CH620392A5 - Bolt cutter. - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft einen Bolzenschneider mit auswechselbaren, im Querschnitt dreieckförmigen, mehrere Schneiden aufweisenden Messern, von denen sich jedes mit seiner der wirksamen Schneide abgewandten Seitenfläche auf einer ebenen Stützfläche des Schneidbackens abstützt, zwei sich senkrecht zu den Schneiden erstreckende Stirnseiten aufweist und durch Haltemittel an den Schneidbacken befestigt ist.
Bei derartigen bekannten Bolzenschneidern (vgl. Prospekt der Firma Werkzeugfabrik Albert Krenn, 8901 Neusäss «Das dreifach Wechselmesser») wird jedes der Messer durch zwei Klemmpratzen gehalten, die seitlich an dem Schneidbacken anliegen und die beiden nicht an der Stützfläche anliegenden Seitenflächen des Messers teilweise übergreifen. Die beiden Klemmpratzen werden durch zwei gemeinsame Schrauben mit Muttern gehalten, die durch unterhalb der Stützfläche vorgesehene Bohrungen des Schneidbackens hindurchgeführt sind.
Die Messer selbst weisen im Querschnitt die Form eines gleichseitigen Dreiecks auf und können auch als gleichseitiges gerades Prisma bezeichnet werden. Die Befestigung der Messer mittels der beiden Klemmpratzen ist verhältnismässig sperrig, da nicht nur die Klemmpratzen aus Festigkeitsgründen je eine Dicke von etwa 4 mm aufweisen müssen, sondern auch noch die Schraubenköpfe und Muttern seitlich vorstehen. Dies ist besonders dann hinderlich, wenn ein Bolzen dicht neben einem benachbarten Bauteil abgeschnitten werden soll oder wenn eine Baustahlmatte in der Nähe der Kreuzungsstelle zweier Rundstähle durchtrennt werden soll. Wegen der seitlich vorstehenden Klemmpratzen und Schraubenköpfe bzw. Muttern ist dies mit dem bekannten Bolzenschneider nur in grösserem Abstand von der Kreuzungsstelle möglich. Da die bisherige Befestigung der Messer eine verhältnismässig grosse Baugrösse aufweist, kann sie nicht bei Bolzenschneidern kleinerer Bauart verwendet werden. Auch ist das Auswechseln oder Umsetzen der Messer umständlich, da hierzu stets zwei Schraubenschlüssel zum Festhalten von Mutter und Schraubenkopf erforderlich sind und ausserdem bei jedem Messer jeweils zwei Muttern gelöst bzw. wieder angezogen werden müssen. Die bekannte Art der Messerbefestigung ist auch teuer in der Herstellung, denn sie weist eine grössere Zahl von Einzelteilen auf. Für sog. Seitenschneider, bei denen die wirksame Schneidkante möglichst dicht an der Seitenfläche des Schneidbackens liegen soll, ist die bekannte Art der Messerbefestigung überhaupt nicht verwendbar. Schliesslich wird durch die beiden unterhalb der Stützfläche des Schneidbackens vorgesehenen Durchgangsbohrungen für die Befestigungsschrauben der Querschnitt des Schneidbackens in einem besonders gefährdeten Bereich geschwächt. Dies macht sich insbesondere bei sog. Mattenschneidern nachteilig bemerkbar.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, einen Bolzenschneider mit auswechselbaren Messern der eingangs erwähnten Art zu schaffen, bei dem die Haltevorrichtung für die Messer einfacher im Aufbau, kleiner in den Bauabmessungen, besonders seitlich der Schneidbacken, ist, so dass der Bolzenschneider das Abschneiden von Bolzen dicht neben benachbarten Bauteilen ermöglicht, wobei die Haltevorrichtung auch die Anordnung von auswechselbaren Messern mit mehreren Schneiden bei Seitenschneidern ermöglichen soll.
Dies wird nach der Erfindung dadurch erreicht, dass mindestens eines der Messer an den beiden Stirnseiten eine Zentriervertiefung aufweist und der zugehörige Schneidbacken an den Enden der Stützfläche, im Bereich der Stirnseiten, mit in Richtung auf die wirksame Schneide vorspringenden Ansätzen versehen ist, wobei in einem dieser Ansätze ein in die eine Zentriervertiefung des Messers mit seinem freien Ende eingreifender, starrer Zentrierbolzen und in dem anderen Ansatz ein sich senkrecht zur Stirnseite erstreckendes, zum Zentrierbolzen koaxiales Gewinde mit einer Zentrierschraube vorgese5
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hen ist, deren dem Messer zugekehrtes Ende in die andere Zentriervertiefung des Messers eingreift.
Diese neue Art der Halterung des oder der Messer bei einem Bolzenschneider ist wesentlich einfacher im Aufbau. Da die Schneidbacken ohnehin als Gussteil hergestellt werden, erfordert die Anordnung der vorspringenden Ansätze herstellungstechnisch keinen Mehraufwand. Das Gewinde zur Aufnahme der Zentrierschräube und die Bohrung zur Aufnahme des Zentrierbolzens sind ebenfalls einfach herstellbar. Das gleiche trifft für die in den beiden Stirnflächen des Messers vorgesehenen Zentriervertiefungen zu. Da das oder die Messer nunmehr an den Stirnseiten zwischen dem Zentrierbolzen und der Zentrierschräube festgeklemmt werden, sind keinerlei seitlich des Messers vorstehende Bauteile vorhanden, so dass Bolzen dicht neben anderen Bauteilen oder Kreuzungsstellen von Baustahlmatten abgeschnitten werden können. Wegen der geringen Bauabmessungen der neuen Halterung kann diese auch für kleinere Bolzenschneider verwendet werden. Ausserdem ist ihre Verwendung auch bei Seitenschneidern möglich. Der Ein- und Ausbau der Messer bzw. das Wenden derselben ist ebenfalls vereinfacht. Zu diesem Zweck braucht nämlich nur die Zentrierschraube um wenige Umdrehungen zurückgedreht werden und das Messer kann dann herausgenommen, gedreht oder gegen ein anderes ausgetauscht werden. Nachdem das Messer wieder in der richtigen Lage auf der Stützfläche aufgesetzt ist, kann es durch wenige Umdrehungen der Zentrierschraube wieder zentriert und befestigt werden.
Hierzu ist nur ein Schraubenschlüssel oder Innensechskant-Schlüssel erforderlich. Die eigentlichen Schnittkräfte werden von der ebenen Seitenfläche des Messers auf die ebenfalls ebene Stützfläche des Schneidbackens übertragen. Zentrierbolzen und Zentrierschrauben brauchen nur einen Teil der Kippkräfte aufzunehmen. Durch den Wegfall von Schraubendurchgangslöchern quer zum Schneidbacken hat dieser eine grössere Belastbarkeit. Die neue Art der Halterung ermöglicht auch die Verwendung von auswechselbaren und umsetzbaren Messern mit dreieckförmigem Querschnitt für Seitenschneider. Hierbei werden allerdings nicht Messer mit dem Querschnitt eines gleichseitigen Dreiecks, sondern dem eines rechtwinkligen, gleichschenkligen Dreiecks verwendet.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Ansprüchen 2 bis 9 gekennzeichnet.
Die Erfindung ist in folgendem anhand von mehreren in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 die beiden Schneidbacken eines Bolzenschneiders mit auswechselbaren Messern in Draufsicht, teilweise geschnitten,
Fig. 1 a einen Ausschnitt aus Fig. 1 in vergrössertem Massstab,
Fig. 2 die Draufsicht der Schneidbacken eines Mattenschneiders, teilweise geschnitten,
Fig. 3 einen Teilschnitt durch ein anderes Ausführungsbeispiel eines Schneidbackens mit Messer,
Fig. 4 die Draufsicht auf einen Schneidbacken eines Seitenschneiders in Richtung IV der Fig. 5
Fig. 5 die Seitenansicht dieses Schneidbackens der Fig. 4, teilweise geschnitten,
Fig. 6 einen Querschnitt nach der Linie VI—VI der Fig. 5, Fig. 7 eine Stirnansicht auf einen Schneidbacken der Fig. 1. In der Zeichnung sind mit I die beiden Schneidbacken eines Bolzenschneiders bezeichnet, die durch zwei beiderseitige Verbindungslaschen 2 gelenkig miteinander verbunden sind. Jeder dieser Schneidbacken 1 ist an seinem vorderen Ende mit einem auswechselbaren bzw. umsetzbaren Messer 3 versehen. Da die Schneidbacken und die Messer sowie ihre Halterung bei diesem Bolzenschneider völlig identisch sind,
wird in folgendem jeweils nur auf einen Schneidbacken und dessen Messer Bezug genommen. An dem hinteren Ende la jedes Schneidbackens greifen in an sich bekannter Weise nicht dargestellte Gelenkhebel an, die ihrerseits ebenfalls durch ein Gelenk miteinander verbunden sind und die mit Handgriffen versehen sind.
Das Messer 3 weist einen dreieckförmigen Querschnitt auf, wobei das Dreieck gleiche Seitenlängen besitzt. Das Messer 3 könnte auch als gleichseitiges gerades Prisma bezeichnet werden. Mit einer seiner Seitenflächen 4, die der wirksamen Schneide 5 abgewandt ist, stützt sich das Messer 3 auf einer ebenen Stützfläche 6 des Schneidbackens 1 ab. Die Stützfläche 6 verläuft parallel zur Achse des Schwenkbolzens 7. Das Messer 3 besitzt zwei Stirnflächen 8, die sich senkrecht zu den drei Schneiden 5 erstrecken. In jeder dieser Stirnflächen 8 ist eine Zentriervertiefung 9 vorgesehen, die bei dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel kegelig ist. Der Spitzenwinkel dieses Kegels beträgt etwa 120°. Der Schneidbacken 1 ist an den Enden der Stützfläche 6 mit in Richtung auf die wirksame Schneide 5 vorspringenden Ansätzen 10 und 11 versehen. Diese Ansätze 10 und 11 liegen, in Längsrichtung des Schneidbackens 1 gesehen, am vorderen Ende des Schneidbak-kens bzw. in der Nähe vom Gelenkbolzen 7. Im hinteren, in der Nähe des Gelenkbolzens 7 angeordneten Ansatz 11 ist in einer Bohrung 12 ein Zentrierbolzen 13 mit einem kegeligen Ende 13a angeordnet, welches in die eine kegelige Zentriervertiefung 9 des Messers 3 eingreift. In dem vorderen Ansatz 10 ist ein Gewinde 14 mit einer Zentrierschraube 15 vorgesehen, deren dem Messer 3 zugekehrtes kegeliges Ende 15a in die andere kegelige Zentriervertiefung des Messers 3 eingreift. Durch die Abstützung der Seitenfläche 4 des Messers an der Stützfläche 6, den Zentrierbolzen 13 und die Zentrierschraube 15 ist das Messer 3 in vorbestimmter Lage sicher in dem Schneidbacken 1 gehalten. Wie man aus Fig. 7 erkennen kann, stehen keinerlei Halteteile für das Messer 3 über die Seitenfläche lb des Schneidbackens 1 vor, so dass Bolzen, Rundstähle oder ähnliche zu schneidende Gegenstände dicht neben den benachbarten Bauteilen abgeschnitten werden können. Dies ist besonders dann von Vorteil, wenn Baustahlmatten in der Nähe der Kreuzungsstellen ihrer Rundstäbe abgeschnitten werden sollen.
Ist die wirksame Schneide 5, die mit der entsprechenden Schneide 5 des gegenüberliegenden Messers zusammenwirkt, abgenutzt, so braucht die Zentrierschraube 15 mittels eines Innensechskant-Schlüssels nur um wenige Umdrehungen in dem Gewinde 14 herausgedreht zu werden, bis ihr Zentrierende 15a aus der Zentriervertiefung 9 heraustritt. Es kann dann das Messer 3 leicht von der Stützfläche 6 abgehoben und um 60° gedreht werden. Hierdurch kommt eine neue Schneide des Messers 3 zum Einsatz. Da das Messer insgesamt drei Schneiden aufweist, kann es dreimal umgesetzt werden, bis es gegen ein neues Messer ausgewechselt werden muss. Die Bohrung 12 und das Gewinde 14 sind koaxial zueinander angeordnet.
Damit das Messer mit der einen oder der anderen Stirnseite nach vorn zeigend in den Schneidbacken eingesetzt werden kann, ist es zweckmässig, wenn die in die Zentriervertiefungen 9 eingreifenden Enden 13a bzw. 15a von Zentrierbolzen 13 und Zentrierschraube 15 gleichartig und beide Zentriervertiefungen 9 ebenfalls gleichartig ausgebildet sind. Bildet das Messer 3, wie es bei dem in Fig. 1 und 2 dargestellten Ausführungsbeispiel der Fall ist, im Querschnitt ein gleichseitiges Dreieck, wo werden die Zentriervertiefungen 9 zweckmässig so angeordnet, dass das Zentrum der Vertiefungen mit dem Schnittpunkt der Winkelhalbierenden des gleichseitigen Dreiecks zusammenfällt.
Durch die der wirksamen Schneide 5 abgewandte Seitenfläche 4 des Messers werden die Schnittkräfte auf die Stützflä5
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che 6 übertragen. Hierbei ist es wichtig, dass die Seitenfläche 4 satt auf der Stützfläche 6 aufliegt. Um dies zu erreichen,
muss der Abstand der Achse von Zentrierbolzen 13 und Zentrierschraube 15 genau so gross sein wie der Abstand des Zentrums der Zentriervertiefungen 9 von der Seitenfläche 4. Damit bei der Herstellung von Messer und Schneidbacken nicht allzu enge Toleranzen eingehalten werden müssen, ist es zweckmässig, wenn gemäss Fig. la der Abstand a der Achse vom Zentrierbolzen 13 (und der Zentrierschraube 15) von der Stützfläche 6 geringfügig kleiner ist als der Abstand A des Zentrums der Zentriervertifung 9 von jeder Seitenfläche 4 des Messers 3. Dieser Unterschied, der beispielsweise 0,1 mm betragen kann, ist in Fig. la übertrieben dargestellt. Es wird jedoch auf diese Weise erreicht, dass die Zentrierenden 13a und 15a von Zentrierbolzen 13 und Zentrierschraube 15 stets eine in Richtung auf die Stützfläche 6 gerichtete Kraft auf das Messer ausüben, so dass auch bei Fertigungsungenauigkeiten die Seitenfläche 4 des Messers 3 in satte Anlage mit der Stützfläche 6 gelangt.
In Fig. 2 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel dargestellt, wobei es sich um einen sog. Mattenschneider handelt. Dieser Mattenschneider unterscheidet sich von dem vorbeschriebenen Bolzenschneider nur dadurch, dass das Schneidmaul nicht symmetrisch zwischen den Schneidbacken, sondern zu einer Seite hin versetzt angeordnet ist. Derartige Mattenschneider dienen zum Schneiden von auf dem Boden liegenden Baustahlmatten. Der Schneidbacken 16 weist eine im wesentlichen L-förmige Form auf. Die Befestigung des Messers 3' in dem Schneidbacken 16 könnte im Prinzip in der gleichen Weise erfolgen wie bei dem vorangegangenen besonders vorteilhaften Ausführungsbeispiel. In Fig. 2 sind jedoch die Zentriervertiefungen 9' und die in sie eingreifenden Zentrierenden 15'a bzw. 13'a von Zentrierschraube 15' und Zentrierbolzen 13' zylindrisch ausgebildet. Das Messer 3' stützt sich mit einer Seitenfläche 4' an der Stützfläche 6' des Schneidbackens 16 ab. Der Ansatz 10' ist bei diesem Ausführungsbeispiel etwas nach vorn verlängert, damit mit diesem Ansatz ein auf dem Boden liegender Rundstahl unterfahren und dann mittels des Ansatzes 10' angehoben werden kann. Ausserdem dient der Ansatz 10', wie bei dem vorangegangenen Ausführungsbeispiel, zur Aufnahme der Zentrierschraube 15'.
Bei diesem Ausführungsbeispiel ist bei dem anderen
Schneidbacken 17, der über den Gelenkbolzen 18 direkt mit dem Schneidbacken 16 gelenkig verbunden ist, das zweite Messer 19 noch in der herkömmlichen Weise mittels zweier an den Seitenflächen des Schneidbackens 17 anliegender Klemm-5 pratzen 20 gehalten. Beide Klemmpratzen werden durch Schrauben 21, die durch entsprechende Bohrungen des Schneidbackens 17 hindurchgeführt sind, an den Schneidbak-ken und das Messer angedrückt. Anhand dieses Ausführungsbeispiels soll nur gezeigt werden, dass es auch denkbar ist, die io herkömmliche Art der Halterung des Messers mit der erfin-dungsgemässen Art zu kombinieren. Hierbei weist der eine Schneidbacken 16, bei dem das Messer 3' auf die erfindungs-gemässe Art befestigt ist, seitlich des Schneidbackens kéine vorstehenden Messer-Befestigungsteile auf.
15 In Fig. 3 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel gezeigt, bei dem die Zentrierenden 13"a und 15"a halbkugelförmig ausgebildet sind und in entsprechend halbkugelförmig gestaltete Zentriervertiefungen 9" des Messers 3" eingreifen. Ansonsten sind alle übrigen Teile in der gleichen Weise wie bei den vor-20 angegangenen Ausführungsbeispielen gestaltet, so dass sich eine nochmalige Beschreibung erübrigt.
In den Fig. 4-6 ist die Erfindung anhand eines sog. Seitenschneiders erläutert. Mittels eines Seitenschneiders soll ein Bolzen unmittelbar neben einem benachbarten Bauteil abge-25 schnitten werden. Die Schneidkante muss dabei möglichst in der Ebene der einen Seitenfläche des Schneidbackens liegen. Damit nicht die Gelenklasche und Gelenkbolzen ein Heranführen des Seitenschneiders an das benachbarte Bauteil verhindern, ist der Schneidbacken 22 eines derartigen Seiten-30 schneiders an einem vorderen Ende abgekröpft. Bei diesem Ausführungsbeispiel bilden die Messer 23 ein im Querschnitt rechtwinkliges, gleichschenkliges Dreieck. Das Messer 23 stützt sich mit der einen an den rechten Winkel angrenzenden Seitenfläche 24 auf der ebenen Stützfläche 26 des Schneidbak-35 kens 22 ab. Die andere an den rechten Winkel angrenzende Seitenfläche 24a fluchtet mit der einen Seitenfläche 22a des Schneidbackens 22 (Fig. 6). Die Zentriervertiefungen 29 im Messer sowie der Zentrierbolzen 27 und die Zentrierschraube 28 sind im Schneidbacken etwas zu der einen Seitenfläche 22a 40 hin versetzt angeordnet, womit sichergestellt ist, dass die Seitenfläche 24a des Messers 23 mit der Seitenfläche 22a des Schneidbackens 22 fluchtet.
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3 Blatt Zeichnungen
Claims (9)
1. Bolzenschneider mit auswechselbaren, im Querschnitt dreieckförmigen, mehrere Schneiden aufweisenden Messern, von denen sich jedes mit seiner der wirksamen Schneide abgewandten Seitenfläche auf einer ebenen Stützfläche des Schneidbackens abstützt, zwei sich senkrecht zu den Schneiden erstreckende Stirnseiten aufweist und durch Haltemittel an den Schneidbacken befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eines der Messer (3, 3', 3", 23) an den beiden Stirnseiten (8, 8', 8") eine Zentriervertiefung (9, 9', 9", 29) aufweist und der zugehörige Schneidbacken (1, 16, 22) an den Enden der Stützfläche (6, 6', 26), im Bereich der Stirnseiten (8, 8', 8"), mit in Richtung auf die wirksame Schneide (5) vorspringenden Ansätzen (10, 11; 11', 11") versehen ist, wobei in einem dieser Ansätze ein in die eine Zentriervertiefung (9, 9', 9", 29) des Messers (3, 3', 3", 23) mit seinem freien Ende (13a, 13'a, 13"a) eingreifender, starrer Zentrierbolzen (13,13', 13", 27) und in dem anderen Ansatz (10,10') ein sich senkrecht zur Stirnseite (8, 8', 8") erstreckendes, zum Zentrierbolzen (13,13', 13", 27) koaxiales Gewinde (14) mit einer Zentrierschraube (15, 15', 15", 28) vorgesehen ist,
deren dem Messer zugekehrtes Ende (15a, 15'a, 15"a) in die andere Zentriervertiefung (9, 9', 9", 29) des Messers eingreift.
2. Bolzenschneider nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die in die Zentriervertiefungen (9, 9', 9", 29) eingreifenden Enden (13a, 13'a, 13"abzw. 15a, 15'a, 15"a) von Zentrierbolzen (13,13', 13", 27) und Zentrierschraube (15, 15', 15", 28) gleichartig und beide Zentriervertiefungen (9, 9', 9", 29) ebenfalls gleichartig ausgebildet sind.
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PATENTANSPRÜCHE
3. Bolzenschneider nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Zentriervertiefungen (9, 29) kegelförmig und die in sie eingreifenden Enden (13 a, 15a) von Zentrierbolzen (13, 27) und Zentrierschraube (15, 28) entsprechend kegelförmig ausgebildet sind.
4. Bolzenschneider nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Spitzenwinkel des Kegels etwa 120° beträgt.
5. Bolzenschneider nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Zentriervertiefungen (9") halbkugelförmig und die in sie eingreifenden Enden (13"a, 15"a) von Zentrierbolzen (13) und Zentrierschraube (15) entsprechend halbkugelförmig ausgebildet sind.
6. Bolzenschneider nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Zentriervertiefungen (9') zylindrisch und die in sie eingreifenden Enden (13'a, 15'a) von Zentrierbolzen (13') und Zentrierschraube (15 ') entsprechend zylindrisch ausgebildet sind.
7. Bolzenschneider nach Anspruch 1 oder 2, mit einem im Querschnitt ein gleichseitiges Dreieck bildenden Messer, dadurch gekennzeichnet, dass das Zentrum der Zentriervertiefungen (9, 9', 9") mit dem Schnittpunkt der Winkelhalbierenden des gleichseitigen Dreiecks zusammenfällt.
8. Bolzenschneider nach Ansprüchen 3 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand (a) der Achse von Zentrierbolzen (13) und Zentrierschraube (15) von der Stützfläche (6) geringfügig kleiner ist als der Abstand (A) des Zentrums der Zentriervertiefung (9) von jeder Seitenfläche (4) des Messers (3).
9. Bolzenschneider nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei einem Seitenschneider die Messer (23) im Querschnitt ein rechtwinkliges, gleichschenkliges Dreieck bilden und die Zentriervertiefungen (29) im Messer (23) sowie der Zentrierbolzen (27) und die Zentrierschraube (28) im Schneidbacken (22) so angeordnet sind, dass die eine, den rechten Winkel begrenzende Seitenfläche (24a) des Messers (23) mit einer Seitenfläche (22a) des Schneidbackens (22) fluchtet und die andere Seitenfläche (24) des Messers (23) auf der Sützfläche (26) aufliegt.
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