgebracht.
Man erhält auf diese Weise bei einfacher Fertigung eine optimal wärmeisolierende Geschossdecke R.
B
3 Blatt Zeichnungen

Claims (8)

620 257 PATENTANSPRÜCHE
1. Mehrschichtiges Konstruktionselement für Hochbauten, insbesondere als Wand- und/oder Deckenteil, dadurch gekennzeichnet, dass in einem querschnittlich zumindest U-förmigen kastenartigen Mantel (9) aus holzähnlichem festem Werkstoff ein Schaumstoffkern (10) untergebracht ist und in diesen Armierungseinlagen (11,12,13) eingebettet sind.
2. Konstruktionselement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in einem Mantel (9) aus mineralisch gebundener Holzwolle die Armierungseinlage (11,12,13) in Hartschaum eingebettet ist.
3. Konstruktionselement nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass als Armierungseinlage zwei Baustahlmatten (11,12) mit einander zugekehrten Längsbewehrungsstäben (13) vorgesehen sind.
4. Konstruktionselement nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Hartschaumkern (10) in den Mantel (9) eingelegt ist und beide miteinander durch eine Klebstoffschicht (14) verbunden sind.
5. Konstruktionselement nach einem der Ansprüche 1 bis 4, ausgebildet als Fensterbankteil, gekennzeichnet durch aus seinem kastenartigen Mantel (9) ragende Armierungseinlagen, welche mit mineralischem oder anderem wetterfestem Werkstoff vergossen sind.
6. Konstruktionselement nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der ausgeschäumte kastenartige Mantel (9) an der Wandinnenseite (6) angeordnet ist und ein angeformtes Profil (20) aus mineralischem od. dgl. Werkstoff als Fenster-aussenbank dient.
7. Verwendung des Konstruktionselements nach einem der Ansprüche 1 bis 4 im Hochbau als Deckenteil, wobei Mantel (9) und Schaumstoffkern (10) ein kastenartiges Einsatzelement (50) bilden, welches zwischen in Abstand zueinander etwa parallel angeordnete Träger (40) eingefügt und mit diesen zu einer Einheit (R) vergossen ist.
8. Verwendung des Konstruktionselements nach Anspruch 7, gekennzeichnet durch kastenartige Einsatzelemente (50) mit seitlich auskragenden Schultern (44), welche wenigstens teilweise auf den Trägern (40) aufsitzen.
CH416177A 1976-04-29 1977-04-02 Multilayer structural element for rising structures CH620257A5 (en)

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