CH620309A5 - - Google Patents
Download PDFInfo
- Publication number
- CH620309A5 CH620309A5 CH1086277A CH1086277A CH620309A5 CH 620309 A5 CH620309 A5 CH 620309A5 CH 1086277 A CH1086277 A CH 1086277A CH 1086277 A CH1086277 A CH 1086277A CH 620309 A5 CH620309 A5 CH 620309A5
- Authority
- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- aerosol
- record
- information carrier
- membrane
- swivel arm
- Prior art date
Links
- 239000000443 aerosol Substances 0.000 claims description 18
- 239000007788 liquid Substances 0.000 claims description 16
- 239000012528 membrane Substances 0.000 claims description 13
- 239000003595 mist Substances 0.000 claims description 10
- 238000000034 method Methods 0.000 claims description 8
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 6
- 229920006395 saturated elastomer Polymers 0.000 claims description 4
- 239000003795 chemical substances by application Substances 0.000 claims description 3
- 238000007789 sealing Methods 0.000 claims description 3
- 239000003570 air Substances 0.000 description 11
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 5
- 239000000428 dust Substances 0.000 description 4
- 230000000903 blocking effect Effects 0.000 description 3
- 238000002663 nebulization Methods 0.000 description 3
- 239000012080 ambient air Substances 0.000 description 2
- 239000004744 fabric Substances 0.000 description 2
- 238000010408 sweeping Methods 0.000 description 2
- 238000002604 ultrasonography Methods 0.000 description 2
- 238000005299 abrasion Methods 0.000 description 1
- 230000002745 absorbent Effects 0.000 description 1
- 239000002250 absorbent Substances 0.000 description 1
- 239000002313 adhesive film Substances 0.000 description 1
- 238000013459 approach Methods 0.000 description 1
- 238000009833 condensation Methods 0.000 description 1
- 230000005494 condensation Effects 0.000 description 1
- 229920001971 elastomer Polymers 0.000 description 1
- 239000011521 glass Substances 0.000 description 1
- 239000008236 heating water Substances 0.000 description 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 1
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 1
- 239000006199 nebulizer Substances 0.000 description 1
- 230000003534 oscillatory effect Effects 0.000 description 1
- 239000002245 particle Substances 0.000 description 1
- 239000011148 porous material Substances 0.000 description 1
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G11—INFORMATION STORAGE
- G11B—INFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
- G11B3/00—Recording by mechanical cutting, deforming or pressing, e.g. of grooves or pits; Reproducing by mechanical sensing; Record carriers therefor
- G11B3/58—Cleaning record carriers or styli, e.g. removing shavings or dust or electrostatic charges
- G11B3/5809—Cleaning record carriers or styli, e.g. removing shavings or dust or electrostatic charges during transducing operation
- G11B3/5818—Cleaning record carriers or styli, e.g. removing shavings or dust or electrostatic charges during transducing operation for record carriers
- G11B3/5827—Cleaning record carriers or styli, e.g. removing shavings or dust or electrostatic charges during transducing operation for record carriers using means contacting the record carrier
- G11B3/5845—Cleaning record carriers or styli, e.g. removing shavings or dust or electrostatic charges during transducing operation for record carriers using means contacting the record carrier means connected to a separate arm
-
- G—PHYSICS
- G11—INFORMATION STORAGE
- G11B—INFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
- G11B23/00—Record carriers not specific to the method of recording or reproducing; Accessories, e.g. containers, specially adapted for co-operation with the recording or reproducing apparatus ; Intermediate mediums; Apparatus or processes specially adapted for their manufacture
- G11B23/50—Reconditioning of record carriers; Cleaning of record carriers ; Carrying-off electrostatic charges
- G11B23/505—Reconditioning of record carriers; Cleaning of record carriers ; Carrying-off electrostatic charges of disk carriers
Landscapes
- Special Spraying Apparatus (AREA)
- Electrostatic Spraying Apparatus (AREA)
- Application Of Or Painting With Fluid Materials (AREA)
- Manufacturing Of Magnetic Record Carriers (AREA)
- Elimination Of Static Electricity (AREA)
- Recording Or Reproducing By Magnetic Means (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum elektrostatisch Freimachen eines abzuspielenden oder zu bewegenden, elektrisch nicht leitenden Informationsträgers an einem Aufnahme-und/oder Wiedergabegerät, bei welchem Verfahren sich auf dem Informationsträger bildenden elektrostatische Ladungen durch auf den Informationsträger zugeführte, mit Feuchtigkeit gesättigte Luft beseitigt werden.
Jedes Abspielen respektiv Bewegen von nicht leitenden Medien, wie z. B. bei Filmapparaturen, Magnetbandgeräten, Lochstreifengeräten, Videoplattengeräten, Schaltplattengeräten usw., erzeugt elektrostatische Ladungen, die zu unangenehmen Nebenerscheinungen, wie Blitzentladung, Anziehen ungleich geladener Teile in Form von Staub und Abriebmaterial, führen können. Im konkreten Falle ist nun eine Lösungsmöglichkeit zur Beseitigung von elektrostatischen Ladungen und Staub anhand einer Schallplattenabspielung erläutert, die analog auf die anderen Ausführungsarten angewendet werden kann.
Bekannt sind bis heute verschiedene Lösungsmöglichkeiten, die jedoch alle mit negativen Begleiterscheinungen behaftet sind, wie z. B. das Antistatiktuch, das mit einer antistatischen Flüssigkeit imprägniert ist und womit man vor dem Abspielen die Schallplatten abwischt und so den Staub in die Plattenrillen einpresst, oder Antistatikpistolen, mittels welcher die Schallplatte vor dem Abspielen mit Ionenfluss behandelt wird, deren Wirkung aber in Fachkreisen sehr umstritten ist.
Die bis heute geeignetste Ausführungsart, die auch einwandfrei arbeitet, ist das Nass-Abspielverfahren von Schallplatten. Als Nachteile können drei Punkte aufgeführt werden, die diesem System anhaften. So muss nach einmaligem Nass-Abspielen immer mit Nass-Abspielen weiter gefahren werden, da sonst bei Tonwiedergabe eine merkbare Geräuschzunahme in Kauf genommen werden muss. Ein zweiter grosser Nachteil ist, dass nach jedem Abspielen der Platte das bestehende Flüssigkeitsband mit einem Saugtuch beseitigt werden muss, was sich auf die Handhabung umständlich auswirkt Letztlich lässt sich diese Ausführungsart nicht automatisieren und wird daher in Tonstudios nicht angewendet.
Der Erfindung liegt nun eine Aufgabe zugrunde, die bezüglich ihrer Wirkungsweise den Vorteilen des Nass-Abspielens gerecht wird, dabei jedoch die vorgängig aufgeführten negativen Punkte eliminiert.
Erfindungsgemäss wird die Aufgabe beim Vorgangs erwähnten Verfahren auf solche Weise gelöst, dass der Luft in Tröpfchenform dispergiertes Wasser zugeführt und das so erzeugte Aerosol unter Überdruck über ein Zuführungsmittel auf den Informationsträger oder das mit diesem kontaktierende Mittel des Aufnahme- bzw. Wiedergabegerätes aufgeblasen wird, um den Informationsträger bzw. das genannte Mittel mikroskopisch dünn zu befeuchten.
Die erfindungsgemässe Vorrichtung zeichnet sich durch folgende Merkmale aus:
- einen Ultraschalloszillator zur Erzeugung vom Impulsen, die auf eine Membran übertragen werden,
- eine Flüssigkeitsauffüllkammer mit einer Verschlusshülse und einem mit Magneten versehenen Schwimmer, welche Kammer mit dem Raum über der Membran in Verbindung steht,
- eine Ventilatoreinheit zum Treiben des erzeugten Aerosols aus einer oberhalb der Membran angeordneten Nebelkammer und
- eine manuell oder automatisch nachgeführte Leitung oder unbewegliche Düsen zum Zuführen des Aerosols auf den Informationsträger bzw. das genannte Mittel.
Anstelle von Flüssigkeit wird erfindungsgemäss mit Feuchtigkeit gesättigte Luft verwendet, die nun ähnlich dem Nass-Abspielen z. B. die Schallplatte vorgängig der Abspielnadel mikroskopisch dünn befeuchtet und einen Nass-Abspieleffekt hervorruft Der Feuchtigkeitsfilm ist in sekundenschnelle wieder verflüchtigt und durch die Umgebungsluft aufgenommen.
Hohe Luftfeuchtigkeit kann auf verschiedene Arten erreicht werden, wie z. B. durch Erwärmen von Wasser, Überstreichen von Luft über eine grosse Wasserfläche, Durchstreichen von Luft durch eine feuchte und poröse Materie usw. Die
2
5
10
15
20
25
30
35
40
45
50
55
60
65
wohl sinnvollste Herstellungsart von mit Wasser gesättigter Luft erzielt man durch Dispergieren von Wasser mit Ultraschall. Es entsteht auf diese Weise ein kalter Nebel (Aerosol), nachfolgend einfach Nebel genannt, mit einer Tropfengrösse von einigen Mikrofnillimetern Durchmesser, der dank seiner relativ niedrigen Temperatur bis zur Schallplatte geführt werden kann, ohne vorgängig in den Zuführungsleitungen zu kondensieren.
Die Erfindung wird nachstehend anhand von Zeichnungen beispielsweise näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 einen Schnitt entlang den Linien I-I der Fig. 2 einer Ultraschall-Vernebelungseinheit mit Ventilator,
Fig. 2 einen Schnitt entlang den Linien II-II der Fig. 1
Fig. 3 eine Ansicht einer Flasche mit Flüssigkeit, teilweise im Schnitt,
Fig. 4 einen Schnitt eines Schwenkarmes für die Zuführung des Aerosols und
Fig. 5 eine Ansicht von unten auf den Schwenkarm nach der Fig. 4, der teilweise abgebrochen ist.
Die Ultraschallvernebelung ist bekannt und als Baustein im Handel erhältlich. Anhand von Fig. 1 und 2 wird eine Ausführungsart einer Ultraschallverneblereinheit beschrieben, die speziell für die zweckmässige Erzeugung der anzuwendenden Nebelatmosphäre entwickelt wurde. Die in den Figuren dargestellte Vorrichtung dient zum elektrostatisch Freimachen eines abzuspielenden bzw. bewegenden elektrisch nicht leitenden Informationsträgers, wie Magnetband, Film, Lochstreifen, Schall- oder Videoplatte, welcher Träger an einem Aufnahmebzw. Wiedergabegerät befestigt wird. Beim Abspielen bzw. Bewegen eines elektrisch nicht leitenden Informationsträgers oder des mit ihm kontaktierenden Mittels eines Aufnahmemit-tels bilden sich auf dem Aufnahmemittel elektrostatische Ladungen, die beseitigt werden müssen, um z. B. bei einer Schallplatte weitgehend eine störungsfreie Tonwiedergabe zu erzielen. In der Vorrichtung wird der Luft durch Ultraschall in Tröpfchen verschalltes Wasser zugeführt und das so erzeugte Aerosol unter Überdruck auf den Informationsträger oder das mit ihm kontaktierende Mittel zugeführt. Das Aerosol wird auf den Informationsträger oder das mit ihm kontaktierende Mittel des Aufnahme- und/oder Wiedergabegerätes durch ein Zuführungsmittel aufgeblasen, so dass das Aufnahme- bzw. Abnahmemittel mikroskopisch dünn befeuchtet wird. Ein solcher Feuchtigkeitsfilm verflüchtigt sich wieder sekundenschnell und wird durch die Umgebungsluft aufgenommen.
Die Vorrichtung weist ein Plastikgehäuse 1 auf, worin ein handelsüblicher Ultraschalloszillator 2 über eine Gummiabdichtung 12 wasserdicht montiert ist. Der Oszillator 2 erzeugt Impulse, die auf eine Metallmembran 3 übertragen werden, um sie in Schwingbewegungen zu setzen. Die Niveauhöhe der in eine Auffüllkammer 4 zugeführten und durch die Schwingbewegungen der Membran 3 zu verdampfenden Flüssigkeit wird geregelt durch eine Kugel 7, die bei definiertem Niveaustand gegen den Konus einer in der Auffüllkammer 4 angeordneten Verschlusshülse 5 drückt und die Flüssigkeitszufuhr unterbricht. Ein Magnetschalter 11 dient zur Sicherung des Ultraschalloszillators dadurch, dass er den Ultraschalloszillator 2 erst einschaltet, wenn in der Auffüllkammer 4 eine minimale Flüssigkeitshöhe vorhanden und somit die Membran 3 ausreichend mit Flüssigkeit belegt ist. Die Ansprechung des Magnetschalters 11 erfolgt über einen Magneten 10, der an einem in der Auffüllkammer 4 angeordneten Schwimmer 5 befestigt ist und sich der Ebene des Magnetschalters 11 durch die Niveauerhöhung der Flüssigkeit in der Auffüllkammer 4 nähert.
Die Nachfüllung der Flüssigkeit in die Auffüllkammer 4 erfolgt aus Flaschen 30 (siehe Fig. 3), deren Einfüllöffnung durch eine Plastikmembran 31 verschlossen ist. Wird diese Flasche in das Gewindestück 8 der Auffüllkammer 4 (Fig. 1 und 2) eingeschraubt, so durchsticht die Messerschneide 6 der Ver620309
schlusshülse 5 die Plastikmembran 31 und der Inhalt der Flasche 30 wird in die Auffüllkammer 4 entleert. Die zur Entleerung der Flasche 30 erforderliche Luftzufuhr wird erreicht durch das Wegschneiden eines am Hinterteil der Flasche befindlichen Luftstutzens 32, wodurch im Flaschenboden eine Öffnung freigelegt wird. Muss eine noch volle Flasche ausgewechselt werden, ist das Luftzuführungsloch beim abgeschnittenen Luftschutzen 32 wieder zu verschliessen. Die Flasche kann so ausgeschraubt und weggenommen werden, ohne dass bei der durchstochenen Membran 31 Flüssigkeit ausfliesst. Im Anlieferungszustand der Flaschen ist auf dem Gewindeteil ein nicht dargestellter Verschlussdeckel angebracht.
Die Niveauhöhe der Flüssigkeit in einer sich oberhalb der Membran 3 befindlichen Nebelkammer 13 kann durch das Klarglasfenster 15 (Fig. 2) optisch überprüft werden. Die Dis-pergierung der Flüssigkeit erfolgt in der Nebelkammer 13, die mit der Auffüllkammer 4 in Verbindung steht. Durch den von einer eingebauten Ventilatoreinheit 20 mit Welle 21 und einem Gehäuse 22 erzielten Überdruck wird der Nebel (Aerosol)
nach aussen getrieben, und zwar durch den Stutzen 23 (Fig. 1). Der Nebel enthält Tröpfchen, deren Durchmesser einige Mikromillimeter ausmacht. An den Stutzen 23 wird ein nicht dargestellter Verbindungsschlauch angebracht, der den Nebel zum Bestimmungsort weiterleitet.
Mit 14 (Fig. 2) ist ein Transformator mit Speiseteil der gesamten Vorrichtung bezeichnet. In der Ecke der Vorrichtung ist eine Ablassöffnung 16 für die Flüssigkeit angebracht. Im Betriebsfalle ist dieses Loch geschlossen.
Über den elektrischen Steckkontakt 17 (Fig. 2) kann die Basis der Zerschalleinheit mit der Masse des Plattenspielers zusammengeschaltet werden, was die absolute Gewähr gibt, dass eventuelle schon vorhandene elektrostatische Ladungen auf der Platte sofort abgebaut werden. Über die Steckkontakte 18 und 19 (Fig. 2) kann die Vorrichtung ein- bzw. ausgeschaltet werden. Dies ist besonders wichtig bei automatisch funktionierendem Betrieb einer, durch einen Tonarm eines nicht dargestellten Plattenspielers, berührungslos nachgeführten Düse zur örtlichen Plazierung des Nebels. In der Stützenposition des Tonarmes ist die Vernebelung immer ausgeschaltet und setzt erst ein, wenn sich der Tonarm in der Nähe der Schallplatte befindet.
Bei einer manuell bedienbaren Nachführungseinrichtung nach Fig. 4 ist auf der Vernebelungseinheit (Fig. 2) zwischen den Kontakten 18 und 19 ein nicht dargestellter Schalter angebracht, der die Vernebelung durch Handbetätigung an- und abschaltet.
Die manuell bedienbare Nachführungseinrichtung nach Fig. 4 und 5 umfasst einen Anschlussstutzen 41, der durch einen flexiblen Schlauch mit dem Stutzen 23 (Fig. 1) verbunden ist und einen Schwenkarm 40. Der Anschlussstutzen 41 ist an seinem Sockelteil mit einer Klebefolie 42 oder einem nicht dargestellten permanenten Magneten versehen, damit er an einem Plattenspieler-Chassis abnehmbar befestigt werden kann. Das Konusstück 43 ist durch ein Gewinde im Stutzen 41 höhenverstellbar eingeschraubt. Der Schwenkarm 40 ist mit seinem halb kugelförmigen Endteil 44 auf dem Konusstück 43 freiliegend aufgesetzt und lässt sich beliebig bewegen. Um den Schwenkarm 40 gegen Torsionsbewegungen zu blockieren, sind diametral auf dem kugelförmigen Endteil 44 zwei Blockiernocken 45 angebracht, deren Achs verlängerung genau durch die Kugelmittel geht und rechtwinklig zur Schwenkachse des Schwenkarmes 40 steht. Die Blockierung der Torsionsrichtung kommt dadurch zustande, dass die beiden Blockierungsnocken 45 am Rande des Konusstückes 43 zum Anliegen kommen. Mit dem Handgriff 48 kann der Schwenkarm 40 auf die Platte manuell aufgesetzt werden.
3
5
10
15
20
25
30
35
40
45
•30
55
bO
65
620309
Die Bürsten 46 dienen zum Weitertransport des Schwenkarmes 40. Sie beseitigen zusätzlich grössere Staubpartikel von der Platte. Durch die Düse 47 kann der Nebel auf die Platte ausströmen und so die beschriebene Funktion ausführen.
Es ist zu bemerken, dass der Nebel (Aerosol) mit einer solch niedrigen Temperatur erzeugt wird, dass er während der Zuführung im Zuführungsmittel nicht kondensiert. Die Kondensation findet erst beim Aufblasen des Nebels auf das Aufnahme- bzw. Abnahmemittel statt.
G
2 Blatt Zeichnungen
Claims (8)
1. Verfahren zum elektrostatisch Freimachen eines abzuspielenden oder zu bewegenden, elektrisch nicht leitenden Informationsträgers an einem Aufnahme- und/oder Wiedergabegerät, bei welchem Verfahren sich auf dem Informationsträger bildende elektrostatische Ladungen durch auf den Informationsträger zugeführte, mit Feuchtigkeit gesättigte Luft beseitigt werden, dadurch gekennzeichnet, dass der Luft in Tröpfchenform dispergiertes Wasser zugeführt und das so erzeugte Aerosol unter Überdruck über ein Zuführungsmittel auf den Informationsträger oder das mit diesem kontaktierende Mittel des Aufnahme- b^w. Wiedergabegerätes aufgeblasen wird, um den Informationsträger bzw. das genannte Mittel mikroskopisch dünn zu befeuchten.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Aerosol mit einer solch niedrigen Temperatur erzeugt wird, dass es ohne im Zuführungsmittel zu kondensieren bis auf den Informationsträger bzw. das genannte Mittel in Nebelform aufgeblasen wird.
3. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch folgende Merkmale: einen Ultraschalloszillator (2) zur Erzeugung von Impulsen, die auf eine Membran (3) übertragen werden, eine Flüssigkeitsauffüllkammer (4) mit einer Verschlusshülse (5) und einem mit Magneten (10) versehenen Schwimmer (9), welche Kammer mit dem Raum über der Membran (3) in Verbindung steht, eine Ventilatoreinheit (20) zum Treiben des erzeugten Aerosols aus einer oberhalb der Membran (3) angeordneten Nebelkammer (13) und eine manuell oder automatisch nachgeführte Leitung (40) oder unbewegliche Düsen zum Zuführen des Aerosols auf den Informationsträger bzw. die genannten Mittel.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3 an einem Plattenspieler mit einer Schallplatte, dadurch gekennzeichnet, dass die manuell oder automatisch nachgeführte Leitung des Aerosols teilweise durch einen von einem Tonarm getrennten, hohlen Schwenkarm (40) mit Ausströmdüse (47) und Mitnehmerbürsten (46) gebildet ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3 an einem Plattenspieler mit einer Schallplatte, dadurch gekennzeichnet, dass die Zuführungsleitung des Aerosols teilweise durch einen hohlen Tonarm gebildet ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die manuell nachgeführte Zuführungsleitung des Aerosols einen hohlen in der Höhe einstellbaren Unterteil (41-43) aufweist, der oben eine Kugelschale besitzt, worin der bewegliche hohle Schwenkarm (40) mit Ausströmdüse (47) und Mitnehmerbürsten (46) gelagert ist (Fig. 4 und 5.)
7. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die automatisch nachgeführte Zuführungsleitung des Aerosols so erweitert ist, dass der Schwenkarm (40) über eine von einem Tonarm kontaktlos gesteuerten Servo-Regelung derart mitgeführt wird, dass die Ausströmdüse (47) über der Schallplatte immer denselben Plattenradius aufweist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 3 an einem Plattenspieler mit einer Schallplatte, dadurch gekennzeichnet, dass die unbeweglichen Düsen das Aerosol gleichzeitig über die ganze Schallplatte strömen lassen.
Priority Applications (6)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1086277A CH620309A5 (de) | 1977-09-06 | 1977-09-06 | |
| DE2837603A DE2837603C2 (de) | 1977-09-06 | 1978-08-29 | Vorrichtung zum Entfernen der elektrostatischen Ladungen auf einem elektrisch nicht leitenden Aufzeichnungsträger |
| GB7835072A GB2004109B (en) | 1977-09-06 | 1978-08-30 | Method and means for playing back or moving of records or tapes substantially free of electrostatic charges |
| US05/939,516 US4198059A (en) | 1977-09-06 | 1978-09-05 | Method and means for playing back or moving of records or tapes substantially free of electrostatic charges |
| JP10954078A JPS5450302A (en) | 1977-09-06 | 1978-09-05 | Method of substantially regenerating or transferring record or tape without electrostatic charge and its device |
| FR7825694A FR2410334A1 (fr) | 1977-09-06 | 1978-09-06 | Procede et dispositif pour l'audition et le deplacement de disques ou de bandes sans charge electrostatique |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1086277A CH620309A5 (de) | 1977-09-06 | 1977-09-06 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH620309A5 true CH620309A5 (de) | 1980-11-14 |
Family
ID=4367613
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH1086277A CH620309A5 (de) | 1977-09-06 | 1977-09-06 |
Country Status (6)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US4198059A (de) |
| JP (1) | JPS5450302A (de) |
| CH (1) | CH620309A5 (de) |
| DE (1) | DE2837603C2 (de) |
| FR (1) | FR2410334A1 (de) |
| GB (1) | GB2004109B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0172511A3 (de) * | 1984-08-21 | 1987-06-16 | Giovanni Zago | Reinigungskassette, insbesondere zur Reinigung von Ton- und Bildbandgeräten |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| JPS5454605A (en) * | 1977-10-11 | 1979-05-01 | Kohkoku Chem Ind | Method of and device for discharging static electricity of record disk |
Family Cites Families (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| NL104688C (de) * | 1955-05-24 | 1900-01-01 | ||
| GB827677A (en) * | 1957-03-28 | 1960-02-10 | Cecil Ernest Watts | Means for treating gramophone records |
| BE631092A (de) * | 1963-04-09 | |||
| US3635762A (en) * | 1970-09-21 | 1972-01-18 | Eastman Kodak Co | Ultrasonic cleaning of a web of film |
| US4018303A (en) * | 1975-01-27 | 1977-04-19 | Sundstrand Data Control, Inc. | Oil mist lubricator for metal tape |
-
1977
- 1977-09-06 CH CH1086277A patent/CH620309A5/de not_active IP Right Cessation
-
1978
- 1978-08-29 DE DE2837603A patent/DE2837603C2/de not_active Expired
- 1978-08-30 GB GB7835072A patent/GB2004109B/en not_active Expired
- 1978-09-05 JP JP10954078A patent/JPS5450302A/ja active Pending
- 1978-09-05 US US05/939,516 patent/US4198059A/en not_active Expired - Lifetime
- 1978-09-06 FR FR7825694A patent/FR2410334A1/fr active Granted
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0172511A3 (de) * | 1984-08-21 | 1987-06-16 | Giovanni Zago | Reinigungskassette, insbesondere zur Reinigung von Ton- und Bildbandgeräten |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR2410334B3 (de) | 1981-05-29 |
| DE2837603A1 (de) | 1979-03-08 |
| GB2004109B (en) | 1982-07-14 |
| JPS5450302A (en) | 1979-04-20 |
| US4198059A (en) | 1980-04-15 |
| DE2837603C2 (de) | 1981-09-17 |
| GB2004109A (en) | 1979-03-21 |
| FR2410334A1 (fr) | 1979-06-22 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE69327733T2 (de) | Ultraschall-vernebelungsvorrichtung | |
| JP4004437B2 (ja) | 空気清浄機 | |
| DE3030340A1 (de) | Fluessigkeitsstrahl-schreibvorrichtung mit einer befeuchtungseinrichtung fuer die schreibduese | |
| JP4645501B2 (ja) | 静電霧化装置 | |
| US5902385A (en) | Swirling aerosol collector | |
| DE3840311A1 (de) | Optisches aufzeichnungs- und/oder wiedergabe-geraet | |
| DE2239950C3 (de) | Handgerät zur Flüssigkeitszerstäubung | |
| CH620309A5 (de) | ||
| DE2620881B2 (de) | Zerstäuberdüse | |
| EP0134951B1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum grossflächigen Ausbringen und Verteilen elektrisch leitfähiger Flüssigkeiten | |
| DE2912972C2 (de) | Vorrichtung zum Befeuchten von Zellstofftüchern, insbesondere zum Besprühen von Toiletten- oder Reinigungstüchern | |
| DE8114532U1 (de) | "filterpatrone" | |
| JP4003835B6 (ja) | 空気清浄機 | |
| DE2559996C3 (de) | Vorrichtung für das Auftragen von Flüssigkeitstropfen auf eine Oberfläche | |
| DE2820951C3 (de) | Flüssigkeitszerstäuber | |
| JPH09108518A (ja) | 集塵機におけるプリコート剤の供給装置 | |
| KR102157181B1 (ko) | 미세 수분 입자 가습기 | |
| JPS63206253A (ja) | 超音波消臭方法及びその消臭装置 | |
| JPH026481Y2 (de) | ||
| RU2114681C1 (ru) | Способ получения сорбционно-фильтрующего материала и устройство для его осуществления | |
| US2587514A (en) | Rotary distributor for spraying devices | |
| SU1673136A1 (ru) | Устройство дл воздействи ионизированной аэрозольной средой | |
| DE7701557U1 (de) | Aerosolgenerator | |
| JP2000084509A (ja) | 除塵装置 | |
| DE2902350A1 (de) | Schallplatten-reinigungsgeraet |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| PL | Patent ceased | ||
| PL | Patent ceased |