CH620258A5 - Auxiliary rainwater gulley for buildings - Google Patents

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CH620258A5
CH620258A5 CH707277A CH707277A CH620258A5 CH 620258 A5 CH620258 A5 CH 620258A5 CH 707277 A CH707277 A CH 707277A CH 707277 A CH707277 A CH 707277A CH 620258 A5 CH620258 A5 CH 620258A5
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CH
Switzerland
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trough
rainwater
edge
auxiliary
barrier
Prior art date
Application number
CH707277A
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English (en)
Inventor
Olavi Dipl Ing Ebeling
Risto Lunden
Original Assignee
Kontekla Oy
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04DROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
    • E04D13/00Special arrangements or devices in connection with roof coverings; Protection against birds; Roof drainage ; Sky-lights
    • E04D13/04Roof drainage; Drainage fittings in flat roofs, balconies or the like
    • E04D13/0404Drainage on the roof surface
    • E04D13/0409Drainage outlets, e.g. gullies
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    • E04D2013/0427Drainage outlets, e.g. gullies with means for controlling the flow in the outlet

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
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  • Structural Engineering (AREA)
  • Building Environments (AREA)
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  • Bridges Or Land Bridges (AREA)

Description

Die vorliegende Erfindung geht aus von einem Regenwasser-Hilfsablauf für Gebäude mit einem das Regenwasser von einer Auffangfläche, insbesondere einem Flachdach, abzuleitenden vertikalen Rohr, dessen oberes Ende an einem in der Auffangfläche einzusetzenden Trog, der grössere lichte Weite aufweist als das obere Ende des Ableitrohres, angeschlossen ist, wobei der obere Rand des Troges höher liegt als der Rand des oberen Endes des Ableitrohres und auf dem Niveau der Auffangfläche zu befestigen ist.
Wenn ein normales Ablaufsystem für Regenwasser eines flachgedachten Gebäudes verstopft wird, besteht die Gefahr, dass sich durch das Regenwasser auf dem vom Dach geformten Auffangplatz eine zu grosse Wassermenge ansammelt. Um dieses zu vermeiden, wird z.B. in den schwedischen Bauvorschriften gefordert, dass, wenn die Wasseransammlung auf einem Dach ein bestimmtes Niveau erreicht, welches vom Dachabdeckmaterial abhängig 50-80 mm bei der niedrigsten Stelle gemessen beträgt, das Regenwasser eine Möglichkeit haben soll, vom Auffangplatz einen anderen Weg als durch das eigentliche Ablaufsystem, das das Wasser in ein in der Strasse eingebautes Regenwasserkloaksystem leitet, abzulaufen. Ein Hilfsablauf dieser Art, der direkt ausserhalb eines Gebäudes z.B. auf den Bürgersteig oder auf die Fahrbahn mündet, ist zugelassen.
Die gewöhnlichste Flachdachkonstruktion umfasst eine horizontale wasserunzulässige Oberfläche, die an den äusseren Grenzen eines Gebäudes zu einem etwa 100-150 mm über dem Dachniveau ragenden Rand geformt wird, so dass ein untiefer Trog entsteht.
Um eine Hilfsablaufmöglichkeit für das Regenwasser zu erzielen, ist früher vorgeschlagen worden, den erwähnten Rand an einer Stelle nur um 50-80 mm höher als das Dachniveau und hinsichtlich der ablaufenden Wassermenge breit genug zu machen. Eine so entstandene Oeffnung wird in Form einer Traufe etwas über die Seitenwände hinaus so weitergeleitet, dass das von der Traufe eventuell abfliessende Wasser nicht der Fassade entlang rinnt.
Durch diese Konstruktion erzielt man zwar einen einfachen Ablaufweg für das Regenwasser, aber der Wasserablauf ist schwer so anzuordnen, dass der Fussgängerverkehr u.dgl. nicht verhindert wird. Die Vereisung des Wassers und die dadurch verursachte Gefahr und Ungelegenheit sind wesentliche Nachteile dieser Lösung.
Es ist auch vorgeschlagen worden, einen Aufbau innerhalb des obenangeführten Auffangplatzes anzuordnen, dessen horizontale Oberfläche 50-80 mm über dem niedrigsten Punkt des Dachniveaus wäre und in dessen Oberfläche ein in einen gewöhnlichen Ablauf verwandelten Trog so angebracht wäre, dass der obere Rand des Troges auf gleichem Niveau wie die erwähnte Oberfläche wäre. Vom Trog läuft eine Regenwasserleitung z.B. im Inneren des Gebäudes bis in die Nähe des Strassenniveaus und auf diesem Niveau durch die Fassade hindurch, wobei die Regenwasserleitung unmittelbar auf der äusseren Fassadenfläche ein wenig oberhalb des Strassenniveaus endet. Durch solche Konstruktionen werden zwar die im Frühling oft vorhandenen Eisbildungen vermieden, aber das Errichten eines Aufbaus auf der Dachfläche ist mühsam und benötigt viel Zeit.
Diese Aufgabe wird bei einem Regenwasser-Hilfsablauf nach dem Oberbegriff des Anspruches 1 dadurch gelöst, dass der Trog mit einem, über den obern Rand des Troges ragenden, den Trog umgrenzenden Sperrand versehen ist.
Dieser Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Regenwasser-Hilfsablauf zu schaffen, der die oben angeführten Nachteile ausschliesst. Ein Vorteil eines solchen Regenwasser-Hilfsablaufes besteht darin, dass der Hilfsablauf auf dem Hausdach in vollständig gleicher Weise und auf gleichem Niveau mit den übrigen, dem normalen Regenwasserablaufsystem angeschlossenen Sinkkästen errichtet werden kann und dass er trotzdem als Hilfsablauf dienen kann und den Regenwasserablauf sichert, wenn die Regenwassermenge ein bestimmtes Niveau erreicht hat. Der Hilfsablauf fordert somit auf dem Dachniveau keinen Aufbau und er ist, mit Ausnahme des Sperrandes, den übrigen Abläufen ähnlich, was die Fertigstellung von normalen Regenwasser-Abläufen erleichtert. Der Hilfsablauf weist eine Leitung auf, die oberhalb der Erdfläche mündet, vorteilhaft unmittelbar oberhalb der Strassenoberflä-che.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend im einzelnen beschrieben, mit Hinweis auf die beigelegte Zeichnung, wo
Figur 1 ein Gebäude mit Flachdachkonstruktion schaubildlich schematisch darstellt, das mit normalen Dach-Regenwasser-Abläufen und mit einem der Erfindung gemässen Hilfsablauf versehen ist;
Figur 2 einen der Erfindung gemässen Hilfsablauf und einen üblichen Hilfsablauf in vergrösserter Ausführung als Vertikalschnitt darstellt;
Figur 3 eine andere Ausführungsform eines Dach-Regen-wasser-Hilfsablaufs.
In Figur 1 der Zeichnung sind auf einem Flachdach eines Gebäudes 1 eine Anzahl an sich bekannter Regenwasser-Sinkkästen 2 installiert, die durch Rohre 3 an eine Auffanglei-
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tung 4 angeschlossen sind, die ihrerseits in ein vertikales Ableitrohr 5 übergeht, das in einen Auffangschacht 6 leitet. Darüberhinaus ist auf dem Dach noch ein Sinkkasten 7 installiert für den Hilfsablauf von Regenwasser, der an eine vertikale Leitung 8 angeschlossen ist, die unmittelbar oberhalb der s Erdoberfläche endet.
Der Figur 2 gemäss umfasst der Hilfsablauf ein Ableitrohr 9, das dem vorgenannten Rohr 3 entspricht und dessen oberes Ende 9a an einen Trog 10, der geräumiger ist als die Mündung des Ableitrohres 9, angeschlossen ist, und dessen oberer Rand io 10a höher liegt als der Rand des oberen Endes 9a des Ableitrohres 9. Oberhalb der Mündung ist ein Deckel 11 angeordnet, der geräumiger ist als die Mündung des Ableitrohres 9 aber kleiner als der Trog 10, wobei der Rand des Deckels 1 niedriger liegt als der obere Rand 10a des Troges 10. Der is Deckel 11 verhindert die Lufteinströmung in das Ableitrohr 9 und somit das Entstehen von einem Luftwirbel, wenn der Wasserpegel im Trog 10 über dem Deckel 11 liegt, so dass die Wasserströmung im Ableitrohr 9 als wirbelfreie Strömung geschieht. Die einem normalen Regenwasserablaufsystem 20 angehörenden Sinkkästen 2 sind in diesem Beispiel dem Sinkkasten 7 des Hilfsablaufes ähnlich; dies betrifft auch das vertikale Ableitrohr, den Trog und den Deckel, so dass diese auch auf einem wirbelfreien Strömungsprinzip basieren.
Der Figur 2 gemäss ist ein Hilfsablauf auf dem Dach eines 2s Gebäudes so installiert, dass der obere Rand 10a des Troges 10 im gleichen Niveau mit der Dachfläche 12 liegt, die den Regenwasserauffangplatz bildet. Der Hilfsablauf ist mit einem rohrförmigen Ring 13 versehen, dessen unterer Teil in den Trog 10 eingepasst ist und dessen oberer Teil nach oben 30
weitergeht etwa 50-80 mm vom Niveau des oberen Randes 10a des Troges 10 so, dass der erwähnte obere Teil einen Sperrand 14 bildet. Der Ring 13 schliesst sich an die wasserdichte vertikale Wand des Troges 10 an (bezeichnet mit 15).
Es wurde festgestellt, dass, wenn das Regenwasser auf dem 35 Dach über den Sperrand 14 steigt, es über den Sperrand 14 in den Hilfsablauf fliesst und der Leitung 8 entlang oberhalb der
Erdoberfläche hinausläuft. Wenn die dem normalen Ablaufsystem angehörenden Sinkkästen 2 tadellos funktionieren, geschieht der Regenwasserablauf ausschliesslich durch diese Abläufe, weil der Wasserpegel den Sperrand 14 nur bei Verstopfung der normalen Abläufe überschreitet.
Dem den Sperrand 14 bildenden Ring 13 kann ein Sieb 16 entweder fest oder abnehmbar zugeordnet werden, wie in der Figur 2 in gestrichelten Linien dargestellt ist.
Bei einem in der Figur 2 dargestellten Hilfsablauf besteht der obere Rand 10a des Troges 10 aus einem flächenförmigen Kreisflansch 17, der, wenn der Hilfsablauf fertig installiert ist, sich zwischen den Dachunterbauten und der Oberflächenbekleidung befindet, was in der Figur 2 nicht dargestellt ist.
Es ist auch möglich, den dargestellten rohrförmigen Ring 13 an den Oberrand 10a des in der Figur 2 dargestellten Troges 10 als Fortsetzung seiner vertikalen Wand nach oben zu befestigen oder den Trog 10 von Anfang an mit einer genügend hohen aus einem einzigen Stück bestehenden Vertikalwand zu versehen, deren oberer Teil dann den erwähnten Sperrand bildet.
Wenn gewünscht wird, dass sich das Regenwasser beim Fliessen über den Sperrand in den Trog vom Rand des Sperrrandes nicht entfernt und keine Luft zwischen dem Sperrand und dem Wasser in den Trog hineinströmt, was in einigen Fällen sehr wichtig ist, wird innerhalb des Sperrandes 24 ein Ringstück 25, Figur 3, angebracht. Der Sperrand 24 ist durch einen ringförmigen Teil 23 und einen Stützteil 23a gebildet, der das erwähnte Ringstück 25 trägt. Die Oberfläche 25a des Ringstückes 25 ist der Zentralachse des Troges 10 konvex zugekehrt und verbindet bogig den Oberrand 24a des Sperrandes 24 annähernd mit dem Oberrand 10a des Troges 10.
Die Zeichnung und die angeschlossene Beschreibung sind nur zur Veranschaulichung der Erfindungsidee da. In seinen Einzelheiten kann der beschriebene Hilfsablauf sogar bedeutend abweichend gestaltet werden; so wird z.B. für einen viereckigen Trog entsprechend ein eckiger Sperrand verwendet.
B
1 Blatt Zeichnungen

Claims (7)

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1. Regenwasser-Hilfsablauf für Gebäude (1) mit einem das Regenwasser von einer Auffangfläche (12), insbesondere einem Flachdach, abzuleitenden vertikalen Rohr (9), dessen oberes Ende (9a) an einem in der Auffangfläche (12) einzusetzenden Trog (10), der grössere lichte Weite aufweist als das obere Ende (9a) des Ableitrohres (9), angeschlossen ist,
wobei der obere Rand (10a) des Troges (10) höher liegt als der Rand des oberen Endes (9a) des Ableitrohres (9) und auf dem Niveau der Auffangfläche (12) zu befestigen ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Trog (10) mit einem, über den oberen Rand (10a) des Troges (10) ragenden, den Trog (10) umgrenzenden Sperrand (14; 24) versehen ist.
2. Regenwasser-Hilfsablauf gemäss Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Sperrand (14; 24) als Verlängerung der vertikalen Wand des Troges (10) nach oben geformt ist.
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PATENTANSPRÜCHE
3. Regenwasser-Hilfsablauf gemäss Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Sperrand (14; 24) aus einem von dem Trog (10) separaten rohrförmigen Teil (13; 23) besteht, der mit seinem unteren Teil in den Trog (10) einge-passt ist und gegen die vertikale Wand des Troges (10) dicht anliegt.
4. Regenwasser-Hilfsablauf gemäss Patentanspruch 1 oder 3, gekennzeichnet durch ein innerhalb des Sperrandes (24) angebrachtes Ringstück (25), das eine der Vertikalachse des Troges (10) konvex zugekehrte Oberfläche (25a) aufweist, die bogig von dem oberen Rand (24a) des Sperrandes bis zum oberen Rand (10a) des Troges (10) reicht.
5. Regenwasser-Hilfsablauf gemäss den Patentansprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Sperrand (24) durch den rohrförmigen Teil (23) und einen das Ringstück (25) tragenden Stützteil (23a) gebildet ist.
6. Regenwasser-Hilfsablauf gemäss Patentanspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Sperrand (14) ein einziges Stück mit der vertikalen Wand des Troges (10) bildet.
7. Regenwasser-Hilfsablauf gemäss einem der vorangehenden Patentansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Sperrrand (14; 24) zylindrisch ist.
CH707277A 1976-06-09 1977-06-08 Auxiliary rainwater gulley for buildings CH620258A5 (en)

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