CH620381A5 - - Google Patents

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CH620381A5
CH620381A5 CH840077A CH840077A CH620381A5 CH 620381 A5 CH620381 A5 CH 620381A5 CH 840077 A CH840077 A CH 840077A CH 840077 A CH840077 A CH 840077A CH 620381 A5 CH620381 A5 CH 620381A5
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
shaft
gripper
conveyor
arrangement
transfer
Prior art date
Application number
CH840077A
Other languages
English (en)
Inventor
Gene Edward Allebach
Robert Eugene Wisebaker
Original Assignee
Nat Machinery Co
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Publication date
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Publication of CH620381A5 publication Critical patent/CH620381A5/de

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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21K—MAKING FORGED OR PRESSED METAL PRODUCTS, e.g. HORSE-SHOES, RIVETS, BOLTS OR WHEELS
    • B21K27/00—Handling devices, e.g. for feeding, aligning, discharging, Cutting-off means; Arrangement thereof
    • B21K27/02—Feeding devices for rods, wire, or strips
    • B21K27/04—Feeding devices for rods, wire, or strips allowing successive working steps

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forging (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)

Description

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Transfermassivumformmaschine, insbesondere auf eine Transferschmiedemaschine mit mehreren Schmiedestationen zur schrittweisen Fertigung von Werkstücken.
Transferschmiedemaschinen zum schrittweisen Verformen eines Werkstücks bis zu einer gewünschten Form sind bekannt. Solche Maschinen besitzen einen Transferförderer, der ein Werkstück an einer Station, zum Beispiel an einer Gesenkstation, aufnimmt und das Werkstück an eine nachfolgende Gesenkstation zur Weiterbearbeitung abgibt. Solche Transferförderer sind beispielsweise in den US-PS Nrn. 2 100 028 und 2 689 358 beschrieben.
Die in diesen Patentschriften beschriebenen Transferförderer besitzen Greifer, die eine Drehbewegung um eine Achse ausführen können, die in der Mitte zwischen benachbarten Gesenkstationen angeordnet ist. Der Transport der Werkstücke erfolgt durch eine Drehung der Greifer um 180° um die genannte Achse. Der in der letztgenannten US-PS beschriebene Transferförderer kann so betrieben werden, dass das Werkstück während des Transports um 180° gedreht oder ohne Drehung transportiert wird.
Solche Transferförderer arbeiten zufriedenstellend, besitzen jedoch grosse exzentrische Massen, wodurch bei hohen Fördergeschwindigkeiten Schwierigkeiten auftreten. Diese grossen exzentrischen Massen haben ein grosses Trägheitsmoment zur Folge, welches beim Beschleunigen und Abbremsen des Förderers überwunden werden muss, wodurch der Antriebsmechanismus stark belastet wird. Diese grossen exzentrischen Massen erzeugen auch eine grosse dynamische Um-wucht. Aus diesen Gründen ist die Arbeitsgeschwindigkeit dieser bekannten Transferförderer beschränkt.
Die gemäss dem Anspruch 1 ausgebildete Maschine ermöglicht den Betrieb ihres Transferförderers mit hoher Fördergeschwindigkeit. Die dargestellten Ausführungsbeispiele des Transferförderers besitzen eine Welle, die Drehbewegungen in beiden Drehrichtungen um eine Drehachse in der Mitte zwischen den zugeordneten Gesenkschmiedestationen ausführen kann. Das untere Ende der Welle erstreckt sich durch die Bearbeitungsebene, in der die Arbeitsachsen der Gesenkstationen liegen, welche Ebene durch den Förderweg des Werkstücks zwischen den Gesenkstationen bestimmt ist.
Auf der Welle ist im wesentlichen längs der Bearbeitungsebene, die auch die Förderebene ist, ein sich in radialer Richtung von der Drehachse erstreckender Greifermechanismus montiert, der einen Greifer besitzt zum Ergreifen eines Werkstücks in einer Greifstellung und zum Transportieren des Werkstücks über einen Drehwinkel von 180° bis zu einer der nachfolgenden Gesenkstation benachbarten Abgabestelle.
Nach der Erfindung sind der Transferförderer und dessen Greifermechanismus so ausgebildet, dass nur eine relativ kleine exzentrisch wirkende Masse vorhanden ist. Dadurch tritt praktisch keine dynamische Umwucht auf, so dass dieser Transferförderer mit wesentlich grösserer Fördergeschwindigkeit als die bekannten Transferförderer betrieben werden kann. Ferner besitzt der Transferförderer dadurch nur ein kleines Trägheitsmoment, so dass die beim Beschleunigen und Abbremsen des Förderers auftretenden, auf den Antrieb wirkenden Kräfte nicht gross sind. Dadurch kann ein leichterer Antriebsmechanismus verwendet werden, bei dem keine grossen Gleichgewichtsprobleme auftreten.
Bei einem Ausführungsbeispiel der Erfindung ist die Welle des Förderers in im Abstand voneinander angeordneten La5
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gern gelagert und zwischen diesen Lagern mit einem Ritzel versehen, das mit einer Zahnstange in Eingriff steht, die an einem Tragbalken des Förderers verschiebbar geführt ist.
Die Zahnstange wird über einen Nockenantrieb mit zwei komplementären Nocken von der Hauptkurbelwelle der Maschine angetrieben. Der Antrieb ist auf der von der Bedienungsseite der Maschine entfernten Seite der Maschine angeordnet, so dass die Bedienungsperson ungehinderten Zugang zur Maschine hat. Der Antrieb ist so ausgebildet, dass kein toter Gang zwischen dem Antrieb und der Zahnstange vorhanden ist. Zwischen dem Antrieb und der Zahnstange ist ein Verbindungsmittel vorgesehen, das automatisch gelöst wird, wenn der Transferförderer aus seiner normalen Arbeitsstellung gehoben wird und den Antrieb mit der Zahnstange verbindet, wenn der Transferförderer wieder in seine Arbeitsstellung gesenkt wird.
Bei einem Ausführungsbeispiel der Erfindung ist der Greifermechanismus so ausgebildet, dass ein vom Greifer getragenes Werkstück beim Transport von einer Gesenkstation zur nächsten um 180° gedreht wird. Bei einem andern Ausführungsbeispiel der Erfindung sind Mittel vorgesehen, welche das Werkstück in der gleichen Stellung halten, wenn sich der Greifer um einen Winkel von 180° von der Aufnahmestellung in die Abgabestellung dreht. Die Erfindung ermöglicht auch einen Transfermechanismus für einen Werkstücktransport mit und ohne Drehung des Werkstücks zwischen zwei benachbarten Gesenkstationen.
Nachfolgend werden Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der beiliegenden Zeichnungen beschrieben. In den Zeichnungen zeigt:
Fig. 1 eine schematische Draufsicht auf eine Transferschmiedemaschine nach der Erfindung,
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht eines Teils einer Transferschmiedemaschine zur Herstellung von sechseckigen Muttern mit einem erfindungsgemässen Transferförderer,
Fig. 3 zeigt einen Schnitt längs der Mittellinie von einem der Greifer des Förderers nach der Fig. 2, welcher einen Antriebsmechanismus mit einer Zahnstange und einem Ritzel besitzt, wobei sich der Greifer in der Mitte seiner Bewegungsbahn befindet,
Fig. 4 eine perspektivische Ansicht des in der Fig. 3 dargestellten Greifers,
Fig. 5 eine perspektivische Ansicht eines Teils eines zweiten Ausführungsbeispiels der Erfindung, bei dem einer der Greifer so ausgebildet ist, dass das Werkstück beim Transport von einer Gesenkstation zur nächsten nicht gedreht wird,
Fig. 6 eine Draufsicht auf das Ausführungsbeispiel nach der Fig. 5,
Fig. 7 eine Seitenansicht des Ausführungsbeispiels nach den Fig. 5 und 6,
Fig. 8 eine Seitenansicht der Antriebseinrichtung eines erfindungsgemässen Transferförderers mit einem Nockenantrieb und einer Verbindung zwischen der Zahnstange und dem Nockenantrieb, welche Verbindung automatisch gelöst wird, wenn der Transferförderer aus seiner Arbeitsstellung hochgeschwenkt wird, und
Fig. 9 einen Querschnitt durch die Verbindung zwischen Zahnstange und Nockenantrieb.
Nachfolgend wird unter Bezugnahme auf die Fig. 1 bis 4 eine erfindungsgemässe Transferschmiedemaschine zum Herstellen von Muttern beschrieben. Die Maschine besitzt ein Maschinengestell 10 mit einer auf diesem montierten Gesenkbank 11. Auf dem Gestell ist ein Schlitten 12 verschiebbar gelagert, der zur Gesenkbank und von dieser weg bewegt werden kann. Der Schlitten trägt Werkzeuge 13, die mit den Gesenken 14 zusammenarbeiten, so dass Bearbeitungsstationen, nachfolgend Gesenkstationen genannt, 16a bis 16d gebildet sind. Die Werkzeuge und die Gesenke sind so angeordnet, dass die Gesenkstationen Bearbeitungsachsen 17a bis 17d besitzen, die in gleichen Abständen voneinander quer zur Gesenkbank 11 verlaufen. Die Maschine besitzt ferner eine Schere 20, welche Rohlinge vom Stangenmaterial abschneidet und die Rohlinge an eine Transferstation 20a liefert.
Über der Gesenkbank 11 ist auf dem Gestell 10 ein Transferförderer 18 mit mehreren gleichen Förderanordnungen 19 angeordnet. Der Transferförderer transportiert schrittweise Rohlinge von der Transferstation 20a zu jeder der Gesenkstationen 16a bis 16d, so dass jeder Rohling schrittweise bis zur Erzielung der gewünschten Form bearbeitet wird. Der Transferförderer besitzt einen Tragbalken 18a; dieser ist um Achsen 18a zwischen seiner Arbeitsstellung und einer oberen Stellung schwenkbar, in der die Gesenke leicht zugänglich sind.
Wie die Fig. 3 zeigt, besitzt jede Anordnung 19 eine Greiferwellenanordnung 21, die in zwei in Abstände voneinander angeordneten Lagern 22 und 23 um eine Drehachse 24 drehbar gelagert ist.
Die Wellenanordnung 21 umfasst ein zylindrisches Getriebeelement 26, auf dem ein Ritzel 27 ausgebildet ist und das Lagerteile 28 besitzt, die sich durch die Lager 22 und 23 erstrecken, so dass das Getriebeelement 26 um die Achse 24 drehbar ist. Das Ritzel 27 steht mit einer Zahnstange 31 in Eingriff, die an einem Träger 29 befestigt ist, und in seitlicher Richtung zur Maschine hin- und herbewegbar ist.
Wie die Fig. 1 zeigt, ist das Ende der Zahnstange 31 mit einem Nockenantrieb 32 verbunden, der die Hin- und Herbewegung der Zahnstange bewirkt. Der Nockenantrieb wird über ein Getriebe 33 angetrieben, das im Verhältnis von 1:1 übersetzt und auch den Schlitten 12 antreibt, so dass der Nockenantrieb in seitlicher Abstimmung mit der Hin- und Herbewegung des Schlittens 12 angetrieben wird.
Wie aus Fig. 3 ersichtlich ist, umfasst die Wellenanordnung 21 ferner eine Welle 34, die sich durch das Getriebeelement 26 erstreckt und an diesem durch zwei Sicherungsmuttern 36 festgeklemmt ist, so dass sich die Welle 34 mit dem Getriebeelement 26 dreht und der Greiferarm 38 am unteren Ende der Welle 34 in vertikaler Richtung eingestellt werden kann.
In das untere Ende der Welle 34 ist ein Schraubenbolzen 37 geschraubt, der den Greiferarm 38 trägt, der durch eine Stellschraube 39 und eine Sicherungsmutter 41 am unteren Ende der Welle 34 befestigt ist.
Der Arm 38 erstreckt sich quer zur Achse 24 und trägt zwei Greiffinger 42 und 43. Wie am besten aus der Fig. 4 ersichtlich ist, besitzt der Arm 38 zwei einander gegenüberliegende Nuten 44, in denen Teile 46 der Finger 42 und 43 aufgenommen sind. Durch die Finger 42 und 43 sowie durch den Arm 38 erstreckt sich ein Bolzen 48. Eine Feder 49 auf dem Bolzen 48 drückt die Finger 42 und 43 gegeneinander und erlaubt das Öffnen der Finger zum Ergreifen eines Werkstücks. Ein Stift 51 mit einem oberen konischen Ende erstreckt sich durch den Arm 38 in eine Öffnung 52 im Finger 42, um eine Bewegung dieses Fingers in Richtung des Arms zu verhindern. Das untere Ende des Stifts 51 sitzt lose in einer Öffnung 52a des Teils 46 des Fingers 43. Die beschriebene Anordnung gewährleistet eine sichere Montage des Fingers 42 am Arm 38 und ermöglicht ein federndes Vorspannen der Enden der Finger 42 und 43 in Richtung der Greifstellung, wobei die Finger gespreizt werden können, wenn ein Rohling zum Transportieren von einer Station zur nächsten von den Fingern ergriffen werden soll. Durch die lose Kupplung zwischen dem unteren Ende des Stifts 51 und dem Finger 43 kann sich der Finger 43 selbsttätig mit dem Finger 42 ausrichten. Die Enden der Finger 42 und 43 sind mit gegenüberliegenden Greifflächen zum Ergreifen des zu transportierenden Rohlings versehen. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Finger zum Ergreifen eines Sechskantmutterrohlings ausgebildet.
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Im Betrieb des Transferförderers nach den Fig. 1 bis 3 führt die erste Transferanordnung eine Drehbewegung zwischen einer Aufnahmestellung, in der ein Rohling an der Transferstation 20a ergriffen wird und einer Abgabestellung aus, in der ein Rohling an das Gesenk der ersten Gesenkstation 16a abgegeben wird. Ein Ausstosser (nicht dargestellt) stösst den Rohling von der Transferstation in die Finger der ersten Transferanordnung. Wenn sich der Schlitten 12 zur Gesenkbank bewegt und sich der Transferförderer in der Abgabestellung befindet, stösst das vom Schlitten getragene zugeordnete Werkzeug den Rohling aus den Fingern in das Gesenk an der ersten Gesenkstation 16a. Nach der Bearbeitung des Rohlings an dieser Station bewegt sich der Schlitten 12 von der Gesenkbank weg und der Transferförderer bewegt die erste Transferanordnung zurück zur Transferstation 20a zum Empfang eines weiteren Rohlings.
Gleichzeitig bewegt sich die zweite Transferanordnung in eine der ersten Gesenkstation 16a benachbarte Aufnahmestellung, in der ein Rohling zum Transport zur zweiten Gesenkstation 16b in die Finger der zweiten Transferanordnung gestos-sen wird. Die übrigen beiden Transferanordnungen 19 bewirken den schrittweisen Transport eines Rohlings von der zweiten Gesenkstation 16b zur dritten Gesenkstation 16c und von dieser zur vierten Gesenkstation 16d. Bei diesem Ausführungsbeispiel wird der Rohling bei jedem Transportvorgang um 180° gedreht, so dass ein Drehtransfer erfolgt.
Der vorstehend beschriebene Transferförderer besitzt eine minimale exzentrisch wirkende Masse, da die Finger 42 und 43 von einem Greiferarm getragen werden, der sich radial von der Achse 24 in die Transportebene 45 erstreckt, die durch die Bewegungsbahn des Rohlings bei seinem Transport von einem Ort zum anderen bestimmt ist. Diese Ebene enthält auch die Bearbeitungsachsen 17a bis 17d. Da nur die Enden der Finger um den vollen Radius von der Achse 24 entfernt sind, ist auch die exzentrisch wirkende Masse gering.
Der Arm 38 besitzt seitliche Durchlässe 53 und einen radialen Durchlass 54, so dass der Arm bei einer Fehlfunktion leicht verformbar ist und zudem ein geringes Gewicht besitzt. Da die exzentrisch wirkende Masse klein ist, sind auch die beim Beschleunigen und Abbremsen des Förderers auf den Antrieb wirkenden Kräfte klein. Durch die kleine exzentrisch wirkende Masse ist auch die dynamische Umwucht bei einer gegebenen Geschwindigkeit klein. Dadurch kann der Förderer mit hoher Geschwindigkeit betrieben werden, ohne dass eine übermässige Abnützung oder Wartungsprobleme auftreten.
Die Fig. 5 bis 7 zeigen ein Ausführungsbeispiel, bei dem die Rohlinge ohne Drehung um 180° transportiert werden.
Das Ausführungsbeispiel nach den Fig. 5 bis 7 ist so ausgebildet, dass die erste Transferanordnung 19a' das Werkstück beim Transport dreht und die zweite Transferanordnung 19b' das Werkstück ohne Drehung transportiert. Die Transferanordnung 19a' entspricht ini wesentlichen der Transferanordnung 19 des ersten Ausführungsbeispiels, ausser dass die Finger 42' und 43' mit je einer Gewindebohrung 61' zur Aufnahme einer Befestigungsschraube 62' versehen sind. Die Schrauben 62' dienen als Drehbolzen für seitliche Elemente 63', von denen jedes mit einem Ende einer Verbindungsstange 64' verbunden ist. Das andere Ende jeder Verbindungsstange 64' ist in einem Finger 42a' bzw. 43a' verankert, welche Finger über einen Drehbolzen 66' drehbar mit einem Trägerarm 42b' bzw. 43b' verbunden sind. Durch diese Anordnung sind die Finger 42a' und 43a' um die Achse 24' drehbar, wobei jedoch ein Drehen der Finger mit den Armen 42b' und 43b' durch die Stangen 64' verhindert wird.
Die Trägerarme und die Stangen 64' bilden ein Parallelogramm, so dass sich die Finger 42a' und 43a' nicht drehen,
auch wenn sie sich längs eines gebogenen Transportweges bewegen. Im Gegensatz dazu drehen sich die Finger 42' und 43' während der Transportbewegung.
Werden zwei benachbarte Transferanordnungen benötigt, die den Rohling ohne Drehung transportieren sollen, so wird eine der Anordnung 19b ähnliche benachbarte Anordnung verwendet, wobei die Verbindungsstangen das Drehen der beiden Transferanordnungen verhindern.
Auf diese Weise kann jede gegebene Transferanordnung für einen Transport mit oder ohne Drehung des Rohlings ausgebildet werden. Die exzentrisch wirkende Masse des zweiten Ausführungsbeispiels ist grösser als diejenige des ersten Ausführungsbeispiels. Jedoch ist beim zweiten Ausführungsbeispiel die exzentrisch wirkende Masse immer noch kleiner als bei den bekannten Anordnungen. Die kleine exzentrisch wirkende Masse erlaubt auch hier grössere Betriebsgeschwindigkeiten, ohne dass eine übermässige dynamische Umwucht und übermässige Belastungen des Antriebssystems auftreten.
Das Antriebssystem ist in den Fig. 1, 8 und 9 dargestellt. Das Zahnradgetriebe 33 umfasst ein auf der Kurbelwelle 62 der Maschine montiertes antreibendes Zahnrad 61, das mit einem angetriebenen Zahnrad 63 in Eingriff steht. Durch das Zahnrad 63 werden zwei Kegelzahnräder 64 angetrieben, die ihrerseits eine Nockenwelle 66 antreiben, die im Maschinengestell gelagert ist. Das Antriebssystem ist auf der von der Bedienungsseite 67 entfernten Seite der Maschine angeordnet.
Wie aus den Fig. 8 und 9 ersichtlich ist, besitzt das Nok-kenantriebssystem 32 zwei auf der Nockenwelle 66 montierte komplementäre Nocken 68 und 69. Auf dem Maschinengestell ist eine Nockenfolgeanordnung 71 montiert, die um eine Achse 72 drehbar ist und einen ersten Nockenfolger 73, der mit der Nocke 68 in Eingriff steht und einen zweiten'Nocken-folger 74, der mit der Nocke 69 in Eingriff steht, umfasst. Der Nockenfolger 73 ist an einem Arm 76 gelagert, der bei 77 am Hauptfolgerarm 78 angelenkt ist. Eine Feder 79 spannt den Arm 76 derart vor, dass der Nockenfolger 73 in Eingriff mit dem Nocken 68 gehalten wird. Die Anordnung ist so getroffen, dass auch der Nockenfolger 74 in Eingriff mit dem Nokken 69 bleibt. Da die beiden Nocken zueinander komplementär sind, bewegt sich der Arm 76 praktisch nicht um seinen Drehpunkt 77. Die beiden Nocken bewirken eine Drehbewegung des Arms 78 in beide Drehrichtungen.
Auf dem Gestell 10 ist eine Schubstange 81 in Lagern 82 für eine geradlinige Hin- und Herbewegung gelagert. Ein Vorsprung des Arms 78 erstreckt sich in eine Öffnung in der Schubstange 81 und besitzt einen teilzylindrischen Endteil 84, der sich zwischen zwei gehärtete Anschlagelemente 86 und 87 der Schubstange erstreckt. Das Anschlagelement 86 liegt gegen eine Fläche an, während sich das Anschlagelement 87 um eine begrenzte Strecke relativ zur Schubstange bewegen kann. Zum Verhindern eines Spiels ist in der Schubstange 81 eine Druckstange 89 vorgesehen, die durch eine Feder 91 in einer solchen Richtung vorgespannt wird, dass das Anschlagelement 87 in Eingriff mit dem teilzylindrischen Teil 84 gehalten wird. Die beiden Federn 79 und 91 verhindern ein Spiel im Antriebssystem.
Am Ende der Zahnstange 31 ist ein U-förmiges Element 92 durch eine Kopfschraube 93 befestigt. Das Element 92 ist in einer Ausnehmung 94 der Schubstange 81 angeordnet und liegt auf einer Seite an einer Seitenwand 96 der Ausnehmung und auf der anderen Seite an einem Plunger 97 an. Der Plunger 97 ist durch einen Querstift 98 im Schubstangenende derart montiert, dass er eine begrenzte Bewegung ausführen kann und wird durch die Feder 91 in Richtung des Elements 92 vorgespannt. Die Feder 91 verhindert einen toten Gang des Plungers 97, so dass, wenn der Plunger wie in Fig. 8 dargestellt, angeordnet ist, die Zahnstange 31 zum Antrieb der Transferanordnungen ohne toten Gang mit der Schubstange hin- und herbewegt wird.
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Wenn der Transferförderer zur Erzielung eines besseren Zugangs zu den Gesenken gehoben ist, ist auch das Element 92 aus der Ausnehmung 94 gehoben und die Verbindung zwischen dem Transferförderer und dem Nockenantrieb automatisch unterbrochen. Durch diese Ausbildung kann die Bedie- 5 nungsperson den Transferförderer von der Bedienungsseite 97 aus nach oben schwenken, ohne dass die Bedienungsperson zum Entkuppeln des Antriebs über die Maschine greifen oder um die Maschine herum gehen muss.
Wenn der Transferförderer wieder in seine Arbeitsstellung 10 gesenkt wird, bewegt sich das Element 92 wieder in die dargestellte Position. Wenn die Maschine Stössen ausgesetzt war oder wenn der Transferförderer bewegt wurde, so dass das Element 92 nicht mehr mit der Ausnehmung 94 ausgerichtet ist, liegt die Unterseite des Elements 92 entweder auf der 15 Fläche 101 oder der Fläche 102 der Schubstange auf. Die Bedienungsperson braucht dann nur den Transferförderer zu drehen, um das Element 92 in die richtige Stellung zu bringen, so dass es in die Ausnehmung 94 fällt, womit der Transferförderer wieder mit seinem Antrieb verbunden ist. Dabei drückt 20 das abgeschrägte Ende 102 des Elements 92 den Plunger 97 gegen die Kraft der Feder 91 in seine richtige Stellung zurück.
Zum Schutz der Zahnstange 31 beim Aufprallen des Elements auf eine der Flächen 101 oder 102 bei einem allfälligen Herabfallen des Transferförderers ist ein Stützelement 104 am 25
Rahmen des Förderers vorgesehen. Dieses Stützelement hat zu beiden Seiten der Kopfschraube 92 je eine Fläche 106, welche mit dem Element 92 in Eingriff kommen kann und dadurch ein Verbiegen der Zahnstange verhindert. Normalerweise ist zwischen den Flächen 106 und der Oberseite des Elements 92 ein kleiner Spalt vorhanden.
Benachbart von einem der Lager 82 ist eine Dichtung 107 montiert, die ein Lecken von Schmiermittel des Nockenantriebs längs der Schubstange 81 in die Bearbeitungszone der Maschine und ein Verschmutzen dieses Schmiermittels verhindert. Die Nocken und die Nockenfolger sind durch eine Wand 111 von der Bearbeitungszone getrennt und auf übliche Weise geschmiert. Eine Schmierung des Elements 92 ist nicht notwendig, da während des normalen Betriebs der Maschine keine nennenswerte Bewegung zwischen dem Element 92 und der Schubstange auftritt.
Die beschriebene Ausbildung gewährleistet einen sicheren mechanischen Antrieb des Transferförderers während dieser die Werkstücke von einer Gesenkstation zur nächsten transportiert. Die Rückführung des Transferförderers in seine Aufnahmestellung erfolgt durch die Federn 79 und 91. Diese Federn sind so bemessen, dass bei dieser Rückführung kein toter Gang auftritt, wodurch ein sicherer Antrieb in beide Richtungen erhalten wird.
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2 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

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    PATENTANSPRÜCHE
    1. Transfermassivumformmaschine mit einem Gestell (10), einer an diesem angeordneten Gesenkbank (11) und einem auf diesem hin- und herbewegbaren Schlitten (12), Werkzeugen (13) und Gesenken (14) an der Gesenkbank und am Schlitten, welche Bearbeitungsstationen (16a bis 16d) bilden mit längs einer Transportebene (45) in Abstand voneinander liegenden Bearbeitungsachsen (17a bis 17d), welche Transportebene sich in Bewegungsrichtung des Schlittens erstreckt, und einem Transferförderer (18), der in zeitlicher Abstimmung mit der Bewegung des Schlittens schrittweise ein Werkstück von einer Bearbeitungsstation zur nächsten transportiert, welcher Förderer mindestens eine Welle (34) umfasst, die um eine zur Transportebene senkrechte Drehachse (24) drehbar und in der Mitte zwischen zwei Bearbeitungsstationen angeordnet ist, Antriebsmittel (27, 31) zum Drehen der Welle in beiden Drehrichtungen um mindestens angenähert 180°, um eine von der Welle getragene Greiferanordnung zwischen einer Aufnahmestellung und einer Abgabestellung zu bewegen, wobei die Greiferanordnung einen Trägerteil (38) und am von der Welle entfernten Ende Greiferteile (42, 43) umfasst zum Ergreifen eines Werkstücks an einer Station, wenn sich die Welle in der Aufnahmestellung befindet und zum Transportieren des Werkstücks zur nächsten Station sowie zur Abgabe des Werkstücks an diese Station, wenn sich die Welle in der Abgabestellung befindet, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Welle durch die Transportebene erstreckt, dass die Greiferanordnung auf der Welle im wesentlichen in der Transportebene liegt und sich im wesentlichen senkrecht zur Welle erstreckt, und zwar einseitig derselben derart, dass der Transportförderer zur Verringerung exzentrischer Belastungen und von Trägheitskräften während des Betriebs eine relativ kleine exzentrisch wirkende Masse besitzt.
  2. 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Transferförderer (18) mehrere Wellen umfasst, von denen jede um eine in der Mitte zwischen benachbarten Arbeitsstationen liegende Drehachse drehbar und mit einer Greiferanordnung versehen ist, dass die Greiferteile mindestens einer Greiferanordnung um eine zur Welle parallele erste Drehachse drehbar sind und dass die Greiferteile einer ersten Anordnung und die Greiferteile einer zweiten Anordnung durch Mittel (64') verbunden sind, die ein Drehen der Greiferteile der zweiten Anordnung verhindern, wenn sich die Wellen von der Aufnahmestellung in die Abgabestellung drehen.
  3. 3. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsmittel zum Drehen der Welle eine Zahnstange (31), die an einem Tragbalken (18a) des Förderers hin-und herbewegbar montiert ist und ein Ritzel (27) umfassen, das mit der Zahnstange in Eingriff steht, und dass das Ritzel auf der Welle derart montiert ist, dass die Welle in axialer Richtung relativ zum Ritzel einstellbar ist.
  4. 4. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Transferförderer einen Tragbalken (18a) besitzt, der auf dem Maschinengestell schwenkbar gelagert ist, für eine Bewegung des gesamten Transportförderers zwischen einer Arbeitsstellung und einer gehobenen Stellung, in der die Bearbeitungsstationen zugänglich sind, und dass die Antriebsmittel zum Drehen der Welle ein erstes Antriebselement (81), das auf dem Gestell hin- und herbewegbar montiert ist und in zeitlicher Abhängigkeit von der Bewegung des Schlittens antreibbar ist, ein zweites Antriebselement (31) aufweisen, das am Tragbalken (18a) für eine Bewegung in der gleichen Richtung wie das erste Antriebselement hin- und herbewegbar gelagert ist, und dass eine lösbare Verbindung (94, 96) vorgesehen ist, welche das erste Antriebselement und das zweite Antriebselement miteinander verbindet, wenn sich der Transportförderer in der Arbeitsstellung befindet, und die selbsttätig gelöst wird, um das erste Antriebselement vom zweiten Antriebselement zu trennen, wenn der Transportförderer in die gehobene Stellung bewegt wird.
CH840077A 1976-08-02 1977-07-07 CH620381A5 (de)

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